Leserstimmen zu
Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth

Die Rat-der-Neun-Reihe (1)

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Zunächst muss ich sagen, dass ich den Titel nicht so ganz nachvollziehen kann. Ja, es gibt einen Rat der Neun in diesem Buch, aber irgendwie kommt dieser so gut wie nicht vor. Warum also dieser Titel? “Gezeichnet”, der Untertitel, passt da schon deutlich besser. Hauptpersonen sind Akos und Cyra, wobei die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird. Die Autorin macht es dem Leser somit einfach, in beide Figuren einzutauchen. Akos Perspektive ist der allwissende Erzähler, Cyra verfolgen wir in der Ich-Perspektive. Ich muss tatsächlich sagen, dass dies einen Unterschied macht. Mit Cyra konnte ich mich deutlich besser identifizieren und mich besser in sie hineinfühlen, als in Akos. Cyra ist die Figur, die aus meiner Sicht, die größte Entwicklung durchmacht. Sie ist, auch wenn ihr dies von ihrem Bruder immer wieder abgesprochen wird, ein kluges Köpfchen. Fügt sie sich zunächst noch voll in das System, in das sie hinein geboren wird, so erkennt sie nach und nach, dass sie nicht mehr der Spielball ihres Bruders sein möchte. Sehr authentisch schildert die Autorin das Erwachen einer jungen Frau, die ihr ganzes Leben lang dem System gedient hat und nun anfängt zu hinterfragen und auszubrechen. Dabei schafft die Autorin es, nicht zu schnell in Cyras Wandlungen zu werden. Cyras Entwicklung ist zu jeder Zeit glaubwürdig. Sie ist die Figur, die mir am Besten gefallen hat. Akos ist das komplette Gegenteil von Cyra. Sanft und zurückhaltend kommt er daher. Auch er muss eine Wandlung durchmachen, wenn er überleben will. Ihm fällt es deutlich schwerer, denn alles, was er zu tun gewungen ist widerspricht seinen Werten. Aber auch er nimmt sich seines Schicksals an und kämpft um sich. Auch die Nebenfiguren, wie Ryzek, Cyras despotischer Bruder, oder Isae, die Kanzlerin der Nation Thuve, waren interessant und lebendig gezeichnet. Auf Isae bin ich im zweiten Band sehr gespannt. Sie ist für mich noch ein bisschen undurchsichtig, aber sie könnte eine sehr interessante Figur werden. Die Welt, in der Akos und Cyra leben zu verstehen fiel mir recht einfach. Man erhält zwar nicht allzu viele Informationen, aber ausreichend Input, um sich zurecht zu finden. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr darüber gewünscht, wie die politische Welt, der Rat der Neun, aufgebaut ist, und warum die Shotet nicht als Nation anerkannt sind. So ganz hat sich mir das nicht erschlossen. Insgesamt ist die Geschichte spannend und ich konnte ihr gut folgen. Ab und an zieht es sich ein bisschen, aber zum Glück bekommt Veronica Roth immer recht schnell wieder die Kurve und fängt den Leser wieder ein. Ich denke, dass rund 100 Seiten weniger das Buch noch etwas straffer und damit spannender gemacht hätten. Aber nun gut, so hatte man länger etwas von Akos und Cyra. Das war definitiv auch nicht schlecht. Der Schreibstil von Veronica Roth ist gewohnt bildhaft, was dieses Buch manchmal schwer zu ertragen macht. An der einen oder anderen Stelle ist es ziemlich brutal. Zum Glück führt sie diese Szenen nicht zu breit aus, sondern blendet dann doch relativ zügig wieder weg und überlässt den rest der Fantasie des Lesers. Für mich gerade noch so aushaltbar. Ich bin froh, dass Band 2 schon erschienen ist, so dass ich gleich weiterlesen kann. Ich bin gespannt, wie die Geschichte ihr Ende findet. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Zu allererst möchte ich etwas zu den Hörbuchsprecher schreiben: Das ist mein erstes Hörbuch, wo ich zwei Sprechern zuhören musste. Bei der Geschichte von Cyra und Akos ist das sehr passend. Die Sprecher sind sehr passend gewählt, Shenja Lacher und Laura Maire haben eine angenehme und klare Stimme. Ich habe das Hörbuch auf meinen langen Fahrten im Auto gehört, da ist es mir besonders wichtig den Stimmen gut zuhören zu können. Dies gelang mir bei den beiden Sprechern sehr gut. Mein Eindruck zum Hörbuch: Die Story ist ganz anders als die anderen Bücher von Veronica Roth, ich denke das ist auch der Grund warum viele nicht so gut in die Geschichte eintauchen können. Hier haben wir keine Dystopie, wie es "Die Bestimmung" vorgelegt hat. Nein die Story von Cyra und Akos spielt in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort. Mit ganz anderen Örtlichkeiten und Gegebenheiten, wir haben hier mit Stromreisen (Flugschiffen in Orbit und darüber hinaus) zu tun. Es gibt verschiedene Völker und Kulturen, wobei im Band 1 bisher nur zwei so richtig zur Geltung kommen. Bei der Stromreise lernt man noch eine andere Völkergruppe ein bisschen kennen, diese aber nicht in der Tiefe. Die Story wechselt zwischen den beiden Hauptprotagonisten, was es dem Leser leichter macht die beiden Kulturen zu verstehen. So ist das eine Volk aus dem Akos kommt, eher friedliebend doch prägt auch ihn das was geschehen ist und noch geschehen wird. Wobei Cyra mit einer Gewalt groß geworden ist, die ihr ganzes Wesen von früher Kindheit an geprägt hat. Sie wirkt unnahbar und fast schon gewalttätig. Die Charaktere lernt man im Laufe der Story sehr gut kennen, sie sind mit einer Tiefe ausgearbeitet wie man es von der Autorin gewohnt ist. Der Schreibstil ist bildhaft und umfangreich, ohne dabei langweilig zu wirken. Die gesamte Geschichte muss man auf sich wirken lassen, da sie einfach ganz anders ist. Die Story hat eine tiefe die nicht immer was für das leichte Gemüt ist, so bekommt auch die Gewalt eine wichtigen Bestandteil in der Story. Die macht die Charaktere aus, denn das wird im laufe des Buches klar. Man darf hier nicht erwarten, das alles einseitig ist - die Story ist vielschichtig wie seine Charaktere. Mein Fazit: Ein Wahnsinns Auftakt für eine Geschichte um zwei Menschen, die Sklaven ihrer Kultur zu sein scheinen. Bildgewaltige Hintergründe und eine Geschichte die den Leser begeistert. Wenn man offen für neues ist. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Von mir bekommt diese Geschichte eine Kauf- und Leseempfehlung!

