Leserstimmen zu
Tortenzeit

Tessa Huff

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Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal bekommen. In der letzten Zeit habe ich sehr gerne gebacken und neue Backideen ausprobiert und stieß beim Bloggerportal dann auf dieses niedliche Buch. Mit 288 Seiten ist das Buch zwar nicht gerade leicht, aber es versteckt viele nützliche Tipps und einige wirklich tolle Ideen. Das Cover ist auf seine Weise sehr schlicht, es zeigt nämlich nur eine Schokotorte mit roten Johannisbeeren. Auch das Innere des Buches ist liebevoll mit tollen Bildern von Torten und Tortenstücken dekoriert. Zu Beginn des Buches (S. 9-15) werden die Autorin und ihr Weg zu diesem Buch vorgestellt. Ich persönlich finde das immer eher unnötig und ich habe es auch nur überflogen. Nach ihrer Vorstellung geht sie über zu den Zutaten, wie beispielsweise Eier, Mehl, Zucker und Co. Dabei gibts sie hilfreiche Tipps, welche Sorte man verwenden sollte und von welcher Mengenangabe die Rede ist, wenn sie zum Beispiel sagt: 3 Eier. Am Anfang fand ich das sehr gut und überschaubar, aber als ich mich dann an mein erstes Rezept machte, musste ich immer wieder zum Anfang blättern, um zu erfahren, welche Eiergröße sie mit "Eiern" meint oder welches Öl sie mit "Öl" meint. Dann kamen die unentbehrlichen Utensilien und die Seiten fand ich wirklich super. Vor allem, wenn man so ehrgeizig, wie ich geworden bin und die Torte perfekt sein muss. Unter diesen Utensilien versteht Tessa Hoff natürlich Backformen, Backpapier, Schneebesen und Siebe. Aber auch andere, für den normalen Bäcker eher untypischere Utensilien, wie beispielsweise Sparschäler, Winkelplatte oder Drehteller. Hat man nun die Zutaten und die Utensilien, kommt die Frage nach der Technik auf. Hier erläutert sie ausführlich, aber leicht verständlich, was sie mit "unterheben", cremig rühren" und "temperieren" meint. Bevor man also mit der Torte beginnt, unbedingt die benötigten Techniken durchlesen! Das Buch ist meiner Meinung nach für kleine Hobbybäcker gedacht, denn sie erklärt in vielen kleinschnittigen Bildern, wie man eine Torte überzieht und glatt streicht oder dekoriert. Dabei liefert sie auch nützliche Tipps und Tricks, damit dies auch ganz einfach gelingen kann. Sogar verschiedene Spritztechniken mit den dazugehörigen Spritztüllen werden in einfacher Sprache erörtert und vorgestellt. Und dann kommen wir auch endlich zu den Rezepten. Diese sind aufgeteilt in sechs Kategorien. Klassische Torten Schokoladentorten Lässige Torten Gute-Laune-Torten Torten für Entdecker Festtagstorten Jedes Rezept besteht aus einer Auflistung der Zutaten, einer kleinschnittigen Anleitung und ab und an einer Box voller Tipps und Tricks. Ich finde, das Buch sehr gut. Es ist leicht verständlich geschrieben, keine Anleitung ist verwirrend, die Bilder sind wunderschön und im Ganzen machen die Rezepte einen leckeren Eindruck. Ich habe bereits eine Torte ausprobiert, die zwar lange gedauert hat, aber mir für das erste Mal sehr gut gelungen ist. Übung macht ja bekanntlich den Meister und dieses Buch ist eine große Hilfe! Für kleine Hobbybäcker kann ich das nur empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Ich liebe es zu backen, dabei kann ich wunderbar entspannen und nebenbei entsteht noch etwas Leckeres. Eines Tages wollte ich mich unbedingt mal an eine Torte wagen, da ich noch nie eine