Leserstimmen zu
Hinter den Türen

Hera Lind

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Hera Lind, einen Autorennamen den ich in meinen jungen Jahren immer mit Frauenliteratur in Verbindung gebracht habe. Aber nachdem ich „Die Frau, die frei sein wollte“ von ihr gelesen habe, bin ich eine begeisterte Leserin von ihr. Gerade ihre Tatsachen Romane haben es mir angetan. Daher musste ich „Hinter den Türen“ auch lesen. Jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich lange daran gelesen habe. Nicht, weil das Buch schlecht war, sondern es mal wieder härtere Kost war. Ich habe mit Juliane sehr mitgelitten. Aber jetzt erstmals von Anfang an: Unsere Protagonistin Juliane hat alles was Frau sich wünscht: Einen tollen Mann, ein Eigenheim und zwei wunderbare Kinder. Das sie solches Glück im Leben hat, möchte sie etwas zurück geben und Kindern aus schwierigen Verhältnissen als Pflegefamilie dienen. Natürlich waren ihr und Jon bewusst, dass dies mit Sicherheit nicht einfach sein würde. Doch was die Familie erwartet, damit hat keiner gerechnet. Frau Lind zeigt auf, was es heißt gegen Bürokratie ankämpfen zu müssen und Kinder aufzunehmen, denen schlimmes wiederfahren ist. Sie nimmt den Leser mit auf ein Abenteuer, was wirklich an den Nerven zerrt. Da dieses Buch auf einer wahren Begebenheit ruht, an dieser Stelle „Hut ab“ vor Juliane Bressing, dass sie dies gemeistert hat. Ich war schockiert, wie mit Familie Bressing in dem Fall umgesprungen wurde. Denn jeder Schritt von der Familie wurde kontrolliert oder direkt geblockt. Denn die ganz normalen Kinder, sind alles – aber keine normalen Kinder. Ich war beim Lesen an so vielen Stellen geschockt und wütend und dachte, dies könnte alles nicht wahr sein. Denn es gibt mit Sicherheit genug Familien, die Hilfe benötigen würde, aber die Menschen die helfen möchten durch den Behörden-Irrsinn abgeschreckt werden. Denn seien wir mal ehrlich, ich hätte nicht den Mut, wie Julianne in der Geschichte, drei Kinder in meine Familie aufzunehmen. Wenn ich dann daran denke, was die Kinder hier vorher erlebt haben, wird mir jetzt noch anders. Daher möchte ich sagen, dass dieses Buch absolut zu empfehlen ist. Frau Lind beschönigt hier nichts, sie klärt auf. Sie zeigt auf, was mit Kindern geschieht, die Schlimmes erlebt haben. Sie vermittelt dem Leser, dass es nicht ausreicht diese Kinder aus der Familie zu holen, sondern sie Hilfe benötigen. Kinder verarbeiten Trauma nur schwer und jedes Kind verarbeitet anders. Respekt an jede Familie, die sich als Pflegefamilie zur Verfügung stellen. Frau Linds Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auf Grund des gewählten Themas, ist auch der Spannungsbogen sehr hoch. Denn als Leser fiebert man wahnsinnig mit Julianne mit. Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Sie haben etwas von der netten Familie neben an, man konnte sich gut mit jeder Person identifizieren. Ich für meinen Teil bin mal wieder begeistert von Hera Lind. Die Autorin hat ein gutes Händchen dafür Tatsachen Berichte in einen Roman zu fassen ohne die Thematik aus den Augen zu lassen. Daher ganz klare Leseempfehlung! Liebe Hera Lind, vielen Dank, dass sie diese Geschichte aufgeschrieben haben!

