Leserstimmen zu
Die 100 - Rebellion

Kass Morgan

Die 100-Serie (4)

(5)
(14)
(8)
(2)
(2)
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln. Inzwischen haben sie sich auf dem blauen Planeten behauptet, gegen die ihnen zunächst feindlich gesinnten Erdbewohner. Und gegen den Vizekanzler Rhodes, der sie einst als Straftäter brandmarkte und gnadenlos verfolgte. Doch nun droht der Erdkolonie neues Unheil: Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte - und alle anderen gewaltsam bekämpft. Vollkommen überraschend verwüsten sie das Lager und entführen mehrere Jugendliche. Clarke, Bellamy und die anderen müssen sie unbedingt retten, bevor Schreckliches passiert. Und plötzlich stehen die 100 vor der größten Herausforderung ihres Lebens ... Überraschenderweise gab es nach dem dritten Band der 100-Reihe nun noch einen vierten, finalen Teil. Lustig, dass es noch "Das Buch zur TV-Serie" heißt. Denn TV-Serie und Buch haben nicht mehr viel gemeinsam außer den Charakteren - und von denen sind im Buch welche gestorben, die in der TV-Serie leben und andersrum. So gesehen muss man eigentlich beides von einander trennen. Daher hat es mich auch nicht gewundert, dass die Story aus "Rebellion" (noch) nicht in der TV-Serie aufgegriffen wurde. Das ist aber auch gut so, denn mit dem vierten Band der Reihe hat sich Autorin Kass Morgan nicht so viel Gutes getan. Der Plot wirkt flach und ist sehr konsturiert. Man weiß sofort, wie die Geschichte enden wird und so ist das Happy End auch kein Überraschung mehr. Wendungen vermisse ich, die Charaktere bleiben blass. Insgesamt ein ordentliches und durchschnittliches Jugendbuch - im Vergleich zu den Vorgängern aber eher enttäuschend und ein magerer Abschluss der Serie - wenn es denn so sein sollte. Insgesamt hat mir aber sowohl die Buch- als auch die TV-Serie gut gefallen. Mal etwas anderes und doch typische Dystopie. Gerade atmosphärisch und landschaftlich toll in den Fernsehbildern umgesetzt. Fazit: Leider kann der vierte und finale Band der 100-Serie nicht an die Vorgänger-Bücher anknüpfen. Dennoch eine sehr ordentliche Serie, die es sich zu lesen lohnt.

Lesen Sie weiter

Ich habe mich glaube ich acht Monate auf diese Buch gefreut und muss leider sagen, dass ich etwas enttäuscht bin! Ich bin nicht groß enttäuscht aber ich habe doch etwas mehr erwartet. Das Buch fängt damit an dass die 100 sich in Sicherheit wiegen und nur Bellamy ein ungutes Gefühl hat. Da ihm aber keiner glauben will, kann auch er den Überfall auf das Dorf nicht verhindern. Ich liebe die Charaktere, die Kass Morgan in ihren Büchern geschaffen hat. Sie hat komplett eigenständige und mutige Charaktere in ihren Büchern. Trotzdem hat mich das Buch nicht 100%-ig überzeugen können. Das liegt aber denke ich daran, dass man aus den vorherigen Bänden so verwöhnt ist, dass sich die Handlungen schließen und neue spannenden Dinge über die Figuren zum Vorschein kommen. Das ist in dem Buch leider nicht der Fall. Es ist schon spannend und man hofft natürlich dass alle es heil schaffen aber genau das ist der Punkt: Die Geschichte ist mir zu platt...und das passt eigentlich garnicht zu der Buchserie...Irgendwie fehlen die Überraschungen und die unerwarteten Plot Twists.Sogar der Überfall ist vorhersehbar durch Bellamys Warnungen Die Sekte hat schon noch einige Andeutungen auf andere Menschengruppen gemacht und man kann vielleicht hoffen, dass es nicht das Ende ist.