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Wow!

Von: Bücherregalstory

16.03.2020

„Der Rat der Neun“ ist völlig anders als „Die Bestimmung“. Nicht schlechter aber anders. Man muss ein allerdings Sci-Fi und Fantasy mögen. Mir fiel es zunächst schwer mich mit den ganzen Namen zurecht zu finden. Bis ich wusste wer wer ist und wer wohin gehört, vergingen ein paar Kapitel. Dennoch mochte ich die Charaktere sehr. Eine die bestimmt wird durch den Fluss des Stroms. Neun Planeten, jeder anders und mit jeweils einem eigenen Volk. Mich haben die Eisblumen, die sanfte Sprache der Thuve, die Orakel und die Planetenreise der Shotet fasziniert. Die Shotet und die Thuve teilen sich den Planeten, sind sich aber über so viele Dinge uneins, dass ein Krieg unabwendbar scheint. Ryzek wurde von seinem Vater aufgestachelt und entwickelt sich zu einem eher blutrünstigen Zeitgenossen. Generell geht es nicht gerade sehr friedvoll in dem Buch zu. Blutige Kämpfe, Folter und Schmerzen gehören zur Tagesordnung. Meine liebsten Charaktere waren in diesem Buch Cyra und Akos. Cyra habe ich für ihren Kampfesmut bewundert und für ihre Stärke mit dem Schmerz zu leben, ohne davon gebrochen zu werden. Akos habe ich für seine Sanftheit, Weisheit und Beharrlichkeit geliebt. Er hat seine Prinzipien und nichts bringt ihn davon ab seinen Bruder retten zu wollen. Ich war so gebannt von dieser fremden Galaxie, dass ich irgendwie allein zurückblieb, nachdem ich es fertig gehört hatte. Ich warte jetzt auf die Fortsetzung!

