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Leserstimmen (43)

Tamara Mataya: Manche Tage muss man einfach zuckern

Manche Tage muss man einfach zuckern Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-42169-1

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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süße Geschichte

Von: Bookaholicgroup Datum : 23.05.2017

yourbookaholicgroup.blogspot.de/

Allgemeines


Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Seitenzahl: 352
Preis: 9.99€
Verlag: Heyne



Klappentext

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …



Meine Meinung


In dem Buch geht es um Sarah, die dringend aus der Wohnung ihres besten, homosexuellen Freundes ausziehen möchte. Dafür bracht sie allerdings einen Job.
Durch eine Freundin findet sie auch einen und zwar als Empfangsdame eines Massagetempels.
Die Zeit am Arbeitsplatz deprimiert Sarah nur und führt soweit, dass sie an sich selbst zu zweifeln beginnt.
Sie kommt leider gar nicht klar mit ihren Vorgesetzten, die sich als Hippies entpuppen, und auch sonst ist es irgendwie nicht das Richtige.

Deshalb lässt sie sich gerne von Jack, Petes Zwillingsbruder, ablenken.
Jack nimmt sie mit in ihren Club, in dem er als DJ arbeitet. Jack hilft ihr beim Umziehen in die neue Wohnung. Jack hilft ihr die Probleme des Alltags zu vergessen.
Und schon bald entwickelt sich etwas zwischen den Beiden.
Sarah ist überzeugt, dass ihre Beziehung rein körperlich ist, denn sie hält Jack eher für einen Aufreißer, der wirklich jede haben könnte.

Und wäre all das nicht genug Trubel, findet sie plötzlich auf der Internetseite "Missed Connections" jemanden, der Sarah offenbar ziemlich gerne hat.
Die beiden chatten und chatten und bald kann Sarah an niemanden anderen denken, als ihren Verehrer... Sie scheint sich auch sicher zu sein, wer dahinter steckt.

Nun muss sie sich entscheiden...
Jack oder ihr heimlicher Verehrer?

"Manche Tage muss man einfach zuckern" ist ein wirklich gutes Buch für zwischendurch.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und schwuppdiwupp sind es 200 Seiten weniger.

Als ich mir das Cover angeschaut habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen, wovon das Buch handelt. Es sind so viele Farben und Bildchen drauf, dass ich dachte es müsste irgendeine... Keine Ahnung, was ich dachte.
Jedenfalls nicht das, was es dann wirklich war ����

Sarah war eine wirklich tolle Protagonistin. Sie will auf eigenen Beinen stehen und versucht mit alles Situationen, die auf sie zukommen, vernünftig umzugehen.
Allerdings hätte ich sie manchmal am liebsten geschüttelt, damit sich endlich mal ihre Meinung sagt und sich verteidigt!
Das hat mich echt ab und an genervt.

Leider war die Geschichte für mich zu vorhersehbar, ich wusste nach 100 Seiten schon, wie es ausgehen würde und habe nur noch auf "den Moment" gewartet...
Aber insgesamt trotzdem eine schöne Geschichte :)


Fazit


Zu vorhersehbar, ziemlich oberflächlich, aber trotzdem flüssig und nie langweilig.
Deshalb gibt es für dieses Buch:

3,5/⭐⭐⭐⭐⭐

süße Story

Von: Steffi Datum : 22.05.2017

https://stannis-livingbook.blogspot.de/

Inhalt

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Cover

Das Cover ist sehr süß und die Farben sind sehr auffällig. Ein sehr schön gestaltetes Bild.

Meinung

Ein sehr schönes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil der Autoren war sehr flüssig und leicht.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ziehen einen sofort in einen Bann. Manchmal ist es schon sehr Klischee Haft und manchmal muss man dadurch auch mal schmunzeln.

Sarahs Alltagsprobleme sind wirklich sehr gut dargestellt, was sie auf eine Art wirklich sympathisch macht. Man leidet an manchen Stellen auch mit ihr mit. Aber sie bekommt es einfach nicht hin.

Leider weiß man recht schnell worauf es hinaus läuft in dieser Geschichte, das wäre bei mir zum Beispiel ein Punkt Abzug.

Man kann solche Liebesgeschichten leider nicht neu entdecken, trotz allem habe ich mich wirklich amüsiert und es ist Wert zu lesen. Eine sehr schön dargestellte Geschichte mit dem Gewissen etwas.

4/5 Sterne!

Tolles locker-leichtes Buch für zwischendurch

Von: Happy Booktime Datum : 21.05.2017

happybooktime.blogspot.de/

In „Manche Tage muss man einfach zuckern“ begleitet der Leser die Protagonistin Sarah, die vom Glück nicht grade verfolgt wird. Nach einer Kündigung kann sie die Miete für ihre Wohnung nicht mehr zahlen und ist nun auf der Couch ihres Kumpels gestrandet.
Die junge Frau, die resignieren könnte, entscheidet sich aber bewusst für den Kampf und sucht den Weg zurück in die Arbeit und somit auch in ihre eigenen vier Wände.

Sarah ist ein wunderbar ausgearbeiteter Charakter. Sie wirkt stark und selbstbewusst, vor allem aber selbstbestimmt und bei aller Träumerei ist sie auch sehr kritisch in Bezug auf sich selbst. Einfach eine Person, deren Handeln man nachvollziehen und mit der man sich identifizieren kann. Ich zumindest habe mit ihr mitgefühlt und mich bei positiven Wendungen mit ihr gefreut.

Die anderen Charaktere rund um sie herum sorgen für eine authentische Umgebung und wühlen das Leben der Protagonistin gehörig auf, was das Buch lebensnah macht und zulässt, das viele witzige und beschwingte Situationen entstehen.

Beschwingt ist ebenfalls der Schreibstil der Autorin. Sie verleiht dem Leben von Sarah trotz der Widrigkeiten eine gewisse Leichtigkeit und unterstreicht damit den Titel des Buches. „Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist ein wunderbares Buch über Zeiten, an denen man mit einem Löffel Nutella bewaffnet die Decke über den Kopf ziehen möchte.

Bei all dem Positiven habe ich dennoch einen kleinen Kritikpunkt: Die Geschichte als solches war für mich leider relativ vorhersehbar. Ob das nun an der Story selber lag oder daran, das ich hier und da schon mal einen solchen Roman gelesen habe und man das Rad nunmal nicht neu erfinden kann möchte ich hier nicht beurteilen. Wollte es aber nicht unerwähnt lassen, da sicher auch einige Leser dieser Rezension ab und an zu dieser Art Roman greifen.

Fazit
Spritzig und gut geschriebener Roman über das Leben und seine Hochs und Tiefs. Wer hier nicht schon zu oft in diese Roman-Schublade gegriffen hat, findet mit „Manche Tage muss man einfach zuckern“ einen locker-leichten Sommer-Lesegenuss.

Rezension zu >Manche Tage muss man einfach zuckern< von Tamara Mataya

Von: Sylvia Loves Books Datum : 21.05.2017

sylvialovesbooks.de

Cover und Klappentext hatten mich schnell überzeugt, dass ich dieses Buch lesen muss. Erwartet habe ich eine leichte, schöne Liebesgeschichte mit Humor. Und genau das habe ich auch bekommen.

Der Einstieg fiel mir leicht, denn ich habe schnell einen Zugang zur Protagonistin gefunden. Ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn ich ab und zu den Kopf geschüttelt habe, weil sie hin und wieder doch sehr engstirnig und stur war. Aber hey, Ecken und Kanten hat ja jeder und genau das macht Figuren für mich authentisch. Sarah war mit trotzdem sympathisch und blieb es auch bis zum Schluss. Ihr Humor hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe mit ihr gelitten, wenn sie mal wieder dem Wahnsinn des Berufalltags ausgesetzt war.

Die Story ist vorhersehbar, übt aber dennoch eine gewisse Sogwirkung aus, weil man einfach wissen möchte, wie es weitergeht, und natürlich dem nächsten Aufeinandertreffen unserer Protagonisten entgegenfiebert, denn die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich. Jack ist ein Mann, dem ich wohl auch verfallen wäre. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die beiden einfach mal miteinander reden, macht natürlich genau dieser Umstand die Geschichte spannend und schafft so einige sehr leidenschaftliche und knisternde Augenblicke, auf die ich nicht hätte verzichten wollen. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Jede Figur war liebevoll und facettenreich ausgearbeitet, sodass sie authentisch wirkte.

Einziger Kritikpunkt ist für mich das Ende. Ich finde, es ging an dieser Stelle und unter diesen Umständen einfach ein wenig zu schnell, auch wenn ich Sarah natürlich verstehen kann, hätte ich mir da ein bisschen mehr Zeit gewünscht, in dem sie die Geschehnisse verarbeitet.

Fazit:

„Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist ein schönes, locker-leichtes Buch für zwischendurch, das mich gut unterhalten konnte. Die Geschichte ist witzig, spannend, emotional und prickelnd. Nur das Ende war für mich nicht ganz rund und kam mir etwas zu schnell. Ich vergebe 4/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die auf sommerliche, leichte und humorvolle Liebesgeschichten stehen.

Ein toller Sommerroman für zwischendurch

Von: kitkatkathi22 Datum : 18.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCgjOTjefviBUX3pdYVuTh9A

Manche Tage muss man einfach Zuckern -Tamara Mataya
Seiten 349
Preis 9,99€
Heyneverlag

Inhalt:
Sarah ist Single und hat ihren Job in einer Anwaltskanzlei verloren.
Sie findet einen Job in einem Massagestudio. Ihre Kollegin macht ihr aber das Leben dort zur Hölle.Allerdings lernt sie dort Blake kennen,einen attraktiven Mann der ihr nicht mehr aus dem Sinn geht.
Sie verbringt ihre Freizeit im Internet auf der Seite "Missed Connection"
wo Leute jemanden suchen.Sie denkt so kann sie ihre große Liebe finden.
Als sie aber dort nichts zu finden scheint beginnt sie eine Affäre mit dem Bruder ihres besten Freundes. Aber sie merkt schnell das es nur eine Bettgeschichte bleiben wird.
Immer öfter schaut sie auf die Internetseite und lernt dort auch jemanden kennen. Doch wie wird sie sich entscheiden? Bleibt sie bei Jack dem Bruder des besten Freundes,oder wird sie mit ihrem neuen Chatpartner zusammen kommen?

Meine Meinung
Witzig und auch spannend geschrieben.Schreibstil ist flüssig und locker.Lässt sich sehr schnell lesen und ist eine ideale Sommerlektüre.
Sarah lernt man sehr gut kennen,aber irgendwie hat mir so ein bißchen was zu Jack gefehlt.
Aber im ganzen war das Buch sehr unterhaltsam.

Witzige New Adult Story

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 16.05.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …


Endlich mal wieder eine New Adult Geschichte, die Spaß macht zu lesen.

Auf den ersten Seiten wird man gleich zum schmunzeln gebracht, denn Sarah ist mitten in einem Vorstellungsgespräch bei waschechten New Age Hippies. Da sie dringend einen Job braucht, spürt sie ad hoc spirituelle Energie in all ihren Chakren um ihre künftigen Bosse zu beeindrucken.

Auf Craigslist sucht Sarah immer nach den neuesten Stellenanzeigen und schaut auch regelmäßig bei den Missed Connections (verpasste Gelegenheiten) vorbei. Zwischen all den verrückten und schrägen Anzeigen, gibt es auch noch die romantischen. Genau diese sind es, die ihr Hoffnungen auf die Liebe machen, trotz unguter Erfahrungen in der Vergangenheit. Heimlich wünscht sie sich, dass eine Beschreibung mal auf sie passt.

Manche Tage muss man zuckern fällt allein schon wegen dem eigenwilligen Titel auf, dazu noch das wirklich mehr als gelungene Cover und fertig ist der Eyecatcher. Außen hui, innen pfui? Trifft in diesem Fall nicht zu. Die Geschichte ist witzig, süß und typisch New Adult mit pikanten Szenen gespickt. Dieser kommen allerdings erst sehr spät, so dass sich erst mal der Plot entwickeln kann. Ebenfalls untypisch für New Adult - hier wird nicht mit emotionalen Ausbrüchen oder Altlasten gespielt. Was ich absolut super fand! Denn meistens wird das so überdramatisiert dargestellt, dass man vor lauter Augenrollen kaum mehr gerade aus sehen kann.

