Leserstimmen zu
Den Mund voll ungesagter Dinge

Anne Freytag

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Tolles Buch

Von: Tamy

30.09.2018

Eigene Meinung: "Einzelne dicke Tropfen fallen aus den Baumkronen, der Boden spiegelt die Welt." An erster Stelle möchte ich mich bei dem Heyne Verlag bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Ich hatte mich riesig über die Überraschung gefreut. An zweiter Stelle möchte ich erwähnen, dass ich „Where is my mind“ von Maxence Cyrin höre, während ich diese Rezension schreibe. Die Melodie kommt im Buch vor und ich habe mich direkt in die sanften Töne verliebt. Sophie wurde direkt nach der Geburt von ihrer Mutter in Stich gelassen. Also existiert sie für Sophie nicht. Weil sich ihr Vater neu verliebt hat, ziehen sie von Hamburg nach München, zu Lena und ihren zwei Söhnen Valentin und Leon. Darauf hat Sophie natürlich keine Lust, da sie ihre Freunde zurücklassen muss und eine Umgewöhnung ist eben nie einfach. Ich habe Sophie direkt in mein Herz geschlossen. Während des Lesens habe ich mich gefühlt, als wäre ich sie selbst. So tolle und gefühlvolle Gedankengänge, die mich mehr als einmal bewegen konnten. Auch konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Allein die Freundschaft zwischen Lukas und Sophie wurde sehr echt beschrieben und kein bisschen überheblich. Im Laufe der Geschichte trifft Sophie auf Alex. Und auf einer Party verändert ein scheinbar unbedeutender Kuss alles. Die Beziehung zwischen Alex und Sophie, fand ich so toll beschrieben und es wirkte auf mich sehr echt, so als wäre ich hautnah dabei. Ich hatte während dem Lesen, nicht das Gefühl, als würde ich ein Buch lesen. Dieses Buch hat mich zum Lachen, Weinen, Mitfühlen und zum Nachdenken gebracht. Ich hatte mehr als einmal Gänsehaut und hab die Seiten förmlich verschlungen. Die Geschichte wirkte auf mich sehr echt und realitätsnah, da es einfach die Realität ist. Es geht um so viel mehr als nur um Liebe. Es geht um Freundschaft, die erste richtige Liebe, Selbstzweifel, Homosexualität und die alltäglichen Problemen in der Familie. Ich war mittendrin und als es zu Ende war, hat es mich doch etwas mitgenommen. Auch jetzt schwirrt mir die Geschichte noch im Kopf rum. Das Thema „Homosexualität“ wird in dem Buch sehr gut erfasst, da es heute immer noch Vorurteile gibt. Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Teilweise bin ich überwältigt, was für eine tolle Geschichte Anne Freytag zu Papier gebracht hat und hier mit uns teilt. Dieses Buch zählt zu meinen bisherigen Highlights in diesem Jahr. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, wundervoll und ergreifend. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und emotional. Man fliegt durch die Seiten. Ich konnte nicht mehr aufhören. Cover: Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Mir gefällt die Schrift, die im Vordergrund steht, da sie nicht perfekt gerade ist. Denn was ist schon Perfekt? Auch die Gestaltung der Klappbroschur finde ich richtig schön. Bei jeder Kapitelüberschrift, findet man auch kleine Illustrationen, was mir auch sehr gut gefallen hat. Am Ende, findet man eine Playlist vor, da sind wirklich schöne Songs dabei. Buch Zitate: „Ach, man kann nicht erklären, warum man etwas liebt. Man tut es einfach.“ S. 81 „Es liegt an mir. Mir fehlt was. Ich weis nicht. Ich ticke nicht richtig.“ ( Alex ) S. 245 „Ich habe den Mund voll ungesagter Dinge. Und ganz gleich, wie oft ich sie runter schlucke, sie kommen jedes mal zurück.“ S. 254 „Ich bin ein trauriger Teenager mit einem glücklichen Gesicht.“ S. 357 „Als wir vor etwa über eineinhalb Stunden hier angekommen sind, war ich wütend. Und verletzt. Jetzt bin ich auf eine erfüllte Art leer. Als wäre meine Wut abgelaufen.“ S. 123