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Hinter den Türen Diane Jordan Das Cover meines neuesten Taschenbuchs sieht auf den ersten Blick recht unspektakulär aus. Man sieht, durch ein geöffnetes weißes Gartentor, in einen Kleingarten, mit einer heruntergekommen Parzelle. Die Türen des Schrebergartenhäuschens sind leicht geöffnet, es sieht aus als ob rötliches Licht nach außen dringt. Es wirkt etwas schmierig und unappetitlich. An die Hütte angelehnt steht ein kleines Kinderrad. In roten Lettern prangt der Name Hera Lind auf dem Einband. In blauer Schrift der Titel: Hinter den Türen. Der Klappentext liest sich gut. Neugierig fange ich an zu lesen. Die Geschichte geht mir tief unter die Haut. Fassungslos und gebannt verschlinge ich den Roman in kürzester Zeit. Ich kann gar nicht glauben, was ich da zu lesen bekomme. Abgründe tun sich auf und ich bekomme mein Kopfkino gar nicht mehr in den Griff. Ein wenig erinnert mich die Story, an den aktuellen Prozess um Missbrauch auf dem Lügder Campingplatz. Aber hier ist es eine Pfegefamilie, die frohen Mutes und guten Willens sind und so mit in den Sumpf und Morast und furchtbarsten menschlichen Abgründe konfrontiert werden. Schon bald müssen sie feststellen, dass auch die ihnen anvertrauten Schützlinge schlimmstes erdulden mussten. Schonungslos offenbart die Autorin, was sich „Hinter den Türen“ abspielt. Und wie dramatisch es in der neuen Familie, mit den drei deutsch-thailändischen Kindern, dem Jugendamt und dem Vormund von statten geht. Kleinste Entscheidungen dürfen nicht normal und aus dem Bauch heraus getroffen werden. Alles wird blockiert oder boykottiert. Alptraummäßig, schonungslos und abartig zugleich. Thailand Sex in Schrebergarten Idylle. Besonders widerwärtig ist es, wenn auch wie hier, kleine Kinder mit im Spiel sind, die nicht geschützt werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in dem Taschenbuch nur die Spitze des Eisberges beschrieben wird. Hochaktuell und sehr brisant, wie ich finde. Das Buch rüttelt auf und lässt einen nicht mehr los. Einfühlsam und sehr behutsam setzt sich die Pflegefamilie für ihre drei Schützlinge ein. Verändert einiges und hilft den Kindern sensationell, allerdings unter dramatischen und einschneidenden Umständen für ihr eigenes Familienleben. Inhalt: Juliane Bressin hat sich eine fast perfekte Welt geschaffen: treuer Mann, zwei wohlerzogene Kinder, Vollwertkost, Biomüll, Bullerbü. Warum also nicht „drei ganz normale Kinder“ aufnehmen, die übergangsweise eine Pflegefamilie suchen? Doch bald nach Ankunft der Kinder stürzt Julianes hellblauer Himmel ein. Was haben die kleinen Wesen mit thailändischen Wurzeln erlebt? Woran ist der Vater gestorben und warum liegt die Mutter im Koma? Hüten sie ein dunkles Geheimnis? Schon nachwenigen Monaten steht Juliane mit ihrer eigenen Familie an einem Abgrund ... Autorin: Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie »Die Frau, die zu sehr liebte«, »Hinter den Türen« und »Die Frau, die frei sein wollte« eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Weitere Bücher: „Der Mann, der wirklich liebte“, „Die Frau, die frei sein wollte“, „Mein Mann, seine Frauen und ich“, „Die Frau, die zu sehr liebte“, „Vergib uns unsere Schuld“, „Über alle Grenzen“, „Himmel und Hölle“, „Tausendundein Tag“, „Kuckucksnest“, „Die Sehnsuchtsfalle“ und viele mehr... Fazit: 5***** Der Roman „Hinter den Türen“, (nach einer wahren Geschichte) von Hera Lind, ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 384 unter die Haut gehende Seiten. Besonders gut gefallen hat mir, auch das Nachwort der Protagonistin Juliane Bressin.

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„Hinter den Türen“ ein Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind im Diana Verlag erschienen. Mit 398 Seiten. In der Ich Form von Juliane geschrieben. Juliane Bressin ist mit ihrer Familie glücklich, ihrem Mann Jonathan, Tim 9 Jahre, Lilli 11 Jahre und Hündin Socke. Sie leben in einem kleinen Häuschen und üben soziale Berufe aus. Eines Tages liest Juliane in der Zeitung, es gibt drei Thailändische Kinder in ihrer Nähe die eine Pflegefamilie suchen. Kurzerhand ruft sie bei der angegeben Telefon Nummer an und trifft dabei auf Frau Nölle. Sie erklärt es seien „normale Kinder“ , Vater Deutscher Tod und Mutter aus Thailand liegt im Koma. Die Kinder sind sechs, zehn und zwölf Jahre alt. Zurzeit wohnen sie im Kinderheim und eine Stiftung betreut sie Finanziell. Wenn Juliane und ihre Familie tatsächlich die Kinder als Pflegekinder aufnehmen wollen, verlangt Frau Nölle Termine, Bewerbungsunterlagen und vieles mehr. Familie Bressin beschließt gemeinsam, es zu versuchen. Aber zu dem Zeitpunkt wissen sie noch gar nicht was auf sie zukommen wird. Denn so einfach geht das nicht. Viele Behörden reden mit und auch Fr. Nölle ist ein Fall für sich. Wird es der Familie gelingen die Kinder bei ihnen auf zunehmen und eine glückliche „normale Familie“ zu werden? Welche Schwierigkeiten, Gefahren könnten die Kinder bereits erfahren haben? Aus welchem Hintergrund stammen die Kinder? Ist da etwa auch Missbrauch und Gewalt vorgefallen bei den „normalen Kindern“? Es liegt eine spannende, nervenaufreibende Zeit vor ihnen allen. Wird alles gut werden? Meine Meinung: Eine liebevolle, tragische, spannende, Nervenaufreibende Geschichte mit wahrem Hintergrund. Ich konnte immer wieder mit Juliane mitfühlen, und selbst dabei einiges lernen. Da es uns „Normalen“ gut geht, sollte es doch auch allen anderen gut gehen! Die Geschichte hat manches Mal eine Wendung genommen, die ich nicht erwartet hätte. Eine Echte und Authentische Familie wagt einen großen Schritt und musste mit den laufenden Veränderungen zurechtkommen. Auch die Behörden legen einem immer wieder Steine in den Weg – wie so oft bei vielen verschiedenen Themen. Das Cover lässt eine nicht alltägliche Geschichte erwarten! 5von 5 Sternen

