Leserstimmen zu
Der verschwundene Mr. Davenheim und weitere Kriminalgeschichten mit Hercule Poirot

Agatha Christie

Hercule Poirot (19)

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Hörbuch CD
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Beim kürzlich erschienenen ‚Verschwundenen Mr. Davenheim‘ handelt es sich um drei CDs mit sechs Kurzkrimis. Diese sechs Fälle löst der belgische Detektiv Hercule Poirot mit Scharfsinn, Charme und Cleverness. In „Lasst Blumen sprechen“ erhält Poirot einen Anruf von einer jungen Frau, die glaubt, dass ihr Leben in Gefahr ist. In „Der Gürtel der Hippolyta“ verschwinden ein Rubens und ein junges Mädchen. Im Fall um die „Vierundzwanzig Schwarzdrosseln“ findet Poirot äußerst verdächtig, dass ein Mann seine langjährigen Essgewohnheiten abrupt wechselt. „Poirot geht stehlen“ und wundert sich außerdem, dass„Der verschwundene Mr. Davenheim“ nicht von seinem Spaziergang zurück kommt. In der „arkadischen Hirschkuh“ dagegen wird der Detektiv gebeten, im Fall einer verschwundenen jungen Frau zu ermitteln. Zugegebenermaßen gibt es spannendere Geschichten aus der Feder der ‚Queen of Crime‘. Bei 33 Romanen und etwa 50 Kurzgeschichten kann man allerdings nicht erwarten, dass jeder Fall so spannend ist, wie der andere. Nichtsdestotrotz hat man mit diesen kurzen Fällen von je etwa 30 Minuten Länge ein kurzweiliges Hörvergnügen, dass zum Mitraten einläd. Die Geschichten sind kurz und nicht so komplex wie zum Beispiel die längeren Romane „Tod am Nil“ und „Mord im Orientexpress“. Man sollte bei dieser Kürze also keine Kopfnüsse erwarten. Da es sich hier um sanfte Kriminallektüre handelt, die weder besonders blutig noch grausam daher kommt, ist sie deswegen gleichermaßen für Erwachsene als auch jüngere Hörer geeignet. Die Kurzgeschichtensammlung passt optisch perfekt in die restlichen Ausgaben des Hörverlages. Die Geschichten wurden ursprünglich für den Rundfunk vertont und werden von verschiedenen Sprechern vorgetragen. Dabei wartet jeder Sprecher mit einer eigenen Interpretation der Figur des Poirot auf. Einmal hat er belgischen Akzent, einmal nicht. Jeder schafft es jedoch, den typischen Charakter des Kriminalisten – nämlich stark von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt – darzustellen. Es handelt sich hier um Lesungen, frei von Musik und Geräuschen. Ich empfinde das als angenehm, vor allem, wenn man wie ich die Angewohnheit hat, Hörspiele zum Einschlafen anzumachen. Mir ist aufgefallen, dass die Geschichten jedoch zufällig und nicht chronologisch angeordnet sind. Dies wird allerdings nur der eingefleischte Christie-Fan bemerken. Diese kleinen ‚Kriminalhappen‘ sind mit den großen Romanen zwar nicht zu vergleichen, sorgen aber für ein kurzweiliges Hörvergnügen. Mit dieser Sammlung wird gezeigt, dass Agatha Christie nicht nur mit langen Romanen, sondern auch mit Kurzgeschichten verstand, ihr Publikum zu unterhalten.

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In dieser Box sind auf 3 CDs sechs Kurzkrimis vereint, jeweils von einem anderen Sprecher vorgelesen. Insgesamt mutet diese Box recht nostalgisch an, was auch dadurch betont wird, dass Lesungen von 1959 und aus den 60er Jahren enthalten sind. Zu dieser wunderschönen Mischung gehören nicht ganz so bekannte Krimis, auf CD 1: Lasst Blumen sprechen ( Andreas Hoppe ) / Der Gürtel der Hippolyta ( Michael Schenk), auf CD 2: Vierundzwanzig Schwarzdrosseln( Friedhelm Ptok) / Poirot geht stehlen ( Martin Brambach) und auf CD 3: Der verschwundene Mr. Davenheim ( Heinz Schimmelpfennig) / Die arkadische Hirschkuh (Paul Hoffmann). Die Zusammenstellung der einzelnen Fälle, die Verschiedenheit der Produktionsjahre und vor allem auch die Abwechslung der Sprecher hat mir sehr gut gefallen; hierbei muß ich unbedingt Martin Brambachs belgischen Akzent erwähnen und, dass für mich, nachdem ich bei Agatha Christie schon einige Male auf ein Geheimnis mit 24 Schwarzdrosseln gestoßen bin, dieses nun endlich gelüftet wurde: es handelt sich um die Umschreibung von Brombeeren, was natürlich eine Pastete mit diesem Inhalt ganz anders dastehen läßt. Mir hat diese Krimibox ausgesprochen gut gefallen.

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