Leserstimmen zu
Die Weisheit der Wölfe

Elli H. Radinger

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Taschenbuch
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Unter Wolfsliebhabern ist Elli H. Radinger als Wolfsexpertin und Wolfsbeobachterin bekannt. In diesem Buch beschreibt sie detailliert, wie die Wölfe zusammenleben, wie familienbewusst sie sind und wie liebevoll sie miteinander umgehen, wie sie mit Raben ein Team bilden, wie sie gerne spielen und Spaß haben, wie sie trauern und wie ihre Beziehung zu den Menschen ist. Einfühlsam und liebevoll schreibt Elli H. Radinger über das Leben der freien Wölfe, wie sie in Yellowstone diese wunderschönen Tiere so lange schon beobachtet. Man spürt sofort ihre Liebe zu den Wölfen, die einfach zu ihrem Leben dazugehören. Wunderschöne Bilder komplettieren dieses interessante und lehrreiche Buch. Ich habe hier so viel über die Wölfe erfahren, was ich nie für möglich gehalten hätte. Diese Beutegreifer faszinieren mich einfach und durch dieses Wissen, das man durch dieses Buch erhält, habe ich noch wesentlich mehr Respekt vor diesen wunderschönen Tieren, als ich es vorher schon hatte. Elli H. Radinger ist für mich eine der erfahrensten, authentischsten und seriösesten Wolfsbeobachter. Sie macht am Ende des Buches darauf aufmerksam, dass der Wolf wieder zurück in Deutschland ist und dass es jeden Tag sein kann, dass Dir ein Wolf vor deiner eigenen Haustür begegnet. Sie sind in der Nähe. Und wie man sich verhalten soll, wenn man wirklich eine solche Wolfsbegegnung erlebt, beschreibt sie auch ausführlich. Fazit: Ein wunderbares, interessantes und lehrreiches Buch, mit wunderschönen Bildern. Einfühlsam und liebevoll erzählt Elli H. Radinger von dem Leben der Wölfe, gibt Einblicke in ihre jahrzehntelangen Beobachtungen und Erforschung dieser erhabenen, stolzen und bewundernswerten Tiere. Für alle Wolfsliebhaber ein absolutes Muss.

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Wolfsliebhaber

Von: michael lausberg aus doveren

26.06.2018

Wölfe sind in Deutschland wieder heimisch. Bis zu 70 Wolfsrudel werden im Bundesgebiet vermutet. Insgesamt sind das etwa 400 Tiere, die meisten davon leben in Ostdeutschland. Sind Wölfe eine Gefahr für den Menschen oder umgekehrt? Damit beschäftigt sich dieses Buch der Wolfsexpertin Elli H. Radinger, die vor allem die Ähnlichkeiten zwischen Wolf und Mensch herausstellt: „Ich habe das große Glück, dass mich die Wölfe an ihrem Leben teilhaben lassen, an der Jagd, der Paarung oder die Aufzucht ihren Jungen. Dabei habe ich festgestellt, dass sie uns Menschen in ihrem Verhalten sehr ähnlich sind: Sie sind fürsorgliche Familienmitglieder, autoritäre, aber gerechte Leittiere, mitfühlende Helfer, durchgeknallte Teenager oder alberne Spaßvögel.“ (S. 19) Sie spricht über die Bedeutung der Rudel für die Wölfe, die sich liebevoll um ihre Jungen kümmern und Hierarchien aufbauen. Dann geht es um das Führungsverhalten unter Wölfen: „Führung ist also so individuell wie die Persönlichkeit, die sie ausübt. Wird allerdings ein Entscheidungsträger benötigt, weil beispielsweise eine Situation gefährlich scheint, dann sind es die Leittiere, die aufgrund ihrer Erfahrung wissen, wo es langgeht.“ (S. 49) In Rudeln genießen ältere Wölfe großen Respekt, werden würdevoll behandelt und sind hochgeschätzte Mitglieder. Besonders bei der Jagd sind sie aufgrund ihrer Erfahrung unverzichtbar. Dann geht sie auf die Kommunikation der Wölfe ein, die dies mit ihren Augen, Ohren, der Schnauze, der Schwanzstellung, durch Markieren und Heulen machen. Sie haben wie die Menschen auch ein Verständnis für Heimat: „In der Wolfswelt geht es darum, seinen Platz im Ökosystem zu finden. Ein gutes Wolfsrevier bietet genügend Rückzugsräume und ein verlässliches Nahrungsangebot.“ (S. 99) Außerdem geht sie noch auf die sozialen Fähigkeiten, planbares Handeln, Geduld, Ängste und ihre Überwindung ein. Sie möchte auch das Bild vom „großen, bösen Wolf“ korrigieren: „In Europa sind in den letzten 50 Jahren neun Menschen durch Wölfe getötet worden: (…) Dennoch ist mancher überzeugt, dass der Wolf gleich hinter der nächsten Hecke auf ein unschuldiges Kind lauert, um es zu fressen. Bevor Sie Angst vor einem Wolf haben, sollten Sie lieber ihren Wagen stehen lassen, denn Sie werden vermutlich eher durch einen Autounfall als durch einen Wolf verletzt. (…) Unter den 20 Tieren, die die meisten Menschen töten, ist der Wolf nicht zu finden, dafür steht der Hund auf Platz vier und der Mensch auf dem ersten Platz. Sie sehen, es gibt größere Gefahren als Wölfe.“ (S. 227f) Wenn man Schafe und Ziegen gut vor Wölfen schützt, z. B. durch einen Elektrozaun, kann der Mensch gut in Koexistenz mit dem Wolf leben, wie es Länder wie Rumänien oder die Balkanstaaten vormachen. Zum Schluss gibt die Autorin noch Tipps für „Wolfsreisen“ im Yellowstone Nationalpark oder in der BRD für Wolfsliebhaber. Insgesamt gesehen merkt man, dass die Autorin Wölfe liebt und ihre Eigenschaften in allen Varianten schätzt. Sie schafft eindrücklich, den Menschen den Wolf näher zu bringen und dass der Mensch den Wolf nicht als Todfeind sehen sollte, was sie mit Argumenten schafft. Ihre Sicht ist jedoch ein wenig kritiklos, die Sorgen von Züchtern und Bauern lassen sich nicht nur durch einen Elektrozaun korrigieren. Da macht sie es sich etwas zu leicht.

