Leserstimmen zu
Das Leben, Zimmer 18 und du

Nancy Salchow

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Der Autorin möchte ich danken für dieses Buch. Ich erkenne viele Verbindungen zu meinem eigenen Leben... erstaunlich finde ich, wie die Autorin es schafft, Übergange von der Vergangen in die Gegenwart zu schaffen, die bei mir fast immer zu Herzrasen geführt haben, weil sich so eine Spannung aufgebaut hat. Ich habe mit der Autorin mitgelitten und mitgefiebert, dass sie es schafft, schafft, sich so zu zeigen, wie sie wirklich ist und vor allem, daran auch nichts ändern möchte... das finde ich beeindruckend und bewundernswert... Zum Klinikaufenthalt kann ich nur sagen: Genauso ist es, so läuft es dort ab... die Autorin hat nichts beschönt und nicht übertrieben; das kann ich aus eigener Erfahrung sagen... In dieser belastenden Situation auf einen Menschen zu treffen, wo man weiss, "Da ist sie, die vorbestimmte Verbindung, dieses "Wow", eben dieses bestimmte Gefühl" und es ist ein Geschenk, auf seinen Seelenverwandten zu treffen...die vorsichtigen und sanften Schritte in diese neue Verbindung zu Bastian, ohne die Verbindung zu David aus den Augen zu verlieren, der Kampf und die Zerrissenheit, die damit verbunden ist...ganz wunderbar beschrieben von der Autorin...der neuen Liebe eine Chance zu geben; überhaupt herauszufinden: Ist es das, was ich möchte, ist es der richtige Weg in meiner Situation oder nur aus dem geboren, was gerade mit mir passiert...die Zeit die Bastian ihr gibt, sich selber zu finden und ihr trotzdem das Gefühl zu geben: Ich bin für dich da...denn auch Bastian muss sich entscheiden und er entscheidet sich für das Leben...für ein Leben mit Nancy an seiner Seite, obwohl er ebenso Angst hat, Angst vor diesen Gefühlen für Nancy und vor den Konsequenzen und den neuen Herausforderungen. Bastian ist für Nancy die Insel, die sie zum Ausruhen braucht und auf der sie sein kann, wie sie ist...Beide nehmen so gut aufeinander Rücksicht ... und respektieren die Entscheidung des jeweils Anderen mit einem besonderen Gefühl, dass ich gar nicht in Worte fassen kann...und Bastian hat bei Nancy nie das Gefühl, unter Druck gesetzt zu werden; er darf ein gebrochener Mann sein, der Schwäche zeigen kann...Nancy gibt ihm Kraft, weiterzumachen...sie stützen sich Beide, trotz aller Widrigkeiten...es ist wunderbar, mit ihnen diesen Weg als Leser gehen zu können... Die Autorin beschreibt in einer beeindruckenden Weise, wie sie kämpft gegen die Mächte der Vergangenheit, die sie immer wieder versuchen, in den Abgrund zu ziehen...die Verluste, die Ängste, die damit verbunden sind, die Trennung von ihrem Mann, die sind real und man kann sie nicht unterdrücken...die Autorin hat uns an diesen Ängsten teilhaben lassen und damit gezeigt, "Du bist nicht allein - wir sind alle ein Glied"... Ich habe schon Menschen erlebt, die, wie die meisten Mitmenschen gar keine Ahnung haben, wie es sich anfühlt, wenn die Welt um einen nur noch aus schwarz-weiss besteht; diese Menschen waren 2 Jahre später selber in der Situation und dann war es das Schlimmste, was passieren konnte und alle Anderen sollten doch bitte Verständnis haben... und trotzdem kann man das Niemanden vorwerfen und genau das bringt die Autorin auch zum Ausdruck..das finde ich richtig und sehr wichtig... Die Autorin beschuldigt nicht, sie klagt nicht an und sie bettelt auch nicht um Nachsicht; sie schreibt über Fakten in einer ganz tollen Art und Weise...die Autorin hat in ihrem Roman gezeigt, dass in einer Welt ohne Liebe, ohne Respekt, ohne Achtung - kein Leben existieren kann... Ich möchte nochmal Danke sagen für diesen Roman, der einfach Mut macht, weiterzuleben und vielleicht auch dieses Wunder entdecken zu können zwischen all dem Mist, der uns umgibt...ein Dankeschön an die Autorin, dass sie den Mut hatte, uns daran teilnehmen, an ihren Gedanken, Gefühlen und Erfolgen, mit dieser Erkrankung zu leben und dass wir an das Licht am Ende des Tunnels glauben können; dass es immer ein Morgen geben wird...

