Leserstimmen zu
Hinter den Türen

Hera Lind

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Bewegend

Von: Birgit

24.05.2019

Eigentlich sind alle Biografien von Hera Lind ein Garant für ein Eintauchen in die Geschichte. Aber diese Biografie ist meiner Ansicht nach die bewegendste von allen Büchern. Ich hab mir dafür eine Nacht um die Ohren schlagen müssen, da ich es nicht weglegen konnte. Unvorstellbar, was das Schicksal für manche Menschen bereit hält.

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Spannende, berührende Bücher

Von: Gertraud Göllner

19.05.2019

In letzter Zeit habe ich 11 Ihrer Bücher gelesen - verschlungen. Das letzte, das heute fertig gelesen wurde ist: "Die Frau die frei sein wollte:" Alle Ihre Bücher, die ich in der Bücherei bekommen konnte waren sehr spannend, berührend und für mich auch lehrreich. Ich freu mich schon auf eine Neuerscheinung. Mit freundlichen grüßen Gerti G (76)

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Ich liebe Ihre Bücher

Von: Patricia Scheffold

12.12.2018

Liebe Frau Lind, ich habe ALLE Tatsachenbücher von Ihnen gelesen...und muss jetzt wohl bis Mai 19 warten, bis das nächste rauskommt ...vielen Dank für die Bücher: ich kann da immer nicht mehr aufhören und finde diese Schicksale so interessant. Großes Lob an Sie!! Und an die Menschen, die ihre Geschichten erzählen. DANKE!!!!

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Die Sozialpädagogin Juliane lebt in einer perfekten Welt - sie hat einen liebevollen Ehemann, zwei wundervolle (perfekte) Kinder, ein schönes Haus und einen Job, den sie liebt. Eines Tages sieht sie in der Zeitung, das Pflegeeltern für drei Kinder gesucht werden und überlegt, ob sie ihr Glück nicht teilen sollten. Sie kämpft darum, Pflegemutter der Kinder werden zu dürfen. Und damit fängt ihr Kampf überhaupt erst an, denn zu ihnen ziehen drei traumatisierte Kinder. Und vor allem die Älteste fordert alle heraus. Anfangs habe ich schwer in das Buch hineingefunden. Mir war die Welt von Juliane zu perfekt - vor allem ihre Kinder. So perfekt, das kann doch nicht sein, ging mir immer wieder durch den Kopf. Wobei ich mir dann schon überlegte, ob das einfach etwas überspitzt erzählt wurde, um die ganze Dramatik richtig aufzuzeichnen. Auch mit Juliane tat ich mir anfangs etwas schwer. Ihr Engagement war bewundernswert, aber immer wieder habe ich mich gefragt, wie eine Sozialpädagogin dermaßen naiv an die ganze Sache herangehen kann. Aber nachdem sie sich das später selber fragte, wurde ich dann doch versöhnt. Alles in allem ist das Buch sehr gut geschrieben. Man leidet mit, fiebert mit, schüttelt den Kopf, ist entsetzt. Einige Dinge wurden eher oberflächlich erzählt, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Allerdings denke ich, dieses Buch soll einfach nur aufrütteln. Auf jeden Fall kann ich diese Geschichte empfehlen. Zum einen erzählt sie den schweren Weg als Pflegemutter und das man sich immer erstmal gut mit der Frage auseinandersetzen sollte. Und sie zeigt auch auf wie sehr man auf ein gutes Miteinander mit den bürokratischen Stellen angewiesen ist (wobei ich in diesem Buch wirklich entsetzt war, ob dieses Ausmaß wirklich möglich sein kann???). Und vor allem finde ich an diesem Buch gut, die Gesellschaft aufzurütteln, wie schlimm es manchen Kindern ergeht.

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Sehr berührend

Von: Birgit

07.07.2018

Ich habe gerade ihr Buch als Hörbuch gehört und bin noch ganz ergriffen. Ich bin Erzieherin und Kinder sind mir sehr wichtig. Ihr Roman nach einer wahren Begebenheit ist sehr erschütternd. War aber sehr schön zu hören. Machen Sie weiter so bitte. Ich bin ein großer Fan von Ihnen.

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Zu erst einmal mein Kompliment an Frau Lind, dass sie sich zur Aufgabe gemacht hat, Lebensberichte zu sammeln und Romane daraus zu machen. Das finde ich ganz toll, denn ich glaube, es gibt ganz viele Leben, die es verdient haben aufgeschrieben und veröffentlicht zu werden. Das Buch habe ich in zwei Tagen gelesen - sogar neben einem WM-Spiel. Es ist "wundervoll" geschrieben, obwohl dieses Wort nicht zum Inhalt passt. Der ist einfach nur erschreckend! Aber es ist meiner Meinung nach richtig, auch diese Themen so zu schildern, wie sie wirklich sind: Das Schöne und das Schwere, wenn man Pflegekinder aufnimmt; die Tragik bei vernachlässigten Kindern und den zermürbenden Umgang mit Behörden. Auch die Ehrlichkeit der Pflegemutter, die ihre Zweifel und auch ihre ehelichen Probleme nicht verschweigt, sind bewundernswert. Ich werde noch viele Bücher aus dieser Reihe lesen.

