Leserstimmen zu
Remember the Fun

Beck Nicholas

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Grundinfos: Aus dem Englischen von Eva Riekert Originaltitel: The Last Days of Us Originalverlag: Harlequin Taschenbuch, Broschur 368 Seiten € 9,99 [D] ISBN: 978-3-570-31186-8 Erschienen am 11. Juni 2018 Darum gehts: Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ... Meine Meinung: Woooow...ich bereue es. Ich bereue es wirklich dieses Buch nicht in Ägypten am Strand vor einem Jahr gelesen zu haben, wie es geplant war. Stattdessen habe ich andere Bücher gelesen und dachte, dass ich ja nicht so viel verpassen würde. Es ist ja einfach nur eine Sommergeschichte. Aber dieses Buch ist alles andere als einfach nur eine Sommergeschichte. Es ist so viel mehr. Ich habe das Buch vor ein paar stunden angefangen zu lesen, da es mir Leid tat, dass ich dieses Rezensionsexemplar noch nicht gelesen hatte. Und dann habe ich angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich weiß wirklich nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Es hat so viele verschiedenen Facetten und Geschichten, die allesamt wunderschön und trauig zu gleich sind. Der Klappentext verrätt einem nur, dass es um einen Roadtrip zu einem Konzert geht, bei dem Zoeys Ex und seine neue Freundin dabei ist. Und man erfährt nichts außer, dass Zoey irgenetwas von dem Plan ihren Ex zurückzugewinnen abhält. Aber es geht in diesem Bcuh um so viel mehr. Als aller erstes ist Zoey ein Charakter, den ich im Laufe des Buches sehr ins Herz geschlossen habe. Ihre Geschichte macht einen großteil der Handlung des Buches aus und man fühlt so sehr mit ihr mit und kann ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen. Die erfährt eine wunderbare Entwicklung in dem Buch und es ist so schön alles zu lesen. Luc ist ein Charakter, bei dem man von Anfang ahnt, dass da mehr dahinter steckt, wie er sich verhält, aber ich hätte nie gedacht, dass es das ist, was am Ende rauskommt. Ich werde dies ganz sicher nicht spoilern, abe ich kann sagen, dass ich Tränen in den Augen hatte. Finn war ein Charakter, den ich nicht ausstehen konnte und ich war sehr froh, dass ihm keine größere Zeit gewidmet war. Man könnte annehmen, dass es zu einer Dreiecksbeziehung kommt, allerdings war ich sehr froh, dass es ohne größeres Drama ging. Das hätte auch nicht wirklich zum Buch gepasst. Jolie habe ich unfassbar in mein Herz geschlossen. Dieses Mädchen ist so energievoll und ein wunderbarer Charakter, der nur so von Freude sprüht. Ich war komplett am Ende, als am Ende rauskam, was rauskam, vor allem, dass es etwas mit dieser unfassbar glücklich wirkenden Jolie zu tun hat. Ich musste auf den letzte Seiten so heulen und ich glaube ich habe noch nie so stark geweint bei einem Buch. Ich habe zwar schon öfter Tränen verdrückt, da ich auch ziemlich sentimental bin und mir bei traurigen Stellen, auch in filmen, immer gleich die Tränen kommen. Aber wirklich stärker "geweint" habe ich noch nie bei einem Buch. Doch dieses hat mich dazu gebracht. Die Autorin kann so verdammt emotional schreiben und einen einfach an dieses Buch fesseln, sodass es einen nicht mehr los lässt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und musst ewissen, wie es weiter geht. Das Buch ist alles andere als "einfach nur eine Sommergeschichte". Es ist so viel mehr. Ich kann euch nur raten, dass ihr dieses Buch in die Hand nehmt, euch an einenen gemütlichen ruhigen Ort mit Taschentüchern setzt, wenn euch bei traurigen Stellen auch Tränen in die Augen kommen und einfach lest. Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Eine wunderschöne Leseerfahrung

Von: Laurine aus Kaltenkirchen

20.04.2019

Ich habe das Buch mit meiner besten Freundin zusammen gelesen und obwohl wir nicht gerade Leseratten sind, waren wir sehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist angenehm Und die Art und Weise wie die Autoren einem ernste Themen vermittelt und einen damit berührt war faszinierend. Das Buch war durchgehend interessant und zu meiner eigenen Überraschung musste ich auf den letzten paar Seiten sogar weinen! Das hatte ich bei einem Buch noch nie. Ich kann es nur weiterempfehlen!!!

