Leserstimmen zu
Drei Meter unter Null

Marina Heib

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ISBN: 978-3-453-27111-1 Preis: 19,99 Euro [D], 20,60 [AT] Seitenanzahl: 249 Inhalt Eine junge Frau beobachtet ihre Opfer und plant ihre Morde. Dabei war sie früher ganz normal, bis zu einem Donnerstag im November. Denn da wird sie zur Mörderin. Vernichtet ihre Dämonen. Und will Rache. Bewertung Ich bin durch eine Leseprobe auf das Buch aufmerksam geworden und ich möchte behaupten, dass mich diese auf den Weg des Thriller-Lesens gebracht hat. Denn um ehrlich zu sein, bin ich nie an Thrillern, Horrorbüchern oder Krimis interessiert gewesen. Eben bis zu diesem Buch. Das Cover mutet geheimnisvoll an und deutet mitsamt dem Titel "Drei Meter unter Null" an, dass sich hinter dem Morden der jungen Frau, die erst am Ende mit ihrem Namen genannt wird, etwas Tieferes und Abgründiges befinden muss. Ich liebe es, wenn Cover und Titel tatsächlich etwas mit dem Inhalt zu tun haben und nicht nur wahllos gesetzt sind. Ich bin zudem sehr gut in die Geschichte reingekommen und wurde sogleich mitgerissen. Die Sprache ist einfach und gut gewählt, die Rückblicke in die prägende Vergangenheit sind stets gut gesetzt. Am spannendsten fand ich, dass sich die Protagonistin ihre Dämonen nicht erklären kann. Denn ihre Problematik ist weder in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, bei ihrer Erziehung, bei Mobbing oder ähnlichem anzusiedeln und sprengt somit die ersten Vermutungen des Lesers. Im Gegenteil hatte sie immer eine liebende und unterstützende Familie und eine glückliche Kindheit mit den ein oder anderen "normalen" Schwierigkeiten, wie Liebeskummer, Wohnortswechsel, etc. Dabei ist das sogenannte "Normal-Sein" eine Thematik, die in dem Thriller häufiger aufgegriffen wird. Ein Konstrukt, gegen den sich die Protagonistin einerseits oft aufbäumt, es aber häufig auch als erstrebenswert ansieht. Denn gerade die Normalität wiegt sie in Sicherheit und lässt sie ihre Dämonen zähmen. An dieser Stelle fragt man sich natürlich auch, was normal ist. Und wie in jedem guten Thriller, von denen ich mittlerweile nun schon einige gelesen habe, kommt man hinter die Abgründe des Protagonisten und kann sie manchmal sogar nachvollziehen. Enttäuscht hat mich aber leider die Aufdeckung des Geheimnisses, warum sie zur Mörderin wurde. Auch wenn man es sich ansatzweise vorstellen konnte, war die direkte Ursache aber doch etwas an den Haaren herbei gezogen. Es ließ mich weiterlesen, weil ich hoffte, dass doch noch ein größerer Sinn dahinter stehe. Und tatsächlich wurde es mit der Zeit plausibler und ließ die Handlungen der Protagonistin nachvollziehen. Auf jeden Fall ist es eine innovative und immer noch aktuelle Thematik. Nur mit dem Schluss war ich nicht richtig zufrieden. Einerseits ließ er Fragen offen, fand aber auch einen guten Abschluss. Fazit Insgesamt kann man sagen, dass man das Buch in einem Rutsch durchliest, was eindeutig für die Geschichte spricht. Es ergibt auf seinen kurzen 249 Seiten Sinn, baut Spannung auf, lässt den Leser rätseln und ist kurz gesagt eine Empfehlung, auch wenn es mich in der Mitte und am Ende etwas enttäuscht hat. Auf jeden Fall lässt es einen Tage später immer noch nicht los! Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Encore Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

