Leserstimmen zu
Lost Sister

Jenny Quintana

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Die Autorin beginnt mit einem berührenden Prolog, bei dem Anna ihre Schwester direkt anspricht. Danach wechselt Jenny Quintana mit ihrem Debutroman konstant und gut umgesetzt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit und stets aus der Sicht der Hauptprotagonistin Anna erzählt. Anna kehrt nach dem Tod Ihrer Mutter zurück in ihre Heimat, um den Nachlass zu regeln. Der Rückblick in das Jahr 1982 erzählt aus Anna’s Sicht, das Familienleben mit ihrer großen Schwester Gabriella, zu der sie stets bewundert aufschaut und ein vertrautes liebevolles Verhältnis hat. Die Unstimmigkeiten in der Familie, vor allem zwischen der pubertierenden Gabriella und ihrer Mutter werden stets unklar und mit einer gewissen Distanz dargestellt. Erst weit über der Hälfte des Buches kommt das geheimnisvolle Verschwinden ihrer geliebten Schwester zum Thema, mit dem sich Anna niemals abfinden konnte. Je mehr sie das Verschwinden hinterfragt, je mehr Geheimnisse und Unstimmigkeiten zwischen der Eltern kommen ans Licht. Der Schreibstil von Jenny Quintana ist einfach und sehr schnell zu lesen. Der Plot der Story ist gut, allerdings hätte ich mir hier deutlich mehr Spannung und Dramatik gewünscht, denn das Geheimnis um Gabriellas Verschwinden kam erst spät zum Thema und war für mich dann keine große Überraschung. Mein Fazit: Ein etwas einfach unterhaltsamer Roman, der allerdings aufgrund des Klappentextes und des düster gestalteten Covers deutlich mehr Spannung und ein spektakuläreres Ende hätte vertragen können. Von mir gibt es hierfür ⭐️⭐️⭐️ Sterne.

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LOST SISTER Ihre Schwester ist vor vielen Jahren spurlos verschwunden. Nach dem Tod ihrer Mutter, fasst Anna der Mut und sie versucht das geheimnisvolle Verschwinden ihrer Schwester endlich zu lösen. Der Klappentext dieses Thrillers hat mich sehr begeistert und das Buch wirkte auf mich spannend und düster. Der Thriller basiert auf zwei Erzählebenen: der vor dem Verschwinden Gabriellas und nach dem Tod der Mutter. Der Ich-Erzähler ist Anna, welche uns sowohl an Auszügen ihrer Kindheit, als auch an ihrer Nachforschungen teilhaben lässt. Lost Sister zeichnet sich durch einen sehr langsamen Erzählfluss aus. Erst auf Seite 170 kommt der Tag von Gabriellas Verschwinden zur Sprache. Das dauerte mir persönlich zu lang, da zuvor viele unwichtige Informationen im Zentrum standen. Auch sonst ist das Buch wenig rasant oder besonders spannend. Stattdessen wird langsam versucht die Frage nach dem „Warum“ nachzugehen. Für mich ein sehr schwacher Thriller, welcher meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Personen, die es wenig blutig und ruhig mögen, könnte das Buch „Lost Sister“ gefallen.

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twas düster, so ist der Debütthriller “Lost Sister” von der Engländerin Jenny Quintana. Sie switcht immer wieder zwischen der heutigen Zeit und den Geschehnissen im Jahr 1982 hin und her. Dabei erzählt sie ihre melancholische Story aus Sicht der jüngeren Schwester Anna, die ihre ältere Schwester sehr bewundert hat und sich bis heute nicht recht mit deren Verschwinden abfinden kann. Das mystisch angehauchte Cover des Bandes verspricht etwas mehr als den klassischen und geradlinigen Plot, den die Story zu bieten hat. Wer aber auf dunkle Familiengeheimnisse und späte Erkenntnisse steht, ist bei “Lost Sister” genau richtig.

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Debutroman!

