Leserstimmen zu
Lust auf Laube

Caroline Lahusen, Sylvia Doria

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Hardcover
€ 29,95 [D] inkl. MwSt. | € 30,80 [A] | CHF 41,50* (* empf. VK-Preis)

„Ein Kleingarten ist total spießig“ - das ist eines der Vorurteile, mit denen Laubenbesitzer gerne konfrontiert werden. Von Vereinsmeierei ist die Rede, von Ver- und Geboten. Und überhaupt.... Dass es oft ganz anders ist, beweist das Buch „Lust auf Laube - Die neue Schrebergarten-Kultur“ von Caroline Lahusen und Sylvia Doria. Es zeigt traumhafte Gärten, die von ihren Besitzern ganz individuell gestaltet wurden. Schon seit Jahren, so haben die Autorinnen festgestellt, findet in den etwa eine Million Kleingärten in deutschen Großstädten ein Generationenwechsel statt. Viele junge Paare oder Familien mit kleinen Kindern sind zu Schrebergärtnern geworden und sie bilden mit den alteingesessenen Kleingärtnern eine bunte Mischung. Und das Interesse an einer Laube ist groß: Allein in Hamburg stehen 4000 Interessenten auf den Wartelisten der etwa 320 Gartenvereine. Was passiert, wenn Menschen mit grünem Daumen auf ein paar Quadratmeter Natur treffen, zeigen die 20 Beispielgärten im Buch, die die Fotografen Nadja Buchczik, Moritz Schmid, Holger Talinski und Sonja Tobias wunderschön in Szene setzen. Da gibt es zum Beispiel die Laube in Köln-Klettenberg, die der Komikerin Gabi Weiss, der Musikerin Winni Rau und der Journalistin Simonetta Dibbern gehört - mit Teich samt Springbrunnen, vielen Gemüsebeeten, Obstgewächsen und Platz zum Feiern. Für Tina Jaschke-Brinkman und Mike Jaschke war es Liebe auf den ersten Blick, als sie in Hamburg-Ochsenwerder eine Parzelle mit einem ovalen Haus entdeckten. Das „Ufo“, über das sich auch schon mal jemand aufregt, leuchtet aus dem Grün hervor und ist wirklich ein Blickfang. Einer mit großen Fenstern, aus denen man freie Sicht auf die liebevoll gestaltete Laube hat. Oft sind es nicht nur Paare, sondern große Familien, die ihren grünen Daumen ausleben. Etwa Konstanze Jungwirth, ihre Kinder Hanna und Leo, Konstanzes Mutter Kirsten und Großmutter Hanna, die einen verwahrlosten Garten in Hamburg in ein kleines Paradies verwandelt haben – samt himmelblauer Hütte mit buntbemalten Möbeln. Es sind die unterschiedlichsten Menschen – die Waldorf-Lehrerin und der Marketing-Leiter, die Journalistin, der Designer oder der Ingenieur -, deren verwirklichte Gartenträume das Buch vorstellt. Es gibt Tipps der Gärtner zur Gestaltung und ganz verschiedene Konzepte. Mal ist es ein Obst- und Gemüsegarten, mal ein Yoga-Paradies oder die ganz eigene Vorstellung von Sommerfrische. Wer bisher mit dem Vorurteil über spießige Kleingärten lebte, muss neu denken, und wer sich nicht getraut hat, mutige Ideen zu verwirklichen, könnte den letzten Anstoß bekommen, es jetzt doch zu tun. Das macht das Buch zu einem sehr empfehlenswerten Ratgeber und zur Inspirationsquelle, und es regt noch dazu zum Selberträumen an. Vom kleinen grünen Paradies in der Stadt. Denn ganz ehrlich: Nirgendwo schmecken Himbeeren und Äpfel besser als aus der eigenen Laube... Lust auf Laube - Die neue Schrebergarten-Kultur, DVA-Verlag, 191 Seiten, 29,95 Euro