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Die Geschichte des Buches behandelt den Umgang mit einer Depression bzw. Panikattacken, dessen sollte man sich vor dem Lesen vielleicht ein wenig bewusst sein. Mich hat die persönliche Geschichte der Autorin neugierig gemacht, entsprechend interessiert war ich am Buch und der Entwicklung der Angelegenheit. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, das Buch lässt sich gut lesen, ist nicht schwer verständlich, dennoch merkt man eben, dass die Autorin auch sonst schon Bücher geschrieben hat. Dies ist nun aber eben ihre ganz eigene Geschichte, was ihr vielleicht schwer gefallen ist, diese aufzuschreiben, man dem Buch aber nicht anmerkt. Auch Fremdwörter oder Fachbegriffe findet man nicht großartig im Buch, entsprechend ist es ein leichtes, angenehmes lesen. Inhaltlich ist ihre Geschichte natürlich nicht gerade einfach, wobei die Autorin einen so teilhaben lässt, dass es emotional nicht zu schlimm wird, zumindest war das mein Eindruck. Ich hatte hier noch schlimmeres erwartet, entsprechend gut hinnehmbar war die Schilderung. (Wenngleich das natürlich alles andere als einfach für sie war und definitiv ein schwerer Schicksalsschlag.) Für mich waren es interessante Einblicke in einen Alltag, der sicher nicht einfach hinzunehmen ist, vor allem wenn man schon immer ein recht selbständiger Mensch war und seine Zeiten gerne selbst festlegen möchte. (Essen, etc.) Auch die Schilderungen des Kennenlernens von Bastian waren gut nachvollziehbar geschrieben, meiner Ansicht nach ist das Verhalten der Autorin schon gut verständlich, zumal wohl ihr bisheriger Ehemann nicht sonderlich interessiert an ihrer „Krankheit“ ist bzw. nicht großartig an ihrem Leben teilnimmt, die beiden leben in gewisser Weise nebeneinander her. Wobei man auch klar erwähnen muss, dass hier dem Mann keinerlei Schuld zugeschrieben wird im Buch – da man keine Schlammschlacht haben möchte. Das ist meines Empfindens nach auch ein wichtiger Aspekt, denn klären müssen die beiden manche Sachen untereinander, das hat im Buch nichts verloren. Mir hat das Buch gut gefallen, es war ein interessanter Einblick in eine Thematik, mit der ich mich bislang nicht sonderlich arg beschäftigt habe. Dennoch war es mal etwas anderes und durchaus auch unterhaltsam geschrieben, wenngleich natürlich auch emotional. Auch gab es mal lustige Szenen, all sowas darf in einem Buch dieser Thematik aber durchaus auch vorkommen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für diese interessante und ehrliche Schilderung, wenngleich das Thema nicht unbedingt einfach ist, außerdem eine Empfehlung für das Buch.

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Danke an den bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Inhalt : Für Nancy Salchow bricht eine Welt zusammen, als binnen kürzester Zeit sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter an Krebs sterben. Geschüttelt von Panikattacken, sieht sie keinen anderen Ausweg, als sich schließlich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Hier nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wende: Sie begegnet ihrer großen Liebe, die ihr die Kraft gibt, aus dem Burn-out und der Depression herauszufinden. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich komplett zerstört es war einfach so emotional geschrieben man muss definitiv Taschentücher dabei haben. Ich finde einfach nicht die richtigen Worte man muss es einfach lesen. Vielen Dank an Nancy Salchow das Sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat. Bewertung: Dieses Buch kriegt von mir 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. Ich habe es geliebt es ist so ein tolles Buch ❤️😭😭.

