Leserstimmen zu
Die Namen der Toten

Sarah Bailey

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Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen oder vom Hocker hauen. Total schade, aus dieser Story hätte man so viel viel mehr machen können denn die Idee ist echt gut. Zum einen zu viele Namen die darin vorkommen, mal wird der Vorname benutzt mal der Nachname, dann taucht ein weiterer neuer Name auf weil der alte geändert wurde usw. Dadurch war alles sehr verwirrend. Auch der Schreibstil war nicht besonders, es wirkte wie eine runtergeratterte Geschichte. Oft waren manche Passagen auch zu langatmig und Teilweise kamen mir manche Passagen total unrealistisch vor. Ein Beispiel: Die 2 Detectives haben in einer dunklen Gasse in einer zwielichtigen Gegend Sex 🙄 Dieses Szenario ist schon so was von ausgelutscht und naja schon ein bisschen fernab der Realität. Ganz nett war die sehr Detailreiche Beschreibung von Orten & Szenarien. Die Taten im Buch waren sehr brutal und auch so beschreiben, bis ins kleinste Detail. Mir war das manchmal echt zu viel des Guten 😒 Ebenfalls waren die Dialoge sehr brutal und die Wortwahl passte echt gut zu diesen Kriminellen Menschen. Im grossen und ganzen war mir alles zu verwirrend, auch die verschiedenen Kapitel aus der Sicht von den unterschiedlichen Protagonisten. Schade denn es bleiben auch so viele offene Fragen...... Mein Fazit: Es war ihr 1. Buch, es sei ihr verziehen aber hier muss noch viel geübt werden 😉😄 Kann man lesen, muss man aber nicht.....

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Schon allein das Cover ist unglaublich. Es lässt eine spannende Geschichte vermuten und dabei wird man auch nicht enttäuscht. Das Buch hat mich von Seite 1 bis zum Schluss gefesselt. Besonders die Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen und man konnte richtig mitfühlen. Die Story war auch klasse. Es gab viele Wendungen und Überraschungen. Für mich war nichts vorhersehbar. Das Buch ist auch sehr flüssig geschrieben und lässt sich ohne Probleme lesen. Fazit: Ich fand das Buch einfach super und kann es nur empfehlen.

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Als eine Leiche gefunden wird, wird der Ermittler Richard Vega auf den Fall angesetzt. Vega ist entsetzt, denn vor sechs Jahren wurde an derselben Stelle schonmal eine Leiche gefunden mit den gleichen Tötungsmerkmalen. Wurde damals der falsche Verhaftet oder handelt es sich hierbei um einen Nachahmungstäter? Das Cover passt perfekt zu diesem Kriminalroman. Eine Lichtung am See in einem Wald. Ohne das das Cover etwas über diese Geschichte verrät wurde ich neugierig. Der Klappentext verrät viel, daher möchte ich nicht genauer auf den Inhalt eingehen ohne Angst zu haben, dass ich spoilern würde :-) Vega ist ein sympathischer Ermittler. Man erfährt sehr viel über Ihn. Privat aber auch im beruflichen. Generell konnte man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Man zittert mit und nichts wurde vorhersehbar geschrieben. Mit einem flüssigen Schreibstil fliegt man regelrecht durch die Seiten. Mit einigen Wendungen die man nicht kommen sieht, wurde alles abgerundet und ich fand es ein gut gelungenes Debüt. Ich bin schon auf weitere Fälle von Vega gespannt und kann es kaum erwarten.

