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Leserstimmen (40)

Marina Heib: Drei Meter unter Null

Drei Meter unter Null Blick ins Buch

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€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27111-1

NEU
Erschienen: 06.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Rezension - "Drei Meter unter Null"

Von: Martina - Schmökerwelten Datum : 23.05.2017

https://www.facebook.com/Schmoekerwelten

"Drei Meter unter Null" konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich bin von Anfang an nicht in das Buch hineingekommen und es war sehr schnell klar, dass ich mit Marina Heibs sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil nicht warm werde. Die ganze Geschichte war mir einfach zu wirr. Und nichts gegen einige gestreute philosophische Phrasen, aber hier war es definitiv zu viel des Guten. Die Protagonistin fand ich sehr unglaubwürdig, ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden. Ihre ewig wirren Gedanken haben mich total ratlos zurückgelassen. Die Handlung hatte für mich überhaupt keinen Tiefgang, war mir viel zu oberflächlich. Richtige Spannung kam nicht auf. Viel zu spät lässt die Autorin den Sinn hinter der ganzen Story erkennen. Die entsprechenden Erklärungen hätte ich gerne viel früher gehabt, um mich wenigstens halbwegs in die Protagonistin hätte hineinversetzen und die Geschichte einigermaßen logisch angehen zu können. Die Auflösung, die eigentlich schockierend und spannend ist, konnte es leider nicht mehr herausreissen. Dieser Stil wurde von der Autorin ja scheinbar bewusst gewählt, aber mich konnte sie damit leider überhaupt nicht überzeugen. Die Handlung hätte viel Potential haben können. Wenn es kein Reziexemplar gewesen wäre, hätte ich das Buch abgebrochen und nicht beendet.

Spannend und grusselig

Von: Arietta aus Traben-Trarbach Datum : 06.05.2017

Das war ein Krimi der unter die Haut ging und Gänsehaut beim Lesen hinterlassen hat.
Sehr gut hat die Autorin die Situation beschrieben und alles sehr Bildhaft erzählt. Es war meiner erster Roman der Autorin und wird auch nicht mein letzter sein. Eine Frau die aus Demütigung und Rache zur Mörderin wird. Es war schon ziemlich hart.
Ich bedanke mich nochmals für meinen tollen Buchgewinn .....

Ein überraschend spannender Thriller

Von: Myrcella Datum : 28.04.2017

kaiserinvivien.blogspot.de/

Meine persönliche Meinung


Das Cover:
Das Cover ist recht schlicht gehalten und sagt erst mal nichts über den Inhalt aus, jedoch kann man schon ersehen, dass es sich um einen Thriller handelt. Allein wegen der Schlichten Aufmachung und der etwas düsteren Farbzusammensetzung sticht es schon heraus.


Die Handlung:
Zu Beginn lernt man die bis zum Ende des Buches namenlose Protagonistin kennen und erfährt sehr viel über ihre doch scheinbar recht normale Kindheit. Gleich schon am Anfang liest man, mit welcher Kaltblütigkeit die Protagonistin vorgeht und ihren ersten Mord plant. Krampfhaft versuchte ich die Verbindung zwischen der Erzählerin und dem ersten Opfer herauszufinden und somit baut die Autorin schon einen enorm großen Spannungsbogen auf.

Nach und nach versteht man die Beweggründe und kommt somit einer sehr grausigen Vergangenheit auf die Spur, mit der ich persönlich in diesem Ausmaß nie gerechnet hätte.

Geschickt spielt die Autorin hier mit den Zeitsprüngen, in dem sie den Leser immer wieder Eindrücke über die Vergangenheit der Protagonistin einfließen lässt.

Zum Schluss hat die Wendung mich mit einem rasanten Finale regelrecht geschockt, da ich mit diesem Ausgang niemals gerechnet hätte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch total angenehm zu lesen.
Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und man hat von allen ein lebhaftes Bild vor Augen.

Das Buch hat mich wirklich überrascht und anhand des schockierenden Endes richtig geflasht.




Mein Fazit:
Dieses Buch ist für mich eine richtig Überraschung gewesen, da hier eine sehr spannenden Geschichte auf recht wenigen Seiten projiziert wurde. Von mir gibt es hierfür eine ganz klare Kaufempfehlung und ich vergebe die volle Punktezahl mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

Thriller mit starker Idee aber schwacher Umsetzung

Von: catching.wordsss Datum : 22.04.2017

catching-wordsss.blogspot.de/

Allgemeines

Titel: Drei Meter unter Null
Autorin: Marina Heib
Verlag: Heyne Encore
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-453-27111-1
Seiten: 249
Preis: 19,99€

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Klappentext

"Ich will nicht mehr normal sein. Ich habe es viel zu lange versucht. Jetzt schlage ich zurück. Ich werde ihnen wehtun. Sie müssen bestraft werden. Für das, was sie getan haben. Für all das, was ich nicht mehr empfinden kann. Für das Leben, das sie mir gestohlen haben. Dafür werde ich ihnen das ihre nehmen.

Ich suche. Ich finde. Ich töte."

Cover

Das Cover ist wirklich schön. Dunkel und auf den Stufen sind kleine Lichtreflexionen. Düster und passend für einen Thriller. Es hat auch ganz ziemlich angenehmen Material und lässt sich toll anfassen. Wirklich ansprechend gestaltet.

Schreibstil

Mit dem Schreibstil bin ich nicht gut klar gekommen.
Es war teilweise viel zu langweilig und langatmig geschrieben. An manchen Stellen gab es so unnötige Erzählungen und Aufzählungen, dass es viel zu einfach war, mit den Gedanken abzuschweifen. Immerwieder wurden irgendwelche Fremdwörter benutzt, mit denen ich nichts anfangen konnte. Ich möchte bei einem Buch keinen Duden daneben liegen haben, um es verstehen zu können. Das hat mir wirklich das Interesse genommen, dass Buch weiter zu lesen.

Charaktere

Die namenlose Portagonistin war mir den Großteil des Buch hinweg unsympathisch. Ihre Träume und Wünsche als Kind waren ja noch ganz süß. Aber als Erwachsene Frau schien sie mir aber so stur und unvernünftig. Natürlich, sie hatte eine schreckliche Kindheit, wuchs dann aber in einer liebevollen Umgebung auf, wurde verwöhnt. Zum Glück hat sich gegen Ende dieses Verhalten erklärt.

Die Charaktere hatten allgemein wenig Tiefe. Niemand wurde einem wirklich näher gebracht. Sie wurden nur ins Geschehen geworfen, aber um eine stärkere Bindung aufbauen zu können und sie weniger unsympathisch wirken zu lassen, hätten sie mehr Charakter gebraucht.

Meine Meinung
(Spoilerwarnung)

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Da ich einiges Gutes darüber gehört hatte, waren die Erwartung natürlich hoch, aber sie konnten nicht erfüllt werden.

Die Idee ansich ist wirklich interessant und gut. Auch dass man aus dem Blickwinkel der Mörderin alles gesehen hat, war faszinierend und hat gute Einblicke in die Gedankenwelt gegeben.

