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Veronica Roth: Rat der Neun - Gezeichnet

Rat der Neun - Gezeichnet Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16498-3

Erschienen: 17.01.2017
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Abtauchen in fremde Galaxien...

Von: Pink Mai Books Datum : 01.08.2017

www.pinkmaibooks.de

Der Inhalt:
Jeder Mensch besitzt eine besondere Gabe, welche Einfluss auf die Zukunft einer Person hat. Manch einer hat sogar ein ihm voraus bestimmtes Schicksal.. doch nicht immer ist dies ein Segen.

Cyra lebt am Hofe ihres Bruders - dem Tyrann und Herrscher der Shotet. Ihre Gabe ist seine Waffe. 

Akos und sein Bruder aus Thuve wurden von den Shotet verschleppt und an deren Hof gebracht. Doch Akos hat nicht vor zu bleiben und setzt so alles daran, sich und seinen Bruder zu retten. So lernt er Cyra kennen und schon bald müssen sie sich entscheiden - sich gegenseitig helfen oder einander zerstören. 


Rezension:
Was mich als erstes auf das Buch hat aufmerksam gemacht hat ist wohl das Cover. Ich finde es einfach wunderschön und nun da ich den Inhalt kenne, passt es wirklich sehr gut zum Inhalt. Im Original heißt das Buch übrigens "Carve the Mark" und dieser Titel passt einfach so viel besser. Der Deutsche Titel ist einfach unpassend. Ja es gibt einen Rat der Neun, aber der wird nur am Rande erwähnt. 
(Das Cover hat keinen Einfluss auf meine Wertung.)

Nun zunächst einmal muss ich sagen, dass ich recht unvoreingenommen an das Buch herangegangen bin. Erst nachdem ich es gelesen hatte, habe ich bemerkt wie umstritten dieses Buch ist. Aber ich muss sagen: Ich liebe es! 
Die Welt die Veronica Roth erschaffen hat ist einfach fantastisch und so unglaublich detailreich. Ich liebe es wie sie so viele Völker und Planeten entwickelt hat, Kulturen und Religionen. Die Idee mit dem Strom, den Gaben und den Schicksalen finde ich richtig gelungen! 
Ich bin ja sonst kein riesen SciFi Fan aber ich finde es mischt sich hier so wunderbar mit dem Genre der Fantasy, dass es mich gar nicht weiter gestört hat. Alleine für diese wirklich interessante Welt lohnt es sich das Buch zu lesen - und man möchte sofort in die Galaxie reisen und all die bunten Planeten bestaunen. 

„Schrecklich. War das Leben schrecklich? Ich hatte dafür nie ein Wort gehabt. Schmerz führt dazu, dass Zeit in kleine Stücke zerbrach. Ich dachte immer nur an die nächste Minute, die nächste Stunde. Es gab nicht genug Raum in meinem Verstand, um all diese Teile zusammenzusetzen, um Worte zu finden, mit denen sich das Ganze umschreiben ließe.“

Die Idee der Handlung ist grundlegend nicht ganz neu aber eben durch das Ganze drumherum wird es super eingearbeitet. Ich mag die Idee der Gaben, welche auf einen als Person abgestimmt sind. Sie passen zu den Menschen und sind nicht einfach irgendwie. Dadurch gibt es viele individuelle Charaktere. 

Inhaltlich konnte mich das Buch direkt fesseln, obwohl ich zu Beginn die Namen und ihre Rolle notiert habe, da sie doch sehr fremd klingen und man da erst mal durchblicken muss. So gibt es neben Akos und Cyra noch Eijeh, Ryzek, Ylira, Kalmev oder auch Zyvo. Alles sehr spezielle Namen die aber einfach super in das Setting passen. Normale englisch klingende Namen würden gar nicht passen. Mit der Zeit habe ich dann aber meine Liste nicht mehr gebraucht. Das war nur so in den ersten 2-3 Kapiteln, dann habe ich verstanden wer nun wer ist. Obwohl es Spaß gemacht hat die Liste zu erstellen.

Die Geschichte selber ist nicht rasant, voller Action. Es entwickelt sich alles etwas langsamer, was ich aber realistisch und angemessen fand. Man hat Zeit die Charaktere und ihr wahres Ich kennen zu lernen, bevor man das Ende des Buches erreicht. Zumal ich die Charaktere hier sehr interessant fand.
Cyra hat Schwächen und ist nicht die perfekte Heldin. Sie ist die Waffe ihres Bruders und muss als solche auch töten. Sie wird von vielen Selbstzweifeln – wenn nicht gar Selbsthass geplagt und doch ist sie einem sympathisch. In ihre steckt so viel mehr als man im ersten Moment erwartet und ihre Entwicklung im Laufe des Buches finde ich wirklich toll. Während ich Akos zu Beginn nicht richtig einschätzen konnte und immer dachte, da müsse noch was kommen. Dabei weiß man recht viel über Akos, wird aber eben so wie Cyra nicht direkt schlau aus ihm. Doch mit der Zeit schließt man auch ihn in sein Herz. Er ist ein friedliebender Mensch der viel durchmacht und so seine Ecken und Kanten hat. 
Interessanterweise hat mir der Charakter des Ryzek sehr gefallen. Er ist der Böse der Geschichte – ungewollt. Ich glaube eine Geschichte über ihn würde ich glatt lesen. Ein grausamer Herrscher wider Willen. 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Sehr flüssig, schnell zu lesen aber eben auch sehr detailreich. Denke das ich mir dadurch all die fremden und fiktiven Dinge so wunderbar vorstellen kann. Veronica Roth zieht den Leser in ihren Bann und schafft es Spannung da aufzubauen wo es nötig ist, aber auch Trost zu spenden, wenn man als Leser mal welchen braucht. Sie lässt einen nicht an einem Herzinfarkt sterben, aber schafft es mit wenigen Worten einen zum weiterlesen zu animieren.

Das Ende des Buch fand ich schön und traurig zugleich. Es ist kein riesen Cliffhanger, sondern eher ein ruhiges Ende. Dennoch kann man definitiv sehen, dass ein Band 2 kommen wird. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Ich hoffe, dass ich es bald erfahren werde! 

Fazit:
Ich liebe dieses Buch und daher wird es definitiv in die Kategorie „Must Read“ fallen. Diese wunderbare Welt die Veronica Roth erschaffen hat ist einfach wunderbar. Man fühlt sich heimisch und fremd zugleich. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Namen, Planeten, Kulturen und auch der Schreibstil. Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und viel zu oft musste ich um sie bangen. Die Idee mit den Fähigkeiten bzw. den Gaben finde ich richtig gut und auch schön ausgearbeitet. Eine Welt die ich gerne mal persönlich kennen lernen möchte. 

Ich lege allen das Buch ans Herz die eine Mischung aus SciFi, Fantasy und einen Hauch von Liebesgeschichte. Es hat ein wenig was Romeo und Julia mäßiges. Auch wer gerne Bücher liest in denen besondere Fähigkeiten und Kämpfe vorkommen, würde dieses Buch mit Sicherheit mögen. Allerdings darf man keine Fähigkeiten wie in „die Rote Königin“ erwarten. Sie sind viel persönlicher und individueller auf die Charaktere angepasst – was sie nicht weniger interessant macht. 

Geniales Sci-Fi von Bestsellerautorin Veronica Roth

Von: Josia Jourdan Datum : 24.07.2017

josiajourdan.ch/wordpress/

Rezension
Planeten, Galaxien und Lebensgaben.
Spiegel-Bestsellerautorin Veronica Roth hat in ihrem neuen Roman eine Science Fiction geladene Welt erfunden. Inmitten dieser Galaxie ist der Planet Thuve. Regiert von der Nation der Thuvesi. Doch ein zweites Volk lebt auf dem Planet; die Shotet. Eine nicht anerkannte Nation, welche für ihre Rechte kämpft. Ihr Herrscher Ryzek ist blutrünstig und brutal. Er entführt Akos und seinen Bruder. Akos wird in die Dienste der gefürchteten Schwester von Ryzek gestellt. Cyra kann anderen Menschen mit einer einfachen Berührung schreckliche Schmerzen zubereiten. Die beiden verbringen den ganzen Tag miteinander und so kommt es dazu, dass sie sich anfreunden.
Die Handlung begeisterte mich ab der ersten Seite. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei Menschen, welche eigentlich Feinde sein sollten. Ebenso die Problematik mit Cyras Bruder Ryzek. Einem diktatorischen, brutalen Herrscher, welcher sein Volk schlecht behandelt, faszinierte mich. Das Volk wehrt sich und Rebellen wollen den Herrscher der Shotet vom Thron stossen. Wird Cyra sich ihnen anschliessen und ihren eigenen Bruder umbringen oder wird sie ihn im Kampf gegen die Aufständischen unterstützen? Als Leser wird man mitten in die Geschehnisse hineingerissen und wird Heute von Hinrichtungen, Anschlägen und Folter. Nichts für schwache Nerven, aber allemal genial und fesselnd.
Veronica Roth erzählt uns die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen aus der Ich-Perspektive von Cyra, als auch aus der Ezählperspektive aus Akos Sicht. Eine interessante Schreibweise, welche ich so noch nie in einem Buch gelesen habe. Diese Schreibweise ermöglicht uns Einblicke in die Emotionen der Protagonisten zu geben, gleichzeitig aber auch einen objektiven Einblick auf das Geschehen zu zeigen. Die Autorin der «Bestimmungs Trilogie» überzeugt mit auch in ihrem neuesten Werk wieder mit ihrem ausdrucksstarken, einzigartigen Schreibstil.

Fazit
In ihrem neuen Roman «Der Rat der Neun» überzeugt mich Veronica Roth mit einer brutalen, komplexen und eindrucksvollen Sci-Fi Welt. Liebe, Intrigen und Aufstände ergeben eine komplexe Geschichte rund um die zwei Protagonisten. Beide überzeugen mit ihrer menschlichen und fehlerhaften Art. Die Handlung begeisterte mich ebenfalls und ich bin schon ganz gespannt auf den finalen Band, welcher 2018 erscheinen wird.
«Der Rat der Neun» ist meiner Meinung nach ein genialer und fesselnder Science Fiction Roman erhält deshalb von mir verdiente ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne. Eine Empfehlung an alle Fans von Andreas Eschbach, der Bestimmungs Trilogie und allen Sci-Fi Fanatikern. Für mich mein bisheriges Highlight in der Kategorie Sci-Fi im 2017.

