Leserstimmen zu
Der Schattengarten

Anna Romer

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Verurteile einen Menschen nie, bevor du nicht die ganze Geschichte über ihn weißt. ;) Mein erstes Buch der Autorin war ‚Am dunklen Fluss‘, daher wollte ich unbedingt auch noch ihre anderen Werke lesen. Worum geht’s? 5 Jahre lebte Lucy mit ihrem Verlobten in London. Nach Melbourne wollte sie eigentlich, nach ihrem überstürzten und fluchtartigen Umzug nach London, so schnell nicht wieder zurück. Doch ein Brief ihres Großvaters machte sie neugierig. Sie hatte nie ein inniges Verhältnis mit ihm, aber die Neugier siegte. Als sie in Melbourne ankam, holte sie schnell die Vergangenheit wieder ein… Ihr Großvater stirbt, noch bevor sie in Erfahrung bringen kann, was er für sie hat und was es denn zu erklären gibt. Ihr Vater stürzte einen Tag nach ihrer Ankunft und nun muss Lucy allein nach den Hinterlassenschaften ihres Großvaters sehen. Sie muss sich den Geschehnissen ihres überstürzten Abschieds stellen und kommt dem Geheimnis ihres Großvaters immer näher… Meine Meinung Wir werden von Anna Romer in 4 verschiedene Zeitzonen geleitet…mich hat es am Anfang ein wenig verwirrt, doch, wenn man weiß wie alle zusammenpassen, dann stört dies auch nicht mehr. Man konnte der Geschichte trotz der vielen Ebenen wunderbar folgen. Schon der Anfang – eine Tote. Man vermutet ganz genau zu wissen, wer diese Person ist. Aber so kann man sich täuschen! Von der Hauptprotagonistin war ich ganz angetan. Auch wenn ihr Handeln manchmal ein wenig, naja, ihr selbst das Leben schwerer machten, so konnte man sich im Laufe der Story immer mehr in sie hineinversetzen. Genauso wie Edwin. Am Anfang gibt man den anderen Recht, er wäre ein seltsamer, alter knausriger Mann. Aber wie sagt man so schön? – Wenn du die Geschichte hinter einem Menschen nicht kennst, so verurteile ihn nie zu schnell… Anna Romer hat eine ganz tolle Geschichte erschaffen, bei der man das Buch kaum aus den Händen legen mag. Eine ganz klare Lesempfehlung!

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der Schattengarten

Von: Heidi

20.08.2018

Zum Inhalt : Lucy kehrt nach Jahren in ihre Heimat nach Melbourne zurück. Ihr Vater zu dem sie ein schwieriges Verhältnis hat liegt im Krankenhaus. Dieser bittet sie das alte Anwesen des kürzlich verstorbenen Großvaters aufzulösen und selbiges für den Verkauf vorzubereiten. Des weiteren bittet er seine Tochter ein schwarzes Fotoalbum für ihn zu finden. Sie macht sich auf den Weg nach Bitterwood Estate, in das Haus, in dem sie in der Vergangenheit schlimme Erinnerungen und düstere Träume erlebt hat. Auf der Suche nach dem besonderen Fotoalbum stößt sie auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis welches seid vielen Jahrzehnten wie ein böser Fluch auf der Familie liegt. Mein Fazit : Ein geniales Hörbuch welches mit einem unerwarteten Ende begeistert. Zu Anfang ist es nicht ganz so leicht den einzelnen Geschichten zu folgen. Da es in drei Ebenen spielt. Da die Zeitsprünge aber vor jedem Zeitsprung angekündigt werden ist es nach einer Weile sehr leicht der Geschichte zu folgen. Die einzelnen Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Teilweise fand ich Lucy sehr nachdenklich und es störte ein wenig das sie oft in Tagträume abgleitet. Ansonsten ist die Geschichte klasse. Neue Idee und auf gar keinen Fall vorhersehbar. Zu keiner Zeit ist es langweilig. Die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten. Die Stimmen waren jetzt nicht so meins. Das liegt aber einzig und allein an mir. Ich kann mir sehr gut vorstellen das sie anderen durchaus gut gefallen. Ich habe das Hörbuch in einem Rutsch gehört. Daher war es leicht dem Inhalt zu folgen. Stelle es mir aber schwieriger vor wenn man nur einzelne Kapitel lesen kann. Dann ist das wieder rein finden in die Geschichte sicher nicht ganz so leicht . Der Roman hat mir wirklich gut gefallen das es eine gelungene gut ausgearbeitet und runde Geschichte ist. daher vergebe ich sehr gerne 4 **** und eine Leseempfehlung