Lesen Sie weiter

Titel: Die 100 - Rebellion Autorin: Kass Morgan Verlag: heyne fliegt Klapptext: Inzwischen haben sie sich auf dem blauen Planeten behauptet, gegen die ihnen zunächst feindlich gesinnten Erdbewohner. Und gegen den Vizekanzler Rhodes, der sie einst als Straftäter brandmarkte und gnadenlos verfolgte. Doch nun droht der Erdkolonie neues Unheil: Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte - und alle anderen gewaltsam bekämpft. Vollkommen überraschend verwüsten sie das Lager und entführen mehrere Jugendliche. Clarke, Bellamy und die anderen müssen sie unbedingt retten, bevor Schreckliches passiert. Und plötzlich stehen die 100 vor der größten Herausforderung ihres Lebens ... Meine Meinung: Ich muss zugeben, zuerst bin ich bei der Story nicht ganz durchgestiegen, weil es schon ziemlich lange her ist, dass ich Teil drei der Reihe gelesen hbe, aber nach einer kleinen Eingewöhnungs- und Erinnerungsphase war ich wieder voll und ganz dabei. Clarke und Bellamy haben wieder ein paar Problemchen, Oktavia ist clever und furchtlos wie immer, Wells will alle stolz machen und Glass jammert ein bisschen rum - alles soweit beim alten, die Charakter sind geblieben wie wir sie kennen und lieben. Nach einer sehr kurzen Einleitung geht es praktisch schon mit dem Drama los. Mord, Diebstahl, Entführung. Brutal und schnell. Etwas zu schnell für meinen Geschmack. Also Wells, O und Glass werden mit ein paar anderen von der Sekte entführt und Bellarke geht natürlich auf Rettungsmission. Alles in allem fand ich das Buch super und auch die Idee ist top, aber leider geht alles viel zu schnell. Man erfährt viel zu wenig über die Sekte und die eigentlichen Hintergründe. Das alles wird nur so am Rande erzählt. Es werden viel zu schnell irgendwelche Pläne erstellt und umgesetzt und sie klappen viel zu gut. Ich hätte mir einfach ein bisschen mehr Handlung gewünscht. Ich hatte beim lesen immer wieder den Eindruck, dass die Autorin zu wenig Zeit hatte die Geschichte gut auszuarbeiten und sich etwas um den Kern herum auszudenken. Sehr schade, aber trotzdem ein tolles Buch, wenn auch ein viel zu rasanter Erzählstil und Schluss für diese tolle Reihe. Bewertung: ♥♥♥

Lesen Sie weiter

Cover: Ich mag die Serien Cover wirklich sehr. Zwar passt es nicht ganz zur Handlung, aber ich liebe Bücher und Serie. Zur Handlung kann ich nichts schreiben, da es ein 4.Band ist und ich spoilern würde, aber wer die Bände davor gelesen hat, wird sich wieder auf eine spannende Story freuen dürfen. Meinung: Kass Morgan bleibt sich treu. Sie schafft es eine spannende Geschichte ruhig, aber voller Aktion zu schreiben. Sie kann durch die ständigen Perspektivenwechsel den Plot durchweg interessant und abwechslungsreich halten. Ich mochte wie sich die Story weiterentwickelt hat. Clark ist eine starke, jedoch feminine Persönlichkeit, die mehr und mehr an Charakterstärke dazu gewinnt und man schon vom ersten Band in sein Herz geschlossen hat. Fazit: Wer die Bände der Serie kennt, weiß worauf er sich freuen kann. Kass Morgan hat einen simplen Schreibstil, der einen nur so durch die Story fliegen lässt. Ich habe mich sehr gefreut, dass es mit der Geschichte weiter ging.