Braucht etwas Zeit

Von: CasusAngelus Datum : 17.07.2017

casusangelus.blogspot.de

Inhalt:
Akos ist der zweite Sohn des Orakels von Thuve und mit einem Schicksal bedacht, dass er noch nicht kennt. Eines Tages wird er gemeinsam mit seinem Bruder von den Shotet, die denselben Planeten bewohnen, entführt. Ryzek, der Anführer der Shotet, möchte die beiden benutzen, um den Shotet zu Macht und Ansehen zu verhelfen, so dass sie vom Hohen Rat als eigene Nation anerkannt wird. Seine Schwester Cyra ist sein größtes Druckmittel, denn mit ihrer Lebensgabe kann sie jedem, den sie berührt, unfassbare Schmerzen bereiten. Doch bald erkennt Akos, dass Cyra mehr ist, als nur das Folterwerkzeug ihres Bruders.

Meine Meinung:
"Rat der Neun - Gezeichnet" ist der Auftakt zu Veronica Roth neuer Science Fiction Reihe. Da mir ihre Bestimmungs-Trilogie schon gut gefallen hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf das neue Buch. Der 600 Seiten dicke Wälzer mag vielleicht auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch es lohnt sich, wenn man erstmal den Anfang gemeistert hat.

Denn der Anfang des Buches ist erstmal ziemlich verwirrend. Es werden so viele Namen genannt und dabei zunächst kaum etwas über die Welt verraten, außer dass, was man aus der Karte im Buch erkennen kann. Nämlich dass es neun große Planeten in der Galaxie gibt, in der Akos und Cyra leben, und einen Hohen Rat, der die Entscheidungen für alle trifft. Zwischendurch wird nur mal erwähnt, dass es Orakel gibt, die für bestimmte Personen Schicksale erkennen, und jeder eine Lebensgabe hat, die sich im Laufe der Jugend entwickelt, aber Hintergründe gibt es anfangs noch nicht. Dazu kam noch, dass am Anfang immer mal wieder in der Zeit gesprungen wird, so dass man ein wenig den Überblick verliert, was gerade Gegenwart und was Rückblende ist. Doch nach den ersten 50 bis 100 Seiten legt sich das zum Glück wieder, so dass einem Eintauchen in die Welt nichts mehr im Wege steht und man der Geschichte mit Spannung folgen kann.

Auch wenn die Welt, die Veronica Roth hier aufbaut, neun bewohnte Planeten umfasst, bleiben wir die meiste Zeit nur auf einem, Thuve, doch dieser ist gleich von zwei Völkern bewohnt, den Thuvesi, die offiziell vom Hohen Rat als Nation anerkannt sind, und den Shotet, denen dies bisher verwehrt blieb. Dass kein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden Völkern besteht, ist verständlich. Unterstützt wird das noch dadurch, dass sich beide extrem unterscheiden. Thuvesi ist ein friedliebendes Volk, wohingegen Shotet auf den ersten Blick eher brutal wirkt. Doch nach und nach erhaschen wir gemeinsam mit Akos einen Blick hinter die Kulissen und beginnen die Traditionen der Shotet, und damit auch Cyra selbst, zu verstehen.

Erzählt wird das Buch abwechselnd aus Cyras und Akos Sichtweise, so dass man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann. Da sich beide nicht wirklich über den Weg trauen, aber miteinander auskommen müssen, fand ich es gut, dass man hier nicht auf eine Perspektive beschränkt war.

Cyra ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Durch ihre Lebensgabe, jedem den sie berührt, Schmerzen zu bereiten, wirkt sie auf den ersten Blick ziemlich grausam. Das wird natürlich noch dadurch unterstützt, dass ihr Bruder sie als sein Folterwerkzeug benutzt. Doch man entdeckt schnell, dass mehr dahinter steckt, dass sie ihre Gabe aus tiefster Seele hasst und eigentlich gar nicht so sein will. Akos war wesentlich durchschaubarer. Er ist sehr loyal, besonders seiner Familie gegenüber, und hat auch nach der langen Gefangenschaft immer noch nicht aufgegeben, sondern versucht weiter, sich und seinen Bruder zu retten. Und auch, wenn er schnell merkt, dass Cyra ihr bisheriges Leben nicht sonderlich mag, ist er sich nicht sicher, ob er ihr wirklich vertrauen kann.

Fazit:
Veronica Roth' neuer Roman "Rat der Neun - Gezeichnet" baut, nach einigen anfänglichen Verwirrungen, eine tolle Welt auf und erzählt eine spannende Geschichte von zwei verfeindeten Völkern. Ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Teil weiter geht und vergebe 4 von 5 Muscheln.

Ein gelungener Fantasyroman mit tollen Charakteren !

Von: Sophie von herzgespenster Datum : 14.07.2017

herzgespenster.blogspot.de

Meine Meinung

Ich habe »Die Bestimmung« von Veronica Roth noch nicht gelesen. Dennoch war ich sehr interessiert ihr neues Buch zu lesen, weil mir die Filme zu »Die Bestimmung« immer sehr gut gefallen haben.
Der Beginn des Buches hat mich leider regelrecht in eine Leseflaute getrieben. Ich konnte am Anfang nicht viel mit den vielen verschiedenen Namen anfangen, da mich diese verwirrt haben und ich zunächst zu den Namen kein Geschlecht zuordnen konnte. Dadurch habe ich das Buch nicht an einem Stück gelesen, weil ich mich immer wieder aufraffen musste es zu lesen. Als ich dann weitergelesen habe, habe ich jedoch gemerkt, dass sich meine Überwindung gelohnt hat, weil mich das Buch, ab ungefähr Seite 150, richtig fesseln konnte. Deshalb würde ich jedem den Tipp geben das Buch auf jeden Fall weiterzulesen.
Das Buch wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, nämlich aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Cyra und Akos. Beide Charaktere leben in verfeindeten Welten der Galaxie, da Akos aus Thuve stammt, während Cyra die Schwester des Herrschers von Shotet ist. Dennoch kreuzen sich die beiden Lebenswelten, wenn auch nicht freiwillig.
Ich fand es sehr interessant, wie sich die beiden Charaktere im Laufe der Handlung entwickelt haben. Hier hat es mir vorallem gut gefallen, dass man durch die Geschichte der beiden Charaktere lernen konnte, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint und, dass man sich zunächst mit Menschen auseinandersetzen sollte, bevor man über sie urteilt. Veronica Roth hat somit mit Vorurteilen gearbeitet, die jedoch nach und nach entschlüsselt wurden.
Außerdem hat es die Autorin geschafft sehr gut ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen, die einem im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen sind.
Mir ist aufgefallen, dass Veronica Roth mit zwei verschiedenen Erzählperspektiven arbeitet. Während in Kapiteln, die aus Cyras Sicht erzählt werden, die Ich-Perspektive genutzt wird, nutzt Roth in den Kapiteln aus Akos Sicht eine personale Erzählweise. Dadurch konnte man zwar Akos Handlungen nachvollziehen, hat aber einen weniger intensiven Einblick in seine Gefühlswelt bekommen. Deshalb erschien es mir, dass eher Cyra die Protagonistin des Buches ist, weil eine Identifikation mit ihr leichter fiel.
Die Handlung der Geschichte war besonders zum Schluss sehr spannend. Dennoch wusste ich zwischendurch nicht genau worauf die Geschichte abzielt und hinaus möchte. Außerdem fand ich die erschaffene Galaxie in diesem Buch wirklich sehr interessant. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass man mehr über sie erfahren hätte. Deshalb fiel es mir manchmal schwer mir Dinge wie die Planetenreise, den Rat der Neun oder die anderen Planeten richtig vorzustellen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Verflechtungen und die Entstehung dieser Welt deutlicher geworden wären. Außerdem habe ich mich gefragt was es mit dem Rat der Neun auf sich hat. Dieser wird im gesamten Buch nämlich nicht wirklich thematisiert. Ich hoffe, dass dies im zweiten Buch geschieht, da ich sonst den Titel dieser Reihe fragwürdig finde. Des Weiteren hat mir die äußerliche Beschreibung der Charaktere etwas gefehlt. Während Akos des Öfteren beschrieben wurde, hat man über das Äußere der anderen Charaktere nur wenig erfahren.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich das Cover und die Kapitelgestaltung in diesem Buch wunderschön finde.

Fazit

Zusammenfassend hat mir das Buch dennoch sehr gut gefallen, weil es mich nach der Überwindung der ersten zähen Seiten doch noch gepackt hat. Besonders haben mir hierbei die Charaktere, die Fantasyelemente und der Schreibstil gefallen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nicht vor etwas brutaleren Szenen zurückschreckt und gerne Fantasy liest. Deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen und freue mich schon auf Teil zwei.

Rat der Neun - Gezeichnet - Veronica Roth

Von: allys booksession Datum : 02.07.2017

https://allysbooksession.blogspot.de/

Veronica Roth hatte ja bereits die "Die Bestimmung"-Trilogie geschrieben und nachdem mich der erste Teil absolut begeistert, Band 2 dann nur noch so lala war und der dritte Teil eines der schlechtesten Bücher war, die ich je gelesen hatte - da war ich natürlich sehr gespannt auf ihr neustes Werk, aber ehrlich gesagt auch etwas skeptisch.
"Rat der Neun - Gezeichnet" wurde mir freundlicherweise vom cbt-Verlag und dem Bloggerportal als Rezensionsexemplar zugeschickt.

Der Start in das Buch war meiner Meinung nach nicht unbedingt ideal; es ist in mehrere Teile unterteilt, wobei der erste Teil zu einer Zeit spielt, in der man Akos, einen der beiden Protagonisten, als Kind erlebt. Im Nachhinein betrachtet war diese Art der Einleitung sehr gut gemacht und lieferte eine gute Basis für die Geschichte, mir persönlich war dieser Einstieg aber zu zäh und nicht wirklich spannend, sodass ich das Buch nach diesen ersten 50 Seiten erst einmal zur Seite gelegt hatte. Dass das eine schlechte Entscheidung war, habe ich dann aber recht bald begriffen, als ich dann mal weitergelesen hatte, denn schon bald konnte mich die Geschichte, die Veronica Roth hier entspinnt, richtig fesseln.

