Leserstimmen zu
Möge die Stunde kommen

Jeffrey Archer

Die Clifton-Saga (6)

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Spannende Geschichte

Von: Bo

20.02.2019

Ich kenne nicht alle Teile der Clifton-Saga  und muss sagen, es hat einen Moment gedauert, aber ich konnte trotz allem der Geschichte gut folgen. Es geht im Teil 6 der Clifton-Saga als Erstes um die Gerichtsverhandlungen von Emma und deren Ausgang wichtig für die Familie ist. Als weiteres ist Giles Barringtons Kariere in Gefahr, wenn er sich doch für seine Liebe entscheidet. Wie üblich auch um Gut und Böse und wer hat dieses Mal seine Finger im Spiel hat. Die Geschichte der Familienmitglieder und deren Verstrickungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene wird immer abwechselnd erzählt und so auch die Spannung aufgebaut. Ich konnte es manchmal gar nicht abwarten zu erfahren wie es mit  dem ein oder anderen Familienmitglied weitergeht, besonders wenn man dachte jetzt könnte alles gut werden. Das Hörbuch "Möge die Stunde kommen*" hat mir gut gefallen und es hat ein spannendes, offenes Ende. Ich möchte unbedingt wissen wie es mit der Clifton-Saga weitergeht und werde mir Teil 7 holen. Die Sprecherstimme hat mir gut gefallen und so konnte ich auf angenehme Weise der Geschichte folgen.

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Dieser vorletzte Band der Familien-Saga umfasst die Jahre 1972 bis 1978. Im Mittelpunkt stehen Harry Clifton und seine Frau Emma - zu Beginn der Handlung 52 bzw. 51 Jahre alt - und ihr mittlerweile schon 32-jähriger Sohn Sebastian. Auch Emmas Bruder Giles Barrington (52) - Harrys Freund seit Kindertagen - und als Nicht-Familienmitglied Hakim Bishara, der Chairman der Farthings-Bank, spielen eine zentrale Rolle. Mit Giles Hilfe gelingt der Dolmetscherin Karin, in die sich Emmas Bruder während eines Kongresses verliebt hat, die Flucht aus Ost-Berlin. Beide sind überglücklich, sich nun endlich in England ein gemeinsames Leben aufbauen zu können. Doch ist Karin die, für die sich sich ausgibt? Besonders Harry hat daran starke Zweifel, die er gegenüber seinem Freund jedoch nicht äußert. Er bemüht sich weiter um die Freilassung des Autors Anatoli Babakow aus sibirischer Haft und die Veröffentlichung von dessen kritischem, nicht regimekonformen Buch über Stalin. Emma selbst übernimmt zusätzlich zu ihrem Beruf als Vorstandsvorsitzende der Barrington Shipping Company noch andere Aufgaben und gesellschaftliche Verantwortung. Dadurch hat sie kaum noch Zeit für die Familie. Sebastian will endlich sein privates Glück finden. Doch auch hier läuft einiges anders als geplant, und Freud und Leid liegen dicht beieinander. Resümee: Auch in diesem Teil der Clifton-Saga werden aus Geldgier, Rache und Missgunst wieder Intrigen gesponnen. So setzen Adrian Sloane und Desmond Meller alles daran, um Sebastian und der Farthings-Bank, aber auch dem Barrington Unternehmen zu schaden. Und Lady Virginia Fenwicks Einfallsreichtum und Rücksichtslosigkeit kennen keine Grenzen, wenn es darum geht, zu einem gewissen Wohlstand zu gelangen. Es gibt ein kurzes "Wiedersehen" mit Harrys Mutter Maisie - er lässt ihr Leben und seine Kindheit noch einmal Revue passieren. Auch bei diesem 6. Band führt ein Prolog als Bindeglied zu Teil 5 wieder in das laufende Geschehen ein. Wo für das Verständnis nötig, werden Informationen aus den Vorgänger-Romanen aufgegriffen, und im Anhang befinden sich die Stammbäume der Familien Clifton und Barrington.. Ich möchte abschließend eine Textstelle herausgreifen, die nicht nur einen Bezug zum Titel hat (englischer Originaltitel: Cometh the hour), sondern die Harry besonders wichtig ist, als er seine Nobelpreisrede auf Anatoli Babakow hält. Auch in der heutigen Zeit hat sie noch Gültigkeit: "Es braucht eine heroische Gestalt, um die Geschichte neu zu schreiben, damit spätere Generationen die Wahrheit kennen und die Früchte dieser Opfertat genießen können. Um es ganz einfach zu sagen, Anatoli Babakow hat die uralte Prophezeiung erfüllt: Kommet die Stunde, kommet der Mann." (Pos. 8087 E-Reader) Cometh the hour, cometh the man ist eine Redewendung, bei der nicht ganz klar ist, ob sie ihren Ursprung bei Shakespeare oder im Johannes-Evangelium hat. Eindeutig jedoch ist die Aussage: Wenn der Zeitpunkt da ist, dass in einer schwierigen oder gar aussichtslosen Situation mutiges Eingreifen gefordert ist, dann wird der Richtige kommen, um diese Herausforderung anzunehmen und eine Veränderung herbeizuführen. Fazit: Auch dieser vorletzte Band der Familien-Saga ist wieder spannend, voller Freud und Leid, Dramatik und Intrigen.