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Echt überzeugend find ich das Cover, es passt sehr gut zu diesem Buch. Inhaltlich hat es mich sehr interessiert, da es eine Autobiographie ist. Es gibt wirklich Schicksale, wo man sich fragt - wieviel ein Mensch aushalten kann, Nancy Salchow hat 2 so schwere Schicksalschläge hintereinander erlebt, dass sie an einer Depression erkrankt. Ich fand es echt bemerkenswert wie ehrlich die Autorin über sich schreibt. Die Situation in der Klinik, wie sie dann auf Bastian trifft fand ich erstaunlich, die Vertrautheit zwischen den beiden hat mir gut gefallen. Außerdem war ich überrascht was sich zwischen den beiden entwickelt hat. Dass Nancy dann noch den Mut hatte, ein für sich "neuen Schritt" zu wagen, fand ich beeindruckend. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Autobiographie, es ist vielmehr ein Schicksalsroman, wie ich finde. Obwohl es ein schwieriges Buchthema ist, konnte mich die Autorin mit ihren leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil echt überzeugen! Gerne hätte ich noch etwas mehr aus "der Zeit danach" erfahren, aber das ist meine Meinung, auch so fand ich das Buchende gut gewählt.

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Fast schon ein bisschen traurig, dass das Buch nur 240 Seiten hat, bin ich letztendlich doch ganz froh gewesen, dass es nur so verhältnismäßig wenige Seiten waren. Es ist eben keine leichte Kost und stellt die wohl schwierigste Zeit im Leben von Nancy Salchow dar. Die Autorin hat es geschafft, diese schwere Zeit in ein Buch zu packen, das nicht verschönigt, sondern schamlos ehrlich ist. Ihre Geschichte wird mit den tagebuchartigen Einträgen ihrer Mutter zur Krankheit von Martin umrandet, nichtsahnend, dass sie selbst unheilbar krank ist und bald sterben wird. Das macht traurig und bestätigt nur noch mehr, wie unfair das Leben sein kann. Ermutigend sind dafür die ersten (originalen!) Textnachrichten zwischen Bastian und ihr sowie die Briefe an Hauke. Es ist eben keine ausgedachte Geschichte, sondern die Geschichte von Nancy. Umso trauriger einige der Zeilen waren, umso schöner waren diese, in denen die Kraft der Liebe deutlich wurde. Ich möchte jedem ans Herz legen, das Buch zu lesen. Weil ich der Meinung bin, dass viel Unwissen über Depressionen in der Luft liegt und es nicht schaden kann, sich schonungslos ehrlich damit auseinander zu setzen. Weil selbst die schwächsten Momente im Leben eine ungemeine Bedeutung bekommen können. Weil "Das Leben, Zimmer 18 und du" grandios ist.

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Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte! Ich habe viele emotionale Bücher gelesen, aber Nancy hat mir mit ihrem Buch sowohl Tränen als auch ein Lächeln in das Gesicht gezaubert. Ich muss ganz ehrlich sagen, kein Autor hat meine Gefühlswelt so getroffen ,wie sie. Nancy's Geschichte ist hart, mehr als manch ein Mensch ertragen kann, und doch nutzt sie die letzte Kraft, die sie aufbringen kann, und lässt sich in die Klinik einweisen. Wenn man ihre Geschichte so liest, kann man sie nur bewundern, denn so viel Mut und Kraft zu haben nach allem noch aufzustehen und einen Funken Hoffnung zu haben zeigt, das Sie nicht aufgegeben hat. Das ihr erst nach bzw. während Sie in der Klinik war bewusst geworden ist, dass Ihre Beziehung nicht mehr das war, was sie mal war, kann ich sehr gut verstehen. Bei Depression denkt man oft das Veränderung nichts gutes sein können, denn es ist nicht das, was man kennt. Ich finde es dennoch toll und schön ,dass sie in der Klinik die große Liebe gefunden hat. Jemand der ihr Kraft gegeben hat und immer da war in der schlimmen Zeit. Ich muss aber ehrlich sagen, das mir der Ehemann echt unsympathisch wurde durch sein Verhalten das er an den Tag gelegt hat. Hauptsache aus der Krankheit raus halten und nichts tun. Es ist auch nichts Verwerfliches daran erst nach und nach zu merken, dass nicht der Tod ihres Bruders und ihrer Mutter die Krankheit ausgelöst hat, sondern das es schon viel früher angefangen hat, und es "nur" der Tropfen war, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Der Schreibstil ist trotz des Themas sehr einfach und angenehm zu lesen.

