Leserstimmen zu
Atlas Obscura

Joshua Foer, Ella Morton, Dylan Thuras

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€ 34,00 [D] inkl. MwSt. | € 35,00 [A] | CHF 46,90* (* empf. VK-Preis)

Rezension zu „Atlas Obscura“ von Joshua Foer, Dylan Thuras & Ella Morton Inhalt: Der Atlas Obscura sieht nur auf den ersten Blick aus wie ein Reiseführer. Es ist vor allem ein Buch zum Lesen und Träumen – eine Wunderkammer voller unerwarteter, bizarrer und mysteriöser Orte, die gleichermaßen Wunderlust und Wanderlust hervorrufen. Jede einzelne Seite dieses außergewöhnlichen Buchs erweitert unseren Horizont und zeigt uns, wie wunderbar und schräg die Welt in Wirklichkeit ist. Fesselnde Texte, hunderte von fantastischen Fotos, überraschende Fakten und Karten für jede Region des Globus machen es nahezu unmöglich, nicht gleich die nächste Seite aufzuschlagen und weiterzuschmökern! Eine erstaunliche Liebeserklärung an die Welt, in der wir leben. Meine Meinung: Ein ganz und gar skurriles Buch, oder besser gesagt Atlas. Dieser Atlas ist perfekt für Reisesüchtige wie mich und Träumer. Im Atlas werden wirklich unglaubliche Orte, Museen, Grotten, Statuen, Burgen, Gebäude, Denkmäler, Büchereien und noch so viel mehr genannt. Das Buch ist eine Sammlung verrückter Dinge. Es gibt etwas zum Staunen, zum Lachen, zum Fürchten. Eigentlich ist für jeden was dabei. Ich konnte beim Durchblättern, nur Staunen. Alleine schon die Idee, diesen Atlas ins Leben zu rufen, finde ich großartig. Man findet auf jeder Seite, überall auf dieser wunderschönen Welt etwas verrücktes. Etwas faszinierendes. Die einzelnen Dinge, werden beschrieben und es gibt mal knappere, mal ausführlichere Infos dazu. Immer dabei sind die Koordinaten, wo sich dieses etwas befindet. Ganz oft, finden sich auch Bilder, damit man sich diese verrückten Dinge auch ansehen kann. Ganz ehrlich, ich liebe es im Atlas zu blättern und mich zu wundern und zu staunen. In der Einleitung des Buchs, wird erklärt, dass die Autoren selbst nicht an allen Orten waren und dieses Buch gemeinschaftlich entstanden ist. Durch die mithilfe von Usern, Forschern und Mitwirkenden. Dabei erklären sie auch, dass sie nicht alles selbst prüfen konnten und jeder selbst vor Abflug nochmal recherchieren sollte, ob es diese Orte noch gibt und wie sie genau zu finden sind. Diesen Tipp finde ich sehr ehrlich und positiv erwähnt zu haben. Durch dieses Buch habe ich mal wieder gelernt, man lernt nie aus! Fazit: Ein nicht ganz normaler Reiseführer zu den skurrilsten, gruseligsten, lustigsten, spannendsten und groteskesten Orten dieser Welt. Für jeden, der etwas für das Außergewöhnliche übrig hat. Das Buch bekommt von mir 5/5 Sternen!

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Dieses wunderschöne Hardcover liegt nun schon seit einigen Monaten auf dem Wohnzimmertisch,und ich hatte ursprünglich vor, das Buch erst vorzustellen, wenn ich ganz damit durch bin, aber das ist wohl eher utopisch … Denn das Buch ist gewaltig – auch wenn es “nur” 480 Seiten im DIN-A4-Format hat – und nichts, was ich in einem Rutsch durchlesen möchte. Vielmehr blättere ich einfach immer wieder total gern darin herum und erfreue mich an den teilweise äußerst abgefahrenen Einträgen oder staune, was es auf dieser Welt so alles gibt. Gegliedert nach Kontinenten werden 700 Orte auf der ganzen Welt vorgestellt, von denen man manche zwar schon aus gängigen Reiseführern kennt, jedoch sind auch jede Menge ungewöhnliche, abgedrehte und im wahrsten Sinne des Wortes “obskure” Tipps dabei, von denen man noch nie etwas gehört hat. Der Prachtband ist daher einerseits eine gute Vorbereitung, wenn man eine Reise plant, um sich abseits gängiger Reiseführer über interessante Ziele zu informieren, andererseits aber auch einfach toll, um genüsslich darin herumzublättern und etwas über die unterschiedlichsten Museen, Gegenstände, Schauplätze und Ereignisse zu lesen, die dank der ca. 600 Abbildungen nicht nur bloße Theorie bleiben, sondern dazu einladen, dem Reisefieber zu frönen und sich alles mit eigenen Augen anzusehen. Dank der hochwertigen Ausstattung und der Tatsache, dass wirklich jeder halbwegs neugierige Mensch gern darin herumblättern wird, ist dieses Buch außerdem das perfekte Geschenk, und Reisefreudige werden garantiert das eine oder andere Ziel auf ihre Liste setzen. Mein Fazit: Ein wirklich wunderschönes und großartiges Buch, das mal einen etwas anderen Blick auf die Welt ermöglicht.

