Leserstimmen zu
Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Anna Stephens

Wächter und Wölfe (1)

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Immer öfter beschleicht mich das Gefühl, dass die Autoren meinen, Fantasy muss düster und grausam sein. Sicher: da das Hauptthema nun mal immer der Kampf Gut gegen Böse ist, bleiben Auseinandersetzungen nicht aus und es wird auch der ein oder andere Kampf ausgefochten. Es gibt auch Autoren, die Kampfgetümmel gut beschreiben können und es gibt Autoren, die die Ausschmückung der Grausamkeiten der Fantasie des Lesers überlassen. Zu beidem gehört Anna Stephens leider nicht. Mir war das echt zu viel Gemetzel, Folter, Qual und Blut. Die Idee des Romans – Kampf der Götter mit Hilfe ihrer sterblichen Werkzeuge – ist ja nicht schlecht und auch einige der Charaktere sind eigentlich ganz gut gelungen, aber wenn der größte Teil des Buches sich nur darum dreht, Schlachten zu planen und zu schlagen, Opfer zu verstümmeln und qualvoll sterben zu lassen (oder sich dieses bis ins Detail auszumalen), dann geht die gute Idee leider den Bach runter. Da mich die Story an sich und insbesondere das Schicksal von Dom interessiert hat, habe ich irgendwann die Kampfszenen nur noch quergelesen und bin so dann doch ganz gut zurechtgekommen. Die wechselnden Perspektiven – wenn ich mich nicht verzählt habe, sind es sechs Personen – machen es anfangs auch nicht leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen. Aber ab ca. der Hälfte des Buches war mir dann doch klar, wer zu welcher Allianz gehört und welches seine Rolle ist. Ab da hatte mich das Buch dann auch gefangen genommen. Hatte ich bis dahin ein halbes Jahr gebraucht, weil sich immer wieder andere Lektüre dazwischengedrängt hat, habe ich die zweite Hälfte in 3 Tagen durchgelesen. Ich glaube, das sagt auch schon einiges aus. Alles in allem: eine gute Story, die für mich aber zu sehr im Kampf versinkt. Vielleicht habe ich aber auch einfach schon zu viele solcher Geschichten gelesen, so dass mich diese nicht wirklich begeistern kann. Von mir gibt es 3 Sterne. Ob ich die Fortsetzung lesen werde? Ich weiß es noch nicht. Wenn die Roten Götter in Teil 2 auf den Plan treten, wird es womöglich noch grausamer – was ich durchaus auch im übertragenen Sinne so meine. Fazit: Wenn die Götter Krieg führen, versinkt die Welt in Chaos und Blut. Und das führt nicht unbedingt zu Lesevergnügen.

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Kurz etwas zum Cover: ich finde die Gestaltung schön, die Farben passen sehr gut zur Stimmung in dem Buch und mir gefallen die Blautöne auch sehr. Nur finde ich, dass das Wolfsemblem eher wie ein Bär aussieht. Band zwei wird übrigens ähnlich aussehen, nur dass da das Cover in Rottönen gehalten ist. Der Klappentext gibt nur einen winzigen Teil der gesamten Story wieder, das Buch ist ähnlich wie Game of Thrones aufgebaut. Es gibt also immer wieder Perspektivenwechsel. Was an sich nichts schlechtes ist, aber in Wächter und Wölfe funktioniert das nicht so gut, da die einzelnen Kapitel recht kurz sind, teilweise nur 4 Seiten. In den Kapiteln werden dann auch nur einzelne Szenen behandelt und schon geht es wieder weiter zum nächsten Charakter. Zum Teil sind auch arge Zeitsprünge drin, die einen zusätzlich noch verwirren. Durch die schnellen Wechsel legt das Buch auch ein Wahnsinnstempo vor und ich hab mich öfter gefragt, ob ich nicht Kapitel übersprungen habe, weil ich vergessen hab worum es ging bzw weil ich keine Ahnung hatte, worum es gerade geht. Was ich sehr schade fand, weil die Story sonst nicht schlecht ist. Die Charakter sind gut geschrieben und sie wirken in ihren Handlungen auch glaubhaft. Was mich etwas überrascht hat, ist dass das Buch doch ernster ist als erwartet und vor allem brutaler ist als gedacht. Da sollte man sich auch schon drauf einrichten, dass in dem Buch nicht alles glatt läuft und schon mal Köpfe rollen. Die Art wie das Buch geschrieben ist hat mich nur zum Teil überzeugt, da mich eben die kurzen Kapitel gestört haben.  Was ich aber gut an dem Buch fand, ist dass es sehr komplex ist, sowohl von der Welt in der es spielt, als auch von der Anzahl de Charakter her, als auch die Götter die in dem Buch auftauchen. Das Buch ist ganz ok, weder besonders gut, noch besonders schlecht. Ich hatte mir aber mehr versprochen und hab auf was spektakuläres gehofft, aber irgendwie wurde ich da etwas enttäuscht und nicht so richtig mitgerissen. Ich denke, ich werde den zweiten Teil nicht lesen. 

