Leserstimmen zu
Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Anna Stephens

Wächter und Wölfe (1)

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In "Wächter und Wölfe", geht es um Dom, der immer wieder von seiner Gabe als Seher mit Visionen gebeutelt wird, um Rillirin eine entflohene Sklavin die etwas verbotenes getan hat. Sie trifft Dom und warnt ihn vor der Insavsion der Barbaren. Jedoch glaubt ihr zunächst kaum ein Mensch, bis Dom eine Vision ereilt die alles verändert und er Rillin vertrauen muss. Ich weiß gar nicht genau, wo ich da anfangen soll. Ich bin mit gar keinen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Der Klappentext hat sich für mich gut und ansprechend angehört. Eine bekannte von mir, war von dem Buch total begeistert und meinte zu mir: "hey, das ist der wahnisnn, das musst du unbedingt lesen." Da unser Bücher Geschmack recht ähnlich ist, habe ich das Buch also gelesen. Ich lese wirklich viel, aber ich habe bei noch keinem Buch so lange gebraucht, um in die Geschichte und das Geschehen reinzu finden. Es hat tatsächlich 98 Seiten gebraucht, um mich langsam, aber wirklich langsam, in die Geschehnisse und verschiedenen Menschen zurechtzufinden. Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was ich generell super finde, ich mag das eigentlich ganz gerne. Jedoch sind es in dem Buch wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, 13 verschiedene Sichtweisen. Damit hatte ich anfänglich wirklich Schwierigkeiten. Nach und nach wird es besser, man lernt die Menschen und verschiedenen Orte kennen und zu unterscheiden. Allgemein finde ich das Buch recht komplex, ich habe mehr Pausen gebraucht als üblich, einfach um das ganze zu verarbeiten und eben auch zu verstehen ( auch um die jeweiligen Personen und Ereignisse Ordnen zu können ) Der Schreibstil ist gut und sehr detailreich. Vorallem die Kampf- und Gewaltszenen sind zum Ende hin wirklich umfasssend. Es entstehen immer wieder überraschende, nicht zu erwartende Wendungen von Verrat, Verlust, Intrigen und Liebschaften von niemals erahnten Seiten. Es geht um Götter, Glaube und Verzweigungen. Trotzallem steht der Krieg der Götter, Clans und Völker immer im Vordergrund, so das man nichts verpasst und alles abgedeckt ist. Die Protagonisten wachsen und entwickeln sich alle stetig so das es nie langweilig wird. Alles in allem ein wirklich tolles Buch, das sich zu Lesen lohnt. Ich jedenfalls freue mich auf Band 2 und 3 und bin gespannt wie es nach diesem Cliffhanger weitergeht.

