Leserstimmen zu
Die Wilden - Familientreffen

Sabri Louatah

Die Wilden Trilogie (3)

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3. Band

Von: Sydney

04.10.2019

Diesen 3. Band der Trilogie habe ich als Testleser bekommen. Da ich Band eins und zwei nicht gelesen hatte, habe ich mich über die sehr ausführliche Einleitung mit Familienstammbaum und einer kurzen Beschreibung der Protagonisten gefreut. Trotzdem blieb die Handlung für mich leider nicht nachempfindbar sondern konstruiert und unrealistisch, auch mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht anfreunden. Schade.

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Leider nicht so meins

Von: rotalied

30.06.2019

Ich gebe ungern schlechte Bewertungen, die Geschichte war an sich schon gut, aber ich kam leider nicht in die Geschichte rein. Mir hat der Schreibstil wenig gefallen.

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Die Wilden - zu wild

Von: Busylizzie

12.05.2019

Da ich diese dritte Folge gelesen habe, ohne die ersten beiden zu kennen, fiel es mir wahnsinnig schwer, dem Geschehen zu folgen. Auch wenn im Vorspann alle Personen und deren Rollen im Buch genannt und erklärt werden, kann man die Handlung schwer nachvollziehen. Literarisch auf einem hohen Niveau, ohne Frage. Doch ich habe das Buch nur bis zur Hälfte gelesen und dann aufgegeben. Schade eigentlich. Das war mir nicht klar, als ich mich um das Buch beworben habe.

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Unruhiges Frankreich

Von: Udo

22.04.2019

Auch der dritte Teil der Triologie von "Die Wilden " hat mir ausgezeichnet gefallen. Um in die Geschichte hereinzukommen, ist zu empfehlen, die beiden vorherigen Bände zu lesen. Der Roman ist sehr spannend, aber auch sehr politisch geschrieben. Hauptprotagonisten in diesen Romanen ist die aus Algerien stammende Großfamilie Nerrouche, die nun in Frankreich lebt und in ein Attentat auf den erste arabisch-stämmigen Präsidentschaftskandidaten verwickelt wird. Ein rasantes Buch, das man aber mit Konzentration lesen sollte.

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Die Wilden - Familientreffen

Von: Rosalie2606

10.04.2019

Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Teil des Romanzyklus "Die Wilden" des französischen Autors Sabri Louathan. Deshalb fand ich es lobenswert, dass zunächst ein Rückblick auf den ersten Seiten des Buches stattfand. Allerdings wurde ich als Leserin, die die beiden Teile zuvor nicht kannte, erschlagen von der Vielzahl der agierenden Personen (insgesamt 50!). Schauplatz dieses Romans ist das politische Milieu Frankreichs, welches geprägt ist von Unruhen, Intrigen und einem Attentat sowie die Verstrickung einer algerischen Migrantenfamilie in diese brisante Situation. Meiner Meinung nach ist ein gewisses Grundwissen und Verständnis u.a. für Politik, Religion, Migrantenpolitik wünschenswert zur Entschlüsselung, der ab und zu verworrenen Handlungsstränge. Der Stil ist rasant und anspruchsvoll (ständiges hin und her springen von einem Protagonisten zum anderen). Die Sprache hingegen gehaltvoll, detailreich und fantasievoll ("Der Vollmond franste auf der Seeoberfläche aus.", "Gewittersäckchen"). Das Buch ist resümierend also keine leichte Kost, d.h. kann man nicht einfach mal so weglesen, sondern braucht ein gewisses Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit.

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Das Ende einer Familien Saga

Von: Sophie

10.04.2019

“ Die Wilden – Familientreffen“, von Sabri Louatah, erschienen im Heyne Verlag, aus dem Französischen von Bernd Stratthaus, bildet den Abschluss einer Trilogie. Da ich die ersten beiden Bücher nicht gelesen habe, hat mir der Stammbaum der Familie Nerrouche, sowie die Nennung, inklusive kurzer Vorstellung der im Buch vorkommenden Personen, das Lesen und Verstehen zugänglich gemacht. Zusätzlich gibt es vorneweg eine fünfseitige Zusammenfassung der ersten zwei Bände. Sabri Louatah schreibt über die vermeintlich gelungene Integration von Moslems in Frankreich. Exemplarisch dafür steht , die algerisch stämmige Familie Nerrouche sowie ein erster arabischstämmiger Präsident. Zusätzlich geht es um vermeintlichen islamististischen- und vor allem um rechtsradikalen Terror. In der französischen Politik geht es vor und hinter den Kulissen knallhart zu. In der Familie Nerrouche nicht viel weniger. Sabri beschreibt eine mitunter dramatische Familiengeschichte, eingesponnen in eine Krimihandlung, vor dem Hintergrund der ethnischen und sozialen Spannungen im heutigen Frankreich. Die Thematik des Buches finde ich sehr interessant. Leider hat mich der Roman nicht so ganz überzeugt. In manchen Sätzen war mir zu viel an Information. Und an anderen Stellen zu wenige. Ich denke, die beiden anderen Bände dieser Familiensaga zu kennen, könnte mich dem Abschlussband näher bringen.

