VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (58)

Tamara Mataya: Manche Tage muss man einfach zuckern

Manche Tage muss man einfach zuckern Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-42169-1

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(14)
4 Sterne
(28)
3 Sterne
(12)
2 Sterne
(4)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Treffer filtern

zu vorhersehbar und etwas am Klappentext vorbei

Von: BienesBücher Datum : 16.06.2017

bienesbuecher.blogspot.de/

Das Cover ist traumhaft schön. Wie die aufstellbaren Tafeln vor Bars, die mit bunten Kreiden beschriftet wurden.

Sarah hat keine gute Zeit hinter sich. Sie hat ihren Job verloren und ist bei ihrem besten Freund untergekommen. Als Aufheiterung liest sie die hoffnungsvolle Internetseite Missed-Connections. Dort kann man nach Personen suchen, denen man begegnet ist und gerne kennen lernen möchte.
Und insgeheim hofft Sarah auch von jemandem auf diesem Weg gesucht zu werden.

Sarah ist eine sehr sympathische Protagonistin, die doch eher von der tollpatschigen Art ist. Sie tritt in sehr viele Fettnäpfchen, manövriert sich aber immer auf sehr charmante Weise wieder heraus.
Jack ist der Bruder ihres schwulen besten Freundes, den sie ziemlich attraktiv findet, aber sie möchte diese Freundschaft zu beiden nicht aufs Spiel setzen. Und diese Freundschaft ist wirklich etwas Besonderes. Man merkt, wie viel sie sich bedeuten und für einander da sind. Diesen Teil der Geschichte fand ich auch total schön zu lesen. Auch die Story rund um Jack und Sarah war richtig aufregend. Auch wenn ich manchmal ihre Reaktionen und Einstellungen ihm gegenüber nicht nachvollziehen konnte. Jack wird dem Leser eher als Schürzenjäger vorgestellt, doch kann man seine Ehrlichkeit und Gefühle nicht übersehen.
Die Geschichte um Sarahs neue Arbeit im Wellness-Tempel empfand ich als viel zu ausführlich und ausgiebig erzählt. Ich hätte lieber mehr von der Liebesgeschichte gelesen, als so viel über ihre Kollegen, das Handtuchfalten oder anstrengende Kunden. Denn alles hat sich immer wieder wiederholt, was ich irgendwann einfach nur noch anstrengend fand.

Sprachlich fand ich das Buch toll. Nur die Story über die Internetseite und Jack hätte ich mir viel eher gewünscht. Ich fand diesen Teil auch so vorhersehbar, dass man sich fast schon ausmalen konnte, wie die Geschichte weitergehen wird. Da hätte ich mir mal einen etwas anderen Verlauf gewünscht.

Fazit: Ein nettes Buch für Zwischendurch, bei dem die Liebesgeschichte fast schon überdeckt wird.

Manche Tage muss man einfach zuckern

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 12.06.2017

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …
(Quelle: Klappentext)



Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sarah hat gerade ihren Job in der Anwaltskanzlei verloren und ist ohne Einkommen – freundlicherweise nimmt sie ihr bester Freund Pete auf. Sie darf, solange es notwendig ist, auf seinem Sofa nächtigen, doch die junge Frau möchte das Angebot nicht zu lange annehmen und ist fleißig auf Jobsuche. Jeden Tag sichtet sie die Anzeigen – und die netten Zeilen über Personen auf „Missed Connections“ – bis sie die Jobanzeige von „Inner Space“ sieht, die eine Empfangsdame suchen. Sarah ergreift den Strohhalm und bekommt den Job. Von Anfang an ist sie sich nicht sicher, ob es wirklich die richtige Entscheidung war und als es mit jedem Arbeitstag schlimmer wird, hält sie nur noch der Gedanke an das Gehalt aufrecht – und Jack, mit dem sie seit kurzem eine sexuelle Beziehung hat… und ein Unbekannter, der sie auf „Missed Connections“ gesucht hat.
Sarah ist vermutlich eine typische junge Frau, die mit ihren Problemen (auf privater und beruflicher Basis) für eine große Anzahl von Amerikanerinnen steht. Die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist schwer und wenn kein Geld reinkommt, landet man auf der Straße. Die Angst nichts zu finden ist immer im Hinterkopf. Man gibt sich mit weniger zufrieden, nur um Geld zu bekommen.
Ich habe mit Sarah gelitten, als sie bei „Inner Space“ war – diese New-Age-Massagepraxis ist kein schöner Arbeitsplatz und ich war schon beim Lesen von den Mitarbeitern genervt. Hier wird die gute Sarah ausgebeutet, sie wehrt sich und es wird immer schlimmer. Über die Beziehung mit Jack konnte ich nur schmunzeln, die zwei sind schon ein knuffiges Paar und ich hatte ihn gleich beim ersten Text bei „Missed Connections“ in Verdacht. Blake kam mir nie in den Sinn – er ist zwar ein nettes Kerlchen, aber ich konnte ihn mir nie mit Sarah vorstellen. Übrigens mochte ich Sarah – sie als Freundin ist mit Sicherheit ein großer Gewinn.

Jack wirkt im ersten Moment wie ein gemütlicher Mensch, der seinen Lebensunterhalt seit Jahren als DJ verdient. In Sarahs Augen ist er nicht erwachsen geworden, weswegen er nie für eine feste Beziehung in Betracht kommen würde – auch wenn sie Gefühle für ihn hat. Zusätzlich ist er der Zwillingsbruder von Pete. Auch Jack hat Gefühle für Sarah, die er allerdings wirklich gut versteckt…zumindest zu Beginn des Buches. Erst als sie ihn persönlich angreift, fällt die Fassade und man lernt ihn kennen, mit seinen Geheimnissen und seinen Fähigkeiten. Auch Sarah merkt, das sie ihn falsch eingeschätzt hat und findet immer mehr gefallen an ihm, was ihn freut…doch als Partner für´s Leben kommt er immer noch nicht in Frage.
Jack wirkt im ersten Moment wie ein Womanizer, der jede haben könnte und so verhält er sich auch. Leider auch Sarah gegenüber – wie z.B. beim Umzug, also kein Wunder, das er nicht als Partner in Frage kommt. Mit seiner Idee liegt er nicht falsch und hat auch Erfolg, doch die feine englische Art war es nicht �� Auch Jack mochte ich, auch wenn er etwas schwer durchschaubar war.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisprobleme lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Sarah, was zwar einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gab, doch an einigen Stellen hätte ich mir die Sichtweise von Jack noch zusätzlich dazu gewünscht – z.B. als die beiden den heißen Flirt haben und sie den „falschen“ Namen nennt. Man konnte ich zwar in Jack hineinversetzen, aber ich hätte gerne mehr von seinen Gedanken gewusst.

Ich habe „Manche Tage muss man einfach zuckern“ an einem Abend verschlungen, weil ich nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Die Geschichte ist zwar sehr vorhersehbar, aber mit tollen Charakteren und viel Witz konnte es ausgeglichen werden. Ich habe mich selten bei einem Buch so amüsiert und hätte an vielen Stellen Tränen lachen können, wenn ich der Mensch dazu gewesen wäre.
Eine perfekte Lektüre zum Abschalten.

Von mir gibt´s eine klare Lese- und Kaufempfehlung!

Amüsante Geschichte für Zwischendurch

Von: Jashrin Datum : 12.06.2017

nichtohnebuch.blogspot.de/

Die Anwaltsgehilfin Sarah sucht händeringend einen neuen Job und so freut sie sich wahnsinnig, als sie die Stelle als Rezeptionistin bei Inner Space bekommt. Nun scheint es endlich wieder aufwärts zu gehen. Nicht nur eine neue eigene Wohnung lockt, auch ihr ewiges Singledasein könnte sich doch tatsächlich bald ändern. Auf der Internetplattform „Missed Connections“, auf der man Leute suchen kann, die man mal getroffen, aber nie gesprochen hat, kommt sie in Kontakt mit einem Mann, an den sie schnell immer öfter denken muss. Aber auch die Affäre mit Jack, dem heißen Bruder eines Freundes, lässt sie nicht kalt und so sieht sie sich bald zwischen zwei Verehrern hin- und hergerissen.

Als ich Tamara Matayas Roman „Manche Tage muss man einfach zuckern“ im Schaufenster gesehen habe, da musste ich das Buch schon allein wegen des Titels und Covers einfach haben. Es versprach einfach eine schöne, lockerleichte und amüsante Unterhaltung und ich wurde auch nicht enttäuscht. Neben lustigen und skurrilen Begebenheiten gab es auch immer mal wieder prickelnde Szenen.

Ich fürchte zwar, dass die meisten Erlebnisse bei Inner Space für Protagonistin Sarah weit weniger lustig waren als für mich, aber ich wurde gut dabei unterhalten. Allerdings habe ich mich im Laufe des Buches zunehmend gefragt, weshalb sich Sarah das alles so lange bieten lässt und nicht zumindest parallel zu ihrem Job aktiv nach einer neuen Stelle sucht. Sie selbst bezeichnet ihre neuen Chefs als New Age Hippies und ich bin mir sicher, dass ich bei deren Fragen schon beim Vorstellungsgespräch gescheitert wäre, doch Sarah fallen zum Glück (oder leider?) die richtigen Antworten ein.

Auf jeden Fall prallen da Welten aufeinander und ich kann nur zu gut Sarahs Unverständnis gegenüber ihren Chefs und einigen Kollegen nachvollziehen. Gut, dass es da Jack und den großen Unbekannten gibt, die Sarah ablenken. Ebenso wie Sarah hat man als Leser bald eine ziemlich konkrete Vorstellung davon, wer der potentielle Traumprinz aus dem Internet ist, und wartet mit Spannung auf dem Moment, wenn Sarah endlich Klarheit hat.

