VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (43)

B.C. Schiller: Targa - Der Moment, bevor du stirbst (Ein Fall für Targa Hendricks) (1)

Targa - Der Moment, bevor du stirbst Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10151-2

Erschienen: 10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(20)
4 Sterne
(15)
3 Sterne
(8)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Letzte Worte

Von: S.L. aus Panketal Datum : 28.09.2017

Attraktiv ist er, ausserdem wohlhabend, gebildet, angesehen. Und ein Serienkiller. Falk Sandmann ist besessen davon, die letzten Worte Sterbender zu hören, zu archivieren und geht dafür buchstäblich über Leichen. Aber allein gibt ihm das nicht den gewünschten Kick. Er sucht eine Gehilfin.
Targa lebt abgeschieden in einem alten VW-Bus. Sie meidet Kontakte, ist mit der Gesellschaft von Hund zufrieden. Manchmal wird sie aufgrund ihrer Fähigkeit, extrem rational zu denken und zu handeln zu besonderen Einsätzen einer Spezialeinheit herangezogen. So trifft sie auf Sandmann, der bisher verdächtig, aber nicht zu stellen war. Geschickt nähert sie sich ihm an, er sieht in ihr die ersehnte Gefährtin. Er unterzieht sie als Prüfungen, die er Liebesbeweis nennt. Targa stößt an ihre Grenzen, entdeckt aber auch Schwachstellen bei dem Mörder. Sie ist überzeugt, dass sie ihn besiegen wird.
Fast durchweg spannend, viele Überraschungen und rasante Aktionen.
Ein Nebenschauplatz in einem Hochsicherheitsgefängnis. Das ist ausbaufähig.
Habe ich in einem Rutsch durchgelesen und meine, B.C.Schiller ist ein packender Thriller gelungen.

Fesselnd von Anfang bis Ende!

Von: Martina - Schmökerwelten Datum : 24.09.2017

https://www.facebook.com/Schmoekerwelten

Auf "Targa" bin ich aufmerksam geworden, weil das Autorenduo B.C. Schiller ja quasi als Geheimtipp in den Krimigruppen kursiert. Ich danke euch allen für diesen Tipp :) Das ungewöhnliche, aber auch total interessante an "Targa" ist, dass der Serienmörder dem Leser bereits von Anfang an bekannt ist. Das Buch hatte meine ungeteilte Aufmerksamkeit schon von der ersten Seite an.
Die Spannung war von Anfang an da und steigerte sich im Verlauf des Buches unaufhörlich. Dieses Duell zwischen Targa und Falk war für mich faszinierend zu verfolgen. Die Autoren haben da aber auch sehr spezielle Charaktere erschaffen. Targa, die sehr extrem in ihrem Wesen ist, und scheinbar keine Gefühle und Emotionen empfinden kann, hat mir unheimlich gut gefallen. Genau wie Falk, ein Psychopath, mysteriös und irgendwie auch charismatisch. Im zweiten, parallelen Handlungsstrang faszinierten mich der Gefängniswärter Erik Holm und der zu lebenslänglich verurteilte, unheimliche Carlos Schmidt. Ich habe mich permanent gefragt, wie diese beiden Handlungen zusammen gehören, erst später wird klar, wie.
"Targa" war ein genialer Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte (und wollte).
Der sehr mitreißende Schreibstil von B.C. Schiller hat mich vollkommen überzeugt. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Hin - und hergerissen bei diesem Buch, hatte mir mehr von versprochen

Von: lenisvea Datum : 20.09.2017

lenisvea.blogspot.de

Ich bin ja schon vor einiger Zeit auf das Schriftstellerpaar B.C. Schiller durch die Tony Braun Reihe aufmerksam geworden. Nachdem ich gesehen hatte, dass sie neues Buch herausbringen, war mir klar, dass ich dieses auch lesen möchte. Freundlicherweise wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Der Einstieg in das Buch ist mir anfangs nicht so ganz leicht gefallen, das hat sich aber glücklicherweise schnell gelegt.

Die Geschichte rund um die ausgesetzten Zwillinge fand ich schon sehr interessant, dadurch wurde direkt Spannung aufgebaut. Je weiter das Buch vorangeschritten ist, umso spannender fand ich es.

Der Klappentext hat ja schon verraten, dass die Hauptcharaktere etwas speziell sind. Dem kann ich nur zustimmen. Das hat es mir manchmal etwas schwer gemacht, ihre Gedanken und ihre Taten nachzuvollziehen. Ausserdem fand ich es leider in weiten Teil doch etwas unrealistisch.

Ich habe mir aufgrund der anderen zuvor bereits gelesenen Thriller des Autorenduos ein wenig mehr von diesem Buch versprochen. Ausserdem finde ich es auch schade, dass nirgendwo erkennbar ist, wann in etwa mit der Fortsetzung nach diesem fiesen Cliffhanger zu rechnen ist.

Alles in allem bin ich auf diesem Buch ein wenig hin und hergerissen. Auf eine Art bin ich enttäuscht, auf der anderen Seite war es teilweise aber auch recht spannend, so dass ich das Buch schlussendlich mit 3,5 Sternen bewerten möchte.

Ungewöhnlich in jeder Hinsicht

Von: Martina Meyen Datum : 18.09.2017

www.eseloehrchen.de

Targa ist der ungewöhnliche Name einer ungewöhnlichen jungen Frau, deren trauriger Start ins Leben im Prolog geschildert wird. Sofort überkam mich eine Welle von Mitleid. Gerade weil sie so anders ist, mochte ich sie von Anfang an.

Falk Sandmann war mir vom ersten Satz an total unsympathisch. Arrogant, sehr von sich eingenommen und mit einem abartigen Hobby, das er auf seinem Blog zelebriert. Die letzten Worte eines Menschen, bevor er stirbt. Dafür setzt er sich natürlich nicht in ein Hospiz, sondern er hilft lieber ein bisschen nach. Als Thrillerleserin habe ich ja schon in einige Abgründe geschaut, dieser hat mir eine ganz besondere Gänsehaut beschert.

Es gibt neben dem Strang von Targa und dem von Falk noch einen weiteren Strang, der in einem Hochsicherheitsgefängnis auf einer abgelegenen Insel angesiedelt ist. Das ist besonders spannend, da ich mit Carlos Schmidt einen ungewöhnlichen Häftling a la Hannibal Lecter kennen lerne. Ich habe hin und her überlegt, wie das mit Targa und Falk zusammen hänge könnte. Das ist schon ziemlich genial konstruiert und wird erst ganz am Ende schlüssig aufgelöst.

Ungewöhnlich ist auch der Aufbau, denn ich weiß ja von Anfang an, dass Falk der Täter ist. Ich darf ihm ja sogar bei seinen bösen Spielchen über die Schulter gucken, was allerdings weniger schlimm ist als befürchtet. Denn die Wortwahl von B.C. Schiller bleibt ästhetisch und sie beschreiben nur so viel wie nötig ist, um meine Nerven zu kitzeln und verzichten auf jegliche Effekthascherei. Der Kern der Geschichte ist der Kampf zwischen Targa und Falk, der zunächst gar nicht ahnt, welches Spiel Targa mit ihm treibt. Da bleibt die Spannung auf konstant hohem Level und es knistert ohne Ende.

Fazit: Für mich ist Targa die Überraschung des Jahres. Ungewöhnlich und anders und genau damit haben mich B. C. Schiller eingefangen und gefesselt.

Rezension zu Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Von: nightowlsbooks Datum : 17.09.2017

https://schwarzesblut93.blogspot.ch/

Meine Meinung:
Ein ungewöhnlicher Thriller, bei dem man schon von Anfang an den Mörder kennt. Dennoch geht die Spannung nicht verloren. Targa ist eine richtige Kämpferin schon seit ihrer Geburt.
Targa hat ihre Eigenart und ihre Macken, die sie für mich sympathisch macht. Am Anfang fand ich sie zwar etwas Unnahbar, aber mit der Zeit ist sie dem Leser immer nahbarer geworden. Eine eigenwillige starke Frau, die sich nicht von ihren Gefühlen leiten lässt.
Der Mörder Falk Sandman ist sehr berechnend und grausam. In der Geschichte konnte man gut in sein Denkmuster versetzen und konnte einige seiner Taten besser nachvollziehen.
Das Buch liest sich sehr flüssig und die Kapitel sind nicht allzu lang gestaltet. Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge, welche am Schluss zusammengeführt werden. Für mich war diese zwei Handlungsstränge nicht störend. Am Anfang habe ich mich schon zwar gefragt, wie die beiden zusammenhängen können, aber am Ende des Buches wurde es aufgelöst.
Das Buch endet zwar mit offenen Fragen und einem Cliffhanger. Da es ja eine Serie wird, finde ich das Ende gelungen, denn die Autoren möchten dass man weiterliest wie es mit Targa weitergeht.
Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.

Fazit:
Ein unkonventioneller Thriller mit einer speziellen Ermittlerin, welche die Geschichte mit ihrer Art belebt.

So sehr hat mich schon lange kein Thriller mehr mitgenommen!

Von: Cocolinchen Datum : 17.09.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Dieses Buch hat mich am Ende wirklich ein wenig verärgert. Warum? Wegen dieser beiden Worte "Fortsetzung folgt"! Ich hätte wahnsinnig werden können! ;-) Gerade an dieser einen Stelle, hört es plötzlich auf. Es steht also fest, die Fortsetzung muss kommen und zwar schnell!!! :-)
Denn ich glaube in Targas Leben passiert noch einiges! Keine Angst, der Fall an sich wird nicht unvollendet gelassen, aber als das Eine vorbei ist, knüpft etwas Neues daran an!

Mich hat dieser Thriller von der ersten Zeile an gefesselt! Was nicht nur an dem Fall an sich gelegen hat, sondern auch an den Protagonisten, vor allem an Targa.

Targa Hendricks ist eine besondere Frau, anders als andere. Sie lebt sehr zurückgezogen mit ihrem Hund in einem alten VW-Bus. Die 30-Jährige kann sich anderen Menschen nicht unbedingt öffnen und empfindet anders als andere. Sie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt und kämpft gegen ihr zwanghaftes Verhalten an. Ihre Adoptivmutter hat gelernt mit Targas Distanziertheit umzugehen. Die beiden haben dennoch einen guten Draht zueinander, nur dass Targa zwischenmenschliche Gepflogenheiten, wie z.B. Umarmungen, nicht viel bedeuten. Doch ihrer Adoptivmutter zu liebe hat sie sich das ein oder andere Ritual, wie eben eine Umarmung zum Abschied, angewöhnt. Solche Szenen haben mich wirklich berührt. Manchmal hat man das Gefühl, dass Targa einfach nur nicht aus ihrer Haut heraus kann.

Mich hat Targa fasziniert. Ich mochte ihre Art sehr. Sie hat Ecken und Kanten und geht ihren eigenen Weg. Dabei ist sie mutig und bereit, Risiken einzugehen. Ihre Furchtlosigkeit hat mich teilweise erschreckt. Man lernt die junge Frau immer besser kennen und merkt, dass hinter der Fassade ein empfindsamer Mensch steckt, der Emotionen einfach anders zeigt.
Ich habe schon einige Krimis und Thriller gelesen, in denen man auch diesen schon beinahe typischen Ermittler begleiten durfte. Ich meine den Typ von Ermittler, der eben mal wieder anders ist als alle anderen, der Ecken und Kanten hat, gegen den Strom schwimmt, krasse Aktionen wagt und in seiner eigenen Welt lebt.
Und dennoch konnte mich Targa begeistern.

Bei diesem Thriller hat mir aber das gesamte Ermittlerteam, allen voran Volker Lundt, gut gefallen. Er und Targa passen gut zusammen und haben gelernt, miteinander umzugehen.

