Leserstimmen zu
Nein! Ich geh nicht zum Seniorenyoga!

Virginia Ironside

Das Tagebuch der Marie Sharp (4)

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Der Roman beginnt mit einer Silvesterfeier im Haus der Hauptfigur Marie Sharp. Freunde und Familie sind versammelt, so dass man als Leser gleich einen guten Überblick über das bunte Ensemble bekommt. Das ist vor allem hilfreich, wenn man so wie ich die vorangegangenen Tagebücher von Marie noch nicht kennt. Die 69-jährige lebt in London und ist geschieden, hat jedoch die Beziehung zu ihrem Ex wieder aufgewärmt. Die harmonische Eintracht wird jäh gestört, als der spirituell angehauchte Untermieter Robin bei ihr einzieht. Dieser räuchert die ganze Wohnung, um sie vor Einbrechern zu schützen, vergisst jedoch die Gartentür, was schwerwiegende Folgen hat. Die Erlebnisse und Gedanken, die Marie in ihrem Tagebuch notiert, decken die ganze Bandbreite ab – von brüllend komisch über turbulent und verrückt bis hin zu schmerzvoll und tragisch. Ich war positiv überrascht, dass sich die Geschichten nicht nur um das Älterwerden und typische Generationskonflikte drehen. Wenn Marie dem Drängen ihres Enkels nachgibt und einen Apple Store aufsucht, um sich ein iPhone zuzulegen, wird der Kauf amüsant und zugleich realistisch geschildert. Sie lebt nach ihren Prinzipien, ist aber auch in der Lage, aus Rücksicht oder Empathie für ihre Mitmenschen nachzugeben. Ein besonderes Highlight ist Maries Reise mit ihren Freundinnen nach Indien. Es fällt ihr sichtlich schwer, sich vom Diener ihrer Gastgeber von vorne bis hinten bedienen zu lassen. Auch hier wird ihre Figur nuancenreich gezeichnet. Mal lässt sie ihren bissigen Humor aufblitzen, dann wieder überrascht sie durch eine empfindsame und warmherzige Seite. Im Laufe der Geschichte muss sie noch so manche Rückschläge erleiden und zeigt, wie verletzlich, aber auch stark sie ist. Ihre Lebensfreude ist ansteckend. Zum Schluss ist mir die Figur richtig ans Herz gewachsen.

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Marie Sharp schreibt wieder weiter Tagebuch :-) Das Verhältnis zu ihrem Ex-Mann David wird besser und besser während ein neuer und gutaussehender Untermieter bei ihr einzieht. Außerdem plant sie mit ihren Freunden einen Trip nach Indien. Nebenbei besucht sie ihr Enkel Gene immer wieder und bringt seine Oma auf den neuesten Stand der Technik. Ja, bei Marie ist wieder einiges los... Endlich geht es wieder weiter mit der fleißig schreibenden Marie Sharp. Ihre Gedanken und Erlebnisse, die sie in ihr Tagebuch notiert, sind mal wieder super amüsant! Die Verwicklungen mit David (Maries Ex-Mann) und Robin dem neuen und attraktiven Untermieter bringen natürlich Schwung in die Bude. Und dann erst noch ihr Enkel Gene! Was habe ich gelacht, als der nun schon 9 Jährige seine Oma mit dem i-phone bekannt gemacht hat! Dagegen hat mich der Indien Trip eher nachdenklich gestimmt hat... Dann gibt es noch einen Täuberich, Einbrüche, Bäume und Drogen...! Ja, ihr merkt schon, es ist mal wieder alles dabei! Marie fährt wieder zu ihrer vollen Größe auf und es ist ein Genuss der absolut passenden Sprecherin Hannelore Hoger zu lauschen. Virginia Ironside hat aber wirklich einen guten Blick und ein gutes Gespür für Alltagskomik. Dieses Hörbuch kann ich echt wieder empfehlen :-)

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