Schade fand ich es ein wenig, dass Sarahs schwuler Freund Pete, der Bruder von Jack, zwischenzeitlich kaum mehr präsent war, denn ich mochte ihn auf Anhieb und hätte nichts gegen ein paar zusätzliche Szenen mit ihm gehabt. Dafür hätte ich gerne auf Phyllis verzichtet, eine richtig intrigante Giftspritze und neuerdings Sarahs Kollegin. Leider bleibt Sarah jedoch nur, sich mit Phyllis zu arrangieren und ihr so gut es geht aus dem Weg zu gehen.

Mein Fazit: „Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist eine lockerleichte und amüsante Liebesgeschichte mit einer Protagonistin, die ich zwar nicht immer verstehen konnte, die ich über weite Teile trotzdem gerne durch ihren schrägen und turbulenten Alltag begleitet habe. Ein schönes Buch für Zwischendurch, um einfach mal abzuschalten.

super, leichte Sommerlektüre!

Von: fiftyshadesofprongs Datum : 12.06.2017

https://www.instagram.com/fiftyshadesofprongs/

Das Buch hat einen wundervoll leichten Schreibstil und dadurch verschlingt man es quasi in Rekordgeschwindigkeit - dazu kommen noch die sympathischen Protagonisten (und tatsächlich mal eine weibliche Protagonisten, die mich nicht durchgängig auf die Palme gebracht hat)! Natürlich ist die Handlung vorhersehbar, wie eigentlich bei jeder leichten Sommerlektüre, aber ich brauche genau sowas in regelmäßigen Abständen und vor allem im Sommer, wenn ich mich wegen der Hitze nicht konzentrieren kann auf komplizierte ineinander verwebte Handlugsstränge.
Da mir die Hippies (ihre Chefs) an der ein oder anderen Stelle echt ZU heftig wurden (und an der Grenze zur Absurdität grenzten mit ihren komischen verbalen äh Ergüssen) und ich nur meine Haare raufen konnte, dass sich die Protagonisten so viel gefallen gelassen hat von denen, sind es dann "nur" 4 von 5 Sternen geworden, aber auf jeden Fall empfehlenswert für jeden, der eine leichte Lektüre für zwischendurch sucht!

Eine wirklich süße Lovestory mit einer Prise Erotik

Von: Raffi's Library Datum : 07.06.2017

https://www.youtube.com/channel/UCWY4X49i3Ym5ldoYTLFRk1A

Der Schreibstil ist wirklich flüssig und gut zu lesen. Mit viel Humor und genau der richtigen Dosis Erotik fliegt man nur so durch die Geschichte.

Kritikpunkte:
-Der Verlauf der Geschichte ist fast von Anfang an vorhersehbar
-Die Charaktere handeln manchmal nicht wirklich nachvollziehbar bzw ich musste mich teilweise richtig über gewisse Dinge ärgern

Fazit: eine wirklich tolle, locker-leichte Geschichte für zwischendurch

Tamara Mataya - Manche Tage muss man einfach zuckern

Von: miss_mandrake Datum : 05.06.2017

www.live-breath-words.de

Klappentext

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …


Inhalt

Sarah ist Single und lebt in New York. In ihrem Leben läuft gerade einiges nicht nach Plan: Sie hat ihren Job als Anwaltsgehilfin verloren, muss aufgrund finanzieller Probleme ihre alte Wohnung kündigen und schläft deshalb bei ihrem Freund Pete auf dem Sofa. Doch sie beschließt, dass es so nicht weitergehen kann und nimmt einen Job als Rezeptionistin bei einer ‘Hippie-Massagepraxis’ an, doch ihre Vorgesetzten treiben sie schon bald in den Wahnsinn.
Ausheulen kann sich Sarah bei Petes Zwillingsbruder Jack, in den sie schon lange heimlich verliebt ist. Jedoch gibt sie einer Beziehung zu ihm keine Chance, da Jack ein typischer Draufgänger ist, der ihrer Meinung nichts anbrennen lässt.
In der Hoffnung endlich die große Liebe zu finden stöbert Sarah regelmäßig auf der Internetplattform ‘Missed Connections’ und stellt überrascht fest, dass ausgerechnet sie von einem unbekannten und mysteriösen Verehrer gesucht wird.



Meine Meinung

„Manche Tage muss man einfach zuckern“ war mein erstes Buch von Tamara Mataya.
Zugegeben, das Buchcover sieht toll aus. Farblich sehr stimmig suggeriert es Leichtigkeit und gute Laune, aber das wars dann ich leider schon mit Lob.
Der Einstieg in den Roman war gut, die Handlung anfangs witzig und die Hauptprotagonistin sympathisch.
Doch nach den ersten Seiten verliert das Buch dermaßen an Schwung und die Handlungen der einzelnen Personen werden so vorhersehbar, dass man das Ende schon kennt bevor man bei der Hälfte angekommen ist.



Fazit

Ein Roman für zwischendurch, ein kurzweiliges Buch für den Urlaub.
Ganz nett, aber leider eine Lektüre ohne großen Anspruch.



♥ Vielen Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar! ♥

Außen Hui, aber leider Innen Pfui

Von: Mein Bücherchaos Datum : 05.06.2017

jennybuecher.blogspot.de/

Das Buch fiel mir vor allem durch sein wunderschönes Cover auf. Allein der Titel ist richtig gut ausgewählt und passt super zur Geschichte. Doch diese konnte mich nicht komplett von sich überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir noch ganz gut. Er war fließend und unterhaltsam und brachte in die Geschichte etwas pepp rein. Geschrieben wurde sie aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Sarah. Diese ließ mich so an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben.

Sarah ist dauersingle und auch im Berufsleben läuft es nicht richtig gut. Gerade ist sie auf der Suche nach einem neuen Job, denn im alten wurde sie noch in der Probezeit gekündigt. Nach sechs Wochen findet sie endlich einen als Telefonistin in einem Wellnesscenter.

Doch damit fangen schon ihre weiteren Probleme an. Denn dort wird sie richtig ausgebeutet und auch ihre Kollegen machen ihr das Leben zur Hölle. Besonders eine Masseurin hat es auf sie abgesehen und möchte sie rausekeln. Selbst ihre Chefs kann man in der Pfeife rauchen. Es handelt sich bei ihnen um Hippies, die Sarah so einiges in ihrem Privatleben vorschreiben möchten.

Hier hätte ich mir von Sarah mehr Durchsetzungsvermögen und Stärke gewünscht und auch erwartet. Denn viel zu oft lässt sie sich alles gefallen und ich hätte am liebsten zwischenzeitlich ins Buch gebissen. So unsicher kann man doch nicht sein...

Auch die Liebesgeschichte verlief größtenteils fade. Die Autorin hat noch ein vermeintliches Liebesdreieck eingebaut, was auch nicht viel rausreißen konnte. Ich hatte es ganz schnell raus und konnte so nur immer wieder den Kopf schütteln. Aber das Ende gefiel mir ganz gut. Endlich hat Sarah alles umgesetzt, was ich mir von ihr wünschte und hat es so noch zu einem guten Abschluss gebracht.

Der Einzelband "Manche Tage muss man einfach zuckern" konnte mich eher von seinem äußeren, als dem inneren überzeugen. Über die Protagonistin konnte ich oftmals nur den Kopf schütteln und meiner Meinung nach hätte man die tolle Idee besser umsetzten können. Also von außen Hui, aber von innen leider Pfui.

witzig, romantisch, humorvoll. Ein Liebesroman für alle Kerstin Gier oder Britta Sabag Fans

Von: Anni Silber Datum : 30.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

Kann man sich wirklich durch eine Internetseite verlieben? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieses Buch. Manche Tage muss man einfach zuckern ist ein Buch das nicht nur äußerlich sondern auch vom Inhalt einfach zum Anbeißen ist.
Worum geht es? Sarahs Leben ist gerade in einer schwierigen Phase. Sie hat keinen Job mehr und lebt bei ihrem schwulen Freund Pete auf der Couch. Sie hat ein Vorstellungsgespräch nach dem anderen um endlich wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Dies gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht. Nach unzähligen Enttäuschungen bekommt sie jedoch einen Job als Empfangsdame eines Massagetempels und ihr Leben scheint fürs erste wieder in die richtige Richtung zu gehen.
Aber nachdem sie einiger Zeit in ihrem neuen Job merkt sie dass es sich doch nicht um ihren Traumjob handelt und dass sie es in ihrem Umfeld mit wie sie es nennt Hippies zu tun hat. Um ihrem Arbeitsalltag zu entgehen, verbringt sie ihre freie Zeit auf der Internetseite Missed Connections und sucht nach einem Verehrer. Diese Internetseite ist nämlich an Leute gerichtet, die ihrer großen Liebe bereits auf der Straße begegnet sind und sich nicht getraut haben sie anzusprechen.
Aber wenn sie ihre Zeit nicht mit Arbeit oder im Internet verbringt, trifft sie sich auch oft mit dem Mädchenschwarm Jack der Petes Bruder ist. Sie ist schon verliebt in Jack seit sie denken kann, aber sie möchte nicht nur eine von vielen sein die bei ihm im Bett landet. Aus diesem Grund ist aus den beiden nie etwas geworden, aber plötzlich wie aus heiterem Himmel scheint sich Jack für Sarah zu interessieren und als dann plötzlich im Internet ein heimlicher Verehrer auftaucht bricht das totale Gefühlschaos aus…
Meine Meinung: Der Roman war sehr witzig beschrieben und ich musste mehr als nur einmal lauthals auflachen. Durch die Charaktere wurde es umso mehr, denn vor allem unsere Protagonistin Sarah schafft es dem Leser durch ihr Leben und ihre Erlebnisse in dem Buch dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Aber in diesem Buch spielt auch Romantik und Liebe eine große Rolle wodurch das Lesen noch mehr Spaß gemacht hat und durch den lockerleuchten Schreibstil ließ sich das Buch auch sehr schnell auslesen.
Dieses Buch ist eine große Empfehlung für alle die gerne Liebesgeschichten oder auch witzige Frauenromane lesen. Aus diesem Grund habe ich „Manche Tage muss man einfach zuckern“ 4 Sterne gegeben.