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In dem Buch "Remember the fun" geht es um Finn und Zoey die ein glückliches Paar waren, doch nach dem Tod ihres Bruders ist Zoey's heile Welt zusammen gebrochen und sie stürzte in ein tiefes Loch, welches ihre Beziehung mit Finn leider nicht überstand. Während Zoey versucht sich abzulenken und irgendwie ihr tragisches Erlebnis zu verarbeiten, findet Finn Trost in den Armen von Zoey's bester Freundin Cass. Als der Roadtrip ansteht ist Zoey fest entschlossen Finn zurück zu gewinnen, da sie davon überzeugt ist, dass er ihr dabei helfen kann wieder zu ihrem "alten Ich" zu finden. Mein erster Eindruck von dem Buch war, auch anhand des Covers, dass es eine lockere Sommergeschichte ist. Jedoch habe ich mich getäuscht, denn das Buch handelt von vielen ernsten Themen die dem Leser eine Botschaft mitgeben. Die Geschichte ist aus der Sicht von Zoey geschrieben, was ich gut fand, da man sie und ihre Sicht somit viel besser verstanden hatte. Der Schreibstil an sich war sehr angenehm und leicht zu lesen. Ein sehr schönes Buch, welches ernste Thematiken behandelt. Wer etwas sommerliches (auch wenn jetzt schon fast Winter ist) mit Tiefgang und Selbstfindung sucht, für den ist dieses Buch genau das Richtige!

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Dany

Von: Dany

12.09.2018

Klappentext: Drama, Liebe, Meeresrauschen Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ... Information über das Buch: Autor: Beck Nicholas Release: 11. Juni 2018 Seiten: 368 Seiten, Taschenbuch Verlag: cbt Verlag ISBN: 978-3570311868 Preis: 9,99 € Originaltitel: The Last Days of Us Meine Meinung über das Buch: Aufgrund des Sommerlichen Covers habe ich mit einer schönen Sommergeschichte gerechnet aber damit hatte ich mich komplett getäuscht. Es behandelt nämlich auch viele ernste Themen wie Trauer, Bewältigung und Tod. Zoey, Finn, Cass, Luc und Jolie diese 5 unternehmen einen Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne. Problem ist nur Zoey möchte Finn ihren Ex-Freund wieder zurück haben. Dieser ist aber schon mit ihrer besten Freundin Cass zusammen. Etwas unwirklich wie ich persönlich finde, vielleicht auch weil ich es persönlich nicht machen würde, aber das ist jedem ja selber überlassen. Das Buch wird komplett aus Zoeys Sicht erzählt. Man erfährt somit sehr viel über Sie, ihre Vergangenheit, ihre Wünsche und über ihre Reise. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann das Buch sehr schnell und flüssig lesen deswegen. Zoey durchlebt auf der Reise eine starke Entwicklung und man kann ihr bei dieser gut folgen ausserdem ist es schön, das Sie wieder zu sich selbst findet. Luc war mir am Anfang doch schon etwas geheimnisvoll und hatte ständig schlechte Laune. Doch durch viele Gespräche mit Zoey taut er immer mehr auf und man erfährt auch das Luc seine eigene Probleme hat. Die beiden beginnen sogar sich näher zu kommen. Welche Charaktere mir allerdings total unsympathisch waren und mir nicht gefallen haben, sind Finn und Cass. Zoey wird von ihnen nicht wirklich gut behandelt und das Zoey gerne viel Zeit mit ihnen verbringen wollte, konnte ich nicht recht nachvollziehen. Das Ende war voller Überraschungen und Wendungen mit denen ich wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte. Fazit: Leider bin ich bei Bücher die auf den Tod anspielen nicht immer so begeistert, daher war es etwas schwierig für mich, da ich ja eigentlich eine mit einer leichten, lockeren Sommergeschichte gerechnet habe. Trotzdem ist „Remember the Fun“ ein gutes welches auch ernste Thematiken behandelt. Diese wurden aber gut beschrieben und rübergebracht. Daher bekommt das Buch von mir 4/5 Schmetterlinge.

