Leserstimmen zu
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda

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Insgesamt ein solides (Hör-) Buch, allerdings mit einigen Schwächen. Ein Thriller mit geringer Spannung. Sicherlich gut geeignet für Leute, die sich nicht an heftige Thriller trauen und es lieber entspannter angehen lassen wollen. Hätte ich das Buch nicht als Hörbuch gehört, hätte ich es eventuell abgebrochen. Da es mich nicht richtig fesseln konnte. So war es ein nettes Hörbuch für nebenbei. Meine ausführliche Rezension findet ihr auf meinem Blog ☺️

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Eigene Meinung  Von Megan Miranda, habe ich vorher noch nichts gelesen und nichts gehört. Umso mehr Erwartungen hatte ich, als mir das Buch ,,TICK TACK-Wie lange kannst Du lügen?", förmlich ins Auge gesprungen ist. Die Grundthematik ist wie bei vielen Thrillern, dennoch gibt es in ,,TICK TACK-wie lange kannst du lügen?" einen kleinen, aber sehr gut umgesetzten Unterschied. Das Buch ist so aufgebaut, dass man von Tag 1 einen kurzen Einblick bekommt, aber im nächsten Kapitel gleich auf Tag 15 springt (Das heißt nicht das man sofort alles weiß, ganz im Gegenteil). Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig kompliziert an, aber um es einfacher zu formulieren, man liest die Geschichte Rückwärts. Am Anfang war ich noch sehr verwirrt, aber um so mehr Tage man zurücksprang, umso besser wurde die Geschichte. Alles in Allem, hat Megan Miranda im Thriller-Genre ein bisschen Abwechslung reingebracht. Dieses Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen. Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar.  

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Mal was Anderes

Von: Emily

27.03.2018

Wie es mir bei Thrillern öfters so geht, kam ich etwas schwer in die Geschichte rein und war auf den ersten Seiten voll verwirrt, weil ich in Gedanken bei einem ganz anderen Buch war (wie dumm bin ich eigentlich haha). Das hat sich dann aber relativ schnell gelegt. Nic, die Erzählerin, sagte -vor allem anfangs- dass sie und ihr Bruder nicht so miteinander klar kamen, aber mir kam die Beziehung eigentlich abgesehen von eben diesen Gedanken Nics normal vor. Die Charaktere an sich haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen, mit Nic konnte ich teilweise sehr gut mitfühlen, jedoch manchmal fand ich sie überhaupt nicht sympathisch (kam aber zum Glück nicht so oft vor). Das Buch an sich finde ich eine richtig gute Idee, das es eben sozusagen rückwärts erzählt wird. Man musste sich dran gewöhnen, aber es war mal was anderes :) Es ist wirklich spannend, jedoch so zu 100% war ich nicht gefesselt. Könnte daran liegen, dass ich zwischendurch eine kleine Leseflaute hatte und dadurch erstmal den Faden verloren hatte... :D Das Cover gefällt mir ziemlich gut, auch von der Haptik her. Mit Megan Mirandas Schreibstil komme ich auch gut klar, man hat an den wirklich aufregenden Stellen mitfiebern können. Fazit Das Cover inkl. Haptik allein macht schon Lust, sich zumindest den Klappentext durchzulesen. Mirandas Schreibstil finde ich gut, genauso wie die Idee der Geschichte, auch wenn ich teils echt verwirrt war. Einen fetten Pluspunkt bekommt die Art der Erzählung. Damit meine ich diese Rückwärts-Sache, die einfach mal was Anderes ist und Abwechslung bringt. Ich empfehle Tick Tack allen weiter, die mal was Neues ausprobieren wollen.