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Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ... Vita : Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Bereits ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebte von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt. Ich liebe Bücher über Familiengeheimnisse und dieses wunderschöne Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Dies war mein erstes Buch von Anna Romer und dementsprechend gespannt war ich. Die Geschichte spielt im Jahr 1993 und handelt von Lucy Briar, die wegen einer unerwiderten Liebe von ihrer Heimat Australien nach London geflüchtet ist. Nach fünf Jahren in Großbritannien erhält sie einen geheimnisvollen Brief ihres Grossvaters, der sie zur Rückkehr in ihre Heimat veranlasst. Kaum in Australien angekommen, muss Lucy sich ihrer Vergangenheit stellen. Nachdem sie fünf Jahre zuvor Hals über Kopf geflüchtet ist, muss sie sich jetzt mit ihren Schuldgefühlen und Ängsten auseinandersetzen. Zu allem Übel erfährt Lucy auch noch, dass ihr Grossvater Edwin einen Monat zuvor gestorben ist. Nun erhält sie von ihrem Vater Ron den Auftrag, in Bitterwood, dem Wohnhaus ihres Grossvaters, nach einem Fotoalbum zu suchen. Ron und sein Vater waren Jahrzehnte zerstritten und das Album ist eine Möglichkeit für Ron, die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen und vielleicht Fotos von seiner Mutter zu finden, die die Familie verlassen hat, als Ron noch ein kleiner Junge war. An Bitterwood hat Lucy leider keine guten Erinnerungen. Sie hatte dort im Eishaus als Kind ein verstörendes Erlebnis, was sie bis heute verfolgt und welches sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ich muss gestehen, ich habe das Buch gestern in einem Rutsch "inhaliert". Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen. Einmal mit Lucy in der Gegenwart und dann zu Zeiten von Grossvater Edwin in den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Dort lernen wir Lucys Grosseltern Edwin und Clarice genauer kennen, ebenso wie deren Pflegetochter Orah. Zwischendurch wird auch noch von anderen Ereignissen in verschiedenen Zeiten berichtet, die für das Verständnis der Zusammenhänge wichtig sind. Hier muss man als Leser etwas aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen. In den 1930er Jahren beginnen auch die familiären Probleme und wir werden Zeuge, wie sich diese Missverständnisse und Schuldzuweisungen in einem Desaster entladen. Anna Romer schafft es meisterhaft, eine fast unerträgliche Spannung aufzubauen. Was ist vor Jahren in Bitterwood wirklich geschehen und was hat es mit Lucys Erlebnis im alten Eishaus auf sich ? Ich war ständig am rätseln, was passiert sein könnte und wie es das Schicksal mit gewissen Personen gemeint hat, ob sie noch am Leben sind und wir als Leser auch deren Lebenswege kennenlernen. Am Ende dröselt Anna Romer alle Fäden geschickt auf und ich war rundum zufrieden. Ein tolles Buch, das mir den gestrigen Sommertag verschönert hat. Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen !!!!! Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Spannend, geheimnisvoll und düster. So würde ich die Geschichte beschreiben. Sie erzählt in verschiedenen Zeitebenen, was mich leicht verwirren lies bis ich richtig rein kam. Es ist also keine Geschichte, die man mal kurz zwischendurch lesen kann. Ich denke es ist schwierig immer wieder auf die Schnelle reinzukommen. Spannung von Anfang an und bleibt auch konsequent erhalten bis zum Ende. Durch unerwartete Wendungen packt es einen immer wieder auf Neue und man beginnt sich die offenen Fragen selbst zu beantworten. Was allerdings nicht leicht ist, da die Geschichte nicht vorhersehbar ist. Jedoch bekommt man alle Antworten bis zum Ende und mit diesem bin ich auch sehr zufrieden. Die Autorin hat einen leichten, flüssigen und detaillierten Schreibstil. Welcher einen durch die Seiten fliegen lässt, aber ab und an etwas zu intensiv beschrieben wird. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten reinversetzten, da die Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und die Gegenwart aus Lucys Sicht. Das hilft etwas hinter die Mauern zu schauen. Es handelt sich um dunkle Familiengeheimnisse über mehrere Generationen hinweg. Das Cover wirkt so wie die Geschichte ist. Düster! Auch wenn mich das Buch etwas traurig stimmte, durch die ganzen Geheimnisse, kann ich es euch wärmstens empfehlen. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Meine Meinung: Nachdem mir das letzte Buch von Anna Romer nicht so zugesagt hat, bin ich mit sehr gemischten Gefühlen an #derschattengarten dran gegangen. Doch dieses Buch konnte mich schnell in seinen Bann ziehen und mich genauso begeistern wie es damals >Das Rosenholzzimmer< getan hat! :-) Wie immer spielt das Buch auf 2 Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart, hier 1993, und einmal in der Vergangenheit, von 1929-1977. Beide Handlungsstränge waren sehr interessant und oftmals richtig spannend. Speziell die Vergangenheit hat mir hier wieder sehr gut gefallen! Anna Romer schafft es immer aufs Neue, dass der Leser sich integriert in die Vergangenheit fühlt. Man spürt richtiggehend diese andere Zeit als wäre man selbst dabei gewesen. Auch die Protagonistin Lucy war mir hier sympathisch! Sie ging mir zwar stellenweise schon manchmal auf die Nerven mit ihrer abwehrenden Haltung, doch im Großen und Ganzen mochte ich sie gerne und konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Die Geschichte war gut konstruiert und lässt keine Fragen beim Leser offen. Jedoch hat sie auch ein paar Längen. Das Ende von Lucys Geschichte ist natürlich sehr vorhersehbar, dafür kann der Leser beim Handlungsstrang der Verga ngenheit schön miträtseln, wie sich alles zusammenfügt ;-) Zum Schluss hatte ich sogar Tränen in den Augen! Fazit: Eine tolle Familiengeschichte um die Geheimnisse der Vergangenheit, die auch immer Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen haben. Spannend, atmosphärisch und emotional. Von mir gibt es daher 4/5 Sterne!

