Leserstimmen zu
Mit Hanna nach Havanna

Theresia Graw

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Taschenbuch
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An erster Stelle möchte ich mich bei Blanvalet für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken. Für mich ist es nach „Wenn das Leben Loopings dreht“ bereits das zweite Buch, welches ich aus der Feder von Theresia Graw lesen darf. Bereits beim vorherigen Buch war ich begeistert von ihrem Schreibstil und freute mich sehr darauf, auch mit Hannah nach Havanna zu reisen. Und genau das habe ich getan. Ich bin mit Hanna nach Havanna gereist. Denn sie begibt sich mit der Journalistin Katrin auf die Suche nach ihrer Jugendliebe, die im fernen Havanna leben soll. Aber dieses Buch wäre nicht von Frau Graw, wenn die beiden Protagonisten auf ihrer Reise einiges erleben würden. Ich lernte die traumhafte Landschaft kennen, lernte die Einheimischen kennen, trank ganz viel Cupa libre und genoss mit den Beiden diese Reise. Denn es war nicht bloß eine Reise um Julius zu finden. Nein, es war eine Reise zu sich selbst – denn Katrin lernt hier, dass nicht die Karriere an erster Stelle nicht. Sondern andere Dinge das Leben lebenswert machen. Aber lest es selbst… Wie bereits bei „Wenn das Leben Loopings dreht“ war ich von der ersten Seite an, wieder angetan von dem flüssigen und schönen Schreibstil der Autorin. Frau Graw schafft es einfach, ein Buch zu schreiben, so dass ich beim Lesen sofort Bilder im Kopf habe. Dieses Mal sind wir gemeinsam nach Havanna gereist, Frau Graw es war schön dort. Schön war es auch, dass dieses Buch aus Sicht der Journalistin Katrin geschrieben ist, so dass man immer eine gute Sicht auf deren Gefühlslage bekommt, Allerdings kommt auch Hanna nicht zu kurz. Die Protagonisten sind sehr liebevoll gezeichnet und spielen ihre angedachten Rollen perfekt. Man konnte sich mit jeder Figur identifizieren und ins Herz schließen. Die Story an sich hat auch viele überraschende Wendungen für ihren Leser parat, dass es einem beim Lesen nicht langweilig wird. Einzig der Ausgang der Geschichte war etwas vorhersehbar, aber auch dies schmälert mein Lesevergnügen bei diesem Buch nicht! Ich habe dieses Jahr bei keinem Buch so geschmunzelt und gelacht wie bei diesem. Die Autorin schafft es einfach mich als Leser „abzuholen“! Ich habe geträumt, gelacht, mich geärgert und ein Tränchen verdrückt. „Mit Hanna nach Havanna“ ist die perfekte Lektüre zum Abschalten. Wer gerne lacht, fremde Landschaften kennen lernen möchte und eine Reise zu sich selbst erleben möchte, für den ist dieses Buch perfekt geeignet. Ich für meinen Teil vergebe klare 5 Sterne!