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Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares Vorab möchte ich euch warnen, dass diese Rezension ziemlich lang werden könnte ;-) Die kalten Farben und der Farbverlauf machen das Cover mystisch. Im Zusammenklang mit dem Titel, sagt das Cover einem schon, dass es auf jedenfall kriegerisch wird und nicht unbedingt eine Lovestory ist. Sonst ist es ziemlich einfach gestaltet und hat ganz Schlicht in der Mitte den Titel der Reihe. Besonders gut gefällt mir der Wolf oben am Rand. Er macht das Cover nochmal zu etwas Besonderem. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung wo ich bei der Geschichte anfangen soll. Um euch mal in meine Position zu versetzen: Begeisterung - Verzweiflung. Zwei Wörter, die nicht wirklich zusammen passen. Ich fange einfach mal mit Begeisterung an. Das Buch hat rund 500 Seiten, sieht schön aus, klingt spannend, was will man mehr?! Natürlich möchte ich ein Buch in der Hand halten, das mich mitnimmt in eine neue Welt mit neuen Protagonisten und neuen Problemen. Aber es muss auch die Umsetzung stimmen und genau dort fängt es an zu hängen. Die Idee hat mir gut gefallen und mit einigen Charakteren bin ich auch sofort warm geworden. Was die Autorin dann mit der Umsetzung gemacht hat, ist mein Problem. Ich habe keine Probleme mit Perspektivenwechseln - wirklich, aber es wurde nach jedem Kapitel die Person gewechselt und es waren nicht nur drei. Durchgezählt habe ich nicht, aber schätzen würde ich es auf zehn Personen und das ist einfach zu krass. Zwischenzeitig hat es mich dann gar nicht mehr gestört und prompt wurde die Sicht zu einer Person verändert, die noch nie oder einfach zu selten vorkam. Und genau diesen Punkt habe ich dann Verzweiflung getauft. Es war einfach irgendwann zu viel und ich musste mich wirklich manchmal durch das Buch quälen. Die Handlungen waren sehr spannend und auch unvorhersehbar. Von daher gibt es dort nichts zu meckern. Teilweise hatte ich dort aber auch das Gefühl, dass manchmal zu viel auf einmal passiert. Also war der einzige kritische Punkt, dass Anna Stephens einfach zu viel Perspektivenwechsel hatte. Das Ende des Friedens ist der erste Teil der Wächter und Wölfe Reihe von Anna Stephens. Die komplette Welt, die sie sich ausgedacht hat, sticht nicht aus der Menge heraus, ist aber auch nicht schlecht. Das schlechteste an diesem Buch ist, meiner Meinung nach, die vielen Perspektivenwechsel, die das Buch irgendwie zerstört haben. Von mir gibt es drei von fünf Teetassen. Die Perspektiven haben eine der Tassen ausgetrunken und auch die Geschehnisse, die einen teilweise überflutet haben, haben eine weitere Tasse ausgetrunken.