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Bewegend

Von: Birgit

24.05.2019

Eigentlich sind alle Biografien von Hera Lind ein Garant für ein Eintauchen in die Geschichte. Aber diese Biografie ist meiner Ansicht nach die bewegendste von allen Büchern. Ich hab mir dafür eine Nacht um die Ohren schlagen müssen, da ich es nicht weglegen konnte. Unvorstellbar, was das Schicksal für manche Menschen bereit hält.

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Spannende, berührende Bücher

Von: Gertraud Göllner

19.05.2019

In letzter Zeit habe ich 11 Ihrer Bücher gelesen - verschlungen. Das letzte, das heute fertig gelesen wurde ist: "Die Frau die frei sein wollte:" Alle Ihre Bücher, die ich in der Bücherei bekommen konnte waren sehr spannend, berührend und für mich auch lehrreich. Ich freu mich schon auf eine Neuerscheinung. Mit freundlichen grüßen Gerti G (76)

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Ich liebe Ihre Bücher

Von: Patricia Scheffold

12.12.2018

Liebe Frau Lind, ich habe ALLE Tatsachenbücher von Ihnen gelesen...und muss jetzt wohl bis Mai 19 warten, bis das nächste rauskommt ...vielen Dank für die Bücher: ich kann da immer nicht mehr aufhören und finde diese Schicksale so interessant. Großes Lob an Sie!! Und an die Menschen, die ihre Geschichten erzählen. DANKE!!!!

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Die Sozialpädagogin Juliane lebt in einer perfekten Welt - sie hat einen liebevollen Ehemann, zwei wundervolle (perfekte) Kinder, ein schönes Haus und einen Job, den sie liebt. Eines Tages sieht sie in der Zeitung, das Pflegeeltern für drei Kinder gesucht werden und überlegt, ob sie ihr Glück nicht teilen sollten. Sie kämpft darum, Pflegemutter der Kinder werden zu dürfen. Und damit fängt ihr Kampf überhaupt erst an, denn zu ihnen ziehen drei traumatisierte Kinder. Und vor allem die Älteste fordert alle heraus. Anfangs habe ich schwer in das Buch hineingefunden. Mir war die Welt von Juliane zu perfekt - vor allem ihre Kinder. So perfekt, das kann doch nicht sein, ging mir immer wieder durch den Kopf. Wobei ich mir dann schon überlegte, ob das einfach etwas überspitzt erzählt wurde, um die ganze Dramatik richtig aufzuzeichnen. Auch mit Juliane tat ich mir anfangs etwas schwer. Ihr Engagement war bewundernswert, aber immer wieder habe ich mich gefragt, wie eine Sozialpädagogin dermaßen naiv an die ganze Sache herangehen kann. Aber nachdem sie sich das später selber fragte, wurde ich dann doch versöhnt. Alles in allem ist das Buch sehr gut geschrieben. Man leidet mit, fiebert mit, schüttelt den Kopf, ist entsetzt. Einige Dinge wurden eher oberflächlich erzählt, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Allerdings denke ich, dieses Buch soll einfach nur aufrütteln. Auf jeden Fall kann ich diese Geschichte empfehlen. Zum einen erzählt sie den schweren Weg als Pflegemutter und das man sich immer erstmal gut mit der Frage auseinandersetzen sollte. Und sie zeigt auch auf wie sehr man auf ein gutes Miteinander mit den bürokratischen Stellen angewiesen ist (wobei ich in diesem Buch wirklich entsetzt war, ob dieses Ausmaß wirklich möglich sein kann???). Und vor allem finde ich an diesem Buch gut, die Gesellschaft aufzurütteln, wie schlimm es manchen Kindern ergeht.

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Sehr berührend

Von: Birgit

07.07.2018

Ich habe gerade ihr Buch als Hörbuch gehört und bin noch ganz ergriffen. Ich bin Erzieherin und Kinder sind mir sehr wichtig. Ihr Roman nach einer wahren Begebenheit ist sehr erschütternd. War aber sehr schön zu hören. Machen Sie weiter so bitte. Ich bin ein großer Fan von Ihnen.

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