Sarah und die Liebe

Von: Julia K. aus Schleswig Datum : 29.05.2017

Bereits das Cover von „Manche Tage muss man einfach zuckern“ hat mich total angesprochen. Es ist total schick.

In dem Buch geht es um Dauersingle Sarah. In New York gibt es eine Internetplattform namens Missed Connection, in der Menschen ihren Traumpartner bereits gesehen haben und diesen hier suchen oder etwas darüber schreiben. Doch es soll einfach nicht klappen und so fängt sie eine Affäre mit dem Bruder ihres Mitbewohners an. Darüber hinaus hat sie einen neuen Job angefangen, in dem es nicht so einfach ist klarzukommen, aber da gibt es einen hübschen Kollegen. Und dann liest sie auch noch auf „Missed Connection“ einen Beitrag, mit dem nur sie gemeint sein kann.

Ich habe dieses Buch total gerne gelesen. Es hat super viel Spaß gemacht. Es ist eine Story für tolles Sommerwetter, bei dem man sehr gut unterhalten wird ohne groß nachdenken zu müssen. Der Schreibstil ist absolut locker und leicht mit ein wenig Humor.

Sarah ist eine tolle Protagonistin, die irgendwie eine typische Frau ist mit viel Charme, Witz, ein wenig zickig und anstrengend, aber auch total liebenswürdig. Auch die anderen Charaktere sind sehr speziell, aber auch authentisch. Ich finde es auch gut, dass es nicht nur um die Internetbekanntschaft geht, sondern auch um Freundschaft und Sarahs Frust und Lust auf der Arbeit. So ist es ein wenig abwechslungsreicher.

Auch wenn man als Leser in der Mitte des Buches eine Ahnung hat worauf es hinauslaufen wird, bringt es einfach Spaß zu lesen und man fiebert quasi richtig mit Sarah mit.

Ich bin wirklich sehr begeistert von dieser kurzweiligen Geschichte. Sie hat mir von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen.

Eine schöne Liebesgeschichte mit viel Ying-Yang und ätherischen Massagen des Lachmuskeln.

Von: Steffinitiv Datum : 28.05.2017

www.zwischendenzeilengelesen.de

Das Buch

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (erschienen am 10. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3453421691
Genre: Roman, Liebesgeschichte

Kurzmeinung:
Eine schöne Liebesgeschichte mit viel Ying-Yang und ätherischen Massagen des Lachmuskeln.

Klappentext:
Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Mein Fazit

Inhalt:
Nachdem Sarah ihren Job bei der Anwaltskanzlei verloren hat, muss sie sich vorübergehend bei ihrem besten Freund einquartieren. Neben der Jobsuche, macht sie sich auch auf die Suche nach Mr Right. Als sie einen Job in einer New-Age Hippie Bude annimmt, ahnt sie nicht, dass sie damit auch den Grundstein für ihren Mr Right gelegt hat. Sie zieht schnurstacks in eine eigene Wohnung und will nun auch den Mann dazu finden – dazu sieht sie sich jeden Tag auf einer Internetseite “missed connections” an.
Eines nachmittags, nachdem sie beim Frisör war, erscheint auf einmal eine Nachricht an SIE auf der Seite von “Missed Connections”. Sie ist ganz aus dem Häuschen und setzt sich sofort ran um ihn kennen zu lernen. Doch während sie versucht, online Mr Right kennen zu lernen, entwickelt sich zwischen ihr und dem Bruder ihres besten Freundes eine Liebesbeziehung. Für Sarah ist Jack aber nicht reif genug, denn er ist DJ und somit stempelt sie ihn als Frauenheld und beziehungsunreif bzw. Als zu wenig erwachsen ab, als dass er für sie als fester Partner in Frage käme.
Nebenbei flirtet nun auch ein Kollege von der New-Age Hippie Bude mit ihr, der, so denkt sie, ihre missed connection ist.
Aber irgendwie kommt alles anders als gedacht und sowohl beim Job läuft es unrund, als auch bei der Liebe. Denn irgendwie sind doch beide Kerle super – ihr Kollege alias Internetdate und Jack alias Sexgott.
Sarah muss sich also nun entscheiden und erlebt dabei die Überraschung ihres Lebens.

Meine Meinung:
Ich fand den Roman super witzig und musste echt fast die ganze Zeit super über die Darstellung der Esoterik-Gurus lachen. Die Figuren sind so super schön überzeichnet, dass man einfach nicht anders kann als sie mit Sarah zu verachten und zu hassen. Aber von außen wirken die Situationen einfach nur echt witzig.
Auch in Sachen Liebe stellt sich Sarah zum Teil an, wie der erste Mensch. Wo mir schon von anfang an klar war, wer ihre missed connection war, so braucht sie hingegen ewig um da auch nur einen Schritt weiter zu sein.
Das Buch im Gesamten war sehr locker zu lesen, nicht zu tiefgründig, was mir sehr gefallen hat, Es hatte von allem ein bisschen was, aber man hatte von nichts zu viel und man musste nicht all zu sehr über alles nachdenken.

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Romantik/Witz * * * * * / 5
Charaktere * * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5

Gesamt * * * * * / 5

Kurzweilig und unterhaltsam

Von: Claudia M. aus Kierspe Datum : 23.05.2017

Interessante Charaktere, witzig erzählt. Ideale Urlaubslektüre. Romantisch, unterhaltsam!

süße Geschichte

Von: Bookaholicgroup Datum : 23.05.2017

yourbookaholicgroup.blogspot.de/

Allgemeines


Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Seitenzahl: 352
Preis: 9.99€
Verlag: Heyne



Klappentext

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …



Meine Meinung


In dem Buch geht es um Sarah, die dringend aus der Wohnung ihres besten, homosexuellen Freundes ausziehen möchte. Dafür bracht sie allerdings einen Job.
Durch eine Freundin findet sie auch einen und zwar als Empfangsdame eines Massagetempels.
Die Zeit am Arbeitsplatz deprimiert Sarah nur und führt soweit, dass sie an sich selbst zu zweifeln beginnt.
Sie kommt leider gar nicht klar mit ihren Vorgesetzten, die sich als Hippies entpuppen, und auch sonst ist es irgendwie nicht das Richtige.

Deshalb lässt sie sich gerne von Jack, Petes Zwillingsbruder, ablenken.
Jack nimmt sie mit in ihren Club, in dem er als DJ arbeitet. Jack hilft ihr beim Umziehen in die neue Wohnung. Jack hilft ihr die Probleme des Alltags zu vergessen.
Und schon bald entwickelt sich etwas zwischen den Beiden.
Sarah ist überzeugt, dass ihre Beziehung rein körperlich ist, denn sie hält Jack eher für einen Aufreißer, der wirklich jede haben könnte.

Und wäre all das nicht genug Trubel, findet sie plötzlich auf der Internetseite "Missed Connections" jemanden, der Sarah offenbar ziemlich gerne hat.
Die beiden chatten und chatten und bald kann Sarah an niemanden anderen denken, als ihren Verehrer... Sie scheint sich auch sicher zu sein, wer dahinter steckt.

Nun muss sie sich entscheiden...
Jack oder ihr heimlicher Verehrer?

"Manche Tage muss man einfach zuckern" ist ein wirklich gutes Buch für zwischendurch.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und schwuppdiwupp sind es 200 Seiten weniger.

Als ich mir das Cover angeschaut habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen, wovon das Buch handelt. Es sind so viele Farben und Bildchen drauf, dass ich dachte es müsste irgendeine... Keine Ahnung, was ich dachte.
Jedenfalls nicht das, was es dann wirklich war ����

Sarah war eine wirklich tolle Protagonistin. Sie will auf eigenen Beinen stehen und versucht mit alles Situationen, die auf sie zukommen, vernünftig umzugehen.
Allerdings hätte ich sie manchmal am liebsten geschüttelt, damit sich endlich mal ihre Meinung sagt und sich verteidigt!
Das hat mich echt ab und an genervt.

Leider war die Geschichte für mich zu vorhersehbar, ich wusste nach 100 Seiten schon, wie es ausgehen würde und habe nur noch auf "den Moment" gewartet...
Aber insgesamt trotzdem eine schöne Geschichte :)


Fazit


Zu vorhersehbar, ziemlich oberflächlich, aber trotzdem flüssig und nie langweilig.
Deshalb gibt es für dieses Buch:

3,5/⭐⭐⭐⭐⭐

süße Story

Von: Steffi Datum : 22.05.2017

https://stannis-livingbook.blogspot.de/

Inhalt

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Cover

Das Cover ist sehr süß und die Farben sind sehr auffällig. Ein sehr schön gestaltetes Bild.

Meinung

Ein sehr schönes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil der Autoren war sehr flüssig und leicht.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ziehen einen sofort in einen Bann. Manchmal ist es schon sehr Klischee Haft und manchmal muss man dadurch auch mal schmunzeln.

Sarahs Alltagsprobleme sind wirklich sehr gut dargestellt, was sie auf eine Art wirklich sympathisch macht. Man leidet an manchen Stellen auch mit ihr mit. Aber sie bekommt es einfach nicht hin.

Leider weiß man recht schnell worauf es hinaus läuft in dieser Geschichte, das wäre bei mir zum Beispiel ein Punkt Abzug.

Man kann solche Liebesgeschichten leider nicht neu entdecken, trotz allem habe ich mich wirklich amüsiert und es ist Wert zu lesen. Eine sehr schön dargestellte Geschichte mit dem Gewissen etwas.

4/5 Sterne!

Tolles locker-leichtes Buch für zwischendurch

Von: Happy Booktime Datum : 21.05.2017

happybooktime.blogspot.de/

In „Manche Tage muss man einfach zuckern“ begleitet der Leser die Protagonistin Sarah, die vom Glück nicht grade verfolgt wird. Nach einer Kündigung kann sie die Miete für ihre Wohnung nicht mehr zahlen und ist nun auf der Couch ihres Kumpels gestrandet.
Die junge Frau, die resignieren könnte, entscheidet sich aber bewusst für den Kampf und sucht den Weg zurück in die Arbeit und somit auch in ihre eigenen vier Wände.