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Was geht denn jetzt, werdet ihr euch fragen, aber nein, ich habe nur ein sehr lesenswertes Buch entdeckt. Begonnen hat alles mit dem neuen SCHREBERGARTEN meiner Freundin Katrin. Jetzt denkt ihr sicherlich: gääähhhn, hol den Staublappen raus, Schrebergarten, Gartenzwergesammlungen, spießige Herren mit Strohhut, die sich über die Länge des Rasens streiten und pickierte Damen denen das Geschrei von spielenden Kindern auf das Gemüt schlägt...... . Weit gefehlt! Ich muss euch sagen, das Ding ist Kult! Lust auf Laube Eigentlich hebt man ja das Beste zu Beginn hervor. Aber es liegt nun einmal auf der Hand, dass ein Buch mit dem Cover beginnt und das passt in diesem Fall leider nicht zum Inhalt. Hier sollte vermutlich der Kult der Laube mit mega bunten und glänzenden Fotos dem Leser nahe gebracht werden, aber es spiegelt nicht einmal ansatzweise den treffend dargestellten Inhalt wider. Dieses Buch hat wunderbar feste, matte Seiten, die Fotos sind herrlich natürlich und authentisch. Die ganze Illustration ist eine Augenweide und macht Lust auf Laube! Es hat diese plakative Aufmachung einfach nicht nötig. Caroline Lahusen und Sylvia Doria haben sich in ihrem Buch zwanzig ganz individuelle Laubenpieper aus verschiedenen Metropolen herausgesucht, besucht und sie mit ihrem Garten für uns festgehalten. In zwanzig verschiedenen Parzellen, in denen jung und alt, modern und traditionell, Student oder Abteilungsleiter eines gemein haben, das Erschaffen eines eigenen kleinen für sich zugeschnittenen Gartenreiches, nein, man kann von einem eigenen Paradies sprechen. Bebildert werden die folgenden Kapitel vorgestellt und machen sofort neugierig, wie verschieden schön und vielfältig diese Kultur ist. Ich bekomme Lust, Lust auf Laube! Die Schöngeister Die Komiker Der Heilige Hain Der Rosenflüsterer Die Paradiesvögel Frauenpower Der Steinesammler Köpifornia! Der sanfte Vorsitzende Die Schöpfer Der Perfektionist Die Antroposophin Ferien am Waldrand Die Rechtwinkligen Die Kämpferin Die große Freiheit Die Grünschmecker Sommerfrische Nordischer Freigeist Yoga im Grünen Das Buch hält so viel Individualität und Liebe zur eigenen Parzelle bereit, dass ich einfach behaupten möchte, es ist für jeden Gartenliebhaber etwas dabei. Aus verschiedenen Gegebenheiten erschaffen die symphatischen Besitzer eine auf sie zugeschnittene Oase - und dies mit ganz viel Herzblut, Fleiß und Naturverbundenheit. Sie werden in ihrem Kapitel kurz vorgestellt und erzählen von ihren Erfahrungen, der Entstehung und wieso sie Lust hatten, Lust auf Laube! Selbst ohne Schrebergarten kann man jede Menge Ideen und Inspirationen finden. Die einzelnen Kleingärtner geben spezifische Tipps, die jeder Gärtner anwenden kann. Meine Erfahrungen und die Eindrücke des Buches widerlegen alle Vorurteile. Der Zusammenhalt und die offenherzige, freundliche Art, die gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme unter den Laubenpiepern machen die Schrebergärtner für mich zu einer Art Pionieren in unserer heutigen Gesellschaft. Ein sehr empfehlenswertes Buch, erschienen im DVA Verlag. Meine Lieben, habt ihr Lust bekommen? Dann schaut mal rein.