Gut gefallen hat mir auch die Tatsache, dass von Anfang an der mögliche Täter festzustehen scheint. Man kann Falk Sandmann als Leser schon gar nicht mehr neutral gegenüberstehen. Und sein Auftreten macht das nicht wirklich besser. ;-)
Falk Sandmann soll eine charismatische Person sein, die eine gewisse Wirkung auf andere Menschen, vor allem Frauen, hat. Und genau das spürt man beim Lesen sehr. Die Beschreibung der Charaktere ist richtig gut gelungen und man kann sie sehr gut greifen.
Sandmann ist einem natürlich gleich unsympathisch und es ist spannend, von Anfang an davon auszugehen, dass er der Täter sein könnte.
Er ist arrogant und lebt, genau wie Targa, in seiner eigenen Welt. Der Dozent ist besessen vom Tod, von den letzten Worten Sterbender und vom Apnoe-Tauchen. Es ist schon unmöglich sich in jemanden wie diesen Menschen hineinzuversetzen. Sandmann ist so fasziniert vom Tod, dass es mich teilweise gegruselt hat. Mir lief in der ein oder anderen Szene wirklich ein Schauer über den Rücken!

Die Stimmung ist durch das Thema Sterben oft eher düster und schwer. Aber auch das hat mir gefallen. Emotional hat dieser Thriller bei mir viel ausgelöst. Von Mitgefühl, über Angst bis hin zu Wut, war fast alles dabei. So ein mitreißendes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es geht wirklich unter die Haut. Gerade diese grausame Leidenschaft, die letzten Worte Sterbender hören zu wollen. Sie zu "provozieren". Eine düstere, berührende und schockierende Thematik.

Was ich auch noch erwähnen muss, ist die Beziehung zwischen Targa und Falk. Sie muss sich in die Höhle des Löwen begeben und dem Bösen so nahe wie möglich kommen. Die beiden spielen miteinander, kämpfen um die Macht. Wer hat das Sagen in dieser "Beziehung", wer wird siegen. Dieses Hin und Her reißt wirklich mit, schockiert und fasziniert zugleich. Dieses Spiel mit dem Feuer ist einfach wahnsinnig gut gelungen!!!!

Eine Kleinigkeit hat mich dann aber doch gestört. Parallel zu den Ermittlungen in dem Fall wird die Geschichte eines Schwerverbrechers erzählt, der in einem Gefängnis auf einer Insel vor der norwegischen Küste verwahrt wird. Zuerst versuchte ich zwanghaft einen Zusammenhang zu dem anderen Erzählungsstrang zu finden, doch irgendwann kommt die Erkenntnis. ;-)
Leider wurde mir das Ende dadurch etwas zu "unrealistisch". Ein totkranker Mensch nimmt eine in Anbetracht der Tatsachen wahnsinnige Reise auf sich und will mit letzten Kräften noch das schaffen, wie es in diesem Buch beschrieben ist? Und das in dieser kurzen Zeit? Ich will nicht zu viel verraten, aber das passte für mich nicht ganz zusammen. Da machen mich die eigenen traurigen Erfahrungen leider etwas skeptisch.

Ansonsten ist Targa - der Moment, bevor du stirbst aber ein Thriller, den ich Euch wirklich nur empfehlen kann und ich hoffe sehr, dass es noch weitere dieser Art geben wird!

Hinter dem Namen B.C. Schiller verbergen sich übrigens zwei Personen, nämlich Barbara und Christian Schiller, die mittlerweile zu den erfolgreichsten Selfpublishing -Autoren im deutschsprachigen Raum gehören. Ich muss zugeben, dass ich sie bisher gar nicht kannte, aber zum Glück hat sich das geändert! :-)

[Gelesen] Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Von: Poesielos Datum : 15.09.2017

https://poesielos.blog/

Viele Thriller leben davon, dass man lange Zeit nicht weiß, wer oder was hinter den Ereignissen des Buches steckt. Dieses Prinzip wird von dem Autorenduo B.C. Schiller direkt in dem Auftakt zur Reihe um die Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks über den Haufen geworfen: In Targa – Der Moment, bevor du stirbst weiß der Leser und das BKA von Anfang an, wer der Täter ist. Um ihn aber als Serienkiller zu überführen, muss Targa hautnah ermitteln, womit ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel gut 400 Seiten seinen Lauf nimmt.

DISTANZ UND KÜHLE

Ihr Name steht groß auf dem Cover, daher ist es wenig überraschend, dass Targa Hendricks die Hauptfigur in diesem Thriller ist. Ich musste bei ihrer Art die ganze Zeit unweigerlich an den Charakter Saga Norén aus Die Brücke – Transit in den Tod denken -die beiden Charaktere könnten Zwillinge sein, ha!- und ich schätze, ich soll mit ihr auch nicht wirklich warm werden beim Lesen. Targa hält jeden unweigerlich auf Distanz, der nicht Hund ist, und denkt sehr rational. Es wird angedeutet, dass dies der erste Fall nach einiger Pause ist, und seine eigenen Tücken für sie bereithält.

Der Gegenspieler zu Targa ist Falk Sandman, ein Hochschuldozent, der einen Blog mit makaberen Thema führt: In diesem hält er die letzten Augenblicke und Worte von Sterbenden fest. Was seine Leserschaft nicht ahnt? Eine ganze Reihe dieser Augenblicke hat Sandman selbst herbeigeführt und aufgezeichnet. Doch obwohl das BKA einige Hinweise hat, fehlen die stichfesten Beweise gegen ihn.

DAS BLAU DES OZEANS UND IHRER AUGEN

Ausgestattet mit einer gefälschten Vergangenheit, soll Targa sich Sandmans Vertrauen erschleichen und so die benötigten Beweise gegen ihn sammeln. Schiller lässt den Leser dabei so wohl mal durch Targas, mal aus Sandmans Augen blicken, wodurch man einen guten Eindruck für ihre jeweilige Motivation und Denkweise bekommt. Es braucht natürlich etwas, bis eine gewisse Vertrauensbasis da ist, und selbst dann spielen beide immer noch miteinander. Gerade dieses hin und her fand ich fesselnd, ebenso den angerissenen Werdegang von Sandman. Teilweise wirkte es aber fast, als würde man den beiden durch ein Bullauge bei ihrem Spiel zusehen: Targa bleibt kühl und unzugänglich, Sandman ist besessen von seinem Kick – und ein riesiger Glückspilz. Es gab so unglaublich viele Momente, wo er sich elementare Patzer leistet und nur durch Zufall nicht viel früher von der Polizei geschnappt wird! Seine Motivation und angerissenes Trauma bleiben leider nur skizziert, und einige seine Spielchen mit Targa waren sehr leicht durchschaubar.

DIE GEISTER DER VERGANGENHEIT

Neben dem Hauptfall wird noch ein weiteres Ereignis in Targa thematisiert: Ihre Herkunft. Als Baby vorm Krankenhaus ausgesetzt, weiß Targa nur, dass ihre Mutter kurz danach Selbstmord beginn und ihre Schwester neben ihr erfror. Wer dafür verantwortlich ist und wer ihr Vater war, versucht sie mit verschiedenen Mitteln herauszufinden. Tatsächlich fand ich diese kurzen Einschübe viel spannender als den eigentlichen Fall und hätte gerade auch von Schmidt gerne noch mehr gelesen!

AUF DIESES ZEICHEN HAT ER GEWARTET. JETZT IST ER DA, DER MOMENT, BEVOR DU STIRBST, DENKT ER UND LEGT SEIN GESICHT AUF DAS BULLAUGE, UM DER STERBENDEN GANZ NAHE ZU SEIN. | SEITE 61

Targa – Der Moment, bevor du stirbst ist alles in allem ein solider Thriller, der gut unterhält. Wer verschrobene Ermittler mag, die anders als normale Menschen denken, wird mit Targa sicherlich seine Freude haben. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Schiller wirklich neues in dem Thriller schreibt, und bin gerade durch die letzten Seiten etwas verwirrt… aber in einen zweiten Teil würde ich gerne hineinlesen. Im Nachhinein finde ich es allerdings schade, dass der Verlag das Buchcover in Rot statt Blau gehüllt hat. Das hätte sehr gut auf das immer wiederkehrende Blaumotiv gepasst!

Ein spannungsgeladener, nervenaufreibender und packender Thriller

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 14.09.2017

linejasmin.blogspot.de

Auf diesen Thriller bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir als erstes aufgefallen ist war das Cover, es fällt auf und bleibt im Kopf.
Doch auch der Klappentext schaffte es mich sofort zu überzeugen.

Ich begann voller Vorfreude mit dem lesen und wurde nicht enttäuscht, denn das Buch beginnt mit einem Prolog der unglaublich spannend ist und mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Es war unglaublich, von diesem Moment an gab es kein halten mehr für mich. Ich habe dieses Buch inhaliert, ich habe jede Seite in mich aufgesogen und bekam nicht genug.
Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

Wer mich kennt weiß das ich Thriller liebe, von B.C. Schiller war es allerdings mein erstes Buch.
Ich kann nun nach dem lesen sagen das es mit Sicherheit nicht mein letztes gewesen ist, denn den beiden gelang es mich vollkommen zu überzeugen.
Was ihnen mit "Targa" gelungen ist, ist in meinen Augen großartig.
Von der ersten Seite an baut sich der Spannungsbogen auf, dieser bleibt im kompletten Buch bestehen, es gelingt den beiden sogar immer wieder eine Schippe drauf zu packen. So das ich teilweise atemlos und mit offenen Mund vor dem Buch saß.
Auch jetzt nach dem lesen sitze ich hier und bin einfach begeistert.
"Targa" ist ein Thriller wie ich ihn mir immer gewünscht habe, packend, spannend und nervenaufreibend.
Was will man mehr?

Der Schreibstil der beiden Autoren liest sich einfach klasse, er ist locker und sehr flüssig.
Dadurch sind die Seiten nur so an mir vorbei geflogen.

Das besondere ist hier das man absolut keine Ahnung hat welchen Verlauf die Story nehmen wird.
Sicherlich hatte ich meine eigenen Theorien doch diese waren komplett falsch.
Das Ende war unglaublich, es machte mich sprachlos und hat mich gleichermaßen begeistert.

Das "Targa" der erste Band einer neuen Reihe ist bin ich natürlich gespannt was im zweiten Band auf mich zukommen wird. Denn für mich steht jetzt schon fest das ich auch diesen lesen werde.

Seid ihr auf der Suche nach einem Thriller der euch nicht mehr los lässt?
Dann ist dieses Buch genau das richtige für euch!
Absolute Empfehlung!

Fazit:
Mit "Targa - Der Moment, bevor du stirbst" ist den beiden Autoren ein spannungsgeladener, nervenaufreibender und packender Thriller gelungen der mich nicht mehr los gelassen hat.
Bitte mehr davon!
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Targa - ein faszinierender Thriller

Von: Elizzy Datum : 12.09.2017

https://readbooksandfallinlove.wordpress.com/

Zusammengefasst
Targa ist eine eiskalte Kämpferin. Dies musste sie vom Moment ihrer Geburt an unter beweis stellen. Ihre Mutter und auch ihre Zwillingschwester konnte sie nie kennenlernen, doch als sie einen Hinweis auf ihren möglichen Vater erhält ist ihre Lust auf Rache geweckt. Doch dies ist nur ein Teil ihrer Geschichte. Den Targa arbeitet auch für die BKA als Undercover-Ermittlerin. Und dort wird sie mit einem speziellen Fall beauftragt. Ein Serienmörder treibt in Berlin nämlich sein Unwesen und lässt viele weibliche Leichen in einem Boot über die Spree fliessen. Doch niemand kann beweisen, dass er für die Morde verantwortlich ist. Nun liegt es an Targa hautnah zu ermitteln und den Mörder in eine Falle zu locken.
Doch womit sie nicht rechnen konnte; der Mörder weckt in der sonst so eiskalten Targa flammende Gefühle!
Darüber Gedanken gemacht
Die Geschichte umfasst zwei Erzählstränge und so wusste ich zu Anfangs nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben sollte. Doch zum Glück wird dies im letzten Drittel geklärt und alles ergibt einen Sinn.
Besonders grausam waren in diesem Buch die Beschreibungen der Morde – so grausam, dass ich öfters eine Gänsehaut bekam und einige Stellen überfliegen musste. Von dem her war dies auf jeden Fall ein gelungener Thriller.
Gefiel mir sehr
Obwohl Targa die Unnahbare gibt war sie für mich als Leser doch sehr nahbar. Man konnte ihren Schmerz mitfühlen und viele Gedanken die sie hatte waren zwar verwirrend machten aber ihre Persönlichkeit aus. Auch ihre Ticks waren mir nicht unangenehm und ich fand sie als Protagonistin wirklich gelungen.
Genau so erging es mir auch mit Sandman, der mich in gewissen Momenten seltsamerweise an Grey erinnerte doch eben mehr die mörderische Version von ihm. Besonders interessant war es hier auch einen Einblick in sein Denkmuster zu erhalten und obwohl er abgrundtief böse ist konnte man einige seiner Taten plötzlich doch nachvollziehen. Für mich ein gelungener Mörder!
Gefiel mir nicht
Obwohl die beiden Erzählstränge am Ende zusammen kommen fand ich sie zu Anfangs doch eher störend und teilweise nicht wirklich passend.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil war mir an manchen Stellen zu abgehackt und konnte mich somit nicht zu 100% überzeugen. Das Cover finde ich super toll und finde auch den Namen gut gewählt.
Fazit
Ein spannender Thriller mit bösem Charme, den ich gerne weiterempfehle. Auch wenn einige Stellen auch für mich zu heftig waren blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und der Cliffhanger am Ende des Buches ist wirklich richtig fies aber macht grosse Lust auf’s weiterlesen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