Sarah ist ein wunderbar ausgearbeiteter Charakter. Sie wirkt stark und selbstbewusst, vor allem aber selbstbestimmt und bei aller Träumerei ist sie auch sehr kritisch in Bezug auf sich selbst. Einfach eine Person, deren Handeln man nachvollziehen und mit der man sich identifizieren kann. Ich zumindest habe mit ihr mitgefühlt und mich bei positiven Wendungen mit ihr gefreut.

Die anderen Charaktere rund um sie herum sorgen für eine authentische Umgebung und wühlen das Leben der Protagonistin gehörig auf, was das Buch lebensnah macht und zulässt, das viele witzige und beschwingte Situationen entstehen.

Beschwingt ist ebenfalls der Schreibstil der Autorin. Sie verleiht dem Leben von Sarah trotz der Widrigkeiten eine gewisse Leichtigkeit und unterstreicht damit den Titel des Buches. „Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist ein wunderbares Buch über Zeiten, an denen man mit einem Löffel Nutella bewaffnet die Decke über den Kopf ziehen möchte.

Bei all dem Positiven habe ich dennoch einen kleinen Kritikpunkt: Die Geschichte als solches war für mich leider relativ vorhersehbar. Ob das nun an der Story selber lag oder daran, das ich hier und da schon mal einen solchen Roman gelesen habe und man das Rad nunmal nicht neu erfinden kann möchte ich hier nicht beurteilen. Wollte es aber nicht unerwähnt lassen, da sicher auch einige Leser dieser Rezension ab und an zu dieser Art Roman greifen.

Fazit
Spritzig und gut geschriebener Roman über das Leben und seine Hochs und Tiefs. Wer hier nicht schon zu oft in diese Roman-Schublade gegriffen hat, findet mit „Manche Tage muss man einfach zuckern“ einen locker-leichten Sommer-Lesegenuss.

Rezension zu >Manche Tage muss man einfach zuckern< von Tamara Mataya

Von: Sylvia Loves Books Datum : 21.05.2017

sylvialovesbooks.de

Cover und Klappentext hatten mich schnell überzeugt, dass ich dieses Buch lesen muss. Erwartet habe ich eine leichte, schöne Liebesgeschichte mit Humor. Und genau das habe ich auch bekommen.

Der Einstieg fiel mir leicht, denn ich habe schnell einen Zugang zur Protagonistin gefunden. Ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn ich ab und zu den Kopf geschüttelt habe, weil sie hin und wieder doch sehr engstirnig und stur war. Aber hey, Ecken und Kanten hat ja jeder und genau das macht Figuren für mich authentisch. Sarah war mit trotzdem sympathisch und blieb es auch bis zum Schluss. Ihr Humor hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe mit ihr gelitten, wenn sie mal wieder dem Wahnsinn des Berufalltags ausgesetzt war.

Die Story ist vorhersehbar, übt aber dennoch eine gewisse Sogwirkung aus, weil man einfach wissen möchte, wie es weitergeht, und natürlich dem nächsten Aufeinandertreffen unserer Protagonisten entgegenfiebert, denn die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich. Jack ist ein Mann, dem ich wohl auch verfallen wäre. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die beiden einfach mal miteinander reden, macht natürlich genau dieser Umstand die Geschichte spannend und schafft so einige sehr leidenschaftliche und knisternde Augenblicke, auf die ich nicht hätte verzichten wollen. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Jede Figur war liebevoll und facettenreich ausgearbeitet, sodass sie authentisch wirkte.

Einziger Kritikpunkt ist für mich das Ende. Ich finde, es ging an dieser Stelle und unter diesen Umständen einfach ein wenig zu schnell, auch wenn ich Sarah natürlich verstehen kann, hätte ich mir da ein bisschen mehr Zeit gewünscht, in dem sie die Geschehnisse verarbeitet.

Fazit:

„Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist ein schönes, locker-leichtes Buch für zwischendurch, das mich gut unterhalten konnte. Die Geschichte ist witzig, spannend, emotional und prickelnd. Nur das Ende war für mich nicht ganz rund und kam mir etwas zu schnell. Ich vergebe 4/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die auf sommerliche, leichte und humorvolle Liebesgeschichten stehen.

Tolle Urlaubslektüre

Von: Sandra Datum : 19.05.2017

Das Cover des Buches sowie der Klappentext haben mich sehr angesprochen und sofort neugierig auf die Geschichte gemacht.
Die Geschichte an sich ist leicht verständlich mit viel Charme und Witz geschrieben. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man merkt gar nicht, wie schnell die Seiten an einem vorbeifliegen.
Es hat mir sehr viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen, da ich mich gut in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Allerdings hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über die anderen Charaktere erfahren. Sie kommen meiner Meinung nach ein wenig zu kurz.
Leider war das Ende ein wenig vorhersehbar, aber ich finde dennoch, dass es eine tolle Lektüre für Zwischendurch oder den nächsten Urlaub ist.

Ein toller Sommerroman für zwischendurch

Von: kitkatkathi22 Datum : 18.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCgjOTjefviBUX3pdYVuTh9A

Manche Tage muss man einfach Zuckern -Tamara Mataya
Seiten 349
Preis 9,99€
Heyneverlag

Inhalt:
Sarah ist Single und hat ihren Job in einer Anwaltskanzlei verloren.
Sie findet einen Job in einem Massagestudio. Ihre Kollegin macht ihr aber das Leben dort zur Hölle.Allerdings lernt sie dort Blake kennen,einen attraktiven Mann der ihr nicht mehr aus dem Sinn geht.
Sie verbringt ihre Freizeit im Internet auf der Seite "Missed Connection"
wo Leute jemanden suchen.Sie denkt so kann sie ihre große Liebe finden.
Als sie aber dort nichts zu finden scheint beginnt sie eine Affäre mit dem Bruder ihres besten Freundes. Aber sie merkt schnell das es nur eine Bettgeschichte bleiben wird.
Immer öfter schaut sie auf die Internetseite und lernt dort auch jemanden kennen. Doch wie wird sie sich entscheiden? Bleibt sie bei Jack dem Bruder des besten Freundes,oder wird sie mit ihrem neuen Chatpartner zusammen kommen?

Meine Meinung
Witzig und auch spannend geschrieben.Schreibstil ist flüssig und locker.Lässt sich sehr schnell lesen und ist eine ideale Sommerlektüre.
Sarah lernt man sehr gut kennen,aber irgendwie hat mir so ein bißchen was zu Jack gefehlt.
Aber im ganzen war das Buch sehr unterhaltsam.

Witzige New Adult Story

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 16.05.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …


Endlich mal wieder eine New Adult Geschichte, die Spaß macht zu lesen.

Auf den ersten Seiten wird man gleich zum schmunzeln gebracht, denn Sarah ist mitten in einem Vorstellungsgespräch bei waschechten New Age Hippies. Da sie dringend einen Job braucht, spürt sie ad hoc spirituelle Energie in all ihren Chakren um ihre künftigen Bosse zu beeindrucken.

Auf Craigslist sucht Sarah immer nach den neuesten Stellenanzeigen und schaut auch regelmäßig bei den Missed Connections (verpasste Gelegenheiten) vorbei. Zwischen all den verrückten und schrägen Anzeigen, gibt es auch noch die romantischen. Genau diese sind es, die ihr Hoffnungen auf die Liebe machen, trotz unguter Erfahrungen in der Vergangenheit. Heimlich wünscht sie sich, dass eine Beschreibung mal auf sie passt.

Manche Tage muss man zuckern fällt allein schon wegen dem eigenwilligen Titel auf, dazu noch das wirklich mehr als gelungene Cover und fertig ist der Eyecatcher. Außen hui, innen pfui? Trifft in diesem Fall nicht zu. Die Geschichte ist witzig, süß und typisch New Adult mit pikanten Szenen gespickt. Dieser kommen allerdings erst sehr spät, so dass sich erst mal der Plot entwickeln kann. Ebenfalls untypisch für New Adult - hier wird nicht mit emotionalen Ausbrüchen oder Altlasten gespielt. Was ich absolut super fand! Denn meistens wird das so überdramatisiert dargestellt, dass man vor lauter Augenrollen kaum mehr gerade aus sehen kann.

Aber einen Kritikpunkt hab ich dennoch, nämlich die Vorhersehbarkeit. Als Leser weiß man sofort was gespielt wird, während Sarah ewig und drei Jahre braucht um dahinter zu kommen. Aber der Weg dahin war zum Haare raufen lustig. Natürlich darf hier das Klischee nicht unterm Tisch gekehrt werden, ein bester schwuler Freund (Frisör) und sein heißer Zwillingsbruder (DJ). Aber da ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, nehme ich das der Autorin nicht übel. Ich würde sogar den zweiten Band lesen und das passiert bei New Adult bei mir sehr selten.

Super für den Strand

Von: schokoladen_ente aus Recke Datum : 16.05.2017

Das Buch eignet sich prima als Urlaubslektüre oder für einen Sonntag auf dem Sofa.
Die Liebesgeschichte zwischen Sarah und Jack oder Bake? packt einen, auch wenn das Buch einige Schwächen hat.
Mir hat vor allem der flüssige Schreibstil gefallen. Die Figuren hätten für meinen Geschmack etwas vielschichtiger sein können. Besonders schade finde ich, dass auf den besten Freund nicht näher eingegangen wird, der zu Beginn ja doch eine wichtige Rolle im Leben der Hauptfigur spielt, hinterher aber kaum noch eine Rolle spielt.
Das Cover finde ich schön gestaltet. Den Titel finde ich allerdings nicht so gelungen. Dennoch hat mir das Lesen viel Spaß gemacht und die Liebesgeschichte hat mich gut unterhalten.

