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Leserstimmen (65)

B.C. Schiller: Targa - Der Moment, bevor du stirbst (Ein Fall für Targa Hendricks) (1)

Targa - Der Moment, bevor du stirbst Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21071-7

Erschienen:  10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Was sind deine letzten Worte?

Von: november2014 aus Schwanstetten Datum : 05.06.2018

Meinung:

Das Cover finde ich sehr gelungen. Es sticht ins Auge und passt gut zum Buch. Wenn die Frau auf dem Cover allerdings noch zwei Zöpfe gehabt hätte, wäre es noch passender gewesen.

Durch die kurzen Kapitel mit einen leichten und lockeren Schreibstil hatte ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Allerdings muss man oft genau aufpassen, da es zum einen zwei Handlungsstränge gibt und zum anderen ist es aus mehreren Sichten geschrieben, was schnell verwirren kann.

Für mich hat dieser zweite Handlungsstrang auch gar nicht wirklich reingepasst und hat meiner Meinung nach nur verwirrt. Den hätte man sich gut und gerne sparen können aber das ist Geschmackssache.

Die Undercover Ermittlerin Targa Hendricks fand ich zu unnahbar und wirklich etwas seltsam. Sollte sicher auch so rüber kommen aber trotzdem ist es immer schade wenn einem Protagonisten nicht sympathisch sind.

Eigentlich finde ich es nicht so toll, wenn man von Anfang an weiß wer der Täter ist aber das war bei diesem Buch gerade der Reiz. Man blickt in die Gedankenwelt des Serienkillers Falk Sandmann und bekommt hautnah mit wie er seine Opfer umbringt. Ein echter Psychopath und somit ein sehr gelungener Charakter.

Die Story war zwar an manchen Stellen etwas langatmig aber trotzdem kam immer wieder Spannung auf.

Was ich toll fand, dass auf dem Innenteil des Buchumschlags zwei Steckbriefe waren. Einmal der von Targa Hendricks und der von Falk Sandmann. So wusste man von Anfang an schon ein paar interessante Fakte über die beiden.

Das Ende beinhaltet einen fiesen Cliffhanger und das bedeutet für mich, dass ich die Reihe definitiv weiterverfolgen werde

Fazit:

Ein recht spannender Thriller aber für mich persönlich mit einigen Schwachstellen und deshalb von mir 3 ½ Sterne.

Das Böse hat viele Gesichter und Namen und ist sehr Facettenreich!

Von: Ilona Lindner aus Rostock Datum : 14.05.2018

https://www.lovelybooks.de/mitglied/ilonaL/

Das Autorenduo B.C. Schiller hat mir auch mit diesem neuen Psychothriller wieder einmal schlaflose Nächte beschert! Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Mit Targa haben sie eine ganz neue Art von Thriller geschaffen. Einen Thriller, der trotz der höchsten Spannung, zum Nachdenken anregt. Der sich mit der Psyche kranker Menschen umgibt und trotzdem oder gerade deshalb viel Spannung verspricht. Ich wurde schockiert und mitgerissen im Strudel von Entsetzen und Grauen. Der Spannungspegel von der ersten bis letzten Seite riss nicht einen Moment ab, so dass es mir fast unmöglich machte, das Buch zu schließen. Jedenfalls ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven, denn er könnte Wirklichkeit sein und an jeder Ecke lauern!
5 absolut verdiente Sterne und meine unbedingte Weiterempfehlung für alle Thriller-Fans!

"Das Leben ist ein großartiger Verlierer" (Seite 60)

Von: Eulenschrank_Buecherwand Datum : 13.04.2018

https://www.facebook.com/SilenceSally/

Targa stellt als gefühllose, zurückgezogene Undercover Ermittlerin die Hauptprotagonistin dar. Sie lehnt das normale Leben strikt ab, versteht Nichts von sozialer Interaktion und fühlt sich leer. Hautnah, traurig, Liebe... Wörter, die ihr Umfeld benutzt, die sie dennoch nicht definieren kann. Lediglich eine starkes Band, das weit in ihre Vergangenheit zurückreicht und ein gehörloser Hund stellen für sie Anker dar.
Als sie einen neuen Auftrag erhält, geht sie ihn routiniert und mit faktischer Nüchternheit an. Sie sammelt Informationen und selektiert diese. Niemand kann dem Serienmörder die Stirn bieten, deshalb wird sie auf ihn angesetzt, denn sie ist die Beste in ihrem Job.
Getrieben von Kälte und dem Wunsch nach Rache beginnt eine Jagd. Die Grenzen sollen schon bald ineinander verschwimmen, doch Targa ahnt nichts, von der drohenden Gefahr.

In schwarzen Zillen treiben tote Mädchen die Spree hinab. Tod durch Ersticken, keine Würgemahle und damit ein Rätsel für die Gerichtsmedizin. Targas scharfer Verstand liefert schnell eine einfache Erklärung. Sie nähert sich dem Verdächtigen, doch tauchen bereits weitere Leichen auf. Targa muss sich auf ihr Ziel konzentrieren um weiterer Morde verhindern zu können. Auf der Suche nach ihren eigentlichen Wurzeln und der Frage nach dem Warum? wird Trage unachtsam. Ehe sie sich versieht ist sie Teil eines tödlichen Spiels, doch nur einer kann gewinnen.
Neben Targa und ihrem Auftrag erhält der Leser immer wieder Einblicke in das Leben auf einer Insel ein Hochsicherheitsgefängnis. Ein junger Wärter begeht blutige Anfängerfehler. Doch was hat Holms und Schmidt mit Traga und dem Fall zu tun? Als Leser wird man darüber lange im Unklaren gelassen. Erst als das Buch dem Finale entgegenfiebert, sollen sich die Fäden verbinden.

B.C. Schiller weben im ersten Band der Reihe um Targa Hendricks geschickt ein Netz aus Informationen, Spannungen und Gefühlen. Ein Thriller, der verdeutlicht, wie nah Liebe und Hass beieinander liegen, mit lebensechten Charakteren, einer spannenden Story und vielen WOW- Momenten.

Targa- der Moment bevor du stirbst

Von: Emily Datum : 18.02.2018

www.emilysbookscaffee.blogspot.de

Ein Thriller. Was eigentlich so überhaupt nicht mein Genre ist, hat mich vollkommen begeistert. Ich habe "Targa" in einem Rutsch durchgelesen und das habe ich schon seit längerer Zeit nicht mehr gemacht. Anfangs fiel es mir etwas schwer, in das Buch reinzukommen und mich an den Schreibstil zu gewöhnen, da es nicht meine geliebte Ich-Perspektive war. Jedoch war ich im Nachhinein froh, dass es in der dritten Person geschrieben ist. Warum, kann ich selbst nicht so genau sagen. Vielleicht wäre es einfach seltsam gewesen; zu Büchern solchen Genres passen meiner Meinung nach keine Ich-Erzähler... #erklärenkannich #nicht Ok, lasst uns einfach mit der Story an sich weiter machen XD. Ich finde sie spannend, abwechslungsreich und gut erzählt. Mir gefällt, dass die Kapitel abwechselnd Targas, Sandmans und Erik Holms/Carlos Schmidts Sichtweisen beschreiben. So kann man mal in die verschiedenen Köpfe reinschauen, selbst wenn es in der dritten Person geschrieben ist. Targa ist eine interessante Person. Sie meint von sich selbst, dass sie keine Gefühle hat. Das stimmt meiner Meinung nach nicht ganz; sie zeigt ihren Mitmenschen vielleicht keine Gefühle, aber man merkt, dass sie für Tiere (wie zum Beispiel ihrem Hund namens Hund) sehr viel Gefühl aufbringt. Als Sandman ins Spiel kommt, wird beschrieben, wie Targa doch langsam auftaut. Was sich jetzt möglicherweise wie eine beginnende Lovestory anhört... FALSCH. Sandman ist ein sehr sehr sehr kranker, also ich meine so wirklich KRANKER, Mann. Ich mag ihn nicht. Aber das ist nur meine Meinung :D. Mehr muss ich zu ihm nicht sagen. Auch zu Erik Holm und Carlos Schmidt muss ich nicht viel sagen, außer dass ich erst null Plan hatte, was die (vor allem Schmidt) mit Targa und Sandman zu tun haben. Aber dann war es auf einmal so SH00K omg. Naja, so viel dazu XD. Der Schreibstil von B. C. Schiller (wer sie nicht kennt, das sind by the way zwei Personen) war -wie ich schon am Anfang sagte- für mich erst gewöhnungsbedürftig, aber nach den ersten zwei Kapiteln (evtl. auch schon nach dem Ersten ;D) war ich voll drin. Ich habe die Szenen sowohl vor meinem inneren Auge gesehen, als auch gespürt. SPOILER: Ich hatte teilweise das Gefühl, Sandman würde mich erwürgen bzw. kann ich es überhaupt erwürgen nennen? :D Dieser "Sakropharg" muss schrecklich sein, ich will mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlt. Und dass der perverse Arsch sich daran noch aufgeilt... Man merkt, dass ich null von Sandman halte XD SPOILER ENDE
Das Ende war ein halboffenes Ende, das heißt es wird eine Fortsetzung geben, allerdings würde es mich wundern, wenn Sandman darin auftauchen würde (hust hust). Deshalb habe ich zwar keine Ahnung was noch passieren wird, aber ich nehme an, es wird einfach Targas Leben weiter erzählt.

Targa – Der Moment, bevor du stirbst von B. C. Schiller

Von: Pagesingold Datum : 28.01.2018

https://pagesingold.wordpress.com/

Kurz vor der Veröffentlichung des Thrillers Targa – Der Moment, bevor du stirbst von B. C. Schiller erhielt ich von Randomhouse eine E-Mail mit den Informationen zu diesem Buch. Schon damals hat mich die Beschreibung angesprochen und seitdem war ich immer wieder mal am Überlegen, ob ich es nicht doch lesen möchte. Ich hatte eine gewisse Vorstellung davon, worum es handeln sollte, doch letztendlich war das Leseerlebnis ganz, ganz anders, als erwartet…

Als das Buch bei mir angekommen ist, war ich sofort fasziniert vom Cover, besonders aber von dem silber schimmernden „Targa“. Zu der Zeit hatte ich zwar bereits ein anderes Buch angefangen zu lesen, doch ich hatte mich so sehr auf Targa gefreut, dass ich es zwischengeschoben habe.

Mit Targa, der Protagonistin, wie man sich gleich denken kann, bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Sie war eine sehr kalte Frau, die gefühllos zu sein schien, und das war der Bildung einer Bindung zwischen Leser und Romanfigur keineswegs dienlich.
Allerdings hat sie diese Seite ihrer Persönlichkeit so gut in ihrer Arbeit gemacht.

An sich denke ich, dass es durchaus spannend sein kann, wenn ein Undercover-Agent ermittelt, doch hier hat man Targa nicht nur als solch eine erlebt, man bekam die Geschehnisse parallel dazu von dem Mörder – Falk Sandman – berichtet. Dadurch wurde dieser Thriller besonders düster, grausam und teilweise war es anwidernd zu lesen, welche er Taten er beging. Seine Sicht hätte meiner Meinung nach doch lieber weggelassen werden sollen. Ich war zwar durch die Inhaltsangabe bereits darüber im Klaren, dass man in diesem Thriller außerdem die Sicht des Täters dargelegt bekommt, doch diese habe ich mir um Einiges weniger schlimm und detailliert vorgestellt.

Ab dem Punkt, wo es immer heftiger wurde, habe ich tatsächlich nur noch ungern weitergelesen. Ich befürchtete jedes Mal, dass es noch schlimmer werden würde.
Ein anderer Punkt ist, dass der Handlungsort Berlin war, eine Stadt, die (fast) jeder kennt. Es war unheimlich, von Orten zu lesen, die man aus dem wahren Leben kennt, an denen Sandman seine Untaten verübte. Da ist es doch eine große Erleichterung, dass „Targa“ fiktiv ist.

Targa hat mir hinsichtlich meiner hohen Erwartungen gar nicht gefallen und ich würde dieses Buch – insbesondere Lesern mit schwachen Nerven – nicht unbedingt weiterempfehlen. Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich an ein Buch, dass ich noch nicht kenne, keine all zu hohen Erwartungen setzen sollte. Von mir gibt es 2 von 5 Sterne.

Ein toller Thriller!

Von: Seitendiebin Datum : 28.01.2018

https://www.youtube.com/channel/UCLaaiidn2lEqWCvqBBDcSYg?view_as=subscriber

Targa arbeitet in einem Sonderermittlungsteam der BKA. Wenn die Ermittler nicht mehr weiterkommen, wird sie hinzugerufen. Kann Targa den Sandmann überführen?

Dieses Buch habe ich durch eine Lesung auf der Frankfurter Buchmesse entdeckt. Es ist das erste Buch des Ehepaares, das ich gelesen habe. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Interessant ist, dass es aus der Sicht beider Charaktere erzählt. Targa, die kühle, emotionslose Ermittlerin und Sandmann, manipulativ, von sich selbst überzeugt, aber auch charmant. Die verschiedenen Sichtpunkte wurden gut umgesetzt und man weiß immer, bei wem man sich gerade befindet. Die Umgebung wurde sehr gut erklärt, der Schreibstil ist flüssig und man stolpert nicht über Worte.

Jeder, der gern Thriller liest, sollte sich dieses Buch anschauen.

Eine vollkommen neue und faszinierende Art eines Thrillers

Von: buecher.leben Datum : 19.01.2018

https://buecher-beben.blogspot.de

Ich habe mir bei dem Bloggerportal die Buchvorschläge für mich angesehen und dann ist dieses Cover herausgestochen, ich habe drauf geklickt, da mir dieses intensive Rot aufgefallen ist und ich dieses dicke "TARGA" einfach mega cool fand.

