Leserstimmen zu
Alles in Farbe

Annie Sloan

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ALLES IN FARBE ist mein neues DIY-Lieblingsbuch Auf 160 Seiten zeigt Farbgestalterin Annie Sloan, wie nicht nur Wände und Möbel, sondern auch Fußböden, Heimtextilien, Leuchten und Lampen und sogar Glas mit Farbe außergewöhnlich, individuell und ziemlich cool umgestaltet werden können. In 3 Kapiteln zeigt Sie eine Fülle an Ideen und praktischen Tipps (auch für DIY-Anfänger) für die unterschiedlichsten Untergründe. In 40 Projekten erklärt Annie Schritt für Schritt die unterschiedlichen Arbeitsweisen zum Bemalen, Bedrucken, Färben oder Schablonieren. Man braucht also weder spezielle Vorkenntnisse noch besonderes künstlerisches Talent, um mit den Ideen in diesem Buch sein eigenes Zuhause farbenfroh zu gestalten. Und wer zum selbst gestalten noch zu faul ist kann in wunderschönen Farbwelten schwelgen und sich dabei die verschiedensten Inspirationen holen. Danke Annie

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ür mich passen Cover und Titel super zusammen, Das Buch liegt gut in der Hand, Papierqualität ist Klasse und auch die Seitengestaltung gefällt mir gut. "Alles in Farbe" bietet 40 tolle DIY Ideen, die wirklich jeder nachmachen kann. Ob Möbel oder Textilien, für jeden ist etwas dabei. Nach dem kurzen Vorwort geht die Autorin direkt auf die verschiedenen Materialien und Werkzeuge ein. Alles wir verständlich erklärt . Das Buch ist in 3 Kapitel aufgeteilt. Dieses gefällt mir persönlich sehr gut. Die bebilderten Schritt für Schritt Anleitungen machen das Nacharbeiten der Projekte einfach. So kommt auch ein Leihe zum gewünschten Ergebnis. Annie Sloan hat auch ein Register zum nachschlagen , Adressen und eine kleine Danksagung mit ins Buch eingebaut. Ich für meinen Teil, kann das Buch jedem empfehlen, der auf DIY steht aber nicht weis wie er anfangen soll. Ich habe mein erstes Projekt geplant und das Buch hat mich dazu inspiriert.