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Rat der Neun – Gezeichnet von Veronica Roth ist der Auftakt eines Fantasy-Zweiteilers, der mich völlig enttäuscht hat. Noch nie ist es vorgekommen, dass ich ein Buch abgebrochen habe – bis jetzt. Fantasy in neuer Dimension… heißt es auf dem Buchrücken. Für mich war dieses Buch jedoch (zumindest bis dorthin, wo ich es gelesen habe) Fantasy in ihrer frustrierendsten und ödesten Form. Zwei Schicksale, miteinander verbunden und doch so unterschiedlich, kämpfen ums Überleben in einer Welt voller Gewalt und Rache. Klingt an sich ganz gut, doch hält die Geschichte nicht das, was man erwarten sollte. Als großer Fan der Divergent-Trilogie habe ich in diese neue Fantasy-Reihe von Veronica Roth große Hoffnungen gesetzt. Divergent war spannend, rasant, atemberaubend und absolut genial. Der Rat der Neun – Gezeichnet war für mich leider das genaue Gegenteil davon. Irgendwann, ungefähr auf Seite 250 und nach einem Drittel des Buches, musste ich mich entscheiden: Investiere ich nun weitere wertvolle Stunden in eine Geschichte, die immer noch kein Ziel hat, die einfach keine Fahrt aufnimmt und die immer nur um sich selbst kreist, oder breche ich tatsächlich zum ersten Mal ein Buch ab? Ich habe mich für Letzteres entschieden und fühle mich gut dabei. Meistens gebe ich schlechten Geschichten noch bis zum Ende Zeit, das Ruder noch herumzureißen, und doch gut zu werden. Das zeigt, dass ich nicht so schnell die Hoffnung aufgebe. Doch bei Rat der Neun – Gezeichnet habe ich diese Hoffnung aufgeben müssen. Das tut mir sehr leid und ich lasse mich gerne von den begeisterten Lesern (die es durchaus laut Rezensionen gibt) eines Besseren belehren. Doch für mich hat sich die Geschichte einfach zu langsam entfaltet, die Charaktere und ihr Absichten waren zu lieblos entworfen und sie steuerte auf keinen ersichtlichen und spannenden Höhepunkt zu. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren: Cyra, ist die Schwester des tyrannischen Herrschers Ryzek. Akos, stammt von einem verfeindeten Volk ab und wurde von Ryzek verschleppt, um die Schmerzen seiner Schwester Cyra zu lindern und ihm dabei zu helfen, die Orakel des Universums aufzuspüren und die Weltherrschaft an sich zu reißen. An sich gefallen mir Perspektivwechsel zwischen den Figuren immer sehr gut. Allerdings kam hier hinzu, dass sich das Buch in verschiedene Teile gliedert und mindestens einmal in der Zeit gesprungen wurde, was ich ziemlich verwirrend fand. Aus der Sicht von Cyra waren teilweise Dinge schon längst geschehen und gehörten der Vergangenheit an. Dann gab es einen Zeitsprung und Akos hat dieselben Geschehnisse noch einmal aus seiner Sicht geschildert. Es wurde also nicht linear erzählt, was die ohnehin schon sehr gemächliche Story noch langweiliger gemacht hat. Die Figuren von Cyra und Akos hätten jedoch noch interessanter sein können. So können beide eigentlich weder mit- noch ohne einander leben. Aber auch hier hätte ich mir mehr gewünscht, dass die Gefühle der Figuren deutlicher werden, dass sie sich zuerst hassen, dann eine Freundschaft und schließlich echte, tiefgreifende Gefühle füreinander entwickelt. Hingegen begnügt sich Veronica Roth auch hier mit oberflächlichen Beschreibungen und lässt meiner Meinung nach wichtige Zeitabschnitte, die für die Entwicklung der Beziehung bedeutsam wären, komplett unangesprochen. So heißt es oft nur, dass Wochen vergangen sind, aber als Leser erfährt man nicht, was in diesen Wochen geschah, um die Figuren näher kennenzulernen. Was empfinden beispielsweise beide dabei, auf einmal auf engstem Raum zusammenleben zu müssen? Welche Absichten haben beide? Welche Ziele verfolgen sie? Das bleibt alles unangesprochen, weshalb natürlich auch kaum Spannung aufkam. Sehr schade! Auch haben mich beim Lesen die ständigen Wiederholungen der Qualen, die Cyra aufgrund ihrer Stromschatten leidet, die sie unter der Haut trägt, sehr ermüdend. Ich konnte es nicht zum 200sten Mal lesen, dass sich die Schatten zurückziehen, dann wieder auf der Haut zeigen, dass alle ihr ängstliche Blicke zuwerfen und Cyra zwar leidet, aber demjenigen, der ihr das Leid verursacht, ihrem Bruder, keine gewaltige Strom-Abreibung verpasst. Irgendwie hat mir dadurch das ganze Konzept von Cyras Figur nicht gefallen, wodurch sie mir irgendwann richtig auf die Nerven ging. Von Akos hätte ich gerne mehr gelesen, denn mit ihm hat man Mitleid und hofft, dass alles noch ein gutes Ende finden wird (was ich nun nie erfahren werde). Trotzdem haben mich beide Figuren nicht so gepackt, bzw. so enttäuscht, dass ich wirklich nicht mehr weiterlesen wollte. Des Weiteren fand ich die Beschreibungen des Settings sehr dürftig. Ein Planet im Universum, auf dem ein riesiger Herrschersitz zum Gefängnis unserer Hauptfiguren wird, ist das einzige, was ich jetzt noch vom Schauplatz wiedergeben kann. Es wurde keine Atmosphäre entworfen, der ich gerne länger beigewohnt hätte. https://pantaubooks.wordpress.com/