Ab da stand fest, das ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Schreibstil:

Die ersten Seiten, indenen man die Protagonisten noch nicht kannte, fande ich die vielen kurzen Kapitel einfach nur verwirrend, da in fast jedem Kapitel ein neuer Charakter dazu kam.

Erst nach den ersten 9-10 Kapiteln ( Seite 49-50) habe ich mich darin zurecht gefunden.

Zudem haben mich die Namen der Opfer ein bisschen durcheinander gebracht.

Ansonsten fande ich den allgemeinen Schreibstil angenehm zu lesen und man wollte das Buch nicht weglegen, da das Buch fast immer ultra spannend war und man angst hatte, das man etwas "verpassen" könnte.


Aufbau:

Das Buch ist in einen Prolog und 3 Teile aufgeteilt.

Jeder Teil veranschaulicht eine bestimmte Sicht bzw. einen bestimmten Abschnitt genau.

Am Ende befindet sich dann noch eine Danksagung der beiden Autoren.


Meine Meinung:

Die beiden Autoren haben mir gezeigt, wie man einen richtig guten Thriller schreibt.

Anfangs fande ich wie o.g. es ein wenig verwirrend, aber nachdem man sich da richtig reingelesen hat, hat man die Seiten quasi nur überflogen.


Spoiler: Was bitte sollte der frühe Tod von Carlos Schmidt?

Ich habe ehrlich gesagt gehofft, das er Targa hilft ihren Vater zu finden und sich dabei noch so einige Geheimnisse offenbaren, aber naja , wenigstens ist er in ein gutes Licht gerückt worden, sodass er in Würde sterben konnte ohne schmutzige Geheimnisse.

Spoiler-Ende


Ich fande die Story echt mal etwas neues, da ich diese Todesursache bis dahin noch nicht kannte.

Das klingt jetzt ein bisschen krank, aber ich fande es mega cool wie sie den Tot der Leute genau beschrieben haben und man immer ein Bild vor dem inneren Auge hatte und es schon fasst Live miterleben konnte, wie die Leute alle ihren Tod fanden.


Mein größtes Problem wird sein, das der 2. Teil " Immer wenn du tötest" erst am 14.Mai 2018 erscheint.


Fazit:

Eine komplett neue und faszinierende Art eines Thrillers.

Leider am Anfang mit ein paar Verständnisproblemen.
4,5/5 Sterne

Spannender Thriller mit Cliffhanger

Von: Nicole Lehmann Datum : 15.01.2018

herzensangelegenheitbuch.blogspot.com/

Das Buchcover besticht durch seine rote Farbe. Auf der Innenseite des Einbandes sind die Steckbriefe von Targa und Falk aufgeführt. Somit erfährt man schon etwas mehr über die Hauptpersonen dieses Thrillers. Und ein Thriller ist dieses Buch auf alle Fälle.

B.C. Schiller haben einen spannenden Auftakt für die Targa Serie kreiert. Dadurch, dass auch der Mörder Falk zu Wort kommt, nimmt die kurzweilige, sehr fesselnde Geschichte Fahrt auf. Durch die kurzen Kapitel bleibt die Spannung konstant hoch. Targa ist eine spezielle Persönlichkeit ohne viele Freunde. Die Einzelgängerin ist nicht sehr kommunikativ und sehr emphatisch. Sie kann ihre Gefühle nicht einordnen und auch nicht zeigen. Falk findet sie genau deswegen eine interessante Frau und möchte sie zu seiner Gefährtin machen. Targa bewundert seine Zielstrebigkeit und begehrt ihn. Sie ist immer auf der Kippe zwischen gut und böse. Wird sie ihren Job erledigen können oder gibt sie sich dem Bösen hin? Mir hat das Buch gefallen und die Spannung der Geschichte fesselte mich mehrere Stunden ans Buch.

Am Schluss gibt es einen Cliffhanger, welche auf das nächste Targa Buch "Immer wenn du tötest" hinweist. Dieses erscheint voraussichtlich am 14. Mai 2018.

Ein spannungsgeladener Auftakt

Von: Heike Richter Datum : 10.01.2018

https://heikessofaecke.wordpress.com

Ein Thriller von BC Schiller, der einem im wahrstens Sinne des Wortes die Luft zum Atmen nimmt vor Spannung! Targa Hendricks, Undercoveragentin für das BKA, lebt mit ihrem tauben Hund im alten VW-Bus auf einem Campingplatz. Gefühle sind ihr fremd und gerade das macht sie zu der perfekten Ermittlerin und somit zu der Person, die den Mörder in eine Falle locken kann. Targa wurde als Kind gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Yella in einer eisigen Winternacht vor einem Krankenhaus ausgesetzt, ihre Mutter verübte anschließend Selbstmord, ihr Vater ist unbekannt. Yella hat diese Nacht leider nicht überlebt, lebt aber in Targa weiter und ist fester Bestandteil ihres Lebens. Eine nie zu unterbrechende Verbindung, die es nur unter Zwillingen gibt. Der Wunsch, ihren Vater zu finden und ihn für den Tod ihrer Schwester und ihrer Mutter verantwortlich zu machen ist übermächtig, in ihr.

Falk Sandmann ist Professor für Psychologie an einer privaten Uni mit einer Vorliebe fürs Apnoetauchen und einer Schwäche für die letzten Worte, die ein Mensch vor seinem Tode sagt. Auf seinem BLOG Famous Last Words sammelt er Audiofiles mit den Worten Sterbender. Er bietet dort die Möglichkeit sich mit gleichgesinnten auszutauschen. Aber es sind nicht immer die letzten Worte eines Menschen, der eines natürlichen Todes gestorben ist. In seiner Villa am Berliner Wannsee hat er in einem unterirdischen Bunker seinen Sarkophag – eine Dekompressionskammer, in der er junge Frauen zu Tode bringt und ihre letzten Worte aufsaugt wie ein Schwamm das Wasser. Diese Momente erregen ihn so sehr, dass er immer mehr will. Aber er will diesen Moment nicht alleine, sondern mit einer Partnerin in jeder Form genießen!
Vier Mädchen wurden auf bestialische Weise erstickt und dann in Holzkähnen schwimmend auf der Spree entdeckt. Das BKA ist sich sicher wer der Mörder ist, doch bisher konnte man ihm nichts nachweisen. Alle Vier waren Studentinnen von Falk Sandmann und dass er Kontakt zu ihnen hatte, bestreitet er auch nicht. Volker Lundt, Leiter der Abteilung K2, der Sondereinheit des BKA für besonders schwere Verbrechen, sieht nur noch die Möglichkeit seine beste Ermittlerin auf Sandmann anzusetzen.

In einem Supermarkt hat sich eine junge Frau erschossen und auf ihrer Stirn steht „Vergebung! Ich war immer die Gehilfin!“. Hanna Darboven war die Gehilfin des Serienmörders Falk Sandmann, viele Indiezien beweisen das, aber es reicht noch nicht um ihm dies auch nachzuweisen und dem Morden ein Ende zu machen.

Targa Hendricks soll nun die Stelle von Hanna Darboven einnehmen. Sie soll sich an Sandmann heranmachen und ihn dazu bekommen, mit ihr gemeinsam töten zu wollen. Targa ist die ideale Person dafür, kann sie doch ihrer Meinung nach jegliche Art von Gefühlen nicht spüren und somit sich voll und ganz auf Sandmann einlassen und ihn so nah an sich heranlassen, dass er ihr vertraut.

Erik Holm, neuer Beamter in einem Hochsicherheitsgefängnis in Schweden. Er hat Schulden und sein Kind ist krank, also ist der gut bezahlte Job für ihn ideal. Wenn da nicht ein besonders gefährlicher Insasse wäre, der ihn nach einem Zwischenfall in der Hand hat und ihn erpresst.

Carlos Schmidt, Insasse und wegen besonders schwerer Verbrechen unter strenger Bewachung. Er trägt ein Geheimniss in sich und um das zu Ende zu bringen erpresst er Holm, ihm Informationen zu besorgen.

Das Spiel ist gewagt, Holm hat keine Wahl. Spielt Carlos Schmidt vielleicht doch mit gezinkten Karten?

Targa ist sich anfangs nicht sicher ob sie dem Auftrag, den Holm ihr anbietet, gewachsen ist. Doch sie lässt sich darauf ein, zwar zu ihren eigenen Regeln, die nicht immer mit denen von Holm konform gehen, aber ihr Ziel ist es Sandmann zur Strecke zu bringen. Doch nachdem sie Kontakt zu Sandmann aufgenommen hat und ihm näher kommt, verändert sich etwas in Targa. Sie verspürt eine unglaubliche Faszination und Anziehung. Kann Sandmann die Mauer aus Eis und Kälte um Targas Herz zum Schmelzen bringen und ihre Gefühle wecken?

Immer mehr dringt Sandmann in Targas Leben ein und immer näher kommt er ihr und umso gefährlicher wird es für Targa, sich selbst zu verlieren, und auch für ihr Umfeld. Aber je näher Sandmann ihr kommt, desto größer ist die unglaubliche Anziehung die er ausstrahlt. Kann Sandmann in Targas Leben eindringen und kann er es schaffen sie ganz für sich alleine zu haben – seine Gefährtin bei der Reise durch das Böse der dunklen Nacht auf der Suchen nach the famous last words?

Doch dann gerät so einiges aus dem Ruder. Kann Targa der Fazination Sandmanns standhalten? Als Sandmann dann tief in ihr Privatleben eindringt und Targas Geheimnis erfährt, gerät nicht nur Targa in Lebensgefahr.

Was verbindet Targa mit Carlos Schmidt und wird sie ihren Vater zur Rechenschaft ziehen können?

Der Auftakt einer neuen Reihe des genialen Autorenduos Barbara und Christian Schiller!

Für mich nicht überraschend, hat mich das Buch von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen. Normalerweise bin ich sehr skeptisch, wenn ich schon ehe ich das Buch überhaupt begonnen habe, erfahre wer der Mörder ist. Aber in diesem Fall ist es kein Spannungsbrecher, sondern eher heizt es die ganze Sache noch an. BC Schiller ist es sehr gut gelungen die Zerrissenheit Targas und ihre Verwunderung über die Gefühle in ihrem Inneren zu beschreiben. Zu Anfang denkt man, was für ein sympatischer Mann Sandmann doch ist, kann er wirklich der Mörder sein? Ist es nicht eher Targa, die mit ihrer psychischen Auffälligkeit das Potenzial zum Serienmörder hat? Diese bewusste Verwirrung und die vielen Verwicklungen machen das Buch zu einem absoluten Pageturner!

Die Autoren haben die einzelnen Charaktere sehr fein gezeichnet, ich hatte Sandmann und Targa die ganze Zeit bildlich vor Augen, und somit ist der Leser hautnah dabei. Der Spannungsbogen ist kontinuierlich hoch, trotzdem gelingt es, ihn zum Showdown auch noch zu steigern. Ich empfehle besonders beim letzten Drittel des Buches sich in einer unfallfreien Zone aufzuhalten. Ansonsten ist es das harmloseste, wenn man vor Spannung vergisst an der richtigen Haltestelle aus der Straßenbahn zu steigen. Ich bin auf die letzte Sekunde noch rausgekommen ��

Ein Buch welches in keiner gut sortierten Krimi- und Thrillerbibliothek fehlen darf!

Ungewöhnliche Ermittlerin

Von: Marita Z Datum : 10.01.2018

https://www.facebook.com/MaritasBlog/

Targa gehört zu einem Sonderermittlungsteam in Berlin. Sie wird hinzugezogen wenn man nicht mehr weiter kommt und die Ermittlungen auf der Stelle treten. Schon lange wird gegen dem bekannten Serienmörder Falk Sandmann ermittelt Sie können ihn magels ausreichender Beweise einfach nicht dingfest machen. Targa soll untercover Sandmann so nah wie möglich kommen.

MEINE MEINUNG :
Um die Krimis des Autorenduo Barbara und Christian Schiller bin ich schon vor längerer Zeit aufmerksam geworden. Jedoch ist dieses Buch das Erste welches ich von ihnen gelesen habe.

Zu Beginn musste ich mich ein wenig an den Schreibstil gewöhnen um danach in die Geschichte abzutauchen. Vom Anfang an konnte ich mir die Schauplätze und Protagonisten gut vorstellen. Etwas skeptisch war ich , da ich sofort den manipulativiven und gut aussehenden Serienkiller Falk Sandmann kannte. Dieses hat jedoch der Spannung des Buches nicht geschadet und die Ermittlungsarbeit anders dargestellt als es sonst oft üblich ist.

Die Idee und die Handlungsstränge sind gut und authentisch durchdacht und ich konnte Ihnen gut folgen. Zwei am Anfang scheinbar nicht zusammen gehörende Schauplätze und Personen wurden zum Ende geschickt zusammen geführt. Gerade hierbei war ich die ganze Zeit gespannt wie sie wohl zusammen gehören.

Die Protagonisten waren sehr interessant, eigenwillig und vielschichtig. Besonders Targa hat mir trotz ihrer kühlen und of emotionslosen Art gut gefallen. Lund passt mit seiner wesentlich ausgeglichener Art gut zu der jungen Frau. Weitere Personen aus dem Ermittlungsteam werden geschickt eingeführt.
Man erfährt ein wenig aus Targas Kindheit und kann sich dadurch besser vorstellen warum die junge Frau so geworden ist. SIe macht mich neugierig mit ihren meist angslosen Alleingänge. Der Grundstock für "Fortsetzung folgt " am Ende des Buches ist geschickt gelegt. Ich warte jetzt auf ein neues Buch mit Targa um ihr Leben und ihre Ermittlungen weiter zu verfolgen. In diesem Buch ist Targa meine liebste Protagonistin.