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Unsere Erde hat viel reizvolles zu bieten. Lange Sandstrände, die zum Urlaub einladen, hohe Berge, die eine fantastische Aussicht bieten. blaue Seen, romantische Landstriche. Doch auch von Menschenhand geschaffenes ist sehenswert: die Freiheitsstatue, der Eiffelturm, Museen, Gärten und vieles mehr. Und doch gibt es so einige Orte auf der Welt, die nicht nur sehenswert sind, sondern auch skurril, bizarr, ungewöhnlich, fantastisch, ekelerregend, mysteriös, unterhaltsam oder einfach mit der Frage verbunden: Was will uns der Erbauer damit wohl sagen? Die Autoren Josua Foren, Dylan Thuras und Ella Morton haben genau diese Orte zusammengetragen. Heraus kam dabei ein "Atlas Obscura", eine Karte mit obskuren Orten, die man in einem normalen Reiseführer wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen würde. Dabei ist der "Atlas Obscura" in die verschiedenen Kontinente eingeteilt. Wir beginnen in Europa, siedeln dann über nach Asien, Afrika und Australien und Ozeanien, machen weiter in Nord- und Südamerika und landen letztendlich in der Antarktis. Neben bekannten Sachen wie z. B. der schon oft erwähnte Rakotzbrücke in Gablenz/Sachsen (siehe Bild oben) sind es aber definitiv die unbekannten Orte, die eine Faszination ausüben. So war mir nicht bekannt, dass es in Niedersachsen, genauer in Herzberg am Harz eine Einhornhöhle gibt, die deshalb nach den Fabelwesen benannt ist, weil die damaligen Entdecker die dort gefundenen Knochen erst dem Einhorn zuordneten und damit sicher waren, die Existenz der scheuen Tiere nachgewiesen zu haben. Erst später fand man heraus, dass die Knochen von Löwen und Höhlenbären stammten. Doch die Vorstellung an sich ist schon sehr romantisch. Begeben wir uns nach Großbritannien, erwarten uns auch dort enorm skurrile Dinge. Hier z. B. die Hundeselbstmord-Brücke in Dumberton, West Dunbartonshire. Irgendetwas an dieser Brücke bringt die Hunde dazu, hinunterzuspringen. Seit den 1960er Jahren sind schon über 50 Hunde zu Tode gekommen. Der Verdacht liegt auf dem Geruch der Nerze, die die armen Hunde um den Verstand bringt. Die Brücke kann besichtigt werden, Hunde sind dort jedoch verboten. In Asien gibt es ja schon einige Bräuche, die seltsam sind, aber wir wissen ja, es gibt immer etwas, dass das Unvorstellbarste toppen kann. Elefantenpolo ist dabei noch das harmloseste, das größte Buch der Welt ist schon interessanter. Es befindet sich in Mandalay und besteht aus 729 Marmortafeln, die jeweils 1,50 Meter hoch sind und mit bis zu 200 Zeilen versehen sind. In Japan, genauer in Tokio gibt es einen Altar, der erschlagenen Insekten geweiht ist und in Mimizuka, Kyoto gibt es einen Hügel, der aus abgeschlagenen Ohren und Nasen besteht. Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der verrücktesten Orte. Hier findet man nicht nur das größte Garnknäuel der Welt, sondern auch den Club33, gegründet von Walt Disney. Man findet ihn in Anaheim im Disneyland, genauer jedem den Ausgang der Fluch-der-Karibik-Themenfahrt. Ein Club, in dem man nur hineinkommt, wenn man 25.000 Dollar Aufnahmegebühr und 10.000 Dollar Jahresgebühr bezahlt. Walt Disney selbst hat diesen Club nie gesehen, weil er vor Vollendung starb. In Seattle lebt unter der Aurora Bridge ein Troll. Zwar aus Beton, doch überaus beeindruckend, da 5 1/2 Meter hoch. Das Besondere an ihm, man darf auf ihm herumklettern. Dies sind nur ein paar Beispiele der unzählig aufgelisteten Dinge. Entweder von Menschenhand geschaffen oder von der Natur. Dabei sind es auch vielen exzentrischen Menschen zu verdanken, dass wir uns Orte anschauen können, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Gärten, die mit schaurigen Statuen aufwarten, Schlösser, die von einer Person gebaut wurden und bis heute noch nicht abgeschlossen sind. Aber auch die Natur bietet ein Schauspiel der besonderen Art. Grüne oder rosane Seen, deren Farbe den dort lebenden Algen geschuldet ist. Bergformationen, die die Fantasie anregen oder Pflanze, die an den unmöglichsten Stellen wachsen. Unsere Erde ist ein faszinierender Ort mit undenkbar vielen Möglichkeiten. Und ich gehe davon aus, dass noch längst nicht alles entdeckt wurde. Vielleicht sammeln die Autoren weiter und es gibt einen weiteren Band, in welchem die Wunder der Erde aufgezeigt werden. Ich habe mir so einige Dinge ausgesucht, die ich besuchen werde, gerade was Europa anbetrifft. Denn hier gibt es mehr zwischen Himmel und Erde, als die Schulweisheit sich träumen lässt. Fazit: Eine obskure Karte unserer Welt.