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Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: € 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48684-7 NEU Erschienen: 22.01.2018 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Schattengarten/Anna-Romer/Goldmann-TB/e525025.rhd Zum Inhalt: Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ... Zur Autorin: Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Bereits ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebte von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt. Meine Meinung: Ich habe ja vor längerer Zeit den Debütroman der Autorin Das Rosenholzzimmer gelesen und dies war damals eines meiner Jahreshighlights. Auch das letzte Buch der Autorin hatte mir recht gut gefallen, so dass ich sehr gespannt auf den neuen Roman war. Daher habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurde. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung. Der Einstieg in die Geschichte ist mir auf Anhieb sehr gut gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, so dass ich trotz der 512 Seiten recht schnell durch die Familiengeschichte gekommen bin. Es geht hier um Lucy, die nach Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Ihr Großvater ist vor kurzem gestorben und ihr Vater liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Dieser bittet sie um einen Gefallen. Sie soll sich zum alten schon fast verfallenem Familienanwesen begeben und dort für ihren Vater nach einem alten Fotoalbum suchen. Als sie sich dort aufhält, kommt die Vergangenheit, die sie lange verdrängt hat, wieder hoch und sie ist sozusagen gezwungen, ihre eigene Kindheit mit deren Schatten aufzuarbeiten. Mir hat diese Aufarbeitung mit der Erzählweise der Autorin sehr gut gefallen und konnte mich von Beginn an fesseln. Ich habe auch in das Hörbuch rein gehört, auch auch dieses hat mir sehr gut gefallen. Mein Fazit: Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mir hat dieser Roman wieder sehr gut gefallen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin, da sie mich mit ihrer Erzählweise sehr begeistern kann. Von mir bekommt das Buch daher sehr gute 4,5 Sterne.