"Rat der Neun - Gezeichnet" wird aus den Perspektiven von Cyra und Akos erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten - Cyra, die Schwester des mächtigen Tyrannen, und Akos, dessen Gefangener. Als die Beiden aufeinander treffen, kommt es zu einer sehr interessanten Kollision von "zwei Welten", denn Akos gehörte vor seiner Gefangennahme dem Volk Thuve an, während Cyra aus dem der Shotet stammt. Zu sehen, wie diese beiden Kulturen kollidieren und durch den Austausch zwischen den Protagonisten auch mehr darüber zu erfahren, hat mir gut gefallen, vor Allem, da die Autorin hier viel mit Vorurteilen und gefestigten Meinungen gearbeitet hat, die sich in der Realität nicht immer so darstellten, wie man das erwartet hätte. Dabei ist deutlich geworden, dass es immer zwei Seiten einer Münze gibt, zwei verschiedenen Ansichten auf geschehene Dinge und wie wichtig es ist, sich darüber auszutauschen, anstatt nur auf das zu vertrauen, was von Anderen behauptet wird.
Auch die beiden Protagonisten fand ich super gemacht - Cyra, die taffe, kämpferische junge Frau, die in einem kalten Haushalt aufgewachsen ist und sich ihr Leben lang verstellen musste, sodass dies zu einer Art Automatismus für sie geworden ist, und Akos, der Gefangene, der gegen die Verbundenheit gegenüber seiner Familie nicht ankommt und dabei alles hinterfragen muss, was er je zu wissen geglaubt hat.

Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.
Zunächst einmal ist es Veronica Roth gelungen, eine sehr einzigartige Weltraum-Welt mit verschiedenen Völkern, die auf unterschiedlichen Planeten leben, zu erschaffen - regiert durch den "Rat der Neun", der der deutschen Ausgabe ihren Namen verliehen hat. Das ist aber auch schon so ziemlich alles, was man darüber weiß. Insgesamt hätten ein paar mehr Details über die Welt, das Regierungssystem und die verschiedenen Völker nicht geschadet, denn es wurde immer mit den Namen der Völker und Planeten um sich geworfen, aber wirkliche Informationen darüber gab es nicht. Hoffentlich ändert sich das im zweiten und letzten Teil der Dilogie.

Zudem hatte die Story zwar schon einen roten Faden, aber auch jede Menge Handlung außerhalb dieses Hauptstrangs, der eigentlich erst gegen Ende richtig zum tragen kam. Dadurch fehlte zwischendurch die Spannung und an manchen Stellen fragte ich mich, wohin das alles führen sollte. Gegen Ende führte die Autorin dann aber alles mehr oder weniger zusammen und ließ das Buch auch mit einem nicht unbedingt sehr spannendem, aber doch interessanten Cliffhanger enden.

Das größte Problem, das viele sehen, ist, dass das Buch rassistische Züge hat. So wird das kriegerische, oftmals auch sehr brutal dargestellte Volk der Shotet dadurch beschrieben, dass die Shotet eine dunkle Hautfarbe haben, während beispielsweise die Thuvesi hellhäutig sind. Sicherlich ist das ein Punkt, der nicht unbedingt nötig gewesen wäre; andererseits habe ich es persönlich nicht als negativ gewertet empfunden und es wurde auch nicht wirklich thematisiert, sodass ich dies selten im Gedächtnis hatte, während ich das Buch las. Dass die Autorin darauf einfach hätte verzichten können, bestreite ich nicht, aber als wirklich problematisch wurde es von mir auch nicht aufgefasst. Nichtsdestotrotz steht es jedem offen, sich darüber eine eigene Meinung zu bilden und diese zu vertreten, und ich verstehe, dass dies ein durchaus sensibles Thema ist.

Alles in Allem hat mir "Rat der Neun - Gezeichnet" aber gut gefallen; die Handlung war zwar nicht immer spannend, aber dennoch packend und ich wollte - nachdem ich den etwas langweiligeren Einstieg überwunden hatte - immer wissen, was als nächstes geschieht. Auch die Charaktere konnten mich durchweg überzeugen und ich bin schon sehr gespannt, was im zweiten Teil auf uns zukommen wird.
Insgesamt vergebe ich daher vier von fünf Sternen.

Tolle Auftakt

Von: Ebru T. aus Berlin Datum : 30.06.2017

Toller neuer Roman, einer super Autorin. Ehrlich gesagt habe ich etwas Angst vor dem nächsten Teil, wer die Serie vorher kennt, der ist wahrscheinlich immernoch geschockt vom Ende. Es ist aber auf keinen Fall vorhersehbar.

Noch besser als "Die Bestimmung"!

Von: Laura Schramm Datum : 28.06.2017

lauras-lesezeiten.blogspot.de/

Veronica Roth ist eine Bestsellerautorin und ihre Trilogie "Die Bestimmung" konnte mich - genauso wie Tausend andere Menschen überall auf der Welt - vollends begeistern. Deswegen wollte ich auch ihre neue Reihe kennenlernen, allerdings habe ich mir dafür etwas Zeit gelassen. Tatsächlich habe ich im Vorfeld nämlich viele negativ gestimmte Rezensionen gelesen, das Buch seie zu kompliziert. Deswegen habe ich mir etwas überlegt, was mir im Nachhinein sehr geholfen hat und was ich Euch allen nur empfehlen kann: Nehmt Euch Zettel und Stift zur Hand oder speichert Euch meinetwegen Notizen im Handy ab und schreibt während der ersten paar Kapitel alle Namen plus Verwandtschaftsverhältnisse mit. Außerdem findet sich ganz hinten ein Glossar mit den erwähnten Orten und Fremdwörtern, da könnt Ihr Euch ja ein zweites Lesezeichen reinlegen.

Nach dieser Vorkehrung stand meinem Lesevergnügen also nichts mehr im Weg, und ich stellte schnell fest: Dieses Buch macht süchtig! An vorderster Front finden sich die Hauptprotagonisten Akos und Cyra, die einen großen Teil der Genialität dieses Buches ausmachen. Akos stellt den gutmütigen, sanften und ruhigen Part da, was ich sehr erfrischend fand, da diese Rolle nun mal zumeist den Frauen teil wird. Schon von Anfang an waren mir die beiden daher überaus sympathisch, doch nach 600 Seiten habe ich noch viel mehr als das für sie gefühlt. Ihre Geschichte ist düster und brutal, doch trotzdem haben sie nicht vergessen, was Gerechtigkeit und vor allen Loyalität bedeutet. Ihre menschliche Ausstrahlung wird noch durch den fantastischen Schreibstil der Autorin unterstützt, denn sie lässt ihre Figuren alles offen, ehrlich und zügig aussprechen. Es gibt keine Geheimniskrämerei, sodass sich Cyra und Arkos nicht noch gegenseitig behindern, wie es so oft in Büchern der Fall ist. Die Dialoge waren durchgängig einfach gehalten und so formuliert, wie ich es auch selbst im echten Leben gesagt hätte. 

Das Worldbuilding ist kreativ und vielschichtig und erinnerte mich das ein oder andere Mal an die fantastische "Red Rising"-Trilogie. Verschiedene Planten, Völker sowie komplexe Machtgefüge fordern den Leser wirklich heraus, belohnen ihn aber gleichzeitig mit einer einzigartigen Geschichte. Plötzlich wartet man hinter jeder Ecke auf das nächste Geheimnis, das erst noch enthüllt werden muss, oder auf die nächste grausame Tat, die noch geschehen wird. Besonders die Gaben aller Charaktere fand ich extrem interessant, denn hier finden sich eine Vielzahl an neuen Ideen: Während Akos Immunität schon aus "Twilight" (Bella) und Cyras Schmerz aus "Goddess of Poison - Tödliche Berührung" (Twylla) bekannt sind, gibt es des weiteren Figuren, die ihre eigenen Erinnerungen gegen die anderer Menschen austauschen können oder die vollkommen unempfindlich gegenüber jeder Art von Schmerz sind und trotzdem sterben können.

Als Leser fliegt man also nur so durch die Seiten und doch sind mir ganz am Ende ein paar Dinge aufgefallen, die man hätte besser machen können: Der Leser weiß, dass es neun Hauptplaneten gibt, die jeweils ein Mitglied des Rates stellen, aber mehr auch nicht. Die Geschichte spielt immer nur auf Thuve und man hat keinerlei Hintergrundwissen über die anderen Planeten: Wie steht die Bevölkerung dort zum Strom, der ihr Sonnensystem umfließt? Wie sind die Regierungen politisch eingestellt? Wann und wie ist der sogenannte Rat der Neun entstanden? Und just in diesem Moment, in dem ich diese Rezension schreibe, kommt mir noch eine viel wichtigere Frage: Wieso nennt man diese Buch überhaupt "Rat der Neun"? Der Rat wurde in ein paar Nebensätzen erwähnt, hat ansonsten aber keinerlei Rolle gespielt. Natürlich kann das auch noch in Band 2 kommen, aber ich finde, dann hätte man diese Bezeichnung wirklich nicht als Reihentitel wählen müssen.

Fazit:
Mit der Geschichte um Tris und Four hat Veronica Roth in vielen Ländern einen absoluten Hype ausgelöst und auch ihr neuer Reihenauftakt hat einen großen Marketingaufwand erfahren. Verdient? Und ob! Ich bin ein Fan beider Reihen und wage zu behaupten, dass "Rat der Neun" vom Worldbuilding und Suchtfaktor noch um einiges besser ist als "Die Bestimmung". Akos und Cyra sind geniale Protagonisten, denen ich mich von Anfang an verbunden gefühlt habe. Auch wenn der Leser für meinen Geschmack zu wenig Hintergrundwissen bekommt und ich auch den Titel des Buches als irreführend empfinde, freue ich mich sehr auf Band 2, dessen Erscheinungsdatum aber leider noch nicht bekannt gegeben wurde.

Sehr gelungener Auftakt

Von: Stephie Datum : 11.06.2017

https://www.youtube.com/channel/UCYtPF5Gx4UU3Wa3rKyQdNfw

Rat der Neun

Autor: Veronica Roth
Erschienen: 17. Januar 2017
Verlag: cbt
Seiten: 600 Seiten
LINK ZUM BUCH
Klappentext: In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …
Meine Meinung: Bei diesem Buch gehen die Meinung wirklich auseinander, von sehr gut bis nicht begeistert, vieles habe ich davon gehört und so wollte ich mir natürlich auch mal meine eigene Meinung dazu bilden.
Das Buch wurde aus zwei Sichten geschrieben, einmal der von Cyra und der von Akos, sie stehen eigentlich auf gegensätzlichen Seiten. Doch das Schicksal hat sie beide verbunden und somit müssen sie miteinander auskommen, im Laufe der Handlung lernen die beiden sich auch immer mehr kennen.