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Geschrieben ist „Drei Meter unter Null“ aus der Ich-Perspektive einer 34jährigen selbstbewussten unabhängigen Frau, die nach ihrem Einser-Abi und dem abgeschlossenen Informatik Studium einen guten Job hat und in Berlin-Mitte eine schicke Eigentumswohnung bewohnt. Und doch brodelt es unter der scheinbar so perfekten Fassade, wie dem Leser schnell deutlich wird. Ab der ersten Seite spürt man ihre Aggressionen und ahnt, dass sie von großen seelischen Problemen getrieben wird. Kein sympathischer, sondern ein von Besessenheit getriebener Charakter, dem man in diesem Buch folgt. 2 Monate lang nimmt die Frau sieben Stunden pro Tag unerbittlichen Unterricht in Kampfsport. Alles ist erlaubt, es gibt keine Regeln. Und während man als Leser gleich von der bildhaften und teilweise poetischen Sprache mitgerissen wird, erfährt man, dass die junge Frau in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen ist und dennoch ein aggressives verhaltensauffälliges Kind war, das sich gern in Phantasiewelten flüchtete. Ihr Berufswunsch war Pippi Langstrumpf, Tarzan oder Winnetou zu werden. Als Kind dachte sie noch, dass man sich aussuchen kann, was man werden möchte. „Jetzt stelle ich mich meinem Schicksal und meiner Bestimmung. Mein neues Ziel ist weniger Beruf als Berufung. Ich werde Mörderin.“ Fürchtete ich bei dieser Aussage einem naiven Thriller aufgesessen zu sein, in dem ab diesem Zeitpunkt ein wildes sinnloses morden folgt, wurde ich glücklicherweise eines besseren belehrt. Die Frau wählt den Weg der Gewalt nicht grundlos, wie man nach und nach in Form von Rückblicken erfährt. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen, nimmt in ihrer Firma ein Sabbatical und eröffnet ihre ganz persönliche Jagdsaison: „Heute prügele und schubse ich nicht mehr. Ich töte. Aber ich töte weder Menschenschafe noch Opferlämmer, ich töte Wölfe. Wölfe, die Lämmer zur Schlachtbank führen.“ (S.71) Und sie tötet brutal. Auch hier liegt der Fokus auf dem, was in der Frau vor sich geht und weniger auf blutrünstigen Tötungsakten. Allerdings ist die Phantasie beim Lesen ausreichend genug stimuliert, so dass dies auch gar nicht notwendig ist. Schließlich erfährt der Thriller noch eine Wendung, die für mich in der Art nicht vorhersehbar war und zu einem Ende führt, das nachvollziehbar ist, aufgrund der Geschehnisse aber niemals befriedigend sein kann, egal für welchen Ausgang der Geschichte sich die Autorin entschieden hätte – die Thematik geht einfach zu nah. „Drei Meter unter Null“ ist ein spannender psychologischer Thriller, der unter die Haut geht und durch seine besondere Schreibweise besticht. Empfehlenswert!