Der Seerienkiller Falk Sandmann hat mich zwiespältig zurück gelassen. Er ist intelligent, manipulativ und von sich überzeugt. Er ist aber auch charmant, freundlich und sieht anscheinend gut aus. In manchen Szenen konnte ich mir gut vorstellen wie er auf seine Opfer wirkt. Wäre er real, würden bestimmt auch etliche Menschen auf ihn reinfallen.
Weitere Personen werden gut in der Geschichte verknüpft und ich habe zu keiner Zeit den Überblick verloren.

Das Buch besitzt meiner Meinung nach kaum Längen und ist schlüssig aufgebaut. Einige wenige Szenen waren für mich etwas zu ausführlich dargestellt und dadurch wurde meine eigene Fantasie beim lesen etwas gestutzt. Das ist aber nur selten passiert. Die 395 Seiten sind in Prolog und 27 Kapitel unterteilt.

Das Ende des Buches war spannend und birgt nicht nur beim Ermittlungsteam Potenzial für ein weiteres Buch.

FAZIT :

"Targa - Der Moment, bevor du stirbst " von B.C. Schiller gibt es als E-book oder Taschenbuch und wird vom Penguin Verlag veröffentlicht.
Idee, Handlung und Aufbau haben mir gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Dieses Buch wird bestimmt nicht das einzige des Autorenduos für mich

Nichts für schwache Nerven!

Von: buecherherzrausch Datum : 09.01.2018

www.buecherherzrausch.wordpress.com

Wenn man sich das Cover das erste Mal ansieht, dann ahnt man, dass es wohl etwas blutiger zugehen wird, so ist das gesamte Cover mit roter Farbe überzogen. Man sieht eine Person, welche allerdings nur von hinten abgebildet ist – wahrscheinlich die Protagonistin des Buches Targa. Ich muss sagen die Inhaltsangabe und der Titel sind sehr gut gewählt und wecken das Interesse für diesen Thriller. Man erfährt, dass Targa eine Undercover-Ermittlerin ist, die versucht den Serienkiller Falk Sandman zu überführen und sich deshalb auf ein Spiel einlässt, dass ihren Tod bedeuten könnte. Der Titel „Der Moment, bevor du stirbst“ deutet – wie auch in der Inhaltsangabe beschrieben – daraufhin, dass der Täter von den letzten Worten seiner Opfer besessen ist. Hier ahnt man bereits, dass diese Geschichte wohl keine „leichte Kost“ werden wird, allerdings wird auch eine unheimliche Spannung aufgebaut, die auf 395 Seiten gehalten werden muss.

Bereits der Prolog hält die Spannung aufrecht, die eigentliche Geschichte beginnt 30 Jahre später. Der Prolog hat nichts mit dem Haupthandlungsstrang zu tun, sondern bildet ein Puzzleteil für die Vergangenheit von Targa Hendricks. Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Im ersten Abschnitt erfahren wir alles über die Hauptakteure des Buches. Wer Targa ist und was sie ausmacht. Des Weiteren führen uns die Autoren in den Kopf von Falk Sandman und wir erfahren, welche grausamen Gedanken ihn beherrschen und wie er bei der Wahl seiner Opfer vorgeht. Im zweiten Teil beginnt die „Jagd“, welche die Protagonisten auf eine Ebene zusammenführt. Der letzte Teil des Buches bildet den Showdown der Handlung.

„Auf dem dunklen Nichts erscheint ein Satz: >>Der Moment bevor du stirbst, ist der Augenblick der absolute Wahrheit.<<“ (Zitat, S. 49)

Die Protagonisitin Targa Hendricks ist eine junge und intelligente Undercover-Ermittlerin einer streng geheimen Sondereinheit des BKA. Sie lässt sich nicht von Gefühlen oder Emotionen beeinflussen und kämpft sich durch ihre Welt. Aufgrund ihrer Unfähigkeit Emotionen zu zeigen, hat sie keine Freunde und ist beziehunghsunfähig. Die Vergangeheit hat sie geprägt und man merkt schnell, dass Targa mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Im Laufe ihrer Ermittlungen gegen den Serienkiller Falk Sandman begibt sie sich auf die Ebene des Killers, um sein Verhalten zu studieren und ihn am Ende zu überführen. Targa ist eine Kämpferin und eine Frau, die keine Angst kennt. Für ihnen Job mag dies gut sein, aber als Leserin konnte ich die todesmutigen Handlungen manchmal einfach nicht ertragen, dennoch ist mir Targa sehr an Herz gewachsen und ich fieberte bis zum Ende gnadenlos mit.

Falk Sandman ist fasziniert von der emotionslosen Art von Targa und versucht in die dunkle Seite ihrer Seele einzutauchen. Targa gelingt es, das Vertrauen des Serienkillers zu erschleichen – und das Spiel beginnt. Es raubt mir teilweise den Atem. Falk Sandman ist unglaublich manipulativ, aber auch sehr charismatisch und es ist erschreckend was man im Laufe der Zeit über seine Pläne und darüber, was ihn am Morden am meisten befriedigt, erfährt. Er versteht es Gefühle und Emotionen zu manipulieren und für sich zu nutzen, daher ist die gefühlskalte Targa seine beste Gegenspielerin. Er versucht sein gesamtes Umfeld zu kontrollieren, die Brutalität seiner Gedanken und Handlungen sind bedrückend. Er sammelt die letzten Worte seiner Opfer und findet darin seine Befriedigung. Dieses Buch lebt von der Spannung auf der Basis der Psyche. Ich hatte beim Lesen häufig Gänsehaut. Die einzelnen Morde sind allerdings ziemlich brutal und sehr detailliert beschrieben, daher musste ich das Buch ein paar Mal weglegen und eine Pause mache – eindeutig nichts für schwache Nerven. Das Finale ist packend, endet aber leider mit einem Cliffhanger, der natürlich dazu anregen soll, die Fortsetzung „Targa – Immer wenn du tötest.“ zu lesen. Bei mir hat es funktioniert, der zweite Teil ist auf meiner Wunschliste für 2018 gelandet.

Fazit

Ein toller Auftakt einer Thrillerreihe – aber nichts für schwache Nerven!

Eine ungewöhnliche Agentin und ein spannender Thriller

Von: padmanpl.blog Datum : 02.01.2018

https://padmanpl.blog/

Dieser Thriller auf insgesamt 395 Seiten erschien bereits am 10.07.2017 und ist ein interessantes Werk, das ich in ca. 6 Stunden gelesen habe. Die Geschichte schließt mit einem so genannten „Cliffhanger“ ab, der eine Fortsetzung verspricht.

Bereits im Klappentext werden beide Hauptfiguren dieses Thrillers vorgestellt. Auf der einen Seite Targa Hendricks und auf der anderen Falk Sandman, der Serienmörder. Es ist aber gar nicht so schlimm, dass wir die beiden wichtigsten Personen schon kennen, bevor das Buch überhaupt aufgeschlagen wurde.

Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitte. Im ersten erfahren wir grundlegende Dinge über Targa, ihr Leben und was sie so besonders macht. Aber natürlich erfahren wir gleichermaßen über Falk Sandman, wie er seine Opfer findet und auswählt und was ihn bei den Morden am meisten befriedigt.

Im zweiten Teil beginnt die Undercover-Ermittlung, die beide Hauptfiguren zueinander führt. Dass dies nicht ganz ungefährlich ist, ist dabei von Beginn an klar. Dennoch ist es faszinierend zu lesen wie sich Targa das Vertrauen des Serienmörders erarbeitet und durch ihre gefühlskalte Art, die Teil von ihr ist, Teil seiner perfiden Pläne und Gelüste wird.

Der Abschluss ist natürlich der spannendste Teil und hier überschlagen sich die Ereignisse beinahe, so dass der Leser mit und sogar um Targa zittern muss.



Targa führt ein eher unscheinbares Leben und wohnt in einem alten VW-Bus. Die meiste Zeit davon auf einem Campingplatz in Berlin. Es gefällt ihr und sie möchte auch gar nicht anders leben. Ihr treuer Begleiter ist ein großer gehörloser Hund, der ihr überaus wichtig ist. Das erkennt auch Falk Sandman und als sich beide schon vertrauter sind, entwickeln sich sogar kleine Psychospielchen zwischen beiden.

Es gibt zu dieser Haupthandlung noch eine Nebenhandlung, die sich um einen Schwerverbrecher dreht, der in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert ist. Anfangs ist es unklar, wie dieser in die Geschichte passt, jedoch gibt es eine Verbindung zu Targa. Er schafft es sogar von der Insel, auf der sich das Gefängnis befindet, zu fliehen und findet Targa.

Beide Autoren haben einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der sehr schön durch die Geschichte führt. Die Kapitel sind recht kurz, was die Story schnelllebig macht und es ermöglicht, auch mal nur ein paar Seiten zu lesen, wenn die Zeit knapp ist.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Blick in die Vergangenheit, der sich im Verlauf als Targas Tag der Geburt herausstellt. Des Weiteren sind es drei parallel verlaufende Geschichten, die bis zum Schluss zusammenkommen und zu einer werden. Der Fokus ist selbstverständlich auf Targa Hendricks und Falk Sandman gelegt, während der Inhaftierte nur ab und an auftaucht.

Die relativ kleine Schriftgröße war anfangs etwas unangenehm für mich, aber daran kann man sich schnell gewöhnen. Die Spannungselemente, die diesen Thriller ausmachen, sind recht schnell vorhanden. Diese steigern sich kontinuierlich, bis sie am Schluss den Höhepunkt erreichen.

Mir gefiel diese Art des Thrillers mit der ungewöhnlichen Undercover-Agentin Targa Hendricks. Schreibstil als auch Idee der Story sind so gestaltet, dass man einfach weiterlesen muss. Ich war positiv überrascht und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn das Ende ist ein genialer Cliffhanger.

Absolut genial!

Von: GrossesBüchergewusel Datum : 31.12.2017

grossesbuechergewusel.blogspot.de/?m=1

"Targa" ist das Buch, welches ich 2017 als letztes gelesen habe - und ich bin sehr froh es gelesen zu haben.

Schon mit dem Prolog hat es das Autorenduo B.C. Schiller es geschafft, mich komplett in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Wie in jedem anderen Buch weiß man zunächst nicht so genau wie der Prolog zum Rest der Geschichte passt, aber das klärt sich in diesem Thriller doch sehr schnell auf.

Der Schreibstil der beiden Autoren gefällt mir außerordentlich gut. Jeder Satz liest sich sehr gut und alles ergibt einen Sinn.

Auch die Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels sind sehr gut eingebaut. So bleibt man immer dran und will unbedingt wissen wie es weitergeht.

Mit jeden Kapitelwechsel wird ein anderer Protagonist wieder genauer beleuchtet und so kann man die einzelnen Handlungen auch besser nachvollziehen.

Die einzelnen Protagonisten, von denen es in diesem Thriller nicht sehr viele gibt, wurden von Schiller fantastisch ausgearbeitet.

Es sind alles Charaktere, die etwas zu erzählen haben. Die nicht eine normale Lebenslaufbahn haben. Sie sind alle etwas besonderes.

Die einzelnen Charaktereigenschaften wurden perfekt betont und ausgearbeitet.

Vor allem Targa ist in meinen Augen ein sehr außergewöhnlicher Charakter.

Sie ist ein sehr zurückgezogener und abgestumpfter Mensch. Sie hat keine Gefühle und lässt auch die Gefühle anderer nicht an sich ran. Sie hinterfragt alles und weiß wie sie sich in ihrem Job verhalten muss. Wenn sie mal in einer Sackgasse steckt, unter Stress steht, dann weist sie leichte autistische Züge auf.

All dies macht sie jedoch auch liebenswert. Man möchte gerne noch mehr von ihr und ihrer Vergangenheit erfahren.

Auch Falk Sandman ist ein außergewöhnlicher Charakter. Ihn jedoch machen nicht seine Verhaltensweisen so außergewöhnlich, sondern seine Liebe zu den letzten Worten von sterbenden Menschen. Die meisten der Sterbenden geben ihm seine Worte jedoch nicht freiwillig preis.

Auch er lebt etwas zurückgezogen und ist ein Eigenbrötler. Für einen Psychopathen ein ganz normales Verhalten. Seine Liebe zum Freitauchen macht die Geschichte jedoch wieder sehr spannend.

"Targa" ist ein Top-Thriller dem man jeden Thriller-Liebhaber ans Herz legen kann!

Er ist jedoch nichts für schwache Nerven.

Dies war mein erstes Buch von B.C. Schiller - aber bestimmt nicht mein letztes!

Gerne auch mehr von Targa!

Begegnung mit einem Serienmörder.

Von: Haliax Datum : 23.12.2017

https://www.instagram.com/lesemoment/

Ein Serienmörder macht Berlin unsicher. Die BKA hat einen Verdächtigen, namens Falk Sandman, jedoch fehlen ihnen jegliche Beweise, um ihn festzunehmen. In diesem Fall kommt Targa ins Spiel. Sie soll dem Täter nahe kommen und sein Vertrauen gewinnen, um an Beweise zu kommen und ihn als Serienmörder entlarven. Es ist ein gefährliches Spiel auf das sie sich einlässt. Wird sie die Beweise bekommen, um Falk zu überführen oder wird sie zu seinem nächsten Opfer?