Die Kapitel waren mir eindeutig zu lang und oft zu weit ausgeschmückt. Es wirkte oft erzwungen und nicht interessant oder relevant für die Story. Die Kapitel sprangen immer zwischen ihrer Kindheit und dem Jetzt hin und her.
Gerade manche Sachen aus der Kindheit hätten wirklich rausgelassen werden können, doch gerade diese Stellen wurden weitläufig ausgeschmückt. Gegen Ende erfährt man auch, warum so viel Wert auf die Kindheit gelegt wurde und warum sie immer zwischen diesem glücklichen, verträumten und einem gewaltätigen Kind schwankt.

Am Ende konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen und sie verstehen. Die Schilderungen, wie es damals zu ihrer Geburt kam, die Umstände haben mich dann wirklich mitgenommen. An dieser Stelle war der Tiefgang wirklich nötig und auch angebracht. Man hat mehr erfahren und es wurde schlüssiger.

Ich war froh zu erfahren, warum sie gerade diese Männer ausgewählt hatte. Es wirkte erst so zufällig ausgegriffen und lies sie wie eine Psychopathin wirken, doch am Ende war es wirklich schlüssig.

Das Ende hat mich überrascht. Dass der Vater ein Teil dieser Gruppe war, die ihre Mutter entführt und vergewaltigt hat, hätte ich gar nicht erwartet. Ihre Handlung danach fand ich jedoch wieder etwas merkwürdig. Sie hat es erfahren, tötet ihren Vater aber nicht. Sie geht einfach, hat ihre Dämonen besiegt und lebt nun ganz normal weiter vor sich hin, fast als wäre nichts gewesen.

Wenigstens wurde Bezug zum Titel hergestellt. Man erfährt, dass das Verließ, wo die Mutter gefangen wurde, drei Meter unter Null lag. Ein sinnvoller und schlüssiger Titel, der seine Erklärung im Buch findet.

Leider fehlt mit in diesem Buch an vielen Stellen die Spannung. Szenen die etwas mehr Tiefgang benötigt hätte, haben diesen nicht bekommen. Andere Stellen wurden zu weit ausgeschmückt. Der Schreibstil war allgemein ziemlich langweilig, nur gegen Ende wurde es wirklich spannender.
Die Idee hinter dem Buch ist wirklich gut und auch, dass es aus der Ich-Perspektive der Mörderin erzählt wurde, hat dem ganzen einen anderen Blickwinkel gegeben.
Der Klappentext klang wirklich gut, jedoch wirkt er etwas zu dramatisch für die inhaltliche Umsetzung. Generell fehlt etwas, was dem Buch mehr Spannung gegeben hätte.

Was für ein Buch!! Unglaublich gut!!

Von: mariesbookishworld Datum : 17.04.2017

www.mariesbuecher.blogspot.de

Was für ein Buch!
Selten wurde mir besser vor Augen geführt, wie dünn die Haut von Moral und Zivilisation ist.
Ein sehr schlüssig erstellter Exkurs in Rache, Selbstjustiz, Gewalt und Mord.

Eine junge Frau erfährt, dass sie durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde und ihre Mutter jahrelang missbraucht wurde.
Dies und die langsame Aufklärung der Familienumstände, in denen sie aufwächst werden so exzellent miteinander verwoben, dass selbst mir als Leser die Logik des Tötens vollkommen klar ist.

Dabei entsteht jedoch kein Blutrausch, sondern ein klarer und ruhiger Fluss, welcher unglaublich mitreissend wird.

Spannend, erschreckend realistisch und mit brillantem Stil geschrieben.

Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen und freue mich auf weitere Werke der Autorin!

Düster und spannend

Von: Angelika O. Datum : 12.04.2017

kaltefuesseundhaende.wordpress.com

Die Mörderin erzählt aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte, wie sie war und wie sie wurde wie sie jetzt ist. Der Einstieg in die Geschichte mit dem Prolog beginnt unspektakulär, ja fast langweilig. Die namenlose Protagonistin erzählt aus ihrer Kindheit. Wie jedes Kind hat auch sie Zukunftsträume und –wünsche. Doch diese sind bei ihr sehr fantasievoll und entsprechen nicht der Norm. Sie ist eben doch nicht wie alle anderen Kinder, hat keine Freunde und wird für ihre Fantastereien gemieden. Verständnis für ihre rege Fantasie findet sie nur bei ihren Eltern. Besonders der Vater unterstützt sie dabei. Richtet liebevolle Zufluchtsorte in ihrem Kinderzimmer her. Dort kann sie, ganz sie sein und ihre Träume ausleben.

Nach dem Prolog schlägt die Stimmung um. Der Ton wird härter, voller Wut, mit viel Hass. Ich wusste gar nicht was da auf mich zukam. Wusste nicht, was ich von “ihr” halten soll. Wieso diese Verbitterung, wieso diese Wandlung? Etwas ist passiert, zwei Jahre vorher”. Dieses Erlebnis hat “sie” zu der Person gemacht, die sie ab nun verkörpert. Sie wird zur Mörderin. Schildert in Rückblicken, wie es dazu kam. Peu à peu erfährt man als Leser den Grund, warum “sie” zu dem wurde, was sie ist. Die Rückblicke wechseln sich mit den Geschehnissen in der Gegenwart ab. Sie ist auf der Jagd. Sie ist ein Raubtier. Sie will töten, sie muss töten. Denn sie will Vergeltung. Der Auslöser für diese Taten sind schockierend und man kann den Hass und die Wut dann auch verstehen.

Die Geschichte selber ist mit 250 Seiten recht kurz, überzeugt aber durch die unterschiedlichen Handlungsstränge und vor allem durch die drakonischen Wendungen. Zwar hat man als Leser immer einen entsprechenden Hintergedanken, die Wahrheit selber ist aber noch um einiges grausamer.

Das Cover und der Titel lassen schon vermuten, dass e.s düster wird in diesem Thriller. Was sich hinter den “Drei Meter und Null” verbirgt ist schrecklich und abartig, entspricht aber leider auch so manches Mal der Realität.

Marina Heib war mir bisher als Autorin unbekannt. Mit diesem Roman hat sie mich aber zu Hundertprozent überzeugen können, es wird bestimmt nicht das letzte Buch von ihr für mich gewesen sein!

Mein Fazit:

Ein durch und durch gelungener Thriller. Düster und spannend, gern mehr davon!

Ein echter Pageturner

Von: Buchstabensalat Datum : 09.04.2017

https://www.facebook.com/Buchstabensalat1/?ref=bookmarks

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.


Das ist mal wieder ein Thriller der Güteklasse A.
Ein echter Pageturner.
Harmlos klingender Titel, der sich erst im Laufe des Lesens erklärt, schluckt einen das Buch von Anfang an.
Geradezu poetisch wird hier das Leben einer jungen Frau beschrieben, die normal zu sein versucht, aber doch ganz anders ist. Oder doch nicht?

