Leserstimmen zu
Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet

Michelle Richmond

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Eine etwas andere Liebesgeschichte

Von: Katharina

10.01.2021

Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen. Es handelt von einen jungen, frisch vermählten Paar das augenscheinlich alles hat. Getoppt wird alles nur noch mit dem Pakt, einem sehr perfiden Plan den Partner in jeder Situation blind zu unterstützen. Besonders Jake muss dabei sehr viel erdulden. Scheint der Plan der geheimen Verschwörung um den Pakt aufzugehen? Oder können sich Alice und Jake behaupten und ihre Ehe retten? Das Buch hat einen sehr starken Anfang, flacht in der Mitte ab und nimmt am Ende so schnell an Fahrt auf, dass viele wichtige Fragen nicht beantwortet werden. Für eine Zugfahrt oder einen längeren Aufenthalt in einer Wartehalle vielleicht ganz gut. Ich hätte mir mehr Spannung und mehr menschliche Abgründe gewünscht.

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Hat mich leider nicht gekriegt

Von: MissUnderstood

07.12.2020

Die Idee des Buchs war ziemlich vielversprechend, die Umsetzung hat mich allerdings nicht so richtig gepackt. Ein paar Schwächen in der Logik ärgern mich (warum stimmt man so einem Pakt zu, ohne das Ganze mal zu hinterfragen? Warum darf man keine Fragen stellen, das ist doch alles sehr dubios...) und die Erzählung zieht sich stellenweise wie Kaugummi. Die Arbeit der Protagonisten wird für meinen Geschmack ein wenig zu ausführlich beschrieben, die Charaktere bleiben im Gegensatz dazu zu flach. Insgesamt kann man es schon gut lesen, darf aber nicht zu viel erwarten.

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Der Pakt ist die Geschichte von Alice und Jake die zur Hochzeit eine exklusive Einladung erhalten dem Pakt“ beizutreten. Sollte einen vielleicht doch nachdenklich stimmen. Aber Jake und Alice lassen sich darauf ein und stecken bald mitten im Pakt mit seinem komplizierten Regelwerk und den daraus resultierenden Strafen. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Ehemanns Jake. Ehrlich gesagt brauchte ich einige Zeit, um in das Buch zu gelangen aber gut nach der Hälfte packte es mich dann doch. Alles in allem hatte ich mir ein wenig mehr von dem Buch versprochen

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Gutes Buch

Von: JEhre

19.09.2020

Man stelle sich das vor, immer seinem Partner die Wahrheit zu sagen. Keine Notlüge, keine Ausrede... Das Pärchen im Buch nimmt es auf sich und kommt (Achtung Spoiler) mit einer Sektenähnlichen Organisation in Berührung. Es ist fesselnd geschrieben und das Ende war überraschend. Klasse Buch und jedem Thrillerfan wärmstens zu empfehlen.

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Die Autorin nimmt sich sehr viel Zeit uns den Pakt mit seinen Regeln und Zielen vorzustellen. Dabei lernt man auch die beiden Hauptcharaktere sehr gut kennen. Mir hat dieser Thriller genau deshalb so gut gefallen, weil er sich Zeit genommen hat uns die Geschichte zu erzählen. Zum Schluss wird es umso eindrücklicher und spannender! Ein tolles Buch!