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In dem Buch erzählt Katrin was sich in ihrem Leben abspielt. Dabei erhält es so auch eine böse Überraschung bereit. Katrin wird die Leitung ihrer erfolgreichen Sendung abgenommen und erhält ein Format, dass ihr gar nicht gefällt. Doch durch die Umstruckturierung der Sender wird eine alte Dame auf Katrin aufmerksam. Hanna macht Katrin einen sehr ungewöhnlichen Vorschlag. Zu erst ist Katrin nicht sehr begeistert, doch dann sieht sie eine Chance sich mit Hanna’s Geschichte wieder in den Fokus stellen zu können. So beginnt eine Reise nach Havanna mit Hanna, der älteren Dame, die in Kuba das Lebensgefühl der Kubaner für sich entdeckt, zum Entsetzten von Katrin. Das beginnt bereits mit dem rosa Cadillac bei der Autovermietung in Kuba. Doch nicht nur Katrin ist hinter der Geschichte von Hanna her, die ihre erste große Liebe sucht. So nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Katrin und Hanna machen so manchen Umweg und erleben die Natur des Landes hautnah. Dabei versucht Katrin Hanna immer wieder daran zu erinnern, dass sie nur zwei Wochen Urlaub hat und danach wieder zurück nach Deutschland muss. Doch für Hanna ist das kein Argument, die Reise deshalb in einem affen Tempo durchzuführen. Wird Hanna ihre Liebe finden? Was wird aus Katrin, wenn sie das Interview mit Hanna’s großen Liebe geführt hat? Wird die Journalistin ihr Ziel erreichen? Alles das könnt ihr in dem Buch erfahren. Der Schreibstil ist aufgebaut, als ob Katrin ihren Werdegang erzählt. Ich habe etwas gebraucht, bis ich in dem Stil, der Autorin, gefunden habe. Doch dann hatte ich das Gefühl selbst im Cadillac durch Havanna zu fahren. Ich danke dem Bloggerportal für mein Exemplar und Theresia Graw für vergnügliche Lesestunden.

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Es hätte passieren können, dass mir Katrin so gar nicht gefällt. Immerhin wirkt sie nicht unbedingt, wie die sympathischste Person der Welt, wenn sie einen gratis Urlaub ausschlagen möchte. Nur weil sie Wärme nicht mag. Aber die Autorin Theresia Graw schafft es, dass sie trotzdem nicht unsympathisch ist. Katrin macht eine Reise nach Kuba und entdeckt dabei nicht nur viele wunderschöne Seiten des Landes, sondern auch eine andere Seite von sich selbst. Doch das benötigt etwas Zeit… Vor allem die Beschreibungen der Attraktionen und des allgemeinen Lebens in Kuba gefielen mir beim Lesen total gut. Sie sind immer mit ein wenig Ironie versehen, sodass immer wieder lustige Dialoge zwischen der total begeisterten Hanna und der eher pessimistischen Katrin entstehen. Das Ende war ebenfalls sehr lustig. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber eine leichte Übertreibung hat mich ziemlich doll zum Lachen gebracht. Fazit: Das Buch ist zwar vermutlich kein literaturgeschichtliches Meisterwerk, aber egal ob man Zuhause ist oder am Meer liegt, beim Lesen verspürt man dieses schöne Gefühl. Dieses Gefühl, als wäre ich am Meer, das Wellenrauschen im Ohr. Für mich ist „Mit Hanna nach Havanna“ nicht nur wegen dem hübschen Cover ein tolles Sommerbuch, auch sonst ist es ein schönes Strandbuch.