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„Es ist fast tausend Jahre her, seit der Schleier herabgelassen wurde… Jetzt wird er schwächer. Die Roten Götter werden mächtiger, und das Licht nimmt ab. Blut wallt auf.“ In der Welt von Gilgoras herrscht seit fast tausend Jahren ein brüchiger Waffenstillstand zwischen dem Volk des fruchtbaren Rilpors und den Mirak in den unwirtlichen Bergregionen. Es sind hingegen nicht nur die Menschen, die sich gegenüberstehen, sondern auch unterschiedliche Götter: Während die Rilporer Anhänger der Götter des Lichts sind, huldigen die Mirak den Roten Göttern. Und Letztere sind es, die nach jahrelanger Verbannung nach Rilpor drängen, auf einem Weg aus Blut und Chaos. Denn nur wenn Blut fließt, können sie wieder zurück in ein physischen Dasein kehren und Wesen aus Fleisch werden. Unter Führung von Lanta, die von ihrem Volk wegen ihrer Nähe zu den Göttern Gesegnete nennen, begeben sich die Mirak sich auf den Weg, ihre Verbannung zu beenden. Die Aussichten sind denkbar günstig. Zwar hat die Sklavin Rillirin in ihrer Verzweiflung den König der Mirak getötet und ist danach geflohen. Doch Corvus, der neue König, beweist, wozu er er nach seiner Machtergreifung fähig ist. Außerdem ist das Reich Rilpor geschwächt. Denn König Ratoth, einst angesehener Herrscher, vergräbt sich nach dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau in seiner Trauer und verfällt vor den Augen seiner Söhne Janis und Rivil zunehmend dem Wahnsinn. Doch damit nicht genug. Während die Mirak sich sammeln und immer stärker werden und zudem Verräter in den eigenen Reihen agieren, sind die Rilporer völlig ahnungslos in Bezug auf die drohende Gefahr. Lediglich der Seher Dom erhält von den Göttern in Visionen einen nebulösen Blick in die Zukunft. Der Calestar ist es auch, der die Bedeutung von Rillirin, die Aufnahme bei den Beschützern der Grenze von Rilpor, den Wächtern und Wölfen gefunden hat und von einigen misstrauisch beäugt wird, erkennt. Allerdings kämpft Dom mit eigenen Dämonen... Anna Stephens „Wächter und Wölfe. Das Ende des Friedens“ ist blutrünstig, brutal, düster und beginnt mit einer Opferung, einer versuchten Vergewaltigung und einem Mord. Eine zartbesaitete Seele mit schwachen Nerven mag sich dem möglicherweise nicht aussetzen. Auch danach macht es die Autorin dem Leser zunächst nicht leicht, dem Geschehen zu folgen. Zwar ist dank der im Innenteil des Buches befindlichen Karten eine ausgezeichnete Orientierung möglich, und zudem beschränken sich die Handlungsorte auf Rilpor und das Gilgoras-Gebirge, wodurch die Welt ausschnitthaft klein und (noch) ohne Bezug zu den umgebenden Ländern und Völkern dargestellt wird. Zudem sind die einzelnen Kapitel in der Regel kurz und überschaubar. Doch wechseln von Anfang ständig die Protagonisten und folglich auch die Perspektiven. Und so scheint der Überblick verloren zu gehen. Ist allerdings diese erste Hürde überwunden, bleibt eine pure Begeisterung, in das spannungsvolle und wendungsreiche Geschehen einzutauchen. Denn Anna Stephens offeriert in ihrem durchaus ambitioniert zu nennenden Debüt eine komplexe und funktionierende, wenngleich noch nicht in Gänze und epischer Breite ausgearbeitete Welt, die hauptsächlich von (Macht)Kämpfen geprägt ist. Kein neues Szenarium, und doch bringt die Autorin mit ihrem Konstrukt der miteinander rivalisierenden Götter, die sich in die Belange der sterblichen Menschen einmischen und diese zu lenken versuchen, einen interessanten Aspekt in ihr fantasievolles Handlungsgeflecht. Im Verlauf der Ereignisse gelingt es, den vertraut werdenden Figuren zu folgen und ihre Wesen zu ergründen. Hier liegt die Stärke der Autorin. Ihre Protagonisten präsentieren sich als faszinierende bunte Mischung, die sich in keine Schablonen passen lassen. Es dauert eine Weile, bis die Fronten, wer auf welcher Seite steht, geklärt sind. Nachdem diese Frage nicht mehr im Raum steht, treten beide Gruppen mit ausgereiften Charakteren beidseitigen Geschlechts auf und erweisen sich einander in der Wahl der Mittel als durchaus ebenbürtig. Dabei wachsen einem einige schnell ans Herz. Zum Beispiel Rillirin, die ehemalige Sklavin, zunächst zurückhaltend und fragil, jedoch mit einem starken Entwicklungspotential. Crys Tailorson, der unbestreitbar ein talentierter Soldat, aber ebenso ein Filou mit losem Mundwerk ist, gern dem Glücksspiel frönt und immer wieder degradiert wird. Calestar Dom, der als Seher unerwünschte Botschaften von den Roten Göttern erhält, und unfreiwillig mit ihnen in Verbindung tritt. Andere wie die Gesegnete Lanta wiederum – zwar de facto als Böse angelegt – sind aber in ihrer Handlungsweise so ihrem Glauben verhaftet, dass diese aus deren Sicht nachvollziehbar erscheint. Aber natürlich würde die die Geschichte nicht funktionieren, wenn sie nur grauslich und unappetitlich (wobei zugegebenermaßen schon ein paar diesbezügliche Szenen vorhanden sind, die im Gedächtnis bleiben) wäre und die handelnden Personen tumb und entsetzlich wären. Vielmehr stecken neben Verrat, Misstrauen, Verschwörung, Intrigen und politische Machenschaften, Verzweiflung und Tod auch Loyalität und ehrenvolles Verhalten, Vertrauen, Zuversicht, Freundschaft, Liebe und Zuneigung darin. Anna Stephens gönnt einigen ihrer Helden durchaus auch wenige, aber trotzdem schöne Momente, unerwartet, überraschend und zum Teil abseits der gängigen Muster. Dies ist „Das Ende des Friedens“. Es ist intensiv und grausam zugleich. Und Anna Stephens beschert dem Leser einen fiesen Cliffhanger, so dass die Wartezeit bis zum zweiten Band der als Trilogie angelegen Reihe äußerst lang erscheint. Doch „Das Erwachen der Roten Götter“ kann nicht aufgehalten werden. Im Februar 2019 ist es soweit. 4,5 Sterne