Von: Igela

07.06.2020

Als Annas Mutter stirbt, kehrt Anna aus Athen, wo sie nun lebt, zurück in das Haus ihrer Kindheit. Um die Beerdigung zu organisieren und liegen gebliebene Sachen ihrer Mutter zu ordnen. Und auch um sich an ihre Schwester erinnern. Gabriella ist als 15 jährige, von einem Tag auf den anderen, spurlos verschwunden. Darüber zerbrach die Ehe der Eltern, die ganze Familie wurde schwer traumatisiert. Das Schicksal von Gabriella hat Anna nie los gelassen und so beginnt sie nun, fast 30 Jahre später, jeden Stein umzudrehen. Der Prolog ist sehr berührend. Denn da spricht Anna ihre verschwundene Schwester direkt an. Das ging mir unheimlich nahe. Und blieb auch praktisch der einzige Augenblick, dass mir eine Figur nahe fing. Denn was danach folgte, empfand ich als mit grosser Distanz zum Leser transportiert. Die Figuren blieben oberflächlich und ich hatte oft das Gefühl, hier wird nur an der Oberfläche gekratzt. In zwei Erzählsträngen erzählt die Autorin die Geschichte der Familie, die durch den Verlust der 15 jährigen Gabriella förmlich auseinander gerissen wird. In den Kapiteln in der Vergangenheit, 1982, erlebt man bis Mitte Buch das Auf und Ab einer Familie mit pubertierenden Töchtern. Seitenfüllend werden kleine Ereignisse aufgebauscht und die Geschichte plätschert dahin. Mir haben hier Höhen und Tiefen gefehlt. So wirkte die Geschichte wie ein ruhiger Fluss, der seinen Weg entlang fliesst, ohne Biegungen, ohne Auf und Ab. Abgewechselt werden diese Kapitel mit den Kapiteln in der Gegenwart. Grosse Differenz ergibt das nicht. Denn in der Gegenwart erinnert sich Anna sehr oft an das vergangene Familienleben. Was sich wieder den Kapiteln um 1982 angleicht. Schade, wurde da nicht vermehrt der Fokus auf die Gegenwart gelegt und da die Handlung ausgearbeitet und vorangetrieben. Erst Mitte Buch, als das Verschwinden von Gabriella zur Sprache kommt, kommt ansatzweise Leben in die Geschichte und leichte Spannung wurde für mich spürbar. An den Haaren herbei gezogen empfand ich, dass Anna in der Gegenwart plötzlich, nach 30 Jahren, Erkenntnisse ereilt, wie sich das Verschwinden hätte zugetragen haben können. Und auch der Auflösung des Familiengeheimnisses steht nichts mehr im Weg. Meiner Meinung nach zu gewollt zufällig. Den Schreibstil von Jenny Quintana habe ich zuerst noch als sehr klangvoll geschätzt. Als Beispiel möchte ich einen Satz von Seite 11 zitieren: " Draussen auf der Strasse wirkte der Himmel wie beschädigt, mit dunklen Wolken bandagiert. " Doch mehr und mehr empfand ich den Schreibstil als sehr distanziert und damit wurden die Figuren blutleer. Zudem hat die Autorin sehr viel Gewicht auf nebensächliche Erwähnungen von Gegenständen, Örtlichkeiten und Kleidung gelegt. Was wiederum das Gefühl der Oberflächlichkeit vertiefte. Das im Klappentext angekündigte Verschwinden von Gabriella ist über weite Teile der Story aussen vor. Dafür steht das Familienleben, die Beziehungen untereinander im Fokus. Erst gegen Schluss wird geklärt, was genau mit Gabriella geschehen ist und ob sie noch lebt oder tot ist. Das Ende kam mit einigen Überraschungen daher und hat mich dadurch mit der Geschichte versöhnt.

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Meine Meinung: Das Buch hat ein geheimnisvolles düsteres Cover.Der Einstieg fiel mir allerdings sehr schwer. Nach dem Tod der Mutter, kehrt Anna zurück in ihre Heimat, um deren Angelegenheiten zu regeln. Erzählt wird abwechselnd aus der Vergangenheit und Gegenwart von Anna ,ihrer Schwester und den Eltern.Von einem Tag auf den anderen ,verschwindet Annas geliebte Schwester Gabriella. Ist Gabriella einfach nur weggelaufen? Oder ist mit Gabriella etwas schlimmes geschehen? Ich geriet hin und wieder,beim Lesen in eine bedrückende Stimmung.Alles erscheint so merkwürdig. Mehr und mehr enträtselt man das ganze. Natürlich lässt es einen nicht los,wenn die Familie so ein Schicksal trifft. Das Leben wurde völlig auseinander gerissen. Anhand des Schreibstils🤷‍♀️, der Erzählweise🤷‍♀️, war mir die Geschichte von der Spannung her,zu langatmig. Für mich baute sich erst ab der Hälfte des Buches eine leichte Spannung auf. Es ist ein Roman! Doch ich hatte mir hier anhand des Klappentextes mehr vorgestellt.3/5

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Das unheimliche Cover und der Klappentext haben mich gleich angesprochen und ich rechnete mit einem Thriller. Ich merkte erst beim Lesen, dass es sich um einen Roman handelt. Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Erzählt wird die Geschichte über die verschwundene Schwester Gabriella aus der Sicht von Anna und ihrer Familie. Der Schreibstil entpuppte sich als recht zäh und langatmig und Spannung nahm auch erst in der Mitte etwas Fahrt auf. Die Charaktere blieben auch etwas farblos und die Auflösung um das Verschwinden der Schwester war keine grosse Überraschung. Fazit: Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und ich vergebe gutgemeinte 3/5⭐, weil ich die Idee interessant fand.

