Leserstimmen zu
Remember the Fun

Beck Nicholas

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Grundinfos: Aus dem Englischen von Eva Riekert Originaltitel: The Last Days of Us Originalverlag: Harlequin Taschenbuch, Broschur 368 Seiten € 9,99 [D] ISBN: 978-3-570-31186-8 Erschienen am 11. Juni 2018 Darum gehts: Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ... Meine Meinung: Woooow...ich bereue es. Ich bereue es wirklich dieses Buch nicht in Ägypten am Strand vor einem Jahr gelesen zu haben, wie es geplant war. Stattdessen habe ich andere Bücher gelesen und dachte, dass ich ja nicht so viel verpassen würde. Es ist ja einfach nur eine Sommergeschichte. Aber dieses Buch ist alles andere als einfach nur eine Sommergeschichte. Es ist so viel mehr. Ich habe das Buch vor ein paar stunden angefangen zu lesen, da es mir Leid tat, dass ich dieses Rezensionsexemplar noch nicht gelesen hatte. Und dann habe ich angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich weiß wirklich nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Es hat so viele verschiedenen Facetten und Geschichten, die allesamt wunderschön und trauig zu gleich sind. Der Klappentext verrätt einem nur, dass es um einen Roadtrip zu einem Konzert geht, bei dem Zoeys Ex und seine neue Freundin dabei ist. Und man erfährt nichts außer, dass Zoey irgenetwas von dem Plan ihren Ex zurückzugewinnen abhält. Aber es geht in diesem Bcuh um so viel mehr. Als aller erstes ist Zoey ein Charakter, den ich im Laufe des Buches sehr ins Herz geschlossen habe. Ihre Geschichte macht einen großteil der Handlung des Buches aus und man fühlt so sehr mit ihr mit und kann ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen. Die erfährt eine wunderbare Entwicklung in dem Buch und es ist so schön alles zu lesen. Luc ist ein Charakter, bei dem man von Anfang ahnt, dass da mehr dahinter steckt, wie er sich verhält, aber ich hätte nie gedacht, dass es das ist, was am Ende rauskommt. Ich werde dies ganz sicher nicht spoilern, abe ich kann sagen, dass ich Tränen in den Augen hatte. Finn war ein Charakter, den ich nicht ausstehen konnte und ich war sehr froh, dass ihm keine größere Zeit gewidmet war. Man könnte annehmen, dass es zu einer Dreiecksbeziehung kommt, allerdings war ich sehr froh, dass es ohne größeres Drama ging. Das hätte auch nicht wirklich zum Buch gepasst. Jolie habe ich unfassbar in mein Herz geschlossen. Dieses Mädchen ist so energievoll und ein wunderbarer Charakter, der nur so von Freude sprüht. Ich war komplett am Ende, als am Ende rauskam, was rauskam, vor allem, dass es etwas mit dieser unfassbar glücklich wirkenden Jolie zu tun hat. Ich musste auf den letzte Seiten so heulen und ich glaube ich habe noch nie so stark geweint bei einem Buch. Ich habe zwar schon öfter Tränen verdrückt, da ich auch ziemlich sentimental bin und mir bei traurigen Stellen, auch in filmen, immer gleich die Tränen kommen. Aber wirklich stärker "geweint" habe ich noch nie bei einem Buch. Doch dieses hat mich dazu gebracht. Die Autorin kann so verdammt emotional schreiben und einen einfach an dieses Buch fesseln, sodass es einen nicht mehr los lässt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und musst ewissen, wie es weiter geht. Das Buch ist alles andere als "einfach nur eine Sommergeschichte". Es ist so viel mehr. Ich kann euch nur raten, dass ihr dieses Buch in die Hand nehmt, euch an einenen gemütlichen ruhigen Ort mit Taschentüchern setzt, wenn euch bei traurigen Stellen auch Tränen in die Augen kommen und einfach lest. Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Eine wunderschöne Leseerfahrung

Von: Laurine aus Kaltenkirchen

20.04.2019

Ich habe das Buch mit meiner besten Freundin zusammen gelesen und obwohl wir nicht gerade Leseratten sind, waren wir sehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist angenehm Und die Art und Weise wie die Autoren einem ernste Themen vermittelt und einen damit berührt war faszinierend. Das Buch war durchgehend interessant und zu meiner eigenen Überraschung musste ich auf den letzten paar Seiten sogar weinen! Das hatte ich bei einem Buch noch nie. Ich kann es nur weiterempfehlen!!!