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Tolles Buch...

Von: EvaMaria

25.09.2018

Das Buch hatte ich nun schon eine Weile zu Hause, aber irgendwie habe ich es immer vor mir hergeschoben, denn ich hatte nie so richtig Zeit dafür. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung freue. Der Einstieg ist mir nicht so leicht gefallen, denn die Handlung wird aus wechselnder Perspektive der verschiedenen Hauptprotagonisten erzählt und so musste ich gerade zu Beginn sehr aufpassen, dass ich nichts verpasse. Wir haben da beispielsweise Rillirin, die eine Sklavin ist und nun auf der Flucht ist, denn sie hat was unerlaubtes getan. Schon alleine ihr Erzählstrang fand ich ganz spannend, denn ich habe regelrecht mitgefiebert, ob sie es alleine schaffen wird oder nicht. Allerdings sind ja dann auch noch die Erzählungen von Dom oder auch von Chrys. Auch diese Abschnitte empfand ich als sehr gelungen. Generell merkt man aber während der ganzen Geschichte, dass die Autorin den Krieg in den Vordergrund gepackt hat, was ich jetzt recht interessant fand, denn man kann als Leser nur dezent erahnen in welche Richtung es gehen wird. Das Setting fand ich gelungen. Die Landschaft wird sehr schön beschrieben, allerdings hatte ich bei so manchen Dingen das Gefühl, dass ich im Mittelalter gelandet bin, was für mich aber in Ordnung geht. Ich würde auch manche Sitten der Bewohner als eher altertümlich beschreiben, es gibt nämlich einige Szenen, in welchen gefoltert wird oder ähnliches. Die Charaktere würde ich allesamt als gelungen bezeichnen. Es gab jetzt hier keinen, den ich als oberflächlich bezeichnen würde, denn jeder hat einen interessanten Hintergrund verpasste bekommen, welcher sich im Laufe des Lesens offenbart. Liebling habe ich jetzt allerdings keinen, was sich aber in der Fortsetzung ja noch ergeben könnte. Die Schreibweise war sehr flüssig und locker, sodass man der Handlung in dem Buch sehr gut folgen konnte, obwohl es ja doch so einige Personen und auch Ortswechsel gibt. Die Autorin schreibt sehr detailreich, was mir gefallen hat, denn so kann man sich um einiges besser in die Handlung einfühlen. Das Buch hat mich auch gefesselt, obwohl es manche Passagen gab, die etwas ruhiger waren. Das Cover gefällt mir sehr gut. Die eher dunklere Gestaltung passt sehr gut zur Handlung. Zur Autorin: Anna Stephens hat einen Abschluss in Literaturwissenschaft der Open University und arbeitet heute in der PR-Abteilung einer großen internationalen Kanzlei. Sie hat einen schwarzen Gürtel in Karate, und ihrer Ansicht nach ist es eine große Hilfe, zu wissen, wie es ist, einen Schlag ins Gesicht zu bekommen, wenn man Kampfszenen schreibt. Sie lebt mit ihrem Mann in Birmingham. Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Auftakt. Spannende Geschichte und ein tolles Setting. Freue mich schon auf weitere Geschichten dieser Reihe. Klare Kauf – und Leseemepfehlung.