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Das Cover hat mich echt Magisch angezogen und der Klapptext hat mich auch sehr überzeugt. Zu Beginn war ich echt begeistert von der Geschichte, sie ist sehr Speziell, zuerst lernt man so ziemlich alle kennen die in der Geschichte eine Rolle spielen, was zwischendurch sehr verwirrend war und ich auch teilweise was durcheinander gebracht habe, was sich aber im laufe Geschichte wieder gibt. Am Anfang geht es echt sehr Spannend zu und man erfährt Krieg, Verachtung und Verrat. Man muss echt Konzentriert sein um dem ganzen zu folgen. Was leider zur Mitte hin nach lässt und man einfach auch keinen Spaß mehr an der Geschichte findet. Vielleicht hätte man das alles etwas anders verpacken sollen so das in dem ganzen Buch die Spannung bleibt. Vom Schreibstil her kann ich nur sagen, war ich beeindruckt und es ließ sich sehr einfach und schnell lesen, auch die Beschreibungen der orte und Umgebungen waren sehr gut umgesetzt so das man es sich sehr gut Vorstellen konnte Leider vergebe ich diesem Buch nur 3 Sterne!

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Der Roman wird nicht nur aus der Sicht von Dom und Rillirin erzählt, sondern von einer ganzen handvoll Leuten. Es war nicht verwirrend gewesen, aber es kam vor, dass ich zwei miteinander verwechselt habe und ein paar Sätze brauchte, bis ich wieder drin war. Sonst hat mir der Anfang des Buches richtig gut gefallen. Es ist eine sehr konfliktgeladene Geschichte und während man alle beteiligten kennen lernt, steigt die Spannung stetig an. Auch ist es nichts für schwache Nerven. Die Welt ist geteilt in zwei Götter und es dies wird sehr gut dargestellt. Besonders in der ersten Hälfte des Buches gibt es grausame Szenen, die nicht einfach zu lesen sind, für mich zumindest nicht. Und so legt "Wächter und Wölfe" einen gewaltigen Start hin und zeigt viele vielfältige Charaktere. Aber dann ging es für mich bergab. Die zweite Hälfte ist gezeichnet durch Langatmigkeit und kurzen Kampfeinblicke. Die Kapitel werden immer kürzer und so wurde ich von einer Szene in die nächste geschoben, kaum dass ich Begriff was passiert ist. Ich kam nicht mehr mit dem Tempo zurecht, dass immer hoch und runter ging und manche Kapitel bestanden nur aus zwei oder drei Seiten in denen viel reingepackt wurde oder nur ein Ausschnitt gezeigt wurde. Zu manchen Charakteren kann ich nicht viel sagen, besonders der "Bösewicht" kam so unerwartet für mich und ohne große Erklärungen, dass ich es einfach hinnehmen musste. Andere Personen waren dagegen viel besser ausgebaut, wie Rillirin und ihr Bruder. Da hat man eine richtige Geschichte zu den Personen, wobei Dom immer noch mysteriös ist und bleibt. Ich bin hin un her gerissen. Der Start konnte mich so richtig packen und es war schrecklich aufregend! Doch die zweite Hälfte hat sich mit Kämpfen überschlagen, dass mir schnell die Lust verging und ich froh war fertig zu sein. Wer nichts gegen viele Kämpfe und Schlachten hat, der sollte es auf jeden Fall versuchen. Schließlich ist es nicht durchweg schlecht und konnte mich zeitweise packen.

