Leserstimmen zu
Das Buch der Schurken

Martin Thomas Pesl

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Taschenbuch
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Unzählige Bücher über grausame, ungerechte Menschen, über Egoisten, Rachsüchtige und alle möglichen Schurken habe ich schon gelesen. In der Weltliteratur gibt es davon ja so viele… Deswegen war ich sehr auf Martin Thomas Pesls Werk mit dem Titel „Das Buch der Schurken“ gespannt. Schon der Klappentext weckte mein Interesse für dieses Buch und auch das Buchcover gefiel mir sehr gut. Es ist ganz schlicht gehalten. Auf weißem Hintergrund sieht man einen schwarzen Zylinder, eine Maske und einen Schnurrbart. Das Gesicht der Person existiert scheinbar nicht. Ich finde dieses Cover sehr passend zum Inhalt des Buches. Ich habe das Buch, das in einer einfachen, sehr gut lesbaren Sprache geschrieben ist, einfach von vorn nach hinten gelesen. Es wäre aber durchaus auch denkbar, querbeet zu lesen, je nachdem, für welche Art von Schurken man sich interessiert. Es werden hier Männer und Frauen aus der Weltliteratur beschrieben: Gierige, Rachsüchtige, Despoten, Berserker, Egoschweine, Erziehungsberechtigte, fatale Frauen, Psychopathen, Ungreifbare, verrückte Wissenschaftler, Über- und Unterirdische und Könige des Verbrechens, wie es das Inhaltsverzeichnis verrät. Viele dieser Figuren sind sicherlich einer großen Leserschar bekannt, wie z.B. Graf Dracula, Fräulein Rottenmeier, Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille, Dr. No, Frankenstein oder Hagen von Tronje. Bei jeder Figur findet man am Anfang eine Zeichnung und Informationen zum Autor, zum Titel des Werks, Erscheinungsjahr der Originalfassung, ein Zitat aus dem Buch etc. Sehr nett finde ich die Schurkenrangliste hinten im Buch, in die man seine persönlichen Schurken eintragen kann. Das Buch ist sehr informativ. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde es sicherlich immer mal wieder zur Hand nehmen. Es enthielt auch Beschreibungen von Schurken, die ich bisher nicht kannte und über die ich nun gerne lesen möchte. Auch regte mich das Buch dazu an, wieder einmal einen Klassiker zur Hand zu nehmen, den ich schon kenne, aber lange nicht mehr gelesen habe. Ein richtig tolles Buch, das ich mir auch gut als Geschenk vorstellen kann. Ich kann es bestens weiterempfehlen und vergebe deswegen auch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

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In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die Rachsüchtigen, die Egoschweine, fatale Frauen oder auch verrückte Wissenschaftler. Das Buch mit dem durchaus interessanten Cover zeigt die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur auf, die von Martin Thomas Pesl ausgewählt, entlarvt und vorgestellt werden. Eingeteilt hat er dieses Buch in verschiedene Kategorien, so findet man Felix Krull (Thomas Mann) unter den Gierigen, Moby Dick bei den Rachsüchtigen, Fräulein Rottenmeier bei den Erziehungsberechtigten, Juliette (Sade) bei den fatalen Frauen und beispielsweise Prof. James Moriarty (Arthur Conan Doyle) bei den Königen des Verbrechens. Natürlich sind es noch viele weitere Bösewichte, das sei nur mal als kleine Auswahl genannt. Nach einer schwarzen Kapitelbeginnseite jeweils werden die einzelnen Bösewichte dann vorgestellt, so gibt’s erst einmal eine kurze Vorstellung (Name, Autor, Buchtitel, Originalfassungsjahr), ein kurzes Statement aus dem Buch und eine Illustration von Kristof Kepler. Anschließend dann eine Textzusammenfassung mit kurzem Fragebogen sowie Bewertung (1 bis fünf Sterne) in verschiedenen Kategorien (Todesopfer, nachtragend, dreist, beliebt, Charmefaktor, etc.). Alles ist je nach Schurke ein bißchen anders aufgebaut und nicht immer exakt gleich – weil ja auch jeder Schurke anders ist. Inhaltlich ist es ein wirklich vollgepacktes Buch, was auch an der Schriftgröße liegen mag – die ausführliche Schurkenbeschreibung findet man in Schriftgröße 8 (geschätzt) vor. Vom Verständnis her ist es natürlich besser, wenn man einigen Bösewichten in literarischer Form schon einmal begegnet ist – so hat man dann vielleicht schon ein Bild von ihnen, eine gewisse Ahnung. Inhaltlich ist alles ganz gut verständlich, manchmal war es mir einen Ticken zu fachlich, da hätte ich es mir noch unterhaltsamer gewünscht, wenngleich es ja nur um eine Beschreibung geht. Dennoch ist es so, dass die Sätze gut verständlich waren, nie etwas großartig umständlich verschachtelt war oder mit schwierigen Fachbegriffen oder Fremdwörtern versehen war. Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt der Schurken und Bösewichte. Das Buch ist kein Buch, welches man direkt am Stück lesen muss, sondern in das man immer mal wieder hineinblättern kann – was ich sehr angenehm finde. Alles in allem ist das Buch wirklich toll gemacht, eine spannende Übersicht, mit passenden, tollen Illustrationen versehen. Natürlich ist nicht jeder Bösewicht gleich interessant und es gibt welche, die stechen einfach aus der Masse hervor – aber das ist in Ordnung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich kann das Buch durchaus empfehlen.