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Als ich heute morgen die letzten Zeilen Ihres Buches gelesen habe, habe ich nur noch geweint, so sehr hat es mich mitgenommen. Als ich meinem Mann davon erzählen wollte, versagte mir ständig die Stimme. Vor allem das Ende und das Schicksal aller drei Kinder, ganz Besonders natürlich Malies, haben mich sehr berührt. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass Kinder in Deutschland in der heutigen Zeit solche Einzelschicksale zu verarbeiten haben. Es öffnet einem regelrecht die Augen. Ich fand das Buch sehr, sehr schön. Ich war mittendrin mit Herz und Verstand , habe gelacht und geweint. Der Abschlußsatz "Malie habe ich in Wahrheit nie wiedergesehen" ging mir besonders nahe. Was ist nur aus ihr geworden? Hat sie als erwachsene Frau nie den Kontakt zu ihrer einstigen Pflegefamlie und ihren Geschwistern gesucht? Hat sie noch die richtige Spur gefunden? ... Oder war es bereits zu spät? Diese Fragen stelle ich mir..... Ob ich wohl eine Antwort bekomme? ....und Frau Lind....SIE sind etwas ganz BESONDERES!!!

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Bereits nach den ersten Zeilen war ich fasziniert. Fasziniert von einer nahezu perfekten Familie. Absolut wohlerzogene Kinder, die selbsttätig und ohne Aufforderung im Haushalt helfen, selbstständig ihr Zimmer aufräumen, mit Vorliebe Gemüse essen. Ein fast schon bilderbuchhaftes Leben. Eine Familie, im der einfach alles in absoluter Perfektion zu laufen schien. Ja, ich hatte mich seufzen erwischt. Es klang alles schön, sehr schön, oder etwa zu schön? Und vorallem stellte ich mir die Frage, ob es solch eine Familie wirklich gab, oder war es auch nur eine Wunschvorstellung der Autorin? Nachdem die perfekte Familien in allen Details vorgestellt wurde, lernt der Leser Frau Nölle kennen. Puh, was soll ich sagen? Ein Drache? Eine blöde Kuh? Eine Frau ohne echte Gefühle? Oder, Achtung Zitat: Blöde Sumpfkuh! Ich hatte jedenfalls Frau Nölle recht schnell auf dem Kieker und hätte ihr am liebsten die Unterlagen vor die Füße geknallt. Erstaunlich, wie ruhig Jon geblieben ist. Ich wäre bei dieser hochnäsigen Schranze wohl eher ausgetickt. Aber auch Juliane bleibt hartnäckig, da sie perfekt in ihrer Mutterrolle aufgeht, auch bei Kindern, die sie nicht kennt. Hier hatte sie meinen vollen Respekt. Erschreckend fand ich die Zustände, in denen die drei Kinder aufwachsen musste. Sei es das Haus im Schrebergarten, oder auch das Heim, in das kein Geld mehr investiert wurde. All dieses zusammen mit den Trägergesellschaften bzw. ihren Verantwortlichen, grenzt es schon fast an Unmenschlichkeit. Ist ein Mensch wirklich nur so wenig wert? Wenn der Mensch (noch) keinen Nutzen für die Gesellschaft hat, sind auch keinen Gefühle aufzubringen? Entsetzlich! Ich war über die Willkür und das Verhalten einiger Protagonisten stellenweise wirklich schockiert. An dieser Stelle möchte ich nochmal wiederholen, dass es sich um einen Tatsachenroman handelt! Zum Schluß noch ein paar Sätze zu Cover und Klappentext. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt eine gewisse Idylle und suggeriert eine Beständigheit. Eigentlich so ein bisschen Heile Welt. Im Klappentext zeigt sich hingegen schon, dass diese Heile Welt auch ihre Schattenseiten hat. Der Klappentext macht neugierig, da man unbedingt weitere Informationen haben möchte. Lesespaß oder Lesefrust? Bei diesem Buch kann man nicht wirklich von Lesespaß sprechen, obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es war aufklärend, erschreckend, ehrlich, ernüchternd und oft saß ich einfach nur mit einem Kopfschütteln da, weil ich diese Beamtenwillkür einfach nur ätzend fand. Sehr gut fand ich das Nachwort von Juliane Bressin, in dem sie erklärt, wie es zu diesem Buch kam. Auch der Nachtrag von Hera Lind zeigte nochmal, wie dieser Tatsachenroman entstanden ist, und welchen Anteil sie an der Geschichte hatte. Dieser Roman hat mir nette, aber auch erschreckende Lesemomente beschert. Dafür gibt es von mir ganz klare 5 Sterne und meine Leseempfehlung.

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