Veronica Roth hat mit diesem Buch eine phantastische Welt genauer gesagt eine Galaxie geschaffen, die einen wirklich in seinen Bann reißen kann. Die Geschichte spielt in einem Universum mit neun großen Planeten, die zu dem Rat gehören, auf einem von dem leben die beiden, jedoch in zwei Welten, da der Planet in zwei Völher geteilt ist.

Fazit: Besonders gut hat mit das Lesen aus beiden Sichten gefallen, ein wirklich guten Anfang, bin gespannt wie der zweite Teil sein wird, der aber erst wahrscheinlich im Jahr 2018 erscheint.

Überraschend gut

Von: Mein Bücherchaos Datum : 29.05.2017

jennybuecher.blogspot.de/

Schon so viel habe ich von "Rat der Neun: Gezeichnet" im Internet und bei Bloggern gehört und gelesen. Von völliger Begeisterung bis eher weniger war alles dabei und so war ich schon sehr auf meine eigene Meinung zur Geschichte gespannt. Im Mai war es endlich soweit und puh! Das ist mal eine mächtige Geschichte.

Der Schreibstil von Veronica Roth gefiel mir sehr gut. Er war sehr fließend und unterhaltsam geschrieben. So hatte ich die Geschichte doch überraschend schnell verschlungen. Als ich es zur Hand genommen habe war ich doch wieder sehr von der Dicke des Buches überrascht. Jugendbücher sind meistens nicht so umfangreich, aber zur Geschichte, die Veronica Roth erschaffen hat, passte es super. Geschrieben wurde das Buch auch zwei Sichtweisen. Von Cyra und Akos, die eigentlich auf gegensätzlichen Seiten stehen.

Doch durch das Schicksal sind sie miteinander verbunden und lernen sich so langsam im Laufe der Handlung kennen. Dabei muss ich sagen, dass das Buch über viele Zeitläufe - so heißen die Jahre im Buch - spielt und man so die Charaktere nicht nur als junge Erwachsene, sonder auch als Kinder sieht. So kann man diese auch intensiver kennen lernen und versteht auch deren Handlungen und Beweggründe, aber auch ihre Gefühle.

Veronica Roth hat mit "Rat der Neun" eine phantastische Welt erschaffen. Die Geschichte spielt im Universum, das neun große Planeten und eine Sonne umfasst. Auf einem davon leben beide Protagonisten. Jedoch in zwei verschiedenen Welten. Denn der Planet, ist in zwei Völker geteilt, die sich nicht leiden können und bis auf den Tod bekriegen. Genau in diesen Kampf werden unsere Protagonisten Cyra und Akos hineingezogen.

Die Geschichte ist in vier Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt - und kleinste - wird von Akos erzählt. Der nächste und zweite von Cyra und der dritte und vierte von den beiden im Wechsel. Das hat mir besonders gut gefallen, da ich so einen guten Einblick in die Gedanken beider Charaktere bekommen habe.

Jedoch muss ich gestehen, dass ich zwischendurch dachte, dass man nach dem dritten Abschnitt schon den Band hätte schließen können. Es wäre eine super Stelle für einen Cliffhanger gewesen und so hatte ich mich gewundert, dass die Autorin weiter geschrieben hat. Doch im Nachhinein bin ich froh darüber, denn so habe ich noch intensiver und tiefer in die Geschichte eintauchen können. Vielen hätte ich so später erfahren und ich wüsste nicht, ob mir das Buch dann genauso gut gefallen hätte, wie jetzt.

Denn ich bin ein Fan von ihrer neuen Reihe geworden und bin so froh darüber, dass ich das Buch endlich gelesen habe. Seine Dicke hat mich sehr eingeschüchtert und so habe ich es unverdienterweise einfach vor mir hergeschoben. Damit ist es vorbei und ich freue mich schon sehr auf den zweiten und letzten Band(?), der im Jahr 2018 auf Englisch erscheinen wird.

So lang sollte die Rezension eigentlich gar nicht werden. Aber vielleicht merkt man mir meine Begeisterung zu dem Buch an? Ich bin so froh es endlich gelesen zu haben und freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir bekommt es eine ganz klare Leseempfehlung!

Wenn deine Gabe auch ein Fluch sein könnte...

Von: Susanne Glahn / Solara300/ Solaria Datum : 20.05.2017

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
In den Wirren des Krieges der auf dem Planeten Thuvhe stattfindet, Kämpfen die Shotet gegen die Thuvhesi.
Die Thuvesi wollen eigentlich ihre Ruhe und vor allem Frieden.
Nur leider sehen das die Machtgierigen vom Volk der Shotet genau anders. Denn die Shotet wollen anerkannt und vor allem angesehen werden.

Was keiner weiß außer Sifo, eines der Orakel der Thuvhe ist, das die Anführer aus dem Tyrannischen Hause Noavek einen Weg einschlagen wird, der alle Schicksale beeinträchtigen kann.
In genau diesem Schicksal mit der einzigartigen Gabe gesegnet sind die Brüder Akos und Eijeh Kereseth. Die Kinder von dem Orakel Sifo und die junge Schwester Cyra Noavek die bei ihrem Bruder Ryzek nicht nur im Schloss lebt seit dem Tod ihrer Eltern, sondern zu einer kostbaren Waffe geworden ist, scheinen ein gemeinsames Schicksal zu teilen.

Denn Cyra beherrscht eine Gabe die Angst und Schrecken in jedem ausübt der ihr begegnet.




Cover
Das Cover macht Neugierig, es hat etwas Düsteres an sich. Mit den wie es scheint Schlitzen, von denen etwas heraus fließt. Dazu noch der Titel von dem man erfahren will was dahinter steckt. Ein absolut gelungener Eycatcher daher. ����


Schreibstil
Die Autorin Veronica Roth hat einen bildhaften Schreibstil der mich sehr schnell in die Geschichte mitnahm. Sei es jetzt zu dem friedlichen Völkchen der Thuvhesi oder der Familie Kereseth. Es war bezaubernd über das Blütenfest zu erfahren und auch wie Sifo die Mutter und auch gleichzeitig das Orakel, ihrem Sohn so manch Einweisung in Tränke zeigte, die von großem Nutzen sein können. Aber nicht nur die Protagonisten, sei es jetzt gut oder böse wurden hier sehr detailliert beschrieben und man konnte sie sich bildlich sehr gut vorstellen, wie auch den Schauplatz der Geschichte. Eine Geschichte die mich begeistern konnte.
Aus dem Amerikanischen von Petra Koob-Pawis, Michaela Link.


Meinung
Wenn deine Gabe auch ein Fluch sein könnte...

Dann befinden wir uns auf dem Planeten Thuve.
Denn dieser Planet wird von zwei unterschiedlichen Völkern bewohnt. Auf der einen Seite die Thuvianer und auf der anderen Seite die Shotet. Gemeinsamkeiten gibt es da keine und auch der Hass der Shotet die sehr Kriegerisch sind auf die Thuvianer macht vielen Angst.
So hoffend die Thuvianer auf Ruhe und Frieden.

Leider wird dieser Frieden gebrochen durch eine Auslösung verschiedener Reaktionen.
Angefangen damit das der Hohe Rat die Bekanntgebung aller gesegneten Familien bekannt gab. Dies kommt einem Verbrechen fast gleich. Denn jeder hat es auf die Seher (Orakel) abgesehen und auch auf die Familienmitglieder in denen die Gabe erst noch schlummert und noch gar nicht erwacht ist. Dass es auf einmal sehr gefährlich wird in Thuve könnt ihr euch vorstellen.
Vor allem da Ryzek unbedingt mit Hilfe eines Orakels an die vollkommene Macht will.
Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück und die Brüder Akos und Eijeh werden kurzerhand in die Hauptstadt Voa mitgenommen.
Dabei müssen sie nicht nur miterleben getrennt zu sein, sondern machen ihre ganz eigenen Erfahrungen.

Cyra ist die Schwester des Tyranischen Herrschers Ryzek. Sie hat gelernt alles über jeden zu wissen der sich im Schloss aufhält um es als Waffe gegen ihn zu benutzen. Denn nachdem sie ihre Gabe in Form von Schmerzlinien ab dem 8 Zeitlauf übertragen bekam und mittlerweile 16 Zeitläufe misst weiß sie wie schmerzhaft es ist, andere und sich selbst zu verletzen.

Ihr Bruder liebt es seine Freunde und auch seine Gegner mit der Art des Schmerzes seiner Schwester vertraut zu machen, das absolut jeder Angst vor ihm hat, während es Cyra hast. Hat sie doch nach einem schrecklichen Zwischenfall in ihrer Kindheit diese Gabe.
Ryzek teilt ihr eines Tages Akos zu, der als einziger Cyra angreifen kann um ihr den Schmerz zu nehmen. Dabei zeigt er ihr auch eine Methode einen Saft herzustellen der ihr Hilft die Schmerzen erträglicher zu machen, wenn sie ihm im Gegenzug hilft ein besserer Kämpfer zu werden.

Was beide nicht ahnen ist das sich ihrer beide Schicksale verflechten. Denn eines haben sie nicht bedacht und zwar ihre Gefühle und das es schon sehr bald gefährlich werden könnte.
Denn Ryzek weiß viel...

Die Zeit läuft und beide müssen sich für eine Seite entscheiden.

Fazit
Absolut gelungener und sehr spannender Auftakt!!!����
Gaben die zu Werkzeugen werden können und die Aufgabe sich selbst zu finden.

Ich freu mich schon auf den nächsten Band.

5 von 5 Sternen

düster, komplex, mitreissend

Von: Favola Datum : 15.05.2017

www.favolas-lesestoff.ch/

Nachdem mich Veronica Roth mit ihrer Divergent-Trilogie begeistern konnte, war ich sehr gespannt, was sie sich nach ihrem grossen Wurf hat einfallen lassen.