Urlaubslektüre

Von: schokoladen_ente aus Recke Datum : 14.05.2017

Eine schöne, leichte Lektüre, ideal für einen Sonntag auf dem Sofa oder einen Urlaub.
Die Liebesgeschichte zwischen Sarah und Jack (oder Blake?) packt einen mit seinen Wirren immer wieder.
Vorsicht Spoiler!
Leider bleibt Jack als Charakter eher flach, außer dass er DJ, Clubbesitzer ist und gut zuhören kann, erfährt man fast nichts von ihm.
Ähnlich geht es mir mit der Figur des besten Freundes. Zu Beginn ist er die Bezugsperson, doch zum Ende der Geschichte spielt er keine Rolle mehr, obwohl noch viele Fragen offen bleiben (Was hält er von der Beziehung? Was waren seine Probleme?)
Leider finde ich den deutschen Titel auch nicht gelungen.
Aber trotz der Kritik hat mir das Buch gut gefallen. Die Story war gut geschrieben und es hat mich immer wieder neugierig gemacht, wie es bei Sarahs Job weitergeht, welche Intrige sich als nächstes in ihr Leben schleicht.

Seichte Urlaubslektüre

Von: Antonia aus Bornheim Datum : 14.05.2017

Sehr seicht. Lässt sich leicht in einem Rutsch durchlesen ohne viel Nachdenken. An einigen Stellen etwas überspitzt und unglaubwürdig. Das Ende ist schon früh vorhersehbar, trotzdem ist es "spannend".
Insgesamt habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen, da es wirklich sehr leicht geschrieben ist. Eine einfache Urlaubslektüre, aber auf jeden Fall kein Muss.

Sehr schön und kurzweilig

Von: Christine Marquardt-Babylon aus Viernheim Datum : 14.05.2017

Wirklich ein schönes Buch, dass sich gut lesen lässt. Ich hatte es in ein paar Tagen durch!

Eher salzig, als zuckrig

Von: bookish-heart-dreams Datum : 13.05.2017

bookish-heart-dreams.blogspot.de/

„Manche Tage muss man einfach zuckern“ wirkt auf den ersten Blick wie ein „zuckersüßer“ Chicklit. Beim Lesen stellt man dann allerdings fest, dass dies nur zum Teil zutrifft. Dieser Roman hat großes Potential eine abwechslungsreiche und lustige Geschichte zu erzählen. Nur wurde dieses leider von der Autorin nicht wirklich ausgeschöpft. Viel mehr verrennt sie sich meiner Ansicht nach zu mehr in negativer Grundstimmung. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin an allen (außer der weiblichen Hauptfigur) etwas auszusetzen hatte. Alles und jeder wird durch den Kakao gezogen. Ich vermisste einen unvoreingenommenen Blick auf die Geschehnisse.

Bei diesem Roman stimmt der Klappentext nur zeitweilig mit dem Inhalt überein. Zwar steht die junge Sarah im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings spielt ihre neue Affäre mit Jack und der anonyme Vereherer, dem sie über die Internetseite „Missed Connections“ trifft eine eher nebensächliche Rolle. Alles dreht sich eher vom Sarahs neuen Job in einem spirituellen Massagesalon und Sarahs Erlebnissen dort. Diese Erlebnisse haben dann weitere Auswirkungen auf Sarahs „Liebesleben“. So denkt sie beispielsweise, dass es sich bei ihrem anonymen Verehrer um einen Masseur aus dem Salon handelt.
Sarahs ganzes Denken dreht sich nur um den Massagesalon und seinen spirituellen Betreibern. Sarah eckt mit ihrer kritischen Einstellung sehr schnell an und macht sich im Studio nicht besonders beliebt, so dass ich mich gefragt habe, warum sie sich nicht einen anderen Job sucht. Und auch wenn die Autorin die Gegebenheiten im Massagestudio wahrscheinlich absichtlich überspitzt dargestellt hat, hätte ich mir einen differenzierteren Umgang seitens Sarah mit dem Thema Spiritualität gewünscht. Denn obwohl ich selbst nicht spirituell bin, bin ich zumindest der Meinung, man sollte andere Weltanschauungen respektieren bzw. ihnen zumindest neutral begegnen. Nur geschieht dies hier leider nicht. Fortwährend wird alles, was nur irgendwie mit Esoterik zu tun hat ins Lächerliche gezogen und verurteilt. Ein paar kritische Äußerungen wären ja noch echt interessant gewesen. Aber hier ist es einfach zu viel. So hatten die Figuren einfach keine Chance sympathisch rüberzukommen. Dies sorgte zumindest bei mir dafür, dass ich irgendwann nur noch beim Lesen genervt war. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich das Buch wahrscheinlich irgendwann beiseite gelegt.

Die Autorin hätte viel mehr aus der Geschichte rund um den anonymen Verehrer machen können, wenn sie dies nicht so eng mit dem Thema „Esoterik“ verknüpft hätte. Beim Lesen habe ich auch sehr schnell geahnt, wer sich letztendlich als geheimer Verehrung entpuppt, so dass die echte Überraschung eher ausblieb.

Dieses Buch ist leider eher salzig, als zuckrig, da die Hauptfigur nicht überzeugt und die Autorin hier nicht wertfrei schreibt. Wenn dieser Roman nicht so negativ rüberkommen würde, hätte er durchaus Potential wirklich interessant zu sein. So bleibt leider am Ende ein bitterer Nachgeschmack.
Sorry, aber ich kann den Roman nicht guten Gewissens weiterempfehlen!

Rezension: „Manche Tage muss man einfach zuckern“

Von: Unendliche Geschichte Datum : 13.05.2017

unendlichegeschichte2017.blogspot.de/

Inhalt
In Sarahs Leben läuft gerade Einiges nicht nach Plan. Sie hat ihren Job als Anwaltsgehilfin verloren, weswegen sie ihre Wohnung kündigen musste. Jetzt schläft sie bei ihrem besten Freund Pete auf dem Sofa. Wegen finanzieller Probleme nimmt sie einen Job als Rezeptionistin in einer „Hippie-Massagepraxis“ an, wo die Kollegen sie in den Wahnsinn treiben.
Und auch in Sarahs Liebesleben geht es drunter und drüber.
Sie schwärmt schon seit Ewigkeiten für Petes Zwillingsbruder Jack, der leider tabu für sie ist. Denn Jack ist von Beruf DJ, ein absoluter Frauenschwarm und niemand, mit dem Sarah sich eine ernsthafte Zukunft vorstellen kann.
Doch die Anziehungskraft zwischen den beiden wird immer größer.
Als Sarah dann, beim Stöbern auf der Internetseite „Missed Connections“, auch noch zufällig auf einen mysteriösen und unbekannten Verehrer stößt, ist das Chaos perfekt.

Meine Meinung
„Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist mein erstes Buch von Tamara Mataya.

Das Buchcover sieht einfach toll aus. Es ist farblich stimmig und sehr ansprechend gestaltet, sodass es Leichtigkeit und gute Laune suggeriert.
Der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt hat sich mir bis zuletzt nicht wirklich erschlossen.

Es gelingt ein guter Einstieg in die Handlung, die dann jedoch schnell an Schwung verliert.

Die Protagonistin Sarah ist nicht unsympathisch, aber wirklich identifizieren und in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, konnte ich mich nicht.

Die Liebesbeziehung zwischen Sarah und Jack ist oberflächlich und sehr körperlich. Es folgt eine Liebesszene auf die nächste, was auf Kosten einer glaubhaften emotionalen Entwicklung zwischen den beiden geht.
Auch, wer Sarahs anonymer Verehrer bei „Missed Connections“ ist, ist ziemlich vorhersehbar.

Sarahs bester Freund Pete wird zu Beginn intensiv eingeführt, taucht dann jedoch erst fast ganz am Ende der Geschichte wieder auf. Auch der Erzählstrang um Sarahs Familie, um ihren kranken Vater und die untreue Mutter, wird angerissen, bleibt aber eigentlich ohne Auflösung oder Erklärung im Raum stehen

Der Klappentext ist irreführend, denn eigentlich dreht es sich die meiste Zeit nicht um Sarahs Suche nach dem perfekten Mann, sondern um ihren furchtbaren Job in der „Hippie-Massagepraxis“. Dies ist anfangs lustig und unterhaltsam, nutzt sich jedoch nach und nach ab.

Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen. Der Schreibstil hätte humorvoller sein können.

Fazit
Insgesamt kann man das Buch ganz gut lesen. Meine Erwartung einer schwungvollen Liebeskomödie wurde jedoch nicht erfüllt.

Ich danke dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Manche Tage muss man einfach zuckern

Von: Laraundluca Datum : 12.05.2017

zauberhaftebuecherwelten.blogspot.de/

Inhalt:

Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir trotz seiner Schlichtheit unheimlich gut.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht und dadurch schnell zu lesen.

Die Idee hat mir sehr gut gefallen, doch die Handlung wirkte teilweise etwas zu konstruiert, zu gewollt und zu offensichtlich, ihr fehlte ein bisschen die Frische und Lockerheit. Obwohl manche Szenen wirklich amüsant waren und mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Doch vor allem am Anfang hat sich die Handlung etwas gezogen. Die erwartete Liebesgeschichte setzt erst ziemlich spät ein. Meine Erwartungen waren hier etwas anders. Im Vordergrund stand Sarahs Job und der esotherische Touch war mir auch etwas zu viel.

Ansonsten war die Handlung nett und teilweise sehr unterhaltsam.

Mit den Charakteren konnte ich leider auch nicht richtig warm werden. Sarah nervte mich teilweise mit ihrer Art ziemlich. Jack blieb mir im Ganzen zu blass.

Auch die Emotionen sind mir etwas auf der Strecke geblieben. Die Geschichte wirkte etwas distanziert, so dass mir einfach das Mitfiebern gefehlt hat, was zu einer schönen Liebesgeschichte dazu gehört.

Fazit:

Eine nette Geschichte für zwischendurch, aber leider nicht mehr.

Wer romantische Geschichten mit verrückten Irrungen und Wirrungen mag, der wird den Roman mögen!