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Mich hat das schöne Cover des Buches sehr angesprochen, diese Geschichte lesen zu wollen. Doch beim Lesen merkte ich, dass mir die Protagonistin nicht sehr symphatisch war und ihr Handeln fand ich manchmal echt grenzwertig. Dass sie schlimmes erlebt hat und die Freundschaften wieder geradebiegen möchte, ist verständlich, doch was sie tut, finde ich, macht die Freundschaften eher kaputt als wieder ganz. Deshalb gibt es von mir für dieses Buch 3 Sterne. Vielen Dank an das Bloggerportal und an den cbt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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Allgemeine Infos: Autorin: Beck Nicholas Seitenanzahl: 368 Verlag: cbt Verlag Preis: 9,99 Euro ISBN: 978-3570311868 Inhalt: Nach dem Tod ihres Bruders weiß Zoey nicht mehr, wer sie wirklich ist. In ihrer Trauer hat sie ihren Freund Finn verloren, bei ihrer besten Freundin Cass hat sie den Ruf als Partygirl und die Beziehung zu ihren Eltern ist schlecht. Trotzdem stimmt sie zu, Finn und Cass – die mittlerweile ein Paar sind – auf einen Roadtrip durch Australien zu begleiten, um auf das Konzert ihres Lieblingssängers GRAY zu gehen. Ihr Ziel: Sie will wieder die alte Zoey werden und mit Finn zusammen sein. Aber auch Finns Cousin Luc und seine Cousine Jolie kommen mit auf die Reise und durchkreuzen Zoeys Pläne… Erster Satz: „Mein Plan, mir meinen Ex zurückzuholen, gerät ins Wanken, kaum dass seine neue Freundin – meine beste Freundin – ihre Haustür öffnet.“ Meinung: Erst einmal: Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!! Als ich im Internet das Buch zu ersten Mal gesehen habe, ist mir sofort das Cover aufgefallen: Es passt perfekt zum Buch mit dem wunderschönen Sonnenuntergang und dem Auto wegen des Roadtrips. Der Titel des Buches ist deutlich zu erkennen und passt trotzdem zum Cover. Als zweites, als ich das Buch dann gelesen habe, sind mir die Kapitel aufgefallen, die als Überschrift jeweils Zitate aus den Songtexten des Sängers haben, auf dessen Konzert die Jugendlichen am Ende ihrer Reise gehen. Die Idee hat mir super gut gefallen, weil man dadurch beispielsweise auch den Titel des Buches versteht und Zoey und ihre Liebe zu den Liedern und Texten. Nachdem ich das Buch im Internet entdeckt habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, habe ich erst einmal ein leichtes Sommerbuch für Zwischendurch erwartet. Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf das Buch gemacht. Es bleibt allerdings nicht bei der einfachen Sommerlektüre: Schon ab Anfang des Buches erwartet man irgendeinen Wendepunkt, der immer wieder durch kleine Ereignisse angekündigt wird, die Zoey auch bemerkt, aber bewusst immer wieder ignoriert, was mich als Leser im Laufe des Buches mehr und mehr genervt hat, weil es eigentlich so offensichtlich ist, dass diese Ereignisse eben doch wichtig sind und man sie nicht verdrängen sollte. Ich liebe Bücher über Roadtrips jeder Art und egal in welchem Land und habe mich auf dieses spezielle Roadtrip-Feeling beim Lesen gefreut, aber das wollte nicht wirklich aufkommen: Mit Roadtrips verbinde ich Spaß, Freundschaft, neue Orte und neue Leute, die man auf dem Weg kennenlernt, aber bis auf den fünf Freunden kommt so gut wie keine andere Person vor, die man während des Roadtrips kennenlernen könnte (oder sie wird zumindest nicht erwähnt). Durch Zoeys Probleme, die schon weit vor dem Roadtrip anfangen, hat mir teilweise auch der Spaß an dem Roadtrip gefehlt, aber was mich am meisten gestört hat ist, dass die Orte die Zoey besucht nur mit wenigen Sätzen beschrieben werden. Meistens werden nur die Häuser beschrieben, in denen die Jugendlichen übernachten, aber nicht die Landschaft oder Ziele neben dem Konzert am Ende des Trips. Eigentlich heißt es ja Der Weg ist das Ziel, aber bei Remember the Fun hatte ich das Gefühl, dass es Zoey eigentlich nur um das Konzert am Ende der Reise geht und dementsprechend auch der Roadtrip in den Hintergrund rückt. Bei den Charakteren bin ich geteilter Meinung: Zoey konnte ich lange nicht einschätzen. Am Anfang war sie mir nicht wirklich sympathisch, aber besonders zum Ende des Buches hat sie sich weiterentwickelt und wurde mir sympathischer. Die Beziehung mit ihrer besten Freundin Cass hat mich aber gestört, da Cass immer wieder an Zoey zweifelt. Nach der langen Freundschaft, die sie vor der Trennung von Zoey und Finn hatten, sollte Cass Zoey eigentlich besser kennen auch, wenn es dazwischen einige Vorkommnisse gab. Sowohl Cass als auch Zoeys Ex-Freund Finn waren mir das ganze Buch über eher unsympathisch. Luc dagegen fand ich ab der ersten Begegnung mit Zoey cool und vor allem wollte ich herausfinden, warum er manchmal nachdenklich wirkt. Auch Jolie, Lucs Schwester, war mir ab der ersten Seite sympathisch mit ihrer fröhlichen Art und dem Verständnis für Zoey, die wiederum gar kein Einfühlungsvermögen Jolie gegenüber hatte, was mich ziemlich genervt hat. Es kam mir vor, als wäre Zoey nur auf ihre eigenen Probleme fixiert, statt auch die der anderen zu sehen. Ab der Hälfte des Buches war die Vorgeschichte einigermaßen geklärt und es wurden auch einige Details erwähnt, wie z.B. die ein oder andere Landschaft. Kaum kam etwas Sommerstimmung auf, auf die ich so lange gewartet hatte, wurde diese dann aber von traurigen Ereignissen überschattet. Natürlich läuft im Leben nicht immer alles perfekt, aber ich fand, dass die Ausgangslage mit Zoeys Problemen schon ernst genug war. Im Prinzip war ich positiv überrascht, dass es auch einige Stellen gab, die auch unter die Oberfläche gingen und Remember the Fun nicht nur die typische Sommerlektüre blieb, aber andererseits hat es mich auch gestört. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich schon vorher nicht zu 100% von der Sommerstimmung angesteckt wurde und auch der Roadtrip mich nicht wirklich packen konnte und ich deswegen enttäuscht war, dass der Fokus dann am Ende noch mehr verrückt wurde. Obwohl, wie schon oben geschrieben, viel auf einen Wendepunkt am Ende hindeutet, wusste man trotzdem nicht was dieser Wendepunkt genau sein wird, wodurch das Buch wieder etwas spannender wurde. Fazit: Der Klappentext von Remember the Fun deutet auf ein typisches Sommerbuch und einem Roadtrip mit Freunden hin. Ich wurde positiv überrascht, als das Buch auch etwas tiefgründiger wurde, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mit dem Drama übertreibt und sich dafür mit der Sommerstimmung, den Details und der Lovestory zurückhält. Viele Szenen wurden mir viel zu knapp beschrieben, wie z.B. der Roadtrip und ich konnte mich nicht mit allen Charakteren anfreunden. Die Details, die beschrieben wurden, haben mir allerdings sehr gut gefallen und auch, wenn man den Wendepunkt schon erwartet hat, konnte dieser mich trotzdem überraschen. Lieblingszitat: „Der Typ ist wie einer dieser Zauberwürfel. Ich krieg ihn nicht auf die Reihe, er verändert sich mit jeder Drehung.“ (S. 120) Bewertung: 3,5/5 Sternen

