Leserstimmen zu
Abels Tochter

Jeffrey Archer

Kain-Serie (2)

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Klappentext: Der Gigantenkampf zwischen Abel Rosnovski und seinem Feind William Lowell Kane, den Jeffrey Archer in »Kain und Abel« schilderte, setzt sich in der nächsten Generation fort. Florentyna, die Tochter Abels, des legendären »Chicago-Barons«, ist bildschön, hochbegabt, ehrgeizig und die Erbin einer der größten Hotelketten der Welt. Wie ihr Vater geht sie ihren eigenen Weg mit eisernem Willen. Abel liebt sie abgöttisch, und sie vergöttert ihn – aber Florentyna begeht eine Todsünde: sie liebt und heiratet den Sohn seines Todfeindes. Meine Meinung: Auch der 2. Teil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielte zwischen den Jahren 1934 und 1995. Die ersten Kapitel waren eine kleine Zusammenfassung und vieles, was wir im ersten Teil erfahren haben, wurde erneut erzählt. Aber diesmal aus der Sicht von Florentyna. Ich fand es total interessant zu lesen, wie Florentyna bestimmte Momente gesehen und gefühlt hat, die wir im ersten Teil nur aus Abels oder Williams Sicht gesehen haben. Florentynas Charakter fand ich von Anfang an sehr sympathisch aber irgendwo hat sie mich doch schon sehr stark an Emma aus der Clifton-Saga erinnert. Wie auch im ersten Teil, habe ich mich im zweiten Teil wieder über Abel und William geärgert und über ihre Sturheit und ihren Stolz. Ihre Wege haben sich so oft begegnet und es kam öfter vor, dass beide sich im Laufe des Lebens geholfen haben, ohne dass der andere darüber Bescheid wusste oder es auch nur ahnen konnte. Z.B. hat Florentyna zu ihrer Taufe einen Ring erhalten und wusste ihr halbes Leben nicht, von wem er war. Kurz vor dem Tod Williams erfuhr sie, dass dieser Ring von ihm sei. Auch Abel hat sich immer gefragt, wer der großherzige Gönner sei. Aber leider kam es nie wirklich dazu, dass sich beide Männer kennenlernen und sich verstehen und sehen, wie bedeutend sie füreinander doch waren. Die letzten Kapitel haben mich aber dann doch etwas genervt. Es ging viel zu viel um Politik und ich bin nur schwer vorangekommen. Die Kapitel lasen sich meiner Meinung nach viel zu zäh. Aber vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass ich Politik nicht verstehe. Mir hat der zweite Teil sehr gefallen. Ich freue mich schon darauf, was mich im dritten und somit letzten Teil erwarten wird. Vielen Lieben Dank an das Bloggerportal und dem Heyne–Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Ich hab mich sehr gefreut.

