Leserstimmen zu
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

BOOK DATA: 13. November 2017 | Thriller | aus dem Englischen von Elvira Willems und Cathrin Claußen | 432 Seiten | | Penguin Verlag | ISBN: 978-3-328-10162-8 | (D) 15,00 € Cover: Das Cover ist extrem aufwendig und hochwertig gestaltet. Es hat eine raue und mit Relief versehene Oberfläche. Das Pink sticht so richtig heraus und macht es zu einem richtigen Hingucker. Das Coverbild ist ein dunkler Wald, welcher perfekt zur Geschichte passt. 15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord. In Tick Tack begleiten wir Nic auf ihrem Weg zur Wahrheit. Klappentext: "Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …" Drei Viertel der Geschichte erzählt uns Nicolette von ihrem jetzigen Leben, von ihrer Beziehung zum Bruder, vom Verlust ihrer Mutter und zum Zustand ihres Vaters. Nach einigen "Kapiteln" welche in Tage aufgeteilt sind, merkt man bereits, dass wir in der Zeit vor und zurück springen. Es war schwierig manchmal da hinterher zu bleiben und nachzuvollziehen in welcher Zeit wir uns befinden. Ist das jetzt vor XY passiert? Sie hat doch schon mit dem geredet, nicht? - Daran hat die Spannung leider verloren. Megan ist da keine Meisterin. Ein pageturner ist es durchaus, man möchte ja endlich wissen was passiert ist, aber bis dahin ist es ein langer und verwirrter Weg. Das schönste an diesem Buch? Teil 1 - Nietzsches Zitat. Eine Empfehlung für jede der eine etwas andere Erzählweise erleben möchte, ein no-go für jeden der Spannung und Tiefgang sucht. Danke an randomhouse, den Penguin Verlag und das Bloggerportal für das Rezi-Exemplar.

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Mit diesem Buch hatte ich leider Mühe. Der Klappentext tönt spannend und machte mich neugierig. Der Aufbau der Geschichte ist speziell. Sie wird rückwärts erzählt und man erfährt mit der Zeit, was in den zwei Wochen passiert ist. Ich musste mich sehr konzentrieren um dem Verlauf des Thrillers zu folgen und den Überblick nicht zu verlieren. Ich fand es ziemlich ermüdend und anstrengend. Durch das hin und her konnte sich, aus meiner Sicht, keine grosse Spannung aufbauen. Aus diesem Grund war ich mehrmals kurz vor dem Abbruch des Buches. Der Schluss ist sicherlich überraschend, konnte mich aber trotzdem nicht entschädigen. Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Wer aber viele Irrungen und Wirrungen mag, wird sicher Freude daran haben. Ich kann diesem Buch nur 2 von 5 Sternen geben.

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Die Idee dahinter, die Geschichte rückwärts zu erzählen hat mich sehr beeindruckt. Ich habe mich wirklich sehr über dieses Buch gefreut, leider hat es mich sehr enttäuscht. !!ENTHÄLT SPOILER!! Ich habe sehr lange gebraucht um in das Buch zu kommen. Mich hat es sehr verwirrt, dass es rückwärts geschrieben wurde. Nach jedem Kapitel musste man wieder umdenken und quasi neu in die Geschichte reingehen. Die Sache ist die, diese Geschichte könnte chronologisch gar nicht erzählt werden. Das Ende hat mich sehr enttäuscht. Einerseits war mir der Mord am Ende nicht aufgeklärt und mir ist es unverständlich, dass keiner der "Mörder" bzw. Helfer verhaftet wurde. Meiner Meinung nach sehr unrealistisch. Zweitens, auch die Aussage: "Es war die richtige Entscheidung" ist für mich alles andere als verständlich. Das Buch erhält von mir allerdings 2 Sterne, da die letzten 50-100 Seiten trotz allem sehr spannend waren und ich unbedingt wissen wollte wie es endet. Diese Spannung hätte ich mir gewünscht für die kompletten 400 Seiten. Fazit: Ich kann nicht genau verstehen, wieso das Buch ein Bestseller in Amerika ist. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

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Über dieses Hörbuch eine Rezension zu verfassen finde ich wirklich schwierig. Da meiner Meinung nach die Bezeichnung Thriller für dieses Hörbuch nicht wirklich passend ist. Die ganze Geschichte plätschert nur so vor sich hin. Es kommen zwar immer mal Wahrheiten von damals ans Licht, aber so richtig schlau bin ich teilweise nicht daraus geworden. Erstmal hat sich die Story interessant angehört. Wie ein guter Thriller eben. Als ich angefangen habe, musste ich feststellen das die ganze Geschichte nach Tag 1 von hinten weitergeht. Also mit tag 15. Das fand ich anfangs auch nicht schlecht. Mal was anderes eben. Dann hat es mich etwas frustriert, das als an Tag 15 endlich etwas Spannendes passierte, es mit Tag 14 weiterging. Leider hat sich danach auch keine richtige Spannung mehr aufgebaut wie man sie bei einem Thriller erwartet. Leider war auch die Sprecherin nicht so ganz nach meinem Geschmack. Ich fand das sie etwas lustlos rüberkam. Wobei ich nicht genau weiß ob das Absicht war, denn Nic war hatte ja auch nicht wirklich viel Lust nach Hause zu fahren. Die Story fand ich ganz gut nur eben nicht die Art wie sie vermittelt wurde. Schade eigentlich, weil ich mir mehr erhofft hatte.

