Leserstimmen zu
Das geheime Band zwischen Mensch und Natur

Peter Wohlleben

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Wenn wir wie Bäume fühlen

Von: Stephanie Schuster

16.11.2019

Natur auf Rezept. Der Mensch ist mittlerweile so weit weg vom Wald und dem Bezug zur Natur, dass man, überspitzt geschrieben, sich bald einen Waldspaziergang auf Rezept erhält, wenn chemische Medikamente nicht mehr helfen. Peter Wohlleben schreibt im Vorwort zu seinem neuen Buch von der Renaissance des Naturerlebens. Waldbaden & Co. Doch wie immer ist er kein Schwarzmaler, sondern sieht im Klimawandel auch eine Chance, sich zurückzuerinnern und endlich das zu sehen und zu erleben, was es noch gibt: Nämlich intakte Wälder und die Natur um uns herum. Was mir besonders gefällt, ist der sinnliche Spaziergang mit Hilfe dieses Buches. Wir hören, riechen, schmecken, tasten und sehen uns durch den Wald. Es beginnt mit den Farben. Grün, logisch, als erstes, dann appelliert er an unser Gehör, bzw. testet es und bringt Erstaunliches zu Tage. Es geht weiter in unseren Körper und wieder zurück auf Tuchfühlung mit den Bäumen und der Reiseaktivität der Regenwürmer. Und es gibt tatsächlich eine Waldapotheke, ein Erste-Hilfe-Kasten aus der Natur, der hier vorgestellt wird. Aber auch die Bäume brauchen manchmal Hilfe, und Peter Wohlleben sagt wie. Zum Schluss appelliert er an eine Kehrtwende nicht des Verstandes, sondern mit dem Herzen, also unserem Gefühl. Denn Bäume sind wie Wale und Elefanten zu großer Empathie fähig, und das sind wir Menschen doch eigentlich auch.

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Wichtiges Buch

Von: Buchvogel

16.10.2019

Der Autor sagt: Wir Menschen sind immer noch Geschöpfe der Natur, unsere Sinne keineswegs regeneriert, sondern bestens an ein Leben in der Natur angepaßt, bei den modernen westlichen Menschen allenfalls etwas untrainiert. Es gibt ein Band zwischen uns der Natur und zahlreiche Wechselwirkungen. So hat der Wald und die Bäume Einfluß auf unser Wohlbefinden und wir gestalten den Wald unbewusst und mit der modernen Forstwirtschaft auch bewusst. Dabei wendet sich Wohlleben gegen die Kahlschlagforstwirtschaft und Monokultur. Plantagen sollten wir als das benennen was sie wirklich sind: Auf Gewinn ausgelegte Holzproduktionen. Mehr Buchen, Laubwälder und Urwälder brauchen wir, schon in unserem ureigensten Interesse, als Helfer im Kampf gegen die globale Klimakrise und gegen lokale Erwärmung. Die Plenterwirtschaft ist da ein Baustein, das Wertschätzen eines intakten Ökosystems Walds ein anderer. Peter Wohlleben spricht mir so aus der Seele. Ich fühle, dass der Wald wichtig ist - und er weiß es, hat die Fakten dazu und belegt, was er sagt. Es ist keine Esoterik, wie seine Gegner meinen, es sind neueste, allerdings unliebsame, Erkenntnisse. Wie traurig, wenn man sieht, was alles besser laufen könnte, müsste. Ich hoffe so auf ein Umdenken, dass das Thema Forstwirtschaft und ökologische Landwirtschaft mehr in den Fokus gerät. Das Wohllebens aufklärende Bücher so beliebt sind, stimmt mich da hoffnungsvoll. Weiterhin behandelt Wohlleben in diesem Buch: Empfinden Bäume Schmerzen? Haben Sie so etwas wie einen Herzschlag? Können Sie sehen? Unglaublich erstaunlich, dass Forschungen darauf hindeuten, dass die Antwort auf all diese Fragen Ja lautet oder zumindest wahrscheinlich ist.