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Rezension zu „Rat der Neun - Gezeichnet“ von Veronica Roth - Hörbuch Inhalt: In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören … Meine Meinung: Ich habe das Buch, als Hörbuch gehört. Gesprochen wurde es von Laura Maire und Shenja Lacher, mit einer Dauer von insgesamt 964 Minuten. Leider hat es ziemlich lange gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen bin und überhaupt wusste wer denn jetzt eigentlich wer ist. Die Protagonisten haben allesamt nicht allzu alltägliche Namen und es gibt eine Menge Menschen, die im Buch eine Rolle spielen. Als ich dann aber wirklich im Buch war, war ich begeistert. Eine spannende Geschichte, in einer faszinierenden Welt. Ich mochte die beiden Hauptprotagonisten Cyra und Akos gerne und konnte mich in beide hineinversetzen. Das Buch wird aus Sichtweise der beiden geschrieben, ich persönlich fand die Kapitel aus Cyras Sicht übersichtlicher und verständlicher, was eventuell an den Sprechern lag. Der Strom oder die Gabe fand ich im Buch sehr spannend und hatte ich bisher so noch nie gelesen oder gehört. Leider wurde mir über diese spezielle Gabe die jeder Mensch besitzt zu wenig erklärt bzw. erläutert. Oder dies geschah ganz am Anfang des Buchs und ich habe es deshalb nicht so wirklich verstanden. Zwischendurch hatte ich immer wieder Verständnisprobleme, bzw. wusste nicht so recht, was eigentlich genau passiert. Dennoch war die Spannung immer vorhanden und ich wollte wissen was aus Cyra, Akos und Ryzek wird. Das Ende war relativ offen, jedoch nicht ein riesiger Cliffhanger, das man den zweiten Band unbedingt lesen muss. Fazit: Ein spannendes Hörbuch, über eine faszinierende Gabe, mit sehr tollen Protagonisten. Teilweise etwas brutal und für mich ein wahnsinnig schwieriger Beginn, der sich leider sehr weit gezogen hat. Deshalb hatte ich große Verständnisprobleme und kann dem Buch leider nur 3 von 5 Sternen geben.

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Jeder Mensch ist auf irgendeine Weise besonders, sie erhalten durch den "Strom" gaben. Die Orakel sehen Schicksale, aber nur manche Familien werden mit diesen Schicksalen "gesegnet". Akos Mutter ist eines dieser Orakel, er und sein Bruder haben ein solches Schicksal, diese sind unausweichlich. Diesen bestimmten Personen darf ihre Zukunft nicht verraten werden. Jedoch gibt es auch andere, die nicht auf solche Regeln achten, sowie der Herrscher des verfeindeten Volkes, welcher seinem Sohn sein Schicksal offenbarte. Dieser trifft daraufhin Maßnahmen, um sein Schicksal zu verhindern und das auf Akos kosten. . Ein echt tolles Buch!! 4 von 5 Sterne 😍❤ . .