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Gerechtigkeit

Von: Shanlira

21.05.2018

Zur Geschichte Im Wald von Tunbridge Wells wird ein 15-jähriger Junge, brutal ermordet aufgefunden. Detectiv Sergeant Richard Vega und Detectiv Inspector Daria Rosen, werden zum Tatort gerufen. Doch was sie vorfinden, bringt böse Erinnerungen und Zweifel mit sich. Denn vor 6 Jahren stand DS Vega schon einmal in diesem Wald über die Leiche eines Jungen gebeugt, mit ähnlichen Verletzungen. War es derselbe Mörder oder hat er damals den Falschen erwischt? “Stimmst du mir zu, das Ähnlichkeiten zwischen diesem Jungen hier und Tom Healy bestehen? Er wurde getötet wie Healy. Hinterlegt wie Healy. Vielleicht ein paar hundert Meter von der Stelle, an der Healy damals gefunden wurde … Es gibt Übereinstimmungen, meinst du nicht?” Taschenbuch, Seite 17 Das Team des Criminal Investigation Department setzt alles daran, den Mörder zu finden. Das Motiv ist noch nicht klar, genauso wie die Verbindung zu dem Toten vor 6 Jahren. War er in irgendetwas verwickelt und musste deshalb auf so grausame Weise sterben? DS Vega will um jeden Preis Gerechtigkeit für die Toten, denn der oder die Mörder sollen ihre Strafe bekommen. Meine Meinung “Die Namen der Toten” ist das erste Buch von Sarah Bailey. Ihr Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen und bringt das Zwischenmenschliche der Protagonisten gut zur Geltung. DS Vega ist ein ehemaliger Padre vom Militär, doch er selbst hat nur den Soldaten geholfen, mit ihren Taten klar zu kommen. Seit er beim Criminal Investigation Department ist, sieht er wirklich schlimme Dinge, die schon mal für Alpträume sorgen können. Er hat eine junge Frau bei sich aufgenommen, um sich um sie zu kümmern und dafür zu sorgen, dass sie nicht auf der Straße lebt. DS Vega ist ein sympathischer Charakter, auch wenn er eine Affäre mit einer verheirateten Frau hatte. Sein noch recht neuer Kollege DC Khan ist auch sehr sympathisch, sportlich und loyal ihm gegenüber. Wie er sich um Vega kümmert und zu ihm steht, ist wirklich toll. “Ich erkläre mich selbst zu Ihrem Personal Trainer, Bruder.” Als Vega den Mund öffnete, brachte sein Untergebender ihn mit erhobenem Finger zum Schweigen. “Ah-ah. Wir haben zwei Stunden bis Dienstbeginn. Also erzählen Sie mir nichts von Hierarchien und holen Sie Ihre Laufschuhe. Wir werden eine Runde joggen.” Taschenbuch, Seite 162 DI Rosen dagegen denkt nur an sich und gefällt mir nicht so gut. Aber man kann nicht alle Charaktere einer Geschichte mögen, oder? Die Kriminalgeschichte, war wirklich spannend und interessant. Wie viele Menschen beteiligt sein könnten und wer nun wirklich der Mörder ist, hat sich erst spät herauskristallisiert. Damit hätte ich nicht gerechnet. Die “Liebesgeschichte” hätte nicht unbedingt sein müssen. Das war mit zu viel hin und her, was von der eigentlichen Story zu sehr abgelenkt hat. Zum Zwischenmenschlichen hat es aber wieder gepasst. Auch im wahren Leben, spielt das private in den Alltag mit hinein und dass ist nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Fazit “Die Namen der Toten” ist ein sehr interessanter Krimi. Ich habe die Lesestunden sehr genossen.