Es gibt Bücher, die lassen sich weglesen wie nichts, eignen sich perfekte als lockeres Lesefutter für zwischendurch. Wenn ihr zu "Rat der Neun" greift, muss euch klar sein, dass dies hier nicht der Fall sein wird. Veronica Roth hat eine komplexe Welt mit vielen facettenreichen Charaktere geschaffen, die eure ganze Aufmerksamkeit verlangen. Man muss sich auf die Geschichte einlassen, konzentriert lesen und vorab vielleicht die am Ende angehängte Karte und das Glossar studieren, damit einem der Einstieg in die Geschichte leichter fällt. Ich habe mir sogar je einen Stammbaum mit den fremd klingenden Namen aufgezeichnet, damit ich einen besseren Überblick habe.

Aber ich kann euch sagen, es lohnt sich dran zu bleiben, denn "Rat der Neun" konnte mich genau mit diesem komplexen Weltenentwurf und den spannenden Charaktere packen und faszinieren.

Die Geschichte von Akos und Cyra spielt sich in einer eigenen Galaxie ab, und ist somit ganz klar im Genre Science Fiction anzusiedeln. Doch mit den Lebensgaben und Schicksalsbestimmungen bringt Veronica Roth auch eine gute Portion Fantasy mit ein, so dass ein überaus spannender Genre-Mix entsteht.

In "Rat der Neun" begleiten wir zwei Protagonisten. Cyra erleben wir in der ich Perspektive. Sie bringt definitiv frischen Wind in die oft ähnlichen Heldinnen der Jugendbücher. Sie tritt sehr stark und selbstbewusst auf, doch durch ihre Lebensgabe ist sie eigentlich gebrochen. Sie muss ständig schlimme Schmerzen aushalten, kann diese jedoch auch auf andere übertragen, so dass sie von ihrem Bruder sehr gerne als Folterwerkzeug missbraucht wird. Dieser ist nämlich ein tyrannischer Herrscher und ein sehr gelungener Antagonist.

Akos' Kapitel werden in der dritten Person geschildert. Seine Lebensgabe unterbindet die Gaben anderer und so werden er und sein Bruder entführt, denn er soll Cyras Schmerzen erträglich machen. So ist es klar, dass sich die beiden näher kommen, doch Akos hat nur ein Ziel, seinen Bruder zu befreien und zu fliehen.

Ich kann euch nur dazu ermutigen, "Rat der Neun" in die Hand zu nehmen, denn es bietet eine unheimlich spannungsgeladene und explosive Geschichte mit einigen (bösen) Überraschungen. Eine anhaltend unterschwellige Bedrohung übt einen enormen Lesesog aus, so dass man, einmal in Roths Galaxie angekommen, ihr kaum noch entfliehen kann.

Das Buch ist in fünf Teile gegliedert und mit jedem gewinnt es an Tiefe um schlussendlich in einem mitreissenden Showdown zu enden. "Gezeichnet" endet zwar einigermassen zufriedenstellend, ist jedoch ganz klar der Anfang für etwas noch Grösseres. Ich bin gespannt ....

Fazit:
düster, komplex, mitreissend
Wer bereit ist, in Veronica Roths neue, komplexe Welt einzutauchen, bekommt eine grossartige Geschichte mit facettenreichen und ausserordentlich spannenden Charaktere geboten. "Rat der Neun - Gezeichnet" begeistert mit mit einem gelungenen Mix aus Science Fiction und Fantasy.

Mich konnte der Auftakt beeindrucken und enorm faszinieren

Von: Magische Momente Datum : 15.05.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Nun habe ich mich endlich an den ersten Band der Dilogie rund um den Rat der Neun herangetraut.
Durch die vielen verschiedenen Meinungen war ich schon etwas skeptisch. Aber ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht.
Der Einstieg gelang mir durch den fließenden und stark einnehmenden Schreibstil der Autorin sofort recht gut.
Das Setting selbst empfand ich als sehr faszinierend, auch wenn alles recht düster und trostlos wirkte. Dabei wurde sich jedoch nicht groß mit Beschreibungen aufgehalten. So hatte ich für mich die Möglichkeit, meiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Und diese hat das dann auch bis zum Anschlag ausgeführt.
Die Idee dahinter gefällt mir wirklich recht gut, schafft es aber auch verschiedene Blickwinkel zu offenbaren.
Angefangen bei den Lebensgaben. Wo man sich gleich mit dem Gedanken beschäftigt, ob dies ein Segen oder auch ein Fluch ist.
Selbst jetzt nach dem lesen, bin ich mir noch nicht sicher, für welche Seite ich mich entscheide. Vielleicht ist es ja auch von beiden etwas.
Die verschiedenen Völker, auf welcher Stufe man steht und auch wer Freund und Feind ist. Denn dies ist nicht immer leicht zu beantworten.
Auch den Wandel der Charaktere zu beobachten war für mich sehr interessant. Sie müssen viel für sich selbst herauszufinden, auch um daran zu arbeiten und daran zu wachsen.
Nach und nach kommt dabei immer mehr ans Licht, aber immernoch liegt so unheimlich viel im Dunkeln.
Cyras Gabe fand ich besonders facettenreich und sie wurde auch sehr gut herübergebracht. Das dies auch mit Schmerz , Qual und innerer Zerrissenheit verbunden ist, wird bald recht deutlich. Und vielleicht habe ich mir ihr gerade deshalb auch so nah und verbunden gefühlt. Ich konnte mich stets sehr gut in ihre Gedankenwelt hineinfühlen und auch ihr Handeln nachvollziehen. Und obwohl ich sie unglaublich stark und mutig fand, kam sie mir auch enorm zerbrechlich vor. So das in mir doch ab und zu der Beschützerinstinkt erwacht ist
Die zentralen Personen hierbei sind vor allem Cyra und Akos, aus deren Sicht wir auch alles erfahren. Bei Akos habe ich etwas gebraucht, bis ich mit ihm warm werden konnte. Aber mit der Zeit hat auch er etwas in mir ausgelöst.
Auch Ryzek ist für diese Geschichte von enormer Bedeutung. Das ich ihn nicht sonderlich mochte, ja sogar verabscheute ist mehr als nachvollziehbar. Bei ihm gab es viel geheimnisvolles, was ich nicht alles ergründen konnte. Und wo für mich auch noch Fragen offen blieben.
Das Buch selbst ist in vier Teile gegliedert, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie die Karte und das Glossar am Ende des Buches.
Mir bereiteten vor allem die verschiedenen Namen und auch die Begriffe immer wieder Probleme. Hätte ich vorher von dem Glossar gewusst, hätte ich es wohl gleich zu Rate gezogen. Da nicht so viel dazu im Buch erklärt wurde, gelang es mir erst nach und nach alles herauszufinden und in Einklang zu bringen.
Dennoch beeinflusste das nicht meine Begeisterung für diese komplexe und wendungsreiche Geschichte, die mich von Beginn an im Griff hatte. Es ist sicher nicht leicht zu lesen, besonders wenn man den emotionalen Aspekt betrachtet. So musste auch ich immer mal wieder Pausen einlegen. Was aber auch mit daran gelegen hat, das es sich ab einem gewissen Zeitpunkt gezogen hat.
Die Story selbst ist sehr abwechslungsreich gestaltet und ergründet viele Wege. Erkenntnisse und Wahrheiten offenbaren sich, die das ein oder andere Mal doch ziemlich erschüttern.
Das Grauen manifestiert sich immer mehr.
Und auch wenn ich dachte, mich könnte nichts mehr erschüttern. So gelang es der Autorin , mich eines besseren zu belehren.
Es wird von vielen Höhen und Tiefen begleitet und oftmals versinkt man in Grübeleien.
Und auch wenn ich es als ziemlich düster, schmerzlich und hoffnungslos empfand, so wurde auch der zwischenmenschliche Aspekt nicht außer acht gelassen. Das hat das ganze für mich doch etwas aufgelockert.
Die Spannung ist durchweg vorhanden, jedoch meist unterschwellig spürbar.
Schlussendlich ein Auftakt der viel über die Charaktere und ihre Verbindungen offenbart, aber gleichzeitig auch mit einem wundervollen Setting und einer faszinierenden Grundidee beeindruckt.
Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich das ganze im Folgeband weiterentwickeln wird.

Fazit:
Mich konnte der erste Band der Dilogie beeindrucken und enorm faszinieren.
Neben einigen Punkten die mir Probleme bereiteten, hat es die Autorin dennoch perfekt verstanden, mich mit der Grundidee und den ausdrucksstarken Charakteren in Atem zu halten.
Ich bin gespannt darauf wie es weitergeht.

Empfehlenswerte Mischung aus Sci-Fi und Fantasy

Von: Hannah Bookmarked Datum : 15.05.2017

www.neon-oati.blogspot.de

Ich muss zugeben, dass Rat der Neun mein erster längerer Fantasyroman seit langem war, sodass ich vor allem zu Beginn einige Schwierigkeiten hatte mich einzulesen.
Wie üblich, wird zunächst einmal das recht komplexe Weltsystem und deren Bewohner beschrieben. Dieser Einstieg zog sich in meinen Augen etwas hin, was dafür sorgte, dass ich für die ersten 300 Seiten über 2 Monate brauchte.
Als dann aber die ersten spannenden Ereignisse auftauchen und auch die Charaktere sich beginnen weiterzuentwickeln, konnte mich das Buch deutlich schneller und öfter fesseln. Für die zweite Hälfte des Buches habe ich dann nur noch etwa halb so viel Zeit wie zuvor benötigt.

Wir begleiten in dieser Geschichte hauptsächlich unsere beiden Hauptfiguren, Cyra und Akos. Besonders Cyra fand ich sehr interessant und komplex gestaltet und obwohl sie mir zu Beginn tatsächlich eher unsympathisch war, war es faszinierend ihre Sicht der Dinge zu verfolgen.
Bei Akos habe ich etwas länger gebraucht um wirklich mit ihm warm zu werden, aber auch er entwickelt sich im Laufe der Handlung durchaus zu Positiven.

Die Idee mit der Lebensgabe kam mir ein wenig bekannt vor, wie man sie schon in verschiedensten Arten von Jugend- und Fantasybüchern gesehen hat. Dennoch hat Frau Roth es geschafft diesem nicht ganz neuen Konzept frisches Leben einzuhauchen und die Geschichte durch teils auch recht brutale Szenen (vor allem durch Cyras Gabe) spannend zu gestalten.

Der Schreibstil ist wirklich sehr umfangreich und (ohne negativ wirken zu wollen) eher anstrengend zu lesen. Man sollte auf jeden Fall konzentriert bei der Sache sein um auch wirklich alle Komplexitäten des Wordlbuilding erfassen zu können. Ist man jedoch erst einmal richtig in der Geschichte drin, kann man wirklich wunderbar abtauchen.