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Stell dir vor, in Herr der Ringe gibt es keinen Sauron. Frankenstein (oder sein Monster - wer der Schurke ist kann man sich selbst aussuchen) gibt es nicht. Alice würde nie auf die Herzkönigin treffen und Mogli müsste nicht vor Schir Khan fliehen. Langweilig wäre es in der Literatur. In diesem Buch werden die 100 gemeinsten, fiesesten, lustigsten, klügsten, dümmsten, rachsüchtigen und gefürchteten Schurken versammelt, in zwölf Kategorien vorgestellt, einzeln beschrieben und erklärt... Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es war einer der Gründe, warum ich das Buch unbedingt bekommen wollte. Das, was man auf dem Cover sieht, ist ja das klassische Schurkenbild : Zylinder, Maske, Schnurrbart. Toll. Auch die Illustrationen im Innenteil, die von Kristof Kepler angefertigt wurden, finde ich sehr gelungen. Wie gesagt geht es in dem Buch um die 100 bekanntesten Schurken der Weltliteratur. Dabei sind alle Genres. Die besten Schurken aus Kinderbuch, Jugendbuch, Thriller, Krimi, Fantasy, Horror und vielem mehr. Jeder einzelne Schurke wird mit einem Zitat aus dem jeweiligen Buch des Schurken eingeleitet. Diese Zitate fand ich sehr gut ausgewählt, die Zitate beschrieben meist schon den Schurken und läuten ihn sehr gut ein. Danach gibt es nochmal kurz eine meist lustige, immer aber lehrreiche Beschreibung des Schurken. Danach (oder manchmal auch davor) gibt es dann eine kurze Erklärung des Buches und der Handlung, auch diese fand ich gut. Bei beiden Erklärungen ist mir aber mal aufgefallen, dass diese einzelnen Abschnitte auf der jeweiligen Doppelseite, die es für jeden Schurken gibt, gar nicht ausreicht um so viel zu erklären. Trotzdem hat der Autor das dabei gut gelöst, doch wenn man (wie ich) nicht alle (die meisten) Bücher, aus denen die Schurken kommen, nicht kennt, ist es doch ein bisschen wenig. Im Anschluss gibt es dann nach Wahl ein paar Fakten zur Geschichte oder dem Bösewicht, Hintergründe des Schurken und manchmal auch ganz anderes. Auf jeden Fall kommt am Ende jeder Doppelseite ein Steckbrief mit den wichtigsten Eigenschaften des Schurken, meist mit einem kleinen Ranking (1-5 Sterne), von einer Eigenschaft (beispielsweise Intelligenz, Psychopathenfaktor, Charme usw.). Die Schurken, die in dieses Buch aufgenommen wurden, sind relativ gut ausgewählt, finde ich. Es sind kleine, große, dicke, dünne, schlaue, dumme, weibliche und männliche Schurken dabei. Der Autor hat, was ich gut finde, darauf geachtet, von jedem Autor nur einen Schurken zu nehmen (stellt euch mal vor, wer in J.K. Rowlings Zaubererwelt alles in Frage käme). Er hat seine Schurken aus völlig verschiedenen Genres genommen, wodurch das Buch für fast jeden geeignet ist und er hat mal bekannte, mal unbekannte Schurken genommen. Auch der Schreibstil von dem Autor ist sehr schön. Er schreibt lustig, lehrreich und obwohl es ja kein Buch ist, bei dem es um Spannung gehen soll auch spannend. Fazit: Insgesamt ein wirklich lehrreiches und lustiges Buch. Empfehlenswert für alle, dessen heimliche Lieblingscharaktere Schurken sind oder einfach für Leute, die mehr über Weltliteratur lernen möchten.