Am meisten beeindruckt hat mich hier tatsächlich die Art des Schreibens. Ich habe noch nie einen so poetischen Thriller gelesen.
Ein bisschen wie "oh sieh nur, diese Schönheit, diese Blumen, diese Schmetterlinge, diese verstümmelte Leiche, dieses Einhorn....
Wunderschön bunt und mit Zuckerwatte..." Ihr versteht was ich meine?

Hier gibt es auf jeden Fall fünf von fünf Sternen!

Emotionale Achterbahn

Von: Krimisofa.com aus Wien Datum : 08.04.2017

krimisofa.com

Bücher aus der Täterperspektive gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, von fast 400 Büchern, die ich gelesen habe, waren genau drei davon dabei. Das erste war Paul Cleaves Debütroman Der siebte Tod, an das zweiten kann ich mich nur schemenhaft erinnern – es war nicht sonderlich gut – und das dritte ist Drei Meter unter null – und ist mit Abstand das beste.

Ich kannte Marina Heib vorher nicht, wusste auch nicht mehr, was mich bei Drei Meter unter null erwartet, obwohl ich Wochen zuvor eine Rezension dazu gelesen habe. Doch bereits auf den ersten Seiten wird klar, was einem hier begegnet – oder auch nicht. Denn die erste Hälfte ist komplett anders als die zweite. In der ersten Hälfte begegnet man einer Frau, die Mitte 30 und erfolgreich in ihrem Beruf ist, eine Eigentumswohnung in Berlin-Mitte hat, sich eine Jacht kaufen will und Leute ermordet. Das tut sie scheinbar willkürlich, egal, ob das der wohlhabende Hermann oder der versoffene Penner Henryk ist. Man kennt auch ihr Motiv nicht, denn weder hatte sie eine schreckliche Kindheit, noch legte sie die klassische Bettnässer-Tierquäler-Feuerleger-Karriere hin, die man als Serienkiller ja offenbar absolviert haben muss. Würde die Geschichte nur aus der ersten Hälfte bestehen, Psychologen würden sich die Zähne an dem Fall ausbeißen.

Doch ab dem Moment, ab dem der Buchtitel in der Geschichte zum ersten Mal fällt, beginnt man zu verstehen – die Geschichte, die Hintergründe, das Motiv, die Person. Ab dann wird alles klar, man kann die Motive nachvollziehen, man versteht, wieso die Mörderin im Kindergarten grundlos andere Kinder verprügelt hat, man versteht, wieso sie Alpträume hatte, man versteht alles, und man kann so gut nachvollziehen, warum sie heute tut was sie tut. Die zweite Hälfte ist so emotional wie die erste es nicht ist. Die erste ist eine kühl geschilderte Geschichte einer Frau, aus der Sicht dieser Frau, eine Geschichte über Hinz und Kunz, über Krethi und Plethi; Namen sind Schall und Rauch in dem Buch, die Protagonistin hat selber keinen, zumindest keinen, zu dem sie steht. Die zweite Hälfte ist das emotionalste, das ich jemals gelesen habe und sorgt für eine Menge Gänsehaut und mehr.

Das Buch ist ein innerer Monolog mit relativ wenigen Dialogen, das einen sprachlichen Spagat zwischen gebildet und roh vollzieht. Der Showdown kommt ohne Pistolenschüsse, Verfolgungsjagden oder Explosionen aus, sondern ist ruhig, gefühlsbetont und ergreifend – eben, weil die Geschichte kein x-beliebiger Thriller ist. Drei Meter unter null beginnt mit prächtigstem Sonnenschein und endet in dunkelster Finsternis.

Fazit: Ich habe davor nie etwas von Marina Heib gehört, geschweige denn gelesen, aber dieses Buch hat sich mir ins Hirn gebrannt und ich werde vermutlich zum Serientäter werden – schuldig im Sinne der Anklage.

Rache ist weiblich

Von: leben-lieben-lesen.blogspot.de Datum : 06.04.2017

leben-lieben-lesen.blogspot.de/

Der bislang beste Thriller meines Lesejahres 2017: In "Drei Meter unter Null" schildert eine Mörderin, wie sie wurde, was sie ist.

Die Story:
Ich suche. Ich finde. Ich töte.
Sie beobachtet ihre Opfer, plant ihre Morde akribisch und schlägt kaltblütig und unbarmherzig zu. Ein nebliger Tag im November ändert alles für eine junge Frau, die sich vergeblich um ein Leben der Normalität bemüht hatte. Nun beschließt sie Rache zu nehmen, damit ihre Opfer ebenso leiden wie sie...

Die Autorin:
Marina Heib, Jahrgang 1960, studierte Orientalistik und Philosophie in Tübingen und Saarbrücken und absolvierte anschließend ein Volotariat bei "cinema" in Hamburg. Nach Stationen in weiteren Redaktionen landete sie 10 Jahre später beim Fernsehen und verfasst seitdem Drehbücher und entwickelt Konzepte für Serien. Als Gegengewicht zur heilen TV-Welt begann sie mit dem Schreiben von Kriminalromanen. 2006 wurde "Weißes Licht" veröffentlicht, weitere Krimis um die SoKo von Kommissar Beyer und die Psychologin Anna Maybach folgten.

Mein Leseerlebnis:
Es kommt selten vor, dass mich die Story eines Thrillers nicht nur fesselt, sondern tatsächlich persönlich berührt. Marina Heib ist das mit "Drei Meter unter Null" mühelos gelungen. Schnörkellos und anfänglich beinahe analytisch beschreibt die Mörderin Vorbereitung und Ausführung ihrer kaltblütigen Taten. Atemlos verfolgt man das Geschehen und verschlingt die Seiten mit der Frage nach dem Motiv, das eine junge Frau dazu führt, von einem Moment zum nächsten ihre Karriere und Beziehung zu beenden und sich der Jagd nach vier Männern zu verschreiben. Doch übt sie tatsächlich Vergeltung an den Richtigen und lassen sich die Dämonen durch die Morde wirklich ein für allemal vernichten?
Mehr wird hier nicht verraten, denn "Drei Meter unter Null" ist ein echter 5-Sterne-Thriller, den man unbedingt selbst "erleben" muss!

Grandiose Wendung die alles verändert

Von: Happy Booktime Datum : 03.04.2017

happybooktime.blogspot.de/

Cover
Fasziniert euch ein dunkles Cover eines Thrillers genauso wie mich? Nahezu komplett schwarz ist dieser Schutzumschlag, nur ein paar hellere „Lichtreflexe“ deuten Stufen an, die nach oben führen und auf denen der Buchtitel zu lesen ist. Zurückgehalten und sehr atmosphärisch wirkt diese Illustration und schafft damit eine tolle Grundstimmung um sich in Thrillerlaune zu bringen.

Meinung
Als ich dieses Buch in den Händen hielt, wollte ich direkt loslegen es zu lesen. Der Klappentext baute schon eine so große Neugier auf, das ich kaum warten konnte. Und dennoch habe ich etwas anderes gefunden, als ich erwartet habe.