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****** vorab: ein kleiner Blick in die Original-Rezension auf dem Blog lohnt sich - dort könnt Ihr Bilder meiner eigenen Chalk-Paint-Projekte finden! :) ****** Jeder Student kennt es: die erste Einrichtung kommt oft ziemlich zusammengewürfelt daher, aus günstig geschossenen Ikea-Teilchen, Kleinanzeigen-Schnäppchen, der geerbten Kommode von der Oma oder gar illegal mitgenommenem Sperrmüll 😉 Eine klare Linie reinzubringen oder wenigstens einen ästhetischen Grundanspruch zu befriedigen, fällt oft schwer. Doch mit Selbermachen und Upcyceln bietet sich doch noch die ein oder andere Option, Einrichtungsgegenstände etwas aufzumöbeln – im wahrsten Sinne des Wortes 😉 Bei größeren Projekten schreckt man aber oft zurück, weil schon die Vorbereitung ziemlich zeit- und kostenintensiv sein kann. Beispiel: Möbel anstreichen. Um das gescheit zu machen, muss eigentlich immer erst der alte Lack abgebeizt, und das Teil komplett abgeschleift werden. Dazu braucht man schonmal einen Grundstock an Material und oft vergeht einem auch mittendrin die Lust. Ich wollte zum Beispiel mal ein großes Palettenmöbel basteln, aber nach 3 abgeschleiften Paletten, die sehr stark gesplittert haben, hatte ich einfach keinen Nerv mehr… Lange Rede, kurzer Sinn: ich zeige euch heute eine geniale Farbe, die ohne all‘ diese Schritte auskommt! Und zwar die Kreidefarbe. Sie hat den Vorteil, auf unbehandeltem Untergrund genutzt werden zu können, und macht somit die aufwändige Vorbereitung hinfällig. Sucht man nach Kreidefarbe, ist die Produktriege von „Annie Sloan“ die erste, auf die man aufmerksam wird, und auch haufenweise wunderschöne Vorher-Nachher-Fotos findet. Einen Nachteil hat die unglaublich modular einsetzbare Farbe aber: sie ist ziemlich teuer, nicht in hiesigen Baumärkten verfügbar, und schenkt man dem Hersteller Glauben, ist es mit dem Pott Farbe auch nicht getan – mindestens 2 Nuancen sollten es sein, um den beliebten Shabby-Effekt umsetzen zu können, außerdem passende Pinsel, Werkzeuge, etc, und drüber muss auch noch ein spezielles Möbelwachs. So zahlt man für eine – zugegebenerweise tolle! – Upcyclingmöglichkeit sogar mehr, als das Möbelstück im Zweifelsfall (Sperrmüll…) gekostet hat. Hätt‘ ich Geld wie Heu, würde ich auf jeden Fall diese Farbe nutzen, aber für alle ausgabenbewussten Bastler zeige ich nachher noch eine Alternative 🙂 Über die unglaublich vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Kreidefarbe hat Annie Sloan vor Kurzem ein Buch herausgebracht: „Alles in Farbe“. Der Name ist Programm – denn nicht nur Holzmöbel lassen sich streichen, die Farbe funktioniert ebenso auf einigen Kunststoff-Arten, auf Leder und Stoffen, Stein und vielem mehr! Quasi alles ist – und ich wiederhole es nochmal, weil ich es wirklich genial finde! – ohne Vorbehandlung sofort anmalbar! Kalkfarbe an sich ist echt genial. Sie ist umweltfreundlich und basiert auf Wasser, daher ökologisch unbedenklich und nicht giftig sowie frei von Ethylen, Glycol und Blei. Dadurch riecht sie auch nicht und kann auch z.B. für Kinderspielsachen eingesetzt werden. Die Optik der Farbe ist matt und „kreidig“, sie bildet aufgrund ihrer Konsistenz am Ende auch keine plane Oberfläche, sondern empfindet vorhandene Maserungen nach. Das ist vor allem auch schön, wenn man alte Möbel mit Stuck-Verzierungen aufarbeiten will. Durch das Auftragen veredelnder Wachse am Ende kann man aber auch eine gewisse Glanz-Optik erzielen, wenn man denn möchte. Die Anleitung fürs „Hängende Regal“ zeigt beispielsweise neben dem Anstreichen von Holz, dass die Farbe auch auf Materialien wie Polyester-Seil gut hält. Die Idee gefällt mir richtig gut, vor allem auch in Kombination mit den bunt umwickelten Schubladengriffen zur Aufhängung, die auch durch ihre Farbigkeit das ganze Regal „zuammenhalten“. Upcycling at its best! Eine weitere Einsatzmöglichkeit: Kreidefarbe auf Stoff. Sie eignet sich auch zum kompletten Einfärben von Stoffen, da sie ja in Wasser löslich ist. Im Buch stand leider nichts zu einer späteren Waschmöglichkeit – aber da ja eben wasserlöslich, gehe ich davon aus, dass man den Vorhang nach einem Waschgang dann wieder neu gestalten müsste – das muss einem eben bewusst sein. Aber generell finde ich auch diese Option klasse. Wer schonmal mit üblichen Stofffarben wie simplicol & Co gefärbt hat, weiß, dass diese viel teurer sind und die Anwendung nicht gerade komfortabel. Kreidefarbe stellt also auch hier eine gute – wenn auch zeitlich begrenzte – Alternative da. Neben großflächigem Farben oder sogar dem Batiken eignet sie sich außerdem auch für Textilstempel. Richtig toll ist auch die Anwendungsmöglichkeit der Farbe auf Polsterstoffen – wer schonmal einen Stuhl neu bezogen hat, der weiß auch, wie aufwändig das Ganze sein kann. Das Muster des gezeigten 60er-Jahre-Stuhls ist ja wirklich stilgebend für die Epoche (weniger diplomatisch ausgedrückt: scheußlich!), doch in Kombi mit dem unregelmäßig aufgegrtagenen Blauton finde ich es wirklich ziemlich cool! Fazit zu „Annie Sloan – Alles in Farbe“ Abschließend kann ich sagen: ein Buch, aus dem man unglaublich viele tolle Ideen mitnehmen kann und das wirklich zeigt, dass Kreidefarbe ein tolles Werkzeug ist. Die gezeigten Tipps und Beispiele sind vielfältig, übersichtlich und leicht nachzuarbeiten und auch, wenn Annie selbstverständlich immer ihre eigenen Produkte fokussiert, gibt es die ein oder andere Alternativlösung 😉 Die gezeigten Beispiele mögen nicht jedermanns Geschmack treffen, aber die Farben und Muster sind so umfangreich, dass für jeden Stil etwas dabei sind dürfte. Ich würde es mit dem Anmalen pro Raum auch nicht übertreiben, denn die intensive Farbe braucht Raum, sich zu entfalten. „Alles in Farbe“ macht es einem leicht, Lust auf das nächste Bastelprojekt zu bekommen – auch, wenn man vielleicht zwei linke Daumen hat, ist das Prozedere in vielen Fällen so einfach, dass ein Erfolgserlebnis trotzdem drin ist! Angeregt von der Lektüre bin auch ich ein ganz kleines Kalkfarbe-Projekt angegangen -> mehr dazu auf dem Blog.

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