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Wer ist der schlimmere Bösewicht im Harry-Potter-Universum? Die zuckersüß-sadistische Dolores Umbridge oder doch Lord Voldemort, das nasenlose Grauen? Kann die Herzkönigin es in Sachen Abscheulichkeit mit Fräulein Knüppelkuh aufnehmen? Und was haben eigentlich Moby Dick und Shir Khan gemeinsam? Martin Thomas Pesl versammelt auf 256 Seiten die „100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur“ und folgt dabei nicht immer dem zu erwartenden Muster. Werfen wir also einen Blick auf die Bösesten der Bösen: die Schurken aus Literatur, Mythologie und erzählender Dichtung. +++ Von Egoschweinen, Psychopathen und verrückten Wissenschaftlern +++ Aus einer Kolumne für das österreichische Magazin WIENER, in der Pesl von 2008 bis 2015 den Lesern humoristisch, kurz und knapp Klassiker der Weltliteratur vorstellte, wurde die Idee geboren, sich in einem Buch der besonderen Charaktersorte der Schurken zu widmen. Das kleine Nachschlagewerk ist in zwölf Kategorien unterteilt, in denen sich die Antagonisten in ihrer Bosheit den Rang ablaufen: Egoschweine und verrückte Wissenschaftler mit Hang zum Wahnsinn treffen auf Psychopathen, Despoten und etwas fragwürdige Erziehungsberechtigte. Neben den klassischen Bösewichten begegnen uns auch unbekannte, aber nicht weniger fiese literarische Schurken und Schurkinnen. Denn ja, auch die Weiblichkeit ist in der Szene vertreten, wenn auch nicht im selben Ausmaß wie die Herren der Schöpfung. In der Literatur ist das Böse bisher eben eher maskulin. Zu guter Letzt gibt es da auch noch die, die weder Männlein noch Weiblein oder überhaupt von menschlicher Natur sind: die Monster, Wesen und Schreckgestalten, die das Lesen erst zu einem richtigen Vergnügen machen. Denn wer liebt sie nicht, die Bösen, die Undurchschaubaren, die Strippenzieher im Hintergrund? Sie verpassen jedem Werk die nötige Würze und geben dem Leben der Helden erst einen Sinn! Was wäre Tolkiens „Der Herr der Ringe“ ohne Sauron und seine dunklen Heerscharen? Ein nettes Kaffeekränzchen im Auenland und ein friedliches Nebeneinander der Völker Mittelerdes? Langweilig! Dank Sauron kommt erst Schwung in die Geschichte, auch wenn er selbst nur als dunkle Bedrohung über allem schwebt. Egal ob böse Stiefmütter (Gebrüder Grimm), die Westhexe aus Oz (L. Frank Baum), Graf Dracula (Bram Stoker) oder die bürokratieversessenen Vogonen aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“ – das Böse hat viele Gesichter. +++ Dem Schurkentum auf den Grund gehen +++ Mit lustigen Anekdoten, Hintergrundinformationen und Fakten zu Autor, historischem Kontext und Adaptionen stellt Pesl die unterschiedlichsten Schurken vor. Wir lernen beispielsweise, dass Captain Hook in der ersten deutschen Übersetzung noch Kapitän Haken hieß und dass das Fräulein Rottenmeier aus „Heidi“ am liebsten bewaffnet mit Lebertran und Turmfrisur auf ihre Zöglinge losgeht. Garniert wird jeder Beitrag mit einer netten Illustration von Kristof Kepler und einem Steckbrief, in dem unter anderem Stärken, Schwächen, Waffen und Erzfeinde der Bösewichte aufgeführt werden. Als kleines Plus kann man am Ende in eine vorgefertigte Liste sein eigenes Schurkenranking eintragen. Besonders hilfreich, wenn man einen bestimmten Charakter sucht, sind das umfangreiche Literaturverzeichnis am Ende und die Auflistung aller behandelten Schurken nach Kategorie. Das Büchlein ist kurzweilig geschrieben, lehrreich und amüsant. Es lässt sich in einem Rutsch durchlesen – oder, wie ich eher empfehlen würde – portionsweise zum Frühstück verschlingen, um mit dem „Schurken des Tages“ und einem Schmunzeln in den Morgen zu starten. Man blättert sich durch, entdeckt fast vergessene Schurken aus Kindheitstagen wieder oder stößt überrascht auf einen interessanten Anti-Helden, den man noch gar nicht kannte. Egal wie man es liest, das Buch macht Lust, die alten Klassiker erneut auszupacken und den Fieslingen in den dazugehörigen unbekannteren Werken einen Besuch abzustatten.