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Nachdem Lucy Briar einst ihre Heimat beinahe fluchtartig verließ, kehrt sie nun aus London zurück nach Melbourne, um ihren Vater zu besuchen. Doch kaum in der alten Heimat, überschlagen sich die Ereignisse, ihr Vater bricht sich bei einem Unfall die Hüfte, ihr Großvater verstirbt und hinterlässt ihnen das alte Anwesen Bitterwood Park. Um ihrem Vater einen Gefallen zu tun, bricht Lucy auf nach Bitterwood, um ein Familienalbum zu suchen. Dabei begleitet sie Magnus, der Mann, der schon immer ihre heimliche Liebe war, doch damals war er verheiratet und eigentlich auch viel zu alt für sie. Gemeinsam entdecken sie, dass das Familienalbum verbrannt wurde, doch alte Negative scheinen noch zu existieren. Je mehr Lucy in der Vergangenheit gräbt, desto mehr stösst sie auf Familiengeheimnisse und sie beginnt zu forschen, was damals wirklich auf Bitterwood geschah. Meine Meinung Schon dieses hübsche, leicht düster wirkende Cover weckte meine Aufmerksamkeit und da ich Geschichten rund um Familien und deren Geheimnisse liebe, wollte ich auch dieses Buch lesen. Nach Das Rosenholzzimmer und Am dunklen Fluss ist mit Der Schattengarten bereits das dritte Buch der Autorin auf Deutsch erschienen. Für mich war es zwar das erste Buch aus ihrer Feder, aber da die beiden anderen Romane bereits in meinem Regal stehen, war es mit Sicherheit nicht mein Letztes. Anna Romer hat einen sehr klaren und flüssigen Schreibstil, mit dem sie nicht nur detaillierte Bilder erschafft, sondern auch die dazu passende Atmosphäre. Allerdings fiel mir der Einstieg in diesen Roman nicht leicht, da es mir zu Beginn einfach viel zu langatmig war, durch die vielen, langen Beschreibungen, die leider nur wenig Tempo in die Handlung brachten. Doch ab dem Moment, als die Suche nach dem Vergangenen beginnt, konnte die Autorin mich absolut fesseln und das Buch wurde nur so verschlungen. Es wird düster, es wird spannend und auch tragisch, denn Anna Romer hat hier geschickt ein dunkles Geheimnis mit eingewoben, das mich neugierig machte, aber durchaus auch berührte, denn allein am Verhalten der Charaktere der Gegenwart wurde klar, dass da so einiges noch im Verborgenen ruhte. Erzählt wird die Geschichte zum großen Teil auf zwei Zeitebenen, zum einen geht es in die Vergangenheit von Lucys Großvater Edwin in die Jahre rund um 1930. Wobei es auch immer wieder kürzere Einblendungen gibt, die den Leser noch weiter in die Vergangenheit führen. Das war zwar ein wenig verwirrend, doch dank der Zeitangabe über den Kapiteln wusste man zumindest, wo man sich befand. Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart im Jahr 1993, aber auch hier gibt es immer mal wieder Sprünge in die Kindheitstage Lucys. Da all diese unterschiedlichen Zeiten doch irgendwo miteinander verknüpft sind, sind die Begebenheiten durchweg wichtig für die Entwicklung der Handlung, aber auch der Charaktere. Dazu gehören auch noch kleinere Geschichten, die Lucys Vater, ein Kinderbuchautor, verfasst hat und die von Lucy illustriert werden. Denn auch diese kleinen Geschichten gehören mit zu der Auflösung der Ereignisse, bzw. geben einen Einblick auf die Psyche der Charaktere, denn auch sie geben Vergangenes wieder. Während Lucys Part in der Ich-Form erzählt wird, gibt ein personeller Erzähler die Geschehnisse aus vergangenen Tagen wieder. So kann man sich sehr gut in die Protagonistin Lucy versetzen, aber auch mit einer gewissen Distanz die vergangenen Ereignisse beobachten. Bei diesen habe ich doch lange im Dunklen getappt, was nun wirklich geschehen ist und ich wurde auf jeden Fall überrascht. Lucy ist eine Protagonistin, bei der ich ein wenig Zeit benötigte, um mich wirklich auf sie einlassen zu können. Doch je mehr ich über sie erfuhr, desto sympathischer wurde sie mir und desto mehr konnte ich mich in ihre Handlungen hineindenken. Letzten Endes war sie ein schlüssiger und durchdachter Charakter. Aber auch Edwin, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, wie ich ihn wirklich einschätzen sollte und dem ich gegenüber sehr distanziert blieb, wurde jemand, mit dem ich mitfühlen konnte, denn die tragischen Schicksalsschläge, die ihn und seine erste Frau Clarice ereilten, waren wirklich sehr bewegend. Neben diesen beiden Charakteren gibt es eine ganze Menge Nebencharaktere, alle facettenreich und durchdacht und mit der gewissen Wirkung auf die Handlung, die diese zum guten Schluss klar und logisch auflösten. Mein Fazit Nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, wurde ich dann doch positiv überrascht und absolut gefesselt. Je mehr ich erfuhr, desto mehr geriet ich in den Sog der Erzählung. Anna Romer beschreibt detailliert mit einer lebendigen und atmosphärischen Sprache und ich fühlte mich mitten in die Handlung versetzt. Die Geschichte war tragisch, ja schon dramatisch und ließ mich doch bewegt zurück. Mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin. Wer Geschichten um längst vergangene Familiengeheimnisse mag, sollte hier einfach mal hineinschnuppern.