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Mein Fazit: Richard Vega ist ein Ermittler der etwas anderen Art: der ehemalige Militärpriester ist erst seit ein paar Jahren bei der Kripo, hat ein heroinabängiges Mädchen als Ziehtochter bei sich aufgenommen und führt eine quasi-Beziehung mit seiner Vorgesetzten. In diesem Buch geht es viel um zwischenmenschliche Dynamik in all ihren Spielarten. Immer wieder spielen Machtstrukturen eine Rolle, ob nun innerhalb der Familie oder innerhalb einer kriminellen Organisation. Besonders die jugendlichen Charaktere werden auf ihre Art alle beeinflusst und verändert von diesen Strukturen, zum Teil mit tragischem Ausgang. Genauso vielfältig sind die vielen Handlungsstränge, bei denen der Leser lange nicht weiß: was hängt zusammen, was ist eine falsche Fährte? Verschiedene Menschen haben hier große Schuld auf sich geladen, auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen. Der Mord, mit dem die Geschichte anfängt, ist nur die Spitze des Eisbergs Da spielen auf einmal auch Geschehnisse eine Rolle, die Missstände anprangern und zur Sozialkritik auffordern, dies aber nicht mit erhobenem Zeigefinger. Alles fügt sich nahtlos ein in die Ermittlungen, ohne dass es aufgesetzt wirkt, und macht trotz allem betroffen. Sarah Bailey hat einen ruhigen, unaufgeregten Schreibstil. Sie erzählt die Story bildhaft, flüssig und stellenweise wirklich sehr spannend. Dennoch schleichen sich hin und wieder Passagen ein, die mir etwas zu langatmig waren. Auch hatte ich beim Lesen teilweise das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Es war fast so, als würde ich nicht den ersten Teil einer Reihe lesen, sondern den zweiten oder dritten. Möglicherweise liegt das daran, dass der Leser relativ wenig von Detective Vegas Leben oder seiner Vorgeschichte präsentiert bekommt. Möglicherweise hat mich auch der Klappentext diesbezüglich etwas verwirrt, denn dort sind Inhalte aufgeführt, die für mich im Laufe des Buches nicht wiederzufinden sind bzw. nicht aufgeklärt werden. Für mich ist Vega ein sehr authentischer und auch erfrischend anderer Detective, der sich aus der Masse heraushebt. Einerseits wirkt er sehr stark und in sich ruhend, dann gibt es wieder Momente, in dem sein weicher Kern zum Vorschein kommt und er echte Gefühle zeigt. Auch die anderen Protagonisten sind gut gezeichnet und in ihren Handlungen und in ihrem Auftreten überzeugend und menschlich. Leider bremsen stellenweise langatmige Passagen den Krimi etwas aus und auch das Gefühl von fehlenden, wichtigen Informationen haben mich eher etwas frustriert denn unterhalten. Dies negativen Aspekte werden ausgeglichen durch einen abwechslungsreichen Plot, der verschiedene, auch aktuelle Themen aufgreift als auch durch menschliche und authentische Protagonisten. Ich hoffe, Sarah Bailey klärt im zweiten Teil die für mich offenen Fragen noch auf und vermittelt mehr Hintergrundwissen zu Detective Vega und seiner Vorgeschichte. Spannung und der Nervenkitzel müssen sich meiner Meinung nach im zweiten Teil aber deutlich steigern.

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gelungener Auftakt

Von: alina

24.04.2018

Als die Leiche des 15-jährigen Deano Stowe gefunden wird, ist Detective Richard Vega in heller Aufruhr. Denn vor einigen Jahren hat er an fast genau der selben Stelle die Leiche eines anderen Jugendlichen gefunden, welcher ähnlich hingerichtet wurde. Nun gilt es herauszufinden, ob die beiden Morde zusammenhängen. Detective Richard Vega ist ein ehemaliger Prister, der nun bei der Polizei arbeitet. Seinen Job nimmt er sehr ernst und seine Ermittlungen sind nahezu akribisch. Auch nimmt er kein Blatt vor den Mund, was ihn bei manchen Kollegen wohl nicht sehr sympathisch da stehen lässt. Zu anderen hat er hingegen ein sehr gutes Verhältnis - vor allem zu seiner Vorgesetzten Daria Rosen, mit der er mal ein Verhältnis hatte. Im Grunde genommen ist Richard Vega ein herzensguter Mensch, der zwar dem Gesetz dient, aber auch ein Herz für Menschen hat. Das merkt man auch daran, dass er Cherry, die in ihrer Vergangenheit schreckliche Dinge erlebt hat und auch heute nicht wirklich auf der richtigen Bahn zu sein scheint, bei sich aufgenommen hat. Der Detective ist zwar manchmal etwas eigenartig, aber doch sehr sympathisch. Auch die Nebencharaktere waren zumeist sehr gut von der Autorin ausgearbeitet, sodass man sich ein genaues Bild von den Beziehungen untereinander machen konnte. Der Schreibstil von Sarah Bailey lässt sich gut lesen. Am Anfang hatte ich zwar so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da er wirklich sehr detailreich ist. Allerdings habe ich mich immer mehr dran gewöhnt und konnte das Buch danach sehr flüssig lesen. Dabei wird alles aus der Er-Perspektive geschrieben, was mir aber gut gefallen hat. Gleich zu Beginn wird das Buch zum ersten Mal richtig spannend, denn man wird direkt in das Verbrechen hineingeworfen - ohne zu wissen welche weit reichenden Folgen dies noch mit sich trägt. Auch danach bleibt die Spannung konstant hoch, obwohl es zwischendrin hier und da mal ein paar Längen gibt. Hier sind vor allem die Passagen zu nennen, in denen es um Richard Vega und seine Vorgesetzte und die komplizierte Beziehung der beiden geht, denn diese spielt ebenfalls eine große Rolle - auch wenn sie nichts mit dem Fall an sich zu tun hat. Ebenfalls gibt es immer mal Kapitel aus der Sicht von Deanos Bruder, die mich am Anfang zwar verwirrt haben, aber im Endeffekt genau in den Handlungsverlauf gepasst haben. Insgesamt wurde der Fall wirklich detailreich beleuchtet und die Handlungsstränge ergeben am Ende ein stimmiges Gesamtbild. Insgesamt hat mir der Fall rund um den 15-jährigen Deano gut gefallen und es war ein guter Auftakt der neuen Reihe von Sarah Bailey. Ich bin gespannt auf weitere Teile und würde mich freuen, wenn man noch mehr über Vega und seine Vergangenheit erfährt. Dafür gibt es von mir 4/5 Sterne.