Targa von B.C Schiller wird mit zwei Handlungssträngen eingeführt, die keine Verbindung zueinander aufweisen. In den einen Handlungsstrang begleiten wir Targa bei ihrer Ermittlungsarbeit und der zweite Handlungsstrang verfolgt vorerst den Gefängniswärter Erik.
Der Beginn dient in meinen Augen als Einführung in die Geschichte. Man lernt erstmal Targa und Falk kennen – ihre Lebensumstände und ihre Art. Die Spannung kommt in manchen Szenen auf, aber eher weniger. Es dauert fast hundert Seiten bis die Spannung begegnen angekurbelt wird.

Die beiden Autoren erstellen ein sehr detailliertes Portrait von Targa und Falk. Falks Gedanken und Gefühle, die er beim Töten von seinen Opfern hat, sind ausführlich beschrieben und kommen auf jeden Fall an. Die Abgründe eines Serienkillers werden gut eingefangen. Es fühlt sich schockierend echt an, wenn man das Buch liest.
Targa wird als gefühlskalt und unnahbar beschrieben. Diese Eigenschaften erfüllt sie auch. Jedoch blitzt manchmal eine sensible Seite durch, die bereit ist Emotionen zu zeigen und macht das Buch dadurch glaubwürdiger. Es gibt auch in einem kahlen Leben wie Targa´s einige Menschen, die Emotionen bei ihr wecken.
Die Interaktionen von Falk und Targa haben etwas sehr eigenes. Man merkt, dass eine gewisse Chemie zwischen den beiden entsteht. Es ist die gegenseitige Faszination und die Ähnlichkeiten in der Art der Beiden, was das Spiel der beiden immer neuen Zündstoff gibt.

Fazit
Man taucht tief in die Psyche eines Serienkillers ein und bekommt das Gefühl einen echten Serienmörder zu begegnen. Targa ist eine sehr spezielle Ermittlerin, die mit ihrer ganzen eigenen Art überzeugen konnte. Es gibt einige persönliche Unstimmigkeiten, die mir aufgefallen sind, nichtsdestotrotz ein überzeugender Auftakt für eine neue Art von Ermittlerin. Davon lese ich gerne mehr.

Spannend, aber ein paar Tote zu viel

Von: Svanny Datum : 20.12.2017

svannysbuecherwelt.blogspot.de/?m=1

Am Anfang des Buches war ich etwas irritiert. Das Buch erzählt aus zwei Perspektiven: aus der Sicht des Mörders, Falk Sandmann, und aus der Sicht von Targa, der Ermittlerin. Targa Sichtweise kam mir immer sehr einfältig vor, während die Erzählweise von Falk Sandmann in einer viel gehobeneren Weise die Geschichte beschrieb. Mit der Zeit hatte ich mich an diesen etwas ungewöhnlichen Styl schnell gewöhnt und ich muss auch sagen, dass er mir rückblickend wirklich gut gefallen hat. Ich habe die Vermutung, dass jeweils einer des Erzählerpaars den einen Charakter geschrieben hat und der anderen den anderen Akteur. Die Idee ist richtig gut und ist auch mal etwas Neues. Es bringt Abwechslung rein und macht es meiner Meinung nach auch durchaus spannender.

Die Charaktere sind insgesamt gut dargestellt. Die vielen Nebendarsteller werden auch jedes mal soweit erwähnt, dass man ein Bild vor Augen hat und so viel es mir nicht schwer mich an Namen zu erinnern und sie mit einer Position zu verbinden.

Der Spannungsbogen wird von Anfang an sehr hoch gehalten. Es passieren relativ viele Morde, bis sie den Mörder am Ende stellen können. Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe. Für mich sind es eindeutig zu viele Tote. Es wirkt dadurch sehr unrealistisch. Normalerweise würde die Polizei nicht so lange warten, bis sie jemanden stellen, wenn sie ihn schon auf dem Radar haben und sich auch sehr sicher sind.


Wie bei jedem Buch, ist es natürlich Geschmacksache. Ich ziehe in meiner Bewertung einen Stern ab, empfehle dieses Buch aber dennoch weiter, denn es hat mich sehr gefesselt und ich habe es immer ungern aus der Hand gelegt.

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Von: Anna-Sophia Datum : 19.11.2017

www.annasbuecherchaos.jimdo.com

"Targa - Der Moment, bevor du stirbst"
Das Buch von B.C. Schiller hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Beim lesen lief mir der ein oder andere Schauer über den Rücken.

Targa Hendricks arbeitet als Undercover-Ermittlerin beim BKA und wird auf einen Serienkiller angesetzt der das Wasser sehr liebt. Sie erlebt den unscheinbaren Hochschuldozenten Frank Sandman hautnah. Ist er wirklich so unscheinbar? Was stellt er mit den Opfern wirklich an? Was treibt ihn daran an?

Das Buch ist durch und durch spannend und der Preis lohnt sich allemal!

Ein spannender Auftrakt einer neuen Thriller-Reihe

Von: Büchertänzerin Datum : 02.11.2017

buechertaenzerin.blogspot.de

Meine Meinung:
Wenn man diesen Thriller zum ersten Mal sieht, schreckt es einem als erstes ab. Das Cover ist zum größten Teil mit einer roten Farbe überzogen, die sogar leicht den Anschein auf frisches Blut hat. Und gerade das war mein Reiz an diesem Buch: Was verbirgt sich hinter diesem roten Cover?
Außerdem sieht man die Rückseite von einer Frau, woraus man aus der kleinen Inhaltsangabe schließen kann, dass es sich dabei um Targa handeln könnte. Denn dieser Charakter wird bisher als Furchtlos beschrieben und stellt sich der Gefahr. Für mich persönlich ist es auf eine gewisse Weise ein tolles Cover. Denn durch diese rote Farbe und der „geheimnisvollen“ Frau, wollte ich unbedingt mehr über diesen Thriller wissen. Jedoch denke ich, wie ich bereits im ersten Satz erwähnt habe, dass er aber bei anderen Lesern auch als abschreckend wirken könnte.

Da sich dieser Thriller in erster Line um die Undercover-Ermittlerin Targa handelt, finde ich den Titel auch recht passend. Ich hab vorher zwar noch nie diesen Vornamen gehört und somit weckte es in mir noch mehr meine Neugierde. Auch der Untertitel „Der Moment, bevor du stirbst“ ist eine sehr gute Wahl. Wie man schon in der kurzen Inhaltsangabe erlesen kann, geht es dem Mörder um die letzten Worte seiner Opfer. Aber was genau könnte dieses sein, der Moment, bevor man stirbt? Um diesen herauszufinden, muss man diesen Thriller lesen.

Was ich persönlich richtig schön finde, dass nach dem Aufklappen des Cover erst mal 2 kleine Steckbriefe von der Ermittlerin Targa und dem Mörder Falk gibt. So kann man sich noch schnell einen kleinen Überblick verschaffen, wie genau diese Charaktere ticken. So fand ich auch den Einstieg in die Geschichte nicht so schwer und konnte mich gleich viel besser mit den einzelnen Charaktere mich anfreunden.

Zitat: „Denke immer daran: Gut und Böse trennt nur ein schmaler Grat. Auf ihm zu balancieren, ist wie der Tanz auf Messers Schneide. Wenn du auf die falsche Seite springst, dann kann ich dir nicht mehr helfen.“ (Seite 138)

Im Prolog erfahren wir erst mal von 2 Zwillingsbabys, die vor einer Tür eines Krankenhauses an einem kalten Wintertag abgelegt werden. Jedoch stirbt davon in kurzer Zeit gleich ein Baby, sowie die Mutter. Ich selbst hatte mich somit auf diesen Mord eingestellt, den man zu ermitteln versucht, wurde aber gleich in den darauffolgenden Kapiteln etwas enttäuscht. Die wahre Geschichte handelt schließlich von ganz anderen Morden. Man sollte sich somit nicht zu sehr auf den Prolog konzentrieren und sich fragen, was nun mit dem Baby passiert, oder ob man den Schuldigen für diese Tat wirklich findet. Denn wenn man weiter im Roman liest, merkt man schnell, dass es sich hierbei um eine Nebengeschichte handelt, die jedoch auch sehr wichtig für unsere Hauptprotagonistin Targa ist.

Der Hauptteil in diesem Thriller geht es um die Morde von Falk Sandman, den nun Targa stellen muss. Dabei baut das Autorenduo B.C. Schiller in ihren kurzen Kapiteln immer mehr Spannung auf, dass man regelrecht in den Bann gezogen ist. Es passieren viele nicht vorhersehbare Ereignisse, die dem Leser manchmal sehr verwirren. Aus diesem Grund kann man schon schlecht in der Mitte erahnen, wie dieser Thriller nun wirklich zu Ende geht. Denn bis zur letzte Seite wird die Spannung durch die Jagd des Mörders beibehalten, die gleich am Anfang aufgebaut wurde. Behilflich dazu sind die einzelnen Charakterwechsel von Kapitel zu Kapitel. Man sieht somit die Welt nicht nur von einer Sicht aus und kann somit gut dem „Katz und Maus“-Spiel verfolgen.

Zitat: „Menschen reagieren meistens anders, als man denkt.“ (Seite 133)

Unsere Hauptprotagonistin Targa kommt einen etwas geheimnisvoll rüber. Sie hat kaum Kontakt zu ihrer Familie und hat an sich auch keine Freunde. Sie ist glücklich mit ihrem Leben auf einem Campingplatz und ihr Wegbegleiter ist ihr Hund. Durch ihre Art, keine Angst zu spüren und somit so einiges zu riskieren, arbeitet sie mit der Polizei zusammen. Die jedoch nur ihre Hilfe in Anspruch nimmt, wenn einfach kein Ausweg mehr in Sicht ist. Bei manchen Szenen im Buch hab ich sie bewundert, für ihren Mut. Ich wäre selbst wie ein Feigling einfach abgehauen, aber sie blieb standhaft und hat so einiges über sich ergehen lassen. Man schließt Targa regelrecht ins Herz und fiebert bei den Ermittlungsarbeiten mit. In manchen Szenen möchte man ihr an den Kopf schreien: Tu das nicht! Aber leider hört sie uns Leser nicht. Durch ihre angstlosen Taten bekommt die ganze Geschichte immer mehr Spannung. Und im Verlauf der Geschichte bekommt der Leser immer mehr einen Eindruck, dass sie eigentlich einer ganz anderen Sache hinterher ist.

Auch unser Mörder Falk Sandman wird hier sehr charmant, liebreizend, aber auch böse beschrieben. Seine Ideen, wie er seine Opfer quält, sind doch recht brutal. Somit bin ich froh, dass man da nicht so sehr in den bestialischen Bereich übergegangen ist. Doch die Vorstellung allein reicht, um eine Gänsehaut auf der Haut zu spüren und man leidet regelrecht mit den Opfern mit. Auch seine Art, dass er über alles die Kontrolle hat, raubte mir als Leser richtig den Nerv. Jedoch nicht im negativen Sinne. Ich hab mir selbst viele Gedanken gemacht, wie man ihm eine Falle stellen könnte, jedoch als unerfahrene Ermittlerin bin ich gescheitert. Doch auch hier hat unser Autorenduo sehr gute Arbeit geleistet: Man steckt selbst im tiefen Nebel fest und findet nicht heraus.

Auch die Nebencharaktere, die hin und wieder auftauchen, spielen für die Geschichte eine große Rolle. Auch wenn man bei manchen Charaktere fragt, was die nun mit dem Verlauf der Ermittlungen zu tun haben. Jedoch löst sich dieses Rätsel zum Ende hin und somit darf man sich als Leser nicht zu sehr verwirren lassen.

Auch die Umgebung, wo sich die Geschichte des Thrillers spielt, sind so gut nebenbei beschrieben, dass man gleich den passenden Ort vor Augen hat. Am meisten hat mich das Anwesen von Falk Sandman beeindruckt. Mit jedem weiteren Kapitel von ihm wurde mein innerliches Bild größer und klarer, so dass ich selbst immer mehr das Gefühl hatte, dass ich vor Ort bin und aus den Augen des jeweiligen Charakter sehe.

Mein Fazit:
„Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ von B.C. Schiller ist ein toller Auftakt einer Thriller-Reihe. Mit viel Spannung und einer angstlosen Ermittlerin fiebert man dem Geschehnissen regelrecht mit. Auch wenn die Morde nicht als bestialisch beschrieben werden, verursachen sie beim Lesen doch eine regelrechte Gänsehaut. Ein Thriller, den man ungern noch aus der Hand legen möchte.