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Mein Fazit: Wölfe sind faszinierende Tiere, seit Jahrhunderten gibt es zahlreiche Mythen und Sagen um diese Tiere. Während manche Erzählungen von blutrünstigen Tier und Mensch anfallenden Bestien erzählen, weiß man heute doch, dass der Wolf ein sehr scheues Tier ist und nur sehr selten tatsächlich Gefahr von ihm ausgeht. Noch beeindruckender als die Geschichten rund um die Wölfe ist aber ihr Persönlichkeit und ihre Intelligenz. Das Sprichwort „gerissen wie ein Wolf“ kommt nicht von ungefähr. Wölfe sind zwar keine hinterhältigen und berechnenden Wesen, doch verfügen sie über eine überragende Intelligenz und Verständnis. Wölfe sind bekannt als Rudeltiere, bei denen Familienzusammengehörigkeit unheimlich wichtig ist. Das Buch „Die Weisheit der Wölfe“ von Elli H. Radinger bringt uns das Tier Wolf noch viel näher, geht über das allgemeine Wissen weit hinaus und zeigt auf, wie auch wir als Menschen und ein Beispiel an dem mysteriösen Vierbeiner nehmen können. Die renommierte Wolfsexpertin hat sich viele Jahre intensiv mit Wölfen beschäftigt und ihr Verhalten genau beobachtet. Eben dieses Wissen teilt sie nun mit dem interessierten Leser, der ihr einfach zustimmen muss: Wölfe sind den Menschen sehr ähnlich, sei es im Umgang mit den Alten, der Erziehung oder der Lebensfreude. Die Autorin wirft selbst die Frage auf, ob es nicht eigentlich schon genug Bücher zu dem Thema gibt. Wolf-Fans können diese Frage leicht beantworten: nein. Schon gar nicht, wenn man dann eine Neuveröffentlichung wie diese in die Hand bekommt, die nicht nur sehr informativ ist, sondern in einem Schreibstil dargebracht wurde, den man einfach verschlingen muss. Elli H. Radinger berichtet voller Liebe von ihren Beobachtungen und lässt trotz all der Informationen nie daran zweifeln, dass sie ihre Arbeit liebt. Faszinierend dabei: Elli Radingers ungebrochene Leidenschaft für die Beutegreifer ist in jeder Zeile ihres Buches immer noch zu spüren und das, obwohl sie sich bereits seit 30 Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt.Diese Leidenschaft ist das verbindende Element zwischen den Kapiteln und dürfte vermutlich nur jene stören, die der Rückkehr der Wölfe grundsätzlich negativ gegenüberstehen. Aber genau dieser Personenkreis könnte am meisten von den Weisheiten der Autorin profitieren, denn sie schafft vor allem eines, nämlich dem skeptischen Leser auf etwa 290 Buchseiten die Angst vor den Wölfen zu nehmen. Nebenbei lernt der Leser beispielsweise, warum es nicht selten gerade Frauen sind, die sich von Wölfen fasziniert zeigen. Der große Wolfsforscher Erik Zimen erklärte es Elli Radinger so: „Beide, Wolf und Frau, sind in der Geschichte vordergründig die Unterdrückten. In Wirklichkeit aber sind es die Starken.“ „Die Weisheit der Wölfe“ ist nicht einfach nur noch ein Buch über Wölfe – es ist ein kleines Meisterwerk, das man so lange nicht aus der Hand legen mag, bis man es zu Ende gelesen hat.