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Meine Meinung: Alice und Jake sind für mich ein absolutes Bilderbuch-Pärchen. Es war also kaum wunderlich, dass sie ihre frische Ehe solange wie möglich glücklich und ohne Streitereien oder Uneinigkeiten führen wollen. Ich konnte dennoch ihre Entscheidung, dem Pakt beizutreten, nicht nachvollziehen – das wirkte für mich ein bisschen so, als hätten sie keine Lust sich ohne vorgefertigte Regeln um ihre Ehe zu bemühen. Sie mussten an die Hand genommen werden, als hätten sie beide von vornherein gewusst, dass sie alleine scheitern. Das gab für mich für beide Protagonisten einen Sympathie-Punkt abgezogen. Besonders untypisch, aber auch sehr erfrischend für mich, war die Tatsache, dass das komplette Buch aus der männlichen Perspektive geschrieben ist. Typischer ist in einer Geschichte über die Ehe eher die Sicht der Frau oder eine abwechselnde Perspektive beider – hier jedoch hat man nur Einblick in Jakes´ Gedanken und Emotionen. Das fand ich – als weibliche Leserin – toll, denn wie oft kann man so intim in den Kopf eines verheirateten Mannes schauen? Der Pakt mit seinen Regeln und Bestrafungen war für mich krass. Es ist eben eine Sekte und so verhält sich auch alles. Man brauchte keine blutigen Szenen oder großartige Gewalt, denn die Gehirnwäsche, der die Aufsässigen unterzogen werden, hat bei mir ständig Gänsehaut verursacht. Diese Stellen fand ich von der Autorin perfekt beschrieben, man hatte beim Lesen ein beklemmendes Gefühl und das ist genau das, was ich bei einem Thriller erwarte. Das Ende hat mich nachdenklich und auch traurig zurückgelassen. Natürlich ist es ein typisches offenes Ende, das dem Leser viel gedanklichen Spielraum lässt, aber ein bisschen kann man sich denken, was geschieht und das war für mich der traurige Teil. Ich hätte wahrscheinlich psychisch auch nicht weiterlesen können, denn für mich war der Gedanke, was eine Entscheidung für Konsequenzen haben kann, einfach schrecklich. Aber während man als Leser denken könnte, dass der Pakt das Leben von Alice und Jake zerstört hat, so wird einem nach einer Weile doch bewusst, dass er auf perfide und kranke Weise genau das geschafft hat, was er angepriesen hat. Fazit: Ein super Thriller, der mir mehr als einmal Gänsehaut verursacht hat. Man fühlt alles mit Alice und Jake mit. Jeder der schon mal in einer Beziehung war oder ist wird dieses Buch lieben und hassen zugleich. Ein Thriller der auf grausame Art und Weise zeigt, wozu Liebe fähig ist, was sie überwinden kann – und zwar auf die am wenigsten romantische Art und Weise. Absolute Leseempfehlung, die ich mit 5/5 Sternen bewerte.

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Meinung Dieses Buch sprang mir ehrlich gesagt nicht wegen dem aufregenden Cover ins Auge, denn wirklich besonders oder innovativ ist es nicht, jedoch überzeugte mich der Klappentext umso mehr. Der Pakt, welcher dem Anschein nach Ähnlichkeit mit einer Sekte hat, mit dem Ziel an der Ehe festzuhalten und dafür zu sorgen, dass sie bis zum Tod bestehen bleibt, klingt doch mal nach etwas Anderem. So war mein Gedanke, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Ein Thriller, mit einer so innovativen und neuen Idee, ist mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht so oft begegnet, mir war klar, dieses Buch muss ich lesen. Allgemein lässt sich über das Buch erst einmal sagen, dass es Michelle Richmond durch den wunderbaren Schreibstil mit einem Erzähler aus der Ich- Perspektive geschafft hat, dass es angenehm und flüssig zu lesen ist. Dies liegt unter anderem an den teils sehr kurzen Kapiteln, welche zum Weiterlesen animieren, frei nach dem Motto „Ach, ich lese nur noch das eine Kapitel, das ist ja ganz kurz“. Durch den großartigen Schreibstil der Autorin wird der Leser direkt ab der ersten Seite in das Geschehene miteinbezogen, dies liegt daran, dass der Leser mittendrin einsteigt und erst nach und nach einen Überblick über die Situation der Protagonisten bekommt. Auch die Gefühle des Hauptprotagonisten gehen recht schnell auf den Leser über, so dass man selbst eine gewisse Paranoia entwickelt und auch dem beklemmenden Gefühl beim Lesen nicht so wirklich entkommen kann. Der Pakt enthält neben den Thriller Elementen, auf die ich gleich noch eingehen werde, auch viele informative Aspekte, unter anderem werden durch Fakten und Studien einige interessante Punkte zum Thema Ehe erläutert. Ich bin der Meinung, dass dieser Teil noch spannender ist, wenn man selbst in einer intensiven Beziehung oder Ehe steckt, da man dies so viel besser nachvollziehen kann und dazu gebracht wird, auch mal seine eigenen Standpunkte zum Thema Ehe zu überdenken. Es wird sehr viel aus psychologischer Sicht analysiert, nicht auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau, aber auf einer Ebene, die leicht nachzuvollziehen ist und Fragen aufwirft. Fragen, welche ich mir beim Lesen gestellt habe, waren unter anderem: „Wird die Ehe auch in Zukunft Bestand haben? Macht sie überhaupt Sinn?“ „Kann es Regeln geben, die es garantieren, dass eine Ehe ewig hält?“ „Kann ein so individuelles und emotionales Thema wie die Ehe überhaupt wissenschaftlich ausgeleuchtet werden?“ Ich habe darauf keine Antworten für euch, diese müsst ihr mithilfe des Buches selbst suchen. Nun komme ich zu dem Genre Thriller, als welches sich das Buch betitelt. Leser, die jetzt vielleicht denken, dass das Buch durch das emotionale Thema der Ehe eher in die Sparte Liebesschnulze rutscht, denen kann ich versichern, dass dies absolut nicht der Fall ist. Jedoch ist es für mich auch kein hundertprozentiger Thriller. Es gibt mehr informative Aspekte, die zum Nachdenken anregen, als Thriller Elemente. Es ist kein Buch voller Wendungen und Überraschungen, obwohl dies nicht ganz ausgeschlossen wird. Aber dieses Buch baut Spannung auf und lässt diese dann an der Stelle sinken, an der andere Bücher zu Psychothriller werden. Spannung ist in „Der Pakt“ trotzdem zur Genüge vorhanden und lässt auch bis zum Ende nicht nach, jedoch erreicht sie nie einen Punkt, an dem die Luft zum Zerreißen dünn ist und man keine Zeit mehr hat Luft zu holen. Kritik Zum Ende hin gab es eine Stelle, an der ich mir einfach mehr gewünscht hätte. Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt nicht so zufrieden stellend zurückgelassen. Es hat mir sehr gut gefallen, jedoch fehlte für mich das gewisse Etwas. Dieses Etwas, dass für mich gute Thriller haben sollten. Thriller sollen mich sprachlos zurücklassen und mich noch am Abend nach dem Lesen beschäftigen. Dies hat das Buch leider nicht geschafft, denn nach meinem persönlichen Geschmack fehlte einfach der Nervenkitzel im Buch, dafür hat es mich mit anderen Elementen umso mehr überzeugt. Funfact 20th Century Fox hat sich die Filmrechte zu dem Buch schon gesichert. Da „der Pakt“ sich in anderen Ländern schon großer Beliebtheit erfreut und es auch bei den deutschen Bücherwürmern bis jetzt zu einer sehr positive Resonanz gekommen ist, ist dies sicherlich eine gute Idee. Mit Love, Simon hat 20th Century Fox auf jeden Fall schon einmal bewiesen, dass sie etwas von Buchverfilmungen verstehen. Wir dürfen also gespannt sein. Fazit Ein Buch für alle Bücherwürmer, die bereit sind das Konzept der Ehe einmal kritisch zu hinterfragen und dabei keine Angst haben etwas Neues zu lernen. Für Bücherwürmer die Spannung mögen und Lust auf einen durchdachten Roman haben, welcher aber auch mit Thriller Elementen dienen kann.

