Leserstimmen zu
Tag für Tag jünger

Marion Kiechle, Julie Gorkow

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Natürlich gesund jung bleiben 2006 hatte ein Japaner entdeckt, das Programm des Alterns das in der Zelle abläuft umzukehren. Ganz genau: Aus der alten Zelle wird wieder eine junge, embryonale Zelle. Das war der Kickstart für die Frauenärztin und Autorin, sich mit diesem Thema des Zellalterns näher zu befassen. Sie behauptet sogar, wenn wir unsere Zellen gut pflegen, können wir den Alterungsprozess verlangsamen (Selbst)Heilungs-Prozesse auslösen Krankheiten verhindern. Und das klingt zwar magisch, ist aber kein Hexenzeug 😉 Vieles davon hab ich wohl schon über andere wertvolle Bücher zu de Thema wie Der Selbstheilungs-Code gelesen, auch hat Elisabeth Blackburn (Nobelpreisträgerin mit ihrer Entdeckung der Telomere und ihrem grandiosen Buch Entschlüsselung geschrieben. Die beiden Autorinnen aber haben einen völlig anderen Zugang und erzählen aus der Praxis wie jung bleiben funktioniert: Nicht nur wie Krankheiten sich entwickeln oder Heilungsprozesse eingeleitet werden können, wie man mit seinem Körper intelligent und pfleglich umgeht, damit dieses Programm auf zellulärer ebne aber auch im gesamten Wohlbefinden sich zeigen kann.Bewegung für das Gehirn Etwas was uns Lernhelden hier begeistern könnte ist die Aufschlüsselung warum Bewegung nicht nur toll für den Körper, die Muskulatur, das Herz-Kreislaufsystem ist, sondern eben auch das Denken dramatisch verbessern kann. Bei Bewegung werden nämlich Hormone ausgeschüttet, die für unser Gehirn super pushend wirken, wir werden wacher, konzentrierter und die Denkprozesse können optimal auf Hochtouren laufen. Allerdings darf der „Sport“ dann auch nicht zu heftig anstrengend sein, sondern sich noch angenehm anfühlen, gerade an der Grenze zum „Genug!“., um den Effekt der leichten aber stetigen „Überforderung“ zu nutzen [vgl dazu die Idee des HORMESIS-Prinzips]. Es reichen übrigens an die 2,5 Stunden pro Woche Bewegung, das kann auch schnelles Gehen, Stiegen steigen, leichtes Ausdauertraining sein. Das beste Food fürs Gehirn Einsamkeit macht krank. Zusammen sind wir stärker Einsamkeit macht krank. Tatsache. Die Interaktion mit andren Menschen macht uns nachweislich gesünder. Nicht nur im Gehirn, sondern auch körperlich. auch senkt das Zusammensein das Demenzrisiko. sich um andere kümmern bringt auch dazu, selbst länger zu leben. schon wenige Freunde oder auch ein Haustier helfen dazu, definitiv länger zu leben! Essen fürs Jungbleiben Dabei ist die Kernempfehlung, sich an „Lebensmittel“ zu halten zum jung bleiben. Also sich bewusst zu machen, ob denn die Ur-Oma das zu Verspeisende schon als Lebensmittel erkannt hätte. Oder wie es Patric Heizmann formuliert: Nichts kaufen, was eine Zutatenliste hat Gorkow und Kiechle empfehlen zudem, man sich an den so genannten Blue Zones ausrichten, um sich die Jugend zu bewahren (das sind die Gegenden, in denen die Menschen am ältesten werden). Da kommt die Idee hinein, sich nicht vollzustopfen, sondern zu 2/3 zu sättigen. Außerdem steht das achtsame und bewusste Essen im Mittelpunkt. Gern auch mit anderen in der Gruppe genießen. und die Mittelmeerkost befolgen: also wenig Zucker und Weizen, Milch in Maßen, viel an pflanzlicher Nahrung wie Gemüse, pflanzliche Eiweiße und Fette (Olivenöl, Raps, Kokos, …) und immer mal wieder Fleisch oder Fisch. Und: Würzen mit (vielen frischen) Kräutern, und Ingwer. Schlafen fürs Jungbleiben Während des Schlafes werden Wachstumshormone ausgeschüttet welche die Verjüngung der Zellen anregen. Dieses Zellregenerieren kann noch angeregt werden, wenn schon einige Stunden vor dem Zu-Bettgehen auf Kohlehydrate verzichtet wird. (Stichwort intermittierendes Fasten) Fazit zum Buch: Praktisch & anwendbar. Wichtige Studien einfach erklärt und brav zitiert . Leider nur in reiner Textform, also keine (bunten) Bilder oder Grafiken, Zusammenfassungen etc. Immerhin gibt es Zwischenüberschriften, um sich durch die knapp 200 Seiten durch zu arbeiten.

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