Aber einen Kritikpunkt hab ich dennoch, nämlich die Vorhersehbarkeit. Als Leser weiß man sofort was gespielt wird, während Sarah ewig und drei Jahre braucht um dahinter zu kommen. Aber der Weg dahin war zum Haare raufen lustig. Natürlich darf hier das Klischee nicht unterm Tisch gekehrt werden, ein bester schwuler Freund (Frisör) und sein heißer Zwillingsbruder (DJ). Aber da ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, nehme ich das der Autorin nicht übel. Ich würde sogar den zweiten Band lesen und das passiert bei New Adult bei mir sehr selten.

Urlaubslektüre

Von: schokoladen_ente aus Recke Datum : 14.05.2017

Eine schöne, leichte Lektüre, ideal für einen Sonntag auf dem Sofa oder einen Urlaub.
Die Liebesgeschichte zwischen Sarah und Jack (oder Blake?) packt einen mit seinen Wirren immer wieder.
Vorsicht Spoiler!
Leider bleibt Jack als Charakter eher flach, außer dass er DJ, Clubbesitzer ist und gut zuhören kann, erfährt man fast nichts von ihm.
Ähnlich geht es mir mit der Figur des besten Freundes. Zu Beginn ist er die Bezugsperson, doch zum Ende der Geschichte spielt er keine Rolle mehr, obwohl noch viele Fragen offen bleiben (Was hält er von der Beziehung? Was waren seine Probleme?)
Leider finde ich den deutschen Titel auch nicht gelungen.
Aber trotz der Kritik hat mir das Buch gut gefallen. Die Story war gut geschrieben und es hat mich immer wieder neugierig gemacht, wie es bei Sarahs Job weitergeht, welche Intrige sich als nächstes in ihr Leben schleicht.

Seichte Urlaubslektüre

Von: Antonia aus Bornheim Datum : 14.05.2017

Sehr seicht. Lässt sich leicht in einem Rutsch durchlesen ohne viel Nachdenken. An einigen Stellen etwas überspitzt und unglaubwürdig. Das Ende ist schon früh vorhersehbar, trotzdem ist es "spannend".
Insgesamt habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen, da es wirklich sehr leicht geschrieben ist. Eine einfache Urlaubslektüre, aber auf jeden Fall kein Muss.

Sehr schön und kurzweilig

Von: Christine Marquardt-Babylon aus Viernheim Datum : 14.05.2017

Wirklich ein schönes Buch, dass sich gut lesen lässt. Ich hatte es in ein paar Tagen durch!

Eher salzig, als zuckrig

Von: bookish-heart-dreams Datum : 13.05.2017

bookish-heart-dreams.blogspot.de/

„Manche Tage muss man einfach zuckern“ wirkt auf den ersten Blick wie ein „zuckersüßer“ Chicklit. Beim Lesen stellt man dann allerdings fest, dass dies nur zum Teil zutrifft. Dieser Roman hat großes Potential eine abwechslungsreiche und lustige Geschichte zu erzählen. Nur wurde dieses leider von der Autorin nicht wirklich ausgeschöpft. Viel mehr verrennt sie sich meiner Ansicht nach zu mehr in negativer Grundstimmung. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin an allen (außer der weiblichen Hauptfigur) etwas auszusetzen hatte. Alles und jeder wird durch den Kakao gezogen. Ich vermisste einen unvoreingenommenen Blick auf die Geschehnisse.

Bei diesem Roman stimmt der Klappentext nur zeitweilig mit dem Inhalt überein. Zwar steht die junge Sarah im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings spielt ihre neue Affäre mit Jack und der anonyme Vereherer, dem sie über die Internetseite „Missed Connections“ trifft eine eher nebensächliche Rolle. Alles dreht sich eher vom Sarahs neuen Job in einem spirituellen Massagesalon und Sarahs Erlebnissen dort. Diese Erlebnisse haben dann weitere Auswirkungen auf Sarahs „Liebesleben“. So denkt sie beispielsweise, dass es sich bei ihrem anonymen Verehrer um einen Masseur aus dem Salon handelt.
Sarahs ganzes Denken dreht sich nur um den Massagesalon und seinen spirituellen Betreibern. Sarah eckt mit ihrer kritischen Einstellung sehr schnell an und macht sich im Studio nicht besonders beliebt, so dass ich mich gefragt habe, warum sie sich nicht einen anderen Job sucht. Und auch wenn die Autorin die Gegebenheiten im Massagestudio wahrscheinlich absichtlich überspitzt dargestellt hat, hätte ich mir einen differenzierteren Umgang seitens Sarah mit dem Thema Spiritualität gewünscht. Denn obwohl ich selbst nicht spirituell bin, bin ich zumindest der Meinung, man sollte andere Weltanschauungen respektieren bzw. ihnen zumindest neutral begegnen. Nur geschieht dies hier leider nicht. Fortwährend wird alles, was nur irgendwie mit Esoterik zu tun hat ins Lächerliche gezogen und verurteilt. Ein paar kritische Äußerungen wären ja noch echt interessant gewesen. Aber hier ist es einfach zu viel. So hatten die Figuren einfach keine Chance sympathisch rüberzukommen. Dies sorgte zumindest bei mir dafür, dass ich irgendwann nur noch beim Lesen genervt war. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich das Buch wahrscheinlich irgendwann beiseite gelegt.

Die Autorin hätte viel mehr aus der Geschichte rund um den anonymen Verehrer machen können, wenn sie dies nicht so eng mit dem Thema „Esoterik“ verknüpft hätte. Beim Lesen habe ich auch sehr schnell geahnt, wer sich letztendlich als geheimer Verehrung entpuppt, so dass die echte Überraschung eher ausblieb.

Dieses Buch ist leider eher salzig, als zuckrig, da die Hauptfigur nicht überzeugt und die Autorin hier nicht wertfrei schreibt. Wenn dieser Roman nicht so negativ rüberkommen würde, hätte er durchaus Potential wirklich interessant zu sein. So bleibt leider am Ende ein bitterer Nachgeschmack.
Sorry, aber ich kann den Roman nicht guten Gewissens weiterempfehlen!

Rezension: „Manche Tage muss man einfach zuckern“

Von: Unendliche Geschichte Datum : 13.05.2017

unendlichegeschichte2017.blogspot.de/

Inhalt
In Sarahs Leben läuft gerade Einiges nicht nach Plan. Sie hat ihren Job als Anwaltsgehilfin verloren, weswegen sie ihre Wohnung kündigen musste. Jetzt schläft sie bei ihrem besten Freund Pete auf dem Sofa. Wegen finanzieller Probleme nimmt sie einen Job als Rezeptionistin in einer „Hippie-Massagepraxis“ an, wo die Kollegen sie in den Wahnsinn treiben.
Und auch in Sarahs Liebesleben geht es drunter und drüber.
Sie schwärmt schon seit Ewigkeiten für Petes Zwillingsbruder Jack, der leider tabu für sie ist. Denn Jack ist von Beruf DJ, ein absoluter Frauenschwarm und niemand, mit dem Sarah sich eine ernsthafte Zukunft vorstellen kann.
Doch die Anziehungskraft zwischen den beiden wird immer größer.
Als Sarah dann, beim Stöbern auf der Internetseite „Missed Connections“, auch noch zufällig auf einen mysteriösen und unbekannten Verehrer stößt, ist das Chaos perfekt.

Meine Meinung
„Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist mein erstes Buch von Tamara Mataya.

Das Buchcover sieht einfach toll aus. Es ist farblich stimmig und sehr ansprechend gestaltet, sodass es Leichtigkeit und gute Laune suggeriert.
Der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt hat sich mir bis zuletzt nicht wirklich erschlossen.

Es gelingt ein guter Einstieg in die Handlung, die dann jedoch schnell an Schwung verliert.

Die Protagonistin Sarah ist nicht unsympathisch, aber wirklich identifizieren und in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, konnte ich mich nicht.

Die Liebesbeziehung zwischen Sarah und Jack ist oberflächlich und sehr körperlich. Es folgt eine Liebesszene auf die nächste, was auf Kosten einer glaubhaften emotionalen Entwicklung zwischen den beiden geht.
Auch, wer Sarahs anonymer Verehrer bei „Missed Connections“ ist, ist ziemlich vorhersehbar.

Sarahs bester Freund Pete wird zu Beginn intensiv eingeführt, taucht dann jedoch erst fast ganz am Ende der Geschichte wieder auf. Auch der Erzählstrang um Sarahs Familie, um ihren kranken Vater und die untreue Mutter, wird angerissen, bleibt aber eigentlich ohne Auflösung oder Erklärung im Raum stehen

Der Klappentext ist irreführend, denn eigentlich dreht es sich die meiste Zeit nicht um Sarahs Suche nach dem perfekten Mann, sondern um ihren furchtbaren Job in der „Hippie-Massagepraxis“. Dies ist anfangs lustig und unterhaltsam, nutzt sich jedoch nach und nach ab.

Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen. Der Schreibstil hätte humorvoller sein können.

Fazit
Insgesamt kann man das Buch ganz gut lesen. Meine Erwartung einer schwungvollen Liebeskomödie wurde jedoch nicht erfüllt.

Ich danke dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Manche Tage muss man einfach zuckern

Von: Laraundluca Datum : 12.05.2017

zauberhaftebuecherwelten.blogspot.de/

Inhalt:

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir trotz seiner Schlichtheit unheimlich gut.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht und dadurch schnell zu lesen.

Die Idee hat mir sehr gut gefallen, doch die Handlung wirkte teilweise etwas zu konstruiert, zu gewollt und zu offensichtlich, ihr fehlte ein bisschen die Frische und Lockerheit. Obwohl manche Szenen wirklich amüsant waren und mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Doch vor allem am Anfang hat sich die Handlung etwas gezogen. Die erwartete Liebesgeschichte setzt erst ziemlich spät ein. Meine Erwartungen waren hier etwas anders. Im Vordergrund stand Sarahs Job und der esotherische Touch war mir auch etwas zu viel.

Ansonsten war die Handlung nett und teilweise sehr unterhaltsam.

Mit den Charakteren konnte ich leider auch nicht richtig warm werden. Sarah nervte mich teilweise mit ihrer Art ziemlich. Jack blieb mir im Ganzen zu blass.

Auch die Emotionen sind mir etwas auf der Strecke geblieben. Die Geschichte wirkte etwas distanziert, so dass mir einfach das Mitfiebern gefehlt hat, was zu einer schönen Liebesgeschichte dazu gehört.

Fazit:

Eine nette Geschichte für zwischendurch, aber leider nicht mehr.

Wer romantische Geschichten mit verrückten Irrungen und Wirrungen mag, der wird den Roman mögen!

Von: Sandra R. aus Neu-Ulm Datum : 12.05.2017

Vorab: als ich mich als Testleserin für verschiedene Bücher beworben habe, ist mir "Manche Tage muss man einfach zuckern" bereits ins Auge gestochen. Der Titel bleibt an sich schon mal im Hinterkopf – so einen Spruch liest man schließlich nicht alle Tage
und schon gar nicht auf einem Buchcover – und das Cover ist ebenfalls recht positiv und fröhlich gestaltet. Auch der Plot hat sich gar nicht mal so schlecht angehört und da ich ein Fan von dem Genre Chicklit bin, habe ich mich sehr gefreut, als ich
als Testleserin für dieses Buch ausgewählt wurde.

Die quirlige, sympathische Sarah versucht ihr (Liebes-)Glück in einem Internetportal namens "Missed Connections" zu finden und das,
obwohl sie zur Zeit eigentlich andere Sorgen hat – sie hat momentan keinen Job und auch keine eigene Wohnung. Sie hofft allerdings, dass ihr
Leben mit dem Finden ihrer großen Liebe wieder in Lot kommt. Da sich anfangs aber keiner auf ihre Anzeige meldet, beginnt sie eine Affäre mit dem
Bruder ihres Mitbewohners. So weit so gut, wäre da nicht plötzlich doch ein mysteriöser, anonymer Verehrer, der ihr bei "Missed Connections" antwortet...

