Leserstimmen zu
Chemical Hearts

Krystal Sutherland

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Eine wunderbare Geschichte über die erste Liebe. Sehr berührend und schön, nach dem Lesen war ich von Emotionen überwältigt. Ich mag die Tatsache, dass das Buch relevante Themen wie die psychische Gesundheit berührt. Absolute Empfehlung!

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Die Geschichte versprach von Anfang an, eine besondere zu sein. Der Roman wurde aus der Sicht von Henry verfasst und war somit das erste Buch, das ich komplett aus der Sicht eines Jungen gelesen habe. Außerdem ist auch schon aus dem Klappentext erkenntlich, dass Grace kein 'normales' Mädchen ist. Somit war ich sehr gespannt, was auf mich zu kommen würde. Ich stellte allerdings relativ schnell fest, dass Henry mich etwas nervte. Ich sah in ihm keinen 17-jährigen Jungen, sondern verglich ich ihn durch seine Art direkt mit einem achtjährigen Jungen - egal wie sehr ich mich anstrengte. Außerdem nervte mich seine Unentschlossenheit: seine Gefühle waren ein Hin und Her und am Anfang konnte ich es ja noch nachvollziehen. Er war sich über das, was er fühlte nicht sicher, und das war auch okay. Allerdings nahm es nicht ab und irgendwann kam der Punkt, an dem es mich etwas genervt hat. Auch der Schreibstil hat mich nicht wirklich überzeugen können. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorin versuchte, lustige Passagen einzubauen, allerdings kam ich mit ihrem Humor nicht ganz klar. Ich fand die Witze, die meistens in Form von Kommentaren aus der Sicht von Henry auftraten, nicht wirklich witzig und es gab auch oftmals Verständnisschwierigkeiten, da ich manchmal nicht ganz so fundiertes Wissen in beispielsweise Filmen hatte, wie es die Autorin voraussetzte. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass einiges an Spannung vorhanden war, die mich mitgerissen hat. Ich fand die Beziehung zwischen den beiden sehr schön und wollte unbedingt wissen, wie es sich entwickeln würde. Somit war auch der Inhalt ein großer Pluspunkt, da ich die Thematik sehr schön fand. Was mich hier allerdings etwas gestört hat, war, dass das Buch sehr durchschaubar war. Es sollten zwar viele Geheimnisse im Buch auftauchen und nach und nach gelöst werden, aber oftmals war ich der Geschichte einen Schritt voraus und wusste, wie diese Rätsel zu lösen waren. Daher fehlten mir auch die zahlreichen Wendungen. Was für mich das Highlight darstellte, war definitiv das Ende. Das war so wirklich die einzige Wendung, die ich nicht wirklich vorhersehen konnte, und es war endlich einmal ein Ende, das man garnicht erwartet. Die Autorin schafft in dem Buch kein typisches Liebes-Ende ganz nach verschiedenen Klischees, sondern macht ihr eigenes Ende daraus, das ich so noch bei keinem Buch gelesen. Fazit: Nicht ganz mein Stil, aber dennoch ein Versuch wert! Das Buch konnte mich leider nicht ganz überzeugen - der Schreibstil taugte mir nicht und ich konnte mich auch nicht wirklich mit dem Protagonisten identifizieren. Dennoch war das Buch ein besonderes, da es nicht nach dem Schema der typischen Liebesgeschichten aufgebaut war, sondern die Autorin schafft hier eine ganz neue Art der Liebesgeschichten.