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„Mit Hanna nach Havanna“ ist ein Roman von Theresia Graw und erschien 2018 im Blanvalet Verlag. Katrin, Mitte dreißig und Journalistin mit Ambitionen, ist stolz darauf, immer alles fest im Griff zu haben – bis ihr Chef ihr mitteilt, dass sie in Zukunft das wenig prestigeträchtige Seniorenmagazin des Senders moderieren wird. Sie ahnt nicht, dass eine der Zuschauerinnen ihr wohlorganisiertes Leben bald schon restlos auf den Kopf stellen wird. Johanna ist auf der Suche nach ihrer ersten großen Liebe – die sie auf Kuba vermutet. Und sie will Katrin als Reisebegleitung engagieren. Hitze, Salsa und Cuba libre? Nein danke, denkt sich Katrin. Und ist doch kurz darauf auf dem Weg in das turbulenteste Abenteuer ihres Lebens … Meine Meinung: Es gibt eine kleine Einführung aber mit nicht allzu viel Trara geht das Buch dann auch schon richtig los. Ich mag den Schreibstil von Theresia Graw recht gerne und so habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Die Geschichte ist toll, die Idee gut. Teilweise fand ich es leider ein bisschen langatmig. Der Schluss war wirklich vorhersehbar, aber das finde ich nicht weiter schlimm. Dieser Roman ist halt einfach ein leichter Sommerroman für zwischendurch. Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München. Außerdem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Bei Blanvalet sind von ihr bereits Das Liebesleben der Suppenschildkröte, Glück ist nichts für schwache Nerven und Wenn das Leben Loopings dreht erschienen. Mit Hanna nach Havanna ist ihr vierter Roman für Erwachsene. Fazit: 4 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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Auf geht`s nach Havanna! Die Autorin nimmt uns mit ihrem neusten Roman nach Kuba mit; wir dürfen ihre Protagonisten – die Journalistin Katrin und die ältere Dame Johanna Wagner von Trottau zu Dannenberg vom tristen Seniorenmagazin ins quirrlig-spannende Kuba begleiten. Mit einer ordentliche Portion Humor, aber auch dem Blick fürs Wesentliche schickt uns Theresia Graw auf die Reise, auf der nicht alles glatt geht, aber letztendlich genau das diese Reise ausmacht. Ob der knallrote Cadillac am Flughafen, die typischen Clubs und die persönliche Pension oder ihr rosa Reisegefährt, natürlich ebenfalls einem Cadillac, mit dem sie so manches Schlagloch erwischen... mit ihrer bildhaften und lebendigen Sprache schaftt es die Autorin immer wieder, einen Film bei mir vor Augen abzuspielen. Nicht nur einmal möchte ich gerne mit im Auto sitzen oder abends den Sonnenuntergang bewundern... und genau diese Verbindung zwischen Buch und LeserIn macht für mich einen guten Roman aus. Eine alte Verbindung sucht auch Johanna, nämlich ihre erste große Liebe, welche sie auf Kuba vermutet... und Katrin wittert eine Geschichte, mit der sie endlich einen renommierten Journalistenpreis abräumen kann. Aber wie es nun mal so ist: es gibt Konkurrenz... und Liebeshindernisse ;) aber auch ein Happy End. Ja, dieses Buchende liegt mir ehrlich gesagt ein wenig im Magen, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dieses Ende (gerade die Szene mit dem Arzt) schon mal gelesen oder gesehen zu haben. Auch erinnert mich die Geschichte immer wieder an eine Reportage des WDR aus der Reihe „Wunderschön“ (Thema: Kuba auf eigene Faust, mit Andrea Grießmann); da mich daher das Buchende nicht wirklich überraschen konnte, gibt es einen Stern Abzug... aber eine Empfehlung an all die Reisefreudigen, welche Havanna noch auf ihre „DoTo“-Liste stehen haben oder sich einfach mit viel Gefühl & wunderschönen Bildern sowie Stimmungen unterhalten möchten.

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Mit Hanna nach Havanna ist ein sehr amüsanter und unterhaltsamer Roadtrip. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben nur ein Ziel vor Augen. Sie wollen Julius finden, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Hanna sucht ihre erste große Liebe und Katrin möchte eine großartige Story über die Revolution schreiben, mit Julius als Zeitzeugen. Es ist herrlich, was den beiden auf ihrer Reise alles passiert und in welche Schlamassel sie sich manövrieren. Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Man hat das Gefühl ,mit den beiden in ihrem rosa Cadilac zu sitzen und das herrliche Land Kuba zu entdecken. Der Verlauf der Geschichte ist sehr unterhaltsam und die Seiten vergehen wie im Flug. Mich hat sie tief im Herzen berührt und mich hat die Reiselust gepackt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Katrin berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen und so bekommt man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Es ist spannend zu sehen, wie sie sich mit der Zeit entwickelt und ihre Lebenseinstellung ändert. Die Protagonisten sind alle sehr individuell und liebevoll gestaltet und dennoch lassen sie ausreichend Platz für die eigene Vorstellung. Katrin ist eine Karriereorientierte Journalistin, die alles für ihren Job machen würde. Hanna ist eine 78 Jahre alte Lady, die ein Faible für Cocktails hat und die gute Laune in Person ist. Zusammen bilden sie ein fantastisches Gespann und durchqueren das ganze Land, um an ihr Ziel zu gelangen. Das Cover gefällt mir gut, denn es macht einem durch das Design und die Farben richtig Lust auf Urlaub. Am besten am Strand mit einem kalten Drink und guten Freunden. Es passt also perfekt zu Inhalt des Buches. Fazit: Mit Hanna nach Havanna hat mich positiv überrascht. Zwei Frauen haben ein Ziel und reisen dafür einmal quer durch Kuba, dabei erleben sie einige Abenteuer und lernen ganz bezaubernde Menschen kennen. Die Geschichte geht einem ans Herz und es macht einfach so viel Spaß die beiden zu begleiten. Es ist ein gelungener Sommerroman, den man sich bei einem leckeren Eis und einem Kaltgetränk einfach gönnen muss.