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Wäre es an den Tagen an denen ich das Buch gelesen habe nicht so warm gewesen, dass mein Gehirn schmilzt, hätte ich es locker an einem Tag durchgelesen. Und das obwohl ich nicht die schnellste Leserin bin. Aber dieses Buch hat mich so gepackt und berührt. Schon in dem zweiten Kapitel hatte ich nasse Augen. Hätte ich nicht unter Menschenmassen gelesen, wäre das Meer jetzt mit meinen Tränen gefüllt. So oft hat mir die Geschichte mein Herz rausgerissen. Auch wenn ich die große Überraschung schon vorher wusste, blieben meine Gefühle nicht unverschohnt. Viele von euch werden wissen, dass ich ein totaler Familienmensch bin. Nicht, wirklich nichts geht über Familie. Jap, auch Bücher nicht. Alleine die Vorstellung einen von ihnen zu verlieren tut so ungemein weh. Selbst wenn irgendwann die Tage kommen. Irgendwann... Das der Schwerpunkt vor allem auf Geschwistern liegt lässt mich automatisch immer an meinen Bruder und mich denken und bin so glücklich, dass wir eine tolle Beziehung zueinander haben. Jedenfalls hat mich die Handlung dadurch so sehr in den Bann gezogen und das Wasser aus den Augen nur so hervorquollen lassen. Das schaffen nicht viele Bücher. Außerdem ist Grays Musik richtig toll. Es hat mich immer etwas an Kontra K, also mein Lieblingsmusiker, erinnert. Die kurzen Ausschnitte vorne in den Kapiteln mochte ich auch total gerne. Musik ist sowieso ein großer Bestandteil meines Lebens. Daher holt sich das Buch nochmal einen Pluspunkt. Die Great Ocean Road. Die ist bestimmt wunderschön. Leider wird sie nicht so detailiert beschreiben, was ich aber nicht so tragisch finde. Schließlich konnte mich das Buch auch so beeindrucken. Im Allgeimenen hat mich die Handlung und der Schreibstil sehr begeistern können. Zwar anders als ich mir es vorgestellt habe, aber das macht es nur besser. Dank des flüssigen und leicht zu lesendem Schreibstils kommt man schnell mit Zoey durch die Geschichte. Sie war mir schon von anfang an sehr symphatisch. Mit jedem Kapitel mochte ich sie noch mehr. Mit Luc und besonders mit Jolie wurde ich rasent schnell warm. Jolie muss man einfach mögen. Und Luc erinnert mich total an meinen großen Bruder. Also Schreibstil, Handlung und Charaktere Top. Will man mehr? Ja. Eine Kurzgeschichte zu dem Buch. Und zum Glück bekommt man die auch. Die werde ich auf jeden Fall auch noch lesen auch wenn es nur ein E-book mit 30 Seiten ist. Am liebsten würde ist aber das Buch mit dem wundervollen Titel und traumhaften Cover sofort nochmal lesen. Geht aber nicht, da ich noch soooo viele andere Bücher lesen möchte.