Buttercreme Torte versucht habe zu backen (by the way habe ich zuvor auch noch nie eine probiert, ich war wirklich gespannt!). Ich suchte nach Büchern, die einem das Handwerk der Verzierung und des Schichtens näher bringt. Bei meiner Recherche bin ich unter anderem auf „Tortenzeit – Schicht für Schicht ein Genuss“ von Tessa Huff gestoßen. Die Autorin leitet ihr Werk damit ein, wie sie zum Backen kam, obligatorische Hinweise rund um die Zutaten und Utensilien. Huff verdeutlicht durch Bilder und einer Schritt-für-Schritt Anleitung, wie und womit man am besten einen Kuchen verziert und z.B. der Torte einen Obre-Look, Schuppenmuster oder andere Variationen verpasst. Ebenfalls werden verschiedene Spritztechniken und Dekorationen aufgezeigt. Die sahen alle richtig toll aus und für den Einsteiger fand ich es wirklich gut erklärt. Ich habe mich an verschiedenen Spritztechniken versucht, die nach einiger Übung auch geklappt haben. Ob mir auf Anhieb ein Ombre-Look gelingen würde, ist fraglich, jedoch ermutigt die Autorin stetig dazu, sein Handwerk auszuprobieren und dabei seiner Fantasie keine Grenzen zu setzen. Nach diesem Einstieg folgten Rezepte für die italienische Buttercreme und salzige Karamellsauce. Danach kamen die Rezepte an der Reihe. Es waren Klassiker wie die „Schwarzwälder Kirsch Torte“, „Zimtschneckentorte“ und „Nuss-Nougat-Torten“ und richtig ausgefallene Kombinationen, die ich zuvor noch nie gelesen habe wie „Blutorange-Thymian-Torte“, „Zucchini-Zitrone Torte“ und „Kürbis-Vanille-Chai Torte“. Es gibt unzählige Rezepte, auch welche mit sehr exotischen Zutaten, von denen ich nicht weiß, wie ich an sie herankommen soll – doch zum Einstieg fing ich mit einem Kuchen an, der für mich einfach aussah und mich an ein Eclair erinnerte. Das Rezept war auch einfach umzusetzen, ich musste nur genau auf die Schritte achten und der Kuchen war richtig, richtig lecker – wobei ich gedacht habe, dass die Creme mehr nach Vanille schmecken würde und nicht nur ein Hauch davon zu schmecken war. Bei dem zweiten Kuchen wagte ich mich dann an eine richtige Torte: Orangen-Maracuja-Torte. Die Buttercreme herzustellen war ein wenig aufwendig und am Ende schmeckte sie leider nur nach Orange, da ich den Maracuja-Saft herunter reduzieren musste und dieser nicht gegen den frisch gepressten Orangensaft ankam. Und obwohl ich die Buttercreme nach Rezept gemacht habe und mich an jeden Schritt hielt, war der Zucker nicht komplett aufgelöst, sodass es bei jedem Bissen knirschte. Hinzu kam, dass ich den Teig für die Tortenböden in eine größere Form gegeben habe, als im Rezept angegeben war (so eine kleine besitze ich einfach nicht), dadurch war die Backzeit natürlich länger, als im Buch beschrieben, was jedoch mir verschuldet war. Die Torte war trotzdem sehr lecker, der Boden hat mir besonders gut geschmeckt und die Torte hatte was 😀 Orange und Maracuja waren eine tolle Kombination und der Orangenboden super lecker. Jedoch habe ich gemerkt, dass Buttercreme mir nicht sonderlich schmeckt. Nicht nur wegen dem Geknirsche, sondern auch, weil mir schmecken Sahnetorten viiiel besser. Eine Sahnefüllung empfinde ich als leichter, als eine Buttercreme. Das Buch war wirklich toll für den Einstieg und ich werde definitiv noch einige Torten ausprobieren, wobei ich die Buttercremes in Sahnecremes abändern werden und ich möchte noch eine Verziehrungstechnik ausprobieren.