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Am Hof von Mirak lebt und arbeitet die Sklavin Rillirin, aber Rillirin macht einen schweren Fehler und soll aufgrund dessen sterben. Wie durch einen Zufall gelingt ihr tatsächlich die Flucht, auf ihrem Weg begegnet Sie Dom. Er hat die Gabe des Sehens bzw. das was er sieht ist nicht immer relevant. Natürlich weiß Dom zu diesem Zeitpunkt noch nicht welches Verbrechen Sie begannen hat, bloß dass Sie von den Soldaten des Hofes gejagt wird. Aber Rillirin hat auch noch ein gut gehütetes Geheimnis und wenn das in die falschen Hände gerät könnte es Krieg bedeuten. Auch der Krieger Cry hat was herausgefunden, ob die beiden das gleiche Geheimnis bewahren... Furchtbar viele Charaktere, teilweise schwierig einzusortieren. Sehr viele Kriegs- und Kampfszenen, aber die Story dahinter war gar nicht mal schlecht. Normalerweise bin ich kein Fan von solchen Büchern, aber da dieses Buch ich nun mehrfach als Empfehlung gelesen habe, dachte ich warum eigentlich nicht. Ja, es ist nicht einfach in das Buch einzusteigen, man braucht schon einige Seiten aber dann finde ich es wirklich gut. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn man statt den Kampfszenen einfach mehr Geschichte reingebracht hätte, vielleicht wäre das ganze dann doch noch interessanter geworden. So würde ich der Geschichte an sich gute 4 von 5 Sternen geben.

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Wächter und Wölfe ist der Start einer vielversprechenden Trilogie. Obwohl ich glaube, dass da doch mehr als drei Bücher kommen werden. Im Original heisst das Buch “Godblind” und hat überwiegend gute Kritik bekommen, dadurch bin ich auch neugierig auf die Geschichte geworden. Da soviel im Buch passiert kann die kurze Inhaltsangabe dem gar nicht gerecht werden. Daher sollte man sich bewusst sein, dass es nur einen Bruchteil von der Geschichte wider gibt. Im Grunde dreht sich alles um den Glauben der jeweiligen Völker, um Götter in deren Namen jeder seine Traditionen aber auch althergebrachte Methoden für Folter und Intrigen ausübt. Um es gleich klar zu sagen, hier wird nichts schön geredet und es fließt auch Blut. Verschnaufpausen findet man hier auch keine, da alles wirklich schlag auf schlag passiert. Jedes Kapitel wird aus einer anderen Sicht erzählt und anfangs ist es sehr schwer hier durch zu blicken. Zum Glück gibt es ein Glossar! Bei so manchen High Fantasy Geschichten geht manchmal der rote Faden verloren. Die Autoren verzetteln sich und man hat das Gefühl, es gehe nichts mehr weiter und kaum was erscheint logisch. Das ist bei Wächter und Wölfe nicht der Fall. Obwohl es wirklich sehr viele verschiedene Blickwinkel sind, zieht sich durch jede Geschichte der Faden hindurch. Alles bleibt miteinander verwoben, auch wenn das nicht sofort auf den ersten Blick ersichtlich scheint. Der Autorin ist hier ein spannender Auftakt gelungen.