Meine Gefühle gegenüber dem Buch und seiner Geschichte haben sich im Laufe der Seiten ziemlich stark verändert und ich bin wirklich sehr gespannt, wie die Handlung im zweiten Band der Reihe zu einem guten Ende gebracht werden kann. Ich hoffe Band 2 lässt nicht mehr zu lange auf sich warten!

FAZIT

Ein Buch, das mit einem faszinierenden sowie auch komplexen Worldbuilding glänzen kann. Auch die Charaktere können definitiv überzeugen. Einzig kleine Spannungsdurchhänger und Längen zu Beginn der Geschichte geben dem Gesamtpaket einen kleinen Dämpfer.
Dennoch eine empfehlenswerte Mischung aus Sci-Fi und Fantasy!

Rat der Neun - Gezeichnet

Von: Eli`s Bücherecke Datum : 09.05.2017

elisbuecherecke.blogspot.de/

Durch die Galaxie reisen und fremde Planeten entdecken, hört sich auf den ersten Moment total spannend und vielversprechend an.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit solchen Büchern über Universum etc. bisher nicht viel anfangen konnte. Mich störten meistens diese ganzen technischen Begriffe, aber in diesem Buch könnt ihr am Ende ein Glossar finden, wo die ganzen Begriffe nochmal erklärt sind.
Mir fliegen dann meistens ziemlich viele Fragezeichen über dem Kopf, sodass ich das echt ne gute Sache finde, wenn man alles nochmal erklärt bekommt.
Der Anfang war für mich ein wenig holprig und somit auch schwer zum reinkommen in die Geschichte.
Ich fand die Idee der Geschichte ja gar nicht mal so schlecht, aber der Schreibstil konnte mich einfach nicht mitreißen. Vielleicht musste ich mich auch erst an den Stil der Autorin gewöhnen, da ich vorher noch nichts von ihr gelesen hatte.
Nach den ersten 100 Seiten, konnte ich dann aber sagen, dass mir das Buch immer besser gefallen hat.
Ein bisschen grenzwertig fand ich die sogenannten "Tötungsmale", die sich die Charaktere zufügen, wenn sie einem Menschen das Leben genommen haben.
Natürlich unterstreicht es auf der einen Art die Selbstverletzung und ist vielleicht kein gutes Beispiel für Leute, die sich wirklich selbst solche Narben zufügen.
Das kann natürlich jeder sehen wie er will, aber ich persönlich finde es nicht so toll, dass diese Male so im Vordergrund stehen.
An sich fand ich dennoch den Lauf des Buches sehr spannend und fesselnd. Die Charaktere haben mir gefallen, dennoch waren es nicht solche, die gleich im Gedächtnis bleiben.
Die Geschichte erstreckt sich über gut 600 Seiten und ich muss wirklich sagen, dass es mir teilweise zu detailreich geschrieben wurde. Bei einigen Szenen fand ich das ja auch gut, weil man so sich das Ganze besser bildhaft vorstellen konnte. Aber dennoch war mir manchmal wie zu viel drum herum erzählt, sodass die wichtigen Fakten verloren gingen.
Ich finde es ja immer bemerkenswert, wie die Autorin so eine Welt schaffen kann. Wie ich oben schon erwähnt habe, kam ich anfangs nicht so wirklich rein. Das lag aber daran, dass man erstmal mit Informationen rund um die Welt überschüttet wurde. Das Schwierige war, dass das Buch aus zwei Sichtweisen geschrieben wurde und die zwei auf verschiedenen Planeten leben... Da könnt ihr euch vorstellen, dass ich da leicht verwirrt war. :D
Dennoch hat mir das Buch im Endeffekt ganz gut gefallen und ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, den zweiten Teil zu lesen, da das Buch offen endete.
Ihr könnt euch definitiv auf ein tolles Fantasy Erlebnis freuen :)

Fazit
Ein Buch voller Abenteuer, Intrigen und Spannung. Macht euch auf ein Erlebnis der anderen Art gefasst :)
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne

Vielen lieben Dank an den cbt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Ein perfekter Auftakt!

Von: Libellchen Datum : 03.05.2017

libellchen11.blogspot.de

Wie schon auf meinem Blog berichtet, hatte mich ein Virus-Infekt einige Zeit völlig aus der Bahn geworfen. Ein kleines Highlight in dieser tristen Zeit war für mich der neue Fantasy Roman "Rat der Neun" aus der Feder von Veronica Roth. Die amerikanische Schriftstellerin gibt hier einen gelungenen Auftakt zu einem spannenden Fantasy Zweiteiler, für mich ein absoluter Pageturner!


Die Handlung spielt in einer unbekannten Galaxie mit insgesamt neun Planeten. Hier liegt auch der Planet Thuve, welcher von Thuvhesi und Shotet, zweier verfeindeter Völker bewohnt wird. Durchzogen ist die ganze Galaxie mit dem sogenannten "Strom", der jedem Menschen eine bestimmte Gabe verleiht, was allerdings nicht zwangsläufig immer Gutes bedeuten muss. Darüberhinaus besitzen manche Menschen vorherbestimmte Schicksale, welche ihnen von den Orakeln vorausgesagt werden.

So auch der junge Thuvhesi Akos und Cyra, die Schwester des tyrannischen Herrschers der Shotet. Als Akos und sein Bruder von Shotet entführt werden, treffen sie auf Cyra, deren Lebensgabe der Schmerz ist. Da sie den Schmerz jedoch nicht nur selbst spürt, sondern auch auf andere Menschen übertragen kann, ist sie die ideale Waffe in den Händen ihres Bruders. Doch schon bald arrangieren sich Akos und Cyra miteinander...

Der Weltentwurf ist zwar etwas komplex, kommt dafür aber auch äußerst authentisch und detailreich rüber. Da ich persönlich sehr viel Fantasy lese, hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Leser, die mit diesem Genre bisher eher weniger zu tun hatten, könnten mit der Konfrontation vieler fremdartiger Namen und Begriffe etwas überfordert sein. Hier gibt es aber am Ende des Buches ein Glossar, sowie eine Karte der Galaxie zur Erklärung.

Gegliedert ist das Buch in vier Teile, welche wiederum in einzelne Kapitel unterteilt sind. Veronica Roth erzählt die Geschichte dabei aus zwei Perspektiven: Cyra ist in Ich-Form gehalten und Akos wird in der dritten Person dargestellt. Dies war zu Beginn zwar etwas ungewohnt, die beiden Haupt-Protagonisten lassen sich so jedoch großartig kennen lernen und ein Wechsel der Perspektiven erhöht die Spannung zusätzlich. Die Haupt-Charaktere Akos und Cyra finde ich sehr gut gewählt und wunderbar kontrastreich. Beide sind wandelbar und besitzen einiges an Tiefe.

Die Autorin erzählt schonungslos und die Gewalt ist in diesem Buch fast allgegenwärtig. Dabei ist die Handlung überraschend tiefgründig! Veronica Roth versteht es den Leser zu fesseln und die Spannung steigt kontinuierlich, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Wobei die Handlung nicht unbedingt vorhersehbar ist, sondern so manches mal überrascht!

Für mich ist "Gezeichnet" ein perfekter Auftakt zu Veronica Roths "Rat der Neun" Dilogie! Die Geschichte hat Potential und ich bin fast traurig, dass dies nur ein Zweiteiler werden wird...

Absolut Genial! Absolut Empfehlenswert!

Von: Tianas Bücherfeder Datum : 23.04.2017

tianas-buecherfeder.blogspot.com

Düster, komplex, spannend und absolut fesselnd! Einmal mitgerissen lässt das Buch einen nicht mehr los! Genial!

Inhalt:
In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören … (© cbt)

Meine Meinung:
Veronica Roth neue Dystopie und obwohl ich von ihrer letzten nicht gänzlich überzeugt war, konnte ich nicht anders als zu dieser hier zu greifen.
Ich wurde überrumpelt, überrascht und schließlich in ein schwarzes Loch voller komplexer Handlungen und authentischen Charakteren gezogen. Aufhören? Unmöglich! Ich will mehr!

Die Handlung
Das erste Wort, das mir hierbei einfällt ist:
Komplex.
Das Weltbild das Veronica Roth erschafft ist vielschichtig, mit Hintergründen und vielen Völkern. Es lebt und wirkt real, so detailreich diese im Buch existierende Galaxie beschrieben wird.

Der Beginn war jedoch eines:
Verwirrend!
Ich brauchte einige Kapitel um überhaupt zu verstehen, was sich da jetzt abspielt. Die ersten Kapitel werden aus Akos Sicht beschrieben und ich verstand zuerst gar nichts. Erst nach und nach klärte sich alles auf und als die Verwirrung verschwunden war, blieb nur noch unglaubliche Spannung übrig.

Im Grunde dreht sich das ganze Buch um Cyra, der Schwester des Shotet-Regenten Ryzek, und dem entführten Thuvesi Akos, der alles versucht, um seinen Bruder aus den Fängen von Ryzek zu befreien.
Es geht aber auch um Freundschaft, um Vertrauen und Liebe.

Cyra wird ein Leben lang als Waffe behandelt und dementsprechend zerstört ist ihr Vertrauen zu...allem und jedem. Gegenüber ihrem Bruder hegt sie nur noch Hass und als er ihr Akos „unterstellt“, da er ihre Schmerzen lindern kann, hat sie gar nicht vor sich ihm zu öffnen.
Auch Akos muss einsehen, dass nicht alles so ist, wie es scheint und das eine tödliche Shotet auch weit mehr sein kann als die Feindin.

Das Buch beherbergt nicht nur ein komplexes, detailliertes und lebendiges Weltenbild, sondern übermittelt auch reichlich Gefühle.
Ich habe gefiebert, mich gefreut, Herzrasen bekommen, unkontrolliert gelächelt und vor Schock meinen Mund nicht mehr aufbekommen. Gefühlschaos inklusive!
Wie ein schwarzes Loch zieht es einem in seinem Bann und lässt den Leser nicht mehr los.
Fesselnd. Mitreißend! Voller Komplexität und genialer Ideen!
Nach der kleinen Startschwierigkeit war an Aufhören nicht mehr zu denken! Ich bin begeistert und positiv überrascht!