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Das Buch der Schurken Was wäre die Welt ohne Schurken? Was wäre Sherlock ohne Moriarty? Harry Potter ohne Umbridge? (Die wir, wenn wir ehrlich sind, doch mehr hassen als Voldemort oder? Und was wäre Der Herr der Ringe ohne Sauron? Ahab ohne den legendären weißen Wal? Okay, im wahren Leben kann ich auf alle Bösewichte dieser Welt gut verzichten. Aber in Büchern gehören sie einfach dazu. In Büchern hatte ich schon immer einen Hang zu den Bösewichten. Schon als Kind hat mir Ursula besser gefallen als Arielle. :D Was für eine geniale Buchidee. Das Buch der Schurken ist eine Sammlung und skurrile Inszenierung der wichtigsten und fragwürdigsten Schurken und Bösewichte. Selbst wenn man nicht alle kennen sollte, tut das der Lesefreude keinen Abbruch. Auch Karikaturen der Schurken sorgen für großen Spaß. Pesl unterteil die fiesesten und fragwürdigsten Schurken in 12 unterschiedliche Kategorien. Nebenbei muss man aber sagen, dass die Schurkenvorstellung nicht immer ohne Spoiler möglich ist, daher muss man sich vorher überlegen, welche Bücher man noch lesen möchte, und lieber vorher noch nichts über die Schurken wissen möchte. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich werde es definitiv auch mehrfach verschenken. Es ist sehr unterhaltsam und spannend. Eine sehr gute Idee die noch besser umgesetzt wurde.

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Sie sind genial. Sie sind durchtrieben. Sie sind wahnsinnig. Und sie faszinieren uns. Schurken ! Wer kann der Anziehung eines gut konzipierten Bösewichts schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht! Und für Jeden, dem es auch nicht gelingt sich aus ihren Fängen zu befreien, ist „Das Buch der Schurken“ Pflichtlektüre. Martin Thomas Pesl versammelt in diesem Werk die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur (ausschließlich Romane). Und böse sind diese definitiv. Doch genial nicht immer. M. T. Pesl hat hier eine sehr mannigfaltige Auswahl von Schurkentum versammelt. Darunter finden wir so einige Genies… andere sind weniger genial, dafür äußerst brutal und/oder psychopathisch. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie gehen einem unter die Haut (so mancher auch wortwörtlich). Und als Leser haben wir die Ehre sie alle durch dieses Sammelsurium des Bösen näher kennenzulernen. Meist witzig und ironisch. Manchmal mit dem beliebten sarkastischen Unterton. Dies bedeutet also: Wer ein objektives Lexikon erwartet, wird enttäuscht. Denn der Autor beschreibt unsere Bösewichte auf ansprechend unterhaltsame Weise und lässt auch gerne mal seine persönliche Ansicht durchblicken. So treffen wir über amüsante Beschreibungen alte Freun… äähh… Feinde wieder oder finden sogar unser nächstes „to read“. Ich hatte jedenfalls wahre Freude am "Buch der Schurken". Es gibt so viel zu entdecken und auch mitunter unnützes Wissen aufzusaugen! Dem kann ich nun wirklich nicht widerstehen😅 Mit anderen Worten rate ich Euch also: Schnappt Euch euer Schwert, euren Bogen, Zauberstab oder was ihr sonst so bevorzugt, um in den Kampf zu ziehen und macht Euch bereit dem wahrhaft Bösen ins Gesicht zu blicken!