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Rezension zu Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens von Anna Stephens Ein Buch was mich wieder mit Cover und Klappentext zum Lesen überreden konnte, denn ich mag es gerne Düster. Vielen Dank an das Bloggerportal von Randomhouse und dem blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Drei Personen, die sich nicht kennen, deren Schicksal sie zusammenführt. Die Sklavin Rillirin, der Seher Dom und der Krieger Crys. Dom, durch seine Seherkraft gewarnt, findet Rillirin mitten in der Flucht vor ihren Häschern. Doch die Rettung bringt auch den Tod von vielen mit sich. Sie hat den König von Mirak getötet und der neue König ist ihr auf den Fersen, weil sie Informationen bei sich hat. Kriegsinformationen die alles verändern können. An anderer Stelle zur gleichen Zeit deckt auch der Krieger Crys etwas Grauenvolles auf. Der Prinz von Rilporin hat Hochverrat begangen und will die Herrschaft über Rilporin an sich reißen. Wer scheint wohl sein Verbündeter zu sein? Crys versucht mit aller Macht den Verrat vom Prinzen aufzudecken. Ein Wettlauf gegen den Tod beginnt. Ich war zum Anfang mit den vielen Szenenwechsel, den vielen neuen Namen und auch mit dem Schreibstil von Anna Stephens etwas überfordert. Hier wäre ein Glossar recht hilfreich gewesen, evtl. könnte man das im nächsten Band noch einbauen. Aber nachdem ich mich etwas eingelesen habe, wurde es einfacher. Die Welt der Wächter, Wölfe und denen die der dunklen Dame dienen, ist sehr komplex und nicht wirklich als Zwischendurch-Lektüre zu empfehlen. Auch der Schreibstil und die Redeart in der Geschichte könnte nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich empfand es dadurch als sehr realistisch. Es wurde vulgär gesprochen, Brutale Handlungen wurden nicht blumig beschrieben, sondern genauso wie sie waren: Blutig, brutal, schockierend. „Der Hammer blitzte im trüben Licht auf, und Lanta schmetterte Janis den Nagel durch den Hoden in den Enddarm. Janis` Schrei ließ die Blutgefäße in seinen Augen platzen und die Stimmbänder zerreißen. Er sog Luft in die Lunge, als ein zweiter Schlag den Nagel seitlich durch seinen Verdauungstrakt in das Holz trieb. Der dritte Hieb verwandelte seine Hoden zu Brei …“ Die Geschichte fand ich sehr spannend und hat mich wirklich ans Buch gefesselt. Ich habe so mitgelitten, mitgefiebert, mir kamen die Tränen und ich wurde auch von Wut ergriffen. Das Buch hat mir eine emotionale Achterbahn beschert, die bestimmt nicht jeder mag. Mir hat die Story sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Fazit: Krieg, Intrigen, Folter, religiöser Fanatismus, Gemetzel und dazwischen noch kleine Romanzen erwarten einen bei diesem Buch. Wer das alles nicht mag, sollte bitte die Finger von lassen. Ansonsten kann ich dieses High Fantasy Epos wirklich weiter empfehlen. Lg eure Tanya