Spannender Thriller mit interessanter Protagonistin

Von: ricysreadingcorner Datum : 22.10.2017

www.ricysreadingcorner.wordpress.com

Dieser Thriller macht seiner Genre-Bezeichnung wirklich alle Ehre. An Spannung fehlt es diesem Buch wirklich nicht, was dazu führte, dass die Seiten beim Lesen nur so dahinflogen.
Etwas, das diesen Eindruck jedoch gebremst hat und mich durchweg immer wieder etwas gestört hat, war der für meinen Geschmack sehr einfache und oftmals geradezu plumpe Schreibstil. Dazu trug wahrscheinlich auch die Zeitform Präsens, die die Autoren gewählt haben, bei, die mich immer irgendwie irritiert. Es wirkt auf mich als sollte eine Geschichte damit zwanghaft dramatischer dargestellt werden. Die Dialoge wirkten für mich ebenfalls oft oberflächlich und aufgesetzt. Beschreibungen wurden sehr knapp gehalten, sodass ich auch manchmal Schwierigkeiten hatte, Szenenwechsel nachzuvollziehen. Zwar lässt sich der Thriller so schnell und einfach lesen, mir fehlte jedoch einfach etwas Substanz in der sprachlichen Umsetzung dieser von der Grundidee her wirklich originellen Story.
Was mich ebenfalls von Anfang an irritierte und weshalb die Story für mich stark an Glaubwürdigkeit einbüßen musste, war die Tatsache, dass die Polizei von Anfang an sicher war, dass Sandman der Killer ist, aber immer wieder, wenn es neue Indizien und Beweise gab, hieß es, dass das noch nicht reiche, nur damit Targa noch weiter – noch näher – an ihn heran musste? Ich hoffe ganz ehrlich, dass niemand einfach frei herumläuft, gegen den man schon so viel in der Hand hat, wenigstens für eine Hausdurchsuchung hätte es doch reichen müssen und dann hätte man ihn sehr schnell überführen können.
Alleine die Figur Targa macht dieses Buch jedoch lesenswert. Insgesamt besticht dieser Thriller durch sehr spannende Charaktere.
Targa wurde als Neugeborenes gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester in einer eiskalten Winternacht vor einer Klinik ausgesetzt – nur sie überlebte. Sie verlor in dieser eisigen Nacht nur einen kleinen Zeh und ihr Herz, wovon sie jedenfalls fest überzeugt ist. Targas Kollege Lundt lebt offenbar in einem Hinterzimmer eines zwielichtigen Lokals und hat selbst eine sehr schwierige Vergangenheit, von der wir aber noch nicht viel erfahren. Ja und dann gibt es da noch Carlos Schmidt, einen Insassen im Hochsicherheits-Gefängnis, der regelmäßig mit jemandem skypen darf…Hier wird man lange auf die Folter gespannt, bis man erfährt, was dieser Erzählstrang mit der restlichen Geschichte zu tun hat. Die Erzählperspektive springt immer zwischen Targa, Falk Sandmann und Carlos Schmidt hin und her, was der Story viele Facetten verleiht und dadurch einen guten Spannungsbogen aufbaut. Die Spannung beruht aber nicht wie bei den meisten Thrillern auf der unbekannten Gefahr, die hinter jeder Ecke lauert, sondern auf diesem Katz- und Maus Spiel zwischen Targa und Sandman. Dieser ständigen Frage, wie weit sich Targa auf ihn einlassen kann, ohne eine gefährliche Grenze zu überschreiten und inwiefern Sandman ihr wirklich vertraut…
Auch das Thema an sich ist sehr interessant: Ein Mörder auf der Jagd nach diesem Augenblick kurz vor dem Tod seines Opfers und den berühmten letzten Worten. Das ist irgendwie pervers, unheimlich und originell…Alleine bei diesem Namen „Sandman“ sträuben sich mir die Nackenhaare. Immerhin sieht er seinen Opfern beim Sterben zu…bringt ihnen nicht den Schlaf sondern den Tod…

Fazit

Trotz einiger Schwächen ist „Targa – der Moment, bevor du Stirbst“ ein unterhaltsamer Thriller und überzeugt vor allem durch seine interessanten Charaktere. Richtig umgehauen hat er mich jedoch nicht.
Als Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe macht er aber auf jeden Fall Lust auf mehr, denn gerade Targas Geschichte endet mit einem dramatischen Cliffhanger. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit dieser interessanten Protagonistin weitergeht und freue mich schon auf den Folgeband.

Rasant und spannend!!

Von: Trinas Bücherwelt Datum : 20.10.2017

trinasbuecherwelt.wordpress.com

Es ist immer wieder Interessant die Fülle an Büchern zu betrachten die es in den verschiedenen Genres so gibt. Viele Blogger haben sich auf ein bestimmtes Thema spezialisiert und lesen selten andere Bücher. Ich war schon immer ein Stimmungsleser, an einem Tag will ich einen schönen Liebesroman lesen und danach einen Thriller. So war es auch dieses Mal und da kam mir die Buch Post direkt richtig, denn "Targa - Der Moment bevor du stirbst" flatterte erst diesen Mittwoch in mein Bücherregal und musste sofort gelesen werden. Das Cover und die Kurzbeschreibung weckten mein Interesse, so dass ich mir eine spannungsgeladene Story mit starken und unberechenbaren Charakteren erhofft habe. Nach dem ich das Buch zur Seite gelegt hatte, waren alle meine Erwartungen allerdings übertroffen worden. Auch wenn die Geschichte nicht ganz ohne Schwächen daherkommt.

B.C Schiller sind Babara und Christian Schiller, das Autorenduo verfügt zweifellos über einen sehr prägenden und unterhaltsamen Schreibstil. Er ist spannend, emotional und zweifelsohne sehr brutal. Es wird kein Blatt vor den Mund genommen, alle Szenen werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Die Grausamkeit des Mörders und die Gefühlskälte von Targa werden mit jeder Seite und jedem Kapitel dem Leser vor Augen geführt. Die Figuren sind mit ihren Rollen und den Charakterstärken sowie -schwächen sehr gut verwachsen. Die Hauptcharaktere sind sehr gut gezeichnet und auch die Dialoge sind stimmig und abwechslungsreich. Insgesamt wurde hier ein sehr interessantes und neues Setting gestaltet das mit gut gefallen hat. Das Autorenduo hat seine Ideen perfekt gestaltet und ebenso gut in die Tat umgesetzt.

Der Prolog ist düster und grausam zu gleich, dies führt sich in jedem Kapitel weiter fort. Die Geschichte ist kurz zusammengefasst: Targa ist eine Undercover Ermittlerin einer BKA Spezialeinheit genannt K2. Sie hat wenige Soziale Kontakte und ist seit ihrer Kindheit Gefühlskalt, es fällt Ihr schwer Emotionen zu zeigen. Ein Grund mehr für den Leiter der Spezialeinheit Targa als Ermittlerin auf einen ebenso gefühlskalten und unberechenbaren Mörder anzusetzen. Das Ziel der Ermittlung ist die Überführung von Falk Sandmann er ist hochintelligent, charmant und verdammt gefährlich. Außerdem ist er besessen von den letzten Worten der sterbenden. Targa muss seine Aufmerksamkeit auf sich lenken und seine Gehilfin werden. Dabei bewegt sie sich auf dem schmalen Grad zwischen Gut und Böse - auf Messerschneide. Aber nur, wenn sie "hautnah" an Sandmann heran kommt, kann sie diesen faszinierenden Mörder stoppen und überführen. Das Problem ist, Sandmann fasziniert sie und bringt ihr Herz zum klopfen….
Targa ist wirklich eine außergewöhnliche Hauptfigur, sie lebt in einem VW Bus und neigt zu Zwangsstörungen. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, dafür bleibt sie mir zu distanziert. Ich habe ein wenig gebraucht um mit ihr warm zu werden und ihre Gefühle zu verstehen. Falk Sandmann hingegen ist nicht der typische Serienkiller den man aus anderen Büchern kennt. Er wirkt am Anfang eher normal, charismatisch und unschuldig. Allerdings ist er bei seinen Opfern grausam und berechnend. Er kostet die Momente voll aus, einige Szenen haben mir wirklich einen kalten Schauer über den Rücken gejagt.

Das Buch ist in mehrere Kapitel gegliedert und beginnt immer aus der Sicht einer anderen Figur. Neben der Hauptgeschichte gibt es zwischendurch ein paar Nebenstränge die erst mitten in der Geschichte miteinander verwoben werden so dass der Leser den Zusammenhang erkennt. Denn neben der eigentlichen Jagd nach dem Mörder, wird auch Targas Vergangenheit beleuchtet so dass der Leser ihr Handeln besser versteht. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen der Szenen ergibt sich eine Tiefgründigkeit in der Story die mir sehr gut gefallen hat.

Das Cover finde ich farblich passend gestaltet und der Klappentext ergibt dazu eine perfekte Harmonie. Nach der letzten Seite wird es auch eine Fortsetzung geben - ich bin gespannt.

Fazit
"Targa" ist wirklich ein außergewöhnliches Buch und konnte mit seiner Handlung und seinen Charakteren bei mir punkten. Gut gefallen hat mir besonders das hier nicht eine der vielen bisher bekannten Abläufe und Serienkiller Darstellungen verwendet wurden. Das Autorenduo hat frische Ideen eingebracht. Daher kann ich jedem dieses Buch nur wärmstens empfehlen, es sollte in keinem Regal fehlen.

Atemberaubender Thriller

Von: vickis_books Datum : 19.10.2017

https://vickisbooks.wordpress.com/

Am Anfang muss ich ja zugeben, dass ich rote Bücher total gut finde. Das Cover sieht in dem rot richtig gut aus, spricht einen wirklich an. Der Prolog beginnt mit einem Rückblick, und ab da kam ich richtig gut in das Buch rein. Ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen, innerhalb von 2 Tagen habe ich das Buch gelesen. Unterteilt war das Buch in 3. Teile, und die Kapitel waren kurz gefasst. Deswegen konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, ich musste es verschlingen.

Es gab mehrere Charaktere im Buch auf die man sich einstellen musste, sie waren aber alle gut beschrieben. Im Klappentext sind zwei Steckbriefe von Personen die im Buch die Hauptfiguren bilden.

„Targa“ ist ein Thriller rund um Targa Hendricks, die als Findelkind mit ihrer Zwillingsschwester Yella vor einer Berliner Klinik abgelegt wurde. Leider überlebt nur Targa die Temperaturen, die herrschten als sie ausgesetzt wurden. Verbunden fühlt sie sich mit ihrer Schwester jedoch trotzdem, viel mehr wie mit den Menschen die in ihrem Umfeld sind. Die Hauptperson Targa ist eine kühle, eiskalte und gefühllose Ermittlerin beim BKA. Sie ist alleinstehend und lebt in einem alten VW-Bus mit ihrem Hund.

„Ich mag es, wenn die Kälte ganz langsam an einem nach oben kriecht und das Herz vereist.“ (Seite 157)

Sie übernimmt eine neue Ermittlung, bezüglich einiger Mordfälle. Falk Sandman ist ein Serienkiller, der Frauen umbringt, indem er sie langsam erstickt ohne äußere Einwirkung. Targa muss ihre Ermittlungen „hautnah“ durchführen, und Sandman glaubhaft rüber bringen, dass sie so ist wie er, um sein Vertrauen zu gewinnen. Sie hat sein Vertrauen erschlichen und war seine „Gefährtin“ geworden, damit sie gemeinsam Töten können. Als Falk jedoch einiges über Targa erfährt, wird es zu einem Spiel zwischen den beiden, und man weiß während des Lesens bis zum Ende nicht wie es ausgeht. Das schlimme ist, das Targa bei Falk seine Gefühle entdeckt.

„Nur, wer den letzten Moment beherrscht, der beherrscht das Leben.“ (Seite 358)

Während des Lesens, kommt man an den Schauplatz eines Gefängnisses, auf dem abscheuliche Dinge passieren. Der Charakter über den man liest, wird zu einer der Schlüsselfigur in dem Buch. Der Täter, Falk Sandman benutzt eine Dekompressionskammer zum Töten der Opfer, indem er ihnen langsam und qualvoll die Luft nimmt. Und so war es am Ende des Buches bei mir auch, mir stand der Atem still. Ich konnte das Ende nicht fassen, war dennoch froh dass alles so verlaufen ist. Auf der letzten Seite passiert leider wieder etwas, dass Targas Leben verändern wird. Die Autoren versprechen – Fortsetzung folgt..

Wegen des Covers, der kurzen Kapitel und des flüssigen Schreibstils der Autoren bekommt das Buch von mir 5/5 Sterne.

Unglaublich fesselndes Buch

Von: Marias Bücherliebe Datum : 18.10.2017

mariasbooklove.blogspot.de

Das Cover passt, durch die Farben gut zum Buch und sieht auch sehr interessant aus.

Geschrieben ist das Buch recht einfach, aber auch sehr detailliert und man kann sich alles sehr gut vorstellen.

In dem Buch gibt es mehrere Handlungsstränge und Erzählperspektiven. Dadurch kann man sich gut in alle Charaktere hinein versetzten.

Die Geschichte ist durchgehend spannend, durch viele unerwartete Wndungen. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es einfach so fesselnd ist. Auch die Charaktere, besonders Targa, entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. 

Ich fand das Buch toll und freue mich schon auf den folgenden Band.


❤❤❤❤❤


"Durch dich lebe ich weiter, Targa."

Einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe

Von: Happy Booktime Datum : 15.10.2017

happybooktime.blogspot.de/

„Targa“ ist ein Thriller rund um Targa Hendricks, die als Findelkind mit ihrer Zwillingsschwester Yella vor einer Berliner Klinik abgelegt wurde. Im Gegensatz zu Yella trotzt Targa den Temperaturen und überlebt diese Nacht. Mit ihrer Schwester fühlt sie sich jedoch nach wie vor verbunden. Viel mehr als mit den lebenden Menschen in ihrer Umgebung.
All dies macht Targa zu einem außergewöhnlichen Menschen, denn um ihren Vater zu finden und damit ihre Vergangenheit zu beleuchten macht sie in Quantico eine FBI-Spezialausbildung und arbeitet danach beim BKA.

Targa ist ein wirklich gut gezeichneter Charakter. Ihre Vergangenheit prägt ihr Wesen und obwohl man nicht den tiefen Einblick in ihr Seelenleben bekommt empfinde ich sie als sehr authentisch. Mir gefällt, das sie eine Kämpferin ist, Ecken und Kanten hat und sich behaupten kann. Sie ist taff, grade heraus und kommt ohne die Klischees vieler anderer weiblicher Ermittler klar.
Hier kann ich schon einmal sagen, das dies der Auftakt einer Buchreihe ist und ich mich jetzt schon darauf freue weiterzulesen, vor allem auch mehr über die junge Frau und ihre inneren Dämonen zu erfahren. Charaktere aufzubauen schafft das Autorenduo wirklich gut und beweist dies nicht nur an Targa sondern auch an ihrem Gegenspieler, mit dem sie sich ein gnadenloses Katz- und Maus-Spiel liefert.