Von: Sandra R. aus Neu-Ulm Datum : 12.05.2017

Vorab: als ich mich als Testleserin für verschiedene Bücher beworben habe, ist mir "Manche Tage muss man einfach zuckern" bereits ins Auge gestochen. Der Titel bleibt an sich schon mal im Hinterkopf – so einen Spruch liest man schließlich nicht alle Tage
und schon gar nicht auf einem Buchcover – und das Cover ist ebenfalls recht positiv und fröhlich gestaltet. Auch der Plot hat sich gar nicht mal so schlecht angehört und da ich ein Fan von dem Genre Chicklit bin, habe ich mich sehr gefreut, als ich
als Testleserin für dieses Buch ausgewählt wurde.

Die quirlige, sympathische Sarah versucht ihr (Liebes-)Glück in einem Internetportal namens "Missed Connections" zu finden und das,
obwohl sie zur Zeit eigentlich andere Sorgen hat – sie hat momentan keinen Job und auch keine eigene Wohnung. Sie hofft allerdings, dass ihr
Leben mit dem Finden ihrer großen Liebe wieder in Lot kommt. Da sich anfangs aber keiner auf ihre Anzeige meldet, beginnt sie eine Affäre mit dem
Bruder ihres Mitbewohners. So weit so gut, wäre da nicht plötzlich doch ein mysteriöser, anonymer Verehrer, der ihr bei "Missed Connections" antwortet...

Das Buch ist meines Erachtens die perfekte Urlaubslektüre oder etwas für eine lange Bahnfahrt, eben gerade weil es doch "nur" eine romantische Komödie ist und nicht mehr – aber auch nicht weniger. Und doch sticht es aus den vielen Romanen, die ein ähnliches Thema haben, heraus. Warum? Das ist leicht beantwortet:
Es ist unglaublich sympathisch geschrieben und man kann sich sehr gut in Sarah hineinversetzen (der Moment, in dem sie auf die Hippies trifft, deren Laden
sie betreuen muss, ist herrlich amüsant!). Der Roman versprüht Esprit, weil er so voller Situationskomik und Witz ist, das man sich sehr gut unterhalten fühlt.
Ich verstehe aber dennoch auch die Leserstimmen, die die Geschichte zu konstruiert finden – denn mir zum Beispiel war recht schnell klar, wer der Verehrer ist, der Sarah anschreibt. Sie hingegen ist da etwas zu "tollpatschig" und zu naiv, um das herauszufinden, obwohl er sich ja praktisch direkt vor ihrer Nase befindet.

Natürlich hat das die Geschichte etwas vorhersehbar gemacht, aber mir persönlich hat das Drumherum (die Nebenstränge werden gerade durch die ebenfalls nett gezeichneten
Nebendarsteller sehr gut gehalten) auch gut gefallen, dass mir Sarahs Verhalten hinsichtlich der Identität der Internetbekanntschaft gar nicht so viel ausgemacht hat.

Außerdem macht der flüssige, unterhaltsame Schreibstil der Autorin diesen Schwachpunkt auch etwas weg. Diesen lustigen und lockeren Stil behält sie sich während des gesamten Buches bei, was ich einfach grandios fand. So wurde ich eben sehr gut unterhalten, auch wenn der Tiefgang etwas fehlte. Wer romantische Geschichten mit verrückten Irrungen und Wirrungen mag, der wird "Manche Tage muss man eben zuckern" mögen!

Manchmal muss man nicht suchen, sondern wird gefunden <3

Von: Lotti's Bücherwelt Datum : 11.05.2017

www.instagram.com/lottis_buecherwelt

>>Du sollst nicht begehren Deines Freundes Bruder.<<

Single Sarah hat eine regelrechte Obsession für die Internet Plattform "Missed Connections" entwickelt. Irrationalerweise hofft sie, dass sie ihrem Traummann schon einmal in den Straßen von New York begegnet ist, er sich nur nicht getraut hat, sie auszusprechen, und dieser sich nun über diese Plattform an sie wendet und die große Liebe ihres Lebens wird. Denn im wahren Leben ist da nur Jack, der Bruder ihres besten Freundes. Sie ist seit langer Zeit in Jack verknallt, aber der Womanizer hat es nicht so mit monogamen Beziehungen. Doch während sie sich aus einem schwachen Moment heraus auf eine unverbindliche Affäre mit Jack einlässt, meldet sich ein anonymer Verehrer auf "Missed Connections".

„Manche Tage Muss Man Einfach Zuckern“ ist ein schöner Liebesroman von Tamara Mataya.
Die Protagonisten sind sympathisch gezeichnet.
Sarah ist ein offener und dynamischer Typ voller Elan, sie ist diplomatisch, wenn es drauf an kommt und schlagfertig, wenn es passt. Auf der Suche nach einem neuen Job landet Sarah in einem alternativen Hippie-Wellness-Massage-Tempel, indem sie als Empfangsdame und Mädchen für alles arbeitet.
Jack, der Zwillingsbruder von Sarahs bestem, schwulem Freund, ist hilfsbereit, einfühlsam, zuvorkommend, charmant, witzig und sieht unglaublich gut aus. Er ist einfach perfekt.
Und dann ist da ja auch noch Sarahs neuer Kollege…

Der Schreibstil ist angenehm locker und flüssig zu lesen, aber die Geschichte bedient so ziemlich jedes genregängige Klischee. Auf der Suche nach Mr.Right vergleicht Sarah alle Männer mit Jack, in den sie schon ewig verknallt ist. Leider ist auch sehr vorhersehbar, wer der geheimnisvolle Verehrer ist, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch.
Es werde unterschiedliche Gefühle hervorgerufen. Man leidet mit Sarah, wenn sie z.B. mal wieder mit Anlauf in ein Fettnäpfchen springt oder von ihren Chefs und Kollegen (ein bisschen überspitzt dargestellt) vorgeführt wird. Aber man möchte sich auch manchmal die Haare raufen.
Ich habe keine wirklich Ahnung, woher der Buchtitel kommt und was er mit der Geschichte zu tun haben soll. Eventuell geht er auf einen bestimmten 'Witz' in der Handlung zurück, was allerdings sehr weit her geholt wäre.

Fazit: Manchmal muss man nicht suchen, sondern wird gefunden

Na ja

Von: Fin Datum : 11.05.2017

hoernchenworldbuecher.blogspot.de/


Läuft bei mit.
Zwar Rückwärts und bergab,
aber läuft.

Dauersingel Sarah glaubt, dass die große Liebe auf der
Internetseite >>Missed Connections<< auf sie wartet.
Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren
Traumpartner schon auf den Straßen von New York
gesehen haben, aber einfach nicht mutig genug waren,
ihn anzusprechen. Doch Sarah´s Mr. Right hat sie wohl
noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit
dem attracktiven Jack an. Er bringt ein wenig unver-
bindlichen Spaß in ihr Leben. Doch dann taucht ein
anonymer Verehrer auf >>Missed Connections<< auf ...



Nun ich muss leider sagen das ich mir da etwas mehr erhoft habe.
Ich hatte da irgendwie eine andere Geschichte erwartet, nicht die
welche dann kam.

Also was ist positiv ?
Das Cover in jedem Fall, schlicht ohne Bild und hübsch, dass gefällt mir.
Ich mag gute Laune Bücher, es muss ja nicht immer um die schwierigsten
Themen überhaupt gehen, manchmal braucht man etwas für´s Herz.

Genau das hatte ich mir versprochen, doch Sarah ist leider einfach nervig ...
ich mochte sie überhaupt nicht und konnt gar nicht mit ihr warm werden.
Das sie ihren Job verloren hat, so was passiert jedem mal ...
Aber diese weinerliche Art, ist einfach nicht´s für mich.

Da hat sie diesen super Kumpel Pete, der dann auch noch schwul ist und
Friseur ist ... Klische off.
Und ehe ich esvergesse, der hat natürlich einen Bruder der super scharf ist ...
Sonst kann man das ja eigentlich wieder vergessen ...

Nun das ist mir dann doch zuviel Klischee, aber man kann dem ganzen noch
einen obendrauf setzen, ja sie wird Empfangsdame in einer Art Massage-Studio ?
Aber so wirklich ganz rund laufen die da auch alle nicht, jedenfalls quälen wir uns
durch Sarah´s gemeine Arbeitstage weil die Hippy böse sind und ihr Leben blöd.

Nett fand ich die Idee mit Missed Conections, dass ist wirklich ein toller Gedanke
da es sicher einige Menschen gibt die nicht einfach sagen können, "Hey ich sehe dich
jeden Tag hier kaffee trinken darf ich dich morgen zu einem einladen ... ?" Also
als Bsp. gedacht das ist immer so eine Sache ...

Ja das kann einen schon ein bisschen aufbauen, aber auch total runter ziehen.
Es war leider nicht mein´s es hat einfach nicht gepasst so etwas kommt vor.
Jack und Pete waren nett, und mit deutlich sympatischer als Sarah, in diesem Sinne
schließe ich hier und wünsche euch noch einen schönen Tag :)


Ich bedanke mich beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum : 11.05.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Cover und Titel finde ich sehr gelungen, da kann die Geschichte leider nicht wirklich mithalten. Die Geschichte ist zwar unterhaltsam und stellenweise auch erotisch, eigentlich genau richtig für einen faulen Urlaubsnachmittag, aber das gewisse Etwas fehlt.

Sehr unterhaltsam

Von: EvaMaria Datum : 10.05.2017

https://buecherfansite.wordpress.com

Ich muss ja gestehen, dass ich wegen des tollen Covers und des interessanten Klappentextes auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, denn ich fand beides sehr ansprechend und so wollte ich die Geschichte lesen.

Wir lernen hier Sarah kennen, die momentan eine Änderung ihres Lebens durchmacht. Sie hat momentan keinen Job, keine Wohnung und auch keinen Typen, aber sie will was daran ändern. Allerdings hat sie auch die fixe Idee, dass ihr Traummann auf dem Internetportal „Missed Connections“ auf sie wartet. Das ist ein Portal, wo man jemanden suchen, denn man kennenlernen will. Leider ist das aber bei Sarah noch nicht der Fall und so beginnt sie eine Affäre….