Gelungener Auftakt

Von: Susi's Leseecke Datum : 09.09.2017

https://www.facebook.com/susisleseecke/

Ich habe schon einige Bücher von Barbara und Christian Schiller gelesen und muss sagen das ich wieder nicht enttäuscht würde, obwohl ich es am Anfang ein bisschen schwer fand in die Story einzutauchen,war ich bald regelrecht gefesselt von Targa Hendricks. Targa vermittelt das Gefühl der eiskalten,Gefühl und emotionslosen Persönlichkeit so extrem,das man es fast spüren kann.

Man weiß ab Seite 2 eigentlich schon wer der Täter ist, die einzige Person die es schaffen den gewieften Täter zur Strecke zu bringen ist Targa,doch ist sie wirklich so kalt wie es den Anschein hat???

Das Ehepaar Schiller hat mal wieder absoluten Schreiberinstikt bewiesen und 2 Protagonisten erschaffen die einen regelrecht mit in ihren Bann ziehen.
Der Schreibstil ist flüssig und in sich stimmig.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Die Faszination des Bösen

Von: Julia L. Jordan Datum : 07.09.2017

www.jljordan.net

Barbara und Christian Schiller versprechen mit Targa, eine neue Reihe um eine etwas andere Ermittlerin aufzubauen – und in meinen Augen ist das tatsächlich gelungen. Ich liebe Bücher, die sich mit dem Abgründigen und Abseitigen der menschlichen Psyche beschäftigen, so dass die Prämisse dieses neuen Thrillers mich sofort angesprochen hat.



> Stimmige Charaktere mit spannender Dynamik

Sowohl Falk Sandmann als auch die titelgebende Targa Hendricks werden schnell eingeführt und es ist von Beginn an klar, dass beide besondere Menschen sind. Bei Targa ist es offensichtlicher, sie hat Zwangsstörungen und gibt unumwunden zu, dass sie wenig Emotionen verspürt, insbesondere Liebe ist ihr fremd. In vielen Büchern sind es männliche Charaktere, die diesen speziellen psychischen Defekt erhalten, hier aber haben sich die Autoren eine Frau ausgesucht und es funktioniert wunderbar. Besonders gefällt mir, wie mühelos die Autoren ihre Emotionslosigkeit darstellen, während man gleichzeitig aus dem Subtext heraus liest, dass Targa sehr wohl Gefühle hat und menschlich reagiert. Das macht sie nur noch interessanter, da man ahnt, dass sie früher oder später einen Zusammenbruch erleiden wird. Als Hauptfigur war sie mir von Beginn an sympathisch, auch wenn sie nicht zur Identifikation taugt. Sie ist cool, ohne übermenschlich gut in ihrem Job zu sein. Ich bin mir sicher, dass auch weitere Romane über sie Anklang finden werden.

Auf der anderen Seite steht Sandmann, ein gutaussehender und charismatischer Mann, der genau weiß, wie man Frauen verführt und hörig macht. Seine Faszination mit jenem Moment, in dem ein Mensch stirbt, ist genau jene Art von psychischem Abgrund, die ich bei Serienmördern in Thrillern liebe. Er lebt seine Bösartigkeit aus, ohne sich zu verstellen. Der Tod durch Ersticken ist extrem grausam, gleichzeitig ist Strangulation ein recht klassischen Element von Fetisch-Sex, das zumindest mir schon öfter über den Weg gelaufen ist. Das Gefühl, dem Tod nahe zu kommen, kann in sonst eher apathischen Menschen ungekannte Lebendigkeit auslösen – weswegen sich Targa augenblicklich von ihm angezogen fühlt. Die Dynamik stimmt. Er lässt sie fühlen. Er sieht in ihr eine verwandte Seele. Sie ist interessant, das wichtigste Merkmal an Frauen, wenn es nach Sandmann geht. Ich war beim Lesen begeistert, nicht nur zwei stimmige Charaktere zu haben, sondern auch eine passende Dynamik in ihrer Beziehung vorzufinden.



> Handwerkliche Schwierigkeiten im Schreibstil

Der Plot selbst ist stringent aufgebaut und temporeich erzählt. Ehe man es merkt, sind die 400 Seiten auch schon wieder vorbei. Einige Szenen mit Figuren, die man nicht einordnen kann, sind trotzdem spannend und am Ende versteht man, was man da über wen gelesen hat. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Sandmann und Targa macht Spaß, auch wenn die Auflösung am Ende vergleichsweise zu actionlastig war und ich nicht in jedem Absatz verstanden habe, was genau gerade geschieht.

Was mich auch zu meinem Kritikpunkt führt: So flüssig der Schreibstil sich auch liest, handwerklich ist hier nicht alles im Reinen. Wir haben verschiedene Charaktere, aus deren Perspektive wir die Geschichte verfolgen. In manchen Szenen ist aber überhaupt nicht klar, wessen Perspektive wir gerade verfolgen, was aber gerade bei diesem Thriller wichtig ist, da die Einschätzung kleiner Details je nach Figur verschieden ist und Spannung erzeugen kann. Oft genug dachte ich, dass ich gerade etwas durch die Augen von Sandmann verfolge, weil die Autoren Formulierungen wie „die Frau“ benutzen, wenn sie über Targa sprechen. So würde aber Targa auch in der dritten Person nicht über sich sprechen. Es sind Kleinigkeiten, die anderen Lesern vielleicht gar nicht auffallen, mich aber doch immer wieder massiv gestört haben. Wenn ich von Absatz zu Absatz verwirrt bin, wessen Perspektive ich gerade verfolge und ob ich nervös sein sollte, dass Sandmann gerade intime Einblicke in Targas Leben erhält, reißt mich das aus dem Fluss heraus. Gleichzeitig macht es besonders die Actionszenen unübersichtlich, weil kein richtiger Fokus herrscht und man zwischen Wasser und Blut verloren geht.



> Ein Cliffhanger, der es spannend macht

Trotz der Schwierigkeiten im Schreibstil gerade zum Ende hin hat mir der Abschluss gefallen. Die Geschichte um Sandmann findet ein Ende, insofern ist der Roman abgeschlossen, doch die Hintergrundgeschichte um Targa geht weiter, in der Hinsicht ist das Ende offen. Ich war davon zunächst ein wenig überrascht, weil ich beim Lesen tatsächlich vergessen hatte, dass es nur der Auftakt zu einer Reihe ist, doch wenn man daran denkt, ergibt dieses Ende sehr viel Sinn und ist ein guter Cliffhanger.

Vor dem Hintergrund hoffe ich auch, dass einige der anderen Figuren, die wir hier kennengelernt haben, auch in den künftigen Bänden wieder auftreten werden. Auch, wenn einige davon nur kurze Auftritte hatten, sind sie doch spannend genug, dass ich mehr von ihnen lesen will. Auch das spricht für die Kunst der Autoren, gute Charaktere zu erschaffen.


FAZIT:

Der Thriller „Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ von B. C. Schiller ist ein sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe rund um die titelgebende Heldin Targa Hendricks. Sowohl sie als auch der Serienmörder Falk Sandmann, um den es in diesem Band geht, sind spannende Charaktere, die in ihrer Andersartigkeit faszinierend zu beobachten sind. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, auch wenn handwerkliche Schwächen manchmal zu Unübersichtlichkeit führen. Plastische Darstellungen des Erstickens und die funktionierende Dynamik zwischen Ermittlerin und Mörder machen diesen Thriller trotzdem zu einem großen Lesevergnügen.

Atemlos

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 05.09.2017

https://derachentaler.de

Sie kennen den Mörder, aber sie können ihm seine Taten nicht nachweisen. Targa Hendricks, Undercover-Agentin des BKA, die in ihrem Job vollkommen aufgeht, ist die einzige die es schaffen könnte, Falk Sandman zur Strecke zu bringen. Ihre Aufgabe, das Vertrauen des Psychopathen zu gewinnen und ihn davon zu überzeugen, dass er in ihr die perfekte Helferin für seine Taten gefunden hat, stellt sie allerdings vor eine größere Herausforderung als sie gedacht hat. Als es Targa, nach einigen Anläufen, endlich gelungen ist Sandman davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich die von ihm gesuchte Seelenverwandte ist, droht durch einen dummen Zufall, der ganze Plan kurz vor seinem Abschluss zu scheitern und in einem Desaster zu enden.

Fazit
Ein überaus spannender Thriller, mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin – ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Reihe.

Targa

Von: mamenu Datum : 25.08.2017

mamenusbuecher.blogspot.de/

Meine Meinung

Ich habe mich darüber gefreut, dieses Buch zu lesen und war aber auch am Anfang etwas skeptisch. Denn ich habe schon ganz oft dieses Buch auf anderen Blogs gesehen. Eigentlich mag ich es nicht, wenn man einem Buch so einen Hype verleiht, denn meistens wird man dann doch eher vom Buch enttäuscht.
Doch hier muss ich zugeben, das es sich wirklich gelohnt hat dieses Buch zu lesen.
Denn bei diesen Thriller ist der Anfang schon ganz anders als man es sonst von Thriller gewöhnt ist. Man weiß ab Seite 2 eigentlich schon wer der Täter ist, der dann überführt werden soll,
was ich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich Spannend empfand.
Obwohl Targa ziemlich Gefühlskalt ist konnte sie zu Falk eine Verbindung knüpfen, was am Anfang nicht gerade einfach war.
Zu Anfang der Geschichte konnte ich nicht den richtigen Zugang zu Targa finden, denn sie war mir etwas zu fremd. Doch das kommt wohl daher, das sie keine Gefühle kennt und ein Einzelgänger ist. Doch um so mehr ich von ihr gelesen habe, um so mehr konnte ich mich auch mit ihr anfreunden. Manches konnte ich nicht immer gleich nachvollziehen, wie sie handelt, aber ich glaube, das macht Targa gerade so aus, wie sie ist.
Von der Spannung her muss ich sagen, das mich jede Seite bis zum Schluss gefesselt hat. Die Autoren haben eine gute Mischung im Buch gefunden und auch die einzelnen Charakteren fand ich sehr interessant. Alle irgendwie mysteriös und doch irgendwie Geheimnisvoll, was mir gut beim lesen gefallen hat. So habe ich mir immer wieder beim Lesen Gedanken gemacht, was noch so hinter jeder Charaktere steckt und konnte meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Auch Falk Sandmann fand ich sehr interessant und doch auch ein wenig gruselig, denn was er so mit seinen Opfer angestellt hat, darauf muss man erstmal kommen. Aber ich denke, das kann auch nur jemand machen, der echt von etwas besessen ist und kein Gewissen mehr hat.
Mich hat dieses Buch von Anfang an gefesselt das ich es kaum aus der Hand legen konnte. Den Schreibstil fand ich flüssig und leicht und ich freue mich schon auf den nächsten Teil von Targa. Da am Ende stand "Fortsetzung folgt" wird es wohl noch weiter gehen.