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Wäre es an den Tagen an denen ich das Buch gelesen habe nicht so warm gewesen, dass mein Gehirn schmilzt, hätte ich es locker an einem Tag durchgelesen. Und das obwohl ich nicht die schnellste Leserin bin. Aber dieses Buch hat mich so gepackt und berührt. Schon in dem zweiten Kapitel hatte ich nasse Augen. Hätte ich nicht unter Menschenmassen gelesen, wäre das Meer jetzt mit meinen Tränen gefüllt. So oft hat mir die Geschichte mein Herz rausgerissen. Auch wenn ich die große Überraschung schon vorher wusste, blieben meine Gefühle nicht unverschohnt. Viele von euch werden wissen, dass ich ein totaler Familienmensch bin. Nicht, wirklich nichts geht über Familie. Jap, auch Bücher nicht. Alleine die Vorstellung einen von ihnen zu verlieren tut so ungemein weh. Selbst wenn irgendwann die Tage kommen. Irgendwann... Das der Schwerpunkt vor allem auf Geschwistern liegt lässt mich automatisch immer an meinen Bruder und mich denken und bin so glücklich, dass wir eine tolle Beziehung zueinander haben. Jedenfalls hat mich die Handlung dadurch so sehr in den Bann gezogen und das Wasser aus den Augen nur so hervorquollen lassen. Das schaffen nicht viele Bücher. Außerdem ist Grays Musik richtig toll. Es hat mich immer etwas an Kontra K, also mein Lieblingsmusiker, erinnert. Die kurzen Ausschnitte vorne in den Kapiteln mochte ich auch total gerne. Musik ist sowieso ein großer Bestandteil meines Lebens. Daher holt sich das Buch nochmal einen Pluspunkt. Die Great Ocean Road. Die ist bestimmt wunderschön. Leider wird sie nicht so detailiert beschreiben, was ich aber nicht so tragisch finde. Schließlich konnte mich das Buch auch so beeindrucken. Im Allgeimenen hat mich die Handlung und der Schreibstil sehr begeistern können. Zwar anders als ich mir es vorgestellt habe, aber das macht es nur besser. Dank des flüssigen und leicht zu lesendem Schreibstils kommt man schnell mit Zoey durch die Geschichte. Sie war mir schon von anfang an sehr symphatisch. Mit jedem Kapitel mochte ich sie noch mehr. Mit Luc und besonders mit Jolie wurde ich rasent schnell warm. Jolie muss man einfach mögen. Und Luc erinnert mich total an meinen großen Bruder. Also Schreibstil, Handlung und Charaktere Top. Will man mehr? Ja. Eine Kurzgeschichte zu dem Buch. Und zum Glück bekommt man die auch. Die werde ich auf jeden Fall auch noch lesen auch wenn es nur ein E-book mit 30 Seiten ist. Am liebsten würde ist aber das Buch mit dem wundervollen Titel und traumhaften Cover sofort nochmal lesen. Geht aber nicht, da ich noch soooo viele andere Bücher lesen möchte.