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Nicolette, genannt Nic, hat vor zehn Jahren ihre Heimatstadt hinter sich gelassen, nach dem ihre beste Freundin Corinne verschwunden war. Als ihr Bruder sie jetzt anrief, der ihr altes Elternhaus verkaufen möchte, ist sie erst nicht davon angetan, zurück zur ihrer Heimatstadt zu fahren. Doch dann schreibt ihr Vater, der mit Demenz seit einem Jahr in einem Pflegeheim lebt, ihr eine Brief: "Ich muss mit dir reden. Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen". Darauf hin beschließt sie, unter dem Vorwand, ihrem Bruder beim Hausverkauf helfen zu wollen, nach Hause zurück zu kehren, damit sie mit ihren Vater über seine Botschaft reden kann. Doch am ersten Abend ihrer Rückkehr verschwindet ein zweites Mädchen. Das Mädchen, dass ihr und ihren Freunden vor zehn Jahren ein Alibi gegeben hatte. Ich bin sehr hin und her gerissen. Erst mal wird rückwärts erzählt, was einerseits anstrengend ist (Dinge, die für den Leser die Figuren schon wissen, wissen die Figuren zeitlich gesehen noch nicht), aber andererseits auch neugierig macht (Was ist in den Tagen davor passiert?) Allerdings war ich dann mit der Auflösung wenig zufrieden, ich hätte mehr erwartet- Es gab auch fesselnde Momente, in denen ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

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Vor 10 Jahren hat die damals 18-jährige Nicolette Farrell, genannt Nic, von einem auf den anderen Tag ihren Heimatort verlassen. Kurz zuvor ist ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwunden, auch Nic und ihre Freunde wurden verdächtigt, es konnte jedoch kein Verbrechen nachgewiesen werden. Corinnes Verbleib ist weiterhin ungeklärt, beschäftigt aber Nic und die Bewohner ihres Heimatorts bis in die Gegenwart. Als Nic nach Hause zurückkehrt, um ihrem Bruder bei Renovierung und Verkauf des Hauses ihres dementen Vaters zu helfen, verschwindet erneut ein junges Mädchen, alte Wunden werden aufgerissen, Misstrauen und Verdächtigungen flammen erneut auf, insbesondre da die Vermisste damals der Clique ein entscheidendes Alibi gegeben hat. Megan Miranda greift in ihrem Buch zu einer ungewöhnlichen Erzählweise. Nach den einleitenden Kapiteln folgt ein Sprung zu dramatischen Entwicklungen 15 Tage nach Nics Ankunft in ihrem Heimatort. Nach einem Cliff-Hanger wird die Geschichte dann tageweise rückwärts erzählt, was erst einmal interessant und raffiniert klingt, sich beim Lesen jedoch als verwirrend entpuppt. Ich hatte beim Lesen immer wieder Probleme, nicht den Faden zu verlieren und die Ereignisse gedanklich in eine chronologische Reihenfolge und logische Zusammenhänge zu bekommen. Dadurch, dass man erst über die Auswirkungen liest und später über die dazu gehörenden Ereignisse, muss man sich gedanklich immer wieder auf das vorher gelesene zurückbesinnen, das aber ja eigentlich in der Zukunft liegt bezogen auf den aktuellen Lesepunkt. Beim Lesen ist das leider genauso verwirrend wie mein Erklärungsversuch. Ich war versucht, das Buch in chronologischer Reihenfolge zu lesen, dann wären aber schnell alle Geheimnisse geklärt und die Spannung ganz dahin. Ansonsten ist die Geschichte in sich schlüssig, die Figuren sind glaubhaft, abgesehen von der Hauptfigur Nic bleiben die Charakterisierungen aber eher an der Oberfläche. Spannung wird in erster Linie dadurch erzeugt, dass vieles zunächst ungesagt bleibt und der Leser die Hintergründe für die Handlungen und Nics an Paranoia erinnernde Reaktionen erst spät erfährt. Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen, der Fall selbst ist wenig spektakulär, seine Besonderheit zieht das Buch aus der Erzählweise, mit der ich mich nicht anfreunden konnte.