Die Charaktere
Viele Personen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Vorgeschichten und Veronica Roth schafft es, sie alle lebendig und vor allem nicht langweilig darzustellen.
Die Charaktere sind voller Leben, authentisch und bildlich dargestellt. Wenn sie einen Auftritt haben, kann man sie sich so gut vorstellen, als ob sie im nächsten Moment vor einem stehen würden.

Allen voran Cyra Noavek, die kleine Schwester des Shotet Regenten Ryzek und wandelnde Waffe. Aber Cyra ist so viel mehr als brutal und tödlich. Cyra leidet, jede Sekunde in ihrem Leben, denn ihre Gabe bedeutet Schmerz. Sie hat gelernt zu überleben, auch wenn die Schuldgefühle ihr ständiger Begleiter sind. Kurz gesagt, Cyra ist ein sehr beeindruckender Charakter die nicht damit glänzt dass sie sich für Schwarz oder Weiß steht, sondern ihre eigenen Grenzen schafft. Sie ist nicht durch und durch gut, handelt aber so, wie sie es für richtig hält und bleibt ihrer Meinung auch treu. Kein hin und her. So wie etwas geschieht, so ist es eben. Punkt.

Akos ist der männliche Protagonist in dem Buch und von dem verweichlichten Thuvesi zu Beginn des Buches ist am Ende nichts mehr übrig. Er muss als Shotet-Gefangener viel einstecken und an Cyras Seite wird es nur bedingt besser. Aber er weiß sich zu verteidigen und bleibt seinem Ziel immer treu, ganz egal, wie aussichtslos alles erscheint.

Ryzek ist Cyras Bruder und auch wenn er das absolute Letzte ist, konnte ich gut verstehen, wieso er so ist, wie er ist. Er wurde eben zu dem gemacht. Genauso wie Cyra und Akos zu dem gemacht wurden, aber wo die beiden sich änderten blieb Ryzek immer derselbe Egoist, der nur sich selbst um sein Schicksal bemitleidet.

Ich könnte noch so viele weitere wichtige Charaktere vorstellen, aber am besten, ihr macht euch ein eigenes Bild darüber und liest das Buch ;P.

Die Schreibweise
Die Schreibweise selbst ist angenehm, wenn man sich erstmals an die ganzen neuen Begriffe und Bezeichnungen gewöhnt hat. Das Weltenbild ist Komplex und das spiegelt sich auch im Wortschatz wieder. Das Glossar am Ende des Buches hilft zusätzlich all die neuen Begriffe schneller zu verstehen.
Die Dialoge sind flüssig und nicht gestellt. Selbst die Kampfszenen sind keine Aneinanderreihung von Handlungen sondern fließen dahin, ohne langweilig zu werden.
Es passt sich alles perfekt zusammen. Die Seiten fließen dahin, ohne das es zähflüssig wird!

Das Buch selbst ist in 4 Teilen geteilt und wird in 2 Sichten beschrieben. Cyra wird als personelle Ich-Erzählstimme dargestellt und Akos Sicht wird in der 3. Person einzahl beschrieben. Durch die Perspektivenwechsel erfährt man viel und die Spannung bleibt nie auf der Strecke!

Fazit:
Es ist wirklich schwer, zu beschreiben, WAS mich an dem Buch jetzt tatsächlich so umgehauen hat.
Alles? Vermutlich war es die Kombination aus dem Ganzen:
Durch die Idee gepaart mit dem detaillierten Weltbild und dem lebendigen Charakteren wurde aus „Der Rat der Neun #1 – Gezeichnet“ eine Dystopie, die einen nicht mehr loslässt!
Ganz klar bekommt Veronica Roth neustes Werk 5 von 5 Federn!
Ich will mehr!

Bombastisch!

Von: Kristin von Tausend Bücher Datum : 17.04.2017

www.tausendbuecher.blogspot.de

Mitten in der Galaxie gibt es eine Ansammlung aus neun Planeten, auf denen es einige Bewohner gibt, die ein besonderes Schicksal zu erwartet haben. Gemeinsam mit ihrem Schicksal haben sie außergewöhnliche Fähigkeiten, mit denen sie ihre Zukunft gestalten und verändern können. Doch diese Lebensgabe kann gleichzeitig Fluch sein. Das musste auch Cyra lernen, deren Gabe nicht nur unheimlich schmerzhaft, sondern auch tödlich ist. Seit ihr Bruder Ryzek Anführer ihres Volkes, den Shotet, ist, nutzt er ihre Gabe zu seinen Vorteilen aus und lässt sie in seinem Namen Menschen foltern, um seine Macht zu demonstrieren. Ein Ausweg scheint unmöglich, bis sie auf Akos trifft, der von Ryzek gefangen genommen wurde. Obwohl er zu den Thuve gehört und damit ein Feind ist, sieht sie in ihm eine Chance, endlich aus der Tyrannei ihres Bruder zu entkommen. Doch kann sie ihrem Feind trauen?

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von den Vorwürfen, die besonders im englischsprachigen Raum gegen das Buch laut gemacht wurden, wusste, diese aber nicht unterstützen kann. Es hieß, das Buch sei inhaltlich rassistisch und würde Schmerzen verherrlicht darstellen. Selbstverständlich bin ich definitiv gegen Rassismus in Büchern und möchte nichts dergleichen unterstützen. Allerdings sehe ich die Vorwürfe in diesem Fall als keineswegs berechtigt, kann sie nicht nachvollziehen und nichts Verwerfliches an dem Buch entdecken. Natürlich sollte man sich immer selbst eine Meinung bilden und genau das habe ich in diesem Fall auch getan - und kann keineswegs verstehen, warum dem Buch so etwas vorgeworfen wird. Daher werde ich auf diese Punkte auch nicht mehr weiter eingehen und kann nur sagen, dass die Vorwürfe meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt sind.

Genug der Vorrede, kommen wir zum eigentlichen Inhalt dieses Buches. Denn den fand ich unheimlich toll. Schon die Thematik hatte direkt mein Interesse geweckt, denn Geschichten aus dem All stehen bei mir momentan wirklich hoch im Kurs. Aber das Buch konnte definitiv auch mit anderen Aspekten bei mir punkten.

Zuerst einmal ist der Schreibstil der Autorin unheimlich toll. Gerade bei solchen Fantasy-Science-Fiction-Büchern finde ich es ziemlich wichtig, vieles genau zu beschreiben, damit der Leser sich alles bildhaft vorstellen kann. Und genau das macht Veronica Roth auch. Sie lässt sich insgesamt viel Zeit, den Leser in diese Welt einzuführen und stellt die Charaktere ganz in Ruhe vor. Dadurch bekommt das Buch zwar einige zusätzliche Seiten, wird aber definitiv nicht langweilig. Ganz im Gegenteil: Ich war total begeistert davon, wie toll alles ausgearbeitet ist, wie viele wunderbare Details es gibt, wie einzelne Charakterzüge beschrieben sind, wie alles einfach unglaublich authentisch wirkt. Beim Lesen hatte ich durchweg das Gefühl, eine völlig logische und gut durchdachte Welt vor mir zu haben, die aber keineswegs konstruiert wirkt. Authentische Charaktere mit vielen Facetten, deren Wesen so real beschrieben wird, dass man als Leser das Gefühl hat, einen echten Menschen vor sich zu haben. Und dadurch auch gleich eine Geschichte, die man der Autorin von vorne bis hinten abkauft, ohne Hintergründe zu hinterfragen oder sich an Dingen aufzustoßen, die störend wirken. Genau das ist es, was für mich ein richtig, richtig gutes Buch ausmacht; und genau das war hier auch gegeben.

Neben diesem tollen Worldbuilding, den Charakteren und dem detailreichen und ausgearbeiteten Schreibstil fand ich aber auch die Story mehr als gelungen. Es gibt kein typisches Schwarz-Weiß-Denken; die ganze Geschichte ist unheimlich gut und spannend ausgearbeitet. Von den ersten Seiten an war ich gefesselt, was als nächstes passieren wird. Seien es eine rasante Actionszene oder nur eine ruhige Einführung eines Nebencharakters - einfach alles war interessant und unvorhersehbar. Die Geschichte hatte ruhigere Momente, aber genauso auch so schnelle und nervenaufreibende Szenen, dass alle Bereiche abgedeckt wurden. Die Handlung entwickelte sich für mich in eine interessante Richtung, die ich nicht unbedingt erwartet hatte, und war dabei durchweg spannend. Es gab eine Vielzahl an Orten, Charakteren und verschiedenen gestalteten Szenen, die dennoch alle perfekt miteinander harmonierten. Akos und Cyra waren beide sympathisch, wirkten dabei aber nie wie die perfekten Helden der Geschichte, sondern hatten Ecken und Kanten und waren dadurch umso authentischer. Es gab keine kitschige Liebesgeschichten; keine perfekten, heldenhaften Protagonisten. Stattdessen erwarten den Leser hier gleich neun Planeten, die alle einzigartig sind und deren Bewohner ebenfalls individuell und außergewöhnlich beschrieben wurden.

Ihr merkt, "Rat der Neun - Gezeichnet" konnte mich wirklich begeistern. Diese Geschichte hat wirklich alles, was mein kleines Leserherz braucht, um glücklich zu sein. Für einige Leser mag sich die Handlung etwas zu sehr in die Länge gezogen haben, ich war aber umso erfreuter, dass sich Veronica Roth so viel Zeit nahm, ihre Geschichte zu erzählen. Durch die vielen Details, die einzelnen Charakterzüge und alle Kleinigkeiten war das Buch für mich einfach wahnsinnig authentisch und ist zu einem echten Lieblingsbuch geworden, das alle meine Erwartungen übertroffen hat.

Toller Auftakt

Von: Sonia von buecher_bewertungen1 Datum : 17.04.2017

buecherbewertungen1.blogspot.de

Als ich das Cover von Veronica Roths neuem Buch gesehen habe, hat es mich nicht sonderlich beeindruckt, ehrlich gesagt. Ich habe nicht wirklich etwas damit assoziieren können oder einen Zusammenhang zum Buch gesehen.
Nachdem ich allerdings einige Kapitel des Buches gesehen habe, war mir aber etwas klar; das Cover passt sehr gut zur Geschichte, es verkörpert ein Detail aus der Welt von Cyra.
Denn wenn man bei dem Volk der Shotet einen Menschen umgebracht hat, ritzt man sich einen Strich in den Arm, um daran zu erinnern.