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Ich bin ja ein totaler Wolfsfan. Aber grade ist der Wolf ja in Deutschland schwer in der Kritik. Gerade zur rechten Zeit ändert Elli H. Radinger mit ihrem Buch die Sicht auf diese besonderen Tiere. 🌸Die Autorin räumt endlich mit den Vorurteilen über Wölfe auf und zeigt wie ähnlich sie uns sind. Liebevoll erzählt sie mit ihren eigenen Erfahrungen, was für intelligente und soziale Tiere Wölfe sind. 🌸Durch die besondere Erzählweise der Autorin liest sich das Buch wie ein Roman. . 🌸Das Buch ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Nicht nur für Wolfsfans. Ich hoffe nur für die Zukunft, dass die Ängste und Vorurteil gegenüber den Wölfen abgebaut werden. Denn nur wenn man sich mit dem Thema auseinander setzt kann man eine Lösung finden, damit Mensch und Wolf wieder friedlich zusammenleben können.

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Von: Christian Berndt aus Görlitz

25.04.2018

Sehr interessant das Buch. Leider einseitig nur von Amerika zutreffend. Ist keinesfalls auf Deutschland übertragbar. Die wenigen Infos zu den Lausitzer Wölfen ist mehr als dürftig und sind auch falsch in Bezeichnug der Institute. Auch sind die tierischen und jagdlichen Fachbezeichnungen "vermenschlicht". Das geht nicht, wie z. B. : Wolfsbabys. Somit ist es ein Buch für verklärte Wolfsmenschen. Leider-ich hatte mehr Realität der Beziehungen Wild-Wald-Nutztierhalter erwartet. Kann nicht sein,weil Wolf-Mensch verglichen worde und diese Aussagen sind mehr als fragwürdig.

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Die Weisheit der Wölfe

Von: Gabriele Hammer aus 85604 Zorneding/Pöring

29.03.2018

Liebe Elli Radinger Ich habe noch nie ein solch einfühlsames Buch über eine verdammte Tierart gelesen. Ich selbst liebe Wölfe über alles und ich bewundere sie sehr, so oft mit Wölfen zusammen zu sein und ihr Leben zu beobachten. Ich musste oft schmunzeln über die große Ähnlichkeit zwischen Mensch und Wolf. Besonders ihr Famlien- und Liebesleben hat mich wegen der Gemeinsamkeiten tief berührt oder zum Lachen gebracht. Als sie den unglaublichen Spieltrieb der Wölfe beschrieben haben ist mir ihre gegenseitige Rücksichtnahme und ihre Beachtung der biblischen goldenen Regel besonders nahe gegangen. Die Intelligenz aber auch das insbesondere diese Tiere auch die Fähigkeiten haben zu lieben und zu fühlen war mir schon lange klar. Das sind für mich Eigenschaften, die sie von unser allen Schöpfer Gott bekommen haben. Aber jeder hat natürlich die eigene Meinung über die Schöpfung oder die Evolution. Ich finde sie haben einen wundervollen Übergang zwischen beiden Thesen gefunden. Ich kann leider wegen meiner Nierenerkrankung und der Dialysepflicht leider bei ihren Wolfs-führungen oder Vorträgen leider nicht teilnehmen und muss mich auf gelegentliche Besuche im Poinger Wildpark beschränken. Aber trotzdem hat mir Ihr Buch sehr viel Kraft gegeben. Ich habe mir einfach vorgestellt, ich wär dabei und das hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich verschiebe meine eigenen Tierbeobachtungen auf das nächste Leben, dort sind alle Tiere zahm und da freue ich mich schon auf meinen ersten Wolfskuss. Bitte machen sie weiter und schreiben weiterhin so berührende und realistische Bücher. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen Gottes (Jehovas) Segen und bleiben sie Gesund. Gabriele Hammer