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Das Buch ist ein Augenschmaus. Das kann ich gleich von Anfang an sagen. Es wird darin von 20 verschiedenen Schrebergärten berichtet, die von ihren Schöpfern zum Teil veerbt, verkauft, verpachtet, etc. bekommen worden sind. 20 ganz unterschiedliche Gärten, die von ganz unterschiedlichen Paaren und Familien bewirtschaftet und geliebt werden. Das Buch wartet mit vielen Bildern auf, diese zeigen nicht nur, wie unterschiedlich Schrebergarten gestaltet und hergerichtet werden können (und wie unterschiedlich die Vorgaben/ Umgebungen sind), sondern zeigen auch, wer hinter der Gestaltung und Bewirtschaftung steckt. Neben den Bildern gibt es viele erklärende und erzählenden Texte, von ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten ausgehend. Jetzt muss ich ja gestehen, dass ich selbst noch nie einen Schrebergarten in echt gesehen, geschweige denn einen betreten habe. Ich mag aber die Idee und die Möglichkeiten, die da drin stecken. (Mal abgesehen davon, dass Schrebergärten eine gute Basis für Krimis bilden und auch, dass die erste Vorstellung von einem Schrebergarten so herrlich spießig ist - auch wenn das Buch mit diesem Vorurteil direkt aufräumt.) Die vorgestellten Kleingärtner find ich überaus sympathisch, die zum Teil wirklich alles aus den Gärten rausgeholt haben. Die Gärten stellen sich als kleine Paradiese dar, die, obwohl sie mit einiger Arbeit verbunden sind, auch viel wiedergeben (und nicht nur erntefrisches Gemüse). Sie sind kleine Oase, geschaffen von ihren Gärtnern, die in diesem Buch auch zu Wort kommen und dabei ehrlich sagen, was sie über das Gärtnern und den Garten itself denken. Interessant find ich auch, wie manche zu den Gärten gekommen sind und dass es auch verschiedene Möglichkeiten des Besitzens des Schrebergartens geben kann. Nach dieser Lektüre bekommt man direkt Lust, einen eigenen Schrebergarten aufzuziehen und loszugärtnern (trotz der abschreckend langen Wartezeiten, die es leider in vielen Städten gibt). Als Bonus empfand ich die (hauseigenen) Tipps der Gärtner, die ich zwar nicht alle umsetzen kann (weil es mir (noch) an einem Garten fehlt), aber mir zeigen, dass sich viele wirklich mit ihrem Garten und was darin wachsen kann auseinandersetzen. Und wer weiß, der eigene Garten kommt vielleicht schneller, als geplant. Das Buch ist viel mehr ein Porträt über Kleingärtner und ihre Gärten als ein Sachbuch über Schrebergärten (wer hier also konkrete Planungstipps oder Pflanz- und Bauanleitungen sucht, ist mit diesem Buch eher fehlbedient), das sehr liebevoll und detailreich ausgearbeitet wurde. Auch die Autorinnen selbst kommen mit ihren Gärten zu Wort. Die Texte sind sehr spannend geschrieben und werden auch beim 19. & 20. Schrebergarten nicht langweilig. Insgesamt ist dies ein wunderbar inspirierendes Buch für alle, die ein Herz für Schrebergarten haben oder einfach auch mal schauen wollen, wie es sich mit so einem Kleingarten lebt.

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Bei diesem Buch handelt sich um eines jener Exemplare, bei denen man schon nach dem ersten Blick weiss: Toll! Richtig, richtig toll! Der Einband ist sehr hochwertig und im Innenteil geht es gleich so weiter, sowohl von der Haptik an sich wie auch vom Inhalt her. Ein bebildertes Inhaltsverzeichnis verschafft einen ersten Überblick über die im Buch vorgestellten Gärten bzw. deren Besitzer und macht sofort Lust auf mehr. Die Gärten und die dazugehörenden Lauben sind alle sehr unterschiedlich, aber eines haben sie gemeinsam: Man sieht und spürt, dass die Besitzer viel Liebe und Herzblut in ihre kleinen Feierabend- und Wochenendparadiese legen, egal ob es sich um ein ziemlich futuristisches Gartenhäuschen handelt oder ob es doch einigermassen traditionell zu und her geht. Die begeisterten Hobbygärtner erzählen davon, wie sie zu ihrem Schrebergarten gekommen sind, was sie verändert haben oder wie vielleicht sogar der Garten sie verändert hat. Man erhält auch kleine, hilfreiche und originelle Tipps und sehr oft gibt es etwas zu schmunzeln. Zwar bin ich in der glücklichen Lage, mitten im Grünen zu leben und somit auch einen grossen Garten zu haben. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Buch bei mir trotzdem die Lust auf einen Schrebergarten geweckt hat. Weil halt so ein Stückchen Land mit einem entzückenden kleinen wochenendtauglichen Häuschen drauf schon einen ganz besonderen Charme hat.. Ein Buch, das ich euch wärmstens empfehlen kann und von dem ich sehr hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird!

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Dieses Buch macht einfach Spaß und Lust auf Garten und Gärtnern. Es stellt 20 komplett unterschiedliche Gärten, Lauben, Orte und Schrebergartenbesitzer vor. Die Gärten sind erwunschen, romantisch, durchdesigned, natürlich, alternativ, perfektionistisch, gesund,… alles ist dabei. Die absolut unterschiedlichen Gartenbesitzer erzählen über ihre Gartensiedlung, ihre Geschichte, ihren Garten sowie die vielen größeren und kleineren Details und geben Tipps. Viele der persönlichen Geschichten haben mich sehr berührt. Sehr gerne stöber ich einfach durch das Buch und lasse mich von den vielen, tollen Bildern inspirieren. Auch ohne Schrebergarten lassen sich die meisten Ideen für innen und außen im eigenen Heim und Garten umsetzen. Das Buch zeigt, dass Schrebergartenbesitzer nicht immer „angestaubte Gartenzwergsammler und Fahnenhisser“ sind, sondern sich dort viele „hippe Jung-Gärtner“ tummeln. Ein tolles Buch zum Schauen, Lesen und sich inspirieren lassen.

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