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Nachdem Lucy Briar einst ihre Heimat beinahe fluchtartig verließ, kehrt sie nun aus London zurück nach Melbourne, um ihren Vater zu besuchen. Doch kaum in der alten Heimat, überschlagen sich die Ereignisse, ihr Vater bricht sich bei einem Unfall die Hüfte, ihr Großvater verstirbt und hinterlässt ihnen das alte Anwesen Bitterwood Park. Um ihrem Vater einen Gefallen zu tun, bricht Lucy auf nach Bitterwood, um ein Familienalbum zu suchen. Dabei begleitet sie Magnus, der Mann, der schon immer ihre heimliche Liebe war, doch damals war er verheiratet und eigentlich auch viel zu alt für sie. Gemeinsam entdecken sie, dass das Familienalbum verbrannt wurde, doch alte Negative scheinen noch zu existieren. Je mehr Lucy in der Vergangenheit gräbt, desto mehr stösst sie auf Familiengeheimnisse und sie beginnt zu forschen, was damals wirklich auf Bitterwood geschah. Meine Meinung Schon dieses hübsche, leicht düster wirkende Cover weckte meine Aufmerksamkeit und da ich Geschichten rund um Familien und deren Geheimnisse liebe, wollte ich auch dieses Buch lesen. Nach Das Rosenholzzimmer und Am dunklen Fluss ist mit Der Schattengarten bereits das dritte Buch der Autorin auf Deutsch erschienen. Für mich war es zwar das erste Buch aus ihrer Feder, aber da die beiden anderen Romane bereits in meinem Regal stehen, war es mit Sicherheit nicht mein Letztes. Anna Romer hat einen sehr klaren und flüssigen Schreibstil, mit dem sie nicht nur detaillierte Bilder erschafft, sondern auch die dazu passende Atmosphäre. Allerdings fiel mir der Einstieg in diesen Roman nicht leicht, da es mir zu Beginn einfach viel zu langatmig war, durch die vielen, langen Beschreibungen, die leider nur wenig Tempo in die Handlung brachten. Doch ab dem Moment, als die Suche nach dem Vergangenen beginnt, konnte die Autorin mich absolut fesseln und das Buch wurde nur so verschlungen. Es wird düster, es wird spannend und auch tragisch, denn Anna Romer hat hier geschickt ein dunkles Geheimnis mit eingewoben, das mich neugierig machte, aber durchaus auch berührte, denn allein am Verhalten der Charaktere der Gegenwart wurde klar, dass da so einiges noch im Verborgenen ruhte. Erzählt wird die Geschichte zum großen Teil auf zwei Zeitebenen, zum einen geht es in die Vergangenheit von Lucys Großvater Edwin in die Jahre rund um 1930. Wobei es auch immer wieder kürzere Einblendungen gibt, die den Leser noch weiter in die Vergangenheit führen. Das war zwar ein wenig verwirrend, doch dank der Zeitangabe über den Kapiteln wusste man zumindest, wo man sich befand. Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart im Jahr 1993, aber auch hier gibt es immer mal wieder Sprünge in die Kindheitstage Lucys. Da all diese unterschiedlichen Zeiten doch irgendwo miteinander verknüpft sind, sind die Begebenheiten durchweg wichtig für die Entwicklung der Handlung, aber auch der Charaktere. Dazu gehören auch noch kleinere Geschichten, die Lucys Vater, ein Kinderbuchautor, verfasst hat und die von Lucy illustriert werden. Denn auch diese kleinen Geschichten gehören mit zu der Auflösung der Ereignisse, bzw. geben einen Einblick auf die Psyche der Charaktere, denn auch sie geben Vergangenes wieder. Während Lucys Part in der Ich-Form erzählt wird, gibt ein personeller Erzähler die Geschehnisse aus vergangenen Tagen wieder. So kann man sich sehr gut in die Protagonistin Lucy versetzen, aber auch mit einer gewissen Distanz die vergangenen Ereignisse beobachten. Bei diesen habe ich doch lange im Dunklen getappt, was nun wirklich geschehen ist und ich wurde auf jeden Fall überrascht. Lucy ist eine Protagonistin, bei der ich ein wenig Zeit benötigte, um mich wirklich auf sie einlassen zu können. Doch je mehr ich über sie erfuhr, desto sympathischer wurde sie mir und desto mehr konnte ich mich in ihre Handlungen hineindenken. Letzten Endes war sie ein schlüssiger und durchdachter Charakter. Aber auch Edwin, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, wie ich ihn wirklich einschätzen sollte und dem ich gegenüber sehr distanziert blieb, wurde jemand, mit dem ich mitfühlen konnte, denn die tragischen Schicksalsschläge, die ihn und seine erste Frau Clarice ereilten, waren wirklich sehr bewegend. Neben diesen beiden Charakteren gibt es eine ganze Menge Nebencharaktere, alle facettenreich und durchdacht und mit der gewissen Wirkung auf die Handlung, die diese zum guten Schluss klar und logisch auflösten. Mein Fazit Nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, wurde ich dann doch positiv überrascht und absolut gefesselt. Je mehr ich erfuhr, desto mehr geriet ich in den Sog der Erzählung. Anna Romer beschreibt detailliert mit einer lebendigen und atmosphärischen Sprache und ich fühlte mich mitten in die Handlung versetzt. Die Geschichte war tragisch, ja schon dramatisch und ließ mich doch bewegt zurück. Mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin. Wer Geschichten um längst vergangene Familiengeheimnisse mag, sollte hier einfach mal hineinschnuppern.

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