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Zur Story: Diagnose: Depression – Therapie: Hoffnung Für Nancy Salchow bricht eine Welt zusammen, als binnen kürzester Zeit sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter an Krebs sterben. Geschüttelt von Panikattacken, sieht sie keinen anderen Ausweg, als sich schließlich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Hier nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wende: Sie begegnet ihrer großen Liebe, die ihr die Kraft gibt, aus dem Burn-out und der Depression herauszufinden. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat. Mein Fazit: Vorab möchte ich mich bei Randomhouse sowie bei dem Verlag recht herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst. Mit Das Leben, Zimmer 18 und du schafft Nancy Salchow ein Buch über ein sehr ernstes Thema (Depression), welches mich unglaublich begeistern konnte... Der Schreibstil ist durchweg leicht und flüssig geschrieben.... Die Autorin berichtet schonungslos und mit allen Höhen und Tiefen der Erkrankung....Ebenfalls aber auch, das es sich lohnt Hilfe zu holen .... Die Emotionen des Buches kommen definitiv nicht zu kurz. An manchen Stellen musste ich sogar ein paar Tranchen verdrücken.... Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne. Außerdem bekommt es von mir auf jeden Fall eine Lese- und Kaufempfehlung....

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Sehr berührend!

Von: Melie

30.04.2017

Das Cover ist wirklich wunderschön. Man merkt richtig, dass es von jemand gemacht wurde, der viel Herzblut hineingesteckt hat. Meiner Meinung nach stellt der Vogel im Käfig eine Metapher dar. Meines Erachtens bedeutet es, dass wenn man an Depressionen leidet, in seiner Krankheit gefangen ist, und sich ohne Hilfe von anderen nicht mehr befreien kann. Außerdem befinden sich auf dem Cover viele kleine Details, die man erst nach und nach erkennt, so ging es mir zumindest. Ich glaube, dass diese Geschichte eher eine schwierigere Lektüre darstellt, da es um ein ernsteres Thema geht. Dieses lautet Depression. Der Leser lernt verschiedene Leidensgeschichten der Protagonisten kennen. Insbesondere die von Nancy und Bastian. Der Schreibstil hat mich verzaubert, obwohl das Buch nicht so leicht und flüssig geschrieben ist, wie zum Beispiel bei einem Jugendbuch. Ich habe beim Lesen regelrecht die Zeit vergessen und dies ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Vorab möchte ich sagen, dass ich es sehr mutig von der Autorin finde, dass sie ihre Geschichte veröffentlicht hat, da ich denke, dass das vielen Menschen die in ähnlichen Situationen sind, helfen kann. Die Autorin vermittelt einem einfach, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte, egal, in welcher misslichen Lage man sich befindet. Es geht in diesem Buch auch irgendwie um das Thema Schicksal. Nancy glaubt fest daran, da sie vom ersten Moment an als sie Bastian entdeckt eine Verbindung zu ihm spürt, obwohl sie eigentlich verheiratet ist. Ob sie ihren Mann verlassen wird und mit Bastian glücklich werden wird, werde ich jetzt natürlich nicht preisgeben. Ich muss sagen, dass mir David, Nancys Ehemann irgendwie unsympathisch herübergekommen ist. Es kommt mir so vor, als ob ihn die Situation völlig kalt lassen würde, da er auch fast nie Emotionen zeigt. Ich als Leser bekam auch den Eindruck, dass er gar nicht in der Lage ist, sich um seine Ehefrau zu kümmern, da er mit seinen Gedanken stets wo anders ist. Nancys Mutter, die ja an Krebs gestorben ist, lernt man indirekt auch ein bisschen kennen. Zumindest erfahren wir durch ihr Internettagebuch, wie sie mit der Krankheit von Martin, Nancys Zwillingsbruder umgegangen ist und wie sie sich gefühlt hat. Im Buch tauchen immer wieder kleine Passagen davon auf. Meiner Meinung nach ist diese Geschichte wirklich sehr berührend. Außerdem ist es auch ein hoffnungsvolles Buch wie schon oben erwähnt. Da ich an diesem Buch absolut nichts auszusetzen habe, gebe ich ihm 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.

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