Aus der Sicht der Protagonistin, deren Name nicht erwähnt wird, wird dieser Thriller in der Ich-Perspektive erzählt. Die junge Frau wird nach jahrelangen Versuchen ein normales Leben zu führen von ihren Rachegelüsten übermannt und begibt sich auf die Jagd.
Dabei geht sie taktisch und durchdacht vor. Die Menschen, die ihr Leid angetan haben, sollen selber leiden. Das macht sie unmissverständlich klar.

Anfangs habe ich gedacht, die Hauptperson ist eine ziemlich kranke und abgebrühte Mörderin, sie wirkte unnahbar, kaum greifbar und war immer ein wenig wie ein Schatten. Das ihr Name nicht gefallen ist, hat dieses Gefühl für mich noch verstärkt.
Eine Wendung, die ich so überhaupt nicht erwartet habe, brachte dann aber ein wenig Licht ins Dunkel. So viel Licht, das ich sie nicht mehr als die Psychopathin gesehen habe, die ich meinte kennengelernt zu haben sondern sogar Verständnis aufbrachte.

Heib´s Schreibstil unterstützt dabei sehr gut die zwei Welten, in denen sich die Protagonistin bewegt. Szenen aus ihrer Kindheit werden ausschweifend und wunderbar erzählt. Man empfindet diesen Wohlfühl-Charakter mit, die nostalgische Gedanken in einem auslösen.
In der Gegenwart, der Zeit der Jägerin mit düsterer Seele werden die Sätze komprimierter. Fast schon abgehackt und recht emotionslos. Anfangs hat mich dieses hin und her ziemlich verwirrt, und auch die Längen, die sich besonders zu Beginn eingeschlichen haben, haben in mir manchmal das Gefühl aufkeimen lassen, „Drei Meter unter Null“ doch wieder zur Seite zu legen doch im Laufe des Buches habe ich gemerkt, wie diese Wechsel auf mich gewirkt haben und mich schnell in eine gewisse Lesestimmung und somit auch in jeweils wechselnde Lesetempi gebracht haben. Dann konnte ich das Buch auch nicht mehr zur Seite legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Fazit
Heib hat einen großen Thriller geschrieben, der durchhaltende Leser mit einer ungeahnten Wendung und enorm viel Spannung belohnt. Nie war mir eine Protagonistin so fremd und hat mich doch so mitgezogen.

Das Thriller-Highlight des Frühjahrs!

Von: Stephanie Manig aus Oelsnitz Datum : 23.03.2017

buchstabenfaengerin.wordpress.com

Es ist der Thriller, auf den ich in diesem Frühjahr am sehnlichsten gewartet habe: „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib. Am 6. März 2017 erschien er endlich bei Heyne Encore. Mit großen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

In ihrem aktuellen Buch erzählt Marina Heib die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben bisher mit einem guten Job, einer schicken Wohnung und einem solidem Elternhaus ganz normal verlief. Doch eines Tages entschließt sie sich, dieses Dasein hinter sich zu lassen. Sie wird zur Mörderin.

In „Drei Meter unter Null“ zeichnet Marina Heib das auf verstörende Weise faszinierende Psychogramm einer Frau, die schon in ihrer frühen Kindheit gespürt hat, dass sie anders ist als die anderen Kinder. Die namenlose Protagonistin gibt die beklemmende Geschichte aus ihrer Sicht wieder. Eine durch und durch interessante Frau: Sie ist stark, diszipliniert, rachsüchtig und schildert nüchtern und ohne den kleinsten Funken Selbstmitleid ihre Vergangenheit. Obwohl ich bis zum Schluss eine gewisse Distanz zu der Figur der Erzählerin gespürt habe, hat sie doch meine Sympathien gewonnen.

Erst relativ spät offenbaren sich dem Leser die Geschehnisse, die diese augenscheinlich so normale und doch brandgefährliche Frau zur Mörderin werden lassen. Langweilig ist es bis dorthin allerdings kein bisschen. Die Mörderin schildert in der Zwischenzeit ihre Taten, die akribischen Vorbereitungen darauf und blickt auf ihre Kindheit zurück. Stück für Stück enthüllt sich die dramatische Geschichte um die junge Frau und fügt sich schließlich zu einem erschreckenden Ganzen zusammen.

Die Sprache dieses Thrillers ist so gegensätzlich wie dessen Hauptfigur: Manchmal lässt Autorin Marina Heib ihre Protagonistin mit anspruchsvoller Wortwahl philosophieren, dann wieder fallen ziemlich deftige Ausdrücke, die im Fernsehen mit einem Piepton unterlegt würden. Einige Sätze sind so grausam und dabei doch so schön, dass sie Gänsehaut verursachen: „Ich segele ohne Boot und Balken auf einem Meer aus Wut und werde die Fluten mit Blut färben.“ („Drei Meter unter Null“, Seite 22)

Die ganze Story ist in sich absolut stimmig, nachvollziehbar und fesselt mit ihrer durchweg düsteren Stimmung. Und nachdem ich dieses Buch mit Begeisterung gelesen habe, kann ich voller Überzeugung sagen: Das sehnsüchtige Warten darauf hat sich absolut gelohnt!

Ein erschütterndes und düsteres Psychogramm einer Mörderin – sprachgewaltig und grandios erzählt