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Lost Sister – Nichts ist schlimmer als die Wahrheit von Jenny Quintana erschienen bei Goldmann Zum Inhalt Anna kann den Tag nicht vergessen, an dem ihre Schwester spurlos verschwand. Auch nach dreißig Jahren nicht. Die Lücke, die Gabriella hinterließ, ist einfach zu groß. Die Familie brach über dem Verlust auseinander, und Anna floh so weit fort, wie es nur ging. Nun ist sie zurück, um nach dem Tod ihrer Mutter deren Angelegenheiten zu regeln. Doch je länger Anna sich in ihrer Heimatstadt aufhält, desto größer wird ihre Obsession herauszufinden, was damals wirklich geschah. Dabei ahnt sie nicht, dass die Wahrheit schlimmer und gefährlicher ist als jede Ungewissheit ... (Quelle: Verlag) Zum Buch Diese Geschichte wird im personalen Erzählstil geschildert, aus der Sicht von Protagonistin Anna. Erzählt werden die Ereignisse vor und nach dem Verschwinden von Gabriella im Jahr 1982 und in der Gegenwart. Anna ist Anfang 40 und kehrt nach vielen Jahren in ihre Heimatstadt zurück. Hier verschwand vor fast 30 Jahren ihre ältere Schwester spurlos. Die Suche der Polizei und ihre Befragungen liefen ins Leere. Seitdem mussten Anna und ihre Eltern mit der Ungewissheit leben. Wie man sich vorstellen kann, hinterließ dies seine Spuren und auch nach so vielen Jahren bleibt einfach die Frage nach dem Was und Warum. Deshalb begibt sich unsere Protagonistin auf eine Spurensuche, die letztendlich auch zu einem Ergebnis führt. Anna findet gerade bei einer Entrümpelung Ungereimtheiten, denen sie immer weiter nachgeht. Was hierbei zu Tage gefördert wird, ist nicht ganz ohne … In dem Vergangenheitsstrang landen wir Leser im Jahr 1982 – das Jahr, in dem Gabriella verschwand. Aber die Autorin schildert auch noch eine ganze Weile die Ereignisse vor dem Verschwinden, was ich interessant fand. Hier fühlt sich die 12-jährige Anna stellenweise von ihrer Familie ausgeschlossen, denn diese hat plötzlich Geheimnisse vor ihr. Eine schwierige Situation für das junge Mädchen, auch weil sie nicht die Beliebteste in der Schule ist und kaum Freunde hat. Jenny Quintana erzählt in diesem Buch eine interessante Geschichte rund um das Verschwinden eines jungen Mädchens. Dieses Buch ist ein wenig ruhiger angelegt – Actionfans werden nicht auf ihre Kosten kommen. Aber es ist schließlich auch kein rasanter Thriller, so dass der Erzählstil passend ist. Ich fand die beiden vorhandenen Perspektiven richtig toll, da man so ein gutes Gefühl für beide Zeiten bekam. Ein verschwundenes Mädchen und das Aufdecken der Hintergründe bilden keinen wirklich neuen Ansatz für eine Geschichte, aber jeder Autor macht sein eigenes Ding daraus – so auch Jenny Quintana. Hier begibt sich der Leser gemeinsam mit der Protagonistin auf die Suche nach dem Warum und erfährt auch am Ende, was passiert ist. Für mich eine gelungene Geschichte, die ich Fans von ruhigen Büchern nur empfehlen kann. Zum Autor Aufgewachsen in Essex und Berkshire ging Jenny Quintana für ihr Studium der englischen Literaturwissenschaft nach London. Dort und später auch in Athen und Sevilla arbeitete sie als Englischlehrerin, bevor sie mit ihrer Familie zurück nach Berkshire zog. »Lost Sister« ist ihr erster Roman. WERBUNG Nachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: 352 Seiten übersetzt von Nikolaus Stingl ISBN 978-3-44248648-9 Preis: 10 Euro erschienen bei https://www.randomhouse.de/Verlag/Goldmann/4000.rhd Leseprobe https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Lost-Sister/Jenny-Quintana/Goldmann/e512184.rhd © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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