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Dieses Buch ist eine lohnende Anschaffung für alle, die ein leckeres Stück Kuchen schätzen. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und es gibt auch luxuriösere Kombinationen, die ich in anderen Büchern nicht gefunden habe. Für mich ist es ein ausgezeichnetes Buch, in dem es Spaß macht, nach Ideen zu suchen. Wenn Sie ein Weihnachtsgeschenk benötigen, finden Sie es auch hier.

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Besonders gut gefällt mir, dass nicht nur ganze 150 leckere Tortenrezepte in dem Backbuch enthalten sind, sondern auch ausführliche Anleitungen zum Thema geeignete Zutaten, geeignetes Zubehör, wie Torten richtig gefüllt und überzogen werden und vieles vieles mehr. Das Buch "Tortenzeit" inspiriert mich sehr und hat mir die Angst vor Schichttorten auf jeden Fall ein wenig genommen. Es sind so viele unterschiedliche Rezepte enthalten, das ganz bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Rezepte sind natürlich schon etwas aufwendiger, aber das habe ich mir bei einer Schichttorte schon gedacht. Meine ausführliche Rezension findest du unter: https://www.erdbeerchen-testet.com/2019/01/tortenzeit-schicht-fur-schicht-ein.html

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Sie haben genug von schlichten Kuchen? In diesem Buch sind 150 traumhafte Rezepte zusammen gestellt, mit dem sie neue cremige Höhen der Backkunst erklimmen können. Klassiker in neue Kreationen verwandelt oder auch moderne Rezeptideen wie Schokoladen-Matcha-Kuchen. Anschauliche Schritt-für-Schritt Anleitungen sowie Tipps und Tricks lassen jeden, ob Backanfänger oder Tortenprofi das richtige für ihn finden. Beim Titel weiß man gleich, was einen erwartet. Das Cover hat tolle Farben und sieht unheimlich lecker aus. Zu Beginn beschreibt die Autorin ihren Hintergrund und ihre Inspiration und wie sie zum Backen gekommen ist. Es folgen Infos über Zutaten, Utensilien und Techniken. Insgesamt eine sehr umfangreiche, aber sehr informative Einführung. Weiter geht´s mit Schritt-für-Schritt-Erklärungen für verschiedene Deko bzw. Muster. Die einzelnen Rezepte sind sehr ausführlich und umfangreich beschrieben. Es gibt meist mehrere Fotos pro Rezept, sodass man die Torte von innen und außen sieht. Es gibt Tipps zur Deko und manchmal auch zur Resteverwertung. Ab und zu gibt es Wissenswertes zu einzelnen Zutaten. Die Rezepte sind für Torten mit einem Umfang von 15 oder 20 cm, also eher klein, dafür haben sie bis zu 6 Böden. Die Rezepte erhalten aus meiner Sicht sehr viel Zucker, aber den kann man ja reduzieren, wenn man es nicht so süß möchte. Das Buch ist wirklich sehr umfangreich und bietet sehr viele neue Inspirationen. Für alle, die sich an Torten wagen wollen und vielleicht auch mal was ungewöhnliches ausprobieren wollen, ist dieses Buch genau das Richtige.

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Meine Meinung: Ich liebe es zu backen und ich liebe Herausforderungen. Deshalb versuche ich mein Können bei dem Backen von Torten immer noch etwas zu steigern. Dieses Buch ist mir direkt ins Auge gefallen. Denn hier geht es mal nicht um die typischen Fondant Torten. Diese Torten sind für mich ganz untypische Eyecatcher. Das Buch startet mit einer kleinen Vorstellung. Die Autorin erklärt wie sie zum Backen gekommen ist und warum sie dieses Buch beschrieben hat. Danach geht es weiter indem Tessa Huff näher auf die Zutaten, die Utensilien und verschiedene Techniken eingeht. Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich und macht schon Lust mit dem Backen zu starten. Die Torten sind wirklich vielseitig und es ist für jeden etwas dabei. So gibt es klassische Torten, Schokoladentorten, lässige Torten, Gute-Laune Torten, Torten für Entdecker und Festtagstorten. Außerdem als kleines Highlight eine Hochzeitstorte am Ende des Buches. Bei manchen Rezepten muss man vielleicht etwas mutig sein. Manche Kombinationen klingen schon etwas gewagt. Aber es gibt auch Rezepte die man ähnlich schon einmal gegessen oder gesehen hat. Viele Rezepte sind sehr aufwändig. Aber es sind auch einige Rezepte dabei die nicht ganz so viel Zeit beanspruchen. Insgesamt sollte einem aber klar sein das man keine Torte „mal eben“ backt. Gerade am Anfang sollte man sich viel Zeit einplanen denn die Handgriffe brauchen durchaus auch mal länger. Auch die Verzierungen brauchen etwas Übung. Manche Techniken sind recht einfach aber die meisten vorgestellten Techniken sind für Menschen gemacht die schon etwas Erfahrung haben. Deshalb sollte man nicht enttäuscht sein wenn die ersten Versuche nicht direkt so aussehen wie auf den Bildern. Ich persönlich liebe ja alles mit Schokolade. Deshalb war das auf jeden Fall mein Kapitel. Meine Lieblinge waren die Cookies and Cream Torte und der Boston Cream Pie. Mein Mann favorisiert fruchtige Torten. Deshalb war sein Favorit bis jetzt die Orangen – Maracuja Torte und die Erdbeertorte. Für mich ist „Tortenzeit“ auf jeden Fall ein spannendes Buch. Mir hat es viele Informationen geboten und Lust gemacht die Rezepte auszuprobieren. Auf jeden Fall ist es kein Buch welches einfach im Regal verstaubt. Man greift immer wieder gerne darauf zurück. Deshalb bekommt „Tortenzeit“ von mir 5 von 5 Lesekatzen.