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Das Cover erinnert an Sommer, Sonne und einen abenteuerlichen Road-Trip, beim Klappentext hingegen habe ich eine leichte, romantische Lektüre erwartet. Das ist Remember the Fun bis zur Hälfte des Buches auch, denn wir lernen die handelnden Charaktere und die vergangenen Erlebnisse der Protagonistin Zoey und deren Freunde kennen. Dabei wirken die Charaktere nicht sehr sympathisch und das ist etwas, das sich durch die komplette Geschichte gezogen hat. Ich hatte das Gefühl, schon nach den ersten Seiten erahnen zu können, wie alles ausgeht. Sowohl der Schreibstil als auch die Handlung sind locker, leicht und es war nicht langweilig, aber hat mich auch nicht über die Maßen begeistert. “Nur unsere Lippen berühren sich, aber ich spüre die Hitze im ganzen Körper. Sie dringt bis an die dunklen, kalten Stellen in meinem Inneren.” Seite 227 Doch dann nimmt die Geschichte seinen rasanten Lauf. Das Ausmaß des vergangenen Ereignisses, welches die Protagonistin Zoey erlebt hat, wird mit einem Mal klar. Was ist in Zoeys Vergangenheit passiert? Was hat ihr Innerstes so zerstört? All diese Fragen werden beantwortet und führen dazu, dass das Buch an Tiefgang gewinnt, wobei die Charaktere weiterhin ziemlich flach gehalten werden. Die Schicksalsschläge der einzelnen Figuren sind dramatisch und diese Dramatik hat mich auch gefesselt. Fazit: Remember the Fun ist eine leichte Sommerlektüre, deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde, aber für einen gemütlichen Abend auf der Terrasse mit einem erfrischenden Getränk durchaus geeignet ist. Ich vergebe 3 von 5 Herzen.

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