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Eine Geschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Klingt erstmal gut, von hinten aufrollen was eigentlich passiert ist. Doch die Umsetzung war dann leider doch nicht so gut. Dies ist meine erste Abbruch Rezension 2017! Das Hörbuch hat 222 Kapitel. Bei 127 habe ich aufgehört. Selbst um soweit zu kommen musste ich mich zwingen. Die Geschichte hat sich in meinem Kopf einfach nicht verfestigen können. Es kam mir vor wie eine Aneinanderreihung verschiedener Erlebnisse denen ich nur schwer folgen konnte. Ich war öfters verwirrt und musste mir ins Gedächtnis rufen, das dass gehörte nun wieder einen Tag vorher zeigt und somit nicht die Erkenntnisse des Tages danach....klingt kompliziert...war es für mich auch. Vieles passte auch einfach nicht, wenn man Rückwärts liest kann man ja eigentlich nicht mehr wissen als zu beginn?! Versteht ihr was ich meine XD Sehr schade, ich hatte sehr hohe Erwartungen von diesem Hörbuch aber leider wurde ich absolut nicht warm. Gelesen wird das Buch von Nora Waldstätten. Ich hatte das Gefühl das sie es sehr gelangweilt und distanziert wiedergibt, weshalb ich die Protagonisten nicht greifen konnte, vielleicht war das beabsichtigt um etwas Spannung aufzubauen, aber das ist nicht gelungen. Ich fand es wirklich sehr anstrengend zuzuhören und habe immer wieder den Faden verloren. Irgendwie kam es mir wie eine Nacherzählung aus der Schule vor, einschläfernde Fakten ohne Spannung. Ich bin leider sehr enttäuscht.

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Meine Meinung: Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Nicolette erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, im Großen und Ganzen bin ich aber gut durch das Buch gekommen. Das Cover sieht mit dem dunklen Wald zwar düster aus, die fetten pinken Buchstaben machen diese Wirkung für mich aber auch wieder kaputt. Zudem hätte ich bei den Worten TICK TACK im Titel eher so etwas wie einen Wettlauf gegen die Zeit erwartet, was aber nicht der Geschichte entspricht. Ohne das pinke TICK TACK hätten mir sowohl das Cover als auch der Titel besser gefallen. Wie in der Inhaltsangabe bereits beschrieben, wird diese Geschichte rückwärts erzählt. Sie beginnt zwar mit Tag 1, im Anschluss folgt jedoch Tag 15, dann Tag 14, usw. bis wir wieder bei Tag 1 sind – um danach erneut zu Tag 15 zu springen. Das Buch endet mit einem Kapitel, dass nochmal drei Monate später spielt. Diese rückläufige Erzählweise finde ich zwar sehr spannend, ich habe mir jedoch mehr davon erhofft – gerade in Bezug auf den Titel. Ich habe erwartet, dass dem Leser immer deutlicher wird, dass die Protagonistin lügt, er immer mehr das Gefühl hat, ihr auf die Schliche zu kommen, bis die Wahrheit am Ende – endlich! – offenbart wird. So war es vielleicht auch geplant, es wurde aber meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt. Besonders gestört hat mich, dass die Erinnerungen, trotz der umgekehrten Reihenfolge der geschilderten Tage, aufeinander aufbauen. Sie erinnert sich immer an ein Stück mehr, bzw. wenn man das Buch in korrekter Reihenfolge lesen würde, immer an ein Stück weniger – und das ergibt mich für leider wenig Sinn. Ich kann zwar nachvollziehen, warum das so ist, immerhin wird auf diese Weise dem Leser immer ein bisschen mehr der Wahrheit mitgeteilt, es passt aber nicht zur rückläufigen Erzählweise der Geschichte. In diesem Zusammenhang ergibt es leider auch keinen Sinn, dass die Protagonistin etwas an einem Tag erfährt, an einem späteren Tag, der aber ja früher im Buch schon erzählt wurde, weiß sie nichts davon. Das ist also in etwa so, als würde ich mich an Tag 7 fragen, wem das blaue Auto gehört, an Tag 3 sehe ich aber XY einsteigen, weiß also an Tag 7 schon, wem es gehört. Auch nach Beenden des Buchen kann ich wenig über die Charaktere aussagen, die für mich in der gesamten Geschichte doch sehr blass blieben, was ich ebenfalls sehr schade finde. Weiterhin fand ich das Buch stellenweise recht langatmig, sodass ich einige Seiten nur noch überflogen habe. Am Ende kam dann zwar wieder Spannung auf, leider hat die Geschichte aber viel mehr vom Ende versprochen, als es tatsächlich hergegeben hat. Fazit: Insgesamt finde ich die Idee, die Geschichte rückwärts zu erzählen, zwar wirklich gut, an der Umsetzung hat es jedoch gehapert. Obwohl die Geschichte nach einer recht langatmigen Phase am Ende doch wieder ein bisschen Fahrt aufgenommen hat, habe ich mir vom Ende mehr erhofft. Auch die Protagonisten blieben durchgehend blass. Das Buch bekommt von mir 2,5 von 5 Sterne.

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