Das Buch ist meines Erachtens die perfekte Urlaubslektüre oder etwas für eine lange Bahnfahrt, eben gerade weil es doch "nur" eine romantische Komödie ist und nicht mehr – aber auch nicht weniger. Und doch sticht es aus den vielen Romanen, die ein ähnliches Thema haben, heraus. Warum? Das ist leicht beantwortet:
Es ist unglaublich sympathisch geschrieben und man kann sich sehr gut in Sarah hineinversetzen (der Moment, in dem sie auf die Hippies trifft, deren Laden
sie betreuen muss, ist herrlich amüsant!). Der Roman versprüht Esprit, weil er so voller Situationskomik und Witz ist, das man sich sehr gut unterhalten fühlt.
Ich verstehe aber dennoch auch die Leserstimmen, die die Geschichte zu konstruiert finden – denn mir zum Beispiel war recht schnell klar, wer der Verehrer ist, der Sarah anschreibt. Sie hingegen ist da etwas zu "tollpatschig" und zu naiv, um das herauszufinden, obwohl er sich ja praktisch direkt vor ihrer Nase befindet.

Natürlich hat das die Geschichte etwas vorhersehbar gemacht, aber mir persönlich hat das Drumherum (die Nebenstränge werden gerade durch die ebenfalls nett gezeichneten
Nebendarsteller sehr gut gehalten) auch gut gefallen, dass mir Sarahs Verhalten hinsichtlich der Identität der Internetbekanntschaft gar nicht so viel ausgemacht hat.

Außerdem macht der flüssige, unterhaltsame Schreibstil der Autorin diesen Schwachpunkt auch etwas weg. Diesen lustigen und lockeren Stil behält sie sich während des gesamten Buches bei, was ich einfach grandios fand. So wurde ich eben sehr gut unterhalten, auch wenn der Tiefgang etwas fehlte. Wer romantische Geschichten mit verrückten Irrungen und Wirrungen mag, der wird "Manche Tage muss man eben zuckern" mögen!

Manchmal muss man nicht suchen, sondern wird gefunden <3

Von: Lotti's Bücherwelt Datum : 11.05.2017

www.instagram.com/lottis_buecherwelt

>>Du sollst nicht begehren Deines Freundes Bruder.<<

Single Sarah hat eine regelrechte Obsession für die Internet Plattform "Missed Connections" entwickelt. Irrationalerweise hofft sie, dass sie ihrem Traummann schon einmal in den Straßen von New York begegnet ist, er sich nur nicht getraut hat, sie auszusprechen, und dieser sich nun über diese Plattform an sie wendet und die große Liebe ihres Lebens wird. Denn im wahren Leben ist da nur Jack, der Bruder ihres besten Freundes. Sie ist seit langer Zeit in Jack verknallt, aber der Womanizer hat es nicht so mit monogamen Beziehungen. Doch während sie sich aus einem schwachen Moment heraus auf eine unverbindliche Affäre mit Jack einlässt, meldet sich ein anonymer Verehrer auf "Missed Connections".

„Manche Tage Muss Man Einfach Zuckern“ ist ein schöner Liebesroman von Tamara Mataya.
Die Protagonisten sind sympathisch gezeichnet.
Sarah ist ein offener und dynamischer Typ voller Elan, sie ist diplomatisch, wenn es drauf an kommt und schlagfertig, wenn es passt. Auf der Suche nach einem neuen Job landet Sarah in einem alternativen Hippie-Wellness-Massage-Tempel, indem sie als Empfangsdame und Mädchen für alles arbeitet.
Jack, der Zwillingsbruder von Sarahs bestem, schwulem Freund, ist hilfsbereit, einfühlsam, zuvorkommend, charmant, witzig und sieht unglaublich gut aus. Er ist einfach perfekt.
Und dann ist da ja auch noch Sarahs neuer Kollege…

Der Schreibstil ist angenehm locker und flüssig zu lesen, aber die Geschichte bedient so ziemlich jedes genregängige Klischee. Auf der Suche nach Mr.Right vergleicht Sarah alle Männer mit Jack, in den sie schon ewig verknallt ist. Leider ist auch sehr vorhersehbar, wer der geheimnisvolle Verehrer ist, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch.
Es werde unterschiedliche Gefühle hervorgerufen. Man leidet mit Sarah, wenn sie z.B. mal wieder mit Anlauf in ein Fettnäpfchen springt oder von ihren Chefs und Kollegen (ein bisschen überspitzt dargestellt) vorgeführt wird. Aber man möchte sich auch manchmal die Haare raufen.
Ich habe keine wirklich Ahnung, woher der Buchtitel kommt und was er mit der Geschichte zu tun haben soll. Eventuell geht er auf einen bestimmten 'Witz' in der Handlung zurück, was allerdings sehr weit her geholt wäre.

Fazit: Manchmal muss man nicht suchen, sondern wird gefunden

Na ja

Von: Fin Datum : 11.05.2017

hoernchenworldbuecher.blogspot.de/


Läuft bei mit.
Zwar Rückwärts und bergab,
aber läuft.

Dauersingel Sarah glaubt, dass die große Liebe auf der
Internetseite >>Missed Connections<< auf sie wartet.
Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren
Traumpartner schon auf den Straßen von New York
gesehen haben, aber einfach nicht mutig genug waren,
ihn anzusprechen. Doch Sarah´s Mr. Right hat sie wohl
noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit
dem attracktiven Jack an. Er bringt ein wenig unver-
bindlichen Spaß in ihr Leben. Doch dann taucht ein
anonymer Verehrer auf >>Missed Connections<< auf ...



Nun ich muss leider sagen das ich mir da etwas mehr erhoft habe.
Ich hatte da irgendwie eine andere Geschichte erwartet, nicht die
welche dann kam.

Also was ist positiv ?
Das Cover in jedem Fall, schlicht ohne Bild und hübsch, dass gefällt mir.
Ich mag gute Laune Bücher, es muss ja nicht immer um die schwierigsten
Themen überhaupt gehen, manchmal braucht man etwas für´s Herz.

Genau das hatte ich mir versprochen, doch Sarah ist leider einfach nervig ...
ich mochte sie überhaupt nicht und konnt gar nicht mit ihr warm werden.
Das sie ihren Job verloren hat, so was passiert jedem mal ...
Aber diese weinerliche Art, ist einfach nicht´s für mich.

Da hat sie diesen super Kumpel Pete, der dann auch noch schwul ist und
Friseur ist ... Klische off.
Und ehe ich esvergesse, der hat natürlich einen Bruder der super scharf ist ...
Sonst kann man das ja eigentlich wieder vergessen ...

Nun das ist mir dann doch zuviel Klischee, aber man kann dem ganzen noch
einen obendrauf setzen, ja sie wird Empfangsdame in einer Art Massage-Studio ?
Aber so wirklich ganz rund laufen die da auch alle nicht, jedenfalls quälen wir uns
durch Sarah´s gemeine Arbeitstage weil die Hippy böse sind und ihr Leben blöd.

Nett fand ich die Idee mit Missed Conections, dass ist wirklich ein toller Gedanke
da es sicher einige Menschen gibt die nicht einfach sagen können, "Hey ich sehe dich
jeden Tag hier kaffee trinken darf ich dich morgen zu einem einladen ... ?" Also
als Bsp. gedacht das ist immer so eine Sache ...

Ja das kann einen schon ein bisschen aufbauen, aber auch total runter ziehen.
Es war leider nicht mein´s es hat einfach nicht gepasst so etwas kommt vor.
Jack und Pete waren nett, und mit deutlich sympatischer als Sarah, in diesem Sinne
schließe ich hier und wünsche euch noch einen schönen Tag :)


Ich bedanke mich beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sehr unterhaltsam

Von: EvaMaria Datum : 10.05.2017

https://buecherfansite.wordpress.com

Ich muss ja gestehen, dass ich wegen des tollen Covers und des interessanten Klappentextes auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, denn ich fand beides sehr ansprechend und so wollte ich die Geschichte lesen.

Wir lernen hier Sarah kennen, die momentan eine Änderung ihres Lebens durchmacht. Sie hat momentan keinen Job, keine Wohnung und auch keinen Typen, aber sie will was daran ändern. Allerdings hat sie auch die fixe Idee, dass ihr Traummann auf dem Internetportal „Missed Connections“ auf sie wartet. Das ist ein Portal, wo man jemanden suchen, denn man kennenlernen will. Leider ist das aber bei Sarah noch nicht der Fall und so beginnt sie eine Affäre….

Persönlich fand ich das Buch wirklich klasse, denn es ist ein wunderbarer, unterhaltsamer Roman, der für ein paar schöne Lesestunden sorgt. Es ist ja nicht nur so, dass man als Leser, dass aktuelle Liebesleben von Sarah mitbekommt. Man liest hier über ihre Zwiespältigkeit bezüglich Affäre und Online Dating, was ja schon so recht amüsant ist.
Man erfährt ja noch einiges über Sarahs Job, denn sie notgedrungen annimmt. Sie landet nämlich bei sogenannten Hippies und hier muss sie die Rezeption in deren Laden betreuen. Auch dieser Teil ist klasse, persönlich fand ich ihn so gar noch witziger, als den Teil mit der Liebe.

Ich fand es so genial beschrieben, wie diese Hippies agieren und was die für eine Einstellung haben, dass ich mich wirklich köstlich unterhalten habe. Ich kann hier nur sagen „Menstruationstasse“. ��
Ich habe hier stellenweise so mit Sarah mitgelitten, weil sie sich doch auch versucht hat anzupassen, aber es war einfach nicht so ihr Ding. Ich meine, wenn jemand vielleicht auch schon Kontakt hatte, mit Menschen, die solch eine Lebenseinstellung praktizieren, weiß, dass es mitunter sehr anstrengend werden kann. ��

Das Ende war etwas vorhersehbar, aber es war schön zu lesen.

Sarah fand ich einen tollen Hauptcharakter. Ich fand sie sehr sympathisch und unterhaltsam. Auch die Nebencharaktere waren gut gezeichnet, natürlich auch die nicht so Sympathischen.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich fand es toll, wie die Autorin, die Geschichte erzählt hat. Es waren natürlich nicht viele Überraschungen und Neues, aber ich denke, dass das in diesem Genre sowieso schwer ist, dennoch hat mich die Geschichte wunderbar unterhalten.

Fazit:

5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

Lustige, romantische, aber leider seichte Lektüre für zwischendurch

Von: Sommerlicht Datum : 10.05.2017

www.sommerlichtblog.com

Bei diesem Buch hab ich mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Somit ist für mich die halbe Miete ja schon bezahlt. Danach hab ich einen Blick auf die Inhaltsangabe geworfen und auch die klang sehr vielversprechend.

Der Schreibstil des Buches ist locker und flüssig sodass die Seiten nur so dahinfliegen.
Sarah hat nach langer Suche endlich einen Job in einem Hippie-Spa gefunden und muss sich dort einiges gefallen lassen, um den Job nicht zu verlieren.
Während ihrer Suche nach einem Job ist sie auf die Internetseite "Missed Connections" gestoßen und hält dort nun regelmäßig ausschau, ob sie von jemanden erwähnt wird.
Irgendwann meldet sich jemand und die Beschreibung passt genau auf sie.

Der Leser weiß eigentlich schon ziemlich am Anfang worauf das Ganze hinauslaufen wird und somit fand ich die ganze Story leider sehr sehr unglaubwürdig.

So lustig manche Szenen auch waren, Sarah ging mir mit der Zeit auf den Geist. Ihre Vernarrtheit in den sexy Masseur Blake konnte ich absolut nicht nachvollziehen, da sie ihn ja eigentlich so gut wie überhaupt nicht kennt und gerade mal ein paar Wortwechsel mit ihm hatte.

Sarah hat schon seit längerem ein Auge auf den Zwillingsbruder ihres besten Freundes geworfen, den sie schon seit einigen Jahren kennt. Um die Freunschaft nicht zu gefährden, kämpft sie am Anfang gegen ihre Affäre an.

