Leserstimmen zu
Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch

Ulrich Strunz

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Adieu, Ihr bösen Kohlenhydrate

Von: daslesendesatzzeichen

04.11.2019

Das Leben ist schwer und immer das Richtige zu essen noch viel schwerer. Seit Monaten schon hat mich das Thema Ernährung extrem umgetrieben, da ich zum einen gesünder leben möchte, zum anderen aber auch ein paar überflüssige Pfündchen loswerden wollte. Diäten liegen mir nicht, ich wollte einfach besser und anders essen, aber irgendwann überkam mich doch wieder der „Zwischendurchsnackhunger“ oder abends der klassische Heißhunger – bei mir auf Süßes. Vor etwa zwei Monaten ging ich endlich zu einem guten, fähigen Arzt, dessen Mission es ist, die gesündere Ernährung einer breiten Masse zu erklären. Hierbei geht es ihm nicht nur um Abnahme bei zu dicken Menschen, sondern um die Heilung bestimmter Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel die Fettleber oder Diabetes Typ 2, was alleine durch Ernährungsumstellung möglich ist. Dieser Arzt ist wirklich großartig und motiviert seine Patienten extrem. Das Allerbeste an ihm aber ist, dass er nicht dogmatisch DIE eine Ernährungsform als einzig gültige verherrlicht; er stellt viele Möglichkeiten vor und erklärt seinen Patienten, dass sie selbst IHREN eigenen Weg finden müssen, sich ihre Methode aus all den vorhandenen suchen müssen, die für sie funktioniert. Was beim einen tolle Ergebnisse bringt, mag beim anderen nichts als Frust erzielen. Daher: Find your own way! Einer der wichtigsten Sätze, den dieser Mediziner mantraartig wiederholt, ist: Meine Gewohnheiten mache ich mir selbst! Für mich ist dies ein Schlüsselsatz geworden, der mich seither begleitet wie ein guter Geist, nicht mal nur beim Thema Essen. Es klingt so viel machbarer, wenn ich mir darüber klar werde, dass ich nicht gefangen bin, in dem momentanen Zustand, sondern dass ich mir lediglich über die letzten Jahre ungute Essensgewohnheiten angeeignet habe, die ich aber einfach ändern kann. Und zwar von heute auf morgen. Ich kann mir angewöhnen, morgens nicht mehr ein Brot mit Marmelade zu essen, sondern vielleicht einen Quark mit Obst oder einfach gar nichts, weil ich es nicht brauche (Intervallessen). Ich kann versuchen, weniger oder gar keine Kohlenhydrate über den Tag verteilt zu essen und/oder keine Zwischenmahlzeiten zu mir zu nehmen. Schön ist natürlich auch, wenn man noch den Sport mit in den Alltag integriert kriegt. Ich kann mir also etwas aussuchen und es ausprobieren und es kann klappen. Und wenn ich es eine längere Zeit mache, wird es zu einer neuen Gewohnheit, die dann irgendwann genauso selbstverständlich ist wie jahrelang das Brot mit der süßen Marmelade. Tausend Wege führen nach Rom, ich habe derzeit einen guten Weg dorthin gefunden. Seit ich losgegangen bin, geht es mir viel besser, und ich kann das Thema Essen viel entspannter angehen. Ein Buch, das dieser Arzt (unter vielen) positiv erwähnte, war das vorliegende: „Das Strunz Low Carb Kochbuch“ von Dr. med. Ulrich Strunz. Auf rund 200 Seiten werden gut umsetzbare und leckere Gerichte mit wenig oder gar keinen Kohlenhydraten vorgestellt. Dabei wird auf den ersten Seiten erst einmal Allgemeinwissen für den Low-Carb-Neuling vermittelt, verschiedene Besonderheiten erklärt und die Grundlagen erläutert. Dann geht es los! Von Smoothies (aber echten!) über Brotrezepte, von Pesto-Ideen über Suppen zu Salaten. Dann gibt es Currys, Mittelmeerküche und Streetfood. Doch auch, und da schlug mein Herz höher, auch süße Nachtische wurden nicht vergessen! Während es die reinste Wonne war, die herzhaften Rezepte nachzukochen, klappte leider der „Beeren-Vanille-Muffin“ bei mir so gar nicht. Es waren die wohl teuersten Muffins meines Lebens (ich sage nur MANDELMEHL!!), und leider glichen sie in ihrer Konsistenz nicht annähernd dem, was auf dem hübschen Kochbuchfoto zu sehen war. Meine Muffins verdienten gar nicht diese Bezeichnung 🙂 Sie sahen wie kleine Kackhäufchen aus Knetmasse aus. Ähnlich schmeckten sie auch. Wir haben jeder eines der gummiartigen Dinger gefuttert, den Rest haben wir weggeschmissen 😦 An die Schwarzwälder Kirschtorte habe ich mich aufgrund dieses Desasters noch nicht rangetraut … :-/ Ansonsten kann ich das Buch aufgrund seines fröhlichen Schreibstils – ja, dieser Mediziner hat tatsächlich Humor!! – uneingeschränkt empfehlen. Auf den einleitenden, erklärenden Seiten zeigt er, dass das Thema „Abnehmen“ nicht immer tabuisiert und bierernst bearbeitet werden muss, sondern dass auch ein fundiertes Buch Spaß bringen darf. Lasst Euch von diesen wunderbaren Kochideen inspirieren, wandelt sie ab, verbessert sie, hübscht sie auf – aber vor allem: probiert sie aus und nehmt Euch das Credo des Arztes zu Herzen. Ein tolles Kochbuch für alle, die für die Low-Carb-Küche neue Impulse brauchen!