Lesen Sie weiter

Vor knapp 1 1/2 Jahren hatte ich den Auftakt dieser Reihe für mich entdeckt, da mich zwar eigentlich auch schon die Serie angesprochen hatte, mich die Charaktere dort aber nicht wirklich begeistern konnten, hatte ich hiermit mein Glück versucht. In den Büchern entwickelt sich alles ein wenig anders und auch die Charaktere erlebt man aus einer anderen Perspektive. Die vorherigen Bände hatte ich zwar als kurzweilig, jedoch auch sehr unterhaltsam im Kopf, weshalb ich mich sehr auf einen weiteren Band gefreut hatte. Um das Ganze gar nicht zu sehr verschönen zu wollen: Bevor ich zu diesem Buch gegriffen habe, hatte ich Nevernight beendet, in meinen Augen ein wahres Meisterwerk, was aber demnach auch inhaltlich und vom Schreibstil in einer ganz anderen Liga spielt. Was zur Folge hatte, dass mir der Einstieg in diese Geschichte unglaublich schwer gefallen ist, nicht von den Handlungen her, die sind weiterhin einfach gehalten, aber irgendwie kam mir alles ziemlich flach vor. Ich hatte die Bücher zur Serie zwar vorher auch schon nicht als literarisches Meisterwerk vermerkt, nun habe ich aber wirklich jegliche Begeisterung verloren, meine Bewertung ist sicherlich nicht sehr gerecht, daher versuche ich ein wenig objektiver an die Sache zu gehen… Ursprünglich dachte ich, dass Die 100 mit „Heimkehr“ ihren Abschluss gefunden hat, wie man an diesem band hier merkt, habe ich mich allerdings getäuscht, irgendwas ist immer noch rauszuholen. Und so liest es sich auch. Bellamy und Clark versuchen weiterhin die Gruppe intern zu leiten und für Frieden zu sorgen. Mittlerweile haben sich aber hier so viele verschiedene Menschengruppen gefunden, dass sich alles erst noch finden muss. Zusätzlich sind sie aber auch immer noch nicht von anderen Gruppierungen in Sicherheit. Wieder einmal aus verschiedenen Perspektiven kann man die neuen Wendungen und Erlebnisse verfolgen. Im Großen und Ganzen hat sich das in meinen Augen aber auf die Lovestory von Clark und Bellamy bezogen, als auf die neuen Gefahren, die es zu bezwingen gilt. Für mich gab es aber einfach zu wenig Charakterentwicklungen und neue Erkenntnisse der Welt, auch wenn man neue Bewohner kennenlernen konnte, wurde dieses Thema in meinen Augen nicht weit genug ausgeschöpft und nur oberflächlich behandelt. Wenn man nichts anderes zur Hand hat, ist es sicherlich ganz nett, meine Begeisterung ist jetzt allerdings verflogen und sollte die Reihe noch weitergehen, werde ich wohl nicht zu den neuen Büchern greifen… FAZIT In meinen Augen haben sich die Charaktere leider nicht weiterentwickelt, sondern viel mehr den Blick für das wirklich Wichtige verloren. Es geht mehr um Liebeleien, als um das Überleben selbst und trotz interessanter und bedrohlicher neuer Ereignisse wird alles leider eher sehr oberflächlich behandelt und verliert immer mehr an Tiefe. Ich finde es selbst schade, dass mir die Reihe letztes Jahr noch so gut gefallen hat und nun jeglichen Charme für mich verloren hat, vielleicht hat sich mein Lesegeschmack auch einfach in eine andere Richtung entwickelt. Einigen werden die Bücher sicherlich immer noch wahnsinnig zusagen, doch für mich hat die Reihe an dieser Stelle auf jeden Fall ein Ende gefunden.

Lesen Sie weiter

Meinung: Mit „Rebellion“ kommt der Abschluss der „Die 100“-Reihe. Der Titel ist dabei vielleicht etwas fragwürdig gewählt. Ruhe ist eingekehrt und Himmels- und Erdmenschen haben sich zusammengetan. Aber noch können sie sich nicht ausruhen, denn es gibt eine neue Bedrohung und mit dieser lernen wir eine neue Gruppe von Menschen auf der Erde kennen. Ich persönlich fand diese Entwicklung ziemlich interessant, weil sie zeigt, dass die Erde nun einmal nie wirklich harmlos sein wird und es noch viel Unbekanntes zu entdecken gibt. Der Konflikt, der sich durch diese andere Gruppe auftut, ist überwiegend gut gestaltet, wenn auch ziemlich stereotyp und dadurch leicht vorhersehbar. Man hat irgendwie das Gefühl, dass es der Geschichte an Tiefe fehlt. Den Streit zwischen Clarke und Bellamy fand ich zum Beispiel übertrieben und wie der typische Hick-Hack, den man so oder ähnlich schon hundert Mal gesehen hat. Irgendwie war es unnötig und ist am Ende auch untergegangen. Aber genau so ging es mir mit der ganzen Handlung in diesem Buch. Es schien so als hätte keiner der Charaktere hierbei eine wirkliche – logische – Entwicklung durchgemacht. Glass zum Beispiel sucht nach einer Lebensmotivation, findet sie augenscheinlich, vergisst dabei andere Dinge, die ihr wichtig sind, um sich am Ende wieder zu besinnen. Die Tendenz war zwar in Ordnung, aber die Glaubwürdigkeit litt darunter. Es mangelte an allen Ecken und Enden an Komplexität und originellen Ideen. So war im Grunde von Anfang an klar, wie sich die Geschichte bis zum Ende entwickeln würde. Dieses hat mich ebenfalls etwas enttäuscht, passte aber zumindest dazu. Das Buch ist durchaus unterhaltsam, aber man sollte sich nicht zu viel davon versprechen, wenn man etwas Ausgefeilteres lesen möchte. Fazit: „Die 100 – Rebellion“ schließt die Reihe um die hundert Jugendlichen mit vorhersehbaren Wendungen ab und bleibt dabei deutlich hinter den vorhergehenden Bänden zurück. Inhalt: 3/5 Charaktere: 3/5 Lesespaß: 3/5 Schreibstil: 4/5