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Jandy

Von: Das Ende naht

28.04.2018

Hörbuchinformationen Für die Cliftons und Barringtons kommt die Zeit, in der sich die verschlungenen Wege der beiden Familien und Generationen zum letzten Mal kreuzen. Während Giles Barrington die finstere Wahrheit über seine Frau Karin erfährt, scheinen Harry und Emma Clifton am Gipfel ihrer Karrieren zu stehen. Doch dann melden sich alte Feinde zurück und das Spiel des Schicksals kommt zum tragischen Finale ... Ein großes Epos braucht eine große Stimme – Erich Räuker wird diesem Anspruch mehr als gerecht. Informationen Die Clifton Saga 7 Erscheinungstermin: 11. Dezember 2017 Enthält: 2 mp3-CDs Gekürzte Lesung Laufzeit: ca. 12 Stunden und 16 Minuten Gelesen von Erich Räuker Meine Meinung Niemand kommt hier zu Kurz und jedem  Teil fieberte ich freudig entgegen. Endlich habe ich mir beim anhören wieder geweint, sowie die Figuren bedauert. Ein Mitfühlender Epilog und die beste Einführung für ein packendes Finale. Mit natürlich wer wundert sich nicht, mit einem Cliffhänger. Doch bald wird es sich dem Ende neigen. Immer Traurige Momente die vor gekommen sind, als in allen vorherigen Bänden gemeinsam. Wendepunkte mit gravierender Auswirkung, doch auch Fehler werden wieder gut gemacht und kleine Happy-Ends geben wird.. UND ENDLICH endlich wird es mit dem Antagonisten zu ende geht.