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Wohlleben zeigt in dem Buch die Verbindung zwischen dem Menschen und der Natur. Es eröffnet neue Blickwinkel auf die Zusammenhänge und Wirkweisen der Natur auf den Menschen. Das Buch hat sich schnell und einfach, durch den angenehmen Schreibstil, lesen lassen. Auch die vielen unterschiedlichen Themen haben das Interesse geweckt und viele neue Sichtweisen gezeigt. Er beschreibt die Einflüsse von Mensch auf Natur und andersherum. Wirklich interessant und die Kapitel lassen sich gut mal zwischendurch lesen.

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Das der Wald ein Gesundort ist wissen wir schon länger. Jetzt gibt es auch ein Buch von Peter Wohlleben über das Zusammenspiel von Mensch und Natur, Gesundheit etc. - da war es doch klar, dass ich das Buch gerne lesen möchte. Peter Wohlleben schafft es immer wieder mit einfach und verständlichen Worten das Wunder der Natur zu erklären und verständlich zu machen. Schön ist hier, dass wieder auf viele verschiedene Dinge eingegangen wird, wie zum Beispiel, warum uns der Wald so gut tut, wie wir der Mensch als ganzes in der Natur zu sehen sind, dass nicht nur der Mensch auf den Wald positiv reagiert, sondern auch die Pflanzen auf uns - und das man Pflanzen als intelligente Wesen bezeichnen muss, ist für mich klar, bei all den intelligenten Handlungen und Verbindungen, die sie untereinander eingehen. Für mich ist Peter Wohlleben neben Robert Hofrichter mein Lieblingsnatursachbuchautor. Man lernt was, ohne dass es zu schullehrermäßig klingt. Es ist interessant, so logisch und in unserer heutigen Zeit so furchtbar wichtig, sich mit dem Wald der Natur und der Bedeutung für unser Leben zu beschäftigen. Wer gerne mehr über das Zusammenspiel der Natur, und die Bedeutung des Waldes wissen möchte, sollte sich die Bücher von Peter Wohlleben zur Hand nehmen - sie sind es alle wert und alle sind unterhaltsam und es macht Spaß sein Waldwissen in sich aufzusaugen!

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"Die Natur ist dem modernen Mensch nur scheinbar fremd geworden" In ‚Das geheime Band‘ erzählt Peter Wohlleben von Farbwahrnehmung und Hörsinn, Riechen und Schmecken, Tastsinn und Wetterfühligkeit, Unterbewusstsein und Wildtieren, Waldspaziergang und Waldbaden, Küstentanne und Klimawandel, Papier und Plastik, Wisenten und Białowieża, Feuer und elektrischen Feldern, Anpassungen und Veränderungen, Kommunikation und Sprache, Ozon und Eskapismus, Land und Stadt, Nadel- und Laubbäumen, Hambacher Forst und Urwäldern. Ich habe schon sehr viel von Wohlleben gelesen bzw. seine Hörbücher gehört (Das geheime Leben der Bäume, Gebrauchsanweisung für den Wald, Das geheime Netzwerk der Natur, Der Wald. Eine Entdeckungsreise, Das Seelenleben der Tiere), und immer wieder bin ich von seinen Büchern begeistert. Das liegt zum einen daran, dass er ein ausgesprochen guter Erzähler ist, der ebenso unterhaltsam wie fundiert vom Wald und von der Natur berichtet. Zum anderen gelingt es Wohlleben, in jedem seiner Bücher etwas Neues zu erzählen. Zwar trifft man immer wieder auf Bekanntes, aber Wohllebens Bücher wiederholen nicht einfach den Inhalt früherer Bücher, sondern setzen stets einen anderen Fokus, zeigen unbekannte Verbindungen zwischen bestimmten Themen und/oder berichten über ein neues Thema, dem sich der Förster bisher nicht oder kaum gewidmet hat. ‚Das geheime Band‘ lässt den Leser/Hörer voller Faszination und mit Staunen auf den Wald blicken, macht neugierig auf das Ökosystem Wald und auf das Entdecken der Natur. Dabei wird das Hörbuch sehr ansprechend von Peter Kaempfe gelesen, der das Buch so begeistert liest, dass er den Hörer mühelos mit seiner Begeisterung ansteckt. Peter Wohlleben: Das geheime Band zwischen Mensch und Natur. Gekürzte Lesung von Peter Kaempfe. der Hörverlag, 2019; 22 Euro.