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Tortenzeit

Von: luisa

28.10.2017

Nach dem Inhaltsverzeichnis folgt eine Einleitung, in der Tessa Huff berichtet, wie sie zum Backen gekommen ist und ihr bisheriger Werdegang in diesem Bereich verlief. Im Kapitel "Auf zu neuen Höhen" erzählt sie, warum sie ein Buch über Torten veröffentlicht hat. Dann beginnt der wissenswerte Teil. In den Kapiteln "Hochgestapelt" und "Torten herstellen und verzieren" gibt die Autorin ihr Wissen zum Zubereiten einer Torte weiter. Was ist bei den verschiedenen Zutaten zu beachten? Welche Utensilien benötigt man unbedingt für die Herstellung einer Torte? Welche Techniken gibt es bei der Tortenzubereitung? Wie füllt und überzieht man eine Torte? Welche Dekorationsmöglichkeiten gibt es? Und wie kann man der Torte den letzten Schliff verleihen? Diese Fragen werden auf über 20 Seiten beantwortet, manchmal auch mit Bildern begleitet. Im Kapitel "Süsser Grundstock" gibt es drei Grundrezepte, die sich immer wieder im Buch finden, manchmal auch in etwas abgewandelter Form. Dazu gehört das Rezept für eine Italienische Buttercreme mit Vanillegeschmack, für eine salzige Karamellsauce und für eine dunkle Schokoladenganache. Dann beginnt der Rezeptteil. Hier gibt es sechs verschiedene Kapitel, die 59 Tortenrezepte enthalten. Bei "Klassische Torten" finden sich Rezepte für eine Neapolitaner Torte, einen Red Velvet Cake, einem Boston Cream Pie oder einer Schwarzwälder Kirschtorte. Wenn es mal schokoladig sein soll, dann sind bestimmt die Rezepte aus dem Kapitel "Schokoladentorten" etwas für euch. Schokoladen-Marshmallow-Torte, Matcha-Schokoladen-Torte, Nuss-Nugat-Torte oder Cookies and Cream Cake sind hier ein paar Beispiele. Im Kapitel "Lässige Torten" gibt es unter anderem Rezepte für eine Apfel-Honig-Torte, eine Zitronen-Zucchini-Torte, eine Aprikosen-Karotten-Torte oder eine Blutorangen-Thymian-Torte. Darf es mal etwas bunt sein, dann schaut im Kapitel "Gute-Laune-Torten" rein. Regenbogentorte, Mango-Kokoscreme-Torte, Blaubeerpfannkuchen-Torte oder Bananensplit-Eistorte sind hier einige Beispiele. Wer es mal etwas ausgefallener mag, schaut im Kapitel "Torten für Entdecker" rein. Hier gibt es Kombinationen wie Lavendel-Olivenöl-Torte, Rosa-Pfeffer-Kirsch-Torte, Yuzu-Grapefruit-Torte oder Riesling-Rhabarber-Knusper-Torte. Steht ein besonderer Anlass vor der Tür, dann sind bestimmt die Rezepte im Kapitel "Festtagstorten" für euch interessant: Schokoladengranatapfel-Torte, Erdbeer-Rosen-Valentinstorte, Winterliche Pfefferminztorte oder Lebkuchen-Kaffee-Toffee-Torte. Jedes Rezeptkapitel wird mit einem kleinen Text eingeleitet. Auch zu den Rezepten erzählt Tessa Huff, wie es entstand oder welche Bedeutung das Rezept für sie hat. Darunter befinden sich sehr gut aufgelistet die Zutaten, die man für das Rezept benötigt. Hier wird schön unterteilt zwischen den Zutaten für den Boden, für die Füllung, den Überzug und für das Zusammensetzen der Torte. Außerdem wird angegeben, welche Backform (15,20 oder 25 cm) benötigt wird und wie viele Portionen das Rezept ergibt. Darauf folgt dann eine Beschreibung der Zubereitung der Torte. Diese ist einfach und verständlich geschrieben und es wird Schritt für