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Ich habe mal wieder ein Low Carb Kochbuch ausprobiert, dieses Mal von Herr Dr. med. Ulrich Strunz, der allem Anschein nach eine Koryphäe auf seinem Gebiet sein soll. Ich selbst habe noch nie von ihm gehört und habe mich mehr für die Rezepte, als die wissenschaftliche Hintergründe interessiert. Bei einem Herrn mit Doktortitel könnte man zudem davon ausgehen, dass er geübt darin ist, wissenschaftliche Texte zu formulieren. Ich fand die einleitenden Seiten aber sehr anstrengend zum Lesen, denn die Satzbaustellungen waren oftmals sehr seltsam und umgangssprachlich gewählt, was nicht nur meinen Lesefluss, sondern auch das Verständnis der Erklärungen beeinträchtigt hat. Herr Dr. Strunz vertritt eine ziemlich radikale Meinung zur Low Carb Ernährung: Unsere Vorfahren, die Urmenschen, kannten (in den Augen des Autors) "ungesunde" Kohlehydrate gar nicht, weil es damals noch keine Nudeln oder ähnliches zum Verzehren gab. Strunz ist deshalb der Ansicht, dass der Mensch diese Kohlehydrate auch heute nicht braucht und man für ein gesundes Leben mit scheinbar deutlich gesteigertem Wohlbefinden komplett auf Kohlehydrate verzichten soll. Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass ich ein Feind solcher strikten Diäten bin und habe deshalb gemerkt, wie bei mir durch die Aussagen des Autors regelrecht Widerstände ausgelöst wurden. Ich soll jetzt also mein Leben lang auf Pasta & Co verzichten und damit glücklicher sein? Diese Meinung wage ich anzuzweifeln, gerade weil verschiedene Arten von Pasta zu meinen absoluten Lieblingsspeisen gehört. Der Gedanke, diese Mahlzeiten nie wieder essen zu dürfen, hat in mir regelrechte Panik ausgelöst - bis mir wieder eingefallen ist, dass ich die Meinungen irgendeines Arztes ja nicht so strikt befolgen muss, wie er es vermutlich gerne hätte. Ich versuche zwar so oft wie möglich, meistens abends, Low Carb zu essen, aber komplett auf Kohlehydrate könnte ich nie verzichten. Für alle, denen es ähnlich geht, könnten Strunzs Aussagen und Erklärungsversuche für seine Haltung am Anfang des Buches sehr abschreckend wirken. Da ich eher auf der Suche nach ein paar leckeren Low Carb Rezepten war, habe ich Strunz Meinung einfach ausgeblendet und mich durch die Rezepte geblättert - und das sind einige! Wie bei anderen Low Carb Büchern werden auch hier teilweise Zutaten (wie zum Beispiel Eiweisspulver) vorausgesetzt, die man vermutlich nicht im handelsüblichen Supermarkt findet. Trotzdem bin ich überzeugt, dass bei der Menge an Rezepte jeder etwas finden wird, das ihm schmecken wird. Ich habe mich für die folgenden drei Rezepte entschieden: "Knoblauch Zucchini Garnelen", "Zucchini Tomaten Gratin" und "Ricotta Spinat Frittata". Die Ergebnisse sind, wie immer, auf den Fotos abgebildet. Obwohl mich der Einstieg eher skeptisch gestimmt hat, konnten mich die Rezepte geschmacklich dann doch überzeugen. Sie waren in der Zubereitung allesamt sehr einfach zu verstehen und schnell zubereitet. Besonders der Gratin hat mir sehr gut geschmeckt, obwohl ich zugegebenermassen deutlich mehr Mozzarella hinzugegeben habe, als das Rezept vorgesehen hat. (Ich will gar nicht wissen, was Strunz dazu sagen würde, wenn er das wüsste :P). Die Mahlzeiten haben mich letztendlich auch wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Fazit: Die radikalen Ansichten des Autors zum Thema Low Carb haben bei mir eher Unverständnis und Widerstand ausgelöst. Dennoch haben die Rezepte insgesamt ganz gut geschmeckt und sie waren allesamt leicht zuzubereiten. Ich bevorzuge einen flexibleren Umgang mit Kohlehydraten und werde das Kochbuch sicher für einzelne Low Carb Mahlzeiten erneut zu Rate ziehen. Für Leute, die die Low Carb Ernährung strikt durchziehen wollen, sind Strunz' Erläuterungen in der Einleitung sicher sehr interessant, um zu verstehen, warum man sich so etwas antun könnte. Ich gönne mir aber viel lieber mal einen Teller Pasta und bin überzeugt davon, dass man trotz Kohlehydraten glücklich leben kann. Von mir gibt es für das Kochbuch 3,5 Sterne.

