Leserstimmen zu
Drei Meter unter Null

Marina Heib

(27)
(17)
(11)
(4)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Lesehighlight 2017 4,5 Sterne Als ist das Buch vor einiger Zeit gesehen habe,haben mich zuerst Titel und das Cover angesprochen,welche sehr passend zur Geschichte sind. Ein Cover,das für eine düsterer und dunkle Atmosphäre spricht. Auch der Klappentext klingt wahsinnig spannend und ich kann sagen, das Buch ist megaspannend! In der Handlung lernen wir ein junge Frau kennen,deren Namen wir nicht erfahren. Sie erzählt uns ihre Geschichte und wir erleben alles aus einer Ich-Perspektive,die alles noch intensiver und authentischer erscheinen lässt. Sie sieht sich nicht als normal an und will Rache an den Menschen nehmen, die für das was sie getan haben bestraft werden müssen. Sie macht sich auf die Suche,um zu töten. Dabei wirkt sie sehr empathielos und gefühlskalt aber in ihrem Inneren lebt die Sehnsucht. Ich kam sehr gut in die Handlung und ich wußte auch überhaupt nicht wohin die Geschichte, mit nur knapp 250 Seiten, mich hinführt. Ich dachte am Anfang, wir habeN hier eine gestörte Frau,die Morden möchte,weil sie den Drang nach Bösartigkeit hat. Ab einem bestimmten Punkt, nämlich da wo es "drei Meter unter Null" geht, habe ich die Wendung in der Geschichte gesehen und ich muss sagen, es ist keine leichte Kost. Der Schreibstil ist super zu lesen und sehr krass in der Formulierung der Gedanken und Gefühle, also da wird nicht lange um den heißen Brei geredet,sondern das Böse und die Abgründe werden klar beschrieben. Wir bekomme auch immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit,was damals passiert ist und warum die Protagonostin so handelt. Im Laufe der Geschichte habe ich mich gefragt,wie nah und fern ich mich der Protagonistin fühle! Sie hat beides geschafft. Insgesamt ein eher bedrückendes Buch,das mich sehr mitgenommen hat und keine leichte Lektüre ist. Eine klare Leseempfehlung!!! Autorin: Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen. (Quelle. www.randomhouse.de)

Lesen Sie weiter

Geschrieben ist „Drei Meter unter Null“ aus der Ich-Perspektive einer 34jährigen selbstbewussten unabhängigen Frau, die nach ihrem Einser-Abi und dem abgeschlossenen Informatik Studium einen guten Job hat und in Berlin-Mitte eine schicke Eigentumswohnung bewohnt. Und doch brodelt es unter der scheinbar so perfekten Fassade, wie dem Leser schnell deutlich wird. Ab der ersten Seite spürt man ihre Aggressionen und ahnt, dass sie von großen seelischen Problemen getrieben wird. Kein sympathischer, sondern ein von Besessenheit getriebener Charakter, dem man in diesem Buch folgt. 2 Monate lang nimmt die Frau sieben Stunden pro Tag unerbittlichen Unterricht in Kampfsport. Alles ist erlaubt, es gibt keine Regeln. Und während man als Leser gleich von der bildhaften und teilweise poetischen Sprache mitgerissen wird, erfährt man, dass die junge Frau in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen ist und dennoch ein aggressives verhaltensauffälliges Kind war, das sich gern in Phantasiewelten flüchtete. Ihr Berufswunsch war Pippi Langstrumpf, Tarzan oder Winnetou zu werden. Als Kind dachte sie noch, dass man sich aussuchen kann, was man werden möchte. „Jetzt stelle ich mich meinem Schicksal und meiner Bestimmung. Mein neues Ziel ist weniger Beruf als Berufung. Ich werde Mörderin.“ Fürchtete ich bei dieser Aussage einem naiven Thriller aufgesessen zu sein, in dem ab diesem Zeitpunkt ein wildes sinnloses morden folgt, wurde ich glücklicherweise eines besseren belehrt. Die Frau wählt den Weg der Gewalt nicht grundlos, wie man nach und nach in Form von Rückblicken erfährt. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen, nimmt in ihrer Firma ein Sabbatical und eröffnet ihre ganz persönliche Jagdsaison: „Heute prügele und schubse ich nicht mehr. Ich töte. Aber ich töte weder Menschenschafe noch Opferlämmer, ich töte Wölfe. Wölfe, die Lämmer zur Schlachtbank führen.“ (S.71) Und sie tötet brutal. Auch hier liegt der Fokus auf dem, was in der Frau vor sich geht und weniger auf blutrünstigen Tötungsakten. Allerdings ist die Phantasie beim Lesen ausreichend genug stimuliert, so dass dies auch gar nicht notwendig ist. Schließlich erfährt der Thriller noch eine Wendung, die für mich in der Art nicht vorhersehbar war und zu einem Ende führt, das nachvollziehbar ist, aufgrund der Geschehnisse aber niemals befriedigend sein kann, egal für welchen Ausgang der Geschichte sich die Autorin entschieden hätte – die Thematik geht einfach zu nah. „Drei Meter unter Null“ ist ein spannender psychologischer Thriller, der unter die Haut geht und durch seine besondere Schreibweise besticht. Empfehlenswert!