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Autorin: Theresia Graw wurde 1964 im nordrhein-westfälischen Oberhausen geboren. Nach dem Abitur nahm sie ihr Studium der Kommunikationswissenschaften und Germanistik zunächst in Bonn auf und studierte weiter in München. Bereits während des Studiums arbeitete sie als Reporterin, später dann als Redakteurin für verschiedene Sender – aktuell als Nachrichtenredakteurin. In den 90er Jahren betätigte sie sich zudem als Kinderbuch-Autorin, ihre beiden Kinder sind mittlerweile erwachsen. Seit 2014 veröffentlicht sie Romane. Ihr Erstling bei Blanvalet war 2014 „Das Liebesleben der Suppenschildkröte“, 2015 folgte „Glück ist nichts für schwache Nerven“, 2016 „Wenn das Leben Loopings dreht“ und 2018 nun „Mit Hanna nach Havanna“. Handlung: Katrin ist eine glückliche Single-Frau von Mitte 30 und erfolgreiche TV-Moderatorin einer Talkshow. Das denkt sie zumindest bis zu dem Tag, an dem ihr Chef sie als Moderatorin degradiert und ihr das Seniorenmagazin zuweist, während Katrins Sendeplatz von einem Glamour-Sternchen besetzt wird. Katrin arrangiert zunächst unglücklich mit der neuen Situation, bis sie von einer Zuschauerin, der 78jährigen Hanna, einen Brief erhält. Hanna möchte ihre Memoiren von Katrin schreiben lassen und bittet diese, sie nach Kuba zu begleiten, weil sie dort ihre Jugendliebe Julius vermutet. Katrin hat eigentlich gar keine Lust auf eine Reise mit einer alten Dame, aber auch nicht wirklich etwas besseres vor und sagt zu – nichtsahnend, dass in vielerlei Hinsicht das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens damit beginnt … Fazit: Eigentlich bin ich nicht diejenige, die Bücher nach dem Cover auswählt. Aber hier war das Cover das allererste, was ich von dem Buch sah und hatte mir dummerweise damals weder Titel noch Autorin gemerkt – ich hatte nur die wunderschönen pinkfarbenen Flamingos und die pinkfarbenen Blüten im Kopf (was Frau eben so sieht) – bis mir das Buch dann in der Verlagsvorschau glücklicherweise wieder begegnet ist. Neben einer Übersichtskarte gleich zu Beginn des Buches, finden sich am Ende sowohl ein paar originale Kochrezepte ebenso wie einige wunderbare Cocktails aus Kuba. Die Story selbst erstreckt sich über 27 Kapitel (auf 375 Seiten) + Nachwort. Das Schriftbild ist normal und gut lesbar, die Kapitel haben eine gute Leselänge. Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, finde den Schreibstil aber wirklich ansprechend und mitreißend. Das Einzige, das mir während des Lesens hin und wieder mal Kopfzerbrechen bereitete, war der etwas missmutige Charakter der Protagonistin Katrin. So bunt wie das Cover ist auch die Geschichte an sich. Sowohl die Charaktere, wie die schon erwähnte Katrin, die äußerst liebenswürdige Hanna, Katrins etwas überschwängliche junge Kollegin Trixie und so viele mehr, die man im Laufe des Buches kennenlernt, als auch die besondere Mischung aus Fernweh, dem tollen Erzählungsstil der Autorin, Spannung, Liebe, Humor, Easy Going usw. machen das Buch zu etwas Besonderem. Ich war selbst leider noch nie auf Kuba, möchte aber gerne mal dorthin. Beim Lesen des Buches ist mir ein wenig zugute gekommen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit eine Reise-Dokumentation aus der WDR-Reihe „Wunderschön …“ über Kuba gesehen habe, die einige Orte, die im Buch vorkommen, zeigte. Aber Theresia Graw, die Kuba selbst bereist hat, gelingt es, die Orte wunderbar plastisch zu beschreiben (man kann sich alles exakt vorstellen) und auch die Eigenheiten der Kubaner, so dass man selbst am gerne in nächster Zeit dorthin reisen möchte. Lediglich zum Ende hin ist für meinen Geschmack schon fast ein bisschen zuviel passiert. Ein Road-Movie zum Lesen – wunderbar erzählt. Ich gebe für diesen tollen Sommer-Roman 5***** Sterne – eine ungewöhnliche Geschichte, die mir großes Lesevergnügen bereitet hat.