Mich hat hier Sarahs voreingenommene Art wirklich sehr gestört. Jack macht ihr von Anfang an klar, dass er nicht nur eine rein körperliche Beziehung zu ihr haben will, aber sie will es nicht hören, weil sie absolut davon überzeugt ist, dass er ein Casanova mit Peter Pan-Syndrom ist.

Leider war die Identität der Internetbekanntschaft für mich von Anfang an klar und es hat mich schon sehr genervt, dass Sarah so naiv und dumm sein konnte um das nicht zu merken bzw. nicht einmal einen Verdacht zu haben.

Alles in allem ließ sich dieses Buch sehr leicht lesen und war eine perfekte Unterhaltung für zwischendurch. Leider hat es mich zwischendurch auch etwas frustriert, da die Geschichte wirklich zu offensichtlich und teilweise stark konstruiert war. Trotzallem lese ich genau solche Bücher zwischendurch wirklich sehr gerne.

Ich kann dieses Buch also jedem empfehlen, der sich eine lockere und lustige Geschichte ohne Tiefgang für zwischendurch wünscht.

Rezension | "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya

Von: Julia | Archive of Longings Datum : 10.05.2017

www.archive-of-longings.blogspot.de

Auf "Manche Tage muss man einfach zuckern" habe ich mich sehr gefreut und auch auf den Erscheinungstermin hingefiebert. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen (ich habe mich verliebt!), genauso wie der Titel – denn wie das nun mal so ist: Manche Tage muss man in der heutigen Zeit des Stresses, des Drucks und der Alltagssorgen eben einfach zuckern. Und genau das hat der Plot für mich gemacht. Die Geschichte ist so locker und leicht, die Hauptprotagonistin so erfrischend und der Schreibstil humorvoll und toll, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin: ich hatte das Buch trotz Arbeit und trotz Studium innerhalb von zwei Tagen beendet.

Obwohl wahrscheinlich jeder von uns schon so einige Liebesromane gelesen hat und man vermutlich schon mit vielen (un)lösbaren Problemen, Beziehungskonstellationen und Arten von Kummer in diesem Genre vertraut ist, fand ich Sarahs Geschichte doch sehr interessant, vor allem, weil ich sie in dieser Form – mit der Internetplattform "Craiglist" bzw. im Buch "Missed Connections" – so noch nicht gelesen habe. Auch Sarahs Lebenssituation und ihrer Alltagsprobleme spielen in der Geschichte eine große Rolle und legen den Fokus nicht ausschließlich auf die Suche nach der großen Liebe, was mir ebenso gut gefallen hat.

In vierlei Hinsicht konnte mich mit Sarah und ihrer Lebenssituation identifizieren, was mich schon ein wenig erschreckt hat. Denn anfangs habe ich mich so oft gefragt, warum sie nicht einfach bei den Hippies kündigt und sich einen neuen Job sucht. Und im nächsten Moment war ich doch eher kleinlaut, weil ich mir vor Augen führen musste, dass auch ich nicht gerne aufgebe, alles hinwerfe und Problemen aus dem Weg gehe. Vor allem nicht, wenn ich davon meine Lebenshaltungskosten decken muss. Und obwohl ich viel mit Sarah gemeinsam habe, war ich doch auch irgendwie von Seite zu Seite fassungslos, wie blind sie im Bezug auf Jack und Blake war. Dass sie zu keiner Sekunde gerafft hat, was da vor sich geht, obwohl ich die Situation selbst so schnell erfasst hatte. Letztlich war ich vermutlich deswegen auch vom Ende ein wenig enttäuscht, denn auf mich wirkte es von vorne bis hinten leider sehr vorhersehbar. Die "Spannung" bzw. den Überraschungsmoment, den die Autorin wohl erhofft hatte, aufzubauen, ist bei mir dadurch leider einfach abgeprallt.

Was mich jedoch nicht weiter gestört hat, denn so konnte ich mich vollkommen auf Sarahs Einstellung zu ihrem Job und ihre Gegensätzlichkeit im Bezug auf die Prinzipien ihrer Chefs konzentrieren. Auch wenn ich mich in Sarahs Situation wohl ähnlich verhalten hätte und ich mit Bauchweh und Aggresion zur Arbeit erschienen wäre, hatte diese ganze Situation doch schon etwas amüsantes und komisches. Die Hippies, die dauernd von irgendwelchen Energiefeldern und Spannungen reden, Wahrheit als relative Wahrnehmung bezeichnen, Probleme "in sich hineinatmen", um sich nicht mit ihnen befassen zu müssen und bei denen ein neuer Haarschnitt gleich die zutiefste Beleidigung ihrer Einstellung ist. Da habe ich doch das ein oder andere Mal den Kopf schütteln und lachen, sowie Sarah für ihr Durchhaltevermögen bewundern müssen. Letztlich fand ich das alles absurd komisch, was aber auch den besonderen Touch des Buches für mich ausgemacht hat. Gemischt mit der Liebesgeschichte, ein paar erotischen Szenen (ohne die ein Buch wohl heutzutage nicht mehr auskommt) und jeder Menge Klischees hat es mich überzeugen können und macht das Buch für mich zu einem symapathischen und unterhaltsamen Roman.

Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Nicht nur, weil ich so durch die Geschichte geflogen bin, sondern vor allem, weil sie die Charaktere so humorvoll und authentisch beschrieben hat und ich die Hippies aufgrund ihrer Darstellung einfach überhaupt nicht ausstehen konnte. Ich mag es, wenn ich die "bösen" Charaktere einer Geschichte so dargestellt werden, dass ich sie hassen kann und mir die "guten" Figuren dadurch nur noch sympathischer erscheinen.

Auf das Cover muss ich denke ich nicht genauer eingehen. Es ist so wunderschön und perfekt und genau das richtige für einen abolsuten Cover-Käufe wie mich.

Fazit
"Manche Tage muss man einfach zuckern" ist ein wunderschönes Buch über die Liebe und über so manche Unannehmlichkeit, die das Leben leider manchmal mit sich bringt. Die Vorhersehbarkeit der Geschichte hat mich gestört, ansonsten kann ich dieses Buch aufgrund der Charaktere, des Plots und der absurden und komischen Stimmung nur empfehlen.

Toller Roman

Von: Lilyfields Datum : 10.05.2017

www.lilyfields.de

Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Ausführung: Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen am: 10.04.2017
Preis: 9,99 €

Inhalt
Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …


Meine Meinung
Das Cover des Buches hat mich einfach magisch angezogen. Ich finde dieses schöne und farbenfrohe Design einfach sehr ansprechend und hübsch, aber auch Klapptext hat mich sehr angesprochen.

Die Hauptprotagonistin Sarah war mir auch Anhieb sympathisch. Sie ist Dauersingle und probiert die Internetseite "Missed Connections" aus, denn dort können andere ihren Traumpartner suchen, den sie schon einmal auf den Straßen von New York entdeckt haben, aber sich nicht getraut haben diesen anzusprechen. Leider sucht keiner nach ihr, daraufhin beginnt Sarah eine Affäre mit dem Bruder ihres Mitbewohners, als sie dann doch über die Internetseite entdeckt, dass jemand nach ihr sucht...

Es hat mir richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen und es liest sich locker, flockig, dank des tollen Schreibstils der Autorin. Es ist die richtige Priese von Humor und Witz vorhanden. Es waren zwar einige Dinge sehr vorhersehbar, dennoch hat mir das Buch sehr gefallen und ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Ein Top Buch mit Suchtpotential und mal etwas anderen Protagonisten

Von: mein-buecher-paradies Datum : 08.05.2017

mein-buecher-paradies.blogspot.de/

Fakten:
Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autorin: Tamara Mataya
Verlag: Heyne

Klappentext:
Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist wunderschön , locker und leicht. Ein guter Schreibstil ist mit einer der wichtigsten Punkte eines guten Buches, meiner Meinung nach. So war es auch hier - egal wo - ich hab es nicht geschafft dieses Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin schafft es auf unerklärliche Weise, dass man einfach immer weiter lesen muss. So kann es auch passieren, dass man fast vergisst an der richtigen Haltestelle der Bahn auszusteigen … :D Alleine aus diesem Grund, würde ich sofort wieder zu dieser Autorin greifen.

Die Charaktere:
Sarah ist eine tolle Hauptprotagonistin. Es macht Spaß sie auf ihrem Weg durch den neuen Job bei den „Hippis“ zu begleiten. Sie lässt sich zwar sehr viel gefallen, ist aber trotzdem noch selbstbewusst. Was mir sehr gut gefallen hat, denn für mich muss nicht jeder Protagonist ein Rebell und ein Held sein. Ich finde ihr Verhalten lässt sie natürlich wirken und nicht zu perfekt und dadurch künstlich. Sie meistert alles so geht es geht. Jedoch fand ich, dass es etwas zu lange gedauert hat, bis sie herausgefunden hat, wer ihr anonymer Verehrer ist, da es mir persönlich sehr offensichtlich erschien. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die ganze Sache entweder früher aufgelöst wird oder die Autorin weniger offensichtliche Hinweise gegeben hätte.
Jack fand ich sehr Interessant, er war mal nicht so der typische Macho-Boy, sondern außergewöhnlich. Mehr möchte ich über ihn gar nicht verraten, nur noch, dass ich gerne noch viel mehr über ihn Erfahren hätte.
Pete ist der Zwillingsbruder von Jack und einfach nur total Liebenswert.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch muss ich einfach etwas zum Cover sagen. Das Cover ist total schlicht aber gleichzeitig richtig schön. Die Schrift sieht aus als wäre sie mit Kreide aufgemalt und die Zusammenstellung der Farben ist toll. Zudem passt auch der Titel sehr gut, da Sarah jeden Tag einen sehr schweren Tag bei der Arbeit hat und Arbeitskollegen, wo man nicht weiß, ob man lachen oder weinen sollte. Weil es ist so traurig, dass man nur den Kopf über solche Menschen schütteln kann, aber wiederrum auch so verrückt, dass es schon wieder lustig ist. Aber sie hat in ihrem Verehrer jemanden, der ihr den Tag versüßt durch seine Nachrichten.

Fazit:
Ein Top Buch mit Suchtpotential und mal etwas anderen Protagonisten, einem schweren Arbeitsalltag und die Suche nach der Liebe, welche sich leider zu lange hingezogen hat. Zudem hätte ich gerne noch mehr über die Charaktere Erfahren. Auf einen zweiten Teil oder noch mehr von der Autorin würde ich mich aber sehr freuen und direkt einen Sprint in die Buchhandlung einlegen.

Meine Bewertung:
4,4/5 ❤

Klappentext verspricht etwas anderes

Von: Jacky's BookRevolution Datum : 08.05.2017

https://bookrevolution1.blogspot.com


Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Einerseits ist es sehr dezent, aber trotzdem ausdrucksstark aufgrund der Farben. Der klappentext verspricht eine witzige Liebesgeschichte.

Leider war die Story nicht ganz so wie erhofft. Zu besagter Lovestory kam es erst ca ab der Hälfte des Buches. Davor ging es zum größten Teil um esoterische Hippies und Sarahs Job bei genau diesen Leuten.
Sarah ging mir auch teilweise ein wenig auf die nerven. Wie sie ständig alles hinterfragt und sich übermäßig den Kopf zerbricht. Außerdem fand ich es fast etwas übertrieben, was sie alles mit sich machen lässt. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, dass man sowas im realen Leben dulden würde.
Auch Jake kann man nicht wirklich verstehen. Da er eigentlich sehr oberflächlich beschrieben wird. Er hat gar keine richtige Rolle, sondern war für mich eher nebensächlich.

Überhaupt war die eigentliche Lovestory die meiste Zeit zweitrangig. Es ging fast immer nur um Sarah, ihren nervigen Job und Esoterik. Das war mir dann manchmal etwas zu viel. Und dass sie nicht wusste, wer der geheime Chatpartner ist, wirkte ein bisschen lächerlich, da es ZU offensichtlich war.