Targa, aussergewöhlich und besonders

Von: Diana Großer / die Blutbraut Datum : 24.08.2017

https://www.facebook.com/GibDeinemBuchEinGesicht/?ref=aymt_homepage_panel

Targa Hedricks wird zu einem besonderen Fall gerufen. Als Sonderermittlerin beim BKA kann sie so agieren, wie sie es am besten kann: emotionslos, gewissenlos und risikobereit.

Ihr Gegenspieler ist der charismatische Dozent Falk Sandmann- attraktiv, intelligent und auf der Suche nach dem besonderen Kick- er sammelt die letzten Worte sterbender Menschen. Er ist fasziniert vom Tod und sucht eine neue Assistentin, denn freiwillig wollen die wenigsten Menschen sterben und ihm ihre letzten Worte zuflüstern.
Wer wäre besser geeignet als Targa- die nichts zu verlieren hat und ein Herz aus Eis...

Mit Targa hat das Autorenpaar Christian und Barbara Schiller einen sehr starken Charakter geschaffen. Keinen geschliffenen Ermittler, sondern eine tiefgründige, interessante Person, die unnahbar rüber kommt. Sie scheint ihre Umwelt und die Emotionen anderer Menschen mit Abstand zu sehen und versucht diese wissenschaftlich zu hinterfragen. Ihre fehlende Empathie Menschen gegenüber lässt Targa spröde erscheinen. Nur zu Ihrer Schwester und ihren Hund hegt sie eine eigene Art von Liebe.

Und dann kommt Falk und lässt Saiten in Targa schwingen, die sie selbst nicht kannte. Sein einnehmendes Wesen, seine Leidenschaft und die Erregung beim Töten ziehen Targa immer mehr in seinen Bann. Es wird persönlich, es wird gefährlich und Targa weiß, dass dieses Spiel nur einen Gewinner haben kann. Sind sich der Killer und die Ermittlerin wirklich so ähnlich?

Zeitgleich erfährt man in einem separaten Handlungsstrang die Geschichte über Schmidt- einen gefährlichen Schwerverbrecher, vor dem selbst die Wächter eine heiden Angst haben. Was hat er mit Targa und Falk zu tun? Das wird von mir hier nicht verraten, denn gespoilert wird nicht ;)

Mir hat der Auftakt der Geschichte um Targa Hendricks sehr gut gefallen. Eine besondere Frau, die versucht ihre Zwänge unter Kontrolle zu halten...die Probleme auf ihre eigene Art und Weise löst. Aber dennoch überschattet Targa stehts das Geheimnis ihrer Kindheit und sie ist fest entschlossen, es zu lüften.
Falk als gewissenloser Mörder ist sehr faszinierend. Er umgarnt seine Opfer, er bereitet sie vor und nimmt sich, was er von ihnen braucht- dieser Bösewicht ist sexy und der Leser spürt förmlich die sexuelle Energie zwischen Targa und Falk.
Auch wenn der Täter von Anfang an bekannt ist, bleibt die Spannung erhalten. Die Morde sind brutal, gehen dem Leser nah, aber sind nicht reißerisch oder betont blutig beschrieben. Das Katz- und Maus Spiel zwischen Targa und Falk steht im Vordergrund.

Es gab für mich ein, zwei Szenen die mir zu „gewollt“ waren. Diese waren etwas zu konstruiert, etwas zu viel Zufall ;), aber es hat zur Spannung beigetragen und nützlich für die Geschichte. Auch die Informationen zum Thema tauchen fand ich gelungen, denn ich mag Bücher, die nebenher auch etwas an Wissen vermitteln.

Wenn man den Schreibstil der Schillers mag und sich auf so besondere Protagonisten einlassen kann, wird man unterhaltsame Stunden mit dem Buch erleben. Am Ende gibt es einen Knalleffekt... der Lust auf den nächsten Teil macht.
Daumen hoch!

Ein wirklich guter Thriller

Von: Nici Datum : 23.08.2017

nici.onw.at

Meinung:
Bei diesem Buch habe ich mir viel erhofft. "Targa". Jeder spricht davon, jeder schreibt eine Rezension dazu und ist vollkommen überzeugt von diesem Thriller. Doch kann er auch mich überzeugen? Das wusste ich im ersten Moment nicht. Normallerweise lese ich ja nicht so gerne Thriller, aber der Klappentext hat mich so sehr angesprochen, dass ich es einfach versuchen musste. Ich persönlich finde das Cover einfach nur wunderschön. Das Buch ist ein richtiger Schatz in meinem Bücherregal. Sofort habe ich angefangen zu lesen und war überrascht. Nun möchte ich euch das Buch genauer vorstellen.



Der Schreibstil der beiden Autoren ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich hatte einige Startschwierigkeiten. Ich weiß einfach nicht genau warum, aber am Anfang hat mir das Buch überhaupt nicht zugesagt. So schleppet ich mich die ersten hundert Seiten dahin und stellte fest, es wurde besser. Mit jeden hundert Seiten wuchs die Spannung und ich war wieder motiviert weiter zu lesen. Die Situationen werden super beschreiben wirklich! Alle Orte und Handlungen sind einfach nur mega gut beschrieben worden. Mir persönlich hat die erste Seite am besten gefallen. Hier sind zwei Steckbriefe aufgezeichnet. Einmal von Targa und eins von Falk. So konnte ich die beiden Charaktere noch besser kennenlernen. Die Geschichte wird wirklich lebensecht beschrieben und so konnte ich mich gut in die Story hineinversetzen.

Kommen wir nun zu den Charakteren: Ich persönlich fand Targa einfach nur super cool! Ich meine, wer findet Menschen nicht toll wenn man seien Bücher nach Farben sortiert? (haha). Sie wirkte für mich einfach real und lebensfroh. Ihr Beruf passt einfach 100 Prozent zu ihr. Sie ist tapfer und wirklich mutig. Aber eines habe ich mich immer wieder gefragt. Warum hat Targa so wenige Freunde. Ich wurde sie gerne persönlich kennenlernen. Aber Targa macht das nichts aus, denn sie liebt ihre Einsamkeit. Das konnte ich nicht nachvollziehen. Warum war sie immer so alleine, wenn sie so einen tollen Charakter hat? Sonst fand ich bei ihr alles toll! Bei Targas Geschichte wird alles sehr spannend erzählt, es gibt keine einzige Seite, wo es einmal etwas ruhiger oder langweilig wurde. Einfach Top! Jedoch hatte ich mit Falk Probleme. Irgendwie konnte ich mich mit ihm nicht anfreunden. Er kam mir anfangs so nett und toll vor, aber das "verzog" sich im Laufe des Buches. Er war für mich nicht besonders real und ich konnte ihn einfach nicht leiden. Schade, wirklich. Die Nebenpersonen werden super beschrieben und kommen immer wieder vor! Targa war meine Lieblingsperson und ich habe sie in mein Herz ein geschlossen.



Im Großen und Ganzen fand ich Targa richtig cool. Doch leider hatte ich einige Startschwierigkeiten, die sich aber wieder "aufgelöst" haben. Die Geschichte fand ich wirklich gut. Mit der Person Targa kam ich wirklich gut zusammen und mochte sie sehr gerne. Nur konnte ich Falk nicht besonders leiden. Trotzdem kann ich jeden den Thriller weiterempfehlen. Ihr müsst ihn lesen! Ein wirklich spannender Thriller und unbedingt ein MUST-Read!
Fazit:
Dem Buch "Targa- Der Moment bevor du stirbst" möchte ich gerne 4 von 5 Sterne geben. Leider hatte ich einige Schwierigkeiten mit Falk und mit dem Schreibstil. Trotzdem mochte ich die Geschichte richtig gerne und war froh sie gelesen zu haben. Ich kann sie euch nur weiterempfehlen. Jetzt bin ich schon richtig gespannt, da es bald einen nächsten Teil von Targa geben soll. Juhu!

Solide aber im wesentlichen unoriginell.

Von: anyways aus Greifswald Datum : 23.08.2017

Targa’s Start ins Leben ist bitterkalt und grausam. Sie und ihre Zwillingsschwester werden kurz nach der Geburt auf den eiskalten Stufen eines Krankenhauses abgelegt, nur Targa überlebt. Auch ihre blutjunge Mutter nimmt sich kurze Zeit später das Leben. Diese Ereignisse, mehr unbewusst als bewusst wahrgenommen prägen das Mädchen bis heute. Dank ihrer Pflegemutter und ihres Vorgesetzten Volker Lundt, wird aus Targa , trotz erheblicher Defizite in der sozialen Kompetenz, eine sehr erfolgreiche Ermittlerin, die es sogar schafft in die Reihen des K2 aufzusteigen. Diese Abteilung versucht Serientäter aufzuspüren. Gerade treibt ein solcher in Berlin sein Unwesen. Junge, tote Frauen treiben auf kleinen Booten die Spree hinab. Volker Lundt hat auch schon einen passenden Verdächtigen, doch kann man ihm nichts nachweisen. Lundt beschließt daraufhin, das Targa in das Leben des Hochschuldozenten Falk Sandman, einzuschleusen. Sie soll ihm hautnah kommen, um ihn zu überführen. Keine leichte Aufgabe, Targa verspürt zwar keine Angst, der Täter jedoch ist unberechenbar.

Es ist etwas schwierig in Worte zu fassen, warum mir dieser Thriller nicht gefallen hat. In der Regel rätsele ich gerne mit, wer der Täter sein könnte, in diesem Buch steht dieser schon fest. Ich habe mich also bewusst dazu entschieden es trotzdem zu lesen. Nur warum der Täter überhaupt in den Fokus der Ermittlungen rückt, erschließt sich mir nicht wirklich. Es scheint auf den ersten Blick eher willkürlich zu sein, das der Hochschuldozent den perfekten Psychopathen abgibt, aufgrund eines fragwürdigen Unterhaltens eines Blog’s. Das setzt sich wie ein roter Faden für mich im gesamten Buch fort. Es fehlt immer das gewisse Extra um die Sache „rund“ werden zu lassen. Ebenfalls hatte ich das Gefühl das die Protagonisten recycelt worden wären. Den charismatischen aber psychopathischen Hochschuldozenten gab es schon in X Büchern und Filmen, der Kettenrauchenden Ermittler erinnert stark an Akte X und der Gefangene im Hochsicherheitstrakt auf einer schroffen Insel vor Norwegen, könnte auch Hannibal Lektor sein. Selbst die Figur der Targa, mit ihren charakterlichen Eigenschaften ist einem schon diverse Male untergekommen. Es fehlt hier einfach an einer gewissen Originalität. Die beweist das Autorenduo für mich nur in der Wahl des Tötungswerkzeuges.

Kann ich nur weiterempfehlen!! War eine super Geschichte!

Von: Jacky Datum : 22.08.2017

https://exlibrisreadmorebooks.blogspot.de

Erster Satz
Prolog

"Der Tod trennt die beiden Babys bereits wenige Stunden
nach der Geburt."


Meine Meinung

Das Cover ist mit dem roten Hintergrund und der Frau (schätze, dass das Targa ist), welche durch die dunklen Farben heraussticht, schon richtig geheimnisvoll.
Der Titel "TARGA" konnte auch nicht besser ausgesucht werden. Targa ist in diesem Buch der Hauptcharakter, sodass sie in diesem Buch auch am meisten vorkommt und so natürlich auch die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Bei der Geschichte kann ich nur eins zu sagen: "WOW".
Der Prolog beginnt damit, wie die ganze Geschichte überhaupt anfing. So wusste man, weshalb eine bestimmte Person, so war, wie sie ist.
Am Anfang haben mich die kurzen und immer abwechselnden Kapitel ein bisschen aus der Bahn geworfen, jedoch konnte ich mich schnell daran gewöhnen und wusste so auch, wer jetzt in dem Kapitel dran ist.
Der flüssige Schreibstil hat auch noch einmal geholfen, das Buch in einem zu verschlingen :D
Zudem waren die Charaktere in dem Buch super beschrieben. Targa mit ihren eisblauen Augen hat in der Geschichte mein Herz erobert. Ich fand super gut beschrieben, wie die Vorgehensweisen der einzelnen Personen waren.
Noch was positives an dem Aufbau war, dass alle -bis auf die Abschnitte, wo Targa mit Yella gesprochen hat (in der ersten Person)- in der dritten Person spielen. Das finde ich ja immer am Besten.
Als Anhang zu den Kapiteln kann ich auch noch sagen, dass alles in der Gegenwart geschrieben ist. Die Orte wechseln, aber es sind nicht so viele, dass man durcheinander kommt.