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Meine Meinung Ich liebe es zu Reisen und viele neue Orte in der Welt kennen zu lernen, weshalb dieses Buch schon bei der Verlagsvorschau auf meiner Wunschliste landete. Zu aller erst möchte ich sagen, das das Buch wirklich sehr hochwertig gearbeitet ist. Es ist ein Hardcover mit einem Schutzumschlag, den man auch abmachen kann. Da man auf dem Cover bereits Längen- und Breitengrade erkennen kann, weiß man sofort das es sich um eine Art Reiseführer handelt. Ich persönlich finde das Cover zum Buch unglaublich passend. Da ich jemand bin, der gerne auch mal weiter weg fährt zum Fotografieren, dachte ich, dieses Buch wäre das richtige - und das ist es auch. Ich bin begeistert von der Vielfalt der gezeigten Orte, den Bildern, die alles genau zeigen und den vielen Informationen die man zu den einzelnen Orten bekommt. Man bekommt mit dem Atlas Obscura sehr viele Orte gezeigt, die man so vielleicht niemals gesehen hätte. Museen, die nicht unbedingt in Reiseführern stehen, Orte, die eine tolle Hintergrundgeschichte haben, aber an denen man wohl teilnahmslos vorbei gegangen wäre und wunder der Natur. Ich persönlich bin auch jemand, der dieses Buch nicht Land für Land durchkämmt, sondern ganz willkürlich aufschlägt und sich dann über die Orte informiert. Es gibt in dem Buch keinen Kontinent der vergessen wurde, wobei Europa und die USA wohl den meisten Platz einnehmen. Ich persönlich finde das aber nicht schlimm, denn gerade Europa hat wundervolle Sehenswürdigkeiten, die gar nicht so weit weg sind. In Zukunft werde ich dieses Buch wohl noch oft zur Hand nehmen, ich wurde auch bereits von vielen Gästen darauf angesprochen, da wir es dekorativ in unserem Wohnzimmer ausgestellt haben. Alle waren bisher begeistert und ich kann diese Begeisterung nur teilen. Autoren Joshua Foer ist Mitgründer und Chefredakteur von AtlasObscura.com. Sein erstes Buch »Moonwalk mit Einstein« war ein internationaler Bestseller, der in 33 Ländern erschien. Er arbeitet außerdem als freier Journalist u.a. für die New York Times, Washington Times, The New Yorker, National Geographic und Slate. Dylan Thuras ist Mitgründer und Kreativdirektor von AtlasObscura.com. Als erfolgreicher Vortragsredner ist er bereits bei SXSW und Applied Brilliance aufgetreten. Er ist der Autor von »Curious Expeditions«, einem Buch über seine einjährige Reise durch Osteuropa, und verantwortet neben seiner Arbeit bei AtlasObscura die Reihe »World of Wonders« bei Slate. Ella Morton stammt aus Australien, lebt in New York City und beschäftigt sich als freie Autorin am liebsten mit seltsamen und abseitigen Dingen. Sie schreibt neben ihrer Arbeit bei AtlasObscura regelmäßig Beiträge für CNet und Slate und ist die New-York-Korrespondentin für Rocketboom, einen der erfolgreichsten Videoblogs der Welt. Fazit Ein Buch, das man als Reisebegeisteter Mensch einfach besitzen muss, ich habe hiermit ein Nachschlagewerk gefunden, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme.