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Eine interessante Beschreibung und ein blutig-düsteres englisches Cover haben mich auf dieses Buch gebracht und war es absolut kein Fehlgriff, sondern ein Auftakt, der mich neugierig auf mehr gemacht hat. Nach beinahe tausend Jahren der Verbannung scheint es als wäre die Zeit gekommen, dass die Roten Götter wieder ihre Macht zurückerlangen, so meint die Gesegnete Lanta des Volkes der Mirak. Gleichzeitig möchte auch sie ihre Position erheben. Dass die entflohene Sklavin Rillirin den vorherigen König umbrachte und nun ein für Lantas Zwecke nützlicher Nachfolger den Thron besteigt, kommt ihrer Sache sehr nützlich. Währenddessen braut sich auch etwas Dunkles in der Hauptstadt des angrenzenden Reiches zusammen. Truppen versammeln sich und außer dem Seher Dom, bekannt unter Calestar, sieht niemand, was kommen wird. Schon früh hat mich dieses Buch mit seiner ganz eigenen Art gefangen genommen. In einem verglichen mit ähnlichen Büchern dieses Genres recht rasant werdenden Tempo gestaltet Anna Stephens den Debüt-Auftakt ihrer neuen Trilogie und greift dabei auf das Mittel der Erzählung aus verschiedenen Perspektiven zurück. Mittels der kurz gestalteten und sehr abwechslungsreichen Figurenwechsel wird einerseits stets der Spannungsfaden aufrechterhalten, sodass sich das Lesen als ein sehr rasches Erlebnis herausbildet, der Leser zunehmend gefesselt wird, und die teils unterschiedlichen Sichtweisen einer Situation sich zu einem komplexen Bild verweben, das den diversen Kampf eines jeden Einzelnen nachfühlen lässt. Andererseits kann es auch vorkommen, dass die partiell knappen Kapitel den Lesefluss abreißen. Kämpfe und Schlachten steigern sich, dominieren die Handlung und heizen diese zu einer dunkeln, düsteren und bedrohlichen Atmosphäre an, die den Leser gefangen nimmt. Auffällig sind hierbei zuweilen die blutigen und drastischen Szenen, so kann man sich schnell in einem detaillierten Kampfgeschehen zwischen beiden Geschlechtern wiederfinden oder der Folterung als Opfer für die Roten Götter. Die Welt hätte durchaus vertieft werden können, denn beschränkt sich die Handlung überwiegend auf die mehr oder minder skizzenhafte Beschreibung der Hauptstadt Rilporin und die Situation um die Westgrenze und dem dortigen Gilgoras-Gebirge mit dem Kampf zwischen Rilpor und Mirak. Ebenso ist der Blick auf die Götter ein noch weiterstgehend eingeschränkter, da man auf der Seite der Roten Götter und denen des Lichtes lediglich jeweils zwei Vertreter kennenlernt - die anscheinend einzigen. Möglicherweise sind dies zwei Elemente, die in den folgenden Teilen tiefer beleuchtet werden. Stephens bietet ein breitgefächertes Spektrum an Charakteren und konzentriert sich dabei auf die Betrachtung des Inneren. Während das Äußere blass bleibt, was für so manchen Leser ein Manko darstellen könnte, charakterisieren sich die Figuren durch eine ausgebaute Persönlichkeit und damit verbundenen Erinnerungen, die geschickt in die Handlung eingewoben werden und ein Bild von großer Diversität auf vielen Ebenen schaffen. Doch sind manche erzählenden Personen weitaus eingehender gezeichnet als andere, was nicht unbedingt einen großen Schwachpunkt darstellt, aber sie mehr hervorhebt und dahingehend bedeutungsvoller erscheinen lässt. Resümierend ist diese kurzweilige Lektüre ein gelungener Einstieg und mit seiner Vielfältigkeit, vor allem bezüglich der Charaktere und der angedeuteten Welt, regt sie zu mehr an. Ich bin gespannt die Entwicklungen im Folgeband zu erfahren und vielleicht tiefer in das von Stephens geschaffene Universum eintauchen zu können. Dies ist eine wahrlich schöne Mischung aus Spannung und Humor, Kämpfen und Verbundenheit, der nicht für jedermann sein mag, aber für mich ist es eine gute neue Entdeckung, die sich zu lesen lohnt.

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Ich fand das Buch war ein wunderbaren Auftakt einer tollen Fantasiereihe. Der Schreibstil war super. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und man schließt sie gleich ins Herz. Ich hatte auch keine Probleme, sofort in das Buch einzutauchen. Trotz der vielen Personen, kamen mir diese gleich vertraut vor. Das Maß an Beschreibungen war für mich einfach perfekt. Hier war tatsächlich nichts überflüssig. Ich konnte auch sofort in die Welt eintauchen.  Die Story machte für mich Sinn und war richtig spannend. Die kurzen Kapitel waren ebenfalls voll nach meinen Geschmack. Die Handlungen und Personen waren sehr authentisch, so dass ich mir auch alles genau vorstellen konnte. Es gab viele blutige und brutale Szenen, die mich persönlich nicht gestört haben. Im Gegenteil, ich finde sogar das diese genau zu Story gepasst haben. Ich fand auch das man richtig gemerkt hat, wie die Personen sich Verändern - auch durch die Brutalität, die Ihnen widerfährt. Das machte das Buch für mich auch so authentisch. Während bei anderen Bücher, Charterzüge gleich bleiben, merkt man hier die Auswirkungen der Handlungen und Geschehnisse.  Dennoch habe ich einen Kritikpunkt. Ich hätte mir mehr Mut gewünscht, dass auch mal eine "wichtige" Person stirbt. Gerade weil hier viele Charaktere schwere Verletzungen abbekommen und diese immer wahnsinnig schnell verheilen.  Fazit: Wirklich ein toller Start einer Fantasiereihe mit brutalen und auch blutigen Szenen. 

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