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Eckdaten - Titel: "Unsere verlorenen Herzen" - Autorin: Krystal Sutherland - Verlag: cbt - Seiten: 377 - Erscheinungsdatum: 25. September 2017 - Preis: 14,99€ Meine Meinung Der Anfang der Geschichte war für mich etwas ungewohnt. Normalerweise lese ich Bücher, in denen die Protagonistin weiblich ist. In diesem Buch gibt es mit Henry aber einen männlichen Protagonisten. Das zu begreifen und zu verinnerlichen hat mich einige Seiten gekostet. Erschwerend kam hinzu, dass es zu Beginn keine großen Erklärungen gab. Man landet direkt in der Geschichte und wird dann so nach und nach über die Situation, die Beziehungen und die Geschehenisse aufgeklärt. So treffen Henry und Grace ziemlich früh in der Geschichte aufeinander und begegnen sich von da an dann auch häufiger. Diese Begegnungen sind für mich als Leser nur leider meist eher unangenehm. Ich hab dann immer gehofft, dass diese Szenen möglichst kurz sind, damit sie schnell wieder vorbei sind, und Henry keinen Unsinn anstellt. Mit das größte Problem, das ich mit dieser Geschichte hatte, war die Figur von Grace. Während des Lesens kamen immer mehr Details zu Grace Vergangenheit und ihrer derzeitigen Situation ans Licht und alles in allem betrachtet fand ich schon sehr früh, dass die Autorin da definitiv übertrieben hat. Ich glaube nicht, dass es dem Mädchen für den Verlauf der Geschichte unbedingt so schlecht hätte gehen müssen. Zum Aufbau muss ich sagen, dass ich mich sehr über die kurzen Kapitel gefreut habe. So ließ sich das Buch super morgens auf dem Weg zur Arbeit lesen, ohne dass ich Angst haben musste, mitten in einem Kapitel vom erreichen meiner Haltestelle unterbrochen zu werden. Was ich hingegen sehr schade fand, war, dass bis kurz vor Ende die Geschichte eher so vor sich hinplätscherte, aber sich auf den letzten Seiten mal wieder die Ereignisse überschlagen. Als hätte die Autorin versucht, möglichst viele Seiten zu füllen, und dann kurz vor Ende festgestellt, dass ihr Buch schon viel zu dick geworden ist. Bis zum Ende hab ich dafür gebetet, dass Henry und Grace ihr verdientes Happy End bekommen. Naja, so wirklich "happy" war das Ende für mich persönlich dann nicht und hat mich ziemlich fertig zurückgelassen. Kurz und knapp gesagt fand ich die Geschichte eher nur okay, dafür war der Schreibstil recht angenehm, obwohl auch anfangs etwas zäh, und vor allem die Figur von Henry fand ich sehr schön ausgearbeitet. Grace war mir, wie bereits erwähnt, etwas zu schlecht bei allem weggekommen.

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Wieso ich überhaupt auf dieses Buch gestoßen bin? Ich muss zugeben dieses Buch hat mich direkt vom Äußeren her angesprochen. Als ich dann den Klappentext gelesen habe klang es für mich nach einer potenziellen Liebesgeschichte. Anfangs war ich überrascht, dass dieses Buch aus der Sicht eines Jungens geschrieben wurde. Da diese Erzählperspektive relativ selten hat es mein Interesse noch mehr geweckt. Ebenfalls die kleinen Chats zwischen den beiden Hauptpersonen lockerten das Buch auf und haben dem Roman eine spezielle Note. Es fiel mir jedoch schwer mich mit Henry anzufreunden und seine Handlungen und Denkweisen nachvollziehen zu können. Grace auftreten war von Anfang an geheimnisvoll und ist es auch geblieben. Die Distanz die Henry bei der ersten Begegnung zu ihr hatte, hat sich leider durch das ganze Buch gezogen. Ich hatte nur die oberflächigen Informationen über sie und konnte nicht wirklich mit ihr warm werden. Die Geschichte an sich ist einer sehr schöne und einzigartige, jedoch konnte mich das Buch nicht packen, da ich keinerlei Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte

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Titel: Unsere verlorenen Herzen Autorin: Krystal Sutherland Erschienen am: 25. September 2017 Seitenzahl: 384 Seiten Preis Print: 14,99 € Preis eBook: 9,99 € Inhalt Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ... (Quelle: Amazon.de) Meine Meinung Vielen lieben Dank an Bloggerportal und dem CBT Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Das Cover ist sehr absprechend und lädt zum verlieben ein. Der Schreibstil von Krystal Sutherland war wunderbar und hat das Lesen zu einer reinen Freude gemacht. Die Charaktere Henry und Grace waren etwas ganz besonders. Henry ist ein sehr liebevoller, naiver und witziger Charakter, denn man sofort ins Herz schließt. Grace jedoch ist eine äußerst verschlossene Person und ich konnte mich einfach nicht mir ihr anfreunden. Die Geschichte rund um die erste große Liebe zwischen Grace und Henry lädt zum träumen und verlieben ein. Die witzigen und lockeren Dialoge und auch die Zankereien zwischen Grace und Henry machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss. Natürlich ist in diesem Roman nicht alles nur Friede, Freude, Eierkuchen es werden auch Themen wie Verlust und Trauer angesprochen. Beim lesen dieses Buches habe ich so viele Emotionen wie schon lange nicht mehr mitgemacht – ich habe geweint, gelacht und ein Teil meines Herzens an Grace und Henry verloren. Besonders der Anfang und das Ende haben mich verzaubern können. Fazit Ein tolles Debüt der Autorin, sie hat diesem Buch sehr viel Liebe, Charm und Humor eingehaucht. Ich kann euch dieses Buch nur weiterempfehlen. Bewertung ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5 Sternen)