Zum Fazit: Der erste Teil der neuen Reihe hat mich total überzeugt. Gerne würde ich wissen, wie es weitergeht, weil das Buch so aufhört, dass man schon fiebert, was die Antwort darauf ist. Leider steht nirgendwo, wann der zweite Teil raus kommt... Schade.

Also: Kann ich nur weiterempfehlen!! War eine super Geschichte!


Ein großer Dank an das Bloggerportal und auch Dankeschön an den Verlag Penguin für das Rezensionsexemplar!


Eure Jacky

Targa

Von: Bookslove128 Datum : 21.08.2017

https://www.instagram.com/bookslove128/

☆Der Moment, bevor du stirbst, ist der Augenblick der absoluten Wahrheit. Vergangenheit, Gegenwart und das kleine Fünkchen Zukunft treffen aufeinander. ~Sandman in Targa ��☆
Heute habe ich Targa beendet. Anfangs habe ich kurz gebraucht, um in die Geschichte reingekommen und mit den Personenen warm zu werden, aber dann war ich echt gefesselt. Ich lese nicht besonders oft Thriller, und dieser hier war ziemlich detailreich und dadurch auch brutal. Aber das hat bei dieser Geschichte irgendwie dazugehört. Die Hauptperson Targa fand ich sehr faszinierend. Sie war absolut emotionslos, was es teilweise schwer gemacht hat, sich in sie hineinzuversetzen. Targa hat mich sehr oft durch unvorhersehbare Szenen überrascht. Aber ihre unerschütterliche Seele hat mich auch beeindruckt und ich konnte mit ihr mitfiebern. Auch Falk Sandman, der Serienmörder, war sehr interessant zu beobachten. Seine Sichtweise konnte ich zwar nur sehr schwer nachvollziehen, aber durch die Einblicke in seine Welt und seine Argumentation zum Thema Töten konnte ich sein krankes Handeln verstehen. Das Cover finde ich übrigens auch sehr passend, da es Neugierde weckt, Platz für Fantasie lässt und sehr geheimnisvoll aussieht. Die beiden Autoren haben sehr fesselnd geschrieben und ich freue mich schon auf Band 2!������

abgrundtiefe Gefühle

Von: Sabi Datum : 21.08.2017

sabisbook.blogspot.de

Wir wissen in diesem Buch von Anfang an wer gut und wer böse ist. Das Autorenduo hat einen Thriller über die menschlichen Abgründe geschrieben.
Auf der einen Seie haben wir Targa, die  zu Beginn auf den Leser merkwürdig wirkt. Targa hat eine komplexe Vorgeschicte, die dem Leser erst zum Schluss ganz offenbart wird. Diese Vorgeschichte macht sie jedoch zu dem was sie ist- eine kaltblütige Undercover Ermittlerin.
Auf der anderen Seite ist Falk Sandman, ein komplett normaler Typ auf den ersten Blick. Doch der Anschein trügt. Ich kann nur sagen, dass Sandman ein Psychopath ist.
Doch was passiert wenn diese beiden sich treffen? Dass müsst ihr selber herausfinden.

Gutes Buch

Von: LeseWelle Datum : 16.08.2017

www.lese-welle.de/

Targa arbeitet bei einer Spezialeinheit. Sie übernimmt meist die Fälle, bei denen die Polizei nicht weiterkommt. In ihrem neuen Job soll sie sich an einen Serienmörder heranmachen und seine Assistentin werden. Denn das macht sie, sie geht auf Tuchfühlung mit den Verbrechern.

Obwohl ich ja kein Fan von Personen auf Covern bin, gefällt mir dieses wirklich gut. Vielleicht weil sie nur von hinten zu sehen ist. Dazu dieses kräftige rot, das geheimnisvoll und bedrohlich wirkt. Sehr gut!
Der Schreibstil ist von vornerein spannend und ich kam gut in die Geschichte hinein.
Außerdem fand ich es mal sehr interessant eine Ermittlerin zu erleben, die mit den Mördern zusammenarbeiten soll oder sich als Opfer zur Verfügung stellt. So etwas habe ich noch nicht gelesen.
Was die Spannung zusätzlich nochmal in die Höhe treibt sind die unterschiedlichen Handlungsstränge. Ich hätte zwar zuerst vermutet, dass das zu viel ist und vielleicht eher verwirren wird, aber dem ist ganz und gar nicht so. Man möchte weiterlesen und mehr über die verschiedenen Personen erfahren. Dazu kommen dann noch die kurzen Kapitel, die natürlich mittendrin stoppen und sich manchmal einem anderen Handlungsstrang widmen.
Die Kapitel selber fangen häufiger beschreibend an und man sieht die Umgebung und die Personen aus einer erhöhten Warte, bevor dann der Name der beteiligten Charaktere fällt und man wieder mitten im Geschehen ist. Sehr gut gemacht finde ich.
Obwohl die Charaktere recht interessant sind und gut beschrieben sind, konnte ich allerdings keinen so richtigen Draht zu ihnen finden. Sie wirken teilweise sehr verschlossen und geben kaum Geheimnisse preis, sodass man keine tiefere Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Targa z.B. wirkt sehr häufig einfach nur naiv und kindlich, dann jedoch wieder sehr eiskalt. Sie war mir nicht unsympathisch, aber dadurch ist sie dann doch mehr eine flüchtige Bekanntschaft und gibt keinen sehr tiefen Einblick in ihr Innerstes.
Sie selber behauptet von sich, sie könne keine Gefühle spüren. Vielleicht liegt das an dieser Unfähigkeit von ihr, aber trotzdem fand ich das sehr schade. Denn sie scheint trotz allem ein interessanter Charakter und ich hätte mir einfach mehr Tiefgang gewünscht.
Es geht zwar primär darum, wie sich Targa langsam in das Leben des Mörders schleicht und dadurch sterben nicht Kapitel für Kapitel die Menschen, aber das finde ich gar nicht so schlimm, denn trotzdem ist das Buch sehr fesselnd und man verfolgt atemlos, dass Spiel zwischen Targa und dem Serienkiller. Die Seiten flogen nur so dahin.
Und dann kommt das Ende, das wirklich gut ist und mich mit einem gelungenen Showdown überzeugen konnte. Und natürlich ist es auf eine Fortsetzung aufgebaut, obwohl dieser Fall abgeschlossen wird. Aber Targa wird weiterermitteln, denn es gibt noch genug böse Jungs da draußen. ;)

Mein Fazit: Obwohl die Charaktere recht distanziert dem Leser gegenüber bleiben, war das Buch einfach nur spannend und fesselnd geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Story ist wirklich interessant und für mich ist das Buch gelungen.

perfekter Thriller.....

Von: Lesezauber Datum : 11.08.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Meinung
Bei diesem Buch hat mich die Autorin Frau Schiller persönlich darauf aufmerksam gemacht. Ich hatte schon Bücher vom Autorenpaar B.C. Schiller gelesen, welche mir sehr gut gefielen. Als ich den Klappentext las, welcher sich sehr spannend anhörte, sagte ich nicht nein und war dementsprechend ganz gespannt auf das Buch.

Das Buch begann mit einem Prolog, welcher schon äußerst spannend war und sofort die Lust auf mehr steigerte. Dann wurde das Buch in drei Teile aufgegliedert und diese dann in Kapitel aufgeteilt. Die Schriftgröße war recht klein, ging aber gerade noch.

Von der ersten Seite an war dieser Thriller sehr spannend aufgebaut und diese Spannung hielt auch bis zum Schluss an, welcher mit einem kleinen Cliffhänger endet und sogleich Lust auf den zweiten Teil macht, der hoffentlich bald erscheinen wird. Trotzdem, dass ich von Anfang an wusste, wer der Mörder war, gestaltete sich das Ganze als äußerst interessant zu lesen. Ich gewann viel Einblick in die Psychen der beiden Hauptprotagonisten, war teilweise geschockt, teilweise verstand ich aber auch ihr Handeln.

Die Charaktere erschienen mir hier sehr eigenwillig und speziell. Ich denke, es ist nicht für jeden Leser leicht, sich mit ihnen anzufreunden und sich in sie hinein versetzen zu können. Sie haben dennoch etwas an sich, was einen anzieht, mich zumindest, und mehr über sie erfahren lassen möchte. Die Figuren wurden sehr gut ausgearbeitet und bewegten sich immer auf einer sehr emotionalen Welle. Gut und Böse wechselten sich ab und vermischten sich zu einem perfekten Ganzen.

Der Schreibstil des Autorenduos war einfach genial. Sehr bildlich, fesselnd, aber dennoch leicht zu lesen. Das Cover drückt eine düstere Atmosphäre aus und man muss dieses Buch einfach in die Hand nehmen und lesen. Auch der Titel ist sehr aussagekräftig und deutet auf einen tollen, fesselnden Thriller hin.

Fazit
Für mich war „Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ ein perfekter Thriller mit allem Drum und Dran. Sehr viel Spannung, tolle Charaktere und ein tolles Setting machten dieses Buch für mich zu einem puren Lesevergnügen. Igitt-Momente durften bei so einem Werk natürlich auch nicht fehlen. Somit vergebe ich mit reinem Gewissen die Höchstpunktzahl von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan.

Eine Geschichte rund um Targa und Falk

Von: Melly Datum : 09.08.2017

https://www.instagram.com/_.mellychen._/

Mich hat dieses Buch unheimlich gefesselt, sodass ich es innerhalb zwei Tagen gelesen habe.
Die Story rund um Targa und den Serienkiller Falk ist sehr interessant geschrieben. Anfangs war ich etwas skeptisch über die Tatsache, schon von Anfang an zu wissen wer der Täter ist. Gewöhnt bin ich diese Tatsache erst innerhalb der Geschichte zu erfahren. Doch hat mir tatsächlich gerade dieser Fakt sehr gut gefallen. Man bekommt Einblicke in die Gedanken und Gefühle beider Hauptprotagonisten. Targa hat einen besonderen Charakter über den man gerne mehr erfahren möchte. Etwas überflüssig empfand ich die Nebenhandlung, welcher meiner Meinung nach zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Ich bin auf die Fortsetzung sehr gespannt...

Eine einmalige Geschichte mit außergewöhnlichen Charakteren

Von: Anni Silber Datum : 08.08.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

Worum geht es? Ein Serienkiller treibt sein Unwesen und es gibt von nun an einen Toten nach dem anderen. Um dem ein Ende zu machen kann nur eine Person helfen: die Undercoverermittlerin Targa. Targa hat keine Freunde, keine Gefühle und was am wichtigsten ist keine Angst. Und genau aus diesem Grund ist sie für diesen Auftrag perfekt, denn sie soll undercover Kontakt zu dem Mörder aufnehmen und sein Vertrauen gewinnen. Aber um dies zu tun muss sie über ihren Schatten springen und Gefühle zeigen...der Mörder Falk Sandmann ist anfangs etwas skeptisch von der geheimnisvollen Dame die sich für die dunkle Seite zu interessieren scheint, aber er ist auch fasziniert von der furchtlosen Targa....