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Tolles Buch

Von: Tamy

30.09.2018

Eigene Meinung: "Einzelne dicke Tropfen fallen aus den Baumkronen, der Boden spiegelt die Welt." An erster Stelle möchte ich mich bei dem Heyne Verlag bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Ich hatte mich riesig über die Überraschung gefreut. An zweiter Stelle möchte ich erwähnen, dass ich „Where is my mind“ von Maxence Cyrin höre, während ich diese Rezension schreibe. Die Melodie kommt im Buch vor und ich habe mich direkt in die sanften Töne verliebt. Sophie wurde direkt nach der Geburt von ihrer Mutter in Stich gelassen. Also existiert sie für Sophie nicht. Weil sich ihr Vater neu verliebt hat, ziehen sie von Hamburg nach München, zu Lena und ihren zwei Söhnen Valentin und Leon. Darauf hat Sophie natürlich keine Lust, da sie ihre Freunde zurücklassen muss und eine Umgewöhnung ist eben nie einfach. Ich habe Sophie direkt in mein Herz geschlossen. Während des Lesens habe ich mich gefühlt, als wäre ich sie selbst. So tolle und gefühlvolle Gedankengänge, die mich mehr als einmal bewegen konnten. Auch konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Allein die Freundschaft zwischen Lukas und Sophie wurde sehr echt beschrieben und kein bisschen überheblich. Im Laufe der Geschichte trifft Sophie auf Alex. Und auf einer Party verändert ein scheinbar unbedeutender Kuss alles. Die Beziehung zwischen Alex und Sophie, fand ich so toll beschrieben und es wirkte auf mich sehr echt, so als wäre ich hautnah dabei. Ich hatte während dem Lesen, nicht das Gefühl, als würde ich ein Buch lesen. Dieses Buch hat mich zum Lachen, Weinen, Mitfühlen und zum Nachdenken gebracht. Ich hatte mehr als einmal Gänsehaut und hab die Seiten förmlich verschlungen. Die Geschichte wirkte auf mich sehr echt und realitätsnah, da es einfach die Realität ist. Es geht um so viel mehr als nur um Liebe. Es geht um Freundschaft, die erste richtige Liebe, Selbstzweifel, Homosexualität und die alltäglichen Problemen in der Familie. Ich war mittendrin und als es zu Ende war, hat es mich doch etwas mitgenommen. Auch jetzt schwirrt mir die Geschichte noch im Kopf rum. Das Thema „Homosexualität“ wird in dem Buch sehr gut erfasst, da es heute immer noch Vorurteile gibt. Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Teilweise bin ich überwältigt, was für eine tolle Geschichte Anne Freytag zu Papier gebracht hat und hier mit uns teilt. Dieses Buch zählt zu meinen bisherigen Highlights in diesem Jahr. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, wundervoll und ergreifend. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und emotional. Man fliegt durch die Seiten. Ich konnte nicht mehr aufhören. Cover: Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Mir gefällt die Schrift, die im Vordergrund steht, da sie nicht perfekt gerade ist. Denn was ist schon Perfekt? Auch die Gestaltung der Klappbroschur finde ich richtig schön. Bei jeder Kapitelüberschrift, findet man auch kleine Illustrationen, was mir auch sehr gut gefallen hat. Am Ende, findet man eine Playlist vor, da sind wirklich schöne Songs dabei. Buch Zitate: „Ach, man kann nicht erklären, warum man etwas liebt. Man tut es einfach.“ S. 81 „Es liegt an mir. Mir fehlt was. Ich weis nicht. Ich ticke nicht richtig.“ ( Alex ) S. 245 „Ich habe den Mund voll ungesagter Dinge. Und ganz gleich, wie oft ich sie runter schlucke, sie kommen jedes mal zurück.“ S. 254 „Ich bin ein trauriger Teenager mit einem glücklichen Gesicht.“ S. 357 „Als wir vor etwa über eineinhalb Stunden hier angekommen sind, war ich wütend. Und verletzt. Jetzt bin ich auf eine erfüllte Art leer. Als wäre meine Wut abgelaufen.“ S. 123