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Titel: Unsere verlorenen Herzen Autorin: Krystal Sutherland Verlag: cbt Genre: Jugendroman ISBN: 978-3-570-16497-6 Seite: 377 Preis: 14,99€ Inhalt: Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ... Meinung: Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Die Geschichte wird jung und erfrischend geschrieben. Gerade für junge Leute sehr schön zu lesen. Auch das Cover finde ich sehr liebevoll und schön gestaltet. Ich finde dieses Buch ist ein sehr schöner Jugendroman. Eine wundervolle Liebesgeschichte! Ich hatte Angst, dass das Ende sehr kitschig wird, aber ich finde so wie es von der Autorin geschrieben wurde, war es perfekt. Ich würde das Buch besonders jungen Lesern auf jeden Fall weiter empfehlen!:) Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch! Auch für den ein oder anderen Erwachsenen geeignet. Ich würde dem Buch 4/5 Sternen geben.

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Kurzbeschreibung In der Westland High begegnet der 17- Jährige Henry Page in seinem Abschlussjahr der neuen Schülerin Grace Town, die so ganz anders aussieht. Sie trägt übergroße Jungs Klamotten und sieht nicht gerade gepflegt aus und humpelt auf einem Bein und hat dafür einen Stock. Ein seltsames Bild denkt Henry, aber noch viel auffälliger ist Graces Blick der gebrochen scheint. Henry ist sich sicher das Grace ein Geheimnis hat und eines Tages als sie beide zusammenarbeiten sollen, merkt Henry das Grace ihn nicht nur verzaubert sondern auch wegstößt. Nur warum. Fragen über Fragen denen Henry auf den Grund gehen will. Cover Das Cover gefällt mir nicht wirklich. Das Farben sind mir zu fad und die Herzen die gebrochen scheinen passen zwar zum Inhalt, aber es ist kein Eyecatcher der mich jetzt begeistert. Ich würde das Buch in der Buchhandlung wenn ich ehrlich bin nicht in die Hand nehmen. Schreibstil Die Autorin Krystal Sutherland hat einen gelungenen Schreibstil, der sich nicht nur flüssig liest, sondern auch bildhaft mitnimmt zu den Protagonisten in die High-School. Dabei lernt man nicht nur die Eigenarten kennen, sondern auch die Geheimnisse die manche zu verbergen versuchen. Für mich eine interessante Story die mich mit dem Ende allerdings nicht begeistern konnte. Meinung Wenn man Liebe zwar nicht sucht, aber trotzdem findet … Dann sind wir bei dem 17- Jährigen Henry Page der sich auf seine Schulische Leistung konzentriert während seine Klassenkameraden nur Mädchen im Kopf haben. Henry hatte noch nie dieses Gefühl der Liebe wie in einem Film und denkt auch nicht, das ihm so ein Gefühl mal begegnen würde. Leider hat er sich da ganz und gar geirrt. Den eines Tages steht die neue Schülerin seiner Klasse da, in Form von Grace Town, die gerade ihre Schule gewechselt hat. Henry fällt ihr heruntergekommenes Aussehen auf und den Blick der gebrochen und aus dem auch jede Menge Ärger zu sprechen scheint. Interessant wird das ganze muss ich sagen, als die beiden in der Schul- Zeitung den Posten des Chefredakteurs übernehmen sollen. Da war ich gespannt und auch wenn sich Grace zurückzieht und seltsam ist, scheint sie bei Henry aufzutauen. Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, heimlich, zwischen Schatten und Seele. (S. 16 von “Unsere verlorenen Herzen”) Allerdings warum ist sie manches Mal daran interessiert mit Henry Zeit zu verbringen und ihn ein anderes Mal, oder in dem nächsten Moment zurückzuweisen. Weshalb ist sie so verschlossen und lässt sich einfach gehen? Genau diese Fragen haben nicht nur Henry beschäftigt sondern auch mich und ich war auf die Antworten gespannt und wurde nicht enttäuscht. Wobei ich sagen muss da wäre ich nicht darauf gekommen. Im Nachhinein passt aber alles zusammen. Fazit Eine interessante Geschichte die mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Eine Neue Schülerin und die Fragen nach ihrem Geheimnis. 4 von 5 Sternen

