Leserstimmen zu
Der Tote in der Kapelle

Elizabeth Edmondson

Hugo Hawksworth (1)

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In einer stürmischen Januarnacht 1947 verschwindet der Earl of Selchester aus dem Selchester Castle. Wir befinden uns in England im Jahr 1953 und Hugo Hawksworth muss nach einer Beinverletzung ins ruhige Selchester versetzt werden, in das er nun mit seiner jüngeren Schwester Geogia zieht. Unterkunft erhält er im Selchester Castle und auch er hört von dem mysteriösen Verschwinden des Earls, als plötzlich in der Schloßkapelle des Castles ein Skelett gefunden wird, welches den Siegelring des Earl of Selchester trägt. Freya die Nichte des Earls verwaltet nun das Erbe ihres Onkels und hatte in der Nacht des Verschindens einen heftigen Streit mit dem Earl. Alle Anwesenden, welche in der Nacht des Verschwindens zugegen waren, müssen nun von neuem befragt werden. Ich mochte das Buch und Hugo sofort. Er ist eher zurückhaltend und erstmal misstrauisch und das genaue Gegenteil seiner kleinen Schwester. Man wird sofort an Agatha Christie erinnert, auch wenn die Zeit nicht so ganz passt :)

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Vor 7 Jahren verschwand der Earl of Selchester in einer stürmischen Winternacht aus seinem Schloss und wart nicht mehr gesehen. 7 Jahre lang gab es kein Lebenszeichen von ihm, dafür umso mehr Gerüchte im Dorf über die Gründe seines Verschwinden. Nach 7 Jahren tauchen plötzlich seine Überreste bei Reparaturarbeiten unter dem Steinboden der Schloss-Kapelle auf. Er hatte sein Anwesend nie verlassen. Doch was war geschehen? Und… …wer war der Täter? …und warum ist die Regierung nun so erpicht darauf, diese Angelegenheit so schnell wie möglich ad acta legen zu können? Mit dem Begriff „Cosy-Krimi“ konnte ich bisher wenig anfangen: „Cosy“ – Was heißt das? Hineinschlüpfen und sich wohlfühlen? Nach der Lektüre dieses Krimis habe ich eine Vorstellung, was es bedeuten könnte. Denn genauso fühlt es sich bei diesem Krimi an! Und – Hey! – er macht eine Menge Spaß! Alles ist vorhanden, was ich mir als leidenschaftlicher Liebhaber alter britischer Krimis (in diesem Fall: der sich anfühlt wie…) wünsche: pralle Charaktere, witzige Dialoge, viele Verdächtige mit Motiv, ein ungewöhnlicher Ermittler, verwirrende Verwicklungen, das Flair der 50er Jahre,… …dazu nehme man die Atmosphäre aus den alten Miss Marple- und Edgar Wallace-Filmen, würze es mit ein wenig Landschaft aus Inspector Barnaby und gebe eine Prise Standesdünkel aus Downton Abbey hinzu,… …et voilà: Fertig ist der Cosy-Krimi! Nach meiner letzten schweren Krimikost danke ich Mrs Edmondson für dieses wohltuende Kontrastprogramm – genau das Richtige für gemütliche Lesestunden bei einer schönen Tasse Tee! „Oh yes, indeed, my dear!“