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Worum geht’s? Als ihr Vater plötzlich den Umzug von Hamburg nach München zu der neuen Lebensgefährtin und ihren Kindern verkündet, fällt Sophie aus allen Wolken. Sie will nicht umziehen, sie will keine neue Familie. In München angekommen trifft sie auf das Nachbarsmädchen Alex und zum ersten Mal erfährt Sophie, was wahre Freundschaft ist, hatte sie doch bisher nur ihren besten Freund an ihrer Seite. Alex hat ihren Freund, ihr Vater seine neue Freundin und der beste Freund seine Freundin in Frankreich. Doch Sophie selbst war noch nie verliebt, auch wenn sie nicht unerfahren ist, doch beim Flaschendrehen ändert sich plötzlich alles, als es zum Kuss kommt, der alles verändert. Wie gefällt es mir? Sophie ist als Ich-Erzählerin eine Teenagerin, die kurz vor ihren Abiturprüfungen steht und umziehen muss. Konsequent findet sie alles und jeden doof, was als Teenager ihr gutes Recht ist, wie ich finde. Jedoch steckt sie alle Welt gleich in Schubladen und quillt vor Vorurteilen beinahe über. Sie macht sich viele Gedanken zu sich selbst und hat nicht so wirklich jemanden, dem sie sich anvertrauen könnte, da sie außer ihrem besten Freund, der in Frankreich ist, keine Freunde hat. Aus diesem Grund weiß sie nicht, wie man Freunde findet. Diese Ecken und Kanten, die Sophie hat, machen sie sehr greifbar, was mir mehr als gut gefällt. Sehr positiv finde ich ihre vielen Gedanken, denn sie wünscht, sie könnte sich anders verhalten was Freundschaft und Jungs und ihre Vorurteile angeht, sie wünscht, sie wäre jemand anders. Wie auch in Hamburg fühlt sie sich fremd, seltsam und nicht so richtig zugehörig, doch mit Alex als Freundin geht es langsam bergauf. Ich denke, auch das ist typisch Teenager, seinen Platz in der Welt finden zu wollen. Ihr seht, die Protagonistin ist sehr vielschichtig, absolut nicht perfekt, was sie sehr real und greifbar für den Leser macht. Top! Alex führt in Sophies Augen das perfekte Leben, aber je besser man sie kennen lernt, desto deutlicher wird, dass hier nur der äußere Schein bewahrt wird: Freund, Familie, Haus, Pool. Doch Alex’ Familie ist bei Weitem nicht so perfekt, wie es den Anschein hat, denn auch sie hat Probleme, Sorgen, Ängste. Dabei scheint sie erwachsener als Sophie zu sein, bleibt aber noch Teenager. Die ganze Geschichte thematisiert verschiedenste Bereiche wie Patchwork-Familien, Freundschaft oder soziales Umfeld. Der Autorin ist dieses normale Umfeld mit sämtlichen Facetten, wie Hoffnung, Glück, Verzweiflung, Unsicherheit, Angst, mehr als gut gelungen, denn diese Geschichte kann und passiert wahrlich jedem. Dem einen mehr, dem anderen weniger. Ich habe schon einige Geschichten gelesen, die ich “aus dem Leben gegriffen” fand, aber dies ist bisher das Einzige, bei dem die Figuren keine allzu dramatische Vergangenheit haben, die sie auf ihre Weise besonders machen. Denn hier haben die Figuren alltägliche Probleme, somit wird sich wirklich jeder Leser in dieser Geschichte auf die ein oder andere Art wieder entdecken. Der Schreibstil von Anne Freytag ist außerordentlich poetisch und einfach wunderschön. Dadurch hat sie es geschafft, dass die vielen Gedankengänge der Protagonistin keineswegs als langweilig empfunden werden. Der Spannungsbogen baut sich ganz sanft auf, reißt den Leser aber auch durch unvorhersehbare Handlungsstränge durchweg mit. Zitat Ach, man kann nicht erklären, warum man etwas liebt. Man tut es einfach. (Den Mund voller ungesagter Dinge von Anne Freytag) Auf den Punkt gebracht Eine wunderschön poetisch verfasste Geschichte mit einem außerordentlich sanftem Spannungsbogen, alltäglichen Problemen und Sorgen und einer sehr vielschichtigen Protagonistin. Grandios! Daten Titel: Den Mund voller ungesagter Dinge Autor: Anne Freytag Verlag: Heyne Verlag Seiten: 400 Seiten (TB) Preis: € 14,99 (TB)