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Der Atlas Obscura ist ein ganz besonderes Buch, er stellt sozusagen eine Sammlung voller Ort dar, die als absolute Geheimtipps gelten. Bevor es dieses Buch gab, ging es los mit https://www.atlasobscura.com/ , bis sich eine riesige Community um das Projekt aufgebaut hatte. Ich muss sagen, die Website gefällt mir schon unglaublich gut, aber es macht noch mehr Spaß, in dem Buch zu blättern. Zu fast jedem Eintrag gibt es Zeichnungen, Karten oder Bilder, auf denen man einen besseren Eindruck von dem bekommt, was beschrieben wird. Der Atlas ist zunächst nach Kontinenten (z.B. Europa) gegliedert, dann weiter in verschiedene Räume (z.B. Osteuropa) und zum Schluss noch in verschiedene Länder (z.B. Mazedonien). Hier kann man dann alles nachlesen, was das Land zu bieten hat. Im Buch kann man nicht nur besonders schöne oder ungewöhnliche Orte finden, es werden auch landestypische Feste oder Bräuche beschrieben, ebenso skurrile Gebäude oder Monumente. Ich kann euch diesen ungewöhnlichen Atlas wirklich sehr empfehlen, denn trotz des doch nicht unbeträchtlichen Preises ist es lohnenswert, wie ich finde. Man kann unglaublich viele Informationen bekommen!

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*Ein Buch für gemütliche Stunden vor dem Kamin, in dem man immer wieder Blättern und stets Neues erfahren kann, dass den ein oder anderen Geheimtipp, vor allem aber atemberaubende Orte, faszinierende Einblicke und Impressionen unserer bunten, aufregenden, vielfältigen Welt gewährt.* Vom leisesten Zimmer der Welt in Minneapolis, über das Phallusmuseum in Reykjavík, den größten Abflusskanal der Welt in Japan, den oberösterreichischen Ort Fucking oder das Leichenwagenmuseum Barcelonas - die Erde hat eine Menge merkwürdiger Orte und kuriose Traditionen zu bieten! Und mit diesem Buch und der dazugehörigen Website atlasobscura.com könnt ihr zumindest einige kennenlernen. Denn obwohl das Buch mehr als 700 Orte umfasst und mehr als 600 Fotografien beinhaltet, zeigt es nur einen Bruchteil der Welt! Besonders gelungen ist die Gestaltung. Einerseits erinnert sie an diese klassischen Schülerlexika, die ich in der Grundschule geliebt und genutzt habe - kurze und knackige Beschreibungen, mit aussagekräftigen Illustrationen oder Fotos - und andererseits hat das Buch auch den Charme eines Reiseführers. Mich packte beim Durchblättern die Reiselust, das Fernweh und so kam ich nicht umhin, neben erstaunlichen Orten, überraschenden Fakten und einigen wenigen bereits bereisten Orten auch solche mit Haftmarkern (War das schwierig, diesen Begriff zu finden! Aus dem Englischen sind mir x Begriffe bekannt, post its, sticky notes, page marker... nur der deutsche Begriff wollte mir partout nicht einfallen ^^) zu versehen, die ich unbedingt selber bereisen möchte. Atlas Obscura erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit; nicht alle Orte sind für jeden Menschen zugänglich und obwohl das englischsprachige Original erst 2016 erschienen ist, ist die Welt so schnelllebig, dass sich Orte, Menschen, Dinge verändern können. Dieses Buch ist also eher eine verblüffende Quelle neuer Einsichten und Inspirationen, denn eine Reiseführer. Ehrlicherweise ist zu erwähnen, dass nicht jeder vorgestellte Ort tatsächlich obskur und bizarr oder gar ein absoluter Geheimtipp ist - dafür aber garantiert bemerkenswert! Viele Bücherwürmern ist so zum Beispiel die wohl schönste Buchhandlung der Welt geläufig - in einem historischen Theatersaal in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Oder auch die atemberaubende Strahov- Bibliothek in Prag. Und auch das Schokoladenmuseum in Barcelona ist nicht unbedingt eine Kuriosität - aber sicher einen Besuch wert und gehört dennoch in dieses Buch, das sich selbst als eine Liebeserklärung an die Welt, in der wir leben versteht. Und dem wird der Atlas Obscura gerecht! Ich kann euch diese gelungene Zusammentragung unterschiedlichster Orte, Traditionen und Weltregionen nur empfehlen. Egal ob wahllos aufschlagen und loslesen, oder nach Region und Ländern lesen - hier ist für alle etwas dabei! Uns wenn man über Länder, Städte, Dörfer stolpern sollte, die einem noch kein Begriff sind - kein Problem, Karten zu Beginn jeder Region erleichtern die Orientierung ;) Mein Highlight? Definitiv der Fly (Ranch) Geyser in Nevada... diese Farben!! Besonders faszinierend fand ich die Hessdalen-Lichter Norwegens und das Fernweh hat mich gepackt...