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Elizabeth Edmondson Der Tote in der Kapelle Kriminalroman England 1953: Nach einer Verletzung im Einsatz wird Geheimagent Hugo Hawksworth an den Schreibtisch versetzt. Nur widerwillig begibt er sich ins Kriegsarchiv im ländlichen Selchester, befürchtet er doch, sich in seiner neuen Stelle zu langweilen. Doch kaum ist er auf Selchester Castle angekommen, weckt ein rätselhafter Fall Hugos Neugier. In einer stürmischen Winternacht vor sieben Jahren verschwand der Earl of Selchester spurlos, und jetzt wird bei Renovierungsarbeiten in der Schlosskapelle sein Skelett entdeckt. Die Behörden wollen die Akte eilends schließen und küren einen Toten zum Täter. Doch Hugo wähnt den wahren Mörder noch unter den Lebenden und begibt sich mit der burschikosen Freya, der Nichte des Earls, auf die Suche ... Wir begeben uns in das England der Nachkriegszeit. Es gilt, einen Jahre zurück liegenden Fall zu lösen, ein Earl ist auf mysreriöse Weise verschwunden und keine Spur blieb zurück. Bis nach Jahren plötzlich die Leiche durch Zufall entdeckt wurde. Und das Ganze somit ein Mordfall wird. Die Einen wollen ihn aufklären, die Anderen unter den Teppich kehren. Und so sind wir mitten drin. In einer Geschichte die man mit denen von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle vergleichen kann. Oder mit dem modernen Inspector Barnaby.... So richtig englisch eben. Und genau das macht dieses Buch so besonders. Es muss kein Gemetzel geben, keine Massen an Leichen oder Psychoterror. Nein, ganz einfach ein Mord, der eben ein Mord war. Und der eben ganz klassisch aufgeklärt wird. Es war mir eine Freude, dieses Buch zu lesen. Und gebe fünf von fünf Sternen.

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England im Jahre 1953: Der Geheimagent Hugo Hawksworth muss nach einer Verletzung Dienst am Schreibtisch verrichten. Obwohl ihm das nicht gefällt lässt er sich auf seine neue Aufgabe ein. Er zieht mit seiner jungen Schwester in Selchester Castle ein und wird dort auf das mysteriöse Verschwinden des Earl of Selchester vor sieben Jahren aufmerksam. Nach dem Fund eines Skelettes in der Kapelle macht sich Hugo zusammen mit Freia, der Nichte des verschwunden Earls, auf die Suche. Durch den Schreibstil habe ich mich gleich in die 50er Jahre versetzt gefühlt. Mit dem Auffinden des Skelettes unten den Bodenplatten der Kapelle beginnt ein spannender Kriminalfall in und um Selchester Castle. Die Handlung ist gut aufgebaut und nie langweilig. Das Leben und die Menschen im Jahre 1953 sind gut getroffen. Auch die Dorfbewohner haben ein Gesicht bekommen. Der Kriminalfall selber ist stimmig. Allerdings gibt es am Ende des Buches lose Fäden und Vermutungen. Ein englischer Krimi der Lust auf eine Fortsetzung macht.

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Elizabeth Edmondson läßt in diesem Krimi, der 1953 spielt, eine Dorfgemeinschaft in Selchester entstehen, samt der Burg des 56. Earl of Selchester, der im Januar 1947 unauffindbar verschwand. Als die Geschwister Georgia und Hugo in der Burg einquartiert werden und durch einen zu reparierenden Rohrbruch in der Kapelle unter den anzuhebenden Steinplatten ein Skelett gefunden wird, kommen die Ermittlungen in Gang; vieles scheint nicht dem zu entsprechen, wie damals angenommen wurde. Im Januar 2016 verstarb die Autorin unerwartet nach kurzer schwerer Krankheit. Offensichtlich handelt es sich um diesen Krimi um den ersten Band einer neuen Reihe, die nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Für einen Sereinbeginn wurde die Ortschaft samt ihrer Bewohner ausführlich und stimmig beschrieben, macht einen erheblichen Anteil dieses Romans aus. Der Fall selber mitsamt seiner Auflösung wurde spannend und schlüssig erzählt, wäre allerdings für einen einzelnen abgeschlossenen Krimi etwas zu kurz gekommen. Es wäre unfair, das zu bemängeln, denn da einige Anspielungen und direkte Hinweise auf einen nachfolgenden Teil hindeuten, bedarf es offensichtlich der ausführlichen Beschreibung der Dorfgemeinschaft. Sehr gut gefallen hat mir auch die enthaltene kleine Hommage an Agatha Christie mit Benneung eines gerade erschienenen Krimis ihrerseits. Ich bedaure, dass es nun bei dieser einen Folge bleiben wird, denn sowohl Erzählstil als auch die schlüssige und durchdachte Handlung haben mir gut gefallen und treffen genau das, was ich unter einem englischen Krimi erwarte.

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