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Lecker

Von: Lilja

09.02.2018

Der Name "Strunz" ist mir nun schon so einige Male über den Weg gelaufen, doch nie weckte er wirkliches Interesse bei mir. Nun hat mir aber auch mein Onkel dieses Buch empfohlen, sodass ich mich danach umschaute. Und siehe da: Bloggerportal hatte es da und sogar noch ein Rezensionsexemplar für mich übrig. Ich wartete sehnsüchtig auf das Kochbuch. Ich liebe es neue Dinge in der Küche auszuprobieren und da ich sowieso geplant hatte ein wenig bei den Kohlenhydraten runterzuschrauben und eher auf eine proteinreiche Ernährung achten wollte, kam mir das Buch sehr gelegen. Ich mag Kochbücher, die tatsächlich zum nachkochen anregen. Dazu gehören Bilder der Gerichte, sodass ich mir auch vorstellen kann, was da am Ende auf den Tisch kommen soll. Das ist hier gegeben. Mir lief bei einigen Bildern regelrecht das Wasser im Mund zusammen. Was mir besonders an dem Buch gefällt sind die Tips, Tricks und Ideen für einen gesungen Tag. Soetwas lese ich sehr gern, besonders in physischen Kochbüchern. Natürlich kann ich mir die Informationen auch zurechtgooglen, aber das nimmt mir irgendwie die Lust am Kochen. Ich setze mich gern mit den Gerichten auseinander, die ich zubereite. Mit dem Strunz low carb Kochbuch fiel es mir außerdem sehr leicht einen Wochenplan zu erstellen, da mir viele Anregungen gegeben werden. Wer es also mal mit der LowCarb Ernährung probieren will, der kann sich getrost für dieses Kochbuch entscheiden.

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Ein paar Worte zum Strunz Low Carb Kochbuch In meinem Blog habe ich die Lowcarb Schwarzwälder Kirschtorte nachgebacken. Das Rezept hat einfach wunderbar geklappt. Ich fand‘ es richtig gut erklärt und auch das Foto im Buch ähnelt doch sehr stark meinem eigenem Kuchen. Ein bisschen anstrengend fand ich die vielen Zutaten. Ich hatte dauernd etwas Angst, dass ich etwas vergesse und der Kuchen dann nicht gelingt. Alles in allem bin ich mit meiner Lowcarb Schwarzwälder Kirschtorte aber sehr zufrieden und kann euch auch das Kochbuch gerne empfehlen. Es sind tolle und kreative Rezepte dabei. Diese sind leicht und einleuchtend beschrieben und absolut toll bebildert. Ihr findet süße und herzhafte Speisen auf Basis weniger Kohlenhydrate für jeden Tag.

