Leserstimmen zu
Abels Tochter

Jeffrey Archer

Kain-Serie (2)

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In „Abels Tochter“, dem zweiten Band der Kain-und-Abel-Triologie liegt der Fokus, wie man bereits am Titel sieht, auf Abel Rosnovskis Tochter Florentyna und deren Werdegang. Sie ist intelligent und ehrgeizig, hat die entsprechende monetäre Unterstützung im Rücken, so dass es nicht weiter verwundert, wenn sie am Ende ihr großes Ziel erreicht und zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt wird. Natürlich muss sie auf diesem Weg auch Rückschläge hinnehmen, und auch ihr Vater ist nicht immer mit ihren persönlichen Entscheidungen einverstanden. Besonders dann nicht, als sie sich entscheidet, Richard zu heiraten, den Sohn seines Todfeindes William Lowell Kane. Man denkt unwillkürlich an Romeo und Julia, aber im Unterschied zu Shakespeare lässt Archer zwar zu einem späteren Zeitpunkt Richard sterben, aber seine Protagonistin am Leben, so dass der Leser ihren weiteren Werdegang mit Interesse verfolgen kann. Das Positive zuerst: für Einsteiger absolut geeignet, denn die Lektüre des ersten Bandes ist nicht zwingend notwendig, werden doch in der ersten Hälfte des Romans die meisten für die Handlung relevanten Information aus „Kain und Abel“ wiederholt. Gleichzeitig ist dies aber auch eine Schwäche. Es ist ermüdend, wenn man Teil eins bereits kennt. Die zweite Hälfte hingegen nimmt dann Tempo auf, wenn Florentynas Werdegang geschildert wird: die Gründung eines eigenen Modelabels, die Übernahme der väterlichen Hotelkette, der Einstieg in die Politik – immer das große Ziel vor Augen. Die belletristische Schilderung des „political business“ und die Zielstrebigkeit einer Frau, die sich in dieser Umgebung behaupten muss, wenn sie ihre Pläne verwirklichen will, fand ich durchaus interessant und unterhaltsam zu lesen. Das Original wurde 1982 erstmals veröffentlicht und bei Heyne neu verlegt. Inwieweit inhaltlich etwas verändert wurde, kann ich, da mir die Erstauflage nicht bekannt ist, leider nicht beurteilen. Wenn nicht, hat Jeffrey Archer erstaunliche Weitsicht bewiesen. Bin ich eigentlich die Einzige, die Parallelen zu der Tochter des jetzigen US-Präsidenten sieht?

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Nachdem mir der erste Teil der Trilogie sehr gut gefallen hat, konnte ich nicht besonders lange warten auch den zweiten Teil zu verschlingen. Jeffrey Archer gehört zu meinen Lieblingsautoren und das hat sich auch durch dieses Buch nicht verändert. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und auch zur Reihe, es vermittelt Aufbruch und zeigt darauf ein Pärchen, was sich auch in der Geschichte widerspiegelt. Archer schafft es wieder von Anfang an, mich wieder in die Szene zu versetzen, ich bin sofort wieder in der Geschichte drin, ich konnte mal wieder kaum die Finger vom Buch lassen. Wir lernen nun vor allem Abels Tochter viel besser kennen, was anhand des Titels kein großes Wunder ist. Ich mochte sie auf Anhieb schon alleine wegen ihres Namens und weil sie den Ehrgeiz ihres Vaters hat. Aber auch die allgemeine Story geht weiter, die Geschäftswelt und die Geschichte der Banken kommen ebenfalls nicht zu kurz, die Mischung war wieder sehr gut gewählt. Einziger Minuspunkt war, dass der Fokus zu sehr auf der Story der Tochter lag und dadurch leider ein paar Sachen gefehlt haben. Die Längen zeitweise haben das auch noch etwas gedrückt, dadurch ging die Spannung manchmal sehr weit runter. Fazit: Im Vergleich zum ersten Band hat mir dieses Buch nicht ganz so gut gefallen. Das Augenmerk liegt, wie der Titel schon verrät sehr auf Abels Tochter und die Story weist zeitweise ordentliche Längen auf. Trotzdem war die Story wieder spannend und ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil in die Finger zu bekommen.