Von: Claudia Bett Datum : 22.03.2017

www.claudiabett.com

Marina Heib ist im Krimi- und Thrillergenre zwar keine Unbekannte, aber bislang habe ich noch keines ihrer Bücher gelesen. Als ich jedoch "Drei Meter unter Null" in der Verlagsvorschau entdeckt hatte, konnte ich den Erscheinungstermin kaum abwarten, denn dieses Buch versprach ein Thriller ganz nach meinem Geschmack zu sein. Ich fing auch sofort an zu lesen, als es dann endlich bei mir ankam und war ein bisschen enttäuscht, dass es nur so wenige Seiten hat und so schnell gelesen war, denn es war einfach großartig. Obwohl es so ein dünnes Büchlein ist, ist "Drei Meter unter Null" einer der gewaltigsten, erschütterndsten und düstersten Thriller, die ich jemals gelesen habe und ging mir so unter die Haut, dass ich diese Geschichte nicht so schnell vergessen werde.
Schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass "Drei Meter unter Null" ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher und herausragender Thriller ist, der sich schon sprachlich und stilistisch weit von der Masse anderer Bücher dieses Genres abhebt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach brillant, ihre Sprache fast poetisch, vor allem aber so eindringlich und ausdrucksstark und gleichzeitig so klar und prägnant, dass es wirklich ein Genuss ist, solche Sätze zu lesen, denn da sitzt jedes Wort. Besonders beeindruckt war ich jedoch, mit welcher Präzision und mit welchem Gespür für menschliche Emotionen und Abgründe Marina Heib ihre Protagonistin ausgearbeitet hat.
Das ganze Buch wird aus der Ich-Perspektive einer Frau geschildert, die im Alter von vierunddreißig Jahren beschließt, Mörderin zu werden. Ihren Namen erfährt man nicht und auch das Motiv für ihre Taten bleibt zunächst im Dunkeln, aber man erhält sehr tiefe Einblicke in ihr Denken, Fühlen und Leiden. Während sie sich auf ihrem blutigen Rachefeldzug befindet, wirft sie immer wieder einen Blick zurück in ihre Vergangenheit und lässt ihr ganzes bisheriges Leben noch einmal Revue passieren.
Schon als Kind war sie anders als andere, sehnte sich nach Abenteuern, wollte nicht Ärztin oder Ingenieurin werden, sondern Pippi Langstrumpf, Tarzan oder Winnetou. Sie wuchs sehr behütet auf, ihre Eltern unterstützten ihre Träume, liebten sie und taten alles, um sie glücklich zu machen, sorgten sich allerdings auch um ihr einziges Kind, denn es ist leichter, in dieser Welt zu bestehen, wenn man sich ein wenig anpasst. Sie drängen ihre Tochter zu nichts, sind aber erleichtert, als sie irgendwann selbst beschließt, sich anzupassen und normal zu werden. Sie studiert Informatik, ist beruflich erfolgreich und inzwischen zu einer hübschen, unabhängigen und selbstbewussten jungen Frau geworden. Doch an einem nebligen Novembertag gerät ihr Leben vollkommen aus den Fugen, sodass sie beschließt, Mörderin zu werden. Doch was genau veranlasst eine junge Frau, die so behütet aufgewachsen ist, plötzlich dazu, ihr Menschsein abzulegen und zu einer Wölfin zu werden, die auf die Jagd geht, um erbarmungslos zu töten? Diese Frage steht im Zentrum der Geschichte.
Der Leser begleitet diese Frau nun während sie ihre Opfer beobachtet, ihnen auflauert und sie brutal tötet. Sie hat einen genauen Plan ausgetüftelt, will nichts dem Zufall überlassen und hat eine Liste von Opfern angelegt. Die Männer auf ihrer Liste leben verstreut in ganz Deutschland. Für jeden von ihnen hat sie sich eine ganz individuelle Tötungsart überlegt, denn sie sollen leiden, bevor sie sterben – jeder auf eine ganz spezielle Art und Weise. Sie geht ohne Mitleid und ohne Skrupel vor. Ihre Opfer sind erfolgreiche Unternehmer, aber auch Obdachlose; ein Muster oder eine Verbindung zwischen diesen Männern ist nicht erkennbar, sodass man sich als Leser ständig fragt, warum sie das tut und was diese Männer getan haben.
Das besonders Verstörende und gleichzeitig auch Faszinierende an diesem Buch war für mich, dass ich diese Frau mochte und große Sympathien für sie hegte, was angesichts der abscheulichen Gräueltaten, zu denen sie fähig ist, sehr befremdlich und irritierend ist. Als Leser gerät man also in einen Zwiespalt, denn einerseits kann und darf man keineswegs gutheißen, was sie tut, aber andererseits möchte man sie auch unbedingt verstehen und nachvollziehen können, warum sie so barbarisch mordet. Die Autorin versteht es äußerst geschickt, den Leser auf die Seite dieser Mörderin zu ziehen, obwohl ihre Taten zunächst nicht nachvollziehbar sind und sie mit äußerster Brutalität vorgeht.
Die Spannung dieses Thrillers beruht nicht auf blutigen oder actiongeladenen Szenen, sondern in erster Linie darauf, dass man die Protagonistin unbedingt verstehen will und ihre Beweggründe erfahren möchte. Es ist zwar schockierend, sie bei ihrer grausamen Mission zu begleiten und mitzuerleben, wie skrupellos sie dabei vorgeht, aber dennoch kann man sie nie dafür verurteilen, sondern möchte nur begreifen. Denn soviel ist klar: Sie ist keine geistesgestörte Psychopathin, die aus purer Lust am Töten mordet, sondern eine gequälte Seele, die nicht grundlos tötet. Der Leser erfährt den Grund jedoch erst, als sich diese junge Frau ihrem letzten Opfer zuwendet. Wieder gerät man in ein Dilemma, als man ihr Motiv dann kennt, denn man kann sie erschreckend gut verstehen. Ich war erschüttert, schockiert und tief bewegt, als ich erkannte, warum sie zur Mörderin wurde, und ich war auch erschüttert über mich selbst, weil ich mir tatsächlich wünschte, dass es ihr gelingt, ihre blutige Mission zu vollenden. Auf den letzten Seiten, wenn man schon denkt, man wisse nun alles, hätte nun begriffen, welches bewegende Schicksal sich hinter ihren Taten verbirgt, kommt es dann noch einmal zu einer überraschenden Wendung, mit der weder der Leser noch die Protagonistin gerechnet hätte und die mich vollkommen fassungslos zurückließ.
Ich kann "Drei Meter unter Null" nur wärmstens weiterempfehlen, denn dieser Thriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefangen genommen und lässt mich auch jetzt noch immer nicht los.

Ein erschütterndes und düsteres Psychogramm einer Mörderin – sprachgewaltig, psychologisch ausgefeilt und intelligent erzählt.

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Von: Barely Lived Datum : 16.03.2017

barelylived.blogspot.de/

Titel: Drei Meter unter Null
Autor: Marina Heib
Verlag: Heyne Encore
Seiten: 256
Preis: 19,99€ Hardcover
Inhalt: Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

Meine Meinung:
Normalerweise versuche ich ja immer den Inhalt der Bücher in eigenen Worten wiederzugeben, aber da ich den Klappentext zu diesem Buch so gelungen fand und nicht wusste wie ich den Inhalt in eigenen Worten zusammenfassen soll, habe ich ihn diesmal einfach übernommen. Das Buch spielt abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. So erfährt man nach und nach die Geschichte hinter den Morden. Anfangs braucht man vielleicht etwas um in die Geschichte reinzufinden, aber man will recht schnell wissen was hinter dem ganzen steckt. Ich möchte keinenfalls Spoilern aber einige Stellen haben mich wirklich schockiert und das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es ist eindeutig tiefsinniger als ich anfangs vermutet hatte und nicht spannende dadurch, dass etwas wirklich spannendes passiert, sondern dadurch, dass man unbedingt die Geschichte hinter dem ganzen erfahren will. Mich hat das Buch teilweise sehr mitgenommen und das Ende wirklich schockiert. Von mir gibt es 4/5 Sternen, da ich den Anfang noch ich ganz so stark fand und ich die Beschreibung der Emotionen der Charaktere nicht ganz so gelungen fand, wodurch die Geschichte mir nicht so nah ging, wie es vielleicht möglich gewesen wäre. Aber insgesamt ein toller und spanneder Thriller der sich schnell weg lesen lässt.