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Immer mal wieder mache ich mich auf die Suche nach neuen Rezepten, die gesund sind, aber auch schmecken müssen. Generell halte ich bevorzugt Ausschau nach Kochbüchern zu den Themen Low Carb und Clean Eating. Beide Ernährungsformen habe ich in meinen Alltag integriert, ich kann also nicht sagen, dass ich mich streng nach einer Form ernähre. Nein! Bei mir gibt es auch mal Ausnahmen. Mit seinem neuen Buch hat mich Dr. med. Ulrich Strunz gleich neugierig gemacht. Das Cover mit seiner hellblauen Farbe fiel mir sofort ins Auge und irgendwie entführte es mich in Gedanken gleich in den Sommer. Nachdem die Optik stimmt, ist mir bei solchen Büchern das Inhaltsverzeichnis sehr wichtig. Die Überschriften wählte der Autor sehr speziell und anders, aber dies ist auf keinen Fall schlecht. Als kleines Beispiel. Hier wird nicht nur Frühstück als Überschrift verwendet, sondern „Lecker & Leicht: Hallo wach!“. Vor allem beim zweiten Durchstöbern gefallen mir die einzelnen Kategorien sehr. Einen kleinen Theorieteil bringt dieses Buch mit sich, aber dieser reicht mir persönlich auch völlig aus. Das Cover verrät bereits, dass dieses Buch 150 Rezepte beinhaltet und ich habe wirklich mal nachgezählt und sogar 153 Rezepte gezählt. Also dieses Buch hat wirklich einiges zu bieten. Ebenfalls wird die Vielfalt der Rezepte direkt auf der Buchfront erwähnt. Viele Kategorien unterteilen sich nochmals in die Unterkategorien: Mediterran, Landlust, Asiatisch und Urban. Hier ist wirklich alles drin: Survival- Rezepte Frühstück Suppen Leichte Gerichte Warme Gerichte Süßes Viele Rezepte sind bildlich in Szene gesetzt wurden. Die Bilder sind sehr ansprechend und machen einfach Lust sofort drauf loszulegen. Viele Leser interessiert immer die Zutatenliste bei den einzelnen Rezepten. Diese sind hier mal kürzer, mal länger, aber ich finde sie ok und vor allem sind wenig außergewöhnliche Sachen dabei, welche bei vielen immer eine wirtschaftliche Rolle spielen. Die Zubereitung ist meist in maximal 4 Schritten beschrieben, das heißt man geht von vornherein sehr motiviert an die Rezepte heran, da sehr viele wenig Zeit im Kochen bzw. Vorbereiten benötigen. Da es in diesem Buch um Low Carb geht, sind natürlich sehr viele Rezepte mit wenigen Kohlenhydraten enthalten. Alle Gerichte, die weniger als 10g KH enthalten wurden im Buch mit einem NO CARB- Stempel versehen, so weiß man auf einem Blick sofort Bescheid. Für die, die ihre KH am Tag zählen ein absoluter Vorteil. Aber auch unter jedem Rezept findet man eine genaue Angabe zu KH- und Eiweißgehalt. Eine weitere Zielgruppe, die in dem Buch erreicht wird, sind Vegetarier und Veganer. Am Ende des Buches sind die jeweilig zugehörigen Rezepte notiert, dies hilft beim Suchen ungemein. Ebenfalls am Ende des Buches kann man als Leser in tabellarischer Form mehr über den Kohlenhydratgehalt einzelner Lebensmittel erfahren. Meine Highlights des Buches sind auf jeden Fall die Survival- Rezepte, mit einigen Varianten von Energy-Balls und –riegeln, sowie Chips und Bonbons. Es sind einfach diese schnellen Problemlöser, welche den Heißhunger vertreiben und super zum Vorbereiten sind. Sowie auch die süßen Speisen am Ende. Eigentlich bin ich nicht so die Naschkatze, aber die ausgewählten Rezepte sind einfach SUPER, so dass ich mich gerne nur von diesen ernähren würde. _____________________________________________________________________ Einziges kleines Manko ist, dass das Buch mit Low Carb ausgeschrieben ist, sich aber dennoch sehr viele NO CARB (unter 10g KH) im Buch befinden. Auch ich habe eine Zeit lang No Carb gelebt, komme aber mit Low Carb verdauungstechnisch viel besser zurecht. Mein Fazit Dieses Buch ist sein Geld auf jeden Fall wert. Egal ob Einsteiger oder alter Hase beim Thema Low Carb, hier findet wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack. Einige Rezepte habe ich bereits praktisch umgesetzt, aber es ist absolut noch kein Land in Sicht und ich möchte noch sehr viel ausprobieren und kosten.

