Leserstimmen zu
Töchter einer neuen Zeit

Carmen Korn

Jahrhundert-Trilogie (1)

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Töchter einer neuen Zeit" ist der erste Teil einer Jahrhundert-Trilogie. Hamburg 1919. Im Nachkriegsdeutschland freunden sich vier junge Frauen an. Henny und die rebellische Käthe, die zusammen eine Hebammenausbildung beginnen. Ida, eine Tochter aus gutem Hause, die auf Wunsch ihres Vaters und aus finanziellen Gründen einen ungeliebten Mann heiratet und Lina, die mit ihrem Bruder zusammenlebt und Lehrerin werden möchte. Über ihre Freundschaft und ihre Schicksale erzählt Carmen Korn in diesem ersten Teil. Leider habe ich den Fehler gemacht, dieses Buch als Hörbuch zu hören, statt zu lesen. Als Buch hätte es mir sicher besser gefallen. Obwohl die Autorin selber liest, war mir die Stimme zu emotionslos und durch die vielen Charaktere und Kapitel, die ohne Übergang wechseln, verlor ich manchmal den Überblick. Zu Beginn der Geschichte ist gerade der erste Weltkrieg vorbei und vier junge Frauen (Henny, Käthe, Ida und Lina), die alle um die Jahrhundertwende geboren wurden, haben Träume und schmieden Zukunftspläne. Im Laufe der Jahre lernen sich alle kennen und freunden sich dauerhaft an. Der Autorin gelingt es, die Lebensverhältnisse, Probleme und Schicksale aller Charaktere glaubhaft zu schildern. Da die Geschichte aber über einen Zeitraum von fast 30 Jahren erzählt wird, tauchen sehr viele Personen und somit auch Namen auf. Partner, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Bedienstete, Eltern und andere. Für mich waren das eindeutig zu viele und so konnte ich mit den meisten Charakteren nicht so richtig warmwerden und mitfiebern. Fazit: Trotz allem ein gutes Buch über eine Generation, die gleich zwei Weltkriege miterleben musste.

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