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Nachdem ich schon ein Buch von Peter Wohlleben gelesen habe und nicht ganz überzeugt war, wollte ich ihm nochmals eine Chance geben. Dies ist n Das geheime Band zwischen Mensch und Natur -Peter Wohlleben ** un mein zweiter Versuch mit seinen Büchern warm zu werden. Diesmal geht es um die enge Verbundenheit zwischen Mensch und Natur und ob diese überhaupt noch besteht. Gebundenes Buch: 240 Seiten Verlag: Ludwig Buchverlag Sprache: Deutsch Preis Print: 19,99€ ISBN: 978-3453280953 Klappentext Wie sehr sind wir überhaupt noch mit der Natur verbunden? Peter Wohlleben ist überzeugt: Das Band zwischen Mensch und Natur ist bis heute stark und intakt, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind: Unser Blutdruck normalisiert sich in der Umgebung von Bäumen, die Farbe Grün beruhigt uns, der Wald schärft unsere Sinne, er lehrt uns zu riechen, hören, fühlen und zu sehen. Umgekehrt reagieren aber auch Pflanzen positiv auf menschliche Berührung. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen öffnet uns Peter Wohlleben die Augen für das verborgene Zusammenspiel von Mensch und Natur. Er entführt uns in einen wunderbaren Kosmos, in dem der Mensch nicht als überlegenes Wesen erscheint, sondern als ein Teil der Natur wie jede Pflanze, jedes Tier. Und er macht uns bewusst, dass es in unserem ureigenen Interesse ist, dieses wertvolle Gut zu bewahren. Meine Meinung Im Prinzip hat sich meine Meinung nicht groß zu dem anderen Buch, dass ich von ihm gelesen habe, verändert. Noch immer fand ich den Schreibstil sehr gut zu lesen. Die Atmosphäre, die der Autor erschafft, ist angenehm und lässt einen durch das Buch quasi fliegen. Die Themen, die behandelt werden, sind wichtig und gut beschrieben. Noch immer finde ich, dass einige Dinge unreflektiert wiedergegeben werden. Um mich selbst aus meiner anderen Rezenszion zu zitieren: "Ich möchte nicht zu viel zu dem Inhalt sagen, jediglich das ich persönlich immer kritisch mit dieser Art von Buch umgehen würde. Ja, vieles, was beschrieben wird stimmt, aber genauso ist vieles sehr stark vereinfacht, mit Anthropomorphismen geschmückt und sehr romantisiert beschrieben. Ich weiß nicht, ob dies wirklich hätte sein müssen." Es hat sich im Prinzip dazu nichts geändert. Was man aus dem Buch mitnimmt, ist jedem selbst überlassen. Auch, inwieweit man den Dingen glauben schenkt. Eine eigenständige, kritische Reflexion und Recherche ist zu empfehlen. Vielleicht hilft das Buch, naturunverbundenen Menschen eher den Wald als solches mit all seinen Symbiosen und Verhältnissen näher zu kommen und eine "Naturliebe" zu entwickeln. Fazit Für mich persönlich, immer noch nicht das wahre. Es lässt sich super lesen, ist informativ, aber wie gesagt, im Endeffekt sollte jeder kritisch die Dinge reflektieren. Es war sehr interessant, von den Pferdegespann und diesen dingen zu lesen und gerade in einer Zeit, in der ds Klima sehr leidet, sollte jeder sich ein paar Gedanken dazu machen.