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Low Carb

Von: Katja Ezold

08.03.2017

Auf dem WordPress Meetup hier in Dresden habe ich das erste Mal von einer Ketogenen Ernährung gehört und mich in der Folge dann darüber informiert. So bin ich auf das neue Kochbuch von Dr. med. Ulrich Strunz gestoßen und bin neugierig geworden. Beim ersten Mal hineinschauen haben mich die Bilder angesprochen. Sie sind sehr ansprechend fotografiert. Allerdings gibt es nicht zu jedem Rezept ein Bild – wobei ich noch nicht weiß, ob es mich sehr stört oder nicht. Sehr gut gefallen hat mir, das es viele Erklärungen rund um die „Ernährungsidee“ Low Carb, gerade für mich bzw. uns als „Anfänger“ sehr wichtig und interessant. Im Anhang gibt es dann noch wichtige Listen – die „Was ist erlaubt“-Liste. Bei jedem Rezept findet der Leser und Hobbykoch Hinweise, wieviel Eiweiß und Kohlenhydrate im Gericht versteckt sind, Angaben zum Fettinhalt fehlen jedoch. Die Rezepte sind sehr übersichtlich aufgebaut und größtenteils für 2 Personen berechnet. Gegliedert sind die Rezepte in 6 Kategorien, vor jeder Kategorie gibt es noch einmal die wichtigsten Regeln. Es gibt also Rezepte zum Thema: Basics Frühstück Suppen Leichte Gerichte Hauptgerichte Nach- und Süßspeisen Die Auswahl der Rezepte ist sehr vielseitig und ich bin überzeugt, dass jeder hier etwas findet, was er nachkochen und ausprobieren möchte. Bei mir waren es überwiegend Suppen und Hauptgerichte. Im Großen und Ganzen finde ich, ist es ein sehr schönes, informatives und interessantes Kochbuch. Aber es gibt auch ein ganz großes ABER in meinen Augen: Ich will meine Ernährung nicht komplett umstellen. sondern hin und wieder mal einen LowCarb-Tag einlegen. Nun sehe ich schon, wie die „Anhänger“ der Ernährungsform die Hände über den Kopf zusammenschlagen – aber es ist das was wir gerne wollen. Für mich als Einsteiger bzw. ein nur „hin und wieder“-Nutzer werden hier sehr viele Zutaten verwendet, die ich einfach nicht zu Hause habe. Teilweise habe ich von diesen Zutaten auch noch gar nichts gehört. Diese gibt es dann meist auch nur in bestimmten Läden und in größeren Mengen. Also lohnt es sich teilweise gar nicht, die zu kaufen, weil für ein Rezept meist nur minimale Mengen gebraucht werden. Ich muss mir also mühsam raussuchen, durch was ich die bestimmte Zutat ersetzen kann. Für das Kochbuch vergebe ich – auch auf Grund des oberen Kritikpunktes 3 ½ von 5 Sternen