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Es ist der zweite Teil der Trilogie von Kain und Abel. So begeistert ich den ersten Teil gehört habe, hat mich die Fortsetzung fast so wie der erste Teil überzeugt. Es ist der Schreibstil von Jeffrey Archer, der mich immer wieder zu seinen Romanen hinzieht. Ich sollte aber zwischendurch anderes lesen oder hören, davon bin ich mittlerweile überzeugt. Für jemanden, der den ersten Teil noch nicht kennt, kann es, durch die vom Autor gewohnten Wiederholungen, als selbstständiger Roman durchgehen. Trotzdem, dass meine Begeisterung etwas abgeflacht ist, werde ich auch den dritten Band lesen. Denn man möchte ja wissen, wie es weitergeht. Wer solche Geschichten mag, die sich über Generationen hinziehen, dem kann ich auch diesen Band empfehlen. Es ist nicht langweilig, wenn man von ein paar wenigen Stellen, in dem sich die Geschichte etwas in die Länge zieht, absieht.

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So spannend wie der erste Teil war es diesesmal leider nicht, aber trotzdem wurde ich gut unterhalten. Dieses mal geht es nämlich vorwiegend um Töchterchen Florentyna deren Leben wir als leser in diesem Band verfolgen. Es geht los mit ihrer Kindheit, dort begleiten wir sie durch die schönen und auch weniger tollen Abschnitte ihres Lebens und erleben mit wie sie langsam erwachsen wird. Sie ist ein sehr ehrgeiziger Charakter der mir aber sehr glaubhaft rüberkam. Florentyna ist es gewohnt zu kämpfen und sie hat auch Fehler gemacht aus denen sie gelernt hat. Sie verbindet eine besonders feste Beziehung zu ihrem Mann, das ich persönlich super fand. Wirkt sie auf den einen an manchen Stellen vielleicht etwas kühl, so zeigt sich doch hier wie vielschichtig sie doch ist. ihr Lebensweg ist auch nicht unbedingt leicht. Ich will hier aber nicht zu viel verraten. Wie gewohnt gibt es auch in diesem Teil wieder Ausflüge in die Geschäftswelt der oberen zehn Tausend und Kriesen, Intrigen ect. Manchmal gibt es deswegen einige Längen die mir das schnelle lesen etwas erschwert haben, aber das macht nicht wirklich viel aus. Der Schreibstil ist dem Genre angepasst. Auch fand ich besonders die Charaktere toll und glaubhaft dargestellt. Mittendrin gab es für mich einige Stellen die meinen Lesefluss etwas ausgebremst haben, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt, der mich persönlich gestört hat. Man sollte in jedem Fall den ersten Band gelesen haben, auch wenn hier wirklich viel Widerholt wird. Es ist für Fans von Familiensagas wirklich lesenswert. Wobei ir der erste Teil einen Tick besser gefallen hat.