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Allgemeines Titel: Unsere verlorenen Herzen Autorin: Krystal Sutherland Verlag: cbt Genre: Jugendroman ISBN: 978-3-570-16497-6 Seite: 377 Preis: 14,99€ Klappbroschur. Erschienen am 25.09.2017 Buch kaufen! Klappentext Was würdest du für deine große Liebe tun? Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlapprige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran - bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen... Zitat "Ein Mensch ist eine Ansammlung von Atomen, die für kurze Zeiteine geordnete Struktur bilden, um dann wieder zu zerfallen. Ich finde meine eigene Unwichtigkeit tröstlich." Cover Das Cover ist so liebevoll gestaltet. Die vieln bunten Herzen, die alle nicht perfekt sind, die alle irgendwo einen kleinen Riss haben. Da es sich ja um ein Jugendbuch handelt, passt dieses leicht bunte und verspielte einfach perfekt zu der ganzen Geschichte. Schreibstil Der Schreibstil ist einfach so jung und erfrischend. Er passt perfekt zu der Geschichte und ist super für junge Leser geeignet. Das ganze ist so humorvoll und lebensfroh erzählt - es macht einfach Spaß so über die Seiten hinweg zu fliegen. Da es ja besonders jüngere Leser ansprechen soll, sind viele Sätze und Dialoge relativ einfach gehalten und doch auch gewisse Art und Weise so komplex, dass durch Leichtigkeit viele wichtige Aspekte und Gedanken vermittelt werden. Charaktere Grace und Henry. 2 Personen die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch passen sie wahrscheinlich genau deswegen so perfekt zusammen. Ich habe mir zwischendurch immer wieder gewünscht, einen Freund wie Henry zu haben. Er sprüht vor Lebensfreude, ist kreativ, witzig, zuverlässig und einfach immer da, wenn seine Freunde ihn brauchen. Er ist nicht nur der brave Nachbarsjunge von nebenan, man kann mit ihm auch abgedrehtere Sachen machen und doch bleibt er am Ende die gute Seele. Bei Grace hat es länger gedauert, bis ich einen Zugang zu ihr finden konnte. Auch sie ist ein wirklich sympathischer Charakter. Vielleicht nicht direkt zu Beginn, aber mit der Zeit taut sie immer mehr auf. Es ist so schön zu sehen, wie sie bei Henry langsam ihre Maske fallen lässt und immer mehr sie selbst sein kann. Sie hat ein Geheimnis und man will unbedingt erfahren, was genau bei ihr los ist. Die Art und Weise, wie sie es Henry langsam anvertraut ist sehr beeindruckend. Am Ende kann man sie wirklich gut verstehen und auch sie wird ein wundervoller Charakter, mit dem man lachen aber auch mitleiden kann. Meine Meinung Ein wundervoller, herzerwärmender Jugendroman, der viel tiefer geht, als es eine normale Liebesgeschichte tun würde. "Warum sind wir so schnell bereit, jene zu verletzten, die uns am meisten bedeuten?" Zu Beginn mag das ganze wie eine typische Romanze wirken, in der das Mädchen vielleicht ein bisschen schwierig ist. Die große erste Liebe. Unsicherheit, Verwirrung und Anhimmeln der Geliebten. Vielleicht war es auch so für Henry, doch schnell merkt man, dass Grace nicht das typische Highschool-Cheerleader-Girl ist. Sie hat eine Vergangenheit und sie leidet. Und sie hat allen Grund dazu. Es ist so rührend, wie Henry ihr hilft, neuen Lebensmut zu finden. Die beiden tun sich richtig gut und man hört ihren Gesprächen so gerne zu. Dass ihre Online-Gespräche wirklich als kleine Textfelder abgedruckt sind, erfrischt das Buch immer wieder und bringt etwas lockeren hinein. Es geht hier nicht um eine einfache Liebe. Es geht darum, verletzt zu werden, zu fallen, zu kämpfen und jemanden zu finden, der einen auffängt, wenn man es am nötigsten hat. Es geht um wahre Freundschaft und dass die erste Liebe manchmal nicht immer rosarot ist. Sie ist auch mal schwer und kann viele Probleme mitbringen. Am Ende sollte man nie vergessen, dass immer 2 Seiten dazu gehören, und wenn eine Seite nicht funktioniert, dann geht auch die andere kaputt, weil sie zu viel kämpfen muss. Das Ende hat einfach perfekt gepasst. Ich hatte zwischenzeitlich Angst, dass es ein zu kitschiges Ende wird, aber es war genau richtig. Ein anderes Ende hätte mich enttäuscht. Einfach ein wundervolles Buch, das so humorvoll geschrieben ist und doch so in die Tiefe geht, aber genau abgestimmt auf junge und auch auf ältere Leser abgestimmt.

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