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Inhalt: Der Autor zeigt in diesem Buch wie leicht und schmackhaft es ist, sich "genetisch korrekt" zu ernähren. Hierbei legt er sein Augenmerk auf Eiweiße, essentielle Fette, Vitalstoffe und den gleichzeitigen Verzicht vieler Kohlehydrate. In diesem Buch findet man eine große Vielfalt der unterschiedlichsten Gerichte, aus vielen Kategorien. Gerade mal ein paar Seiten am Anfang erklären ein bisschen was über die Grundlagen der Low Carb Ernährung. Meine Meinung: Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich doch sehr neugierig auf dieses Buch war. Ich kenne schon einiges des Autors und war immer recht überzeugt. Sicherlich - und genau so ist es auch mit diesem Buch hier, ist nicht alles 100%ig für mich gewollt, aber ich denke, das muss auch jeder für sich herausfinden. Ich bin z.B. kein Freund der Paleo-Ernährung. Sie ist für mich im Alltag einfach nicht umsetzbar und ich gebe auch zu, ich möchte nicht zu 100% auf Kohlehydrate verzichten. Jedoch muss ich wiederum absolut zustimmen, dass ich mich besser fühle, wenn ich Kohlehydrate (ich rede hier erstmal nur von den leeren Kohlehydraten) sehr einschränke. Das ist der Grund, warum ich mich über solche Bücher freue, denn es finden sich immer sehr sehr viele gute Rezepte, die man im täglichen Leben sehr leicht übernehmen kann. Das Buch ist optisch auf jeden Fall ein Highlight. Die Seiten sind nicht aus hochglänzendem, sondern eher leicht mattem Papier. Leider gibt es nicht zu jedem Gericht ein Foto - das ist etwas, was mir persönlich fehlt. Doch die Fotos, die vorhanden sind, sind natürlich sehr ansprechend und toll in Szene gesetzt. Die Rezepte, die unter 10 g KH pro Portion haben, sind mit einem Symbol als NoCarb gekennzeichnet, was das heraussuchen sehr einfach macht. Neben den Angaben zu den Kohlehydraten finden sich noch Angaben zum Eiweiß. Mehr Nährwertangaben sucht man leider vergeblich. Sicherlich, das ist die Überzeugung des Autors, das reicht - dennoch fände ich es schon gut, auch die restlichen zu kennen. Schließlich gibt es immer noch Menschen, die zusätzlich bestimmte Angaben benötigen. Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu, trotzdem finde ich, dass man so etwas berücksichtigen könnte. Was mir auch gut gefällt, sind die Farben, mit denen im Buch gearbeitet wird. So sind die Überschriften immer wieder in wechselnden Farben, was das ganze auflockert. Auch findet man immer wieder Zitate bekannter Autoren und Dichter, die sich mit dem Essen beschäftigen. Ich gebe zu, ich mag solche Spielereien sehr gern! Das Buch ist in mehrere Kapitel und hierin in Unterkapiteln aufgeteilt. Zu Beginn eines jeden Oberkapitels gibt es eine handvoll wertvoller Tipps und Regeln, die ich besonders interessant finde. Nehmen wir einmal das Oberkapitel Suppen ... hierin findet man zunächst 6 Regeln für die No-Carb-Supenküche. Danach folgen 4 Unterkapitel mit verschiedenen Suppenrichtungen, wie z.B. Orient, Landlust oder auch Multikulti-Stadtsuppen. Ich finde, hier wurden sich sehr viele Gedanken gemacht, von üblichen Kochbüchern abzuweichen und den Leser bei großem Interesse zu halten, möglichst vieles auszuprobieren. Die Rezepte sind auf unterschiedliche Portionen aufgeteilt, mal 2, mal 3, mal 4. Die Zutatenliste ist schön übersichtlich, die Zubereitung in mehrere Schritte - ebenfalls sehr übersichtlich - aufgeteilt. Zusätzlich gibts bei vielen Rezepten auch noch einen Tipp, z.B. für den Austausch von Zutaten oder Varianten oder besondere weitere Zubereitungen. Man kann also wirklich sagen, hier gibt es sehr viel zu entdecken. Man findet sehr viele vegetarische Gerichte, aber auch Gerichte mit Fleisch oder Fisch. Ich finde es auch nicht zu experimentell, sondern wirklich gut in die tägliche Küche. Fazit: Ein sehr interessantes Buch, das Gewicht auf die Rezepte, nicht auf die Erklärungen legt. Sehr vielfältig und trotzdem nicht zu experimentell mit einer tollen Optik und vielen schönen Hinguckern und Tipps. Lediglich die Nährwertangaben sind auf Eiweiß und Kohlehydrate beschränkt, was sicherlich manchem nicht reichen wird, auch wenn es das Prinzip der Low Carb Ernährung ist.

