Leserstimmen zu
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda

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Erster Satz: Mit einem Anruf fing es an, scheinbar harmlos und leicht zu ignorieren. Aufbau: “TICK TACK” ist eingeteilt in drei große Teile. “Heimkommen” – “Zurückkommen” – “Weiterkommen”. Erzählt aus der Ich-Perspektive zurückgehend von Tag 15 bis zu ihrer Ankunft. Meinung: Was für ein Buch und ich bin wirklich geplättet. So eine ungewöhnliche Geschichte und so eine ungewöhnliche Art die Story zu entwickeln, habe ich noch nie gehabt. Megan Miranda hat damit einen Coup gelandet und es hat mich einiges an Nerven und Konzentration gekostet, der Handlung zu folgen. Aber dazu gleich mehr. Allein die Idee die Story vom Ende hinaufzuziehen finde ich genial. Diese Idee strengt allerdings auch ungemein den Kopf an, denn ich musste sehr konzentriert bleiben und es war kein Buch für einfach nebenbei zu lesen. Dafür hat Miranda es zu kompliziert gemacht, einerseits das Rückwärts erzählen und dann auch noch die Gedankengänge ihrer Protagonistin Nic, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Ich musste da ständig achtgeben, ob es nun noch zum Tagesgeschehen oder zu Nics Gedanken gehört. Durch die abrupten Kapitelende musste ich mich bei jedem neuen Kapitel sammeln und mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass es jetzt ein Tag früher und nicht später ist. Dieser Moment der Erkenntnis hat immer eine Weile gedauert und so musste ich mich jedes Mal wieder neu in die Story hinein fuchsen. Aber es hat funktioniert. Aber ich mag es gefordert zu werden, das wurde ich nicht nur mit der Storyentwicklung, sondern auch mit Nic selbst. Denn alles wird aus ihrer Sicht geschrieben und man sollte glauben, dass man ihr dann näher kommt. Leider war dem nicht so. Ich konnte ihre Handlungen verfolgen und man spürte auch, dass sie vieles, was vor Jahren in Cooley Ridge passierte, verdrängt hat, aber dennoch blieb sie mir zu blass. Auch wenn der Thriller komplex ist, ist er von der Sprache her wundervoll zu lesen. Er ist nicht actiongeladen, sondern die Spannung entwickelt sich langsam und ruhig. Sie ist immer unterschwellig vorhanden und zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung. Ihre Sprache ist bildhaft, poetisch und düster. Für einen Thriller wirklich ungewöhnlich, aber ihr gelingt es dadurch ein düsteres Bild der Kleinstadt Cooley Ridge hinauf zu beschwören. Ein wirklich nicht typischer Thriller, da hier auch nicht auf Ermittlertätigkeit den Schwerpunkt gelegt wurde, sondern mehr auf das Verhalten innerhalb Nics Freundeskreis. Gerade mit ihren Nebencharakteren punktet Miranda bei mir. Sie sind nicht einfach schwarz weiß. Man kann sie nicht direkt in eine Rolle oder ein Verhalten einordnen, keiner ist wirklich nur gut oder böse. Sie haben alle ihre Macken und Stärken und sind dadurch sehr realitätsnah. Mit dem Ende bin ich immer noch irritiert und ich frage mich immer noch, ob ich etwas überlesen habe. Denn eins ist deutlich die Kleinstadt versucht alles totzuschweigen und auch Nics Vorstellung wie es gewesen sein könnte, wird nie eindeutig belegt. Vermutlich muss ich das Buch noch einmal von hinten nach vorne lesen, um es vollständig zu verstehen. Fazit “TICK TACK” hat mich von dem Storyaufbau und der Sprache überzeugt, hingegen blieben für mich die Charaktere blass und die Auflösung nicht völlig durchschaubar. Dennoch ein Lesegenuss.

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Besonders die Art die Geschichte rückwärts zu erzählen fans ich sehr interessant. Die Hauptfigur hab ich direkt von Anfang an ins Herz geschlossen und wollte wissen wie es weitergeht. Besonders, dass die Charaktere alle sehr schwer zu durchschauen waren hat mich neugierig gemacht. Dadurch tappt man bis zum Ende im dunkeln und versucht endlich zu erraten wie die Geschichte ausgeht. Leider war es ab und an sehr langatmig, sodass ich immer wieder pausiert habe und erst nach Tagen wieder weitergelesen habe.