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Nachdem ich die spannende Inhaltsangabe gelesen hatte, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Vor zehn Jahren hat Nic Hals über Kopf ihren Heimatort verlassen und ihrer Vergangenheit den Rücken zugekehrt. Doch um das Haus ihres kranken Vaters zu verkaufen, muss sie in ihr altes Leben zurückkehren und sich somit auch ihrer Vergangenheit stellen. Als sie einen geheimnisvollen Brief mit den Worten: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“, weiß sie, dass mit diesen Worten nur ihre beste Freundin Corinne gemeint sein kann, die vor zehn Jahren spurlos verschwand. Was ist damals wirklich geschehen? Doch noch am selben Abend verschwindet ein weiteres Mädchen... Ehrlich gesagt hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft, denn die Grundidee und das Konzept sind klasse. Die Geschichte wird von der Autorin rückwärts erzählt. Sie beginnt am Tag als Nic den geheimnisvollen Brief erhält und endet mit der Todesnacht von Corinne. Nach und nach erfährt man so auch immer mehr über die einzelnen Charaktere und deren Verstrickung in die gesamte Geschichte. Eigentlich ein sehr gutes Konzept, jedoch wird es erst nach mehr als der Hälfte des Buches spannend und bis dahin zogen sich die Seiten nur so dahin. Mit dem Schreibstil bin ich leider kaum warm geworden. Die Geschichte zog sich viel zu sehr in die Länge und es wurden auch öfter längere Monologe der Protagonisten geführt, die sich die Autorin auch durchaus hätte sparen können, oder zumindest etwas kürzen. Denn hätte man die Seitenzahl um 100 Seiten reduziert, wäre die Geschichte deutlich angenehmer zu lesen gewesen. Ab etwa dem 9. Tag wurde es dann endlich etwas spannender und man erfuhr immer mehr über die betreffende Nacht. Das Finale hat mir dann auch ziemlich gut gefallen, jedoch konnte es nicht so ganz die Langeweile der ersten Kapitel wett machen. Letztendlich erschließt sich mir auch nicht, warum das Buch in das Genre Thriller eingeordnet wurde, denn ich habe schon Jugendthriller gelesen, die deutlich spannender waren. Mit den Protagonisten konnte ich mich leider auch nicht wirklich anfreunden. Sie waren zwar nicht unsympathisch aber eben auch nicht so, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Sie waren halt eher durchschnittlich. Das Konzept hingegen hat mir echt gut gefallen. Durch die andere Erzählweise wurden auch öfter Andeutungen gemacht, auf deren Auflösung man gespannt wartete. Teilweise wurde die Geschichte dadurch etwas verwirrend aber mit zurückblättern und nochmal nachlesen konnte man seine Verwirrung auch ganz gut lösen. Fazit: Ein interessantes Grundkonzept, das auch ganz gut umgesetzt wurde. Jedoch könnte man die Geschichte um einige Stellen kürzen, damit die Geschichte anfangs nicht so langatmig ist und auch etwas schneller Fahrt aufnimmt. Ein nettes Buch für zwischendurch, die ersten 100 Seiten kann man ja überspringen. ;) 3 von 5 Sternen!

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Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?, Thriller von Megan Miranda, 432 Seiten, erschienen im Penguin Verlag. Ein Thriller um verschwundene Mädchen, geschrieben in umgekehrter Erzählweise, jedes Kapitel bringt den Leser einen Schritt zurück und näher an die Auflösung. Vor zehn Jahren hat Nic ihren Heimatort verlassen um in der Ferne ein neues Leben zu beginnen. Auslöser für diesen Ausbruch war das Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne. Ihr Vater kommt in ein Pflegeheim weil er an Demenz erkrankt ist, deshalb bittet sie ihr Bruder Daniel ihm beim Verkauf des Elternhauses zu unterstützen. Als von ihrem Vater eine Nachricht eintrifft die lautet: „Dieses Mädchen, ich habe es gesehen.“ Macht sich Nic auf den Weg zurück in ihren Heimatort und zu den Geheimnissen, die dort lauern. Kaum ist Nicolette in Cooley Ridge eingetroffen verschwindet erneut ein junges Mädchen, was geschah mit Ihnen? Und haben Nic oder ihre Clique mit dem Verschwinden etwas zu tun? Ein übersichtliche Einteilung der 3 Teile – Heimkommen – Zurückkommen – Weiterkommen und die einzelnen Kapitel rückwärts nummeriert, des längsten Teils Zurückkommen, sind sehr hilfreich. Im Ich-Stil formuliert, erzählt die Protagonistin rückwärts von Tag 15 bis zum ersten Tag ihrer Ankunft. In dieser umgekehrten Erzählweise habe ich bis dahin noch kein Buch gelesen und ich habe mich sehr schwer damit getan, normalerweise bin ich es gewöhnt die Geschehnisse eines Thrillers im chronologischen Ablauf zu erfahren. Mir war es nicht möglich die Geschichte flüssig zu lesen, jeder Kapitelanfang hat mich verwirrt, denn es stehen am Anfang die Vorkommnisse die sich demnach 2 Tage, am Ende des vorangegangenen Kapitels ereignet haben. Nach einiger Zeit und nach ca. 2/3 des Buches habe ich mich daran gewöhnt und die Spannung die am Anfang mäßig war, nahm zum Ende hin Fahrt auf. Durch die Verwendung interessanter Dialoge und gänsehauterzeugender Schilderungen schaffte es die Autorin doch noch, mich zu fesseln. Am Ende hatte der Thriller auch noch eine Wendung aufzuwarten und bis dahin habe ich mir die Auflösung ganz anders vorgestellt. Durch diese „andere“ Erzählweise gab es für mich einige unlogische Gegebenheiten. In einem der letzten Kapitel, also kurz nach Nics Ankunft, wird ihr etwas weggenommen, worüber sie am Buchanfang, also 14 Tage später, Erklärungen für das Verschwinden sucht. Ohne zu spoilern, sind diese Ungereimtheiten schwierig zu erklären. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Mensch über Dinge die er 14 Tage vorher erlebt nicht mehr nachdenkt oder mit anwesenden „Eingeweihten“ nicht darüber spricht. Eine Erzählung der eine gute Idee zugrundeliegt. Richtig herum erzählt wäre sicher auch eine spannende Geschichte daraus geworden. Da stellt sich mir die Frage ob es notwendig war, die Abläufe verkehrt herum zu erzählen. Die Personen z.B Everett, Daniel oder Laura, sind für mich blass geblieben. Selbst die Beweggründe der Protagonistin konnte ich nicht durchgehend nachvollziehen. Eine weit interessantere Person wäre für mich Corinne Prescott gewesen, von ihr hätte ich gerne mehr erfahren. Eine eingeschränkte Leseempfehlung für Leser die gerne einmal was Neues ausprobieren wollen, und sich darauf einlassen können, wenn die „Uhren anders herum gehen“. Ich konnte es nicht uneingeschränkt. Deshalb nur 3 Sterne.