Schritt erklärt, wie die Torte zubereitet werden soll. Bei vielen Rezepten gibt es noch Tipps bzw. Wissenswerte zu der Torte, zum Beispiel, was man mit Resten machen kann, was man machen kann, wenn man eine bestimmte Zutat nicht bekommt oder wie man überprüfen kann, das die Schokoladenglasur die richtige Temperatur hat. Bei manchen Rezepten braucht man Zutaten, die eventuell nicht jeder daheim hat, wie zum Beispiel Traubenkernöl, Creme of Tartar oder bestimmte Gewürze. Bis auf die Creme of Tartar wird man alles in einem gut sortierten Supermarkt erhalten können. Im Bereich "Extra-Bonbon" befindet sich noch Rezept und Anleitung für eine Dreistöckige Hochzeitstorte. Außerdem gibt es noch eine Tabelle unter dem Punkt "Neu kombiniert". Hier führt Tessa Huff nochmal 15 Ideen für Tortenkreationen auf und mit welchem Boden, welcher Füllung und welchem Überzug man diese kreieren kann. Zum Schluss folgen die Danksagung, ein nach Zutaten sortiertes Register und das Impressum. Meine Meinung zu dem Buch: Die Aufmachung des Buches ist wundervoll. Da macht das Durchblättern richtig Spaß. Es ist mit vielen Fotos ausgestattet, sowohl im Rezeptteil, als auch im wissenswerten Teil. Die Fotos sind traumhaft schön! Auch den Aufbau des Buches finde ich richtig klasse. Der wissenswerte Teil gefällt mir sehr gut, weil er Anfänger aber auch Fortgeschrittene nochmal in die "Theorie" der Tortenherstellung einführt. Die Rezeptvielfalt ist großartig. Und auch die Rezeptkombinationen von Tessa Huff sind klasse. Da wird jeder fündig oder eben auch vielleicht zu eigenen Kombinationen inspiriert. Man sollte sich aber auch bewusst machen, dass die Rezepte dem amerikanischen Gaumen entsprechen, und manchmal doch sehr süß sind. Das sieht man auch manchmal schon allein an der Zutatenliste. Auch finde ich die Gestaltung der Rezepte sehr gut, mit einer kleinen Einleitung, der gut sortierten Zutatenliste und der guten Beschreibung der Herstellung. Es gibt jedoch auch ein paar Punkte, die mir nicht so gut gefallen. Das ist jetzt Geschmackssache, vielleicht empfindet ihr diese nicht als störend. Was meiner Meinung nach bei einem Backbuch ein No-Go ist, ist nicht anzugeben, worauf sich die Ofentemperatur bezieht. Schaut man im Internet nach, wird oft erwähnt, dass die amerikanischen Öfen mit Ober-/Unterhitze funktionieren, was auch hier in Deutschland viel verbreitet ist. Ich backe mit Umluft, und da zieht man dann etwas von der Temperatur ab. Die Temperaturangaben im Buch erschienen mir relativ niedrig für Ober-/Unterhitze und ich habe sie als Umluft-Einstellung angenommen. Und das war wohl so richtig, denn bei zwei Versuchen bin ich somit auf die im Buch angegebene Backzeit gekommen. Wenn man Anfänger ist und davon keine Ahnung hat, könnte man hier aber auch auflaufen und das wäre sehr schade. In einer Handvoll Rezepte wird für den Teig als Zutat Weinstein angegeben. Im amerikanischen Raum meint man damit Cream of Tartar. Auch hier habe ich im Internet geschaut und man findet viele verschiedene Aussagen dazu. In einem Testvideo einer Konditorin, der ich jetzt mal mehr Vertrauen schenke als irgendwelchen Kommentaren in Foren, wurde von ihr gesagt, dass Cream of Tartar nicht mit dem bei uns erhältlichen