Trotzdem fand ich den Schreibstil sehr gut. Er war leicht und locker und oft auch sehr witzig. Ich musste so einige male schmunzeln. Außerdem denke ich, dass hier gut recherchiert würde im esoterischen Bereich.
Hätte man den Klappentext anders formuliert und wäre man mit der richtigen Erwartung an dieses Buch rangegangen, könnte man sich viel besser und leichter auf die Handlung einlassen.

Eine süße Lektüre für Zwischendurch.

Von: Veronika Datum : 08.05.2017

veros-buchparadies.blogspot.de/


Mich hat bei diesem Exemplar das Cover unfassbar angesprochen. Normalerweise mag ich eher schlichte Cover, mit wenig Farbe, aber irgendwie haben mich diese verspielten Farben, die Herzchen, Sternchen und das Törtchen so angesprochen, das ich mir den Klappentext durchgelesen und dann natürlich auch angefragt habe. Ich lese mir selbst gerne im Internet Anzeigen durch, die daraus entstehen das sich jemand nicht getraut hat einen anderen Menschen angesprochen zu haben, was natürlich den Reiz an der Geschichte nochmal erhöht hat. Außerdem ist "Läuft bei mir. War rückwärts und bergab, aber läuft." so ein alltime favorite Spruch von mir, weswegen ich es umbedingt lesen musste und es hat sich definitiv gelohnt.

Die Geschichte an sich hat bei mir nicht diesen typischen Wow-Effekt ausgelöst, aber es war definitiv eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat und die man auch gut Abends, bevor man schlafen geht, lesen kann, weil sie nicht sehr anspruchsvoll ist. Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich flüssig runterlesen, außerdem kann man sich richtig gut in Sarah hineinfühlen und fühlt sich irgendwann wie ein Teil von ihr, man durchlebt vieles mit ihr und fühlt sich in vielen Situationen gleich schlecht oder gut wie sie. Das ist ein absoluter Pluspunkt an der Buch, denn obwohl es bei mir eine "Lektüre für Zwischendurch" ist, habe ich sehr gut in die Geschichte und Thematik gefunden.
Dadurch das ich mich so gut in ihre Lage versetzen kann, fühlte ich mich nach dem lesen und vor dem schlafen gehen (ich habe das Buch überwiegend zwischen 23 und 1 Uhr nachts gelesen) sehr schlecht. Mich haben ihre Probleme belastet, weil ich das Gefühl hatte es wäre mir passiert. Das ist nicht umbedingt negativ, weil die Autoren ja erreichen wollen das man sich in die Geschichte fühlt, jedoch hat es mir teilweise das einschlafen erschwert und meine Träume düster gestaltet.
Trotzdem war die Geschichte an sich wirklich sehr gut. Es war, endlich mal, eine Geschichte dich sich nach Realität angefühlt hat. In der Danksagung erklärt die Autorin das sie vieles aus ihrem eigenen Leben inspiriert hat, sie aber natürlich noch ein paar eigene Dinge dazu erfunden hat.
Das Leben, das Sarah führt, fühlt sich echt an und wirkt nicht so unrealistisch wie es in manch anderen Büchern ist. Zwar möchte ich vielleicht nicht umbedingt mit ihr tauschen wollen, aber trotzdem war es mal angenehm ein Buch zu lesen, dessen Geschichte sich echt anfühlte und nicht wie ein Haufen Fantaie.
Zwei negative Dinge muss ich aber leider trotzdem aussprechen.
Leider war das Ende des Buches zu vorhersehbar. Das ist vielleicht in so einer Liebesgeschichte nicht so schlimm wie in einem Krimi oder in einem Thriller, jedoch habe ich mich dadurch in manchen Stellen ein bisschen fremd geschämt für Sarah und hätte sie am liebsten durch das Buch angeschrien, das sie mal die Augen aufmachen und realisieren soll, was um sie herum passiert. Das war einfach ein wenig schade, weil ich mir gewünscht habe doch überrascht zu werden.
Und zum anderen war es mir viel zu viel Sex. ich lese gerne New Adult und auch gerne erotische Bücher, jedoch empfand ich es teilweise als zu gezwungen und zu unpassend für die Liebesgeschichte, die eigentlich im Vordergrund stehen sollte. Ich habe die Stellen dann im Endeffekt nur noch überflogen.

Das Buch ist auf jeden Fall etwas für jeden, der gerne süße Geschichten zwischendurch liest und auf umständliche Liebesgeschichten mit einer kleinen Portion Drama steht.

Eine Liebesgeschichte, mit schönen und prickelenden Momenten.

Von: Bücherfarben Datum : 08.05.2017

buecherfarben.blogspot.de/

~ Meine Meinung: ~

Nach einer Fantasy Lesewelle brauchte ich unbedingt wieder einmal ein wenig Abwechslung und so bin ich beim stöbern auf das Buch aufmerksam geworden. Das Cover erinnert mich sehr an Postkarten von Grafik Werkstatt und als ich den Klappentext gelesen habe, war ich Feuer un Flamme und wollte dieses Buch unbedingt haben.

Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, wurde ich vom Schreibstil von Tamara Mataya echt mehr als überrascht, denn dieser ist so leidenschaftlich und lieblich, dass ich dieses Buch echt vollkommen genossen habe.

Sarah war zu Beginn der Geschichte erst merkwürdig und hat mir auch anfänglich mal die Nerven geraubt aber ich fand es faszinierend, welch eine Wandlung sie noch IN der Geschichte mitgemacht hat. Für mich war es einfach unglaublich. Jack der heiße Kerl... Er ist definitiv die reinste Augenweide, da ich mir ihn sehr bildlich vorstellen konnte und er mich echt zum schwitzen gebracht.

An sich war es eine sehr gelungene Story mit einer wundervollen Handlung, die ich sehr genossen habe. Nach all dem fantasy was ich gelesen habe, war dieses Buch die pure Abwechslung von gefühlen die ich bei der Geschichte empfunden habe.

~ Mein Fazit: ~

Abschließend kann ich sagen, dass "Manche Tage muss man einfach zuckern" ein Buch mit einer wundervollen Liebesgeschichte war. In diesem Buch kamen Gefühle und prickelnde Szenen nicht zu kurz und wurde an den richtigen Stellen eingesetzt. Von mir gibt es 4 von 5 Diamanten.

Eine schöne Geschichte

Von: Catlovebooks Datum : 07.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Manche-Tage-muss-man-einfach-zuckern/Tamara-Mataya/Heyne/e511191.rhd

MEINE MEINUNG:

Von diesem Buch habe ich im Vorfeld schon einiges gehört und es hörte sich so toll an und ich liebe das Cover total.

Dies ist so ein Buch für zwischendurch, denn als ich angefangen habe zu lesen, war es jetzt nicht so ein Buch mit dem WOW Effekt, aber dennoch hatte ich Spaß der Geschichte rund um Sarah zu folgen.
Hier kann man einfach mal den Kopf abschalten, sich entspannen und eine süße und unterhaltsame Geschichte lesen, die mich absolut in seinen Bann ziehen konnte, obwohl schon ein paar Klischees auftauchen.

An sich mochte ich Sarah ganz gern, aber stellenweise zweifelte ich ein wenig an ihrem Verstand, denn einige Sachen waren sehr offensichtlich, sie aber checkte es so gar nicht und ich fand sie stellenweise sehr oberflächlich, was ich etwas schade fand, aber ansonsten ist sie eine gute Protagonistin.

Für mich war dies ein guter Unterhaltungsroman, der seine kleinen Schwächen hat, aber für zwischendurch wirklich gut ist.


4/5 Sterne


Missed Connections, Hippies und jede Menge Leidenschaft

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe Datum : 07.05.2017

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Manche Tage muss man einfach zuckern" ist ein amüsanter Roman, der Dauersingle Sarah wirklich glänzen lässt. Ihr persönliches Liebeschaos entwickelt ein Eigenleben, welches mich oft hat schmunzeln lassen. Für mich ist recht schnell klar, wer hinter den Zeilen auf "Missed Connections" steckt. Sarah braucht für die Erkenntnis bis zum Ende des Romans und diese Verwechslung ist einfach amüsant. Mich brachte es wirklich oft zum Schmunzeln. "Manche Tage muss man einfach zuckern" hat wenig Tiefgang, dafür aber jede Menge Leidenschaft und Sexszenen, die aber nicht ausarten, sondern äußerst passend sind zur Story.
Sarah, die sich eigentlich eine feste Beziehung wünscht, lässt sich auf Jack ein, den Zwillingsbruder ihres besten Freundes, und merkt nicht, dass diese Beziehung mehr ist als eine kurze, knackige Affäre. Jack ist immer erreichbar, um Sarah aus Situationen zu befreien, die meist mit ihrer neuen Arbeitsstelle im Massage- und Wellnesstempel "Inner Space" zusammenhängt. Sarah ist komplett überqualifiziert, aber um endlich eine eigene Wohnung finanzieren zu können und die Couch ihres besten Freundes Pete zu verlassen, nimmt sie den Job an. Es ist katastrophal und die Hippies bringen mich vermehrt dazu, mich einfach wohlzufühlen, obwohl mir in dem Moment keine Massage zuteil wurde, sondern ich den Lebensstil der Arbeitgeber einfach genießen konnte. Jeder so wie er meint, aber es ist einfach so überspitzt dargestellt, dass ich es nicht ernst nehmen konnte und es mich wirklich begeistert zurückließ. Es war fast schon spannender über diese Lebensart zu lesen, als die eingeflochtene Liebesgeschichte.
"Missed Connections" ist eine Internetseite, die von Sarah immer wieder gelesen wird, da sie die Hoffnung hegt ihrem Mr. Right, der in ihrem Leben bis dato nicht präsent ist, vielleicht schon begegnet zu sein. Als dann eine Anzeige erscheint, die direkt auf sie zugeschnitten ist, nimmt die Story an Fahrt auf. Die Grundidee ist wirklich genial und hat mir meine Lesestunden wirklich versüßt. "Manche Tage muss man einfach zuckern" kann mit allen Klischees eines Liebesromans aufwarten und dennoch konnte ich abschalten und einfach nur genießen. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung und ★★★★ Sterne, denn die Story war letztendlich rund und konnte mich letztendlich überzeugen.

Süße Geschichte für Zwischendurch

Von: Tami von Little corner for my books Datum : 06.05.2017

littlecornerformybooks.blogspot.co.at

Meine Meinung zum Buch: Das Cover ist recht schlicht aber ich finde es wunderschön. Die Schriftart und Farben harmonieren toll miteinander. In die Aufmachung vom Buch habe ich mich beim ersten Blick verliebt.
Spätestens der erste Satz vom Klappentext „Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft.“ Hat mich überzeugt.
Als ich das Buch dann hatte, habe ich mich sofort darauf gestürzt. Dank des lockeren Schreibstils konnte ich es gar nicht mehr weglegen und nach ein paar Stunden war ich schon auf der letzten Seite angelangt. Die erotischen Szenen sind recht genau beschrieben, ohne vulgär zu sein. Es gibt viel Humor, Freundschaft und etwas Drama in der Geschichte. In meinen Augen eine tolle Mischung.
Sarah, die Protagonistin, war mir sehr sympathisch. Ihre Handlungen konnte ich jedoch nicht immer nachvollziehen. Weder in Bezug auf die Männer, noch bei ihrem Job. Wieso sie so lange bei ihrer Arbeit bleibt, obwohl sie dort richtig gemobbt wird, konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Ich fand sie ab und zu auch etwas zu oberflächlich und naiv. Jack war mir so sympathisch wie es ein typischer Aufreißer eben sein kann. Mit der Zeit lernt man ihn aber näher kennen und ich habe ihn doch noch ins Herz geschlossen. Pete, Sarahs bester Freund und Jacks Bruder, bei dem sie anfangs kurzzeitig wohnt, war mir allerdings der liebste Charakter. So ein herzensguter, liebevoller, lustiger Charakter.
Sie lernt online jemanden kennen, den sie im echten Leben bereits kennt, doch Preis geben wer er ist, will er nicht. Leider fand ich die Spannung, die dies wohl auslösen sollte, gar nicht gelungen. Von vorn herein war mir eigentlich klar, wer es ist. Grundsätzlich habe ich nichts gegen recht vorhersehbare Dinge in Liebesromanen, doch zumindest ein paar Seiten wäre ich gerne unsicher, ob ich richtig liege.
Die Story war aber allgemein sehr gut zu lesen und hat mich toll unterhalten. Die Idee mit der Seite „Missed Connections“ fand ich klasse.
Emotionen kamen bei mir aber leider nur wenige auf. Geschmunzelt habe ich öfter, wirklich romantisch war es, finde ich, nie. Es gab höchstens einen Hauch Romantik.