Lesen Sie weiter

Das Finale

Von: eileen reads

01.09.2017

Inhalt (vom Verlag): 100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln. Inzwischen haben sie sich auf dem blauen Planeten behauptet, gegen die ihnen zunächst feindlich gesinnten Erdbewohner. Und gegen den Vizekanzler Rhodes, der sie einst als Straftäter brandmarkte und gnadenlos verfolgte. Doch nun droht der Erdkolonie neues Unheil: Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte - und alle anderen gewaltsam bekämpft. Vollkommen überraschend verwüsten sie das Lager und entführen mehrere Jugendliche. Clarke, Bellamy und die anderen müssen sie unbedingt retten, bevor Schreckliches passiert. Und plötzlich stehen die 100 vor der größten Herausforderung ihres Lebens ... Meinung: Ich bin ein großer Fan von der 'The 100' TV-Sendung, aus diesem Grund habe ich die Bücher gelesen und habe mich natürlich auch sehr für den letzten und vierten Band der Reihe interessiert. Auch wenn der dritte Teil mir absolut nicht gefallen hat, musste ich unbedingt weiter lesen. Und ich bin echt froh, dass ich das getan habe, denn der vierte Band war wieder um einiges besser als sein Nachfolger. Der Schreibstil der Autorin sagt mir leider nicht zu. In den ersten beiden Bänden des Buches ist mir dies nicht so extrem aufgefallen, allerdings hat es sich besonders im dritten Band 'Homecoming' bemerkbar gemacht, dass dieser sehr einfach geschrieben ist. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte (nicht die Idee!) von einem Grundschulkind stammt, welches mit ersten Schreibversuchen eine Geschichte schreiben möchte. Also der Schreibstil ist leider sehr einfach, ohne Spannung und irgendwas drum herum. Der Schreibstil hat sich zwar in dem letzten Teil verbessert, allerdings gibt er mir nichts besonderes. Das finde ich sehr schade, denn meiner Meinung nach leidet die Geschichte darunter. Ich konnte nicht mitfiebern, mit den Charakteren mitfühlen oder in die Welt eintauchen, weil alles abgehackt, schnell und einfach erzählt wurde (Seitenanzahl des Buches 266). Die Idee der Gesamtgeschichte, und besonders die des Buches 'Rebellion', ist gut und man hätte viel mehr daraus machen können. Mein persönlicher Hauptgrund, warum ich dieses Buch lesen wollte, ist dass ich ein sehr großer Fan der TV-Sendung bin (wie oben schon erwähnt), doch würde man ohne zu wissen, dass Kass Morgan die 'wahre' Autorin der Geschichte ist, könnte man glauben, dass es sich hier um eine Fanfiktion der Sendung handelt. Nach dem ganzen Gemecker aber einmal eine positive Sache: Mir gefällt sehr gut, dass die Autorin vier Hauptprotagonisten gewählt hat, die die Geschichte erzählen. Wie in den vorigen Büchern sind die Kapitel in Clarke, Bellamy, Wells und Glass aufgeteilt und der Leser erfährt von jedem Charakter was dieser gerade tut, wie er sich fühlt, etc. Diese Vielfältigkeit hat mir gut gefallen und ist definitiv ein großes Plus an diesem Buch. All dies hat mich leider echt enttäuscht. Besonderes weil ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass Rebellion noch einmal überzeugend ist. Insgesamt habe ich das Buch mit 3 Sternen bewertet. Es hat mir sehr viel besser als der Vorgänger gefallen. Und auch das Grundkonzept von der Geschichte: Leute werden verschleppt und müssen befreit werden, hat mir gut gefallen. Es ist ein leichtes Buch für zwischendurch und für Fans der Sendung trotzdem lesenswert!