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Sophie ist absolut nicht einverstanden mit dem Umzug von ihrer Heimatstadt Hamburg nach München. Sie will zurück in ihr altes Leben, in dem es nur sie und ihren Vater gab. Doch jetzt ist da noch Lena. Und Leon und Valentin und Carlos. Ihre neue Familie. Doch davon will Sophie nichts wissen, denn sie will sich nicht an diese neue Stadt gewöhnen und auch nicht akzeptieren, dass sie nun Teil einer größeren Familie ist. Und dann lernt sie Alex kennen, das Mädchen aus dem Nachbarshaus und Sophies Leben stellt sich völlig auf den Kopf... Die Protagonistin ist sehr eigensinnig, sturköpfig und pubertär. Klar, sie ist ja auch 17. Oftmals ist sie wirklich unausstehlich und geht mit den Menschen in ihrer Umgebung wirklich mies um, vor allem mit Lena, ihrer neuen "Stiefmutter", die sich wirklich Mühe gibt, ihr das Leben einfach zu machen. Sie ist also nicht gerade die klassische Sympathieträgerin, aber sie war gut und vielschichtig dargestellt und beschrieben. Wie alle anderen Charaktere der Autorin hat sie Ecken und Kanten und lässt sich nicht in eine simple Schublade einsortieren. Sie hat Fehler, die man nicht gut heißen muss, die aber nunmal menschlich sind. Besonders in der Pubertät... Die Denkweise von Teenagern ist meiner Ansicht nach super dargestellt und sehr realistisch. Immerhin heißt es nicht umsonst, dass man während der Pubertät eine "Baustelle im Kopf" hat, man kann einfach nicht immer logisch denken und macht Dummheiten und verhält sich bescheuert. Das haben wir alle. Und zum Glück wächst man irgendwann da raus und wird wieder "normal" ;) Die Versagensängste von Sophie, der Leistungsdruck, ihre Einsamkeit, die Suche nach sich selbst, das Ablösen von den Eltern - und das gleichzeitige Bedürfnis nach Liebe von ihnen - das alles ist realistisch und gut beschrieben und sehr authentisch. Ich hab mit Sophie gelacht und geweint, war wütend und traurig und zickig. Anne Freytag schafft es, den Leser mit den Personen fühlen zu lassen, und das obwohl die Charaktere allesamt keine typischen Sympathieträger und perfekten Protagonisten sind. Im Gegenteil. Aber genau das macht die Sache authentisch. Sehr schade fand ich die Darstellung von Fremdgehen - das wird einfach als viel zu normal und als in Ordnung dargestellt. Fremdgehen ist schlichtweg niemals in Ordnung. Punkt aus. Für mich gibt es da nichts zu diskutieren und finde es sehr schade, dass in diesem Buch beinahe jeder fremdgeht und es dadurch beinahe alltäglich und eben normal wird. Der Schreibstil von Anne Freytag ist wunderschön und einfach zu lesen. Sie erzählt in vielen, wundervollen Metaphern, die das Leseerlebnis sehr steigern und einfach Spaß machen. Anne Freytag kann wirklich wundervoll schreiben! Durch die bildhafte Sprache hat man gleich beim Lesen einen "Film im Kopf" und fühlt mit den Figuren mit. Die Geschichte ist aus der Perspektive von Sophie geschrieben, dadurch bekommt man einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Die Entstehung der Freundschaft und Beziehung zwischen Sophie und Alex ging mir teilweise zu schnell und zu unreflektiert. Die Erlebnisse der beiden sind toll geschildert und die beiden sind einfach süß zusammen, aber irgendwie hat da trotzdem etwas die Tiefe gefehlt. Ein Großteil meines Freundeskreises ist lesbisch oder schwul und sie alle haben eine lange Odyssee hinter sich, bis sie sich selbst darüber im Klaren wurden und vor allem bis sie es akzeptieren konnten. Und bis sie sich getraut haben, es ihrer Familie oder ihren Freunden zu sagen verging noch viel mehr Zeit. Insgesamt wurde das Thema Outing hier viel zu wenig angesprochen und zu schnell abgehandelt. So etwas passiert nicht in zwei Zeilen und dann ist alles in Ordnung und jeder akzeptiert es und findet es gut - meistens läuft es leider ganz anders ab. Ich kenne viele, die von ihren Familien regelrecht verstoßen wurden oder die sich nur langsam wieder mit ihren Eltern aussöhnten. Oftmals hat es Jahre gedauert, bis die Eltern es einigermaßen akzeptiert haben. Hier wurde leider viel Potential verschenkt und eine große Chance vergeben, die Problematik darzustellen, mit der Homosexuelle leider bis heute zu kämpfen haben. Das ist sehr schade, aber vielleicht ist es ein Anfang. Vielleicht ist es einfach das erste Buch seiner Art von einer deutschen Autorin und es werden weitere folgen. Autoren oder Autorinnen, die sich mehr trauen und reflektierter mit dem Thema umgehen. Die tiefer graben und weniger auf Klischees geben. Also vielleicht war dieses Buch einfach nötig, um den ersten Schritt zu tun. Fazit Trotz einiger Schwächen hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist fantastisch und die Denkweise von Teenagern ist sehr authentisch wiedergegeben. Leider wurde beim Thema Outing viel Potential verschenkt, da es zu schnell abgehandelt wurde. Ein bisschen mehr Problematik beim Erkennen der eigenen Sexualität, der Herausforderung der Akzeptanz, des Outings und der Nicht-Akzeptanz der Gesellschaft hätte hier nicht geschadet und aufgezeigt, wie schwierig es bis heute für die LGBT-Community ist.