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Nachdem nun mehrere Gegner aus Politik und Wirtschaft keine Gefahr mehr für das Unternehmen Barrington darstellen, rückt wieder die Familie in den Vordergrund. Sir Giles reist als Abgeordneter nach Ost-Berlin und verhilft einer jungen Frau zur Flucht. Karin kennen die Leser bereits aus Die Wege der Macht und atmen erleichtert auf, weil sie dem Regime entkommen kann. Allerdings ist die anschließende Verbindung mit ihr Grund genug, um um seinen Posten im Oberhaus zu bangen. Auch Harry hat mit dem russischen Staat Differenzen, weil diese einen befreundeten Autor in Sibirien gefangen halten. Er wäre nicht Harry Clifton, wenn er sich nicht an höchster Stelle für seinen Freund einsetzen würde. Während die Cliftons helfen, intrigieren die Fenwicks. Zumindest Lady Virginia zieht wieder alle Register und schlüpft durch sämtliche juristische Lücken, auch wenn sie noch so klein sind. Die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren vom Kalten Krieg zwischen Ost und West geprägt. In einer europäischen Familiensaga darf dieser Aspekt natürlich nicht fehlen. Jeffrey Archer verbindet die Kulisse so authentisch mit der fiktiven Familiengeschichte, dass man fast meint, sich an bestimmte Vorfälle erinnern zu können. Nahtlos schließt sich dieses Buch an seinen Vorgänger an und der Cliffhanger kann auch sofort aufgelöst werden. Gewohnt temporeich führt uns der Autor dann durch gut zehn Jahre Zeitgeschichte. Es geht erneut um Geld, Politik und freie Meinungsäußerung. Für diese Themen setzen sich Emma, Giles und Harry ein. Auch Sebastian mischt inzwischen in der Bankenwelt mit und hofft im Privatleben auf eine Annäherung an Grace. Erklärte Antiheldin ist wieder einmal Virginia. Das Biest vom Dienst läuft zwar bei den Barringtons immer wieder ins Leere, lässt aber Leser staunen, mit welchen Mitteln sie sich durchs Leben schlägt. Die Serie neigt sich mit diesem sechsten Band dem Ende zu. Nach all den Aktionen, die das Trio in diesem Teil unternimmt, kann ich es mir nicht vorstellen, dass es so bald zum Schluss kommt. Dem Autor ist es gelungen, die Handlung so vor dem weltlichen Geschehen zu positionieren, dass sie absolut glaubhaft wirkt. Die Figuren sind sorgfältig ausgewählt, dass sie mit minimalem Aufwand an allen Fäden ziehen können. Dennoch ist die Handlung so komplex, dass sie die Weltpolitik beeinflusst. Die überwiegend sympathischen Charaktere lassen Empathie zu und man wünscht ihnen einen guten Ausgang der Geschichte. Bei manchen Dingen sehen Kenner der Historie bereits die dunklen Wolken am Himmel aufsteigen, die unsere Helden natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Von daher steigt die Spannung wieder einmal bis zur letzten Seite und entlädt sich dort mit einer Explosion. Das scheint ein Markenzeichen geworden zu sein und nach nunmehr sechs Bänden sind wir daran gewohnt. Mit zweifelhaften Gefühlen habe ich nun auf den letzten Band der Familiensaga Winter eines Lebens gewartet, um mich nicht wieder wochenlang mit dem Weiterlesen nach einem markanten Punkt gedulden zu müssen. Auch wenn die Bücher alle seitenstark sind, würde ich sie wohl nochmal in einem Rutsch durchlesen. Nach über 3.000 Seiten Gesamtinhalt passt immer noch jedes noch so kleine Detail ins Gesamtbild und kann Auswirkungen auf den Verlauf eines längst in Sicherheit geglaubten Geschäfts haben. Ich kann die Serie allen Geschichtsinteressierten und sogar Krimilesern empfehlen.