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Titel: Remember the Fun Autorin: Beck Nicholas Verlag: cbt Seitenanzahl: 365 ISBN: 978-3-570-31186-8 Inhalt Große Gefühle und ein unvergesslicher Sommer Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang der traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerobern wollte … Wie kam ich zum Buch Als ich das Buch entdeckt habe, hat mich das Cover gleich angesprochen, weil es so schön sommerlich aussieht, und das war genau die Art Buch, auf die ich zu dem Zeitpunkt Lust hatte, also habe ich es beim Bloggerportal angefragt. Meine Meinung Dieses Buch hat mich überrascht. Wirklich überrascht. So, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat und zwar durch und durch positiv. Aufgrund des Covers und des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass dies eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch wird, aber dem ist nicht so. Der Anfang ist nicht sehr spektakulär, das muss ich zugeben, jedoch baut die Story sich recht schnell auf und erreicht viel mehr Tiefgang als ich jemals vermutet hätte. Die ernsten Themen, die behandelt werden, machen aus der Story viel mehr als bloß eine einfache Teenie Summer-Lovestory. Verlust. Tod. Einsamkeit. Krankheit. Reue. Diese und noch mehr Begriffe prägen die Geschichte, die einerseits durch die problematischen Themen, aber vor allem durch die verschiedenen Charaktere zum Leben erweckt wird. Die Personen könnten unterschiedlicher nicht sein und deshalb hat man auch zu allen eine andere Beziehung. In Jolie und Luc habe ich mich sofort verliebt. Er, der immer etwas verstimmte Typ, und sie, der strahlende Sonnenschein in Person, die als Geschwisterpaar einfach perfekt harmonieren und bei deren gemeinsamen Szenen man einfach grinsen muss. Zoey war mir anfangs etwas suspekt, erst nach und nach versteht man, warum sie tut, was sie tut, dass sie ein gebrochener Mensch ist, der sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder glücklich zu sein. Und ab da mochte ich sie, auch wenn sie manchmal das falsche tut, auch und gerade weil sie nicht perfekt ist. Finn hingegen konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite absolut nicht leiden. Er ist ein Schwein. Er war nicht für Zoey da, als sie ihn am meisten brauchte, hat ihr auch noch die letzte Bezugsperson genommen, indem er mit ihrer besten Freundin zusammengekommen ist und als sie endlich auf dem Weg der Besserung ist, macht er sie mit seinem Verhalten und seinen dämlichen Bemerkungen fertig. Wer so etwas einen Freund nennt, braucht keine Feinde mehr. Mein Verhältnis zu Cass war nicht weniger problematisch. Sie hat sich im Prinzip genau so benommen wie Finn, nur dass sie Zoey größtenteils ignoriert hat, anstatt sie fertig zu machen, was allerdings auch nicht besser ist. In gewisser Weise hat sie Zoey meiner Meinung nach sogar noch mehr verraten als Finn es getan hat, denn die Verbindung zwischen zwei besten Freundinnen ist etwas ganz Besonderes. Jedoch hat man auch Cass irgendwann besser verstanden und im Gegensatz zu Finn, hat sie ihr Verhalten korrigiert und versucht für Zoey tatsächlich eine Freundin zu sein. Das wirklich Schöne an den Charakteren ist, dass keiner der ist, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Luc ist kein dauerhaft missmutiger und gereizter Junge, Finn ist nicht der perfekte Sunnyboy, den Zoey früher in ihm gesehen hat, Jolie ist nicht einfach nur ein überdrehtes junges Mädchen. An jedem Charakter kann man sehen, dass ein Mensch mehr als eine Seite hat. Mir hat die Entwicklung von Zoey sehr gut gefallen, wie sie vom gebrochenen Mädchen, das alles mit sich machen ließ und krampfhaft versucht hat, ihr altes Leben zurück zu bekommen, zu der neuen, starken Zoey wurde, die gelernt hat, sich selbst zu akzeptieren und weiß, welche Menschen sie in ihrem Leben braucht. Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich bin quasi durch das Buch durchgerutscht. Das Ende war anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte zwar den Verdacht, dass es noch eine Wendung geben würde, aber meine eigene Vermutung, war nicht einmal annähernd so dramatisch, wie das, was tatsächlich passiert. Ich war emotional so mitgenommen, dass ich mitten in einem öffentlichen Park angefangen habe, wie ein Schlosshund zu heulen und ich konnte auch gar nicht mehr aufhören. Ein tragisches aber dennoch passendes Ende.