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Inhalt: In der Einleitung werden dem Leser die Grundlagen dieser Ernährungsweise näher gebracht. Dazu gehören grundsätzliche Erläuterungen rund um das Thema „Low Carb“, „Paleo“ und „genetisch korrektes Essen“. Dann folgen die Rezeptteile, die schön und übersichtlich aufgeteilt sind in: Basics, die man immer auf Vorrat haben kann und dann ganz schnell zur Verfügung sind, wenn man keine Zeit oder Möglichkeit hat, um aufwändig zu kochen. Frühstücksrezepte Suppen – aufgeteilt in die Kategorien „mediterran“, „Landlust“, „asiatisch“ und „urban“ Leichte Gerichte – aufgeteilt in die Kategorien „mediterran“, „Landlust“, „asiatisch“ und „urban“ Heat up (warme Gerichte) – aufgeteilt in die Kategorien „mediterran“, „Landlust“, „asiatisch“ und „urban“ No sugar – Big fun (Süßes) Danach folgt eine Liste welche Lebensmittel in welchen Mengen pro Portion zugelassen sind, um den Richtlinien dieser Ernährungsweise zu entsprechen. Zum Schluß gibt es noch ein Rezeptregister (alphabetisch), das aber nur vegetarische und vegane Rezepte enthält. Wobei im Buch selbst aber durchaus auch Rezepte mit Fleisch enthalten sind. Meine Meinung: Das Buch ist toll aufgemacht mit vielen Erklärungen rund um die Ernährungsidee und auch vor jeder neuen Kategorie eine kleine Einleitung dazu. In der Einführung spricht der Autor überwiegend von „No Carb“, wobei er sagt, dass No Carb gleich 20 – 50 Gramm Kohlehydrate täglich bedeutet. Die entsprechenden Rezepte sind dann jeweils mit einem „No Carb“-Symbol gekennzeichnet. Die einzelnen Rezepte enthalten aber auch den Hinweis wieviel Eiweiß und wieviele Kohlehydrahte in Gramm pro Portion enthalten sind. Angaben zum Fettgehalt sind nicht vorhanden. Die Rezepte sind schön übersichtlich aufgeführt, in der links stehen die einzelnen Zutaten, rechts die Zubereitungsschritte. Zusätzlich findet man auch noch Angaben über die Anzahl der Portionen und die Zubereitungsdauer. Hin und wieder gibt es auch noch spezielle Tipps, z.B. für den Austausch einer Zutat oder einer alternative zum Anrichten. Die Rezepte sind vielfältig und sehr unterschiedlich, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Trotz dieser schönen Aufbereitung und den wirklich vielen unterschiedlichen Rezepten, war es für mich persönlich sehr schwer überhaupt das eine oder andere Rezept zu finden, welches ich auf Anhieb nachkochen konnte. Das liegt daran, dass hier in fast jedem Rezept Zutaten verwendet werden, die ich einfach nicht vorrätig habe und zum Teil auch nur schwer im Handel erhältlich sind. Wenn ich sie dann bekomme, gibt es sie nur in größeren Mengen und für ein Rezept werden meistens nur minimale Mengen benötigt. Da waren zum Teil Zutaten dabei, von denen ich noch nie in meinem Leben etwas gehört habe, wie z.B. Lupinenschrot und Chufasflocken (Erdmantelflocken). Wenn man ausschließlich nach dieser Diät leben möchte, dann lohnt sich die Anschaffung der vielen verschiedenen Grundzutaten sicher. Wenn man aber – so wie ich – nur ab und zu „Low Carb“ kochen und essen möchte, der ist mit diesem Kochbuch wahrscheinlich nicht ganz so gut bedient. Nachgekocht habe ich bis jetzt (aus obigen Gründen) ausschließlich die Erdnusssuppe mit Putenspieß (Seite 85). Das Nachkochen war total leicht, schnell und einfach und die Suppe hat auch sehr lecker geschmeckt. Etwas überrascht war ich allerdings auch davon, dass der Autor in der Einleitung von genetisch korrekter Ernährung spricht und dann auf Seite 16/17 in den „Sieben magische Must Haves“ ein Eiweißpulver, welches über den Autor vertrieben wird, als ein „Must Have“ auflistet. Außerdem wird Stevia in vielen Rezepten zum Süßen verwendet. Auch das ist ja ein industriell hergestelltes Produkt. Mein Fazit: Wer nur gelegentlich die eine oder andere Low-Carb-Mahlzeit zubereiten möchte, ist mit diesem Kochbuch wahrscheinlich nicht so gut beraten. Wer aber dauerhaft diese Ernährungsweise wählt, findet hier sicher noch tolle Anregungen.

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