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Was für ein wunderschönes, sommerliches Buch. Als ich angefangen habe zu lesen, wusste ich, das kann nur gut werden. Der Schreibstil der Autorin hat etwas ganz Eigenes, was ihn besonderes macht. Mit viel Witz und Charme hat sie die Protagonistin Katrin geschaffen, mit der sich, glaube ich, jede Frau ein wenig identifizieren kann. Katrin ist zwar ein wenig pessimistisch, aber auch nur, weil sie in ihrer Vergangenheit sehr unschöne Sachen erfahren musste. Ich mochte ihre Art und vor allem ihre Gedankengänge total gern. Sie war manchmal so tollpatschig, sodass ich mich manchmal in ihr wiedererkannt habe. Hanna dagegen ist überhaupt nicht die typische Oma, wie Katrin zu Anfang denkt, sie ist total crazy und lässt auch mal gern "die Sau raus", wie man zu gut deutsch sagt. Also, wenn ich mal eine spontane Reise nach Kuba vorhabe, wäre Hanna wirklich die perfekte Begleitung. Mir hat es total gut gefallen, dass man einen kleinen Einblick in das Land Kuba und die Kultur und Mentalität der Menschen da bekommen hat. Vor allem, wie viele unterschiedliche Menschen die beiden auf ihrer Tour begegnen, war echt krass. Vom freundlichen Opa, über Grabscher bis hin zu dem Mann der Träume. Gerade letzteres fand ich super schön ausgearbeitet und geschrieben. Auch die passende Liebesgeschichte mochte ich ganz gern, obwohl sie nicht zu viel von der eigentlichen Geschichte wegnahm. Einige Sachen muss ich zugeben, fand ich schon sehr kitschig und vor allem waren es mir zu viele Zufälle. Das hat ein wenig unrealistisch gewirkt. Aber so an sich hat mir das Buch im Großen und Ganzen gefallen, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das Cover gefällt mir so gut, sodass ich wirklich schon super im Sommer Feeling bin. Das macht einfach richtig Lust auf Sonne und Strand. Es gibt auch so viel Vielseitiges zu entdecken, wie beispielsweise der Salsa Kurs oder auch Hannas Liebe zu Mojitos. Seitdem ich das Buch gelesen habe, läuft bei mir in Dauerschleife "Havanna" von Camila Cabello. Das macht nicht nur totale Sommerstimmung, sondern erinnert mich immer wieder an die schönen Momente des Buches, die Hanna und Katrin zusammen in Havanna erlebt haben, obwohl nicht immer alles so rosarot ist, wie ihr Cadillac. Das Ende war, wie zu erwarten, ganz süß und hat auch alle Fragen beantwortet. Auf jeden Fall, wer eine niedliche Sommerlektüre sucht, für den ist dieses Buch wirklich ein Muss!

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