Lesen Sie weiter

Rezension zu ,,Drei Meter unter Null" von Marina Heib Das Buch ,,Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist am 06. März 2017 im Heyne Encore Verlag erschienen. Inhalt: Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. (Klappentext) Cover: Das Cover passt zum Buch, es verbirgt etwas. Man hat eigentlich keine Ahnung, was diese dunklen Treppen aussagen sollen. Doch dieses Rätsel löst sich und dann versteht man auch, was es mit dem Titel ,,Drei Meter unter Null" auf sich hat. Charaktere: Die Protagonistin ist die wohl undurchsichtigste Person in diesem Buch. Am Anfang denkt man bei ihren Taten noch an Zufallsopfer, doch immer mehr kristallisiert sich heraus, was diese Frau für eine Vergangenheit an und inwiefern sie die Opfer kennt.. Ehrlich gesagt baut man keine große Beziehung zur Protagonistin auf, denn durch ihr Morden erscheint sie zuerst nicht gerade als Sympathieträger. Man versteht aber ihr Leiden, und auch ihre Sorgen, denn ihr Leben verläuft nicht gerade gradlinig. In der Kindheit hegt sie noch ihren großen Traum ,,Pippi Langstrumpf" zu werden, und wird später zur Mörderin .. Meine Meinung: Am Anfang des Buches fiel mir direkt die gehobene Sprache auf, die in vielen Thrillern unüblich ist. Durch die Vermischung eines solchen Schreibstils mit der Spannung, die im Buch aufkommt, entsteht etwas Besonderes. Man liest gerne weiter, und wenn ich ehrlich bin war es auch dieser Schreibstil, der mich am Buch fesselte. Ich muss nämlich sagen, dass die Spannung sich im Buch erst ein mal entwickeln muss. Am Anfang noch recht ,,normal" entwickelt sich das Buch aber schnell zu einem spannenden Thriller. ,,Denn wenn sich an einem Ort mehrere Wölfe zusammenrotten, riechen die Schafe irgendwann die Gefahr und fangen an zu böken. Von wegen Schweigen der Lämmer." S.118 Mysteriös ist natürlich, warum die Protagonistin mordet und man denkt wirklich am Anfang, dass hinter den Taten nichts als reine Mordlust steht. Die Aufklärung darüber erfährt man nach und nach, was mir sehr gut gefiel. So hielt der Spannungsbogen. ,,Ich rieche wie ein wildes Tier. Ich bin ein wildes Tier. Wenn die Polizei mich mit Hunden sucht, werden die Hunde die Wölfin riechen und Angst bekommen." S. 135 Die Taten der Frau sind abstoßend und vielmals eklig, doch passen sie zu einem Thriller. Doch auch die Taten der ,,Täter", wie ich sie nennen möchte, um nichts zu verraten, sind schrecklich und man kann mitfühlen, wieso die Protagonistin solche Mordgelüste entwickelt. Das Ende ist wirklich gelungen, und ist zudem auch richtig überraschend. Fazit: Ein lesenswerter Thriller, der durch seine tolle Sprache überzeugt. Mir kam die Spannung am Anfang ein wenig zu kurz, weswegen ich 4 Sterne geben möchte.