Mein Fazit: Eine lockere Liebesgeschichte ohne viel Spannung oder Tiefgang, mit durchwegs sympathischen Charakteren. Toll für Zwischendurch.

Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Zuckersüßer Liebesgeschichte auf Umwegen

Von: Federmaedchen Datum : 01.05.2017

https://federmaedchensfederwelt.blogspot.de

////////Achtung Spoiler!!////////

Normalerweise mache ich ja um die Frauenkitschroman-Ecke in der Buchhandlung einen etwas größeren Bogen, daher frage ich mich jetzt immer noch, was mich an diesem Tag dazu getrieben hat, dort doch mal vorbeizuschauen!? Nun gut, ich bin halt eine Frau und hin und wieder möchten wir bzw. ich dann doch auch mal etwas seichtere Lektüre lesen. Etwas, bei dem man sich irgendwie ein klein bisschen in der Handlung wiederfindet.

Ich weiß nicht mehr, ob es der wirklich witzige Titel Manche Tage muss man einfach zuckern war oder vielleicht auch der Anfang des noch witzigeren Klappentextes:

"Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft."

Möglicherweise haben mich auch die quitschbunten Farben (insbesondere das Pink), eine Mischung aus Titel/Klappentext, die Tatsache, dass die Hauptfigur meinen Namen trägt und ich mich irgendwie tatsächlich ein klitzekleines bisschen wiedergefunden habe, letzten Endes dazu beigetragen dieses Buch mitzunehmen.


Kommen wir zuallererst zu meinen Erwartungen, denn die habe ich diesmal nicht unbedingt sehr hoch gesteckt. Es handelt sich um einen typischen Frauenroman gespickt mit jeder Menge Herzschmerz, Drama und solchen "typisch Frau"-Aktionen eben, die wir alle nur zu gut kennen. Ich habe mir ein paar nette Lesestunden erhofft, was zum Lachen, was fürs Herz und hoffentlich ein Happy End! Vorab: All das habe ich auch bekommen und noch mehr!


Die Geschichte handelt von der 25-jährigen Sarah, die zu Beginn des Buchen bei ihrem schwulen besten Freund Pete eingezogen ist, da sie kurz zuvor ihren Job und ihre Wohnung verloren hat. Das kleine Problem mit dem Job kann sie schnell lösen und so findet sich die junge Frau als Empfangsdame im "Inner Space", einem Wellness- und Massagesalon im New Age Style wieder. Sie ist froh darüber, obwohl die Arbeit nicht wirklich ihren Vorstellungen entspricht, doch hauptsache es kommt erstmal Geld rein! Während sie sich nun also tagsüber mit ihren Hippievorgesetzten und -kollegen auseinandersetzen darf, stöbert sie nach Feierabend gerne auf der Datingplattform Missed Connections in der Hoffnung ihren Mr. Right zu finden. Und es gibt da ja auch immer noch den scharfen Zwillingsbruder ihres besten Freundes - Jack! Den hält Sarah allerdings für nicht geeignet, arbeitet er doch als DJ und ist auch für seine etlichen Frauengeschichten bekannt. Aber das hält sie letzten Endes nicht davon ab, sich schließlich auf eine lockere Affäre mit ihm einzulassen. Immer in der Hoffnung doch noch eine verpasste Begegnung mit Mr. Right irgendwo in New York City gehabt zu haben. Als dann auf einmal tatsächlich jemand nach ihr sucht, steht Sarah vor einem größeren Problem, als sie eigentlich weiß.


Natürlich können wir alle, die das Buch bis dahin gelesen haben (und ein bisschen weiter) uns ohne große Mühe zusammenreimen wer der heimliche Verehrer wohl sein könnte. Das es natürlich nicht der gerade kennengelernte Arbeitskollege ist dürfte eigentlich jedem mit weiterem Leseverlauf bewusst werden. An der Stelle muss ich wirklich Sarah Intelligenz ein klein wenig in Frage stellen, denn es ist irgendwie so offensichtlich, dass die ganzen Nachrichten von Jack kommen. Da frage ich mich wirklich, warum sie da nicht drauf gekommen ist?! Das große Thema zwischen Sarah und Jack war immer, dass er gut genug fürs Bett, aber nicht gut genug für eine Beziehung ist und dass sie ihn einfach nicht kennt. Aber (unfairerweise) auch gar nicht kennenlernen will, sondern sich erst übers anonyme Chatten in ihn verliebt. Ein bisschen... naja.. oberflächlich wäre wohl der richtige Ausdruck!

Aber das ist ja nicht genug, denn ein weiterer Punkt, der mich immer wieder stutzen ließ, war die Tatsache, wie lange sich Sarah diesen Hick Hack und das Mobbing im "Inner Space" hat gefallen lassen. Vor allem als Anwaltsgehilfin sollte sie doch über sowas wie Arbeitsrecht Bescheid und sich zu wehren wissen. Ich kann immer noch nur Kopfschütteln über dieses Verhalten, denn Stress im Job war ja quasi jedesmal vorprogrammiert und es wurde immer schlimmer und extremer. Wenn ich nur an die Aktionen von Phyllis denke, da reißt mir förmlich die Hutschnur!


Womit ich nicht gerechnet habe, und was eigentlich auch gar nicht so meins ist, ist die doch recht ordentliche Portion Erotik in der Geschichte. Wahrscheinlich muss man seit Shades of Grey einfach damit rechnen, dass selbst in einem süßen, bunten Frauenschnulzenroman Sex eine doch größere Rolle einnimmt. Womit wir wieder bei dem Thema "Oberflächlichkeit" wären, denn genau darum geht es Sarah ja schlussendlich: Sie findet Jack körperlich extremst anziehend und heiß und scharf und benimmt sich wie ein Karnickel auf Speed, wenn er in der Nähe ist, aber um seinen Charakter, seine inneren Werte und seine Gefühle schert sie sich überhaupt nicht - vorerst.


Trotz all dieser doch negativen Punkte, hat mir Manche Tage muss man einfach zuckern doch extrem gut gefallen und ich habe es nicht aus der Hand legen können. Einmal angefangen wollte es durchgelesen werden, was dann auch nachts um 3 Uhr der Fall war. Der Schreibstil von Tamara Mataya (was ein Zungenbrecher) ist locker flockig leicht, unkompliziert und wahnsinnig flüssig zu lesen. Wenn man nicht zu hohe Ansprüche hat, es einen auch nicht stört, dass das Thema eigentlich schon endlos durchgekaut wurde, dann kann man definitiv ein paar schöne entspannte Lesestunden haben.
Fazit

Das Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt! Die Handlung war witzig, romantisch, prickelnd, aber auch an manchen Stellen leicht schockierend und überzogen. Ich hatte ein paar nette Lesestunden, was zum Lachen, was fürs Herz und ein Happy End gab's (Frauenkitschromanmäßig) natürlich auch!


An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Random House, Heyne und dem Bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken!!

Lesenswert :)

Von: Buecherverrueckt Datum : 28.04.2017

vivibuecherverrueckt.blogspot.de



Manche Tage muss man einfach Zuckern ist ein Buch das viel zum nachdenken anregt, ob über sich selbst oder über das Leben. Die Protagonistin Sarah ist sympathisch aber auch manchmal echt nervig gewesen. Ich hab so einige Handlungen von ihr nicht verstanden wie sie sich solange mit den''Hippies'' herumschlagen konnte ist mir ein Rätsel aber irgendwo kann ich es auch verstehen das ist ein echter Zwiespalt. Das zweite war wieso sie mit Jack nicht von Anfang an reinen Tisch gemacht hat. Ich mein was hätte passieren können außer das er Nein sagt? Jedoch muss ich sagen tat sie mir ein wenig Leid, das der Job den sie da gemacht hat echt eine griff ins Klo war um es vorsichtig auszudrücken. Pete war mein absoluter Liebling er war so Hilfsbereit, so Süß und Sympathisch ich werde ihn echt vermissen, so wie Sarah und Jack. Im großen und ganzen war es ein tolles Buch jedoch gibt es Abzug bei den Sachen die mir nicht gefallen haben.

Schräg und witzig

Von: Viola Hardel Datum : 27.04.2017

schnaeutzchen76.blogspot.de/

Der Titel von diesem Buch hat mich irgendwie angezogen, klang sehr witzig.
Und genau das findet man in diesem Buch wieder.

Man hat echt viele stellen wo man herzhaft lachen muss. Vor allem Sarah mit ihrer wunderbaren komischen und Sarkastischen Art hat mir sehr gefallen, genau ich wie ich eben manchmal bin.

Was ich aber bewundert habe ist das Sarah es so lange in dieser Firma ausgehalten hat, was ja nicht wirklich immer einfach war. Aber sie meistert das auf ihrer Art und Weise echt super gut.
Der Charakter ist wirklich echt sehr gut ausgearbeitet und bleibt einem bis zum Ende hin Sympatisch.


Das Buch hat mich richtig gut unterhalten. Und das habe ich selten das ich bei einem Buch so lachen kann.
Es lässt sich flüssig lesen und es kommt nie langweile auf. Und man bekommt ein Positives Lebensgefühl wie eben im Titel schon gesagt , manchmal muss man Zucker, trifft wirklich auf dieses Buch zu.

Charmanter Roman

Von: Christl Datum : 26.04.2017

buecher-newswelt.blogspot.de

Fantasy: △△△△△
Humor: ▲▲▲△△
Romantik: ▲▲△△△
Erotik: ▲▲▲△△
Schreibstil: ▲▲▲▲△
Anspruch: ▲▲▲△△
Unvorhersehbar: ▲▲▲△△
Spannung: ▲▲▲△△
Story: ▲▲▲▲△
Gesamtwertung: ▲▲▲△△




Titel: Manche Tage muss man einfach Zuckern
Autor: Tamara Mataya
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 10. April .2017
Seiten: 352 Seiten ∞ Taschenbuch
Preis: D ∞ 9,99€
ISBN: 978-3453421691
Reihe: Nein
Genre: Erotik ∞ Roman ∞ Liebe ∞ Leben


Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …



Meine Meinung:
Definitiv war hier einmal der Titel Ausschlaggebend ! Ich fand ihn sehr ansprechend und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich das buch einfach haben!


Der Einstieg in das Buch ist sehr flüssig und angenehm. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, daher kam ich schnell in meinen Lesefluss. Ich hatte nicht wirklich große Erwartungen an das Buch, aber ich muss sagen es hat mir gefallen. Es ist kein "normales" Erotik Buch sonder geht eher ums Leben, den Job und was man eigentlich wirklich möchte im leben, bzw. erreichen will. Es geht um Entscheidungen und auch um die Frage was ist für Sarah wichtiger - eine gute und anziehende Körperliche Beziehung oder eine Beziehung die eher auf Freundschaft und Kommunikation basiert. Natürlich ist auch hier ein hauch von Erotik und Leidenschaft dabei, aber es steht nicht wirklich im Vordergrund. Es gibt 2-3 heisse Szenen, aber diese überwiegen die Story absolut nicht.

Die Story ist stellenweise witzig und wirklich gut geschrieben. Sie erzählt aus dem Leben und aus der Sicht von Sarah. Was mich dann doch nur etwas irritierte ist, das es in dem Buch zu 70% darum geht wie Sarah in der Arbeit ist, bzw. sich in ihrer Arbeit und in ihrem leben tut. So richtig erotisch ist es nicht. Also nicht vergleichbar mit einem Shades of Grey Buch oder einem Silvia Day Buch. Klar gibt es eben 2 oder auch 3 stellen die heiss werden und leidenschaftlich und ab und an eben erahnt man die Leidenschaft, aber sie steht nicht, wie im Klappentext eigentlich beschrieben, im Vordergrund. Was mich jetzt eben nicht so sehr gestört hat. Aber dennoch deswegen einen Stern/Maske Abzug.