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Inhalt/Klappentext: Wie sehr sind wir überhaupt noch mit der Natur verbunden? Peter Wohlleben ist überzeugt: Das Band zwischen Mensch und Natur ist bis heute stark und intakt, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind: Unser Blutdruck normalisiert sich in der Umgebung von Bäumen, die Farbe Grün beruhigt uns, der Wald schärft unsere Sinne, er lehrt uns zu riechen, hören, fühlen und zu sehen. Umgekehrt reagieren aber auch Pflanzen positiv auf menschliche Berührung. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen öffnet uns Peter Wohlleben die Augen für das verborgene Zusammenspiel von Mensch und Natur. Er entführt uns in einen wunderbaren Kosmos, in dem der Mensch nicht als überlegenes Wesen erscheint, sondern als ein Teil der Natur wie jede Pflanze, jedes Tier. Und er macht uns bewusst, dass es in unserem ureigenen Interesse ist, dieses wertvolle Gut zu bewahren. Meine Meinung: Der Autor Peter Wohlleben und seine Bücher, ich kenne all drei Vorgängerlektüren, gehört für mich mit seinen Themen zu den wichtigsten Sachbuch-Autoren unserer Zeit. Sein Plädoyer für den ursprünglichen Wald, den Urwald, der ja heute in dieser Form gar nicht mehr existiert, kommt zur richtigen Zeit. Der Klimawandel bedroht global gesehen jeden Menschen und wir müssen diese bittere Erkenntnis endlich verinnerlichen. Aber welches sind die richtigen Massnahmen um eine Katastrophe zu verhindern, oder zumindest abzumildern? Der Autor und Wissenschaftler gibt uns , dem normalen Leser, in seinen neuen Ausführungen viele gewinnbringende Antworten in einem flüssigen und angenehmen Schreibstil und Plauderton. In seinem Buch wirbt er mit seinen populärwissenschaftlichen, verständlichen Ausführungen, die wissenschaftlich begründet sind, für mehr Empathie und Verständnis der Menschen für den Wald. Dreihundert Jahre Abholzung und wiederholte Aufforstungen mit einseitigen Plantagenwäldern zur Holzgewinnung haben jahrhundertelang genug Schaden angerichtet. Der Wald und seine Bäume können als langsam wachsendes Ökosystem mit dem rasenden Klimawandel leider nicht mithalten. Bäume und Wälder bräuchten Jahrtausende um sich den neuen Wetterbedingungen anzupassen und/oder anderen Pflanzen - und Baumarten neuen Lebensraum bereitzustellen. Im Wald spazieren, heute auch gern *Waldbaden* genannt, gibt uns, unserer Seele Ruhe, Zufriedenheit und schenkt zudem körperliches Wohlbefinden. Wir brauchen den Wald und seine Bäume zur Sauerstoffversorgung und für unser Klima. Der Wald braucht uns Menschen eigentlich nicht. Er wird auch ohne unsere Spezie auf irgendeine Art weiter gedeihen und wachsen, wie es schon seit Jahrmillionen Jahren gewesen ist. Warum nicht einfach den Wald wachsen lassen , wie er möchte?Zumindest auf grösseren ausgewiesenen Flächen. Einen sogenannten Urwald, sich selbst vom Wald erschaffen lassen. Keine Neupflanzungen oder Abholzungen mehr in grossem Umfang. Bäume und Arten werden dort gedeihen, wo sie passende Standorte finden. Das ist seine vernünftige Fragestellung und gleichzeitig eine mögliche Antwort. Der Autor beschreibt und schildert diese Probleme eindringlich und macht dem Leser mit wissenschaftlichen Argumenten klar, dass auch ein grösserer Verbrauch von Holz keine Lösung aller Umweltprobleme sei, sondern die CO 2 Krise noch verschärfen würde. Eine befriedigende Antwort und/oder Lösung kann uns dieses Buch natürlich auch nicht schenken, denn das würde das Thema ins Unendliche ausweiten und den Rahmen sprengen. Für mich war diese Lektüre ein grossartiges populärwissenschaftliches Aufklärungsbuch, dem ich gerne FÜNF ***** Sterne und eine absolute Leseempfehlung gebe. Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplar!