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Rezension Anna Stephens - Wächter und Wölfe: Das Ende des Friedens Klappentext: Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. Meinung: Im letzten Jahr hat mich das Fantasy-Fieber wieder so richtig gepackt und natürlich ist man da immer auf der Suche, nach etwas Neuem und Besonderem. Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens klang vielversprechend. Der Seher Dom rettet die Sklavin Rillirin, die auf der Flucht ihrer ehemaligen Herren, den Mirak ist. Denn Rilllirin hat deren König getötet und ist im Besitz von Informationen, die der Feind, also das Land Rilpor, nicht wissen darf. Die Mirak rüsten sich zum Kampf gegen Rilpor, um ihre Götter und deren Verbannung wieder an die Macht zu bringen. Die Grundgeschichte klingt vielversprechend, doch die Umsetzung bringt leider ein paar Stolpersteine mit sich. Zwar war ich recht schnell in die Geschichte eingestiegen, doch ein wirklicher Lesesog wollte sich oft nicht einstellen. Das lag zum Teil auch an der Sprunghaftigkeit der Erzählweise. Anna Stephens hält sich nicht lange mit Erklärungen und Umschreibungen auf, so dass ich beim Lesen oft verwirrt war und das Gefühl hatte, etwas verpasst oder überlesen zu haben. Auch die Visualisierung der Welt fiel mir nicht immer leicht, ging die Autorin hier doch zu sparsam mit Umgebungsbeschreibungen um, da sie eindeutig den Fokus auf ihre Figuren legt. Aber auch bei den Figuren hatte ich oft das Gefühl, nicht alles mitzubekommen. Die Charaktere wechseln sich Kapitelweise ab, ihre Sicht der Geschehnisse zu erzählen und man lernt eine Vielzahl an Figuren kennen, richtig warm wird man aber mit den wenigsten und viele Motivationen erschlossen sich mir nicht immer. Manchmal setzt sich die Geschichte nahtlos von Kapitel zu Kapitel fort, um dann im nächsten einen großen Sprung zu machen, der dann im Nachhinein irgendwie erklärt wird. Dadurch fühlt sich die Geschichte ein wenig zusammengeflickt an und ich hatte den Eindruck, als ob da versucht wurde, die Story zusammen zu komprimieren und zu kürzen. Fazit: Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens war ein Buch, dass ich die ganze Zeit über versucht habe zu mögen. Es ist nicht gänzlich schlecht und die Story ist durchaus interessant, leider hat die Geschichte zu viele handwerkliche Fehler, um mich wirklich zu überzeugen. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten. Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

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Dies ist das erste Band der “Wächter und Wölfe” Reihe. Es hat ein hübsches Cover. Etwas düster, aber wahrhaftig interessant. Der Klappentext hatte so einiges versprochen und ich war schon sehr gespannt auf die Story. Die Geschichte selber geht recht spannend los, dennoch fand ich die vielen Informationen zum Anfang etwas zu aufdringlich und es gab Situationen, die einem sichtlich verwirrt haben. Gerade in den ersten 50-60 Seiten wird mal regelrecht erschlagen von Ereignissen und Infos. Allerdings ändert sich dies im Laufe des Buches und so wurde das Buch zu einem recht interessanten Roman.

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Wächter und Wölfe – Anna Stephens Das Ende des Friedens Verlag: blanvalet Taschenbuch: 16,00 € Ebook: 12,99 € ISBN: 979-3-7341-6130-8 Seiten: 512 Erscheinungsdatum: 15.01.2018 Genre: Fantasy Inhalt: Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen … Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. Mein Fazit: Zum Cover: Allein das Cover hat mich schon angeregt dieses Buch lesen zu wollen. Es hat eine leicht düstere Atmosphäre, aber passt perfekt zur Geschichte. Die Farben sind auch toll gewählt und total stimmig. Zur Geschichte: Zu Anfang lernen wir sehr viele Protagonisten kennen, was sich zwischendurch als recht unübersichtlich für mich erwies. Aber wenn man sie alle erst einmal kennt, geht es. Ich habe eine Weile gebraucht bis ich im Buch war, das lag aber sicherlich auch daran das ich es als etwas schwierige Sprache empfand beim lesen. Es kam mir zwischenzeitlich ein klein wenig lyrisch vor und da ist das lesen nicht ganz so einfach. Aber das ist bei der Zeit worum es im Buch geht auch gar nicht anders machbar, denke ich. Hier geht es um Könige, Kriege, Verrat, Götter und noch vieles mehr. Die Mischung find ich sehr gut gelungen. Wir haben hier auch viel Spannung, die hin und wieder leider durch etwas Langatmigkeit unterbrochen wird. Einiges hätte man kürzer fassen können. Die Protagonisten sind gut dargestellt und man glaubt ihnen alles. Die bildliche Darstellung ist unglaublich, ich fühlte mich mittendrin, so muss das sein. Sehr angenehm empfand ich die Kapitellänge, so kann man schnell mal eins nebenbei lesen. Im Großem und Ganzen ein gutes Buch, mit einen paar kleinen schwächen, wie ich finde. Ich gebe hier 3 von 5 Sternen. Zum Schluss bedanke ich mich beim blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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