Die Letzte Wendung bringt den Thrill

Von: Philipp Elph Datum : 14.03.2017

https://krimilese.wordpress.com/

Während ihres Sabbaticals hat sie mehrere Männer ermordet. Davon erzählt die erfolgreiche IT- und BWLerin. Die Planung und Durchführung der Taten, die sie tun musste, sind kapitelweise verpackt in die Erzählung ihres Lebenslaufs. Die Erinnerungen gehen zurück bis in die Kindergartenzeit, als sie andere Kinder verprügelte, später dann in der Grundschule von ihrer Lehrerin belächelt, von den Mitschülern verhöhnt wurde, als sie statt Ärztin oder Pilot Pippi Langstrumpf oder Winnetou werden wollte. Als Kind hat sie sich aus der Sicht ihrer Umgebung nicht normal verhalten, fühlte sich von Dämonen verfolgt. Doch irgendwann brachte ihre Mutter sie auf den „richtigen Weg“. Erfolg in Studium und Beruf – bis zu jenem Abend Anfang November, von dem an sie nicht mehr normal sein will.

Gegen Ende des Sabbaticals hat sie es fast geschafft: gesucht, gefunden und getötet.

Dann allerdings geschieht das Unfassbare. Ein unglaubliches Stück Wahrheit, das alle bis dahin erlebte Verlogenheit übertrifft. Eine Wende, wie sie für die Mörderin – und auch für die Leser – nicht denkbar, nicht erkennbar war.

Nachdem zunächst der Lebenslauf eindimensional aus Sicht der Protagonistin erzählt wird und anfänglich über das Motiv zum Töten nur spekuliert werden kann, klärt sich das Schicksal der jungen Frau an dem bereits zitierten Abend Anfang November und den folgenden Tagen auf. Töten aus Rache und Vergeltung ist die plausible Reaktion auf diese Erkenntnisse.

Damit wäre dieser Thriller eine passable, teilweise verstörende Fiktion, wenn nicht gegen Ende das Unfassbare passiert, das dem Thriller den letzten Thrill gibt und ihn schließlich noch einmalig werden läßt. Bis dahin müssen sich die Leser*innen jedoch in Geduld fassen und manche, so hört man unter Thrillerfans, bringen sie nicht auf. Sie verpassen damit eine geniale Auflösung des Lebenslaufs.

Kein gewöhnlicher Thriller

Von: Sorrynotbroke Datum : 12.03.2017

sorrynotbroke.simplesite.com

Als Kind hat man verschiedene Berufswünsche. Viele wollen Astronaut oder Rennfahrer werden. Sie wollte Pippi Langstrumpf oder Winnetou sein, wenn sie mal groß ist. Aber alles kommt ganz anders und sie wird eine Wölfin. Und Wölfe jagen. Und holen sich ihre Beute. Begleiten Sie sie auf ihrem Jagdtrip in diesem Buch.
 
Der Inhalt ist extrem schwer in Worte zu fassen und das war die beste Inhaltsangabe, die mir eingefallen ist. Die Autorin macht es einem am Anfang sehr schwer in das Geschehen hineinzufinden. Sie macht Zeitsprünge zwischen der Kindheit und der Gegenwart der Protagonistin. In ihrer Kindheit hat sie sich nicht so richtig eingliedern können und hat aufgrund der sozialen Ausgrenzung bemerkt, dass sie etwas besonderes sei. Diese Passagen werden lang und ausführlich in einem guten Schreibstil erzählt, wobei die Autorin manchmal ein bisschen über die Stränge schlägt und somit sich ein bisschen in dem Geschehen verliert. Die Gegenwart wird mit ziemlich vielen Absätzen kurz und abgehackt wiedergegeben, was das Lesen auch nicht gerade vereinfacht, ABER dann etwa ab der Hälfte kommt das, was ich vermisst habe: Spannung. Der Roman verändert sich total und entwickelt sich total zum Positiven. Ich kann jedem nur raten: Dranbleiben! Denn eure Ausdauer wird belohnt. Insgesamt wenn ich mir die Pro und Contra-Punkte anschaue, verdient das Buch 3,5 von 5 Sternen.

Drei Meter über Null

Von: Manuela Hahn aus Haigerloch Datum : 09.03.2017

lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/

Inhalt: Sie ist auf der Jagd und ihre Opfer haben keine Chance zu entkommen. Brutal und gnadenlos tötet ein junge Frau um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Meine Meinung:
Ich habe tatsächlich ungewöhnlich lange gebraucht, mich mit dem Buch anzufreunden, trotz des wirklich guten Schreibstils und der bildhaften Beschreibung der Protagonistin, die scheinbar alles hat was man braucht um ein glücklicher oder zumindest zufriedener Mensch zu werden, sie ist intelligent, sicherlich hübsch, hat einen guten Job und das wichtigste: Eltern die sie über alles lieben, die ihr für alles was sie tut Verständnis entgegenbringen, egal ob sie im Kindergarten die anderen Kinder verprügelt oder als Teenager als schwarze Göttin durch die Gegend läuft, auf die Liebe ihrer Eltern kann sie sich immer verlassen. Umso unverständlicher erschien es mir, das sie tötet, sind irre Killer doch normalerweise durch eine schlechte Kindheit geprägt und quälten schon früh unschuldige Tiere. Die Frage nach dem Warum zieht sich also durch weite Teile des Buches und hat mich trotz des holprigen Starts meinerseits, weiterlesen lassen und meine Neugier hat mir ein wahnsinns Lesevergnügen verschafft. Ich bin von der Story einfach nur hin und weg, die Auflösung offenbart die tiefsten Abgründe menschlicher Seelen und zeigt auf, wie widerlich diese Abgründe sein können.
Ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe auf weitere Bücher von ihr, die mich ebenso begeistern, die Messlatte hat sie allerdings sehr hoch gehängt.
Ich gebe für Drei Meter unter Null eine absolute Leseempfehlung.

Drei Meter unter Null - faszinierend und besonders

Von: Seehase1977 Datum : 07.03.2017

seehases-lesewelt.blogspot.de/

Zum Inhalt:

Sie war ein glückliches Kind, auch wenn Sie immer anders war als die anderen Kinder. Wollte Pipi Langstrumpf oder Tarzan werden, anstatt Tierärztin oder Rechtsanwältin wie ihre Klassenkameradinnen. Das machte Sie zur Außenseiterin, doch die Eltern des Mädchens, vor allem der Vater, zeigten immer Verständnis für ihre besondere Tochter. Später, als Erwachsene hat sie einen lukrativen Job ist erfolgreich in dem was sie tut, auch wenn Sie immer spürt, dass sie anders ist als andere und die Normalität in ihrem Leben ihr eher schwer fällt. Erst als die junge Frau Schreckliches aus ihrer Vergangenheit erfährt, streift sie ihr altes Leben ab, wird zur Jägerin und Mörderin. Alles was sie will ist Rache...

"Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist ein ganz besonderer und verstörender Thriller in den ich mich erst hineinfinden musste, der mich dann aber völlig in seinen Bann gezogen hat. Die Autorin schreibt und erzählt direkt aus der Sicht der Mörderin und der Leser verfolgt gebannt jeden Schritt den die junge Frau, die Jägerin, auf ihrem Weg die Wölfe zu töten, beschreitet. Die Atmosphäre ist düster wie die Seele der Protagonistin. Man hat das Gefühl, die junge Frau kann nur wenig Freude und Glück empfinden, alles was sie leben und existieren lässt, das einzige was sie antreibt, ist Rache. Lediglich ihre Eltern, vor allem ihr Vater, ist für sie der Fels in der Brandung, ein Rückzugsort, ein Stück Geborgenheit, aber nur dann, wenn sie es zulassen kann. Marina Heib hat einen ganz speziellen Schreibstil, sprachgewaltig und faszinierend. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Protagonistin sympathisch finden soll. Weiß nicht, ob ich ihr Tun und Handeln gutheißen kann und kann doch irgendwie verstehen, was sie umtreibt und warum sie ist wie sie ist. Die Jagd der Mörderin und ihre grausamen Taten halten den Spannungsbogen auf einem ständig hohen Level und ich wollte einfach nur wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das Ende hat mich dann komplett überrascht und regelrecht überrumpelt. Eine krasse Wendung, mit der ich tatsächlich in keinster Weise gerechnet hätte.Chapeau!

"Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist ein düsterer und ganz spezieller Thriller der mich wirklich fasziniert hat. Vor allem hat mich der sprachgewaltige Schreibstil, mit dem die Autorin die spannende und tragische Geschichte der Protagonistin erzählt und ihre Ausdrucksweise beeindruckt. Ein Thriller der sicherlich polarisiert. Mir ging das Buch definitiv unter die Haut, weswegen ich sehr gerne eine Leseempfehlung ausspreche.

Ein etwas anderer Thriller

Von: Lilli33 Datum : 06.03.2017

https://lillisbuchseite.wordpress.com

Inhalt:
Schon als Kind war sie nicht wie die anderen. Doch das war egal. Sie war trotzdem glücklich. Erst das, was sie vor zwei Jahren im November erfuhr, machte sie zur Mörderin. Sie wird ihre Liste abarbeiten. Sie kennt keine Gnade. Sie will Rache.

Meine Meinung:
Ein Thriller komplett aus der Sicht des Mörders bzw. der Mörderin ist schon etwas Ungewöhnliches. Ich musste mich erst mal mit dieser Perspektive anfreunden. SIE erzählt in der Ich-Form von ihrer Kindheit, von ihren Eltern, die sie bedingungslos liebten und die sie ebenso liebte. Und sie erzählt von ihrer Jagd auf die Wölfe. Wölfe – als solche sieht sie ihre Opfer. Raubtiere, Monster, die es nicht anders verdient haben. (Kleine Anmerkung: Damit wird den echten Wölfen sehr unrecht getan, aber sei’s drum.)

Anfangs fand ich die Erzählung einfach nur interessant und nicht gerade hochspannend. Abwechselnd wird die Entwicklung des Kindes zur jungen Frau und die Erledigung eines „Wolfes“ geschildert. Bis über die Hälfte des Buches tappt man dabei im Dunkeln, welche Verbindung zwischen ihr und den Gejagten besteht. Als ich die Hintergründe dann erfuhr, sprang mich das Grauen an. Die Geschichte ist zwar nicht wirklich neu, aber die Art, wie sie hier erzählt wird, ging mir doch ziemlich unter die Haut.

Das Beste ist dann die Überraschung gegen Ende des Thrillers. Ich fieberte gerade dem letzten Mord entgegen, als etwas völlig Unvorhersehbares geschieht. Hier hat mich Marina Heib vollkommen kalt erwischt und schockiert.

Mir gefiel auch der Schreibstil sehr gut. Die Mörderin ist sehr intelligent und belesen. Entsprechend elaboriert ist ihre Ausdrucksweise. Sie verwendet öfter Fremdwörter und drückt sich eher gewählt aus. Es ist trotzdem einfach zu lesen.

Fazit:
„Drei Meter unter Null“ weicht vom üblichen Thriller-Schema ab, da komplett aus der Sicht der Mörderin erzählt wird. Hierbei erhält man unweigerlich Einblick in die seelischen Abgründe des Bösen. Eine latent ungute Grundstimmung sorgt für unterschwellige Spannung, die sich immer weiter erhöht. Ich kann diesen Roman für Freunde des Besonderen empfehlen.

Extrem schwieriger Einstieg und dann kommt die Wende

Von: Silly2207 Datum : 06.03.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Einst wollte sie Pippi Langstrumpf werden, dann doch lieber Winnetou, als sie älter wurde, konnte ihre Mutter sie überzeugen, etwas "Vernünftiges" zu lernen. Doch schon immer fühlte sie, etwas ist anders mit ihr, denn sie war schon immer anders als andere Kinder. Nun ist sie auf der Jagd, sie ist ein Wolf, doch sie jagd andere Wölfe.
Meine Meinung:
Wie ihr bereits an meiner Inhaltsangabe lesen könnt, ist es ganz schön schwer, diesen Thriller in Worte zu fassen, denn er ist etwas ganz anderes, als ich von einem Thriller gewohnt bin und auch als ich erwartet habe. Es fiel mir extrem schwer, hier in das Geschehen zu finden, denn zu Beginn ist es einfach verwirrend, dabei auch sehr langatmig und ich hatte so gar keine Idee, wohin die Autorin mit mir wollte. Der Schreibstil zu Beginn ist durchaus gehoben, zwar vom reinen Inhalt her verständlich, aber richtig leicht hat mir die Autorin es nicht gemacht. Sie wechselt hier sprachlich gemeinsam mit der Stimmung der Protagonistin, so ist sie mal weit ausschweifend und detailliert, wenn sie von Erlebnissen ihrer Kindheit spricht, und dann wird es kurz und abgehackt, wenn sie zu den Ereignissen in der Gegenwart springt, in denen sie zu einer Täterin wird. Beinahe hätte ich hier aufgegeben weiterzulesen, doch etwa in der Mitte des Thrillers gibt es plötzlich eine Wendung, die ich nicht einmal ansatzweise erahnt hätte. Diese Wendung brachte mir nicht nur das plötzliche Aha-Erlebnis über bereits gelesenes, sondern auch von jetzt auf gleich ganz viel Tempo und Spannung im Geschehen und so habe ich das Buch bis zum Ende regelrecht verschlungen. Ich hatte fast den Eindruck, plötzlich ein ganz anderes Buch zu lesen, denn hier wurde es keineswegs langweilig.
Somit kommen wir zum Plot, dieser ist zu Beginn einfach nur zäh und träge. Doch auch hier gilt: unbedingt durchhalten, denn was da kommt, ist wirklich unglaublich. Was diesen Thriller auch komplett von anderen unterscheidet, ist das völlige fehlen jeglicher Ermittlungen im herkömmlichen Sinne. Es gibt weder Polizei noch gejagte Verbrecher, was mir wiederum gefallen hat, denn es macht dieses Buch durchaus aussergewöhnlich.
Erzählt wird hier aus der Ich-Perspektive der Protagonistin, die ich zu Beginn einfach für das reine Böse gehalten habe. Sie selbst betitelt sich als Wölfin auf der Jagd nach Wölfen und ich konnte einfach nicht verstehen, warum und weshalb sie wie agierte. Ich dachte hier, es mit einer psychisch schwer gestörten Person zu tun zu haben, doch auch hier gilt: Geduld, denn die Wendung bringt auch hier Verständnis für die Protagonistin. Diese ist durch das ganze Buch hinweg eher unnahbar und ich überlege gerade, ob ich hier überhaupt einen Namen erfahren habe. Sie bleibt durchweg wie ein Phantom, jemand, den man kaum greifen, geschweige denn verstehen kann und genau das ist wohl auch so gewollt, denn selbst die Protagonistin spricht davon, dass sie immer auf der Suche nach sich selbst war. Was mir sehr gefallen hat, ist diese Wende auch bei der Hauptperson, die mir zunächst alles andere als sympathisch war, für die ich aber plötzlich Verständnis aufbrachte.
Auch die Nebencharaktere bleiben hier komplett überschaubar, aber auch das passt hier sehr gut. Alles andere würde dieses Buch in ein Licht setzen, dass es unglaubhaft machen würde.
Die Taten in diesem Buch scheinen zu Beginn noch sehr grausam und die Autorin beschreibt zwar nicht im Detail, was da geschieht, doch man konnte sich hier durchaus vorstellen, wie alles vonstatten ging.
Mein Fazit:
Ein Buch, bei dem ich mich immer wieder aufraffen musste, um weiterzulesen, denn die Autorin macht es dem Leser beim Einstieg alles andere als einfach. Doch wer hier am Ball bleibt, wird mit einer Wendung überrascht, die erschreckend, grausam und Atem beraubend ist. Auf jeden Fall ist es kein gewöhnlicher Thriller und ich bin mir sicher, so etwas in der Art noch nicht gelesen zu haben. Wer einmal einen ungewöhnlichen Thriller lesen möchte, der ist hier mit Sicherheit beim richtigen Buch gelandet, Fans des "gewöhnlichen" Thrillers könnten hier zunächst jedoch Schwierigkeiten haben. Durch den sehr schweren Einstieg gibt es von mir 3,5 Sterne.