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Die Wilden Familientreffen

Von: Heini671

10.04.2019

Mir hat der Roman "Die Wilden" gut gefallen, obwohl ich die beide erste Bücher nicht gelesen hat. Sehr praktisch (auch für die Leser, die mit ersten Bücher vertraut sind) finde ich die kurze Zusammenfassung der ganzen Vorgeschichte und die Auflistung aller Figuren des Romans und ihrer familiären und sozialen Beziehungen. Solche Auflistungen helfen mir immer ein Buch zu lesen, wenn es um viele Charakteren geht. Ansonsten verliert man sich schnell in der Geschichte. Bezüglich des Buches selber wollte ich keine Spoiler machen. Am Anfang fand ich das Buch ein bisschen langweilig. Nach der ca. 40. Seite ist die Geschichte für mich spannend genug geworden, um mir Interesse zu verleihen weiter zu lesen. Damit ist meine Empfehlung anfangs trotzdem weiter zu lesen.

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Sabri Louatahs Roman "Die WildEN" ist eine groß angelegte Familiensaga in drei Bänden, von der ich allerdings nur den 3. Teil "Familientreffen" gelesen habe. Da der Band jedoch mit einem Stammbaum, einer Übersicht der Romanfiguren sowie einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse beginnt, ist es für das Verständnis der Geschichte nicht unbedingt nötig, die zwei vorherigen Bände gelesen zu haben. Als Hintergrund hat der Autor Frankreich gewählt und die Protagonisten in eine aktuell mögliche politische Situation gewoben, in der das Besondere ist, dass sich ein fiktiver Präsident mit "Migrationshintergrund" einer angespannten politischen Sicherheitslage gegenübersieht, die seine Familie in Form eines möglicherweise terroristischen Bruders des zukünftigen Schwiegersohns direkt betrifft. Dies zeigt bereits die Komplexität der Handlung an, die denn auch nicht nur auf französischem Boden, sondern u.a. auch in Algerien und New York stattfindet. Die beiden Familien, um die es hauptsächlich geht, sind entzweit und ihre Konflikte betreffen zahlreiche andere Figuren, so dass es nicht nur zu politisch riskanten, sondern auch zu emotional angespannten (und immer wieder sexuell aufgeladenen) Situationen kommt. Zusätzlich zu den spannenden politischen Verschwörungen gibt es zahlreiche Affären, ein bisschen Glamour, ein bisschen Gewalt, nicht immer jugendfrei, aber alles noch im Rahmen. Die Charaktere sind etwas naiv oder auch simpel gezeichnet, doch die Handlung schafft es immer wieder, meine Spannung zu halten, um doch herauszufinden, wie es mit der jeweiligen Figur weitergehen wird. Die Sprache an sich ist einfach, jedoch sind die Sätze manchmal zu vollgepackt mit Beschreibungen und es gibt zu oft überflüssige Vergleiche, die meinen Lesefluss eher gehindert als gefördert haben. In den Dialogen zeigt der Autor jedoch sein Können und wer gerne aufwändig produzierte, facettenreiche Mehrteiler liest (oder schaut, da die Bücher auch als TV-Serie produziert werden sollen), kommt bei den WildEN sicher auf seine Kosten. Dies ist ein Roman, den ich nicht unbedingt meiner Schwester (zu wenig politisch interessiert) oder meinem Freund (zu großes politisches Vorwissen) schenken würde, aber vielleicht meinem am Weltsgeschehen interessierten Bruder oder einer Freundin, die Liebesgeschichten gern mit etwas mehr Spannung gewürzt haben möchte und Zeit zum Lesen hat, den ich musste beim Lesen oft Geduld aufbringen und hätte den Roman gern auf die Häfte gekürzt.

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