Im Hinblick auf das Genre „Thriller“ haben sich Barbara und Christian Schiller ganz an ihren Einband gehalten: es ist blutrot! Einige Szenen sind extrem detailliert und ich hätte mir gewünscht dies nicht vor meinem inneren Auge zu sehen. Schonungslos, grausam und nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, dabei trotzdem ungewöhnlich und einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Auch Sprachlich hat dieser Thriller viel Spaß gemacht. Der flüssige und sehr gut zu lesende Text trägt federleicht durch die Geschichte und baut schon auf den ersten Seiten gehörig Spannung auf um seinen Leser immer wieder zum Atem anhalten zu verleiten.

Fazit
Wer einen Thriller sucht, der wirklich Thriller ist und seinen Leser nicht nur unterhält sondern regelrecht den Atem raubt sollte einen Blick auf Targa werfen.

Letzte Worte

Von: S.L. aus Panketal Datum : 28.09.2017

Attraktiv ist er, ausserdem wohlhabend, gebildet, angesehen. Und ein Serienkiller. Falk Sandmann ist besessen davon, die letzten Worte Sterbender zu hören, zu archivieren und geht dafür buchstäblich über Leichen. Aber allein gibt ihm das nicht den gewünschten Kick. Er sucht eine Gehilfin.
Targa lebt abgeschieden in einem alten VW-Bus. Sie meidet Kontakte, ist mit der Gesellschaft von Hund zufrieden. Manchmal wird sie aufgrund ihrer Fähigkeit, extrem rational zu denken und zu handeln zu besonderen Einsätzen einer Spezialeinheit herangezogen. So trifft sie auf Sandmann, der bisher verdächtig, aber nicht zu stellen war. Geschickt nähert sie sich ihm an, er sieht in ihr die ersehnte Gefährtin. Er unterzieht sie als Prüfungen, die er Liebesbeweis nennt. Targa stößt an ihre Grenzen, entdeckt aber auch Schwachstellen bei dem Mörder. Sie ist überzeugt, dass sie ihn besiegen wird.
Fast durchweg spannend, viele Überraschungen und rasante Aktionen.
Ein Nebenschauplatz in einem Hochsicherheitsgefängnis. Das ist ausbaufähig.
Habe ich in einem Rutsch durchgelesen und meine, B.C.Schiller ist ein packender Thriller gelungen.

Fesselnd von Anfang bis Ende!

Von: Martina - Schmökerwelten Datum : 24.09.2017

https://www.facebook.com/Schmoekerwelten

Auf "Targa" bin ich aufmerksam geworden, weil das Autorenduo B.C. Schiller ja quasi als Geheimtipp in den Krimigruppen kursiert. Ich danke euch allen für diesen Tipp :) Das ungewöhnliche, aber auch total interessante an "Targa" ist, dass der Serienmörder dem Leser bereits von Anfang an bekannt ist. Das Buch hatte meine ungeteilte Aufmerksamkeit schon von der ersten Seite an.
Die Spannung war von Anfang an da und steigerte sich im Verlauf des Buches unaufhörlich. Dieses Duell zwischen Targa und Falk war für mich faszinierend zu verfolgen. Die Autoren haben da aber auch sehr spezielle Charaktere erschaffen. Targa, die sehr extrem in ihrem Wesen ist, und scheinbar keine Gefühle und Emotionen empfinden kann, hat mir unheimlich gut gefallen. Genau wie Falk, ein Psychopath, mysteriös und irgendwie auch charismatisch. Im zweiten, parallelen Handlungsstrang faszinierten mich der Gefängniswärter Erik Holm und der zu lebenslänglich verurteilte, unheimliche Carlos Schmidt. Ich habe mich permanent gefragt, wie diese beiden Handlungen zusammen gehören, erst später wird klar, wie.
"Targa" war ein genialer Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte (und wollte).
Der sehr mitreißende Schreibstil von B.C. Schiller hat mich vollkommen überzeugt. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Hin - und hergerissen bei diesem Buch, hatte mir mehr von versprochen

Von: lenisvea Datum : 20.09.2017

lenisvea.blogspot.de

Ich bin ja schon vor einiger Zeit auf das Schriftstellerpaar B.C. Schiller durch die Tony Braun Reihe aufmerksam geworden. Nachdem ich gesehen hatte, dass sie neues Buch herausbringen, war mir klar, dass ich dieses auch lesen möchte. Freundlicherweise wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Der Einstieg in das Buch ist mir anfangs nicht so ganz leicht gefallen, das hat sich aber glücklicherweise schnell gelegt.

Die Geschichte rund um die ausgesetzten Zwillinge fand ich schon sehr interessant, dadurch wurde direkt Spannung aufgebaut. Je weiter das Buch vorangeschritten ist, umso spannender fand ich es.

Der Klappentext hat ja schon verraten, dass die Hauptcharaktere etwas speziell sind. Dem kann ich nur zustimmen. Das hat es mir manchmal etwas schwer gemacht, ihre Gedanken und ihre Taten nachzuvollziehen. Ausserdem fand ich es leider in weiten Teil doch etwas unrealistisch.

Ich habe mir aufgrund der anderen zuvor bereits gelesenen Thriller des Autorenduos ein wenig mehr von diesem Buch versprochen. Ausserdem finde ich es auch schade, dass nirgendwo erkennbar ist, wann in etwa mit der Fortsetzung nach diesem fiesen Cliffhanger zu rechnen ist.

Alles in allem bin ich auf diesem Buch ein wenig hin und hergerissen. Auf eine Art bin ich enttäuscht, auf der anderen Seite war es teilweise aber auch recht spannend, so dass ich das Buch schlussendlich mit 3,5 Sternen bewerten möchte.

Ungewöhnlich in jeder Hinsicht

Von: Martina Meyen Datum : 18.09.2017

www.eseloehrchen.de

Targa ist der ungewöhnliche Name einer ungewöhnlichen jungen Frau, deren trauriger Start ins Leben im Prolog geschildert wird. Sofort überkam mich eine Welle von Mitleid. Gerade weil sie so anders ist, mochte ich sie von Anfang an.

Falk Sandmann war mir vom ersten Satz an total unsympathisch. Arrogant, sehr von sich eingenommen und mit einem abartigen Hobby, das er auf seinem Blog zelebriert. Die letzten Worte eines Menschen, bevor er stirbt. Dafür setzt er sich natürlich nicht in ein Hospiz, sondern er hilft lieber ein bisschen nach. Als Thrillerleserin habe ich ja schon in einige Abgründe geschaut, dieser hat mir eine ganz besondere Gänsehaut beschert.

Es gibt neben dem Strang von Targa und dem von Falk noch einen weiteren Strang, der in einem Hochsicherheitsgefängnis auf einer abgelegenen Insel angesiedelt ist. Das ist besonders spannend, da ich mit Carlos Schmidt einen ungewöhnlichen Häftling a la Hannibal Lecter kennen lerne. Ich habe hin und her überlegt, wie das mit Targa und Falk zusammen hänge könnte. Das ist schon ziemlich genial konstruiert und wird erst ganz am Ende schlüssig aufgelöst.

Ungewöhnlich ist auch der Aufbau, denn ich weiß ja von Anfang an, dass Falk der Täter ist. Ich darf ihm ja sogar bei seinen bösen Spielchen über die Schulter gucken, was allerdings weniger schlimm ist als befürchtet. Denn die Wortwahl von B.C. Schiller bleibt ästhetisch und sie beschreiben nur so viel wie nötig ist, um meine Nerven zu kitzeln und verzichten auf jegliche Effekthascherei. Der Kern der Geschichte ist der Kampf zwischen Targa und Falk, der zunächst gar nicht ahnt, welches Spiel Targa mit ihm treibt. Da bleibt die Spannung auf konstant hohem Level und es knistert ohne Ende.

Fazit: Für mich ist Targa die Überraschung des Jahres. Ungewöhnlich und anders und genau damit haben mich B. C. Schiller eingefangen und gefesselt.

Rezension zu Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Von: nightowlsbooks Datum : 17.09.2017

https://schwarzesblut93.blogspot.ch/

Meine Meinung:
Ein ungewöhnlicher Thriller, bei dem man schon von Anfang an den Mörder kennt. Dennoch geht die Spannung nicht verloren. Targa ist eine richtige Kämpferin schon seit ihrer Geburt.
Targa hat ihre Eigenart und ihre Macken, die sie für mich sympathisch macht. Am Anfang fand ich sie zwar etwas Unnahbar, aber mit der Zeit ist sie dem Leser immer nahbarer geworden. Eine eigenwillige starke Frau, die sich nicht von ihren Gefühlen leiten lässt.
Der Mörder Falk Sandman ist sehr berechnend und grausam. In der Geschichte konnte man gut in sein Denkmuster versetzen und konnte einige seiner Taten besser nachvollziehen.
Das Buch liest sich sehr flüssig und die Kapitel sind nicht allzu lang gestaltet. Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge, welche am Schluss zusammengeführt werden. Für mich war diese zwei Handlungsstränge nicht störend. Am Anfang habe ich mich schon zwar gefragt, wie die beiden zusammenhängen können, aber am Ende des Buches wurde es aufgelöst.
Das Buch endet zwar mit offenen Fragen und einem Cliffhanger. Da es ja eine Serie wird, finde ich das Ende gelungen, denn die Autoren möchten dass man weiterliest wie es mit Targa weitergeht.
Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.

Fazit:
Ein unkonventioneller Thriller mit einer speziellen Ermittlerin, welche die Geschichte mit ihrer Art belebt.

So sehr hat mich schon lange kein Thriller mehr mitgenommen!

Von: Cocolinchen Datum : 17.09.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Dieses Buch hat mich am Ende wirklich ein wenig verärgert. Warum? Wegen dieser beiden Worte "Fortsetzung folgt"! Ich hätte wahnsinnig werden können! ;-) Gerade an dieser einen Stelle, hört es plötzlich auf. Es steht also fest, die Fortsetzung muss kommen und zwar schnell!!! :-)
Denn ich glaube in Targas Leben passiert noch einiges! Keine Angst, der Fall an sich wird nicht unvollendet gelassen, aber als das Eine vorbei ist, knüpft etwas Neues daran an!

Mich hat dieser Thriller von der ersten Zeile an gefesselt! Was nicht nur an dem Fall an sich gelegen hat, sondern auch an den Protagonisten, vor allem an Targa.

Targa Hendricks ist eine besondere Frau, anders als andere. Sie lebt sehr zurückgezogen mit ihrem Hund in einem alten VW-Bus. Die 30-Jährige kann sich anderen Menschen nicht unbedingt öffnen und empfindet anders als andere. Sie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt und kämpft gegen ihr zwanghaftes Verhalten an. Ihre Adoptivmutter hat gelernt mit Targas Distanziertheit umzugehen. Die beiden haben dennoch einen guten Draht zueinander, nur dass Targa zwischenmenschliche Gepflogenheiten, wie z.B. Umarmungen, nicht viel bedeuten. Doch ihrer Adoptivmutter zu liebe hat sie sich das ein oder andere Ritual, wie eben eine Umarmung zum Abschied, angewöhnt. Solche Szenen haben mich wirklich berührt. Manchmal hat man das Gefühl, dass Targa einfach nur nicht aus ihrer Haut heraus kann.

Mich hat Targa fasziniert. Ich mochte ihre Art sehr. Sie hat Ecken und Kanten und geht ihren eigenen Weg. Dabei ist sie mutig und bereit, Risiken einzugehen. Ihre Furchtlosigkeit hat mich teilweise erschreckt. Man lernt die junge Frau immer besser kennen und merkt, dass hinter der Fassade ein empfindsamer Mensch steckt, der Emotionen einfach anders zeigt.
Ich habe schon einige Krimis und Thriller gelesen, in denen man auch diesen schon beinahe typischen Ermittler begleiten durfte. Ich meine den Typ von Ermittler, der eben mal wieder anders ist als alle anderen, der Ecken und Kanten hat, gegen den Strom schwimmt, krasse Aktionen wagt und in seiner eigenen Welt lebt.
Und dennoch konnte mich Targa begeistern.

Bei diesem Thriller hat mir aber das gesamte Ermittlerteam, allen voran Volker Lundt, gut gefallen. Er und Targa passen gut zusammen und haben gelernt, miteinander umzugehen.

Gut gefallen hat mir auch die Tatsache, dass von Anfang an der mögliche Täter festzustehen scheint. Man kann Falk Sandmann als Leser schon gar nicht mehr neutral gegenüberstehen. Und sein Auftreten macht das nicht wirklich besser. ;-)
Falk Sandmann soll eine charismatische Person sein, die eine gewisse Wirkung auf andere Menschen, vor allem Frauen, hat. Und genau das spürt man beim Lesen sehr. Die Beschreibung der Charaktere ist richtig gut gelungen und man kann sie sehr gut greifen.
Sandmann ist einem natürlich gleich unsympathisch und es ist spannend, von Anfang an davon auszugehen, dass er der Täter sein könnte.
Er ist arrogant und lebt, genau wie Targa, in seiner eigenen Welt. Der Dozent ist besessen vom Tod, von den letzten Worten Sterbender und vom Apnoe-Tauchen. Es ist schon unmöglich sich in jemanden wie diesen Menschen hineinzuversetzen. Sandmann ist so fasziniert vom Tod, dass es mich teilweise gegruselt hat. Mir lief in der ein oder anderen Szene wirklich ein Schauer über den Rücken!