Von: aus Schleswig Datum : 20.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Schröder

Leicht zu lesen, Personenzahl überschaubar, Gegenwart und Vergangenheit verständlich gemischt. Tagebuchform und –stil nimmt jedoch Schwung und Spannung. Romanentwicklung teils vorhersehbar – allerdings ist die Psyche des Vaters weiterhin für mich unverständlich: Drei Jahre nichts und plötzlich liebender Vater?

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum : 23.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

WOW, was für ein Buch! Tolle Sprache, Spannend, ungewöhnlich, eine verletzliche Protagonistin mit psychopathischen Zügen, ein Rachefeldzug, der sich überraschend auflöst, endlich mal ein ganz anderer Krimi!

Von: Robert Kaufmann aus Michelstadt Datum : 20.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Schindelhauer

Da ist der Autorin mit dem Buch „Drei Stufen unter Null“ ein sehr spannender Thriller gelungen. Bis etwa zur Mitte des Buches rätselt man über die Hintergründe der Taten, um dann die schreckliche Aufklärung mit einem überraschenden Ende zu erfahren. Ein Buch, dass man nicht zur Seite legen kann, man muss einfach weiterlesen.

Von: Nejla Schmitt aus Rockenhausen Datum : 20.01.2017

Buchhandlung: Bücherhütte

Wow!!! Eine außergewöhnliche, grandiose Story. Absolut lesenswert.

Von: Jutta Röllig aus Lindlar Datum : 20.01.2017

Buchhandlung: Bergische Buchhandlung Inh. Markus Zens

Je weiter ich gelesen habe, desto spannender aber auch schockierender war es. Ein sehr düsteres Buch. Das passende Cover dazu.

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum : 20.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Ein brutaler und spannender Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann. Die „Bösen“ und die „brutale Gute“ sind schnell bekannt und dann nimmt der Rachefeldzug seinen Lauf. Zum Schluss nimmt das Buch eine ungeahnte Wendung. Hammer! Super!

Super Buch

Von: Olivera Roesler-Lepkij aus Versmold Datum : 16.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Krüger

Sehr spannend und toll geschrieben. Bis zu letzten Seite spannend.

Von: Regina Kafurke aus Gunzenhausen Datum : 16.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Glaser KG

Super Buch. Hat mich sehr mitgenommen. Da man sich in die Hauptfigur sehr gut hineinversetzen kann.

Von: Lutz Heimhalt aus Hamburg Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Lutz Heimhalt

Sehr gut! Empfehlenswert.

Von: Manuela Fuhrmann aus Greifswald Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Heinrich Hugendubel GmbH & Co. KG

Dieses Buch ist eine Zumutung! Ich konnte mich gar nicht mehr lösen, so packend ist es formuliert. Große Begeisterung bei mir. Ich bin viel gewohnt und habe keine Angst vor schwierigen und schlimmen Themen. Die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite. Das Thema so umzusetzen ist in meinen Augen äußerst gelungen.

Von: Julia von Hammerstein aus Bruchhausen-Vilsen Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Erich Meyer

Schön, mal wieder was von Marina Heib zu lesen. Die Krimis gefallen mir zwar besser, aber gut gemacht ist auch dieses Buch. Sie kann es einfach!

Von: Karl-Heinz März aus Emersacker Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Versandhandel Karl-Heinz März

Spannender Thriller, der unter die Haut geht. Fesselnde Story, lässt sich gut und flüssig lesen. Mit überraschendem Ende… Absolute Kaufempfehlung!! Gerne mehr von dieser Autorin!

Von: André Pingel aus Oldenburg Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Thalia Buchhandlung Nord GmbH & Co KG

Ein harter und kompromissloser Thriller über Rache, Schuld und Vergebung, der sich tief unter die Haut gräbt! Ein Buch, das man nicht so schnell vergessen kann!

Von: Bianca Schmid-Paech aus Hilpoltstein Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Buch und Büro Ute Schmid

„Kill Bill“-Variante.

Von: Claudia Schweizer aus Freiburg Datum : 13.01.2017

Buchhandlung: Mory's Hofbuchhandlung

Ungewöhnlicher Schreibstil, packend und sehr spannend.

Von: Martina Fiekens aus 33034 Brakel Datum : 10.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Schröder

Ein packender Thriller mit stetig steigender Dramaturgie, der in seinem Showdown einmal mehr zeigt: es gibt im Leben immer wieder Wendungen/Wahrheiten die jenseits jeglicher Vorstellungskraft liegen.

Von: Karin Vogel aus Bad Langensalza Datum : 05.01.2017

Buchhandlung: Salza-Buchhandlung

Endlich wieder ein Buch das es geschafft hat mir eine schlaflose Nacht zu bereiten.
Ich wollte nur noch lesen und wissen "Warum".
Sehr spannender Handlungsaufbau und eine überraschende Wendung am Schluß.
Ein Thriller der 5-Sterne Kategorie.