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Wundervoll

Von: Anika F

25.06.2018

#Rezension Anne Freytag - Den mund voll ungesagter Dinge ___ Klappentext: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert. ___ Mein Fazit!! Ich habe bereits von Anne Freytag das Buch "mein bester letzter Sommer " gelesen und als ich dieses Buch sah, wusste ich das kommt mit .. Der Schreibstil von ihr ist so gut und so mitreissend. Auch in diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht... ich liebe die Ausarbeitung aller Charaktere. Die Protagonisten wachsen einen so ans Herz ... man lacht, weint und schreit mir ihnen .. ich habe jegliche Emotion mit erlebt ... unfassbar, wie ein Buch einen so mit reissen kann ... Unter anderem auch ein sehr tolles Thema was die Autorin hier angeht ... jeder gedankenkrieg den Sophie führt wurde so toll ausgearbeitet . Ich ziehe mein Hut vor dieser Leistung. So nah an der Realität und ein grandioses Thema.. ich habe das am Anfang wirklich nicht gedacht, dass die Story sich in diese Richtung entwickelt ... 5 von 5 Sterne und eine klare #leseempfehlung von mir ... ____ #AnneFreytag #DenMundVollUngesagterDinge #büchereule #bücherliebe #leseverrückt #liebsteshobby #leseratte #leseliebe #lesewahnsinn #buchblog #buchbloggerin #bücherliebhaberin #lesenistliebe #derrealitätentfliehen #bücherjunkie #büchernerd #bücherwurm #ohnebücherohnemich #lesewurm #meineleidenschaft #lesesucht #lesesüchtig #büchersüchtig

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Sophie muss mit ihren Vater von Hamburg nach München ziehen. Vorher gab es immer nur sie beide, bis plötzlich Lena in das Leben ihres Vaters tritt und alles veränderte. Sie ist fest entschlossen, alles, was mit ihrer neuen Heimat zu tun hat, nicht zu mögen. Was ihr dann gar nicht so leicht fällt. Als ich das erste Mal von dem Buch erfahren habe, hatte es mir der Titel und die Gestaltung des Buches direkt angetan. Auch beim lesen fällt die Illustration des ganzen Buches positiv auf. Sehr gefällt mir, dass Musik sehr präsent ist. Hinten im Buch sind mehrere Playlists abgebildet. Das Buch hat etwas von selbstgemacht/handgeschrieben und ist sehr authentisch. Auch die Kapitelüberschriften sowie die zeitliche Gliederung gefällt mir sehr. Außerdem gefällt mir sehr die Entwicklung von Sophie sowie der ganzen Geschichte. Es lässt sich fließend lesen. Ich habe es verschlungen.