Lesen Sie weiter

"Drei Meter unter Null" konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich bin von Anfang an nicht in das Buch hineingekommen und es war sehr schnell klar, dass ich mit Marina Heibs sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil nicht warm werde. Die ganze Geschichte war mir einfach zu wirr. Und nichts gegen einige gestreute philosophische Phrasen, aber hier war es definitiv zu viel des Guten. Die Protagonistin fand ich sehr unglaubwürdig, ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden. Ihre ewig wirren Gedanken haben mich total ratlos zurückgelassen. Die Handlung hatte für mich überhaupt keinen Tiefgang, war mir viel zu oberflächlich. Richtige Spannung kam nicht auf. Viel zu spät lässt die Autorin den Sinn hinter der ganzen Story erkennen. Die entsprechenden Erklärungen hätte ich gerne viel früher gehabt, um mich wenigstens halbwegs in die Protagonistin hätte hineinversetzen und die Geschichte einigermaßen logisch angehen zu können. Die Auflösung, die eigentlich schockierend und spannend ist, konnte es leider nicht mehr herausreissen. Dieser Stil wurde von der Autorin ja scheinbar bewusst gewählt, aber mich konnte sie damit leider überhaupt nicht überzeugen. Die Handlung hätte viel Potential haben können. Wenn es kein Reziexemplar gewesen wäre, hätte ich das Buch abgebrochen und nicht beendet.

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung: Sie tötet, um zu leben. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Der Weg der Gewalt ist nicht grundlos. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Der Tag, an dem sie eine Mörderin wird. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. Sprecherin Anna Thalbach blickt in die Abgründe der menschlichen Seele. Meinung: Ich habe schon viel Gutes von diesem Thriller gehört, vor allem, dass er ungewöhnlich ist und das hat sich auch bestätigt. Ungewöhnlich, aber über weite Strecken wirklich nicht einfach. Der Einstieg ist mir ziemlich schwer gefallen, da die Geschichte die erste Hälfte nur total verwirrend und undurchsichtig ist und zusätzlich gibt es Sprünge in der Zeit. Zum einen erzählt die Protagonistin sehr ausschweifend und viel zu detailliert von ihrer Vergangenheit und dann gibt es die Ereignisse in der Gegenwart, in denen die Erzählungen kühl, abgehakt und total wirr werden. Die Protagonistin bringt die Männer auf brutale Weise um, aber man hat keine Idee, weshalb sie das macht und was der Sinn dahinter ist. Das Gute daran ist, dass der Sinn des Ganzen nach und nach erklärt wird und diese Entwicklung total schockiert und für vieles entschädigt, jedoch nicht für alles. Denn die Autorin beginnt meiner Meinung nach etwas zu spät damit, den Sinn zu offenbaren. Die ersten Erklärungen und Wendungen gibt es ca. in der Mitte, wirklich Atem beraubend, schockierend und überzeugend wird es jedoch erst am Ende der Geschichte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber schon ein gewisses Bild zur Protagonistin entwickelt, dass sich trotz der Wendung und des plötzlich Verständnisses für ihre Taten nicht mehr ganz bereinigen lassen kann. Dafür hätten die Erklärungen und die psychischen Auswirkungen des Ganzen doch ein bisschen eher erfolgen müssen. So hat sich die Autorin komplett auf ihre Schockmomente verlassen, die auch dahingehend funktionieren, dass man am Ende total überwältigt und überfahren ist, aber um für die langatmige und verwirrende erste Hälfte komplett zu entschädigen hat es bei mir nicht ganz gereicht. Erzählt wird das Hörbuch von Anna Thalbach und komplett aus der Ich-Perspektive der Protagonistin. Anna Thalbach setzt die Figur der scheinbar verrückten, getriebenen Frau ziemlich gut um und ihre Stimme wirkt authentisch zu der Handlung. Wenn die Protagonistin sich in ihren wirren Gedanken und grausamen Taten voll und ganz verliert, klingt auch Anna Thalbachs Stimme verrückt und abgehoben, genau wie es sein soll. Manchmal war es mir hier auch, genau wie bei der Handlung selbst, schon fast ein bisschen zu viel. Am Ende, wenn alles einen Sinn ergibt, werden auch die Gedanken ruhiger, normaler und emotionaler, was der Geschichte wirklich gut tut und wegen mir auch gerne schon eher hätte eintreten können. Fazit: Marina Heib erzählt eine schockierende Geschichte auf ungewöhnliche Art und Weise. Sie verzichtet nicht nur auf Ermittlungen jeglicher Art, sondern wirft den Leser mitten in eine grausame Mordserie, ohne die Hintergründe bekannt zu geben. Diese kommen erst nach der Hälfte dazu und wirklich aufgedeckt wird alles erst am Ende. Dabei sind die Erzählungen ziemlich wirr und schwierig und man braucht wirklich Durchhaltevermögen. Aber die schockierende Auflösung am Ende entlohnt für vieles, wenn auch nicht für alles. Schlussendlich vergebe ich trotz der langen Durststrecke noch gute 3,5 Sterne und eine Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die einen etwas anderen Thriller mit totalem Schockmoment am Ende erleben wollen.