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»Sie stellte mich auf die Probe. Was machst du jetzt, Nic? Die Vergangenheit oder die Zukunft? Wieder weglaufen oder bleiben und deine Schuld begleichen?« Meine Meinung: Die Angst von der Vergangenheit eingeholt zu werden, wird hier zur bitteren Wahrheit. Ein mysteriöser Fall scheint sich nach 10 Jahren zu wiederholen oder handelt es sich hierbei vielleicht doch um die verschollene Corinne, die nun rachsüchtig alle heimsucht? Schließlich ist gerade Nic in ihre Heimat zurückgekehrt, die sie damals Hals über Kopf verlassen hatte. Es verspricht spannend zu werden… Nic ist ein interessanter Charakter. Einerseits will sie die Augen vor der Vergangenheit nicht verschließen und krempelt alles hoch, andererseits verdrängt sie das eine oder andere wichtige Detail. Mir hat es zunächst gut gefallen, die Geschehnisse nach und nach aufzuarbeiten und der Auflösung entgegen zu fiebern, allerdings änderte sich dies mit der Zeit. Eine lange Zeit weiß man gar nicht so richtig, worauf es hinaus laufen soll, was eher langatmig und ermüdend wirkt. Die Handlung plätschert vor sich hin und nimmt wenig Dynamik an, was ziemlich schade ist. Zudem ist der Aufbau der Geschichte komplex. Nach jedem Kapitel geht es einen Tag in die Vergangenheit, während die Handlung doch irgendwie vorangeht und dazu noch Rückblicke aus der früheren Vergangenheit eingebaut sind. Dabei sind mir leider auch einige Zusammenhänge nicht ganz schlüssig geworden. Meine Meinung zum Aufbau schwankt zwischen genial und befremdlich. Dennoch war es etwas erfrischend Neues. Als einen großartigen Thriller kann ich es allerdings nicht betiteln. Für mich hatte es eher einen Pretty Little Liars-Touch voller Intrigen und Lügen. Fazit: Aufgrund der Pressestimmen habe ich ehrlich gesagt etwas mehr Pepp und Nervenkitzel erwartet. Da es etwas komplex ist, ist Mitdenken angesagt, um alle Bezüge nachvollziehen zu können. Ich hatte sogar überlegt, es anschließend nochmal rückwärts zu lesen, um die Geschichte chronologisch zu erleben. ^^ So gut hat es mir dann aber nicht gefallen, um mir den Aufwand zu machen. Für einen Einblick in das Buch schaut gerne in die Leseprobe hinein. ♥ Note: 3

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