Persönlich fand ich das Buch wirklich klasse, denn es ist ein wunderbarer, unterhaltsamer Roman, der für ein paar schöne Lesestunden sorgt. Es ist ja nicht nur so, dass man als Leser, dass aktuelle Liebesleben von Sarah mitbekommt. Man liest hier über ihre Zwiespältigkeit bezüglich Affäre und Online Dating, was ja schon so recht amüsant ist.
Man erfährt ja noch einiges über Sarahs Job, denn sie notgedrungen annimmt. Sie landet nämlich bei sogenannten Hippies und hier muss sie die Rezeption in deren Laden betreuen. Auch dieser Teil ist klasse, persönlich fand ich ihn so gar noch witziger, als den Teil mit der Liebe.

Ich fand es so genial beschrieben, wie diese Hippies agieren und was die für eine Einstellung haben, dass ich mich wirklich köstlich unterhalten habe. Ich kann hier nur sagen „Menstruationstasse“. ��
Ich habe hier stellenweise so mit Sarah mitgelitten, weil sie sich doch auch versucht hat anzupassen, aber es war einfach nicht so ihr Ding. Ich meine, wenn jemand vielleicht auch schon Kontakt hatte, mit Menschen, die solch eine Lebenseinstellung praktizieren, weiß, dass es mitunter sehr anstrengend werden kann. ��

Das Ende war etwas vorhersehbar, aber es war schön zu lesen.

Sarah fand ich einen tollen Hauptcharakter. Ich fand sie sehr sympathisch und unterhaltsam. Auch die Nebencharaktere waren gut gezeichnet, natürlich auch die nicht so Sympathischen.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich fand es toll, wie die Autorin, die Geschichte erzählt hat. Es waren natürlich nicht viele Überraschungen und Neues, aber ich denke, dass das in diesem Genre sowieso schwer ist, dennoch hat mich die Geschichte wunderbar unterhalten.

Fazit:

5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

Lustige, romantische, aber leider seichte Lektüre für zwischendurch

Von: Sommerlicht Datum : 10.05.2017

www.sommerlichtblog.com

Bei diesem Buch hab ich mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Somit ist für mich die halbe Miete ja schon bezahlt. Danach hab ich einen Blick auf die Inhaltsangabe geworfen und auch die klang sehr vielversprechend.

Der Schreibstil des Buches ist locker und flüssig sodass die Seiten nur so dahinfliegen.
Sarah hat nach langer Suche endlich einen Job in einem Hippie-Spa gefunden und muss sich dort einiges gefallen lassen, um den Job nicht zu verlieren.
Während ihrer Suche nach einem Job ist sie auf die Internetseite "Missed Connections" gestoßen und hält dort nun regelmäßig ausschau, ob sie von jemanden erwähnt wird.
Irgendwann meldet sich jemand und die Beschreibung passt genau auf sie.

Der Leser weiß eigentlich schon ziemlich am Anfang worauf das Ganze hinauslaufen wird und somit fand ich die ganze Story leider sehr sehr unglaubwürdig.

So lustig manche Szenen auch waren, Sarah ging mir mit der Zeit auf den Geist. Ihre Vernarrtheit in den sexy Masseur Blake konnte ich absolut nicht nachvollziehen, da sie ihn ja eigentlich so gut wie überhaupt nicht kennt und gerade mal ein paar Wortwechsel mit ihm hatte.

Sarah hat schon seit längerem ein Auge auf den Zwillingsbruder ihres besten Freundes geworfen, den sie schon seit einigen Jahren kennt. Um die Freunschaft nicht zu gefährden, kämpft sie am Anfang gegen ihre Affäre an.

Mich hat hier Sarahs voreingenommene Art wirklich sehr gestört. Jack macht ihr von Anfang an klar, dass er nicht nur eine rein körperliche Beziehung zu ihr haben will, aber sie will es nicht hören, weil sie absolut davon überzeugt ist, dass er ein Casanova mit Peter Pan-Syndrom ist.

Leider war die Identität der Internetbekanntschaft für mich von Anfang an klar und es hat mich schon sehr genervt, dass Sarah so naiv und dumm sein konnte um das nicht zu merken bzw. nicht einmal einen Verdacht zu haben.

Alles in allem ließ sich dieses Buch sehr leicht lesen und war eine perfekte Unterhaltung für zwischendurch. Leider hat es mich zwischendurch auch etwas frustriert, da die Geschichte wirklich zu offensichtlich und teilweise stark konstruiert war. Trotzallem lese ich genau solche Bücher zwischendurch wirklich sehr gerne.

Ich kann dieses Buch also jedem empfehlen, der sich eine lockere und lustige Geschichte ohne Tiefgang für zwischendurch wünscht.

Rezension | "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya

Von: Julia | Archive of Longings Datum : 10.05.2017

www.archive-of-longings.blogspot.de

Auf "Manche Tage muss man einfach zuckern" habe ich mich sehr gefreut und auch auf den Erscheinungstermin hingefiebert. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen (ich habe mich verliebt!), genauso wie der Titel – denn wie das nun mal so ist: Manche Tage muss man in der heutigen Zeit des Stresses, des Drucks und der Alltagssorgen eben einfach zuckern. Und genau das hat der Plot für mich gemacht. Die Geschichte ist so locker und leicht, die Hauptprotagonistin so erfrischend und der Schreibstil humorvoll und toll, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin: ich hatte das Buch trotz Arbeit und trotz Studium innerhalb von zwei Tagen beendet.

Obwohl wahrscheinlich jeder von uns schon so einige Liebesromane gelesen hat und man vermutlich schon mit vielen (un)lösbaren Problemen, Beziehungskonstellationen und Arten von Kummer in diesem Genre vertraut ist, fand ich Sarahs Geschichte doch sehr interessant, vor allem, weil ich sie in dieser Form – mit der Internetplattform "Craiglist" bzw. im Buch "Missed Connections" – so noch nicht gelesen habe. Auch Sarahs Lebenssituation und ihrer Alltagsprobleme spielen in der Geschichte eine große Rolle und legen den Fokus nicht ausschließlich auf die Suche nach der großen Liebe, was mir ebenso gut gefallen hat.

In vierlei Hinsicht konnte mich mit Sarah und ihrer Lebenssituation identifizieren, was mich schon ein wenig erschreckt hat. Denn anfangs habe ich mich so oft gefragt, warum sie nicht einfach bei den Hippies kündigt und sich einen neuen Job sucht. Und im nächsten Moment war ich doch eher kleinlaut, weil ich mir vor Augen führen musste, dass auch ich nicht gerne aufgebe, alles hinwerfe und Problemen aus dem Weg gehe. Vor allem nicht, wenn ich davon meine Lebenshaltungskosten decken muss. Und obwohl ich viel mit Sarah gemeinsam habe, war ich doch auch irgendwie von Seite zu Seite fassungslos, wie blind sie im Bezug auf Jack und Blake war. Dass sie zu keiner Sekunde gerafft hat, was da vor sich geht, obwohl ich die Situation selbst so schnell erfasst hatte. Letztlich war ich vermutlich deswegen auch vom Ende ein wenig enttäuscht, denn auf mich wirkte es von vorne bis hinten leider sehr vorhersehbar. Die "Spannung" bzw. den Überraschungsmoment, den die Autorin wohl erhofft hatte, aufzubauen, ist bei mir dadurch leider einfach abgeprallt.

Was mich jedoch nicht weiter gestört hat, denn so konnte ich mich vollkommen auf Sarahs Einstellung zu ihrem Job und ihre Gegensätzlichkeit im Bezug auf die Prinzipien ihrer Chefs konzentrieren. Auch wenn ich mich in Sarahs Situation wohl ähnlich verhalten hätte und ich mit Bauchweh und Aggresion zur Arbeit erschienen wäre, hatte diese ganze Situation doch schon etwas amüsantes und komisches. Die Hippies, die dauernd von irgendwelchen Energiefeldern und Spannungen reden, Wahrheit als relative Wahrnehmung bezeichnen, Probleme "in sich hineinatmen", um sich nicht mit ihnen befassen zu müssen und bei denen ein neuer Haarschnitt gleich die zutiefste Beleidigung ihrer Einstellung ist. Da habe ich doch das ein oder andere Mal den Kopf schütteln und lachen, sowie Sarah für ihr Durchhaltevermögen bewundern müssen. Letztlich fand ich das alles absurd komisch, was aber auch den besonderen Touch des Buches für mich ausgemacht hat. Gemischt mit der Liebesgeschichte, ein paar erotischen Szenen (ohne die ein Buch wohl heutzutage nicht mehr auskommt) und jeder Menge Klischees hat es mich überzeugen können und macht das Buch für mich zu einem symapathischen und unterhaltsamen Roman.

Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Nicht nur, weil ich so durch die Geschichte geflogen bin, sondern vor allem, weil sie die Charaktere so humorvoll und authentisch beschrieben hat und ich die Hippies aufgrund ihrer Darstellung einfach überhaupt nicht ausstehen konnte. Ich mag es, wenn ich die "bösen" Charaktere einer Geschichte so dargestellt werden, dass ich sie hassen kann und mir die "guten" Figuren dadurch nur noch sympathischer erscheinen.

Auf das Cover muss ich denke ich nicht genauer eingehen. Es ist so wunderschön und perfekt und genau das richtige für einen abolsuten Cover-Käufe wie mich.

Fazit
"Manche Tage muss man einfach zuckern" ist ein wunderschönes Buch über die Liebe und über so manche Unannehmlichkeit, die das Leben leider manchmal mit sich bringt. Die Vorhersehbarkeit der Geschichte hat mich gestört, ansonsten kann ich dieses Buch aufgrund der Charaktere, des Plots und der absurden und komischen Stimmung nur empfehlen.

Toller Roman

Von: Lilyfields Datum : 10.05.2017

www.lilyfields.de

Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Ausführung: Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen am: 10.04.2017
Preis: 9,99 €

Inhalt
Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …


Meine Meinung
Das Cover des Buches hat mich einfach magisch angezogen. Ich finde dieses schöne und farbenfrohe Design einfach sehr ansprechend und hübsch, aber auch Klapptext hat mich sehr angesprochen.