Die Stimmung ist durch das Thema Sterben oft eher düster und schwer. Aber auch das hat mir gefallen. Emotional hat dieser Thriller bei mir viel ausgelöst. Von Mitgefühl, über Angst bis hin zu Wut, war fast alles dabei. So ein mitreißendes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es geht wirklich unter die Haut. Gerade diese grausame Leidenschaft, die letzten Worte Sterbender hören zu wollen. Sie zu "provozieren". Eine düstere, berührende und schockierende Thematik.

Was ich auch noch erwähnen muss, ist die Beziehung zwischen Targa und Falk. Sie muss sich in die Höhle des Löwen begeben und dem Bösen so nahe wie möglich kommen. Die beiden spielen miteinander, kämpfen um die Macht. Wer hat das Sagen in dieser "Beziehung", wer wird siegen. Dieses Hin und Her reißt wirklich mit, schockiert und fasziniert zugleich. Dieses Spiel mit dem Feuer ist einfach wahnsinnig gut gelungen!!!!

Eine Kleinigkeit hat mich dann aber doch gestört. Parallel zu den Ermittlungen in dem Fall wird die Geschichte eines Schwerverbrechers erzählt, der in einem Gefängnis auf einer Insel vor der norwegischen Küste verwahrt wird. Zuerst versuchte ich zwanghaft einen Zusammenhang zu dem anderen Erzählungsstrang zu finden, doch irgendwann kommt die Erkenntnis. ;-)
Leider wurde mir das Ende dadurch etwas zu "unrealistisch". Ein totkranker Mensch nimmt eine in Anbetracht der Tatsachen wahnsinnige Reise auf sich und will mit letzten Kräften noch das schaffen, wie es in diesem Buch beschrieben ist? Und das in dieser kurzen Zeit? Ich will nicht zu viel verraten, aber das passte für mich nicht ganz zusammen. Da machen mich die eigenen traurigen Erfahrungen leider etwas skeptisch.

Ansonsten ist Targa - der Moment, bevor du stirbst aber ein Thriller, den ich Euch wirklich nur empfehlen kann und ich hoffe sehr, dass es noch weitere dieser Art geben wird!

Hinter dem Namen B.C. Schiller verbergen sich übrigens zwei Personen, nämlich Barbara und Christian Schiller, die mittlerweile zu den erfolgreichsten Selfpublishing -Autoren im deutschsprachigen Raum gehören. Ich muss zugeben, dass ich sie bisher gar nicht kannte, aber zum Glück hat sich das geändert! :-)

[Gelesen] Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Von: Poesielos Datum : 15.09.2017

https://poesielos.blog/

Viele Thriller leben davon, dass man lange Zeit nicht weiß, wer oder was hinter den Ereignissen des Buches steckt. Dieses Prinzip wird von dem Autorenduo B.C. Schiller direkt in dem Auftakt zur Reihe um die Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks über den Haufen geworfen: In Targa – Der Moment, bevor du stirbst weiß der Leser und das BKA von Anfang an, wer der Täter ist. Um ihn aber als Serienkiller zu überführen, muss Targa hautnah ermitteln, womit ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel gut 400 Seiten seinen Lauf nimmt.

DISTANZ UND KÜHLE

Ihr Name steht groß auf dem Cover, daher ist es wenig überraschend, dass Targa Hendricks die Hauptfigur in diesem Thriller ist. Ich musste bei ihrer Art die ganze Zeit unweigerlich an den Charakter Saga Norén aus Die Brücke – Transit in den Tod denken -die beiden Charaktere könnten Zwillinge sein, ha!- und ich schätze, ich soll mit ihr auch nicht wirklich warm werden beim Lesen. Targa hält jeden unweigerlich auf Distanz, der nicht Hund ist, und denkt sehr rational. Es wird angedeutet, dass dies der erste Fall nach einiger Pause ist, und seine eigenen Tücken für sie bereithält.

Der Gegenspieler zu Targa ist Falk Sandman, ein Hochschuldozent, der einen Blog mit makaberen Thema führt: In diesem hält er die letzten Augenblicke und Worte von Sterbenden fest. Was seine Leserschaft nicht ahnt? Eine ganze Reihe dieser Augenblicke hat Sandman selbst herbeigeführt und aufgezeichnet. Doch obwohl das BKA einige Hinweise hat, fehlen die stichfesten Beweise gegen ihn.

DAS BLAU DES OZEANS UND IHRER AUGEN

Ausgestattet mit einer gefälschten Vergangenheit, soll Targa sich Sandmans Vertrauen erschleichen und so die benötigten Beweise gegen ihn sammeln. Schiller lässt den Leser dabei so wohl mal durch Targas, mal aus Sandmans Augen blicken, wodurch man einen guten Eindruck für ihre jeweilige Motivation und Denkweise bekommt. Es braucht natürlich etwas, bis eine gewisse Vertrauensbasis da ist, und selbst dann spielen beide immer noch miteinander. Gerade dieses hin und her fand ich fesselnd, ebenso den angerissenen Werdegang von Sandman. Teilweise wirkte es aber fast, als würde man den beiden durch ein Bullauge bei ihrem Spiel zusehen: Targa bleibt kühl und unzugänglich, Sandman ist besessen von seinem Kick – und ein riesiger Glückspilz. Es gab so unglaublich viele Momente, wo er sich elementare Patzer leistet und nur durch Zufall nicht viel früher von der Polizei geschnappt wird! Seine Motivation und angerissenes Trauma bleiben leider nur skizziert, und einige seine Spielchen mit Targa waren sehr leicht durchschaubar.

DIE GEISTER DER VERGANGENHEIT

Neben dem Hauptfall wird noch ein weiteres Ereignis in Targa thematisiert: Ihre Herkunft. Als Baby vorm Krankenhaus ausgesetzt, weiß Targa nur, dass ihre Mutter kurz danach Selbstmord beginn und ihre Schwester neben ihr erfror. Wer dafür verantwortlich ist und wer ihr Vater war, versucht sie mit verschiedenen Mitteln herauszufinden. Tatsächlich fand ich diese kurzen Einschübe viel spannender als den eigentlichen Fall und hätte gerade auch von Schmidt gerne noch mehr gelesen!

AUF DIESES ZEICHEN HAT ER GEWARTET. JETZT IST ER DA, DER MOMENT, BEVOR DU STIRBST, DENKT ER UND LEGT SEIN GESICHT AUF DAS BULLAUGE, UM DER STERBENDEN GANZ NAHE ZU SEIN. | SEITE 61

Targa – Der Moment, bevor du stirbst ist alles in allem ein solider Thriller, der gut unterhält. Wer verschrobene Ermittler mag, die anders als normale Menschen denken, wird mit Targa sicherlich seine Freude haben. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Schiller wirklich neues in dem Thriller schreibt, und bin gerade durch die letzten Seiten etwas verwirrt… aber in einen zweiten Teil würde ich gerne hineinlesen. Im Nachhinein finde ich es allerdings schade, dass der Verlag das Buchcover in Rot statt Blau gehüllt hat. Das hätte sehr gut auf das immer wiederkehrende Blaumotiv gepasst!

Ein spannungsgeladener, nervenaufreibender und packender Thriller

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 14.09.2017

linejasmin.blogspot.de

Auf diesen Thriller bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir als erstes aufgefallen ist war das Cover, es fällt auf und bleibt im Kopf.
Doch auch der Klappentext schaffte es mich sofort zu überzeugen.

Ich begann voller Vorfreude mit dem lesen und wurde nicht enttäuscht, denn das Buch beginnt mit einem Prolog der unglaublich spannend ist und mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Es war unglaublich, von diesem Moment an gab es kein halten mehr für mich. Ich habe dieses Buch inhaliert, ich habe jede Seite in mich aufgesogen und bekam nicht genug.
Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

Wer mich kennt weiß das ich Thriller liebe, von B.C. Schiller war es allerdings mein erstes Buch.
Ich kann nun nach dem lesen sagen das es mit Sicherheit nicht mein letztes gewesen ist, denn den beiden gelang es mich vollkommen zu überzeugen.
Was ihnen mit "Targa" gelungen ist, ist in meinen Augen großartig.
Von der ersten Seite an baut sich der Spannungsbogen auf, dieser bleibt im kompletten Buch bestehen, es gelingt den beiden sogar immer wieder eine Schippe drauf zu packen. So das ich teilweise atemlos und mit offenen Mund vor dem Buch saß.
Auch jetzt nach dem lesen sitze ich hier und bin einfach begeistert.
"Targa" ist ein Thriller wie ich ihn mir immer gewünscht habe, packend, spannend und nervenaufreibend.
Was will man mehr?

Der Schreibstil der beiden Autoren liest sich einfach klasse, er ist locker und sehr flüssig.
Dadurch sind die Seiten nur so an mir vorbei geflogen.

Das besondere ist hier das man absolut keine Ahnung hat welchen Verlauf die Story nehmen wird.
Sicherlich hatte ich meine eigenen Theorien doch diese waren komplett falsch.
Das Ende war unglaublich, es machte mich sprachlos und hat mich gleichermaßen begeistert.

Das "Targa" der erste Band einer neuen Reihe ist bin ich natürlich gespannt was im zweiten Band auf mich zukommen wird. Denn für mich steht jetzt schon fest das ich auch diesen lesen werde.

Seid ihr auf der Suche nach einem Thriller der euch nicht mehr los lässt?
Dann ist dieses Buch genau das richtige für euch!
Absolute Empfehlung!

Fazit:
Mit "Targa - Der Moment, bevor du stirbst" ist den beiden Autoren ein spannungsgeladener, nervenaufreibender und packender Thriller gelungen der mich nicht mehr los gelassen hat.
Bitte mehr davon!
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Targa - ein faszinierender Thriller

Von: Elizzy Datum : 12.09.2017

https://readbooksandfallinlove.wordpress.com/

Zusammengefasst
Targa ist eine eiskalte Kämpferin. Dies musste sie vom Moment ihrer Geburt an unter beweis stellen. Ihre Mutter und auch ihre Zwillingschwester konnte sie nie kennenlernen, doch als sie einen Hinweis auf ihren möglichen Vater erhält ist ihre Lust auf Rache geweckt. Doch dies ist nur ein Teil ihrer Geschichte. Den Targa arbeitet auch für die BKA als Undercover-Ermittlerin. Und dort wird sie mit einem speziellen Fall beauftragt. Ein Serienmörder treibt in Berlin nämlich sein Unwesen und lässt viele weibliche Leichen in einem Boot über die Spree fliessen. Doch niemand kann beweisen, dass er für die Morde verantwortlich ist. Nun liegt es an Targa hautnah zu ermitteln und den Mörder in eine Falle zu locken.
Doch womit sie nicht rechnen konnte; der Mörder weckt in der sonst so eiskalten Targa flammende Gefühle!
Darüber Gedanken gemacht
Die Geschichte umfasst zwei Erzählstränge und so wusste ich zu Anfangs nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben sollte. Doch zum Glück wird dies im letzten Drittel geklärt und alles ergibt einen Sinn.
Besonders grausam waren in diesem Buch die Beschreibungen der Morde – so grausam, dass ich öfters eine Gänsehaut bekam und einige Stellen überfliegen musste. Von dem her war dies auf jeden Fall ein gelungener Thriller.
Gefiel mir sehr
Obwohl Targa die Unnahbare gibt war sie für mich als Leser doch sehr nahbar. Man konnte ihren Schmerz mitfühlen und viele Gedanken die sie hatte waren zwar verwirrend machten aber ihre Persönlichkeit aus. Auch ihre Ticks waren mir nicht unangenehm und ich fand sie als Protagonistin wirklich gelungen.
Genau so erging es mir auch mit Sandman, der mich in gewissen Momenten seltsamerweise an Grey erinnerte doch eben mehr die mörderische Version von ihm. Besonders interessant war es hier auch einen Einblick in sein Denkmuster zu erhalten und obwohl er abgrundtief böse ist konnte man einige seiner Taten plötzlich doch nachvollziehen. Für mich ein gelungener Mörder!
Gefiel mir nicht
Obwohl die beiden Erzählstränge am Ende zusammen kommen fand ich sie zu Anfangs doch eher störend und teilweise nicht wirklich passend.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil war mir an manchen Stellen zu abgehackt und konnte mich somit nicht zu 100% überzeugen. Das Cover finde ich super toll und finde auch den Namen gut gewählt.
Fazit
Ein spannender Thriller mit bösem Charme, den ich gerne weiterempfehle. Auch wenn einige Stellen auch für mich zu heftig waren blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und der Cliffhanger am Ende des Buches ist wirklich richtig fies aber macht grosse Lust auf’s weiterlesen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

Gelungener Auftakt

Von: Susi's Leseecke Datum : 09.09.2017

https://www.facebook.com/susisleseecke/

Ich habe schon einige Bücher von Barbara und Christian Schiller gelesen und muss sagen das ich wieder nicht enttäuscht würde, obwohl ich es am Anfang ein bisschen schwer fand in die Story einzutauchen,war ich bald regelrecht gefesselt von Targa Hendricks. Targa vermittelt das Gefühl der eiskalten,Gefühl und emotionslosen Persönlichkeit so extrem,das man es fast spüren kann.

Man weiß ab Seite 2 eigentlich schon wer der Täter ist, die einzige Person die es schaffen den gewieften Täter zur Strecke zu bringen ist Targa,doch ist sie wirklich so kalt wie es den Anschein hat???