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Meine Meinung Erst einmal vielen Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! In dem Buch geht es um Zoey, die zusammen mit ihrem Ex-Freund Finn, seiner neuen Freundin Cass (die gleichzeitig auch Zoeys beste Freundin ist) und den Geschwistern Luc und Jolie auf einen Roadtrip geht. Sie möchten zusammen ein Konzert in Melbourne besuchen und gleichzeitig die letzte Ferienwoche in vollen Zügen genießen. Was jedoch als spaßiger Sommerurlaub beginnt, ist am Ende doch so viel mehr… Zoey ist nach dem Tod ihres Bruders in ein tiefes Loch gefallen. Sie hat niemanden mehr an sich ran gelassen und ihre Trauer mit Alkohol und Partys betäubt, bis ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat und nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist. Doch Zoey will sich ändern. Sie will nicht mehr das Partygirl sein und vor allem, sie will ihren Freund zurück. Zoey ist zu Beginn ein eher in sich gekehrter Charakter. Sie redet nur das nötigste mit ihren Mitmenschen und wird immer wieder von Trauer heimgesucht. Doch man merkt wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert. Sie öffnet sich und fängt an wieder Spaß am Leben zu haben. Außerdem lernt sie immer besser mit ihrer Trauer umzugehen. Einer der Gründe ihrer Verwandlung ist Luc. Luc ist zu Beginn ein richtiger Brummbär, der gezwungener Maßen mit auf den Roadtrip kommt um auf seine Schwester Jolie aufzupassen. Und das mit dem Aufpassen meint er sehr ernst. Manchmal kommt er so als Spaßbremse rüber, aber im Laufe der Geschichte lernt man den Grund kennen. Auch er ist zuerst ein eher ruhiger und verschlossener Charakter, der sich aber genau wie Zoey im Laufe der Geschichte immer mehr öffnet und so den Lesern auch einen Blick hinter die brummige Fassade gibt. Neben Luc und Zoey sind auch noch Jolie, Finn und Cass mit von der Partie. Jolie mochte ich sofort, denn sie ist ein quirliges, aufgewecktes und lebensfrohes Mädchen, das sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann. Sie gibt mit ihrer Art der Geschichte den gewissen Pepp. Cass und Finn mochte ich hingegen gar nicht. Vor allem mit Cass hatte ich meine Probleme, denn sie verhält sich keineswegs wie eine Freundin Zoey gegenüber. Das Buch wird aus Zoeys Sicht geschriebene, was ich gut finde, da man sie so besser versteht und auch ihr Handeln nachvollziehen kann und so auch besser mitbekommt wie sie mit sich selbst kämpft, was in der Geschichte doch sehr wichtig ist. Trotzdem würde es mich interessieren auch Lucs Sich an manchen Stellen zu wissen. Ich würde gerne wissen wie es in ihm aussieht. Aber man kann ja nicht alles haben 😀 Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich hab die letzten 250 Seiten auch in einem Rutsch durchgelesen weil ich einfach nicht aufhören wollte. Ich finde es gut wie die Autorin ein doch eher ernstes Thema in eine eigentlich lebensfrohe und sommerliche Geschichte gepackt hat, welche trotzdem zum Nachdenken anregt. Es gibt einige Parallelen zu ‚Nicht weg und nicht da‘ von Anne Freytag, was mich aber nicht gestört hat, denn es war trotzdem auch wieder anders. Gegen Ende des Buches gab es dann nochmal die volle Ladung Taschentuch Alarm, was ich aber auch schon etwas vorhersehbar fand. Trotzdem hat mir auch das Ende gut gefallen. Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, denn es schreit förmlich nach Sommer und Roadtrip und passt somit perfekt zu dem Buch. Außerdem finde ich, dass das Cover der Geschichte und vor allem der ernsten Thematik nochmal ein bisschen Leichtigkeit gibt. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Ich hoffe, dass noch mehr Bücher von der Autorin kommen werden 🙂

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Ich hatte mit einer eher oberflächlichen Liebesgeschichte gerechnet, aber dieses Buch konnte mich echt überraschen. Es war tiefgründig, nachdenklich und spannend. Trotzdem ist es eine gute Sommerlektüre, da der Roadtrip, den unsere fünf Hauptfiguren machen, Reiselust und oft eine sommerliche Athmospähre rüberbringt. Alles in allem ein Top Jugendroman!