Die Hauptprotagonistin Sarah war mir auch Anhieb sympathisch. Sie ist Dauersingle und probiert die Internetseite "Missed Connections" aus, denn dort können andere ihren Traumpartner suchen, den sie schon einmal auf den Straßen von New York entdeckt haben, aber sich nicht getraut haben diesen anzusprechen. Leider sucht keiner nach ihr, daraufhin beginnt Sarah eine Affäre mit dem Bruder ihres Mitbewohners, als sie dann doch über die Internetseite entdeckt, dass jemand nach ihr sucht...

Es hat mir richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen und es liest sich locker, flockig, dank des tollen Schreibstils der Autorin. Es ist die richtige Priese von Humor und Witz vorhanden. Es waren zwar einige Dinge sehr vorhersehbar, dennoch hat mir das Buch sehr gefallen und ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Ein Top Buch mit Suchtpotential und mal etwas anderen Protagonisten

Von: mein-buecher-paradies Datum : 08.05.2017

mein-buecher-paradies.blogspot.de/

Fakten:
Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autorin: Tamara Mataya
Verlag: Heyne

Klappentext:
Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist wunderschön , locker und leicht. Ein guter Schreibstil ist mit einer der wichtigsten Punkte eines guten Buches, meiner Meinung nach. So war es auch hier - egal wo - ich hab es nicht geschafft dieses Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin schafft es auf unerklärliche Weise, dass man einfach immer weiter lesen muss. So kann es auch passieren, dass man fast vergisst an der richtigen Haltestelle der Bahn auszusteigen … :D Alleine aus diesem Grund, würde ich sofort wieder zu dieser Autorin greifen.

Die Charaktere:
Sarah ist eine tolle Hauptprotagonistin. Es macht Spaß sie auf ihrem Weg durch den neuen Job bei den „Hippis“ zu begleiten. Sie lässt sich zwar sehr viel gefallen, ist aber trotzdem noch selbstbewusst. Was mir sehr gut gefallen hat, denn für mich muss nicht jeder Protagonist ein Rebell und ein Held sein. Ich finde ihr Verhalten lässt sie natürlich wirken und nicht zu perfekt und dadurch künstlich. Sie meistert alles so geht es geht. Jedoch fand ich, dass es etwas zu lange gedauert hat, bis sie herausgefunden hat, wer ihr anonymer Verehrer ist, da es mir persönlich sehr offensichtlich erschien. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die ganze Sache entweder früher aufgelöst wird oder die Autorin weniger offensichtliche Hinweise gegeben hätte.
Jack fand ich sehr Interessant, er war mal nicht so der typische Macho-Boy, sondern außergewöhnlich. Mehr möchte ich über ihn gar nicht verraten, nur noch, dass ich gerne noch viel mehr über ihn Erfahren hätte.
Pete ist der Zwillingsbruder von Jack und einfach nur total Liebenswert.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch muss ich einfach etwas zum Cover sagen. Das Cover ist total schlicht aber gleichzeitig richtig schön. Die Schrift sieht aus als wäre sie mit Kreide aufgemalt und die Zusammenstellung der Farben ist toll. Zudem passt auch der Titel sehr gut, da Sarah jeden Tag einen sehr schweren Tag bei der Arbeit hat und Arbeitskollegen, wo man nicht weiß, ob man lachen oder weinen sollte. Weil es ist so traurig, dass man nur den Kopf über solche Menschen schütteln kann, aber wiederrum auch so verrückt, dass es schon wieder lustig ist. Aber sie hat in ihrem Verehrer jemanden, der ihr den Tag versüßt durch seine Nachrichten.

Fazit:
Ein Top Buch mit Suchtpotential und mal etwas anderen Protagonisten, einem schweren Arbeitsalltag und die Suche nach der Liebe, welche sich leider zu lange hingezogen hat. Zudem hätte ich gerne noch mehr über die Charaktere Erfahren. Auf einen zweiten Teil oder noch mehr von der Autorin würde ich mich aber sehr freuen und direkt einen Sprint in die Buchhandlung einlegen.

Meine Bewertung:
4,4/5 ❤

Klappentext verspricht etwas anderes

Von: Jacky's BookRevolution Datum : 08.05.2017

https://bookrevolution1.blogspot.com


Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Einerseits ist es sehr dezent, aber trotzdem ausdrucksstark aufgrund der Farben. Der klappentext verspricht eine witzige Liebesgeschichte.

Leider war die Story nicht ganz so wie erhofft. Zu besagter Lovestory kam es erst ca ab der Hälfte des Buches. Davor ging es zum größten Teil um esoterische Hippies und Sarahs Job bei genau diesen Leuten.
Sarah ging mir auch teilweise ein wenig auf die nerven. Wie sie ständig alles hinterfragt und sich übermäßig den Kopf zerbricht. Außerdem fand ich es fast etwas übertrieben, was sie alles mit sich machen lässt. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, dass man sowas im realen Leben dulden würde.
Auch Jake kann man nicht wirklich verstehen. Da er eigentlich sehr oberflächlich beschrieben wird. Er hat gar keine richtige Rolle, sondern war für mich eher nebensächlich.

Überhaupt war die eigentliche Lovestory die meiste Zeit zweitrangig. Es ging fast immer nur um Sarah, ihren nervigen Job und Esoterik. Das war mir dann manchmal etwas zu viel. Und dass sie nicht wusste, wer der geheime Chatpartner ist, wirkte ein bisschen lächerlich, da es ZU offensichtlich war.

Trotzdem fand ich den Schreibstil sehr gut. Er war leicht und locker und oft auch sehr witzig. Ich musste so einige male schmunzeln. Außerdem denke ich, dass hier gut recherchiert würde im esoterischen Bereich.
Hätte man den Klappentext anders formuliert und wäre man mit der richtigen Erwartung an dieses Buch rangegangen, könnte man sich viel besser und leichter auf die Handlung einlassen.

Eine süße Lektüre für Zwischendurch.

Von: Veronika Datum : 08.05.2017

veros-buchparadies.blogspot.de/


Mich hat bei diesem Exemplar das Cover unfassbar angesprochen. Normalerweise mag ich eher schlichte Cover, mit wenig Farbe, aber irgendwie haben mich diese verspielten Farben, die Herzchen, Sternchen und das Törtchen so angesprochen, das ich mir den Klappentext durchgelesen und dann natürlich auch angefragt habe. Ich lese mir selbst gerne im Internet Anzeigen durch, die daraus entstehen das sich jemand nicht getraut hat einen anderen Menschen angesprochen zu haben, was natürlich den Reiz an der Geschichte nochmal erhöht hat. Außerdem ist "Läuft bei mir. War rückwärts und bergab, aber läuft." so ein alltime favorite Spruch von mir, weswegen ich es umbedingt lesen musste und es hat sich definitiv gelohnt.

Die Geschichte an sich hat bei mir nicht diesen typischen Wow-Effekt ausgelöst, aber es war definitiv eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat und die man auch gut Abends, bevor man schlafen geht, lesen kann, weil sie nicht sehr anspruchsvoll ist. Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich flüssig runterlesen, außerdem kann man sich richtig gut in Sarah hineinfühlen und fühlt sich irgendwann wie ein Teil von ihr, man durchlebt vieles mit ihr und fühlt sich in vielen Situationen gleich schlecht oder gut wie sie. Das ist ein absoluter Pluspunkt an der Buch, denn obwohl es bei mir eine "Lektüre für Zwischendurch" ist, habe ich sehr gut in die Geschichte und Thematik gefunden.
Dadurch das ich mich so gut in ihre Lage versetzen kann, fühlte ich mich nach dem lesen und vor dem schlafen gehen (ich habe das Buch überwiegend zwischen 23 und 1 Uhr nachts gelesen) sehr schlecht. Mich haben ihre Probleme belastet, weil ich das Gefühl hatte es wäre mir passiert. Das ist nicht umbedingt negativ, weil die Autoren ja erreichen wollen das man sich in die Geschichte fühlt, jedoch hat es mir teilweise das einschlafen erschwert und meine Träume düster gestaltet.
Trotzdem war die Geschichte an sich wirklich sehr gut. Es war, endlich mal, eine Geschichte dich sich nach Realität angefühlt hat. In der Danksagung erklärt die Autorin das sie vieles aus ihrem eigenen Leben inspiriert hat, sie aber natürlich noch ein paar eigene Dinge dazu erfunden hat.
Das Leben, das Sarah führt, fühlt sich echt an und wirkt nicht so unrealistisch wie es in manch anderen Büchern ist. Zwar möchte ich vielleicht nicht umbedingt mit ihr tauschen wollen, aber trotzdem war es mal angenehm ein Buch zu lesen, dessen Geschichte sich echt anfühlte und nicht wie ein Haufen Fantaie.
Zwei negative Dinge muss ich aber leider trotzdem aussprechen.
Leider war das Ende des Buches zu vorhersehbar. Das ist vielleicht in so einer Liebesgeschichte nicht so schlimm wie in einem Krimi oder in einem Thriller, jedoch habe ich mich dadurch in manchen Stellen ein bisschen fremd geschämt für Sarah und hätte sie am liebsten durch das Buch angeschrien, das sie mal die Augen aufmachen und realisieren soll, was um sie herum passiert. Das war einfach ein wenig schade, weil ich mir gewünscht habe doch überrascht zu werden.
Und zum anderen war es mir viel zu viel Sex. ich lese gerne New Adult und auch gerne erotische Bücher, jedoch empfand ich es teilweise als zu gezwungen und zu unpassend für die Liebesgeschichte, die eigentlich im Vordergrund stehen sollte. Ich habe die Stellen dann im Endeffekt nur noch überflogen.

Das Buch ist auf jeden Fall etwas für jeden, der gerne süße Geschichten zwischendurch liest und auf umständliche Liebesgeschichten mit einer kleinen Portion Drama steht.