Die Protagonistin, Sarah, ist mir wirklich Sympathisch, aber mir hat da doch ab und an der Tiefgang gefällt. Es blieb dann doch alles sehr oberflächlich und auch die Kommunikation mit ihrem Heimlichen Verehrer bekamen wir nur Häppchen weise mit. Das fand ich eigentlich Schade, führte aber auch dazu das dass Buch nicht langatmig bzw. langweilig wurde. Jack blieb die meiste Zeit im Buch doch etwas Blass, was sich aber gegen Ende änderte. Und auch den Anonymen Verehrer lernen wir etwas besser kenne. Mehr verrate ich euch dazu aber nicht ;)

Dieses Buch ist wirklich sehr angenehm zum Lesen und war für mich eine tolle Abwechslung zu dem ganzen Fantasy den ich in letzter Zeit gelesen hatte. Wer aber 100% heisse Erotik und nur Leidenschaftliche Szenen erwartet - ist hier Falsch.





Das Cover finde ich wirklich wunderschön. Es spring einem sofort ins Auge. Auch wie es sich anfühlt finde ich sehr angenehm.


Ein wirklich schönes und charmantes Buch mit einem lockeren und leichten Schreibstil. Einer Protagonistin die Sympathisch ist aber auch nicht sehr tiefgründig wirkt (bzw. zu sehr beschrieben wird). Daher wird es nicht wirklich langweilig. Ein paar lustige New Age / Hippie Witze und nette Szenen aus dem Arbeitsalltag runden das Buch zu einer netten Sache ab. Nicht wirklich etwas Außergewöhnliches aber es hatte mir sehr nette Lese Stunden bereitet und ich hab es auch in einem rutsch durchgelesen. Einerseits wegen dem wirklich angenehmen Schreibstil und auch der Tatsache das ich einfach wissen wollte wer denn nur Sarahs Verehrer ist ;)


Daher gibts von mir 3 von 5 Masken.

"Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft."

Von: Carmen Vicari Datum : 26.04.2017

carmensbuecherkabinett.de/

Nach ihrem Rauswurf aus einer Anwaltskanzlei versucht Sarah verzweifelt einen Job zu bekommen. Auf der Internetseite Craigslist durchstöbert sie daher alle möglichen Anzeigen, bewirbt sich und geht zu Vorstellungsgesprächen. Aber die Seite bietet noch mehr. Unter der Rubrik Missed Connection kann man eine Anzeige aufgeben, wenn man jemanden gesehen hat, ihn aber vielleicht nicht angesprochen hat und so wiederfinden will.

Diese Seite hat auf Sarah einen fast noch größeren Reiz als die Jobsuche. Immer wieder fragt sie sich, was hat denjenigen dazu getrieben, eine solche Anzeige zu schalten? Wird der Gemeinte diese auch irgendwann lesen und alle glücklich werden? Und wurde sie vielleicht auch von ihrem Traummann gesehen und er hat sich nur nicht getraut, sie anzusprechen? Immerhin ist sie ja nicht nur arbeitslos, sondern auch noch Single.

Als sie schließlich den Job als Empfangsdame bei Inner Space ergattert, ist Sarah zunächst erleichtert. Endlich muss sie ihrem besten Freund Pete nicht mehr auf der Pelle sitzen und sein Sofa besetzen, sondern kann eine eigene kleine Wohnung beziehen. Doch die Inhaber von Inner Space entpuppen sich als Hippies mit recht verqueren Vorstellungen. Und auf Missed Connection erscheint eine Anzeige, mit der sie gemeint sein könnte. Was nun? Job kündigen, sich mit dem Unbekannten treffen oder alles so lassen, wie es ist und weiterhin ihre Affäre mit Jack, dem Bruder von Pete, pflegen?

Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen, bei der man wunderbar abschalten, schwelgen und lachen kann. Sarah ist eine junge dynamische Frau, die leider sehr oft in irgendwelche Fettnäpfchen tritt. Schnell wächst sie dem Leser ans Herz, er fühlt mit ihr, wenn sie von ihren Kollegen gequält wird, ahnt, dass einfach kündigen auch keine wirkliche Option ist, wenn man nicht auf der Straße stehen will und hofft und bangt mit ihr, dass Mr. Right irgendwann doch noch um die Ecke biegen wird.

Aber auch Jack kommt recht plastisch herüber und die Szenen ihrer Affäre bringen nicht nur Sarah ein wenig ins Schwitzen. Erotisch und dennoch dezent beschreibt die Autorin die Anziehung zwischen den beiden und was daraus entsteht.

Fazit:
Wie schon das kunterbunte Cover suggeriert, erwartet den Leser hier eine schöne leichte und vor allem humorvolle Geschichte, bei der es auch nicht an knisternder Erotik fehlen darf. Perfekt zum Abtauchen, Eintauchen und Welt-vergessen nach einem anstrengenden Tag.

Zuckersüße Unterhaltung

Von: Alexandra Honig Datum : 24.04.2017

https://www.facebook.com/YoungAdult.NewAdult.Romance/

Manche Tage muss man einfach Zuckern ♡
Tamara Mataya

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Der Titel und die Covergestaltung haben mich sofort angesprochen.
Auch die Idee mit der Seite „MIssed Connections“ fand ich super süß. Die Charaktere sind stark, ausgefallen und vielfältig. Jack hat mir mit seinem Charme und seiner Loyalität am besten gefallen.
Ich habe eine witzig-romantische Geschichte erwartet und war etwas überrascht von den relativ häufigen und nach Schema F ablaufenden Erotikszenen. Ich finde das Buch wäre gut ohne sie ausgekommen, aber es hat auch nicht weiter gestört.
Ansonsten hält der Inhalt was Cover und Titel versprechen und haben meine Erwartungen erfüllt. Die Geschichte ist süß, witzig und unterhaltend – ohne viel Tiefgang oder viel Drama. Besonders gut haben mir die etwas überzogenen Dialoge mit den Hippies, den neuen Chefs von Sarah, gefallen. Der Schreibtstil fügt sich schön in das gesamte Muster – locker, flüssig und einfach, so dass das Buch schnell durchgelesen ist.
Tolle Unterhaltung für Zwischendurch – als Urlaubslektüre zum Abschalten genau das richtige.

4 von 5 ♡

Zuckersüß

Von: Katharina P. Datum : 24.04.2017

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Ich denke, ich muss nicht extra darauf hinweisen, dass Tamara Matayas Roman das Liebesromangenre nicht revolutionieren wird. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass man die Story nicht genießen könnte - denn das habe ich getan! Natürlich ist die Handlung vorhersehbar und selbstverständlich lag auf der Hand, wer Sarahs heimlicher Verehrer bei "Missed Connections" ist, weshalb ich häufiger etwas fassungslos angesichts ihrer schieren Blindheit war. Auch kann man der Tatsache kritisch gegenüberstehen, dass es ein wenig unlogisch ist, warum sie nicht einfach ihren Job gekündigt hat, wo sie sich doch so offensichtlich unwohl bei "Inner Space" fühlt. Dennoch habe ich die Geschichte die meiste Zeit mit Begeisterung verfolgt, einfach, weil der Schreibstil leichtfüßig, modern, angenehm und humorvoll und die Handlung chaotisch ist und weil die Charaktere so liebevoll und authentisch beschrieben werden. Wenngleich ich definitiv nicht alle Akteure leiden konnte (Ziggy, Fern und Phyllis, die Mitarbeiter bei "Inner Space", haben mich einfach zu sehr aufgeregt und beinahe zum Laut-Aufschreien gebracht), hat man ein sehr gutes Gespür für sie bekommen. Sarah mochte ich auf Anhieb: Sie ist weder zu schüchtern, noch zu selbstbewusst, lässt sich nicht alles gefallen, bewahrt sich immer einen mehr oder weniger optimistischen Blick auf die Welt, ist witzig und schlagfertig. Sie wäre jemand, mit dem ich mich auch gerne privat umgeben würde. Warum sie allerdings mit ihren 25 Jahren bereits erste Anzeichen von Torschusspanik hat, war mir schleierhaft. Zumal sie hübsch und aufgeweckt ist und ihre Reize effektiv einzusetzen weiß, sodass sie durchaus beim männlichen Geschlecht ankommt. Das Problem ist wohl hauptsächlich, dass sie alle potenziellen Partner automatisch mit Jack vergleicht, in den sie seit Jahren verliebt ist. Er ist einfach zu perfekt, um wahr zu sein: hilfsbereit, einfühlsam, witzig, charmant und natürlich unglaublich gut aussehend. Für meinen Geschmack schon fast etwas zu viel des Guten, aber ich muss ja auch nicht mit ihm zusammen sein. Es ist auf jeden Fall nachvollziehbar, warum Sarah eine Schwäche für ihn hat, und im Grunde kann man niemanden als ernsthaften Konkurrenten zu ihm betrachten.

Würde der Fokus ausschließlich auf Sarahs Liebesleben liegen, wäre die Handlung sicherlich - trotz der erotischen Momente - eintönig und langweilig. Die nötige Würze bringt die Einbettung in den Hippie-/New-Age-Kontext, der im klaren Widerspruch zu Sarahs persönlicher Einstellung und ihren Prinzipien steht. Dieser Aspekt entbehrte eines gewissen Humors und ich fand insofern innovativ, dass er mir bisher nicht so häufig in Romanen begegnet ist. Er hat für viel Wirbel in Sarahs Leben und damit auch beim Lesen gesorgt, denn die vermeintliche Gelassenheit und der propagierte Einklang mit der Natur und seinem inneren Zentrum bei "Inner Space" sind nämlich nur Fassade, weshalb "die Schwingungen" überwiegend negativ waren. Während die Mitarbeiter anfangs einfach nur etwas "speziell" wirkten und ich sie einfach belächelt habe, war spätestens nach Sarahs erster Arbeitswoche klar, dass sie nicht richtig ticken. Vor allem Phyllis ist eine intrigante, manipulative Zicke, der ich am liebsten eine reingehauen hätte (verzeiht den Wutausbruch). Ich verzichte an dieser Stelle auf das Anführen von Beispielen - die Liste ihrer schauerlichen Taten ist einfach zu lang. Fern und Ziggy sind zwar weniger perfide, aber für Hippies sind sie doch recht unflexibel und wenig offen für andere Meinungen und Vorstellungen. Ich war teilweise wirklich schockiert, denn viele ihrer Ansichten sind (für einen rational denkenden Menschen) sehr befremdlich. Trotzdem hätte ich auf sie nicht verzichten wollen, denn für ordentlich Abwechslung haben die Drei allemal gesorgt.

Fazit

Matayas Roman hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt: es ist leichte Lektüre, bei der man sich fallen lassen soll und kann. Die einem - trotz der frustrierenden Momente, die Sarah immer wieder durchlebt - ein positives Lebensgefühl vermittelt. Eben wie ein Stück (oder eine Tafel) Schokolade nach einem anstrengenden, nervenaufreibenden Tag.

Manche Tage muss man einfach zuckern

Von: Denise Kitsune Otten Datum : 24.04.2017

kitsunebooks.de

Rezension zu Manche Tage muss man einfach zuckern

Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Übersetzer: Evelin Sudakowa-Blasberg
Verlag: Heyne
Genre: Liebesroman/ChicLit
Preis: TB 9,99 € / ebook 8,99 €
Erscheinungsdatum: 10.04.2017
Isbn: 978-3453421691

Vielen Dank an Random House, Heyne und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Klappentext:

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf.