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Das Buch "Remember the Fun" von Beck Nicholas ist definitiv ein absolutes Sommerbuch.
Allein schon das Cover macht Sommerlaune.
Die Geschichte dahinter verbirgt doch weitaus mehr, als man zu Beginn vermutet.
Zoey, welche seit dem Tot ihres großen Bruders aus der Bahn geworfen wurde und auch ihre eigentlich besten Freunde nicht mehr wussten, was sie machen sollten.
Sie will wieder zu ihrem alten ich zurück finden und auch wieder ihren Ex Freund Finn zurück haben, welcher nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist.
Auf dem Roadtrip sind sie jedoch nicht nur zu dritt, sondern mit Verwandten von Finn.
Luc, der mürrische stille Typ und Jolie, immer gut drauf immer gute Laune.
Ich finde die Idee hinter dem Buch toll, denn alle gemeinsam verbindet etwas, was in der Vergangenheit passiert und in der Zukunft passieren wird.
Ehemalige Freunde werden wieder Freunde und endlich kann man das handeln verstehen.
 Mein Fazit:
 Das Buch ist ein super tolles Sommerbuch und eignet sich einfach um in der Sonne abzuschalten. Ich finde es schön und traurig zugleich, aber ich muss sagen, ich wüsste nicht ob ich weiter die Freundschaft führen würde.
Aber überzeugt euch selbst!