Das Ehepaar Schiller hat mal wieder absoluten Schreiberinstikt bewiesen und 2 Protagonisten erschaffen die einen regelrecht mit in ihren Bann ziehen.
Der Schreibstil ist flüssig und in sich stimmig.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Die Faszination des Bösen

Von: Julia L. Jordan Datum : 07.09.2017

www.jljordan.net

Barbara und Christian Schiller versprechen mit Targa, eine neue Reihe um eine etwas andere Ermittlerin aufzubauen – und in meinen Augen ist das tatsächlich gelungen. Ich liebe Bücher, die sich mit dem Abgründigen und Abseitigen der menschlichen Psyche beschäftigen, so dass die Prämisse dieses neuen Thrillers mich sofort angesprochen hat.



> Stimmige Charaktere mit spannender Dynamik

Sowohl Falk Sandmann als auch die titelgebende Targa Hendricks werden schnell eingeführt und es ist von Beginn an klar, dass beide besondere Menschen sind. Bei Targa ist es offensichtlicher, sie hat Zwangsstörungen und gibt unumwunden zu, dass sie wenig Emotionen verspürt, insbesondere Liebe ist ihr fremd. In vielen Büchern sind es männliche Charaktere, die diesen speziellen psychischen Defekt erhalten, hier aber haben sich die Autoren eine Frau ausgesucht und es funktioniert wunderbar. Besonders gefällt mir, wie mühelos die Autoren ihre Emotionslosigkeit darstellen, während man gleichzeitig aus dem Subtext heraus liest, dass Targa sehr wohl Gefühle hat und menschlich reagiert. Das macht sie nur noch interessanter, da man ahnt, dass sie früher oder später einen Zusammenbruch erleiden wird. Als Hauptfigur war sie mir von Beginn an sympathisch, auch wenn sie nicht zur Identifikation taugt. Sie ist cool, ohne übermenschlich gut in ihrem Job zu sein. Ich bin mir sicher, dass auch weitere Romane über sie Anklang finden werden.

Auf der anderen Seite steht Sandmann, ein gutaussehender und charismatischer Mann, der genau weiß, wie man Frauen verführt und hörig macht. Seine Faszination mit jenem Moment, in dem ein Mensch stirbt, ist genau jene Art von psychischem Abgrund, die ich bei Serienmördern in Thrillern liebe. Er lebt seine Bösartigkeit aus, ohne sich zu verstellen. Der Tod durch Ersticken ist extrem grausam, gleichzeitig ist Strangulation ein recht klassischen Element von Fetisch-Sex, das zumindest mir schon öfter über den Weg gelaufen ist. Das Gefühl, dem Tod nahe zu kommen, kann in sonst eher apathischen Menschen ungekannte Lebendigkeit auslösen – weswegen sich Targa augenblicklich von ihm angezogen fühlt. Die Dynamik stimmt. Er lässt sie fühlen. Er sieht in ihr eine verwandte Seele. Sie ist interessant, das wichtigste Merkmal an Frauen, wenn es nach Sandmann geht. Ich war beim Lesen begeistert, nicht nur zwei stimmige Charaktere zu haben, sondern auch eine passende Dynamik in ihrer Beziehung vorzufinden.



> Handwerkliche Schwierigkeiten im Schreibstil

Der Plot selbst ist stringent aufgebaut und temporeich erzählt. Ehe man es merkt, sind die 400 Seiten auch schon wieder vorbei. Einige Szenen mit Figuren, die man nicht einordnen kann, sind trotzdem spannend und am Ende versteht man, was man da über wen gelesen hat. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Sandmann und Targa macht Spaß, auch wenn die Auflösung am Ende vergleichsweise zu actionlastig war und ich nicht in jedem Absatz verstanden habe, was genau gerade geschieht.

Was mich auch zu meinem Kritikpunkt führt: So flüssig der Schreibstil sich auch liest, handwerklich ist hier nicht alles im Reinen. Wir haben verschiedene Charaktere, aus deren Perspektive wir die Geschichte verfolgen. In manchen Szenen ist aber überhaupt nicht klar, wessen Perspektive wir gerade verfolgen, was aber gerade bei diesem Thriller wichtig ist, da die Einschätzung kleiner Details je nach Figur verschieden ist und Spannung erzeugen kann. Oft genug dachte ich, dass ich gerade etwas durch die Augen von Sandmann verfolge, weil die Autoren Formulierungen wie „die Frau“ benutzen, wenn sie über Targa sprechen. So würde aber Targa auch in der dritten Person nicht über sich sprechen. Es sind Kleinigkeiten, die anderen Lesern vielleicht gar nicht auffallen, mich aber doch immer wieder massiv gestört haben. Wenn ich von Absatz zu Absatz verwirrt bin, wessen Perspektive ich gerade verfolge und ob ich nervös sein sollte, dass Sandmann gerade intime Einblicke in Targas Leben erhält, reißt mich das aus dem Fluss heraus. Gleichzeitig macht es besonders die Actionszenen unübersichtlich, weil kein richtiger Fokus herrscht und man zwischen Wasser und Blut verloren geht.



> Ein Cliffhanger, der es spannend macht

Trotz der Schwierigkeiten im Schreibstil gerade zum Ende hin hat mir der Abschluss gefallen. Die Geschichte um Sandmann findet ein Ende, insofern ist der Roman abgeschlossen, doch die Hintergrundgeschichte um Targa geht weiter, in der Hinsicht ist das Ende offen. Ich war davon zunächst ein wenig überrascht, weil ich beim Lesen tatsächlich vergessen hatte, dass es nur der Auftakt zu einer Reihe ist, doch wenn man daran denkt, ergibt dieses Ende sehr viel Sinn und ist ein guter Cliffhanger.

Vor dem Hintergrund hoffe ich auch, dass einige der anderen Figuren, die wir hier kennengelernt haben, auch in den künftigen Bänden wieder auftreten werden. Auch, wenn einige davon nur kurze Auftritte hatten, sind sie doch spannend genug, dass ich mehr von ihnen lesen will. Auch das spricht für die Kunst der Autoren, gute Charaktere zu erschaffen.


FAZIT:

Der Thriller „Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ von B. C. Schiller ist ein sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe rund um die titelgebende Heldin Targa Hendricks. Sowohl sie als auch der Serienmörder Falk Sandmann, um den es in diesem Band geht, sind spannende Charaktere, die in ihrer Andersartigkeit faszinierend zu beobachten sind. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, auch wenn handwerkliche Schwächen manchmal zu Unübersichtlichkeit führen. Plastische Darstellungen des Erstickens und die funktionierende Dynamik zwischen Ermittlerin und Mörder machen diesen Thriller trotzdem zu einem großen Lesevergnügen.

Atemlos

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 05.09.2017

https://derachentaler.de

Sie kennen den Mörder, aber sie können ihm seine Taten nicht nachweisen. Targa Hendricks, Undercover-Agentin des BKA, die in ihrem Job vollkommen aufgeht, ist die einzige die es schaffen könnte, Falk Sandman zur Strecke zu bringen. Ihre Aufgabe, das Vertrauen des Psychopathen zu gewinnen und ihn davon zu überzeugen, dass er in ihr die perfekte Helferin für seine Taten gefunden hat, stellt sie allerdings vor eine größere Herausforderung als sie gedacht hat. Als es Targa, nach einigen Anläufen, endlich gelungen ist Sandman davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich die von ihm gesuchte Seelenverwandte ist, droht durch einen dummen Zufall, der ganze Plan kurz vor seinem Abschluss zu scheitern und in einem Desaster zu enden.

Fazit
Ein überaus spannender Thriller, mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin – ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Reihe.

Targa

Von: mamenu Datum : 25.08.2017

mamenusbuecher.blogspot.de/

Meine Meinung

Ich habe mich darüber gefreut, dieses Buch zu lesen und war aber auch am Anfang etwas skeptisch. Denn ich habe schon ganz oft dieses Buch auf anderen Blogs gesehen. Eigentlich mag ich es nicht, wenn man einem Buch so einen Hype verleiht, denn meistens wird man dann doch eher vom Buch enttäuscht.
Doch hier muss ich zugeben, das es sich wirklich gelohnt hat dieses Buch zu lesen.
Denn bei diesen Thriller ist der Anfang schon ganz anders als man es sonst von Thriller gewöhnt ist. Man weiß ab Seite 2 eigentlich schon wer der Täter ist, der dann überführt werden soll,
was ich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich Spannend empfand.
Obwohl Targa ziemlich Gefühlskalt ist konnte sie zu Falk eine Verbindung knüpfen, was am Anfang nicht gerade einfach war.
Zu Anfang der Geschichte konnte ich nicht den richtigen Zugang zu Targa finden, denn sie war mir etwas zu fremd. Doch das kommt wohl daher, das sie keine Gefühle kennt und ein Einzelgänger ist. Doch um so mehr ich von ihr gelesen habe, um so mehr konnte ich mich auch mit ihr anfreunden. Manches konnte ich nicht immer gleich nachvollziehen, wie sie handelt, aber ich glaube, das macht Targa gerade so aus, wie sie ist.
Von der Spannung her muss ich sagen, das mich jede Seite bis zum Schluss gefesselt hat. Die Autoren haben eine gute Mischung im Buch gefunden und auch die einzelnen Charakteren fand ich sehr interessant. Alle irgendwie mysteriös und doch irgendwie Geheimnisvoll, was mir gut beim lesen gefallen hat. So habe ich mir immer wieder beim Lesen Gedanken gemacht, was noch so hinter jeder Charaktere steckt und konnte meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Auch Falk Sandmann fand ich sehr interessant und doch auch ein wenig gruselig, denn was er so mit seinen Opfer angestellt hat, darauf muss man erstmal kommen. Aber ich denke, das kann auch nur jemand machen, der echt von etwas besessen ist und kein Gewissen mehr hat.
Mich hat dieses Buch von Anfang an gefesselt das ich es kaum aus der Hand legen konnte. Den Schreibstil fand ich flüssig und leicht und ich freue mich schon auf den nächsten Teil von Targa. Da am Ende stand "Fortsetzung folgt" wird es wohl noch weiter gehen.

Targa, aussergewöhlich und besonders

Von: Diana Großer / die Blutbraut Datum : 24.08.2017

https://www.facebook.com/GibDeinemBuchEinGesicht/?ref=aymt_homepage_panel

Targa Hedricks wird zu einem besonderen Fall gerufen. Als Sonderermittlerin beim BKA kann sie so agieren, wie sie es am besten kann: emotionslos, gewissenlos und risikobereit.

Ihr Gegenspieler ist der charismatische Dozent Falk Sandmann- attraktiv, intelligent und auf der Suche nach dem besonderen Kick- er sammelt die letzten Worte sterbender Menschen. Er ist fasziniert vom Tod und sucht eine neue Assistentin, denn freiwillig wollen die wenigsten Menschen sterben und ihm ihre letzten Worte zuflüstern.
Wer wäre besser geeignet als Targa- die nichts zu verlieren hat und ein Herz aus Eis...

Mit Targa hat das Autorenpaar Christian und Barbara Schiller einen sehr starken Charakter geschaffen. Keinen geschliffenen Ermittler, sondern eine tiefgründige, interessante Person, die unnahbar rüber kommt. Sie scheint ihre Umwelt und die Emotionen anderer Menschen mit Abstand zu sehen und versucht diese wissenschaftlich zu hinterfragen. Ihre fehlende Empathie Menschen gegenüber lässt Targa spröde erscheinen. Nur zu Ihrer Schwester und ihren Hund hegt sie eine eigene Art von Liebe.

Und dann kommt Falk und lässt Saiten in Targa schwingen, die sie selbst nicht kannte. Sein einnehmendes Wesen, seine Leidenschaft und die Erregung beim Töten ziehen Targa immer mehr in seinen Bann. Es wird persönlich, es wird gefährlich und Targa weiß, dass dieses Spiel nur einen Gewinner haben kann. Sind sich der Killer und die Ermittlerin wirklich so ähnlich?

Zeitgleich erfährt man in einem separaten Handlungsstrang die Geschichte über Schmidt- einen gefährlichen Schwerverbrecher, vor dem selbst die Wächter eine heiden Angst haben. Was hat er mit Targa und Falk zu tun? Das wird von mir hier nicht verraten, denn gespoilert wird nicht ;)

Mir hat der Auftakt der Geschichte um Targa Hendricks sehr gut gefallen. Eine besondere Frau, die versucht ihre Zwänge unter Kontrolle zu halten...die Probleme auf ihre eigene Art und Weise löst. Aber dennoch überschattet Targa stehts das Geheimnis ihrer Kindheit und sie ist fest entschlossen, es zu lüften.
Falk als gewissenloser Mörder ist sehr faszinierend. Er umgarnt seine Opfer, er bereitet sie vor und nimmt sich, was er von ihnen braucht- dieser Bösewicht ist sexy und der Leser spürt förmlich die sexuelle Energie zwischen Targa und Falk.
Auch wenn der Täter von Anfang an bekannt ist, bleibt die Spannung erhalten. Die Morde sind brutal, gehen dem Leser nah, aber sind nicht reißerisch oder betont blutig beschrieben. Das Katz- und Maus Spiel zwischen Targa und Falk steht im Vordergrund.

Es gab für mich ein, zwei Szenen die mir zu „gewollt“ waren. Diese waren etwas zu konstruiert, etwas zu viel Zufall ;), aber es hat zur Spannung beigetragen und nützlich für die Geschichte. Auch die Informationen zum Thema tauchen fand ich gelungen, denn ich mag Bücher, die nebenher auch etwas an Wissen vermitteln.

Wenn man den Schreibstil der Schillers mag und sich auf so besondere Protagonisten einlassen kann, wird man unterhaltsame Stunden mit dem Buch erleben. Am Ende gibt es einen Knalleffekt... der Lust auf den nächsten Teil macht.
Daumen hoch!