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Rezension zu ,,Drei Meter unter Null" von Marina Heib Das Buch ,,Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist am 06. März 2017 im Heyne Encore Verlag erschienen. Inhalt: Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. (Klappentext) Cover: Das Cover passt zum Buch, es verbirgt etwas. Man hat eigentlich keine Ahnung, was diese dunklen Treppen aussagen sollen. Doch dieses Rätsel löst sich und dann versteht man auch, was es mit dem Titel ,,Drei Meter unter Null" auf sich hat. Charaktere: Die Protagonistin ist die wohl undurchsichtigste Person in diesem Buch. Am Anfang denkt man bei ihren Taten noch an Zufallsopfer, doch immer mehr kristallisiert sich heraus, was diese Frau für eine Vergangenheit an und inwiefern sie die Opfer kennt.. Ehrlich gesagt baut man keine große Beziehung zur Protagonistin auf, denn durch ihr Morden erscheint sie zuerst nicht gerade als Sympathieträger. Man versteht aber ihr Leiden, und auch ihre Sorgen, denn ihr Leben verläuft nicht gerade gradlinig. In der Kindheit hegt sie noch ihren großen Traum ,,Pippi Langstrumpf" zu werden, und wird später zur Mörderin .. Meine Meinung: Am Anfang des Buches fiel mir direkt die gehobene Sprache auf, die in vielen Thrillern unüblich ist. Durch die Vermischung eines solchen Schreibstils mit der Spannung, die im Buch aufkommt, entsteht etwas Besonderes. Man liest gerne weiter, und wenn ich ehrlich bin war es auch dieser Schreibstil, der mich am Buch fesselte. Ich muss nämlich sagen, dass die Spannung sich im Buch erst ein mal entwickeln muss. Am Anfang noch recht ,,normal" entwickelt sich das Buch aber schnell zu einem spannenden Thriller. ,,Denn wenn sich an einem Ort mehrere Wölfe zusammenrotten, riechen die Schafe irgendwann die Gefahr und fangen an zu böken. Von wegen Schweigen der Lämmer." S.118 Mysteriös ist natürlich, warum die Protagonistin mordet und man denkt wirklich am Anfang, dass hinter den Taten nichts als reine Mordlust steht. Die Aufklärung darüber erfährt man nach und nach, was mir sehr gut gefiel. So hielt der Spannungsbogen. ,,Ich rieche wie ein wildes Tier. Ich bin ein wildes Tier. Wenn die Polizei mich mit Hunden sucht, werden die Hunde die Wölfin riechen und Angst bekommen." S. 135 Die Taten der Frau sind abstoßend und vielmals eklig, doch passen sie zu einem Thriller. Doch auch die Taten der ,,Täter", wie ich sie nennen möchte, um nichts zu verraten, sind schrecklich und man kann mitfühlen, wieso die Protagonistin solche Mordgelüste entwickelt. Das Ende ist wirklich gelungen, und ist zudem auch richtig überraschend. Fazit: Ein lesenswerter Thriller, der durch seine tolle Sprache überzeugt. Mir kam die Spannung am Anfang ein wenig zu kurz, weswegen ich 4 Sterne geben möchte.

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Spannend und grusselig

Von: Arietta aus Traben-Trarbach

06.05.2017

Das war ein Krimi der unter die Haut ging und Gänsehaut beim Lesen hinterlassen hat. Sehr gut hat die Autorin die Situation beschrieben und alles sehr Bildhaft erzählt. Es war meiner erster Roman der Autorin und wird auch nicht mein letzter sein. Eine Frau die aus Demütigung und Rache zur Mörderin wird. Es war schon ziemlich hart. Ich bedanke mich nochmals für meinen tollen Buchgewinn .....

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Cover Fasziniert euch ein dunkles Cover eines Thrillers genauso wie mich? Nahezu komplett schwarz ist dieser Schutzumschlag, nur ein paar hellere „Lichtreflexe“ deuten Stufen an, die nach oben führen und auf denen der Buchtitel zu lesen ist. Zurückgehalten und sehr atmosphärisch wirkt diese Illustration und schafft damit eine tolle Grundstimmung um sich in Thrillerlaune zu bringen. Meinung Als ich dieses Buch in den Händen hielt, wollte ich direkt loslegen es zu lesen. Der Klappentext baute schon eine so große Neugier auf, das ich kaum warten konnte. Und dennoch habe ich etwas anderes gefunden, als ich erwartet habe. Aus der Sicht der Protagonistin, deren Name nicht erwähnt wird, wird dieser Thriller in der Ich-Perspektive erzählt. Die junge Frau wird nach jahrelangen Versuchen ein normales Leben zu führen von ihren Rachegelüsten übermannt und begibt sich auf die Jagd. Dabei geht sie taktisch und durchdacht vor. Die Menschen, die ihr Leid angetan haben, sollen selber leiden. Das macht sie unmissverständlich klar. Anfangs habe ich gedacht, die Hauptperson ist eine ziemlich kranke und abgebrühte Mörderin, sie wirkte unnahbar, kaum greifbar und war immer ein wenig wie ein Schatten. Das ihr Name nicht gefallen ist, hat dieses Gefühl für mich noch verstärkt. Eine Wendung, die ich so überhaupt nicht erwartet habe, brachte dann aber ein wenig Licht ins Dunkel. So viel Licht, das ich sie nicht mehr als die Psychopathin gesehen habe, die ich meinte kennengelernt zu haben sondern sogar Verständnis aufbrachte. Heib´s Schreibstil unterstützt dabei sehr gut die zwei Welten, in denen sich die Protagonistin bewegt. Szenen aus ihrer Kindheit werden ausschweifend und wunderbar erzählt. Man empfindet diesen Wohlfühl-Charakter mit, die nostalgische Gedanken in einem auslösen. In der Gegenwart, der Zeit der Jägerin mit düsterer Seele werden die Sätze komprimierter. Fast schon abgehackt und recht emotionslos. Anfangs hat mich dieses hin und her ziemlich verwirrt, und auch die Längen, die sich besonders zu Beginn eingeschlichen haben, haben in mir manchmal das Gefühl aufkeimen lassen, „Drei Meter unter Null“ doch wieder zur Seite zu legen doch im Laufe des Buches habe ich gemerkt, wie diese Wechsel auf mich gewirkt haben und mich schnell in eine gewisse Lesestimmung und somit auch in jeweils wechselnde Lesetempi gebracht haben. Dann konnte ich das Buch auch nicht mehr zur Seite legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Fazit Heib hat einen großen Thriller geschrieben, der durchhaltende Leser mit einer ungeahnten Wendung und enorm viel Spannung belohnt. Nie war mir eine Protagonistin so fremd und hat mich doch so mitgezogen.