Meine Meinung: die Geschichte des Buches hörte sich von Anfang an sehr spannend an und aus diesem Grund habe ich mich schon auf dieses Buch gefreut. Jedoch muss ich sagen dass mich dieses Buch nicht zu hundert Prozent von sich überzeugen konnte. Die Grundgeschichte an sich finde ich sehr gelungen und würde durch verschiedene Perspektiven gut rüber gebracht. Und auch die Charaktere im Vordergrund Targa waren für mich sehr interessant weil sie ihre eigene Art und weise hatten die Geschichte zu erzählen. Leider muss ich jedoch sagen dass mich das Buch nicht mitgerissen hat weil mich der Schreibstil nicht überzeugen konnte und ich eine ganze Weile gebraucht habe um überhaupt ins Buch rein zu kommen und auch weiterhin gab es oft Sätze über die ich beim lesen gestolpert bin und so meinen Lesefluss gestört haben. Aber an sich hat das Buch von mir 2,5 bis 3 Sterne bekommen da es auf seine Weise ein ganz besonderer Thriller war und die Geschichte wirklich einmalig war und mir in dieser Art und Weise bisher unbekannt war.

Sehr, sehr spannend!

Von: Buchspinat Datum : 08.08.2017

https://buchspinat.wordpress.com/

Zum Inhalt: Berlin: Targa ist anders als andere Menschen. Sie mag zählen und sie mag Dinge sortieren. Sie mag ihren Wohnwagen und sie mag Einsamkeit. Die meisten Menschen versteht sie nicht. Jedenfalls nicht im normalen Alltag. Was sie aber versteht, sind die Gedanken und Handlungen von Serienkillern. Und das macht sie zu einer der besten Undercover-Ermittlerinnen des Landes.
In ihrem aktuellsten Fall geht es um einen besonderen Serienkiller. Alle paar Tage treiben tote junge Frauen in einem Boot auf der Spree. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden: Falk Sandmann, ein intellektueller und attraktiver Hochschul-Professor, der einen eigenen Blog betreibt. Kein gewöhnlicher Blog, denn auf seinem Blog kann man die letzten Worte von sterbenden Menschen hören.
Alle Indizien deuten auf ihn, doch bewiesen werden kann ihm bislang nichts. Targa ist die letzte Hoffnung der Polizei, bevor noch mehr junge Frauen den Tod finden…
Targa nimmt den Job an, doch sie ahnt nicht, dass sie sich damit auf ein gefährliches Spiel einlässt. Wider Erwarten ist sie von Falk Sandmann fasziniert…
Meine Meinung:
Ich mag Targa! Sie ist so toll. Menschen, die Bücher nach den Farben des Regenbogens sortieren, können nur sympathisch sein. Ihre verschiedenen und durchaus auch ungewöhnlichen Eigenarten und ihr Charisma machen sie zu einer sehr starken und interessanten Persönlichkeit. Auch wenn sie denkt, dass sie nicht fähig ist, Liebe zu empfinden, bin ich fest davon überzeugt, dass das Gegenteil der Fall ist.
Und sie ist so verdammt klug. Ausgesprochen klug. Ein faszinierender Charakter!
Falk Sandmann – ein Serienkiller wie aus dem Bilderbuch. Arrogant und davon überzeugt, dass ihm niemand das Wasser reichen kann. Natürlich gutaussehend und äußerst brutal. Doch er hat nicht mit Targa gerechnet.
Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, ein richtiger Pageturner. Ich war schon beim Prolog in den Bann der Geschichte hineingezogen und konnte es kaum aus der Hand legen. Das Buch baut sehr schnell Spannung auf, die es die ganze Zeit zu halten vermag. Bis zum großen Showdown am Schluss. Ich kann Euch nicht zu viel verraten, nur so viel: Dieses Buch ist einfach sauspannend!Ich freue mich jetzt schon auf die nachfolgenden Bände mit Targa.
Für Leser von spannende Thrillern ist das Buch definitiv keine Fehlentscheidung!

Genial!

Von: Ruby Datum : 06.08.2017

tintengewisper.blogspot.de/

Targa ist der Trumpf in der Hinterhand der Spezialeinheit. Sie hat keine Freunde. Keine Familie. Ist alleine. Und damit wie gemacht für die gefährlichsten Aufträge. Denn nur jemand wie sie kann sich dem bösen Nähern. Denn Targa ist im Schatten wie sie.
Doch dieser neue Auftrag ist anders. Diesmal muss sie tiefer eintauchen als sonst. Diesmal muss sie selbst dem Killer sehr nahe kommen.
Bis er ihr vertraut.


Wow Wow WOW! Man kann es nicht oft genug sagen. Aber Taga hat mich ziemlich gefesselt. Mit ihrer Art, die man leicht missverstehen kann. Damit das sie dem Serienkiller so nah kommt. Der ganze Aufbau des Buches. Einfach nur WOW! Es beginnt schon auf eine Art, die den Leser direkt schockiert und man unwillkürlich wissen will wie die Zusammenhänge liegen. Wirklich toll. Auch der Still mit der durchgehenden Spannung. Und dann natürlich wegen Tara. Sie hat Macken, die man erst nach und nach durchschaut, dasselbe mit ihrer Vergangenheit. Mal ein ganz anderer Charakter als die sonst so überforderten Ermittler. Erfrischend.

Spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen Protagonistin

Von: Ana Datum : 01.08.2017

tjskleinebuecherwelt.blogspot.de

Inhalt:
Ein Thriller, in dem von Anfang an klar ist wer der Killer ist.
Auch die Polizei weiß wer der Killer ist, aber es gibt keine verwertbaren Beweise um Falk Sandman zu verhaften.

Targa Hendricks wird auf ihn angesetzt und soll ihm eine Falle stellen.

Trotz Ihrer verschrobenen Art ist Targa die ideale Person für besondere Einsätze, denn sie ist zielorientiert und scheint eine besondere Gabe zu haben sich an die Fersen der Bösen zu heften.
Sie ist das As im Ärmel einer Sondereinheit, um die schwierigen Fälle zu lösen und Mörder/Verbrecher/die Bösen zu fangen.

Dieses mal ist der Fall aber anders als bisher, denn Targa soll sich mit dem Serienkiller verbrüdern um ihn zu stellen und verhaften zu können. Sie ermittelt hautnah ohne Netz und ist auf sich alleine gestellt.

Wie weit wird Targa Hendricks gehen um Falk Sandman stellen zu können?
Wird sie die Grenze zwischen Gut und Böse überschreiten?

Fazit:
Mit Targa haben B.C. Schiller eine Protagonistin geschaffen, die wirklich außergewöhnlich ist.
Sie leidet an Zwangsstörungen, ist verschlossen und hält sich selber nicht dazu in der Lage zu fühlen.

Wie weit Ihre Ticks und Macken gehen erleben wir im Laufe des Buches immer wieder und lassen uns auch schonmal zusammenzucken.
Ein Beispiel: sie schlägt mit dem Kopf wiederholt auf den Boden, um den Schmerz abzuschütteln über den Verlust eines Menschen.

Anfangs war ich sehr skeptisch ob es B.C. Schiller gelingen einen spannenden Thriller zu schaffen, in dem schon soviel bekannt ist.
Was soll ich sagen: Ich finde es ist dem Autorenduo perfekt gelungen.

Wir verfolgen die wirklich verschrobene Targa Hendricks und Ihren Vorgesetzten Lundt während der Ermittlungsarbeiten. Parallel erfahren wir immer wieder Schnipsel was der Killer treibt und was ihn antreibt.
Parallel gibt es einen Seitenstrang über den Schwerverbrecher Carlos Schmidt, die sich aber in die Geschichte einfügt.

Es werden Fragen aufgeworfen, die teilweise im Laufe der Geschichte beantwortet werden und doch bleibt am Ende die wichtigste Frage offen: was wird aus Targa?

Liebe B.C. Schiller, da habt Ihr Euch aber ein, für uns Leser, fieses Ende überlegt. Jetzt sitze ich hier und warte schon auf den nächsten Teil.

Von mir gibt es für dieses Buch 4,5 von 5 möglichen Sternen, denn ich wäre gerne noch weiter in die kranke Psyche von Falk Sandman abgetaucht. (Jammern auf hohem Niveau)

Zwiegespalten

Von: Carmen Datum : 01.08.2017

spiegelseelen.blogspot.de/

Ich kenne nicht viele Bücher des Erfolgsautoren Paares, aber dieses hat mir den Einstieg echt sehr sehr schwer gemacht. Der Schreibstiel und auch die Wortwahl fand ich immer gut aber dieses mal passt es nicht. Vielleicht lag es daran das man den Täter schon kannte und die Geschichte um ihn herum geschrieben wurde. Was ich durchaus passend finde ist das die Geschichte Potenzial hat weitererzählt zu werden vielleicht werde ich dann in ihren Bann gezogen und sie offenbart sich.

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Von: Papier und Tintenwelten Datum : 29.07.2017

https://papierundtintenwelten.blogspot.de/

"Targa - Der Moment, bevor du stirbst" ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe des bekannten Autoren Duo's B.C. Schiller. Um dieses Buch bin ich zunächst herumgeschlichen, da meint SuB manchmal weint, aber der Inhalt hörte sich so vielversprechend an, dass ich es einfach lesen musste.

In diesem Thriller geht es um die Protagonistin Targa Hendricks. Targa ist eine Einzelgängerin und das gefällt ihr auch ganz gut so. Sie hat nichts zu verlieren und kennt keine Angst, was in ihrem Job, als Undercover - Ermittlerin beim BKA, nur von Vorteil ist. Ihre Aufgabe ist es Serienkiller auf frischer Tat zu überführen und das macht sie, indem sie sich dem Mörder ausliefert, oder ihn glauben lässt seine Vorstellungen zu teilen.

Ihr neuester Fall führt sie zu Falk Sandmann, der besessen ist, von den Worten Sterbender. Um diese zu hören hilft er auch gerne nach und bisher konnte ihm noch keine seiner Taten nachgewiesen werden. Kann es Targa gelingen ihn zu überführen, oder verfängt sie sich im Netz des charismatischen Killers?
Der Einstieg in diesen Thriller ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von B.C. Schiller besticht nicht nur dadurch, dass er angenehm zu lesen ist, sondern auch durch den gekonnten und zu Beginn auch anhaltenden Spannungsaufbau. Die Spannung erzeugen die Autoren vorallem durch die psychologische Komponente. Action und Drama gibt fast gar nicht. Leider sackte die Spannung für mich ungefähr bei der Hälfte der Story deutlich ab, was ich echt schade fand, um nur am Ende einmal kurz aufzublitzen. Da mir bekannt war, dass es ein Reihenauftakt ist, war leider einiges ziemlich vorhersehbar, was ich schade fand.

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir zum Teil ganz gut gefallen. Targa als Protagonistin finde ich recht interessant, auch wenn sich die Autoren was ihr Handeln und ihre Charakterzüge anging, manchmal in Widersprüche verstrickten. Zudem hat mich ein wenig gestört, dass einiges doch sehr klischeehaft war. Letzteres fand ich besonders schade, da aus dieser Figur bestimmt noch mehr besonderes rauszuholen ist. Die anderen Charaktere, insbesondere der Täter sind mir viel zu blass geblieben. Die Handlung besteht aus zwei großen Handlungssträngen, bei denen eine ganze Weile nicht klar ist, wie die Dinge zusammengehören sollen. Leider war es auch am Ende so, dass bei mir einige Fragen offengeblieben sind. Z.B. Wie hat Targa den Häftling kennengelernt? Da wirkte mir manches doch viel zu konstruiert. Auch am Ende werden nicht alle Fragen beantwortet, was ich ein bisschen enttäuschend fand. Dennoch muss ich sagen, dass dieser Thriller solide war und ich bestimmt auch in den Folgeband zumindest reinschnuppern möchte, denn auch, wenn mir manches too much war, fand ich die Geschichte keinesfalls schlecht. Und zudem hat sich "Hund" in mein Herz geschlichen.

Positiv:
* Ideen mit Potenzial
* angenehmer, flüssiger Schreibstil
* guter Spannungsaufbau auf psychologischer Ebene

Negativ:
* die Charaktere waren mir oft zu klischeehaft
* es sind leider viele Fragen offengeblieben und manches war mir zu konstruiert
* das Ende war leider ziemlich vorhersehbar

"Targa - Der Moment, bevor du stirbst" ist ein solider Thriller, der durch eine Interessante, aber manchmal widersprüchliche Protagonistin gut unterhält, aber in manchen Punkten noch viel Luft nach oben hat!