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Die Welt braucht Bösewichte. Gut und Böse. Oft sind die Bösewichte doch diejenigen, die das Salz in der Literatursuppe sind. In diesem Buch vereint Pesl all die großen Schurken aus der Weltliteratur und dieses "Lexikon" darf nirgendwo fehlen, wo gute Bücher stehen mit manch finsteren Gestalten, besonderen Antagonisten. Jeder Schurke erhält hier eine Doppelseite mit Infos zum Originaltext, Autor und Schaffer dieser Person, einen kurzen Steckbrief und einer tollen Illustration. Unterteilt ist dieses Werk in 12 Kategorien, zB in "Die Gierigen" (ua Caroline Bingley, Indianer Joe), "Die Erziehungsberechtigten" (ua Frl. Rottenmeier, Dolres Umbridge), "Die Psychopathen" (ua Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille), "Die Über- und Unterirdischen" (ua Graf Dracula). Man begegnet also allerlei Bösewichten, Moby Dick, der Herzkönigin und vielen mehr aus unterschiedlichen Zeiten, Mythen, Sagen, Märchen,Romanen und Krimis. Im Anhang ist ein großes Literaturverzeichnis, wo man den Schurken begegnet und mehr über sie erfahren kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sowohl Inhalt als auch Gestaltung. Witz, Charme, Humor in rauen Mengen vorhanden, viele Infos, sowohl als Buch zum kompletten Durchlesen und entdecken auch weniger bekannten Bösewichten oder als Art Nachschlagewerk. Ich bin sehr begeistert und finde diese Idee und Umsetzung genial, der einzig Gute hier ist tatsächlich der Autor

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"Das Buch der Schurken" ist bereits am 09. Januar 2018 erschienen. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier um Schurken. Eigentlich ist es ein Thema, was wirklich sehr weit gefächert ist. Hier in diesem Buch, geht es um die Schurken verschiedenster Art, die in der Literatur so erschienen sind. Da gibt es natürlich einige und viele verschiedene. Damit man hier aber einen Gewissen Überblick hat, kann man hier sehr gezielt suchen, denn die Schurken sind tatsächlich nach ihrer Art sortiert. Hier gibt es verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel: "Die Gierigen", "Die Despoten" oder auch "Die Berserker". Auf der Seite des jeweiligen Schurken könnt ihr einige verschiedene Informationen zu diesem nachlesen. Natürlich steht hier als erstes der Name des Schurken. Dann findet ihr neben dem Bild ein Zitat aus dem Buch, in welchem dieser erscheint und auf der anderen Seite eine detaillierte Erklärung über diesen welchen, was er wollte und wieso er so ist wie er ist. Darunter ist noch eine kleine Tabelle, mit seinen Eckdaten, wie dem Beruf, dem Familienstand und ähnliches. Fazit Ich persönlich bin ja Fan von Schurken, somit ist "Das Buch der Schurken" ja wie für mich gemacht. Was mir wirklich sehr gut gefällt sind die liebevollen Zeichnungen. Hier wird von jedem Schurken die Schokoladenseite gezeigt. Manche dieser kannte ich wohl vom hören sagen, wusste aber nicht woher diese denn in Wirklichkeit stammen. Aber hier hat mich das Buch nun aufgeklärt. Die Zitate sind immer wie aufs Leib geschnitten und man erkennt den Bösewichten immer sofort daran. Und es gab hier auch welche, die ich echt noch nicht gekannt habe, somit sogar etwas neues. Ich finde es super und kann es euch nur wärmstens weiter empfehlen. Kennt ihr das Buch auch schon? Und wenn ja, wie findet ihr es?

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