Weinstein oder Weinsteinbackpulver identisch ist. Ich erwähne es deshalb, weil ich ein Rezept getestet habe, indem diese Zutat verwendet wurde. Zweimal habe ich den Boden gebacken und beide Male ist er nichts geworden, sowohl von der Konsistenz als auch der Höhe her. Ich kann nicht sagen, ob es an dieser fehlenden Zutat liegt, ich etwas falsch gemacht habe oder das Rezept einfach nicht gut ist. Aber ich finde, man hätte diese Zutat am Anfang im Wissenswerten Teil aufgreifen müssen. Dies wurde wahrscheinlich nicht gemacht, da es im amerikanischen Raum eine gängige Zutat ist, in Deutschland jedoch nicht. Auch bekommt man sie nicht einfach so im Supermarkt. Was mir auch nicht richtig gefällt, ist, dass in mehr als den Hälften der Rezepte die italienische Buttercreme verwendet wird. Ich bin kein Fan davon, Cremes mit "rohen" Eiern anzurühren. Mir ist die Salmonellengefahr einfach viel zu groß. Wenn man für einen bestimmten Anlass backt, dann können da auch ältere Menschen oder Kinder sein, die empfindlicher reagieren. Im Sommer möchte ich meine Torte ja auch gerne auf dem Tisch präsentieren und nicht im Kühlschrank lagern. Da hätte ich mir noch mehr Alternativen gewünscht. Wenn ihr da auch so kritisch seid wie ich, könnt ihr aber auch bei den Rezepten ohne die italienische Buttercreme schauen und davon ein Cremerezept übernehmen. Bei meinem zweiten Rezepttest fand ich sehr schade, dass ich so viele Reste an Creme und Streusel übrig hatte, obwohl ich sie großzügig auf der Torte verteilt habe. Klar kann man sieaufheben und nochmal verwenden. Manchmal halten die Zutaten aber nur ein paar Tage und wenn man dann keine Zeit oder Lust hat, landen sie am Ende doch im Müll. Oder man friert sie ein und auch da können sie in Vergessenheit geraten. Ich hoffe, dass das bei dem zweiten Rezept nur eine Ausnahme war (beim ersten Rezept habe ich nur Böden gebacken). Insgesamt finde ich das Buch sehr schön. Man bekommt für einen angemessenen Preis ein toll gestaltetes und gut aufgebautes Buch mit einer wunderbaren Rezeptvielfalt, sehr schönen Fotos und einem guten informativen Teil zur Tortenherstellung. Es gibt ein paar Punkte, oben aufgeführt, die mir persönlich nicht so gefallen. Dass ist aber auch Geschmackssache. Einen Blick ins Buch kann ich euch empfehlen; ob es dann bei euch im Buchregal stehen soll, dass müsst ihr selbst entscheiden.

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Wir sind in Sachen „Hochzeitsorganisation“ mit vielen Dingen richtig früh dran. Kein Wunder also, dass ich mir jetzt schon Gedanken über unsere Hochzeitstorte mache. Auf Pinterest habe ich ein Moodboard mit hübschen Torten angelegt, aber ich dachte mir, dass so ein Buch über Torten sicher auch keine schlechte Idee ist. Zudem sind nicht nur Rezepte für Festtagstorten enthalten, sondern allerhand! Meine Oma würde sich sicher freuen, wenn ich die eine oder andere Torte einmal ausprobiere. Und ich muss sagen, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen bin. Jede Torte sieht einmalig schön aus! Ich habe mir fest vorgenommen, etwas aus dem Buch zu backen. Nicht unsere Hochzeitstorte, aber für die habe ich eine super Vorlage gefunden!

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