Eine etwas andere Ermittlerin

Von: monerl aus Langen Datum : 27.07.2017

https://monerls-bunte-welt.blogspot.de/

Der Klappentext versprach eine ungewöhnliche und neue Geschichte mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin. Diesem Versprechen wollte ich nachgehen, vor allem, da ich B.C. Schiller von Namen her bereits kannte, aber dies mein erstes Buch von Ihnen werden sollte. Umso gespannter war ich auf TARGA, die eiskalte Frau mit diesem eigenwilligen Namen und den etwas autistischen Zügen.

B.C. Schiller haben mit "TARGA" einen spannenden und interessanten Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe geschaffen. Doch der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht. Zu Beginn habe ich ein klein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Schlussendlich lag es am Schreibstiel, der am Anfang etwas holprig war. Ich hatte das Gefühl, dass die Autoren sich auch erst in die Story hineinschreiben mussten. Aber je länger ich las, desto flüssiger wurde erzählt und ich konnte glücklicherweise in einen angenehmen Lesefluß hineinfinden.

TARGA und Falk Sandmann sind zwei Gegner in einem gefährlichen Spiel, in dem vorerst nur einer weiß, wer der Böse und wer der Gute ist. Es sind ergreifende und vielversprechende Charaktere, die sich während der Handlung sehr gut entwickeln. Sie sind vielschichtig und ungewöhnlich, zwei ebenbürtige Kontrahenten, die es dem Leser leicht machen, an ihnen dranbleiben zu wollen.

Im Laufe der Geschichte gibt es einige tolle Wendungen, die mir großen Spaß gemacht haben, da sie völlig unerwartet kamen und mich so überraschen konnten. Es gibt zwei Handlungssträngen, die sich unabhängig voneinander entwickeln und erst gegen Ende wird klar, wie sie miteinander zusammenhängen. Dabei spielen weitere sehr gut ausgearbeitete Charaktere eine wichtige Rolle. Auffallend ist, dass B.C. Schiller nicht nur ein Herz für ihre Protagonisten haben. Auch die Nebenfiguren tragen deutlich zur Haupthandlung bei und wurden nicht nur zum Auffüllen des Buches lieblos hineingeschrieben.

Je näher man dem Ende kommt, desto rasanter wird die Handlung vorangetrieben und es kommt zu einem gelungenen Showdown, der in einem Cliffhanger endet. Jedoch ist dieser nicht auf die eigentliche Story bezogen sondern dient der Reihenfortsetzung und der Herkunft TARGAs. Diese Herangehensweise finde ich toll, da ich als Leser zufrieden das Buch zuklappen und mich gleichzeitig auf das nächste freue kann.

TARGAs Herkunft und die Suche nach ihrer Vergangenheit wird über das Buch hinweg sehr schön verteilt. Das führt dazu, dass man TARGA mehr und mehr kennenlernt und sehr gerne wissen möchte, wie es mit dieser verloren erscheinenden Frau, die meint, keine Gefühle zu haben, weiter geht.

Nicht ganz überzeugen konnte mich die schnell aufgebaute Vertrauensbasis zwischen TARGA und Falk Sandmann. Dies hätte sicherlich besser gelöst werden können, insbesondere etwas glaubwürdiger. Das fühlte sich für mich ein bisschen zu konstruiert an. Zudem gab es vereinzelte Dialoge, die mir zu abgehackt und zu simpel vorkamen.Doch im Großen und Ganzen konnte ich gut darüber hinwegschauen und den Thriller mit seinen großartigen Ideen genießen.

[Normalerweise spreche ich in meinen Rezensionen nicht über die Namen von Haupt- und Nebenfiguren, doch hier möchte ich sie zusätzlich aktiv erwähnen, da sie mir alle, ohne Ausnahme, gefallen haben. Sie sind so stimmig und tragen für mich deshalb auch einiges zur gelungenen Stimmung der Story bei. Nicht selten passiert es mir, dass ich mir manche Namen nicht merken kann, da sie zu schwierig geschrieben sind oder irgendwie nicht zur Geschichte passen oder dass es Namen sind, die innerhalb der Geschichte sehr ähnlich klingen, sodass ich sie und die Figuren immer wieder verwechsle. Für Namen hatten die Autoren in diesem Buch ein außerordentlich gutes Händchen!]

Fazit:
TARGA ist ein Reihenauftakt für Thrillerleser, die sich auf eine etwas andere Ermittlerin einlassen wollen und dabei nicht ganz so zart besaitet sind. Und für alle, die wissen wollen, wie und warum eine Zigarette einer Raucherin das Leben retten konnte.

Eine etwas andere Ermittlerin

Von: monerl aus Langen Datum : 27.07.2017

https://monerls-bunte-welt.blogspot.de/

Der Klappentext versprach eine ungewöhnliche und neue Geschichte mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin. Diesem Versprechen wollte ich nachgehen, vor allem, da ich B.C. Schiller von Namen her bereits kannte, aber dies mein erstes Buch von Ihnen werden sollte. Umso gespannter war ich auf TARGA, die eiskalte Frau mit diesem eigenwilligen Namen und den etwas autistischen Zügen.

B.C. Schiller haben mit "TARGA" einen spannenden und interessanten Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe geschaffen. Doch der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht. Zu Beginn habe ich ein klein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Schlussendlich lag es am Schreibstiel, der am Anfang etwas holprig war. Ich hatte das Gefühl, dass die Autoren sich auch erst in die Story hineinschreiben mussten. Aber je länger ich las, desto flüssiger wurde erzählt und ich konnte glücklicherweise in einen angenehmen Lesefluß hineinfinden.

TARGA und Falk Sandmann sind zwei Gegner in einem gefährlichen Spiel, in dem vorerst nur einer weiß, wer der Böse und wer der Gute ist. Es sind ergreifende und vielversprechende Charaktere, die sich während der Handlung sehr gut entwickeln. Sie sind vielschichtig und ungewöhnlich, zwei ebenbürtige Kontrahenten, die es dem Leser leicht machen, an ihnen dranbleiben zu wollen.

Im Laufe der Geschichte gibt es einige tolle Wendungen, die mir großen Spaß gemacht haben, da sie völlig unerwartet kamen und mich so überraschen konnten. Es gibt zwei Handlungssträngen, die sich unabhängig voneinander entwickeln und erst gegen Ende wird klar, wie sie miteinander zusammenhängen. Dabei spielen weitere sehr gut ausgearbeitete Charaktere eine wichtige Rolle. Auffallend ist, dass B.C. Schiller nicht nur ein Herz für ihre Protagonisten haben. Auch die Nebenfiguren tragen deutlich zur Haupthandlung bei und wurden nicht nur zum Auffüllen des Buches lieblos hineingeschrieben.

Je näher man dem Ende kommt, desto rasanter wird die Handlung vorangetrieben und es kommt zu einem gelungenen Showdown, der in einem Cliffhanger endet. Jedoch ist dieser nicht auf die eigentliche Story bezogen sondern dient der Reihenfortsetzung und der Herkunft TARGAs. Diese Herangehensweise finde ich toll, da ich als Leser zufrieden das Buch zuklappen und mich gleichzeitig auf das nächste freue kann.

TARGAs Herkunft und die Suche nach ihrer Vergangenheit wird über das Buch hinweg sehr schön verteilt. Das führt dazu, dass man TARGA mehr und mehr kennenlernt und sehr gerne wissen möchte, wie es mit dieser verloren erscheinenden Frau, die meint, keine Gefühle zu haben, weiter geht.

Nicht ganz überzeugen konnte mich die schnell aufgebaute Vertrauensbasis zwischen TARGA und Falk Sandmann. Dies hätte sicherlich besser gelöst werden können, insbesondere etwas glaubwürdiger. Das fühlte sich für mich ein bisschen zu konstruiert an. Zudem gab es vereinzelte Dialoge, die mir zu abgehackt und zu simpel vorkamen.Doch im Großen und Ganzen konnte ich gut darüber hinwegschauen und den Thriller mit seinen großartigen Ideen genießen.

[Normalerweise spreche ich in meinen Rezensionen nicht über die Namen von Haupt- und Nebenfiguren, doch hier möchte ich sie zusätzlich aktiv erwähnen, da sie mir alle, ohne Ausnahme, gefallen haben. Sie sind so stimmig und tragen für mich deshalb auch einiges zur gelungenen Stimmung der Story bei. Nicht selten passiert es mir, dass ich mir manche Namen nicht merken kann, da sie zu schwierig geschrieben sind oder irgendwie nicht zur Geschichte passen oder dass es Namen sind, die innerhalb der Geschichte sehr ähnlich klingen, sodass ich sie und die Figuren immer wieder verwechsle. Für Namen hatten die Autoren in diesem Buch ein außerordentlich gutes Händchen!]

Fazit:
TARGA ist ein Reihenauftakt für Thrillerleser, die sich auf eine etwas andere Ermittlerin einlassen wollen und dabei nicht ganz so zart besaitet sind. Und für alle, die wissen wollen, wie und warum eine Zigarette einer Raucherin das Leben retten konnte.

An der Schhwelle des Todes

Von: Patno Datum : 25.07.2017

www.nichtohnebuch.blogspot.de


Schon seit längerem habe ich das Autorenduo Barbara und Christian Schiller auf meiner "Muss-ich-unbedingt-auch-noch-lesen-Liste."

Als ich hörte, dass im Juli 2017 die neue Thriller-Reihe "Targa" von B.C. Schiller veröffentlicht wird, wollte ich von Anfang an dabei sein.

So lernte ich also die unerschrockene Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks kennen, die Frau für die aussichtslosen Fälle.
Tatort Berlin:
Mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Ihre leblosen Körper treiben in Holzkähnen auf der Spree.
Obwohl man sich in Polizeikreisen inzwischen beinahe sicher ist, dass es sich bei dem unheimlichen Serienmörder um Professor Falk Sandman handelt, gelingt es bisher nicht, ihn der Taten zu überführen.
Klarer Fall für Targa! Sie soll hautnah an ihn herankommen und ihn somit überführen. Keine leichte Aufgabe, denn Sandman ist äußerst vorsichtig und clever. Außerdem gibt er sich sehr charmant, so dass auch Targa zwischen Anziehung und Abstoßung pendelt. Wird sie sein Vertrauen gewinnen? Ein Kampf auf Messerschneide beginnt!

Der einfache, aber temporeiche Schreibstil der Schillers, geprägt von kurzen, knappen Sätzen und Kapiteln, liest sich super und macht definitiv süchtig. An zwei Abenden habe ich die fast 400 Seiten durchgelesen.
Schnell hatte mich die düstere Atmosphäre des Buches ergriffen. Außerdem fühlte ich mich als "Randberliner" mitten im Geschehen, da mir die Ortsbeschreibungen weitestgehend bekannt waren.

Was für eine geniale und einzigartige Buchidee. Gefällt mir!

Mit Targa und Falk haben die Autoren zwei sehr eigenwillige Typen ins Rennen geschickt, die mich echt fasziniert haben. Zwei ebenbürtige Gegner, die ihre Grenzen ausloten dabei tiefe Einblicke in ihre kranken Seelen gewähren. Eine knisternde (An)Spannung zog sich durch das ganze Buch.
Es gab für mich auch einen heimlichen Star - "Hund", der Ruhepol zu der rast- und furchtlosen Targa.
Wenn wir schon einmal bei interessanten Typen sind, sollte ich auch noch Carlos Schmidt erwähnen. Seine Geschichte wird in einem zunächst undurchsichtigen Handlungsstrang näher beleuchtet. Am Anfang des Buches habe ich mich ständig gefragt, wie er wohl in die Szenerie hineinpasst. Am Ende klärt sich alles schlüssig auf.

Da es sich um eine Thriller-Reihe handelt, scheint klar, dass die Story mit einem fiesen Cliffhanger endet, der mich neugierig zurücklässt, mit dem Gedanken an eine hoffentlich baldige Fortsetzung.

Für mich war "Der Moment, bevor du stirbst" ein gelungener Serienauftakt. Gerne mehr davon! Klare Leseempfehlung!

