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Leserstimmen (2)

Ferdinand von Schirach: Strafe

Strafe Blick ins Buch

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Erscheint:  05.03.2018

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Ein phänomenal gutes Buch über Strafe in all seiner vielseitigen Art!

Von: Detlef Rüsch aus Landshut Datum : 15.02.2018

Ein Buch mit zwölf Geschichten, wie sie fantastischer und wirklicher kaum sein können. Ferdinand von Schirach brilliert wieder durch seine Unmittelbarkeit, die uns fragen lässt: "Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Was hat uns so werden lassen, wie wir sind? Ist das Geschehene auch in unserer Nachbarschaft möglich?"
In diesem mit "Strafe" betitelten Buch beschreibt Ferdinand von Schirach wieder in Seziermesserklingenschärfe menschliche Gestalten, ihr Geworden sein und ihre Affektivität. Dabei schreibt Schirach ausgesprochen detailliert, lässt bewusst Raum für Phantasie, ohne sich im Einzelnen zu verlieren und schafft es, dass man Ahnungen bekommt - auch wenn diese manches Mal rasch wieder zunichte gemacht werden. Man wird als Leser verleitet, Vermutungen anzustellen und dem Realen ins Auge zu blicken, um doch wieder auf viele blinde Flecken zu stoßen. Der Autor schreibt nüchtern, nimmt einen mit in die Untiefen und Irrwege des Menschlichen - und entlässt einen dann wieder in einen profanen Alltag. "Strafe" zeigt die Verteidiger in ihrer Menschlichkeit und erhellt dunkle Seite. "Strafe" zeigt, dass es genug unterschiedliche Strafen für Verbrechen und Straftaten gibt. mal gerecht, mal ungerecht. "Strafe" zeigt, es gibt nur Annäherungen an sie, aber es gibt keine absolute Gerechtigkeit.
Wie wichtig Verfahrensregeln gibt - und wie tragisch: das macht eine Geschichte besonders deutlich und macht zugleich betroffen.

Ein phänomenal gutes Buch über Strafe in all seiner vielseitigen Art!

"Es gibt kein Verbrechen und keine Schuld (...), aber es gibt eine Strafe"

Von: Markus Felsmann aus Köln Datum : 03.01.2018

Buchhandlung: Buchladen Neusser Straße

Tolle Stories, auf den Punkt erzählt. Ich schätze die sprachliche Klarheit und narrative Verknappung von STRAFE sehr. Überzeugender als so mancher Roman!