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"Abels Tochter" ist der zweite Teil der "Kain-undAbel"-Trilogie von Jeffrey Archer. Ursprünglich bereits vor fast 40 Jahren erschienen, wird sie derzeit nach einer Überarbeitung neu aufgelegt. Nachdem mich "Kain und Abel" ebenso überzeugen konnte wie die "Clifton"-Saga, habe ich dem zweiten Teil sehr entgegen gefiebert. Auf seiner Lesung in Hamburg sagte Jeffrey Archer, er wollte nie ein hochdotierter Preisträger sein, er sehe sich als "Storyteller", als Geschichtenerzähler, und dies tut er mit einer Inbrunst, die den Leser einfach mitreißen muss und auch die Komplexität der jeweiligen Geschichte erklärt. Allerdings begann "Abels Tochter" für mich mit einer Enttäuschung, denn dieses Buch wird größtenteils aus Florentynas Perspektive erzählt bzw. konzentriert sich auf Ereignisse und Handlungen, die sie direkt betreffen. Dies schließt auch den Part von ihrer Geburt bis zum Tod von Richards Vaters ein und diesen kennt man, wenn auch nicht so auf Florentyna konzentriert, bereits aus "Kain und Abel", wodurch sich im ersten Teil viele Entwicklungen für den Leser wiederholen. Ich verstehe den Sinn dahinter, hätte mir aber gewünscht, dass dieser Abschnitt deutlich kürzer gehalten worden wäre. Ein Leser, der "Kain und Abel" nicht vorher gelesen hat, braucht sich aber so keine Gedanken zu machen, irgendetwas verpasst zu haben, was Florentyna betrifft. Nachdem Abel dann auch hier verschieden ist, kommt die Geschichte in den vom Leser gewohnten Fluß und auch die von Jeffrey Archers Büchern wohlbekannte Sogwirkung ist wieder voll da. Gegen Ende, wenn es auf die entscheidende Präsidentschaftswahl zugeht, kann "Abels Tochter" spannungstechnisch sogar mit den meisten Thrillern mithalten, so atemlos wird man beim Lesen. Natürlich sind, neben den historischen und politischen Fakten, die Jeffrey Archer meisterhaft in seine Handlung zu integrieren versteht, es vor allem die Charakere, die die Bücher zu dem machen, was sie sind - so auch hier und so liebt, leidet, fiebert und erlebt man alles mit Florentyna und ihrer Familie zusammen. Vom Beginn abgesehen, hat mir "Abels Tochter" ebenso gut gefallen wie "Kain und Abel" - definitiv empfehlenswert! Für die Fortsetzung "Kains Erbe" richte ich mich mental darauf ein, auch aus Richards Perspektive noch einmal die Zeit bis zu Kains Tod mitzuerleben...

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Teil 2 der Reihe von Kain & Abel hat mir persönlich wesentlich besser gefallen, als Teil 1. Hier ging es um Florentyna. Erst dachte ich, es wird viel wiederholt aus Band 1, aber dem war nicht so. Ich konnte Florentyna aufwachsen "sehen" und habe miterlebt, was für ein aufgewecktes und ergeiziges Kind sie ist. Auch später im Erwachsenenalter ist sie sehr ehrgeizig und hat aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt und wiederholt sie nicht noch einmal. Allerdings hat sie auch Schwächen gezeigt. Machte sie einerseits realer und glaubwürdiger, andererseits war sie mir manchmal zu ehrgeizig und machte sie dann an einigen Stellen für mich nicht mehr liebenswert. Ich fand es sehr wichtig, eine Verbindung zu Florentyna aufzubauen, daher empfand ich es als nicht störend, diverse Dinge aus Teil 1 der Saga nochmal zu lesen. Ich fand es toll, liebgewonnene Charaktere, auch wenn sie schon gestorben waren, nochmal zu lesen, auch wenn sie diesmal eher die Nebenrolle gespielt haben. Was ich wirklich störend fand, waren viele Längen in diesem Buch. Ich möchte hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, denn dann würde ich unweigerlich spoilern. Es hätte an sich ein wenig eingekürzt werden können, um der Geschichte ein wenig mehr Spannung zu geben, die in meinen Augen unter den Längen doch etwas gelitten hatte. Ich für meinen Teil habe das Buch gern gelesen, weil ich mich auf Florentyna freute. Ich werde natürlich auch Band 3 der Reihe lesen. Ich glaube, man muss es als Leser mögen, dass diverse Dinge noch einmal wiederholt werden. Man muss die Figuren schon mögen und sich im Klaren sein, dass dieses Buch von Florentyna nicht dort anschließt, wo "Kain und Abel 1" aufgehört hat. Ich, für meinen Teil, kann sagen, dass ich irgendwie ein wenig damit gerechnet hatte, einiges nochmal zu lesen. Und ich denke, das wird auch in Teil 3 zu lesen sein, obwohl wir in Teil 1 ja wenig über Richard Kane erfahren haben. Mein Fazit: Das Buch wies einige Längen auf, so dass sich die Geschichte manchmal echt gezogen hat, und dennoch kann ich sagen, ich habe es gern gelesen. Lieber als Teil 1. Ich vergebe dem Buch 4 Sterne, eben wegen den Längen.

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