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Florentyna ist die Tochter von Abel Rosnovski, der zu Lebzeiten seinem Spitznamen Chicago-Baron alle Ehre machte, indem er ein florierendes Hotel nach dem anderen eröffnete. Seine Tochter ist nicht minder intelligent und weiß schon mit jungen Jahren, dass sie eines Tages Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden will. Doch dann begeht Florentyna einen schwerwiegenden Fehler, den die scheinbar grenzenlose Zuneigung ihres Vaters nicht aufwiegen kann: Sie verliebt sich in den Sohn von Abels Erzfeind William Lowell Kane und heiratet ihn. Von diesem Tag an muss sie lernen fernab ihrer Privilegien zu überleben und weiterhin für ihre einstigen Träume zu kämpfen. Jeffrey Archers "Kain und Abel" war für mich dieses Jahr die Überraschung schlechthin, deshalb habe ich förmlich die Tage gezählt bis ich endlich die Fortsetzung "Abels Tochter" in den Händen halten konnte, das abermals fünf Eier von mir bekommt. Es ist zu Beginn zwar anders als erwartet und wird sicherlich auch nicht jedem zusagen, wenn man nicht darauf eingestellt ist, denn die ersten knapp 300 Seiten sind eine Art Zusammenfassung der Ereignisse des ersten Buches. Manche werden dies langweilig finden, aber ich wurde sofort wieder in den Bann des erbitterten Kampfes zweier wahrlicher Giganten hineingesogen. Es war förmlich so als würde man die Lebens- und Leidenswege des Bankiers William Lowell Kane und seinem Widersacher, dem Hotelier Abel Rosnovski, nochmal im Schnelldurchlauf erleben, indem die Geschichte aus anderen Sichtweisen erzählt wurde und die eigentliche Protagonistin Florentyna Rosnovski natürlich im Zentrum steht. Das wird natürlich durch Jeffrey Archers einmalige Erzählweise begünstigt, die es gar wie einen Film erscheinen lässt: So gibt es manchmal scheinbar abrupte Szenenwechsel, in welchen man aus einer Einstellung herauszoomt, nur um die Handlung danach aus einem anderen Blickwinkel weiterzuverfolgen. Was als unnötige Langatmigkeit gesehen werden kann, empfinde ich als wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf der Erzählung, denn - so platt es auch klingen mag - ihre Vergangenheit hat Florentyna geformt, geprägt und zu der Person gemacht, die sie heute ist. Der zweite, nunmehr gänzlich neue Abschnitt des Buches erzählt von der Gegenwart, also Florentynas Leben von 1968 an, in welchem sie ihr eigenes Modeunternehmen aufbaut, die Hotelkette ihres Vaters übernimmt, nur um sich darauf in eine politische Karriere zu stürzen. Es ist absolut bewundernswert, diese intelligente und strebsame Frau in ihrem Enthusiasmus zu begleiten, sich ein ums andere Mal in einer Männerdomäne zu behaupten, um sich ihren ehrgeizigen Wunsch, den sie bereits mit elf Jahren geäußert hatte, zu erfüllen: die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. An dieser Stelle sollte einem natürlich bewusst sein, dass der damit einhergehende Wahlkampf sowie die politischen Intrigen sehr detailliert beschrieben werden, was mir sehr gut gefallen hat, da man dadurch einen kleinen Einblick in das amerikanische Wahlsystem gewährt bekommt. Wie schon der Vorgänger hat mich "Abels Tochter" mit seinen präzise herausgearbeiteten Charakteren sowie dem Eposgefühl hellauf begeistert, was meine Vorfreude auf den abschließenden Band, "Kains Erbe", nur noch mehr anheizt.

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Nachdem der erste Teil der Kain-und-Abel-Reihe sich in der Hauptsache um William Kain und Abel Rosnovksi und ihre Schicksale drehte, widmet sich Autor Jeffrrey Archer nun, wie der Titel bereits sagt, um Abels Tochter Florentyna. Florentyna ist ein ambitioniertes Mädchen, das zu einer serh zielstrebigen jungen Frau und einer erfolgreichen Geschäftsfrau führt. Doch weil sie den falschen Mann liebt, nämlich den Sohn des Todfeinds ihres Vaters, bricht sie mit Abel und geht ihren Weg alleine. Und sie ist eine tolle Frau, die ich in jeder Haltund und Handlung nachvollziehbar und sympathisch finde. Die Liebe zu ihrem Mann ist besonders und wunderbar und zeigt, dass wahre Liebe alles überstehen kann. Mir persönlich hat dieser zweite Teil der Reihe besser gefallen als der erste Teil, vielleicht auch, weil die Proatgonisten mir näher waren als die Teils verbohrten Männer aus dem ersten Teil. Jeffrey Archer scheint in diesem Buch seinen aus der Clifton-Saga bekannten Stil gefunden zu haben. Richard Barenberg liest das Buch ganz hervorragend. Ein Hörbuch steht und fällt ja mit einem Sprecher und Barenberg macht es toll. Sehr atmospährisch, sehr mitreißend. Ich kann das Hörbuch nur empfehlen!

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