Lesen Sie weiter

Ein guter Abschluss

Von: Anna

27.08.2017

INHALT Nach gefährlichen Kämpfern mit den Erdgeborenen kommen die 100 Jugendlichen, ebenso wie die übrigen Menschen aus den Ramschiffen, langsam zur Ruhe. Mit der Siedlung der Erdgeborenen haben sie Frieden geschlossen und gemeinsam möchten sie sich ein neues Leben aufbauen. Doch der Frieden ist trügerisch, denn unbekannte Männer überfallen das Lager und entführen einige der Jugendlichen. Bellamy, Clarke und ihre Freunde machen sich auf den Weg, die Gefangenen zu befreien. Doch wie viel Zeit bleibt ihnen? DAS BUCH WAR ZWAR ÜBERZEUGEND, DIE WENIGEN SEITEN VERHINDERN JEDOCH, DASS ES RICHTIG IN DIE TIEFE GEHT. Es ist ein gutes Jahr her, dass ich den dritten Band der „Die 100“-Reihe gelesen habe. Eigentlich dachte ich, es wäre der Abschluss einer Trilogie gewesen, so hat es sich zumindest angefühlt. Dann war ich vor zwei Wochen mit meiner besten Freundin in einer Buchhandlung und habe das Buch ausliegen sehen. Spontan habe ich es beim Bloggerportal von Randomhouse angefragt und es schließlich auch zugeschickt bekommen. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar. Ich hatte erwartet, dass es mir viel schwerer fallen würde, wieder zurück in die Welt der 100 einzutauchen. Kass Morgan hat mich eines besseren belehrt. Schon nach wenigen Seiten bin ich wieder zurück auf der veränderten Erde gewesen. Clarke gibt im ersten Kapitel eine kleine Zusammenfassung der vergangenen Bände und so war es sehr leicht, mir wieder alle Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen. Der Schreibstil ist, genau wie in meiner Erinnerung, locker, leicht und einfach zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Durch die kurzen Kapitel und abwechselnden Perspektiven ist das Buch nicht langweilig geworden. Es ist allerdings etwas schade gewesen, dass das Buch so kurz ausgefallen ist. Die Handlung ist eigentlich super spannend gewesen, doch so richtig in die Tiefe konnte die Autorin nicht gehen bzw. wollte sie vielleicht auch nicht gehen. Je nach dem wer entschieden hat, wie lange die Geschichte werden soll bzw. kann. Ich hätte mir 100 Seiten mehr gewünscht, in denen alles viel ausgereifter dargestellt werden könnte. Gerade die Begebenheiten rund um die Entführer, ihr Zusammenleben und wie sie sich organisieren, hätte besser ausgebaut werden können. Ich hätte es viel spannender gefunden länger bei ihnen zu verweilen, um die Strukturen dieser Gemeinschaft besser kennen zu lernen. Auf 260 Seiten ist das aber nicht möglich gewesen. Das, was man aber über die Entführer erfahren hat, hat mir eine richtige Gänsehaut verpasst. Auch wenn ich gerade von Glass etwas mehr Kopf erwartet habe. Sie ist mir zwar von allen Charakteren noch immer die unsympathischste, aber mit einer solchen Blindheit geschlagen zu sein kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. Wie kann man die Gedanken dieser Gemeinschaft nicht sofort erkennen? Mir war direkt klar, worauf das Ganze hinauslaufen soll, doch die Jugendlichen Gefangenen scheinen davon erst in den letzten 50 Seiten etwas zu erkennen, obwohl die Anzeichen schon sehr früh da waren. Das war in meinen Augen etwas schade, hätte aber anders nicht gepasst. „Auf die Erde zu kommen hat uns mutiger gemacht. Edler. Stärker. Wir sind keine Psychos wie diese Beschützer. […] Deshalb müssen wir hier weg, zurück nach Hause.