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Ich war von Anfang an Feuer und Flamme für Tack Tack. Aufmerksam wurde ich durch ein Bild auf Instagram, worauf das wundervolle Cover des Buches mich anstrahlte. Ich war mir sicher: das Buch muss ich einfach lesen! Und wurde dabei nicht enttäuscht! Meine Meinung: Achtung, hier könnte gespoilert werden! Was mich an Thrillern, aber auch anderen Büchern, generell oft stört, ist, dass man die Geschichte vorhersehen kann und ganz genau weiß, wer den Mord begangen hat oder, dass das Paar zusammenkommt. Tick Tack war hier eine Ausnahme. Grund dafür war wohl die außergewöhnliche Gestaltung, denn die Geschichte wird rückwärts erzählt. Es wird bei Tag 15 nach dem Verschwinden des Mädchens begonnen und auf den Zeitpunkt des Verschwindens hingearbeitet. Im Nachhinein wird einem die Raffinesse dieses Erzählstils richtig bewusst. Auch wenn mir die Protagonistin stets sympathisch war, merkte ich, dass mit ihr etwas nicht stimmte und sie in manchen Situationen anders reagierte, als man erwarten würde. So tat sie auch manche Dinge, die ich vorher nicht von ihr gedacht hätte. Wahrscheinlich erwartete ich es deshalb nicht, das man zu Beginn des Bildes die aktuelle Nic kennenlernt, die in der Stadt wohnt und verlobt ist, wohingegen sich im Laufe des Buches die alte Nic zeigt, die auf dem Land lebte und das ganze Leben vor sich hatte. Diese Nic scheint ab und an durch, wenn plötzlich Passagen eingeschoben werden, die in der Vergangenheit spielen. Diese bekommt man manchmal gar nicht direkt mit und man merkt erst, nachdem man ein paar Zeilen gelesen hat, dass hier in der Zeit gesprungen wird. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und hat Potential dazu, eins meiner Lieblingsbücher 2018 zu werden. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! 21. Satz: Ich faltete den Brief auseinander – ein liniertes Blatt aus einem Notizbuch mit ausgefranstem Rand.

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Meine Meinung: Ich liebe Thriller, das habt Ihr sicher schon gemerkt ;-). Dieser hier war mal wieder etwas ganz Besonderes, allein schon vom Aufbau her. So etwas habe ich bisher bei noch keinem Buch erlebt. Und auch, wenn der Stil anfangs etwas gewöhnungsbedürftig gewesen ist, hat er mir sehr gefallen. Es beginnt alles mit Teil 1, dort wird von der Rückkehr von Nic in ihren Heimatort berichtet und die Geschehnisse von vor 10 Jahren werden kurz angeschnitten. Dann kommt man zum 2. Teil und dieser beginnt mit Tag 15, also 2 Wochen nach Nics Ankunft in Cooley Ridge. Es folgen Tag 14 bis Tag 1. Diese Reihenfolge, in der erzählt wird, ist jedenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Man weiß beim Lesen von Tag 14 ja schon, was an Tag 15 passiert usw. Ich musste mich zwar erst ein wenig reinfinden, aber das Ganze hat schon seinen Reiz. Nics (Nicoletts) Heimatort hat sich in all den Jahren ihrer Abwesenheit so gut wie gar nicht verändert. Dank Megan Mirandas Schreibstil kann man sich den kleinen Ort Cooley Ridge, der in dunkle Wälder eingebettet liegt, richtig gut vorstellen. Dort ticken die Uhren noch anders. Es herrscht eine besondere Atmosphäre. Aber nicht nur der Ort, sondern auch seine Bewohner werden sehr gut beschrieben, so dass man sich jeden einzelnen von ihnen gut vorstellen kann. Die Protagonistin empfand ich die ganze Zeit über als sehr sympathisch. Ich habe sie gern begleitet. Nic hat die Heimat damals zwar verlassen, ihre Freunde und Bekannten sind aber dort geblieben. Sie haben sich dort niedergelassen, Familien gegründet und leben mit der Gewissheit, dass eine von ihnen vor 10 Jahren spurlos verschwunden ist und der Täter vielleicht einer von ihnen ist. Nic und ihr Bruder, der auch in Cooley Ridge geblieben ist und bald Vater wird, wollen ihr Elternhaus verkaufen, denn ihr Vater leidet unter Alzheimer und lebt längst im Heim. Außerdem trifft sie, wie sollte es auch anders sein, ihre Jugendliebe wieder. Tylor führt mittlerweile das Unternehmen seines Vaters. Die junge Frau, die plötzlich verschwindet, ist seine Freundin. Natürlich kann man sich vorstellen, dass es nicht jedem gefällt, dass Nic nach 10 Jahren zurückkehrt und anfängt alte Wunden aufzukratzen. Und dann verschwindet ausgerechnet am Abend ihrer Rückkehr wieder eine junge Frau. Wie schon gesagt, die Stimmung ist sehr gut eingefangen und man kann wirklich richtig mitfiebern. Und das Ende hat mich nochmal richtig überraschen können, aber da verrate ich natürlich nicht zu viel!!! :-) Aber natürlich fragt man sich, was es mit dem neuen Opfer auf sich hat. Warum muss diese Frau ausgerechnet in diesem Moment verschwinden? Gibt es einen Zusammenhang zur Tat von vor 10 Jahren? Immerhin hat sie den Freunden damals ein Alibi gegeben. Handelt es sich um ein und denselben Täter? Lebt er im Ort? .... Fragen über Fragen, Ihr seht schon, es gibt für Nic einiges herauszufinden. ;-) Insgesamt war dieser Thriller eine sehr spannende Erfahrung. Der Schreibstil macht ihn zu etwas ganz Besonderem, aber auch der Fall an sich ist wirklich sehr gut gelungen. Aufbau, Charaktere, Handlung alles ist rund und konnte mich mitreißen! Ich kann Euch Tick Tack daher nur empfehlen! Und auch, wenn Euch der Einstieg in das Buch schwer fallen oder komisch vorkommen sollte, haltet durch, es lohnt sich wirklich! Man muss eben auch mal was Neues wagen! ;-)

