Leserstimmen zu
Ich will mich ja selbst lieben,

Ina Rudolph

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Schon vor einiger Zeit habe ich über die Arbeit von Byron Katie gelesen. Dabei geht es darum, negativen Überzeugung durch einen Untersuchungsprozess laufen zu lassen. Dabei stellt man sich die folgenden vier Fragen: Ist das wahr? Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? Wer wärst du ohne den Gedanken? Danach geht es darum, die Aussage umzudrehen. Die Umkehrungen sind eine Möglichkeit, das Gegenteil von dem zu erfahren, was man für wahr hält. Es können mehrere Umkehrungen gefunden werden. Ich konnte mit den Fragen und Ideen zunächst nicht viel anfangen, bis ich nun auf ein Buch gestoßen bin: „Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?“ von Ina Rudolph „Coching mit „The Work“ – Dieses Buch zeigt, wie Sie sich nicht mehr von anderen Menschen oder Umständen abhängig machen müssen und zu ihrem eigenen, wunderschönen Leben finden.“ Die Autorin stellt zunächst die Methode von Byron Katie vor und beschreibt dann anhand von 18 sehr unterschiedlichen Beispielen, wie diese in der Praxis anwendbar sind. Sie beschreibt, wie sie sich selbst und anderen durch The Work in stressigen Situationen und schmerzhaften Erlebnissen helfen konnte. Es macht Spaß, die einzelnen Geschichten zu lesen. Dabei geht es um negative Glaubenssätze, wie zum Beispiel: „Mir soll man nicht an den Karren fahren können“, „Ich muss schaffen, was ich mir vorgenommen habe“ oder „Ich muss mich erst ändern, bevor ich mich lieben kann“. Sie helfen zum einen, mehr über sich selbst und seine Gedanken herauszufinden. Immer wieder habe ich mich ertappt gefühlt. Zum anderen helfen sie, die Methode von Byron Katie besser zu verstehen und die Fragen zu verinnerlichen.

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In dem Buch "Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?" zeigt die Autorin Ina Rudolph wie man es schafft mit Problemen und Zweifeln umzugehen und sich von Menschen und verschiedenen Umständen unabhängig zu machen. Dazu beschreibt sie ihre eigenen Erlebnissen aus ihrem Alltag und ihrer Erfahrung als Coach und erzählt auch von Gesprächen mit ihren Patienten oder Freunden. In 18 Kapiteln thematisiert sie verschiedene Probleme und zeigt Wege auf, mit ihnen umzugehen. Dabei orientiert sich die Autorin an einer Methode, die "The Work" genannt wird. Bei dieser geht es darum, sich beim Auftauchen eines Problems Schritt für Schritt verschiedene Fragen zu stellen und somit sich mit den eigenen Gedanken und Sorgen näher zu beschäftigen und anschließend selbst zu einer Antwort und Lösung zu kommen. Ich muss sagen, dass ich "The Work" gar nicht kannte bevor ich das Buch gelesen habe. Mir gefällt das Prinzip der Methode jedoch echt gut und ich werde versuchen es zukünftig auch mal auszuprobieren. Insgesamt war das Buch für mich sehr informativ und hat mir neue Denkanstöße gegeben, die vor allem in Richtung Selbstreflexion und Erkenntnis darüber, was man wirklich braucht, gehen. Natürlich geht es im Buch auch um Selbstliebe und Selbstzweifeln, die jedoch auch stark mit der Reflexion der eigenen Gedanken zusammenhängen. Außerdem hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, da dieser einen das Gefühl vermittelt, direkt angesprochen zu seinen. Außerdem finde ich die Gestaltung des Covers und der Seiten im Buch sehr passend und harmonisch. Ähnliche Illustrationen, wie die des Mädchens auf dem Cover, lassen sich immer wieder im Buch finden. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne etwas über sich und Selbstreflexion lernen möchte. 

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