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Eine Frau wird zur Mörderin. Sie sucht sich ihre Opfer gezielt aus, doch auf welcher Grundlage bleibt zunächst unklar. Sie tötet sie nicht nur, die Männer sollen leiden, Schmerz erfahren und Todesängste ausstehen. Schon als Kind war sie anders als andere Kinder, zum einen voller Phantasie, sie konnte sich die wildesten Dinge ausmalen, die andere nur haben staunen ließen. Und zugleich gab es immer wieder Konfrontationen und unkontrollierbare Ausbrüche. Dafür gibt es eine Erklärung, die ihre Eltern jedoch bis in ihr Erwachsenenalter verschwiegen haben. Doch es kommt der Tag, an dem ihre Mutter nicht mehr schweigen will und ihr die Wahrheit erzählt. Die junge Frau kann ihr Leben nicht mehr so weiterleben, sondern begibt sich auf die Jagd. Der Krimi startet zwei Handlungsstränge parallel. Im Jetzt, wo das Töten bereits begonnen hat und das erste Opfer zu Tode kommt und mit Rückblicken in die Kindheit, an die ersten Erinnerungen der Frau. Durch die langen Phasen der Erzählung ihrer wilden, phantasie-geleiteten Zeit, verzögert sich die eigentliche Krimihandlung immer wieder. Diese Abschnitte sind durchaus inhaltlich interessant und von Anna Thalbach auch ansprechend gelesen, jedoch fehlt ihnen die Spannung. Als man sich langsam der Erklärung für das Verhalten annähert, nimmt auch der Krimi wieder an Fahrt auf und liefert auch eine Begründung für den Titel des Buches. Psychologisch fand ich die Geschichte ausgesprochen interessant. Zu sehen, was aus einem Menschen unter bestimmten Bedingungen werden kann, wie Einflüsse sich auswirken, bewusst und unbewusst, ist für mein Empfinden glaubwürdig und überzeugend dargestellt. Als Krimi fand ich ihn etwas zu schwach, die Spannung fehlte über weite Strecken und das Hörbuch hatte so manche Länge in der Erzählung. Der zunächst sehr verschwommene Fall gewinnt im Laufe der Geschichte an Klarheit, wird auch komplexer indem er unerwartete Aspekte liefert, die für höhere Brisanz sorgen und endet mit einer sauberen Lösung. Insgesamt durchaus gute Unterhaltung, wenn auch nicht durchgängig Krimi-mäßig spannend.