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◆COVER◆ Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Die Farben und die Gestaltung sind toll und wirklich ansprechend. ABER: Vielleicht ist ja auch irgendwas an mir vorbei gegangen, doch ich finde, das Cover steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches. Allerdings vermute ich mal, dass es hier eindeutig m Titel liegt, den ich im übrigen auch völlig unpassend gewählt finde. Der englische Titel ist "Carve the Mark". Das bedeutet soviel wie: eine Markierung einritzen. Und DAS macht im Zusammenhand mit dem Titel wesentlich mehr Sinn, wenn man die Verbindung zum Inhalt herstellt. ◆MEINE MEINUNG◆ Um gleich mal das Thema Titel und Cover wieder aufzugreifen: Ja "Rat der Neun" könnte irgendwie zu dem Buch passen, da wir hier eine Handlung in einer Galaxie haben, die von einem Rat der Neun geleitet bzw. regiert wird. Von denen bekommt aber so gut wie gar nicht mit. Also wäre schonmal ein anderer Titel für das Buch wesentlich sinnvoller gewesen. Die Übersetzung des englischen Titels macht wesentlich mehr Sinn, denn wir haben hier im Zentrum der Handlung unter anderem ein Volk (die Shotet), welche sich Tötungsmale in die Haut des Unterarms einritzen! Und wenn man dann dazu das Cover betrachtet, könnte man mit sehr viel Fantasie diese Tötungsmale erkennen! Aber ich gebe zu, dass mich das irgendwie alles aufregt. Jetzt muss ich als Leserin mich eingehen mit englischen Titeln und Übersetzungen rum schlagen, nur um endlich einen Sinn im Cover zu erkennen? Kann ja nun eigentlich nicht Sinn der Sache sein - sry Blanvalet, aber was ihr euch dabei gedacht habe verstehe ich nun wirklich nicht! Gut kommen wir mal zurück zum Buch bzw. zum Inhalt an sich. Die Geschichte ist aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: die von Cyra und die von Akos. Sie entstammen zwei völlig verschiedenen und verfeindeten Völkern, die sich einen Planeten teilen. Und da kommen wir auch schon zu Punkt eins auf meiner Meckerliste: Die erschaffene Welt! Die erschaffene Welt Veronica Roth hat sich die Mühe gemacht für ihre Dilogie ein komplettes Universum zu erschaffen. Inklusive Planeten, merkwürdiger Pflanzen, einer gottähnlichen Macht (dem Strom), komischen Sitten und Gebräuchen usw. usw. Vorne im Buch findet man eine Karte bzw. eine Übersicht dieses Universums und hinten nochmal eine Art Lexika, wo einige Dinge erläutert werden, zum Beispiel was genau Rauschblumen sind. Doch ich hatte ehrlich das Gefühlt, dass sie sich entweder nicht die Zeit genommen hat, ihre neue Welt genau zu erklären oder es einfach nicht wollte. Dass man am Anfang einer neuen Geschichte im Fantasy/Sci-Fi Genre immer etwas zu tun hat, um sich rein zu finden, empfinde ich als normal. Dass man aber nach ca. 3/4 sich immer noch nicht wirklich in die Geschichte und Welt eingefühlt hat, weil man es als unvollständig empfindet ist meiner Meinung nach dann doch nicht mehr normal. Und genau so ging es mir mit Rat der Neun. Vielleicht aber auch weil ich die ganze Zeit auf den Auftritt besagten Rates gewartet habe. Der Schreibstil Mal wieder losgelöst vom geschriebenen Inhalt fand ich ihn einfach großartig! alles andere hätte mich bei Veronica Roth allerdings auch verwundert. Ich war bereits von der Trilogie zu "Die Bestimmung" begeistert von ihr. Und auch hier hat sie mich wieder nicht enttäuscht. Sie hat eine Fähigkeit mir Worten zu jonglieren und zu spielen, die ihres gleichen sucht. Alles in Allem... ...kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch nicht wirklich mitgerissen hat. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten mich in der Geschichte zu orientieren, mich zurecht zu finden. Sie hat mich aber auch nicht wirklich mitgerissen. Ich fand es ok, die Idee fand ich auch ganz nett. Aber eben mehr auch nicht.

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Ich muss zugeben, dass ich bisher kein großer Fan von Frau Roth war. Die Bestimmung war nämlich nicht so meine Reihe. Der Rat der Neun allerdings, hat mich beeindruckt. Schon das Worldbuilding ist super, denn die Handlung spielt in einer Galaxie mit verschiedenen Planeten. Auch die Charaktere konnten mich größtenteils überzeugen, denn niemand war perfekt. Die Protagonistin wird von inneren Zweifeln geplant, was wirklich realistisch ist, da sie wirklich darunter leidet, anderen Schaden zuzufügen. Die Liebesgeschichte ist dezent und nicht überkitscht, was ich ziemlich gut fand. Ich habe lediglich etwas Zeit gebraucht um rein zukommen, weil der Schreibstil, die Geschichte und die Welten sehr komplex sind. Aber trotzdem absolut empfehlenswert!

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