Meinung:

Der Umgangston im Roman ist sehr locker, weswegen man gut in die Geschichte hineinkommt. Leider ist das Buch ein Sammelsorium an Klischees, weswegen ich es selbst auch in den Bereich des ChicLits einordnen würde. Vom schwulen besten Freund bis zur biestigen Konkurentin auf der Arbeit ist alles vertreten. Wenn man darüber hinweg sehen kann ist es jedoch recht amüsant, da Sarah einen witzigen, liebenswerten und offenen Charakter hat. Und es zeigt mir mal wieder, warum ich ChicLit immer vor New Adult präferiert habe. Im Gegensatz zu letzterem, wo es einzig um die Anziehung - die beide Protagonisten für einander empfinden - geht, begleiten wird Sarah durch ihr Leben: Bei der Suche nach einem neuem Job und den Hinternissen, die dieser mit sich bringt, der Frage, wie es - nicht nur beziehungstechnisch - weiter gehen soll und eben auch auf der Suche nach Mr. Right.

Besonders hervorheben möchte ich das Cover der deutschen Taschenbuchausgabe, welches deutlich schöner gestaltet wurde, als das Cover der Originalausgabe. Das Originalcover impliziert einen typischen „Nackenbeißer“, was der Roman aber eindeutig nicht ist. Sowohl der Originaltitel „Missed Connections“, als auch der deutsche passen beide gut zum Roman. Was genau der vom deutschen Verlag gewählte mit der Geschichte zu tun hat, ist ein Insider des Buchs, den ich natürlich nicht verraten werde.

Der Schreibstil ist wie bereits oben angemerkt sehr locker. Der Humor fügt sich gut ein und passt zu den Charakteren und besonders Sarah.

>Seine Daumen streichen über meinen Nacken. „Wow. So einen verspannten levator scapulae habe ich noch nie erlebt.“ Seine Hände fühlen sich großartig an. „Ich wette, das sagst du zu allen Frauen.“ - Seite 114<

Die Idee der „Missed Connections“ finde ich generell sehr süß, ist jedoch keine Erfindung der Autorin, sondern gibt es tatsächlich so auf craiglist.com. Dies in einen Roman einzuarbeiten finde ich dennoch sehr originell und hat endlich mal einen frischen Wind in die Welt der Romance/New Adult/ChicLit Bücher gebracht.

Wer keine Erotik in Liebesromanen mag, sollte lieber zu einem Buch greifen. Hier hat natürlich jeder einen anderen Geschmack. Für mich schließt das eine das andere nicht aus und ich lese auch gerne darüber, es darf nur nicht der Bezug zur Realitität verloren werden. Was hier leider der Fall war, aber das bin ich aus den Büchern des Genres leider mittlerweile gewohnt und warte immer noch auf Bücher, die mit „echtem“ Sex aufwarten können.

Die negativsten Punkte sind die Klischeeelemente des Genres, die unbedingt eingefügt werden mussten: Ein Verwirrspiel, das leider von Anfang an durchschaubar war und eben genau so aufgelöst wurde, wie ich es erwartet habe sowie der typische (schwule) beste freund der nur dafür zu existieren zu scheint, um sich der Probleme der Protagonistin anzunehmen. Dazu zählen kann man noch die überspitze Darstellung der New Age Hippies und ihre Art der Unternehmensführung. Ich muss der Autorin allerdings zu Gute halten, dass ihre Protagonistin lernbereit ist und sich diesbezüglich selbst das ein oder andere Mal gescholten hat.

Noch eine Anmerkung meinerseits: Den Beruf „Anwaltsgehilfin“ gibt es schon sehr lange nicht mehr. Unsere Jobbezeichnung ist „Rechtsanwaltsfachangestellte“ und ich bekomme wirklich jedes Mal die Krise, wenn ich irgendwo Anwaltsgehilfin lesen muss. Die Bezeichnung ist total veraltet, denn seit 1996 steht „Rechtsanwaltsfachangestellte“ auf der Prüfungsurkunde. Das Umbenennen und zeitgemäße Anpassen von Berufsbezeichnungen mag für den ein oder die andere vielleicht lächerlich sein. Für den oder die es betrifft ist es aber jedes Mal ein Schlag ins Gesicht, da sie sich mit der veralteten bzw. falschen Bezeichnung in ihrer Kompetenz beraubt fühlen. Nicht, dass die Kolleginnen damals weniger gelernt haben, sondern die Wertschätzung war eine noch geringere. Ohne uns würden die meisten Kanzleien wahrscheinlich untergehen, auch wenn viele Rechtsanwälte das leider nicht zu schätzen wissen. Bevor das jetzt an dieser Stelle ausartet möchte ich einfach nur noch einmal darum bitten, dass Autoren und Verlage darauf achten, die Anwaltsgehilfen, Kindergärtner und Frisösen aus ihren Büchern zu nehmen.

Fazit:

Insgesamt bin ich gut unterhalten worden. Die Charaktere sind entweder liebenswert und sympathisch - trotz ihrer Macken und Vorbehalte - oder eben furchtbar überzeichnet, in ihrer Denkweise grotesk und sorgen so dafür, dass man sie - wie die Protagonistin auch - zum Feindbild erklärt. Die Liebesgeschichte ist trotz ihrer Vorhersehbarkeit niedlich und kratzt nicht nur an der Oberfläche. „Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist ein solider ChicLit Roman, der sich bestens zum Entspannen in der Badewanne eignet.

Das Buch ist sehr lustig, spritzig und einfach fesselnd

Von: Samy Datum : 22.04.2017

twoforbooks.blogspot.de/

Die Autorin hat mit diesem Buch einfach eine Punktladung getroffen. Der Schreibstil der so schön Locker ist lässt einen in die Geschichte wandern, es fühlt sich an als wäre man eine Person im Geschehen die alles sehen kann aber nicht eingreifen kann. Sarah als Charakter ist so stark ausgearbeitet das man denkt es wäre eine Freundin die man schon lange kennt und dessen Leben man nun verfolgt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und als ich mit dem Buch zu Ende war konnte ich nicht glauben das ich fertig war, das ich das Buch wirklich in einer Nacht verschlungen hatte. Doch auch die anderen Charaktere in dem Buch sind sehr gut beschrieben worden und ihre Handlungen kann man genauso toll verfolgen wie die von Sarah. Das Sarah mit Jack eine Affäre beginnt kann ich sehr gut nachvollziehen, er ist einfach gutaussehend und dazu noch DJ. Sein Bruder und Sarahs Mitbewohner ist ein Kumpel typ wie man ihn auch aus dem Leben kennt, der nette Junge von nebenan. Diese haben es aber meistens doch Faust dick hinter den Ohren. Trotz, dass Jack und Pete Brüder sind konnte sie nicht unterschiedlicher sein. Es ist interessant alles zwischen den drei, Sarah eingeschlossen natürlich, Charakteren zu Lesen und zu verfolgen.
Ich finde das Cover einfach klasse genau wie den Titel. Die Gestaltung vom Cover ist umwerfend. Es wäre ein reiner Coverkauf gewesen, wenn ich nicht zuerst den Klappentext gelesen hätte. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. 5 Füchse.

Welche Tage sollte man zuckern?

Von: Jessi Datum : 20.04.2017

in-buechern-leben.blogspot.de/

Schreibstil

Ich hatte tatsächlich mal wieder Lust auf einen Liebesroman - wer hätte es gedacht? "Manche Tage muss man einfach zuckern" klang dabei wie ein echt süßer und witziger Roman, bei dem mir besonders die Idee mit der Internetseite "Missed Connections" gefallen hat!

Der Schreibstil der Autorin ist auf jeden Fall sehr leicht und ich kam gut in der Geschichte rein. Zwar konnte ich manche Auffassungen und manche Botschaften in diesem Buch nicht unbedingt teilen, aber dennoch bot die Geschichte rund um Sarah, ihren neuen Arbeitsplatz und ihrer Suche nach Mr. Right einige unterhaltsame Stunden!

Charaktere

- Sarah -

Sarah verliert ihren Job bei der Anwaltsfirma, bei der sie lange gearbeitet hat und zieht gezwungenermaßen bei ihrem besten schwulen Freund ein. Pete bietet ihr immer eine Schulter zum ausheulen und hat auch noch einen sehr ansehnlichen Bruder, den Sarah einfach unwiderstehlich findet. Doch mit Jack will sie unter keinen Umständen etwas anfangen, denn er ist als echter Frauenheld bekannt. Wie lange kann sie der Versuchung widerstehen?

Erst einmal muss sich Sarah aber um einen neuen Job kümmern und landet direkt in einem Hippie-Wellnesstempel. Sie passt null in diesen Job, versucht aber alles richtig zu machen und sich irgendwie anzupassen.

Sarah als Charakter zu beurteilen, fällt mir recht schwer. Sie kommt an einigen Stellen doch recht oberflächlich daher, verurteilt schnell, verlangt aber, genau wie ihre "Hippie"-Kollegen, Respekt. Ich weiß nicht recht, ob sie das unbedingt sympathisch macht. Witzig fand ich sie, aber sie ist kein Charakter, mit dem ich mich identifizieren könnte oder mit dem ich im echten Leben zutun haben möchte.

- Jack -

Jack wird zu Beginn des Buches als typischer Frauenheld dargestellt, was aber auch nur eine recht oberflächliche Sicht ist. In ihm steckt mehr, doch Sarah will das irgendwie nicht so recht glauben. Für sie ist er nur der heiße Bruder ihres besten Freundes!

Jack mochte ich als Charakter sehr gerne, fand allerdings, dass er nicht direkt zu Sarah passt. Ob die beiden zusammenkommen oder ob es nur bei der Affäre bleibt, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten!

Meine Meinung

Okay - bei Liebesromanen muss man seit "Fifty Shades of Grey" wohl immer mit einer gehörigen Prise Erotik rechnen, auch wenn ich bei dem Titel "Manche Tage muss man zuckern" eher eine kitschig romantische und zuckersüße Geschichte erwartet habe. Ganz ehrlich: Erotik ist n Bücher nie so meins und hier kam mir besonders Sarahs Verhalten recht primitiv vor. Sie findet Jack einfach nur körperlich anziehend und will nur Sex mit ihm haben, weil sie denkt, dass er eh kein Typ für eine feste Beziehung ist. Indirekt möchte sie damit auch sich selbst schützen, um nicht verletzt zu werden.

Interessant fand ich hier die Idee von "Missed Connections". Sarah selbst ist besessen von der Internetseite und hofft, dass irgendjemand sie dort einmal sucht und sie so Mr. Right findet. In ihrer Obsession schaut sir dort jeden Tag vorbei, doch findet sie wirklich eine Anzeige, die genau auf sie abzielt?

Viel Platz nimmt auch Sarahs neuer Job ein, bei dem sie jede Menge Stress hat und förmlich gemobbt wird - von Hippies, die unsere Welt einfach schrecklich finden ... Ein bisschen oberflächlich geht die Autorin hier schon an die ganze Sache heran, teilweise waren die Momente in dem Hippie-Wellnesstempel zwar witzig und ich konnte auch viel lachen, aber gleichzeitig wurde hier zu vorschnell geurteilt. Manchmal befindet sich die Wahrheit eben doch in der Mitte ...

Neben dem katastrophalen Job geht es natürlich auch um Liebe, auch wenn ich sagen muss, dass sich bei mir keine echten Emotionen eingestellt haben. Mir war es teilweise zu körperlich, zwar gibt es einige sehr süße Stellen, die mich auch Schmunzeln ließen, aber die echte Liebe, die Sarah hier eigentlich sucht, ist nicht spürbar. Die Geschichte selbst rund um die mysteriöse Anzeige im Internet und Jack, der Affäre, ist recht vorhersehbar und als Leser weiß man schnell, welches Ende einen erwartet. Ob dies so gewollt ist, kann ich schlecht sagen, denn ich lese nicht so oft Liebesromane, aber ich hätte mir am Schluss tatsächlich noch eine Überraschung gewünscht!

Fazit

Eine witzige Geschichte zum Schmunzeln, die mein Herz aber leider nicht berühren konnte. Mir war die Liebesgeschichte eine Spur zu oberflächlich und mit Erotik kann ich in Büchern leider gar nichts anfangen. Welche Tage denn hier auch überhaupt gezuckert werden sollen erschloss sich mir doch nicht so recht, denn es gibt wenige romantische Momente. Trotz meiner Kritik ist es aber dennoch ein unterhaltsames Buch für Zwischendurch mit einem guten Schuss Humor und einer Protagonisten, der man manchmal am liebsten die Augen öffnen würde!