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Großartig

Von: kleinbrina

08.02.2018

Da mein Mann bereits seit einigen Jahren die Artikel auf AtlasObscura.com liest, hat er sich sehr gefreut, als "Atlas Obscura: Entdeckungsreisen zu den verborgenen Wundern der Welt" auch in Buchform erschienen ist. In diesem Buch befinden sich nicht nur die schönsten, sehenswertesten und skurillsten Orte der Welt, sondern auch interessante und vor allem informative Texte über die Orte, über die Menschen und die schönsten Schätze. Die jeweiligen Texte sind nicht nur informativ, sondern sind auch allesamt sehr lebhaft geschrieben, sodass das Buch alles andere als trocken ist, sondern durchaus zu unterhalten weiß. Auch die Bilder, die in dem Buch massenhaft vorzufinden sind, wirken allesamt sehr hochwertig, zeigen die jeweiligen Orte perfekt auf und sorgen dafür, dass man direkt Fernweh bekommt und am liebsten seinen Koffer packen und das nächste Flugzeug buchen möchte. Ich bin somit mehr als begeistert und würde mich freuen, wenn es auch irgendwann einen zweiten Band geben würde, in dem man noch viel mehr großartige Orte entdecken darf.

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Kennt ihr das? Ihr lest etwas, das bringt euch zum Lächeln, ganz leicht. Und beim Umschlagen auf die nächste Seite schüttelt ihr automatisch verwundert und amüsiert zugleich den Kopf, so ein bisschen zumindest. Kennt ihr das? Ich kenne das von mir sehr gut, wenn ich etwas Außergewöhnliches oder Kurioses lese, das mich überrascht und zugleich erstaunt dasitzen lässt. Das kommt in "normalen" Büchern jedoch nur dann und wann vor, eher selten. Im "Atlas obscura" gehört das nahezu zum Umschlagen einer jeden Seite dazu. Ich bin so beeindruckt und begeistert von diesem tollen Atlas der außergewöhnlichen Orte auf unserer Erde!! Vieles, vieles, ach - sehr vieles davon habe ich noch nie gehört, gesehen oder gar selbst besucht. Machen wir uns nichts vor: dazu wird es auch nie kommen, also zu dem Besuchen, meine ich. Sofern ich nicht dank Lottogewinn plötzlich Unmengen von Zeit und Geld übrig haben sollte, wird es mich wohl nie in die hier vorgestellten entlegenen Ecken und Orte auf unserem Planeten führen. Obwohl - manches davon ist gar nicht so abgelegen. Ein Eintrag davon beschäftigt sich beispielsweise mit einer Orgel in einer Stadt keine Stunde von mir entfernt, die seit Jahren eine Melodie spielt und das noch weitere Jahrzehnte tun soll, ohne Unterbrechung, ohne jemals aufzuhören! Davon hab ich noch gehört, aber ich finds echt toll. Im "Atlas obscura" findet man tausende solche ungewöhnlichen und bizarren Orte und Ecken der Welt. Häuser, Straßen, Wälder, Parks, Seen, Dinge und Objekte, Skulpturen, einfache Steinplatten, ganz kleine Details ins Bildern, sogar Schrott. Alles dabei. Ein Reiseführer, der einen abseits der altbekannten Touristenwege führt, möchte man fast sagen. Dabei ist jeder einzelne Kontinent dabei und auch so manche abgelegene Insel. Ich habe längst nicht alle der 480 Seiten und tausende Einträge gelesen, aber das muss ich in dem Tempo auch gar nicht. "Atlas obscura" ist ein echtes Buch zum Schmökern und Staunen, das man jederzeit zur Hand und darin blättern kann. Immer wieder. Alles bunt bebildert und aus festen stabilen Seiten (und mit Lesebändchen!) ist es seinen Preis absolut wert, wie ich finde. Eignet sich auch super als Geschenkidee.

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