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Eine junge Frau hat Furchtbares erlebt und versucht jahrelang ein normales Leben zu führen und die Verzweiflung zu besiegen. Doch irgendwann kann sie die Erinnerungen nicht mehr im Zaum halten und wird aus Rache zur Mörderin. Dabei kennt sie keine Skrupel, ihre Peiniger sollen leiden, genauso wie sie gelitten hat. Aus Sicht der Täterin erlebt der Hörer die Geschichte „Drei Meter unter Null“ und erfährt, wie sie denkt und fühlt und zu welchen Handlungen sie das bringt. Dabei ist die Geschichte mit vielen grausigen Details gespickt, die nur der routinierte Thrillerleser einigermaßen bewältigen kann. Sie ist aber überaus spannend und fesselnd, weil man unbedingt das Warum beantwortet haben will und auf die nächsten Taten wartet. Die Atmosphäre, die dabei projiziert wird, ist nahezu atemberaubend und klingt noch lange nach. Trotzdem fällt es zu Anfang etwas schwer, in die Geschichte hinein zu finden, die etwas verwirrend und ein wenig zu langatmig geraten ist. Die Sprache wechselt mit der Stimmung der Protagonistin. Ist sie ausgeglichen und erzählt von schönen Ereignissen, z.B. aus ihrer Kindheit, ist die Sprache ausschweifend und detailliert. Bei den negativen Ereignissen der Gegenwart hingegen, bei denen sie zur Täterin wird, ist die Sprache abgehackt und kurz. Etwa nach der Hälfte der Geschichte gibt es einen Wendepunkt, der überrascht, danach ziehen Tempo und Spannung noch mal enorm an. Gelesen wird die Geschichte von Anna Thalbach, die den Blick in die Abgründe der menschlichen Seele perfekt widergibt. Gerade der Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählweisen ist hervorragend gelungen und ihr gelingt es, der Hauptfigur Kontur zu verleihen. Dass sie zurecht als „Beste Interpretin“ mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde, kann sie in dieser Produktion erneut unter Beweis stellen. Das düstere Cover zeigt eine Treppe, auf deren Stufen die einzelnen Worte des Titels zu lesen sind. Verpackt sind die fünf CDs in einem Jewelcase zum Klappen aus Kunststoff. Im Inneren finden sich kurze Informationen zu Autorin und Sprecherin. Fazit Wer die Längen zu Anfang übersteht, wird mit einem Thriller belohnt, der es in sich hat und wirklich außergewöhnlich ist. Story, Spannung, Atmosphäre und die großartige Sprecherin, die eine ganz eigene Stimmung kreiiert, erhalten von uns vier von fünf Punkten.

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Von: Barely Lived

16.03.2017

Titel: Drei Meter unter Null Autor: Marina Heib Verlag: Heyne Encore Seiten: 256 Preis: 19,99€ Hardcover Inhalt: Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. Meine Meinung: Normalerweise versuche ich ja immer den Inhalt der Bücher in eigenen Worten wiederzugeben, aber da ich den Klappentext zu diesem Buch so gelungen fand und nicht wusste wie ich den Inhalt in eigenen Worten zusammenfassen soll, habe ich ihn diesmal einfach übernommen. Das Buch spielt abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. So erfährt man nach und nach die Geschichte hinter den Morden. Anfangs braucht man vielleicht etwas um in die Geschichte reinzufinden, aber man will recht schnell wissen was hinter dem ganzen steckt. Ich möchte keinenfalls Spoilern aber einige Stellen haben mich wirklich schockiert und das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es ist eindeutig tiefsinniger als ich anfangs vermutet hatte und nicht spannende dadurch, dass etwas wirklich spannendes passiert, sondern dadurch, dass man unbedingt die Geschichte hinter dem ganzen erfahren will. Mich hat das Buch teilweise sehr mitgenommen und das Ende wirklich schockiert. Von mir gibt es 4/5 Sternen, da ich den Anfang noch ich ganz so stark fand und ich die Beschreibung der Emotionen der Charaktere nicht ganz so gelungen fand, wodurch die Geschichte mir nicht so nah ging, wie es vielleicht möglich gewesen wäre. Aber insgesamt ein toller und spanneder Thriller der sich schnell weg lesen lässt.

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