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ein sehr spannendes Buch

Von: Robin

17.04.2018

Ein ausgeklügelter Thriller mit einem charismatischen, aber unruhigen Detektiv. Ich hoffe, viele weitere Bücher mit DS Richard Vega zu lesen.

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Die Namen der Toten ist der erste Band um den Ermittler Richard Vega. Der Schreibstil ist gut und verständlich zu lesen. Schauplätze, Handlung und Personen konnte ich mir anschaulich vorstellen. Die Geschichte ist interessant , den Handlungsstrang konnte ich gut folgen, manchen Episoden hätte man, nach meinem Geschmack, jedoch etwas straffen können. Die detailreiche Beschreibung und die Strukturierung des Krimis merkt man an, dass die Autorin Kriminilogie und Angewandte Psychologie studiert hat. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Platz für meine eigene Fantasie gewünscht. Vom Ermittlungsteam wusste ich lange nicht wer mir am besten gefällt. Im Buch wird viel vom Privatleben Vega's und Rosen berichtet. Beide scheinen ein kompliziertes Leben zu führen. Außerdem haben beide auch neben der Arbeit mehr Kontakt zueinander. Das Alter der Opfer und die Ermittlung belasten Vega zunehmend. Dieses kommt in der Geschichte gut heraus. Vega ist vielschichtig, ein Ermittler mit Ecken und Kanten, nicht immer leicht zu durchschauen und hat noch eine Menge Potenzial nach oben und ich bin gespannt wie er sich in weiteren Fällen entwickelt. Daria Rosen bleibt für mich blass und ich kann sie nach dieser Folge noch nicht einschätzen. Weitere Personen werden gut charakterisiert und dargestellt. Ihre Anzahl war während des lesens überschaubar und ich bin zu keiner Zeit durcheinander geraten. Blutrünstige Stellen werden anschaulich angerissen und hier lässt die Autorin mir meine Fantasy. Somit konnte ich sie mir vorstellen wie es für mich in der gegebenen Situation passen waren. Die 462 Seiten sind in 48 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel besitzt eine Überschrift wie zum Beispiel Freitagnachmittag. Das hilft ungemein um den zeitlichen Rahmen einzugrenzen. Das zwischenzeitliche aus der Hand legen des Buches und danach wieder in die Handlung abzutauchen hat mich an manchen Stellen etwas Schwierigkeiten bereitet und ich musste dann ein kleines Stückchen zweimal lesen. Danach hatte ich keine Problem wieder hinein zu kommen. Durch den Klappentext bin ich auf diesen Krimi aufmerksam geworden. Dabei hat mich gerade der Ausspruch "Er war ein Mann Gottes - Nun ist er ein Mann des Gesetzes ( Zitat aus dem Klappentext) neugierig gemacht. Fazit: " Die Namen der Toten " von Sarah Bailey wird durch den Pinguin Verlag veröffentlicht. Der Auftakt um den Ermittler Richard Vega ist trotz einiger Schwächen gelungen und ich werde mit Sicherheit weitere Krimis der Autorin lesen. Sie scheint mit ihrem Auftakt ihre Leserschaft zu spalten und ich vergebe trotz alldem eine Leseempfehlung. Man sollte sich einfach seine eigene Meinung bilden. Taschenbuch: 10,00 Euro E-book : 8,99 Euro ISBN-13: 978-3328101741

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