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Puh, also zum Anfang erst einmal etwas zum Cover. Ich finde es so mittelmäßig, ist nichts aussagekräftiges aber auch nicht schlecht. Ich sage mal so, ich habe bereits bessere gesehen, dennoch sollte es deswegen nicht abschrecken. Der Klappentext wider rum hat mich total angesprochen. Ich mag solche mysteriösen Ehe-/Partnerthriller. Finde immer wieder faszinierend was zwischen zwei Menschen passieren kann. Das Buch wird im großen und ganzen aus der Sicht von Alice und Jake erzählt. Manche Kapitel sind sehr kurz und manche wider rum etwas länger. Das Lesen ist aber sehr angenehm und der Schreibstil der Autorin gefällt mir. Da ‚Der Pakt‘ eine Art Club ist kommen viele verschiedene Protagonisten vor. Im Laufe der Seiten, versteht man aber wer, wer ist. Durch das Buch bekommt man sehr viel Einblick in das Thema Ehe und alles was dazu gehört. Es ist aber für mich echt etwas schwierig gewesen in das Buch rein zu kommen. Ich habe wirklich 200 Seiten gebraucht um mit dem Buch ‚warm‘ zu werden. Mir haben die krassen Thrillerelemente gefehlt. Für mich war es in der Hinsicht kein wirklicher Thriller. Natürlich sind viele mysteriöse Dinge passiert und man wollte immer wissen was es mit ‚Der Pakt‘ auf sich hat. Das war auch eigentlich der Grund wieso ich an dem Buch dran geblieben bin. Ich konnte es nicht weglegen oder abbrechen. Wie oben schon erwähnt, bin ich nicht richtig in das Buch gekommen. Mir war die Geschichte einfach zu lang gezogen. Es ging eigentlich auf 250 Seiten nur um die Jobs von Alice und Jake. Sie ist Anwältin und er ist Physiotherapeut. Wir erfahren wirklich beim Lesen ALLES. Jedes kleine Detail in der Arbeit und was dort passiert. Das war mir irgendwie bisschen viel und hat nicht so den Spannungsbogen aufgebaut. Ich habe von Seite zu Seite überlegt, wann wird es spannend, wann kommt der Thriller in diesem Buch? Leider blieb das bis zum Ende aus. Komplett schlecht war es nicht, aber es war kein Highlight für mich. Wenn Ihr aber auf Eheprobleme und deren Folgen habt, dann ist das Buch etwas für euch.

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