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Das Buch ist ein Sachbuch, aber dennoch ist es sehr lesenswert, wenn man sich für Wölfe interessiert. Der Klappentext klang schon sehr vielversprechend und ich wurde beim lesen auch  nicht enttäuscht. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist auch sehr verständlich geschrieben. Mir hat auch gefallen, dass die Autorin mit dem Vorurteil des bösen Wolfes aufräumt. Spannend beim lesen fand ich auch, dass das Sozialverhalten der Wölfe auch mal von einem anderen Blickwinkel betrachtet wurde und etwas tiefgreifender behandelt wurde als es in anderen Wölfsbüchern der Fall ist. Ich denk schon, dass die ein oder andere Passage nicht nur etwas für Wolfsliebhaber ist. Schön finde ich, dass das Buch durch einige Bilder aufgewertet wurde, sodass man auch noch was zum schauen hat. Die schwarz-weiß Bilder sind sehr gut gelungen. Im Anhang findet man dann auch noch Tipps für Wolfsreisen in Amerika und Deutschland, was das Buch noch abrundet.

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Es ist schon ein paar Tage her, seit ich das Buch beendet habe und noch immer tue ich mich schwer mit dem Schreiben einer Rezension. Warum? Nun: wie fasst man Emotionen in Worte? In Worte, die einigermaßen vermitteln, was man beim Lesen gefühlt hat? Ich will es nun dennoch versuchen. Dass ich ein Wolfsfreund bin, ist ein offenes Geheimnis. Eine Begegnung mit Wölfen in freier Wildbahn ist eins der Dinge, die ich mir für mein Leben noch wünsche. Und so ist es vielleicht verständlich, dass das beherrschende Gefühl am Anfang des Buches einfach nur Neid war. Vor allem im Kapitel „Die Bedeutung der Familie“, als Elli Radinger das Erwachen einer Wolfsfamilie am Morgen beschreibt, brannte eine tiefe Sehnsucht in mir, so etwas auch einmal erleben zu dürfen. Mit der Zeit wich der Neid der mir schon bekannten Faszination für diese wunderbaren Wesen sowie Verbitterung über Menschen, die den Wölfen ihren Platz in unserer Welt und unserem Leben nicht gönnen wollen. Elli H. Radinger schildert sehr einfühlsam ihre Erlebnisse, ohne sie zu verklären oder ein ach so romantisches Bild der Wölfe zu malen. Immer realistisch lässt sie uns an ihrem großen Wissen und Erfahrungsschatz teilhaben. Viele Dinge haben sich mir bestätigt, manches war neu und alles interessant. So habe ich noch nie darüber nachgedacht, wie Raben und Wölfe voneinander profitieren und lernen können. Und ich habe mich in vielen Aussagen der Autorin wiedererkannt, habe erkannt, warum mich diese Tiere so faszinieren. Und selbst wenn sie Erklärungen für die Angst und Abneigung sucht, die viele Menschen empfinden, wenn es um Wölfe geht, bleibt sie sachlich und einfühlsam. Sie versucht beiden Seiten – Wolfsfreunden und Wolfsgegnern – die Augen für die Argumente der anderen zu öffnen. Dieses Buch könnte viel Entspannung in die Debatte um die Heimkehr der Wölfe auch in unsere Wälder bringen, wenn es denn von vielen Menschen gelesen wird. 5 Sterne von mir, denn mehr darf ich ja leider nicht vergeben. Dies ist ein Buch, bei dem ich mich schon jetzt dabei ertappe, es immer wieder zur Hand zu nehmen, und die ein oder andere Stelle nochmals zu lesen. Es steckt wirklich sehr viel Weisheit drin. Ich empfehle es rundweg allen, ob sie sich nun für Wölfe interessieren oder nicht, denn die Autorin erzählt uns auch viel über uns selbst. Fazit: Ein wunderbares Buch, das uns die Augen öffnet für die Natur und unsere Rolle darin. Eine einzigartige Liebeserklärung an die Wölfe, die uns ähnlicher sind, als wir glauben.

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