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Sophie... Aufruhr, Liebe, Leben, Gefühl

Von: ikatzhorse2005 aus Suhl

22.02.2018

"Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag Alles ist plötzlich anders. Sophies Vater beschließt sein altes Leben in Hamburg hinter sich zu lassen und freut sich auf ein Leben zusammen mit seiner neuen Freundin und deren Kindern in München. Tochter Sophie 17 Jahre hat keiner gefragt. Es geht nicht um das, was sie will! Doch die neue Stieffamilie ist gar nicht so schlimm, wie gedacht. Und dann ist da noch das Mädchen von nebenan, Alex. Wahrheit oder Pflicht bringt Gefühle ans Tageslicht, die sich Sophie nicht erklären kann. Die Chance sich im Strudel ihrer Gefühle fallen zu lassen, nutzt sie zaghaft im wachsenden Gefühlschaos, um im nächsten Augenblick mit aller Macht von der Realität überrollt zu werden. Zwischen Kindheit und Erwachsen werden, Selbstzweifeln und Ironie findet sich Sophie im turbulenten Ausnahmezustand auf dem Weg zum Glück. Anne Freytag schreibt herzzerreißend schön, romantisch, aufregend, bunt und leicht, so echt, wie aus dem Leben. In gewaltigen emotionsgeladenen Zeilen versinkt man gedankenschwer, fiebert mit, lacht und weint zugleich. Die Geschichte von Sophie und Alex hat mich glatt umgehauen und mitten ins Herz getroffen! "Den Mund voll ungesagter Dinge" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

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„Den Mund voll ungesagter Worte“ ist mein erstes Buch von Anne Frytag gewesen, aber ich habe schon so viel Positives über sie gehört, dass ich mal eines ihrer Bücher lesen musste. Und was soll ich sagen? Ich wurde regelrecht umgehauen und habe den Jugendroman durchgesuchtet. In der Geschichte geht es um Sophie, die von Hamburg nach München ziehen muss, weil ihr Vater unbedingt zu seiner neuen Flamme ziehen will. Ihre Mutter kennt sie nicht, denn diese hat sie als kleines Baby im Stich gelassen. Sophie, alias Motte, ist frustriert, muss sie schließlich ihre Freunde und ihr Zuhause, in dem sie aufgewachsen ist, zurücklassen. Zu allem Überfluss spielt sich Papas Neue auch noch als Ersatzmutter auf. Warum nur muss sie diesen ganzen Blödsinn ertragen? Alle sind glücklich, nur sie nicht. Doch dann tritt Alex in ihr Leben und alles wird anders. Ist sie vielleicht doch in der Lage zu lieben? Die Handlung wird uns durch Sophie als Ich- Erzählerin nahegebracht. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass sie ein Charakter mit Ecken und Kanten ist. Hier fand ich besonders beeindruckend, dass der Autorin die inneren Konflikte von Sophie unglaublich gut gelungen sind. Ihre Gefühle, Ängste und Sorgen haben mir, obwohl ich fast doppelt so alt bin wie sie, aus der Seele gesprochen. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl sie zu sein, einfach weil ich mich so sehr mit ihr identifizieren konnte. Die Akteure um Sophie drum rum werden ebenfalls ausführlich zur Geltung gebracht, so dass man sich von ihnen ein Bild machen kann. Es ist von allem etwas dabei, vom Weiberheld bis hin zum Nerd. Die eingeflochtene Liebesgeschichte kaufe ich absolut ab, an den Gefühlen der beiden habe ich absolut keinen Zweifel. Frau Frytag gelang es zudem mich an der Nase herumzuführen, dachte ich doch anfänglich, dass es sich bei Alex um einen Jungen handelt. Ich bin nicht so die Klappentextleserin, denn sonst wäre es mir sicher eher aufgefallen. Besonders sticht in der Handlung Sophies Einsamkeit hervor, die ich so intensiv mitfühlen konnte, dass es mir beim Lesen fast schon weh getan hat. Das Geschriebene ging mir so nahe, dass ich teilweise feuchte Augen beim Lesen bekommen habe. Fazit: Ein emotionaler Jugendroman über Freundschaft, Liebe und das Leben an sich, der den Leser einfach nur umhaut. Klasse! Ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen. Für mich ganz klar ein Highlight.

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