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Ich habe bereits die ersten fünf Teile dieser Familiensaga gelesen. Alle haben mir bisher sehr gut gefallen. Diese Art Romane von Jeffrey Archer bereiten mir gutes Lesevergnügen. Man muss sich allerdings bei einer Saga, die über mehrere Bücher hinweg geschrieben wurde, immer wieder in die Familienkonstruktionen hineinarbeiten. Beschreibung des Buches: Der Roman „Möge die Stunde kommen“ von Jeffrey Archer ist 2017 im HEYNE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 589 Seiten. Das Titelbild zeigt in Gelb gehalten ein Pärchen, das vor dem Brandenburger Tor in Berlin steht. Kurze Zusammenfassung: Anknüpfend an den 5. Band „Die Wege der Macht“ geht es hier um die Schicksalsjahre der Familien Clifton und Barrington vom Jahr 1970 bis 1978. Schauplätze sind u.a. Berlin und London. Mein Leseeindruck: In diesem Band geht es hauptsächlich um die Protagonisten Sebastian, Emma, Harry und Giles, aber auch die Intrigantin Virginia bekommt wieder ihren ganz eigenen Part in dieser Geschichte. Die aufeinanderfolgenden Zeitabschnitte, hier in den siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts, haben jeweils einen einzelnen Protagonisten im Fokus. So erlebt man hier Gerichtsverhandlungen, Flucht aus der DDR, aber auch das schwierige Liebesleben Giles, dessen Tochter und Ex-Geliebte in den USA leben. Die typischen Intrigen findet man auch in diesem Band wieder, doch gerade das macht den Reiz dieser Familiensaga aus. Die wirtschaftlichen und geschichtlichen Themen der 1970er Jahre bekommt man hier durch die besonderen Familienkonstellationen „so ganz nebenbei“ mitgeliefert und man erinnert sich an die zahlreichen Ereignisse. Nach wie vor mag ich den Schreibstil des Autors. Vielleicht liegt es auch an der gekonnten Übersetzung. Auch wenn einige Passagen manchmal sehr konstruiert wirken, so bieten sie viele Spannungsbögen, die nie ganz abfallen. Gerade das gefällt mir an dieser Familiensaga so gut. Damit man beim Lesen den Überblick über die verwandtschaftlichen Verhältnisse nicht verliert, findet man in den Innenseiten der Buchdeckel die Stammbäume. Hier kann man die einzelnen Personen besser ihrem Stand in der Familie zuordnen. Das hilft auch gerade dann, wenn man länger nicht zum Lesen kam bzw. wenn man den vorherigen Band schon vor längerer Zeit gelesen hat. Die Spannung, die Jeffrey Archer von Kapitel zu Kapitel sät, wird auch in diesem Buch mit sogenannten Cliffhangern beibehalten. So kann man diesen Roman wirklich kaum zur Seite legen. Ich habe ein Drittel dieses Buches auf einer längeren Zugfahrt (ohne Unterbrechung) gelesen, so gefesselt war ich. Fazit Mit gleichbleibend guter Qualität, bleibt diese Familiensaga mein ganz persönliches Highlight im Bereich der Mehrteiler.

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Natürlich war auch der nunmehr sechste Band der Clifton-Saga Pflichtlektüre für mich. Auch diesmal schafft es Jeffrey Archer wieder seine Leser zu fesseln, meiner Meinung nach war dieser Band wieder spannender als einige seiner Vorgänger. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Fokus der diesmal wieder deutlich besser auf den Familien Clifton und Barrington gelegen hat. Das Cover passt perfekt in die Reihe und macht durch die Abbildung des Brandenburger Tors deutlich, in welcher Zeit wir uns befinden. Die Hauptstadt ist geteilt und genau dort spielt eine der entscheidenden Szenen des Romans. Der Klappentext ist relativ nichtssagend gehalten, was in diesem Fall gut ist, um nicht zu viel Spannung vorweg zu nehmen. Die Handlung dieses sechsten Bands ist nur für Fans der Serie in vollem Umfang nachvollziehbar. Ohne ein gewisses Vorwissen ist es sehr wahrscheinlich nicht leicht dem Autor zu folgen. Die Figuren haben sich weiterentwickelt, dies ist vor allen an Giles, Sebastian, Emma und Jessica auszumachen. Wobei Jessica definitiv meine Lieblingsfigur in diesem Band ist (warum wird natürlich nicht verraten). Aber auch Giles und Sebastian machen eine Entwicklung durch, die ihr Leben bestimmen wird, beide müssen mich Schicksalsschlägen klar kommen. Genau aus diesen Schicksalsschlägen und aus dem Fokus auf die Familien speist der Roman meiner Meinung nach seine gute Spannung. Sicherlich ist es kein Krimi, dennoch lässt sich der Roman mit einem ungeheuren Sog lesen, man möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin sehr gespannt wie Jeffrey Archer die Geschichte der Cliftons und Barringtons im siebten und letzten Band zu Ende bringt. Denn dort kann er sich wieder kaum einen Cliffhanger leisten ;-) Der Schreibstil des Autors ist wie eh und je gut zu lesen. Besonders die Dialoge zwischen Sebastian und Jessica mochte ich sehr. Aber auch Harrys Redegewandtheit habe ich das eine oder andere Mal bewundert, auch wenn er diesmal nicht so sehr im Fokus des Geschehens steht. Für mich vermittelt diese Serie ein gutes Gefühl, es ist nach nun fünf Bänden wirklich so, als würde man als Leser nach Hause kommen, so sehr sind einem die Figuren ans Herz gewachsen. Man fiebert mit ihnen und leidet mit ihnen, man nimmt einfach Anteil an ihrem Schicksal. Eine klare Leseempfehlung für alle Fans der Serie. Wem vielleicht der Fokus bei den letzten Bände zu sehr auf dem geschäftlichen und kriminellen Teil der Familiengeschichte gelegt hat, punktet dieser Teil definitiv wieder dadurch, dass es in erster Linie wirklich um Familienangelegenheiten geht und nicht so sehr um die Firmen bzw. Unternehmen. Ich freue mich schon auf das große Finale und kann es gar nicht erwarten, wie nun das Ende der Familien Clifton und Barrington aussehen wird.