Lesen Sie weiter

Das Hörbuch machte von Anfang an einen eher düsteren Eindruck, trotzdem hat es irgendwie mein Interesse geweckt. Woran das lag kann ich nicht mehr genau sagen, vielleicht wollte ich einfach mal wieder etwas „unheimliches“ hören – auf jeden Fall einen guten Krimi. Leider bin ich enttäuscht worden, denn das Buch ist erschreckend düster und bedrohlich und da ändert auch die „schöne“ Sprache nichts daran, eher im Gegenteil. Für mich passte beides nicht richtig zusammen. Insgesamt ist mir die Hauptperson weder sympathisch noch authentisch. Vielleicht wollte ich mich einfach nicht auf ihre Gedanken einlassen. Daher kann ich das Hörbuch auch nicht wirklich weiter empfehlen,

Lesen Sie weiter

Spannend und grusselig

Von: Arietta aus Traben-Trarbach

06.05.2017

Das war ein Krimi der unter die Haut ging und Gänsehaut beim Lesen hinterlassen hat. Sehr gut hat die Autorin die Situation beschrieben und alles sehr Bildhaft erzählt. Es war meiner erster Roman der Autorin und wird auch nicht mein letzter sein. Eine Frau die aus Demütigung und Rache zur Mörderin wird. Es war schon ziemlich hart. Ich bedanke mich nochmals für meinen tollen Buchgewinn .....

Lesen Sie weiter

Meine persönliche Meinung Das Cover: Das Cover ist recht schlicht gehalten und sagt erst mal nichts über den Inhalt aus, jedoch kann man schon ersehen, dass es sich um einen Thriller handelt. Allein wegen der Schlichten Aufmachung und der etwas düsteren Farbzusammensetzung sticht es schon heraus. Die Handlung: Zu Beginn lernt man die bis zum Ende des Buches namenlose Protagonistin kennen und erfährt sehr viel über ihre doch scheinbar recht normale Kindheit. Gleich schon am Anfang liest man, mit welcher Kaltblütigkeit die Protagonistin vorgeht und ihren ersten Mord plant. Krampfhaft versuchte ich die Verbindung zwischen der Erzählerin und dem ersten Opfer herauszufinden und somit baut die Autorin schon einen enorm großen Spannungsbogen auf. Nach und nach versteht man die Beweggründe und kommt somit einer sehr grausigen Vergangenheit auf die Spur, mit der ich persönlich in diesem Ausmaß nie gerechnet hätte. Geschickt spielt die Autorin hier mit den Zeitsprüngen, in dem sie den Leser immer wieder Eindrücke über die Vergangenheit der Protagonistin einfließen lässt. Zum Schluss hat die Wendung mich mit einem rasanten Finale regelrecht geschockt, da ich mit diesem Ausgang niemals gerechnet hätte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch total angenehm zu lesen. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und man hat von allen ein lebhaftes Bild vor Augen. Das Buch hat mich wirklich überrascht und anhand des schockierenden Endes richtig geflasht. Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich eine richtig Überraschung gewesen, da hier eine sehr spannenden Geschichte auf recht wenigen Seiten projiziert wurde. Von mir gibt es hierfür eine ganz klare Kaufempfehlung und ich vergebe die volle Punktezahl mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

Lesen Sie weiter