“ (S. 83) Die Charaktere sind noch immer so gewesen, wie ich sie in Erinnerung hatte, was mir gut gefallen hat. Kass Morgan hat sie nicht zugunsten der Handlung verändert, sondern sie so reagieren lassen, wie man es erwartet hat. Clarke versucht alles auf Gutem Wege zu lösen. Sie will Gewalt als letzte Möglichkeit sehen, obwohl sie selbst mit Gewalt überfallen wurden. Für sie zählt, das Gute in jedem Menschen zu sehen und sie hofft mit Freundlichkeit und Gesprechen zueinander zu finden. Bellamy ist ihr Gegenpol. Für ihn kann Feuer nur mit Feuer bekämpft werden, egal, was das für ihn bedeutet. Er will Risiken eingehen, um seine Freunde zu retten und ist bereit dazu zu opfern, was man opfern muss, um Rache zu üben an denjenigen, die ihnen Leid zugefügt haben. Dabei ist er teilweise etwas unbedacht und zu impulsiv. Er braucht jemanden, der ihm ins Gedächtnis ruft, dass man überlegt handeln muss, bevor man mit Waffengewalt irgendwo hinein stürmt und dabei dann das eigene Leben gefährdet. Wells durchschaut recht schnell, was vor sich geht, hat jedoch keine Chance sich dem zu entziehen. Einzig die Sorge, um seine Freunde, lässt ihn weiter machen und durchhalten. Er weiß, dass er alles tun muss, um irgendwie zurück zu kehren und dafür muss er sich, wie schwer es ihm auch fällt, zunächst anpassen. Die Einzige, die mich wieder komplett angenervt hat, ist Glass. In der Siedlung erweist sie sich als völlig unnütz, denn sie kann sich nichts merken. Wirklich nichts. Sie lebt nicht erst seit gestern auf der Erde und weiß weder wie eine Fichte aussieht, noch was ein Brombeerstrauch ist. Was hat sie in all der Zeit getan? Wie soll sie jemals aus diesen Vorurteilen herauskommen, dass sie ein verwöhntes Püppchen ist, wenn sie sich die einfachsten Dinge nicht merken kann? Als sie dann noch verschleppt wird und sich dort plötzlich heimischer fühlt, als in der Siedlung konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Mit wie viel Blindheit kann ein Charakter eigentlich geschlagen sein? Ihre Perspektive war zwar wichtig, um den Kontakt zu den Gefangenen nicht zu verlieren, aber eine andere Sichtweise hätte mir persönlich deutlich besser gefallen. Glass hat nach wie vor genervt. „Das ist es, was Familie bedeutet: Menschen, für die man kämpft, ohne die man nicht leben kann.“ (S. 254) Das Ende der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es wurde nicht zu schnell aufgelöst und doch war kein ewiges bekriegen nötig. Erneut habe ich das Gefühl, einen guten Abschluss einer Reihe in Händen gehalten zu haben und hoffe, dass es dabei dieses Mal auch bleibt. Ein weiteres ausschlachten einer Buchreihe ist wirklich nicht nötig und mit dem Ende des vierten Teiles kann ich wunderbar leben. FAZIT Es ist in diesem vierten Teil schön Spannung aufgekommen, es wurde gekämpft, geliebt, gelacht und getrauert. Im Vordergrund stand Freundschaft, Familie und füreinander einstehen, wenn es nötig ist. Die unterschiedlichen Sichtweisen haben mir wunderbar gefallen, der Schreibstil war angenehm und auch wenn es eine etwas geringe Seitenzahl hatte, bin ich sehr zufrieden gewesen. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen und mit Band 4 hat die „Die 100“ Reihe einen tollen Abschluss gefunden. Für alle Fans der Buchreihe eine Empfehlung, ich denke die Serienfans werden vielleicht nicht ganz so glücklich darüber sein.

Lesen Sie weiter