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Diese Saga macht süchtig. Als ich begonnen habe, hätte ich nie gedacht, dass mich die Erzählung so fesseln würde. Bis zum letzten Band. Geschickt gemacht ist vom Autor, den Leser am Ende immer mit offenen Fragen zurückzulassen. Klar möchte man wissen, wie es weiter geht. Nun fehlt mir nur noch der letzte Teil. Ich bin sehr gespannt. Schade, dass es dann wirklich das Ende ist. Oder nicht? Oder doch? Ich habe es gelesen, manches als Hörbuch genossen. Beides ist zu empfehlen, je nach dem, was man lieber mag. Aber einen Tipp gebe ich. Von Anfang an alle Bände, der Reihe nach, sonst ist der Genuss nur halb so groß.

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"Möge die Stunde kommen" ist nun bereits der sechste Teil von Jeffrey Archers "Clifton-Saga" und noch immer könnte ich einfach weiter- und weiterlesen. Sicher ist es sinnvoll, die Saga von Beginn an zu verfolgen, denn in der Zwischenzeit sind beinahe vier Jahrzehnte verstrichen. Nichts desto trotz kann man die Ereignisse dieses Bandes wohl auch separat verstehen. Auch wenn es noch immer "Clifton-Saga" heißt, ist Harry im Verlauf der letzten Bände doch ziemlich in den Hintergrund gerückt, das ist auch hier nicht anders, wobei eine bestimmte Entwicklung ihn hin und wieder hervortreten lässt. Aber auch das Leben der anderen Familienmitglieder wird wieder abwechselnd beleuchtet und natürlich sind auch die gewohnten Intriganten mit von der Partie. So ist auch im sechsten Band der Lesefluss sehr gut, denn Eintönigkeit ist beileibe nichts, worüber sich auch nur ein Familienmitglied beschweren könnte. Gut gefällt mir noch immer, wie Jeffrey Archer die Lebenswege der Protagonisten in das jeweilige politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen einflechtet, wodurch die Entwicklungen immer authentisch wirken. In diesem Band beispielsweise haben wir es des öfteren mit der Gegenwart von Margaret Thatcher zu tun, die dort gerade am Anfang ihrer politischen Karriere steht. Auch mit "Möge die Stunde kommen" hat sich nichts daran geändert, dass ich jedem Romanliebhaber mit einem Faible für Familiengeschichten diese Saga uneingeschränkt ans Herz legen möchte.

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