Spannend bis zum Schluss

Von: Sturmhoehe88 Datum : 25.07.2017

https://sturmhoehesbuecherparadies.jimdo.com/

Targa Hendrick eine Frau ohne Angst, was sie zu einer der besten in ihrem Job macht. Targa riskiert alles, den zu verlieren hat sie nichts, außer sich selbst. Targa wird gerufen wenn keine anderen Wege zum Ziel führen, weil sie einfach die beste in ihrem Tun ist. So auch in diesem Fall.
Targa soll beweise gegen einen Mann sammeln um ihn dingfest zu machen, jedoch hat sie nie im Leben damit gerechnet, Gefühle aufbringen zu können, weil sie bisher Emotions,- und Furchtlos war. Doch das ändert sich, jedoch kann sie dies nicht zulassen und konzentriert sich auf ihren Job, wobei sie dem eigenen Tod gegenüber steht.
Die Protagonistin Targa war mir trotz ihrer Emotionslosen abgestumpften Art sehr sympathisch, und hat mich durch diesen Thriller geführt, als gäbe es keinen Morgen. Spannung von Anfang bis Ende ist garantiert.
Der Schreibstil ist angenehm, leicht und locker. Der Einstieg super einfach und Inhaltlich sehr interessant und Spannend.
Ich kann diesen Thriller nur empfehlen!
Klare Kauf und Leseempfehlung!

Unheimlich tolle Protagonistin

Von: Sabs Bookparadise Datum : 24.07.2017

sabsbookparadise.blogspot.ch/

Wir lernen Targa kennen, eine junge Frau, die alles andere als gewöhnlich ist. Sie ist einmalig in ihrem Job, denn sie kennt keine Angst. Das macht sie zu einer gefragten Undercover-Ermittlerin, die ihre Grenzen immer wieder aufs Neue ausreizen muss: Denn ihre Aufgabe ist es, Serienmördern das Handwerk zu legen – sei es als Opfer oder als Schülerin. Als sie auf Frank Sandmann angesetzt wird, beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Doch wer wird siegen?

Es gibt einen Grund, wieso ich dieses Buch unbedingt lesen wollte: Weil mich der Klappentext sofort von sich überzeugt hat! Für mich klang das Buch nach etwas Besonderem und ich bin aktuell auf der Suche nach genau solchen Thrillern.

Der Schreibstil war wirklich gut, hat mir unheimlich sehr gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen – ich wurde von Anfang in Targas Bann gezogen. Ich finde sie als Person sehr faszinierend und ich konnte kaum genug von ihr lesen. Sie ist… einzigartig und ich habe bisher noch keinen Charakter gelesen, der mir so gut gefallen hat. Targa zieht einen in ihren Bann. Ich könnte wahrlich ein Loblied auf sie singen, denn sie wurde wirklich sehr gut ausgearbeitet.
Und genau das macht diese Geschichte in meinen Augen aus – sie lebt natürlich durch das Katz und Maus-Spiel zwischen Targa und Frank Sandmann. Aber vor allem lebt sie durch Targa als Charakter und Mensch. Sie verleiht allem etwas Spezielles und Einzigartiges. Durch sie lebt die Geschichte!

Mir haben die Verknüpfungen sehr gut gefallen – manche habe ich erst später Verstanden. Das wurde echt gut gelöst. Eine Szene, die ich hier nicht nennen möchte, kam mir sehr bekannt vor, so als hätte ich sie schon einmal gelesen. Aber ich weiss nicht, an welches Buch sie mich erinnert; vielleicht war es auch nur so ein Gefühl.

Die Charaktere rund um Targa können nicht mit ihr mithalten. Sie waren okay, aber sie wirkten wie Schatten im Vergleich. Da hätte ich mir die gleiche Intensivität gewünscht wie bei Targa.

Das Cover finde ich unheimlich toll.

Seit Rattenkinder Fan des Autorenduos Schiller

Von: Melanie Berg Datum : 24.07.2017

ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Falk Sandman, ein gutaussehender charistmatischer Serienkiller der besonderen Art. Junge Mädchen, die in seine Fänge geraten, haben keine Chance, wieder daraus zu kommen. Seinen speziellen Kick bekommt er, wenn er dem Opfer tief in die Augen schauen kann, bevor es stirbt und seine letzten Worte aufzeichnen kann.

Targa – eine junge Polizistin, arbeitet als Undercover-Ermittlerin. Speziell an ihr ist, dass sie keine Angst und keine Gefühle hat. Ihr gestecktes Ziel, dem Serienkiller sein Handwerk zu beweisen und zur Strecke zu bringen. Für diese Aufgabe geht sie ein hohes Risiko ein.

Ein ganz neuer Start des -genialen Autoren Paares Barbara und Christian Schiller, beginnt actionbeladen, hart und gnadenlos. So mag ich meine Thriller am Liebsten! Die neue Serie ( die hoffentlich auch einige weitere Geschichten parat halten wird) hat auch eine neue Protagonistin -Targa, eine Frau die als Undercover-Ermittlerin atbeitet, und echt abgebrüht ist; sie hat nix zu verlieren, lebt für die Arbeit Angst ist ein Fremdwort für sie.

Auch der Hauptverdächtige - der Psychologieprofessor Falk Sandmann ist ein heißer Kandidat zum Bad Boy des Jahres zu werden: klug, charismatisch und sportlich wird er sehr anziehend beschrieben, wenn da nicht dieser Verdacht wäre diverse Frauen ermordet zu haben um die Worte der Sterbenden aufzunehmen, wovon er geradezu besessen ist.

Targa versucht an Falk heranzukommen und schleust sich ein, um ihn wenn möglich bei der nächsten Tat zu erwischen.

Es ist, finde ich immer schwer, wenn der Leser bereits zu Beginn weiss, wer der Täter ist, aber wie heisst es so schön Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber da darauf ja die Geschichte fusst, wird jedem schnell klar es geht um das 'Spiel ' zwischen den beiden Protas und deren Psyche, und da wie der Täter überführt wird und die ganzen Ermittlungen.

Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd, mitreißend und einfach genial und zeichnet die Bücher von B.C. ScHillary einfach aus.

Die beiden Hauptprotagonisten sind charismatisch und sehr sympathisch, wobei Targa etwas länger bei mir brauchte, da ihre Attitude sehr kühl angelegt ist.

Serienkiller faszinieren mich einfach, warum weiss ich nicht (vielleicht erkenne ich meinesgleichen��) da sie meist sehr intelligent sind! Und Falk ist das einfach.

Das Cover ist ansprechend und bei richtigem Lichteinfall blitzt die Schrift silbern.

Auch die neue Serie gefällt mir ausgezeichnet. Schon jetzt bin ich gespannt, wie es weiterläuft.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Targa. Glasklare Leseempfehlung! Von einem Fan!

Packend!

Von: lovelylifeofanna Datum : 19.07.2017

www.lovelylifeofanna.blogspot.de

Ein überaus packender und spannender Thriller, der vor allem durch seine andersartige Protagonistin besticht. Ist man erst einmal mit der Geschichte und den Umständen warm geworden, liest sich das Buch weg wie nichts. Klare Leseempfehlung von mir!

Abgründig und kalt

Von: Magische Momente Datum : 17.07.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Ich mag die Bücher des Autorenduos eigentlich total gern, aber ich muss zugeben Targa lässt mich etwas zwiegespalten zurück.
Es ist eine etwas ungewöhnliche neue Reihe mit interessanten Charakteren, die durch ihre fehlenden Emotionen hervorstechen.
Der Einstieg selbst hat mir eigentlich gut gefallen und ehrlich gesagt habe ich mich auf eine Menge Action gefreut.
Der Schreibstil war sofort sehr einnehmend, aber auch fließend und ich freute mich auf mehr.
Doch schnell merkte ich, das ich da wohl etwas auf dem Holzweg bin. Denn all zuviel an Action gab es eigentlich nicht. Es besticht eher auf der psychologischen Ebene , als durch Brutalität und Tempo.
Die Spannung drückt sich eher unterschwellig aus. Was im Prinzip nicht schlecht ist, da man so doch auch einiges an Spielraum hat und alles doch besser fühlen kann.
Targa selbst mochte ich sehr gern. Ich mochte ihre kühle wohlkalkulierte Art sehr gern. Eine junge Frau die aus der Masse heraussticht und doch einiges zu bieten hat. Angefangen bei dem Hintergrund, wo man mitunter doch das ein oder andere erfährt. Viel zu viel blieb für mich jedoch noch im Dunkeln.
Auch Sandman fand ich faszinierend, seine Besessenheit mit dem Tod hab ich voller Interesse verfolgt. Er ist böse , keine Frage und dennoch hatte ich das Gefühl, da fehlte noch das entscheidende und er lässt es nicht richtig heraus. Seine Spielchen sind beileibe kein Zucker schlecken, drücken sie doch sehr gut seine Abgründigkeit und seine Eiseskälte aus. Gefühle sind fehl am Platz, es sei denn , es geht um die eine Sache die ihm wichtig ist.
Doch dann trifft er auf Targa und ein perfides Katz- und Mausspiel wird eingeläutet, bei dem es nur einen Gewinner geben kann.
Unabhängig von diesem Handlungsstrang taucht noch ein weiterer auf. Ich geb zu, ich war ehrlich verwirrt.
Was hat das mit dem ganzen zutun und was soll mir das sagen?
Lange erkannte ich überhaupt keinen Zusammenhang , es war mysteriös und nur langsam zu greifen. Das Ganze entwickelte eine Dimension die ich dann doch voller Interesse verfolgt habe, es wurde mir jedoch zu abrupt abgehandelt. Irgendwie hatte ich in dem Moment einfach viel mehr erwartet.
Es war zu einfach, zu schnell.
Derweil geht das Psychospielchen zwischen Targa und Sandman munter weiter.
Sie umkreisen sich und es schließt sich merklich der Kreis und macht viel größerem Platz.
Wie die beiden miteinander umgegangen sind, hat mir wirklich gut gefallen und ich erhoffte mir voller Spannung ein explosives Finale.
Das bekam ich dann auch, wenn auch anders als erhofft.
Es lag so viel Verzweiflung, Sehnsucht, aber auch Adrenalin darin, das einem die Sinne schwanden.
Zwei Gegner die sich aufs Blut beekämpfen.
Der Abschluss des Ganzen hat mich etwas unruhig zurückgelassen, es konnte mich einfach nicht restlos überzeugen und von sich einnehmen und immernoch denke ich, das gewisse Etwas fehlt einfach.
Hilfreich fand ich die Perspektiven, denn es sind verschiedene, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Was ihnen deutlich mehr Präsenz und Raum verschafft.
Man kann sie ergründen, sich in sie hineinversetzen und so mehr über sie erfahren.
So bekommt man auch hautnah mit wie sich Sandman seinen Opfern nähert und mit ihnen verfährt, was durchaus enorm faszinierend war und das eigene Grauen noch weiter heraufbeschwor.
Die Ermittlungsmethoden des Ganzen fand ich gut, wenn auch nicht tief genug ausgearbeitet, man konnte sich jedoch ein Bild machen.
Die Emotionen blieben für mich teilweise etwas auf der Strecke, da mich das Ganze eigentlich nicht wirklich berührt hat, was ich wirklich als schade empfand, denn dann hätte es mich wohl stärker gepackt.
Abschließend sei gesagt, Targa ist faszinierend und interessant, konnte mich jedoch in seiner Ausarbeitung nicht vollends überzeugen.
Dennoch bleibe ich dran und bin gespant wie sich Targa weiterentwickelt und was da noch alles zum Vorschein kommt.

Fazit:
Targa ist in seiner Grundidee sehr interessant, die Ausarbeitung konnte mich jedoch nur bedingt mitreißen.
Starke Charaktere die sich ebenbürtig sind und ein perfides Katz- und Mausspiel bei dem es um mehr geht, als man zunächst annimmt.
Abgründig und kalt.
Ein Thriller der in mir jedoch so einige zwiespältige Gefühle ausgelöst hat.
Auch wenn ich nicht vollends überzeugt bin, so bin ich doch gespannt wie sich das Ganze weiterentwickelt.