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#unbezahltewerbung Tick Tack: Die Zeit läuft rückwärts! TICK TACK-WIE LANGE KANNST DU LÜGEN von Megan Miranda ——————————— Nic kehrt nach 10 Jahren in ihre Heimatstadt, die sie damals fluchtartig verlassen hat, zurück. Schnell holen Sie die alten Erinnerungen ein. Vor allem das spurlose Verschwinden ihrer besten Freundin damals, lässt sie nicht mehr los. Als dann auch noch erneut ein Mädchen verschwindet, geht alles wieder von vorne los... Das besondere an diesem spannenden Thriller ist die rückwärts gerichtete Erzählung. Mit jedem Tag zurück kommt man der Lösung des Rätsels, aber auch dem vermeintlichen Unglück etwas näher. Mich hat der Roman mitgerissen -ein richtiger Pageturner- auch wenn das Ende etwas willkürlich wirkt. Wer Lust auf einen wirklich originellen Thriller hat, unbedingt lesen!

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Das Buch habe ich glaube ich Montag beendet und was soll ich sagen, ab der Hälfte des Buches hat es mich so fasziniert und ich konnte es einfach nicht mehr weglegen, es war der erste richtige Thriller der mich richtig gepackt hat. Da das Buch Rückwärts geschrieben wurde musste ich mich erst einarbeiten und hatte ein wenig gebraucht damit klarzukommen. Aber ich finde durch diese Erzählweise ist es einfach viel Spannender. Mehr als einmal schlug mein Puls schneller da ich einfach total gefangen war. Durch die Zeitlücken weiss man einfach nicht wie man die verschiedenen Charaktere der Bücher einschätzen soll, und kann keine voreinschlüsse beziehen. Das Ende des Buches hat mich umgehauen, ich hatte nicht damit gerechnet, man hat zwar manchmal ein bisschen das Gefühl zu wissen wer es ist jedoch denkt man schnell wieder anders, am Ende des Buches hat man kaum noch offene Fragen, jedoch musste ich noch eine Weile darüber nachdenken da es mich selbst bis jetzt nicht mehr loslässt. Ich kann dieses Buch mehr als Empfehlen. Danke an das Bloggerportal für dieses Exemplar. Für seine 15€ hat man verdammt viel, und der Preis ist es absolut wert.

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Obwohl ich eigentlich keine Thriller lese, hat mich der Klappentext total angesprochen. Und der Titel war auch schon super spannend. Ich wurde nicht enttäuscht, es war von Anfang an spannend. Ich hatte Schwierigkeiten damit, dass die Geschehnisse rückwärts erzählt wurden, also das nächste Kapitel beginnt immer mit: "Der Tag zuvor". Das hat mich zwischendrin etwas verwirrt, und ich hätte es gerne in richtiger Reihenfolge gelesen, da ich denke so hätte man besser Spannung aufbauen können. Doch anderseits wurde man durch das spannende Finale am Anfang sehr neugierig. Die Geschichte war super fesselnd und ich muss gestehen, dass ich die ganze Zeit im Dunklen getappt bin und mit dem Ende überhaupt nicht gerechnet hätte! Das Buch war so fesselnd, dass wenn ich es weggelegt habe, weil ich keine Lust mehr hatte zu lesen, doch irgendwie wieder auf dem Sofa gelandet bin und es gelesen habe. Ich konnte irgendwie nicht mehr aufhören zu lesen und das passiert mir selbst bei richtig guten Büchern nicht oft. Das Buch war eine totale Überraschung und hat mich definitv auf das Genre Thriller aufmerksam gemacht! Die letzten 200 Seiten habe ich einem Rutsch durchgelesen. Die Story war einfach super, und die Charaktere geheimnisvoll. Man liest in der Sicht von Nic und lernt sie immer besser kennen, und obwohl man ihre Gedanken hört, kann man selbst ihr nicht trauen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass nichts vorhersehbar war und man jeden verdächtigen konnte! Mein Fazit: Super klasse Buch und ich muss mehr Thriller lesen!

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Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte ... Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah. "Tick Tack- Wie lange kannst du lügen" war bisher mein absolutes Lesehiglight in diesem Jahr! Die besondere Erzählweise steigerte die Spannung ins Unermessliche und schockierte mich immer wieder. Zeitsprünge und das Rückwärtserzählen regen zum Mitdenken und Grübeln an und machen die Geschichte so unfassbar spannend. Megan Miranda hat meines Erachtens nach einen komplett neuen Stil kreiert, der Lust auf mehr macht. Es muss unbedingt in jedem Bücherregal stehen!

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