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Aufmerksam geworden auf „Remember the Fun“ bin ich durch das wunderschöne Cover. Kommt da nicht ein tolles Sommerfeeling auf? Zumindest in mir hat es auf den ersten Blick große Lust auf Sommer, Strand und Meer geweckt. Vermutlich hätte mich allein schon das Cover überzeugen können, aber als ich dann im Klappentext las, dass das Buch von einem Roadtrip handelt (ich liebe Bücher, in denen es um Roadtrips geht!), war mir sofort klar: „Remember the Fun“ muss ich unbedingt lesen! Von Adelaide nach Melbourne – diese Strecke nehmen Zoey und ihre Freunde auf sich, um das Konzert von der Band Gray zu besuchen. Mit dabei auf dem Roadtrip sind neben Zoeys bester Freundin Cass und ihrem Ex-Freund Finn auch Finns Cousin Luc und dessen kleine Schwester Jolie. Die fünf Jugendlichen werden zusammen den Sommer ihres Leben erleben. Zoey tritt die Reise in erster Linie an, um Finn zurückzugewinnen. Dieser ist mittlerweile mit Cass zusammen. Dann aber verliebt sich Zoey in den geheimnisvollen und gutaussehenden Luc. Immer mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen und auch er scheint an Zoey interessiert zu sein. Mit der Zeit merkt Zoey, dass auch Luc sein Päckchen zu tragen hat. Da Zoey selbst gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat, fühlt sie sich mit Luc nur noch stärker verbunden und verliebt sich während ihrer Reise immer mehr in ihn. Ich hatte hier mit einer richtig schönen und locker-leichten Sommergeschichte gerechnet. Ich musste dann nur bereits nach den ersten Kapiteln feststellen, dass dieser Jugendroman deutlich tiefgründiger und ernster ist als erwartet. „Remember the Fun“ hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Die Geschichte, die wir hier zu lesen bekommen, ist so viel mehr als nur eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch. Neben Freundschaft, Liebe und Spaß am Leben haben, befasst sich das Buch auch mit den Themen Verlust, Trauer, Hoffnung und das Finden zu sich selbst. Wir erfahren alles aus der Sicht von Zoey. Diese hat vor kurzem durch einen schlimmen Unfall ihren großen Bruder verloren. Um mit diesem Verlust klarzukommen hat Zoey Trost in Partys und dem Alkohol gesucht. Zum Glück hat sie aber noch rechtzeitig das Steuer herumreißen können und ihren Lebensstil radikal wieder geändert. Von Zoeys Party-Vergangenheit erfahren wir nur durch Rückblenden. Als Leser lernen wir die neue Zoey kennen, welche mir auf Anhieb richtig sympathisch war. Ich konnte mich problemlos in sie hineinversetzen, allerdings konnte ich es nicht nachvollziehen, warum sie ihren Ex Finn zurückerobern möchte. Mit Finn bin ich nicht warm geworden, ihn fand ich einfach nur blöd, anders kann ich es nicht sagen. Auch Cass konnte ich nicht so wirklich leiden. In meinen Augen benimmt sie sich nicht wie eine gute (und beste) Freundin. Nicht nur, dass sie sich direkt nach der Trennung Finn geschnappt hat, auch ihr Verhalten während des Roadtrips hat mir Cass nicht so unbedingt sympathisch gemacht. Ganz anders sieht es da bei Jolie aus. Jolie muss man einfach sofort ins Herz schließen. Sie hat eine so süße und quirlige Art; Jolie war vermutlich sogar mein Lieblingscharakter in dem Buch. Auch Luc mochte ich sehr gerne. Sein geheimnisvolles Getue am Anfang war zwar nicht so ganz mein Fall, aber wie er sich um seine kleine Schwester kümmert und sorgt, hat mich richtig berührt. Mir waren also nicht alle Charaktere sympathisch, dennoch habe ich es zutiefst genossen, mich zusammen mit den fünf Jugendlichen auf diesen wundervollen Roadtrip zu begeben und eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu erleben. Es gab Momente zum Schmunzeln, welche, die mich traurig und nachdenklich gestimmt haben, es gab Szenen, die mich sehr berührt und welche, die mich glücklich gemacht haben. Mir hat „Remember the Fun“ herrliche Lesestunden beschert. Dass die Story so ganz anders war als erwartet, hat mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil. Neben der tollen sommerlichen Atmosphäre konnte mich gerade diese überraschende Tiefgründigkeit begeistern. Und obwohl das Buch stellenweise recht ernst ist und einen traurig stimmt, besonders das Ende, ist es in meinen Augen ein wundervolles Buch für den Sommer. Mir hat das Cover hier also nicht zu viel versprochen, das Sommerfeeling kommt auf jeden Fall auch zwischen den Buchdeckeln auf. Für mich hat hier einfach alles gestimmt. Dass mir nicht alle Charaktere sympathisch waren, hat mich überhaupt nicht gestört. Eigentlich ist in Büchern doch meistens jemand dabei, den man nicht so wirklich leiden kann, oder? ;) Ich mochte den flüssigen Schreibstil sehr gerne, die Mischung der verschiedenen Themen konnte mich begeistern und der Handlungsverlauf insgesamt hat mich komplett überzeugt. Wer gerne Bücher über Roadtrips liest, die sommerlich, bewegend, tiefgründig und einfach nur schön sind, dem kann ich „Remember the Fun“ sehr ans Herz legen. Übrigens auch Erwachsenen, meiner Meinung nach ist dieser Jugendroman nicht nur für was Teenies. Dies war mein erstes Buch von Beck Nicholas und es wird hoffentlich nicht mein letztes gewesen sein. Fazit: Mich hat „Remember the Fun“ sehr positiv überrascht. Wer hier annimmt, es mit einer süßen, locker-leichten Sommergeschichte zu tun zu bekommen, der wird wie ich bereits nach den ersten Kapiteln feststellen, dass dieses Buch viel mehr ist als nur was Nettes für zwischendurch. Die Geschichte ist tiefgründig, sie stimmt einen traurig und regt einem zum Nachdenken an. Zugleich aber bringt sie einen auch zum Schmunzeln, sie macht einen glücklich und weckt in einem die Lust auf Sommer, Strand und Meer. Mich konnte „Remember the Fun“ absolut überzeugen. Ich habe mit dem Buch sehr schöne Lesestunden verbracht und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

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