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Seitdem ich Peter Wohlleben vor Jahren in einer Talkshow sah, wollte ich immer mal eines seiner Bücher lesen. Ich mochte die Art, wie er anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen Erfahrungen über die erstaunlichen Phänomene der Natur berichtet. Erst in diesem Jahr wurde ihm für seine emotionale und unkonventionelle Wissensvermittlung die Bayerische Naturschutzmedaille verliehen. Und doch ist das erst kürzlich erschienene Buch „Das Geheime Band zwischen Mensch und Natur“ das erste Buch, das ich von ihm las und von dem ich an dieser Stelle verraten kann, dass es nicht mein letztes sein wird. „Wir sind keine degenerierten Wesen, die nur mithilfe der modernen Technik noch in der Lage sind, langfristig zu überleben. Lassen Sie sich auf der Reise in die Wälder überraschen, wie gut Ihre Sinne funktionieren! So gibt es zum Beispiel Gerüche, die Sie besser wahrnehmen können als Hunde. Daneben werden wir auf elektrische Phänomene an Bäumen stoßen, die Spinnenhaare zu Berge stehen lassen. Im Grünen gibt es eine gut bestückte Apotheke, aus der sich nicht nur alle Tiere, sondern auch Sie sich bedienen können. Darüber hinaus umweht Sie ein Kommunikationscocktail, der Ihren Kreislauf und Ihr Immunsystem stärkt.“ (S. 7/8) Als Förster und Naturschützer entdeckt Peter Wohlleben verblüffende Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Natur – ein uraltes Band, das bis heute intakt ist, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. So profitiert unser Immunsystem bei einem Waldspaziergang nachweislich von pflanzlichen Antibiotika, die Bäume zu ihrem eigenen Schutz vor Angreifern ausdünsten. Unser Blutdruck normalisiert sich in der Umgebung von Bäumen, die Farbe Grün beruhigt uns, der Wald schärft unsere Sinne, er lehrt uns zu riechen, hören, fühlen und zu sehen. Peter Wohlleben öffnet die Augen für das verborgene Zusammenspiel von Mensch und Natur. Er entführt uns in einen wunderbaren Kosmos, in dem der Mensch nicht als überlegenes Wesen erscheint, sondern als ein Teil der Natur wie jede Pflanze, jedes Tier. Aber Peter Wohlleben macht auch bewusst, dass es in unserem ureigenen Interesse ist, die Natur zu bewahren. Er studierte Forstwirtschaft und war über zwanzig Jahre lang Beamter der Landesforstverwaltung. Heute hält er Vorträge und Seminare, schreibt Bücher zu Themen rund um den Wald und den Naturschutz und leitet eine Waldakademie in der Eifel. Er setzt sich weltweit für die Rückkehr der Urwälder ein, denn die angeschlagene Natur kann sich am besten heilen, wenn man ihr den Raum dazu lässt. Aber auch mit den derzeit in den Schlagzeilen stehenden Wäldern beschäftigt er sich und gewährt interessante Einblicke. Es ist viel Stoff zum Nachdenken in dem Buch vorhanden, aber es setzt auch ganz klar das Signal, dass es für den Schutz der Natur nicht zu spät ist – nie zu spät sein kann, weil wir als Menschen viel zu stark mit ihr verbunden sind. So erzeugt das Buch neben der Schärfung des Bewusstseins für die Probleme des Waldes und der Waldbewirtschaftung gleichzeitig eine lebendige Atmosphäre, in der man Erstaunliches über die Natur entdecken kann und die gleichzeitig Lust darauf macht, sich auf der Stelle in den nächsten Wald zu begeben um diesen mit all seinen Sinnen und dem frisch erworbenen Wissen neu zu erfahren. Ein Buch, das nachwirkt.

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