Ich habe erfahren, dass Veronica Roth ein neues Buch geschrieben hat und es stand gleich fest, dass ich es lesen werde. Der erste Teil der "Bestimmung"-Trilogie hat mich absolut begeistert, auch wenn der zweite Band da schon nicht mehr mithalten konnte.
Am Anfang fiel mir der Einstieg in die Geschichte von "Rat der Neun" allerdings wirklich schwer. Der Leser wird in ein komplexes System geworfen, an das man sich erst gewöhnen muss; die Welt in dem Buch ist voller Ausdrücke, die ich nicht gekannt habe und nicht wusste, was das jetzt sein soll. Dazu fand ich die Namen der Charaktere - von denen vor allem am Anfang viele vorkamen - verwirrend, da sie so ungewöhnlich sind.
Auf dem Planeten, auf dem die Geschichte hauptsächlich spielt, heißt Thuvhe. Hier leben zwei verschiedene Bevölkerungsgruppen, die sich gegenseitig verabscheuen und sonst nichts miteinander zu tun haben: Thuvhesi und Shotet.
Cyra ist die Schwester des Herrschers von Shotet, Akos ist ein Thuvhesi. Durch verschiedene Umstände wird Akos Cyras Diener und die beiden müssen miteinander klarkommen.


Cyra ist ein sehr beeindruckender Charakter, der mir extrem gut gefallen hat. Sie hat es alles andere als leicht in ihrem Leben, sie erträgt jeden Tag unvorstellbare Schmerzen. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, wobei sie aber nicht die typische Heldin ist, denn der Leser kennt sehr wohl ihre schlimmsten Momente. Cyra weiß sehr viele Dinge und hat sich alles selbst beigebracht. Mir war sie das ganze Buch über sehr sympathisch.
Von Akos weiß ich noch nicht, was ich denken soll. Er ist ein lieber Kerl und hat auch wirklich tolle Auftritte in der Geschichte, allerdings würde er mir nicht unbedingt dauerhaft im Gedächnis bleiben.


Der Schreibstil von Veronica Roth ist - wie auch in "Die Bestimmung" - sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt Dinge, sodass man sie sich gut vorstellen kann, allerdings wird dadurch niemals die eigentliche Handlung unterbrochen. Ihr Stil passt sehr schön zu ihren Geschichten, knapp und präzise.


Trotz der 600 Seiten konnte mich das Buch sehr mitreißen und es wurde nicht langweilig. Das lag auch daran, dass die Autorin einige Reaktionen der Charaktere eingepackt hat, die ich als Leser nicht erwartet hätte. Es blieb spannend, nachdem die Geschichte erst etwas Fahrt aufgenommen und der Leser sich an die neue Welt gewöhnt hatte und es passiert viel.
Insgesamt konnte mich das Buch sehr begeistern, mitreißen und unterhalten. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil, der 2018 auf deutsch erscheinen soll.
Ich vergebe 4,5 Sterne.

RAT DER NEUN. GEZEICHNET. VERONICA ROTH.

Von: buecherkompass Datum : 16.04.2017

instagram.com/buecherkompass

INHALT

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Quelle: Randomhouse

MEINUNG

Wie ihr (möglicherweise) bereits am Klappentext des Buches erahnen konntet, ist die Handlung von Rat der Neun relativ komplex.

So gebe ich den Inhalt eines Buches normalerweise gerne in eigenen Worten wieder. Hier jedoch fiel es mir so schwer, dass ich letzten Endes auf die Inhaltsangabe der Verlagsgruppe zurückgegriffen habe.

Auch beim Lesen brauchte ich einige Zeit, bis ich mich in die Geschichte fallen lassen konnte. Eine erste Hürde boten die ungewöhnlichen Namen der Protagonisten, an die ich mich zu Beginn der Lektüre erst einmal gewöhnen musste. Hinzu kamen einige Informationen über Völker und Planeten und das politische System, die (bei mir) zunächst mehr Verwirrung stifteten als Klarheit brachten. Ist man erst einmal über diesen Punkt hinaus, beginnt die Freude an der Lektüre. Das Lesen fällt leichter, während man den Charakteren (insbesondere Akos & Cyra) immer näher kommt.

Besonders gut gefiel mir der Wechsel zwischen den Perspektiven von Akos und Cyra, der bewirkte, dass man in die unterschiedlichen Kulturen Einblick fand und die Entscheidungen der Protagonisten besser nachvollziehen konnte. Beide Charaktere reifen mit zunehmender Erfahrung – ein sehr schöner Aspekt wie ich finde.

Im Verlauf des Buches flacht der Spannungsbogen, bedingt durch vereinzelte (kurze) Längen etwas ab, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Insgesamt hätten einige Ausführungen wohl kürzer ausfallen können, dem detailreichen Schreibstil sei an dieser Stelle allerdings zugutegehalten, dass er einen wertvollen Beitrag zur Mehrdimensionalität der hier geschaffenen Welt leistet und es ermöglicht völlig in dieser zu versinken.

Trotz ihrer Komplexität ist die Welt die Veronica Roth kreiert hat absolut nachvollziehbar. Sci-Fi-Liebhaber sowie Fantasy-Leser werden ihre Freude an dem Buch haben.

Für mich ist Rat der Neun – Gezeichnet ein durchaus gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Umso gespannter bin ich nun auf den zweiten und zugleich finalen Band der Dilogie.

Rat der Neun - Gezeichnet

Von: Bianca ProwlingBooks Datum : 16.04.2017

prowling-books.blogspot.de

Klappentext:

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …
Quelle: cbt


Meine Meinung:

Ich war wirklich sehr gespannt auf den neuen Dilogie-Auftakt von Veronica Roth und die vielen gemischten Meinungen ließen mich noch neugieriger zurück. Vorne weg: Ich fand das Buch wirklich gut. Ich gehöre also zu der Mehrheit der Menschen, die das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen würden. Aber mehr dazu folgt jetzt. =)

Protagonistin Cyra bringt auf jeden Fall mal frischen Wind in die "starke Heldinnen"-Buchschublade und ihr Charakter hat mich sehr fasziniert. Sie ist stark und selbstbewusst, dabei eigentlich doch eher... gebrochen und wünscht sich nichts Anderes, wie die meisten jungen Frauen in ihrem Alter: Akzeptanz und Liebe.
Cyra hat mir direkt ziemlich imponiert und ich mag sie wirklich sehr. Sie ist einfach mal ein bisschen anders als andere Charaktere und ihre ganze Art hat mich direkt überzeugen können.

Auch Akos hat sich im Laufe der Geschichte zu einem wirklich positiven Charakter entwickelt, den ich ebenfalls sehr in mein Herz geschlossen habe. Der Start mit ihm ist "schwierig", da Cyra und er ziemlich unterschiedlich sind und wenn man es ganz hart ausdrücken will, sogar Feinde. Aber auch seine Art gefällt mir eigentlich echt gut und er hat Cyra meiner Meinung nach sehr gut ergänzt.

Cyras Bruder Ryzek ist ein sehr gelungener „Bösewicht“, ich habe ihn von Anfang an als absolut schrecklich empfunden und ihn direkt gehasst. Ein sehr gelungener und tiefer Antagonist, der Cyra und Akos immer wieder vor neue und schreckliche Herausforderungen stellt.

Insgesamt sind die Charaktere sehr breit aufgestellt. Sie zeigen viele Facetten, haben Geheimnisse und man braucht vielleicht einige Zeit um sie einzuordnen, aber diese Tiefe und auch die Fehler, die die Charaktere mitbringen haben mir sehr gut gefallen und ließen sie lebendig und authentisch wirken. Die Charaktervielfalt ist außerordentlich gelungen und fügte sich perfekt in die ebenfalls sehr vielfältige Welt ein.




Dieses Buch punktet mit seinem überaus gelungenen Weltenaufbau. Man sollte dieses Buch auf jeden Fall konzentriert lesen, es gibt viele Dinge zu entdecken und zu verstehen, die eure Aufmerksamkeit erfordern werden. =)
Ich gebe zu, dass ich nicht ständig zu dem Buch greifen konnte, nach einem anstrengenden Tag hatte ich einfach keinen Kopf mehr für diese sehr breit aufgestellte Welt mit vielen neuen und spannenden Elementen. Irgendwann hat das Buch auch einige Längen gehabt, durch die ich mich ein wenig durchbeißen musste, dennoch konnte mich die Story grundsätzlich fesseln und staunen lassen.



Stellt euch auf eine Geschichte und auf Charaktere ein, die euch nicht so schnell wieder loslassen und versucht euch wirklich den Kopf für diese Story freizuhalten. Hier ist vieles anders, vieles neu, ihr habt viele neue und unbekannte Namen zu lernen und ich habe auch von einigen gehört, dass sie sich während des Lesens Notizen gemacht haben. Ich persönlich habe es nicht getan und es hat super geklappt, aber vielleicht ist es ein guter Tipp für diejenigen unter euch, die womöglich ein wenig abgeschreckt sind von der komplexen Welt und den vielen Namen. =)


Fazit:

Eine spannende und komplexe Geschichte, die mich wirklich überzeugen konnte. Es gab zwar auch einige Längen für mich, insgesamt konnte mich das Buch und seine Charaktere aber dennoch überzeugen.

4 von 5 Pfotenherzen von mir

Rezension: Rat der neun- Veronica Roth

Von: Elena Müller Datum : 10.04.2017

booksareheroess.blogspot.lu/2017/04/rat-der-neun-veronica-roth.html

•Autor: Veronica Roth
•Genre: Sci-Fi, Fantasy, Jugendroman
•Verlag: cbt
•Seitenzahl: 595 S.

Inhalt
"In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …"

Quelle: lovelybooks


Eigene Meinung
Alsoo: Mir hat das Buch sehr gut gefallen- die Charaktere, die Umsetzung, sowie die Geschichte. Ich hatte keine Probleme mich in die neue Welt oder in die neuen Namen zu finden.

Auch, der Schreibstil liest sich gut, sodass man nicht ins Stocken kommt. Allerdings gab es mal die ein oder andere Länge ,die man kürzen konnte.
Genial finde ich, dass das Buch zwei Erzähler Perspektiven hat- aus Cyras und Akos Sicht. So wird verdeutlicht, wie verschieden diese Protagonisten sind, jedoch macht es dies die Geschichte spannender.

Cyra war eine sehr sympathische und freundliche Person, die an manchen Stellen jedoch kaltherzig und kämpferisch war. Sie vermittelt einen tapferen und mutigen Charakter, doch durch die Ich- Perspektive erfährt man, dass sie ihre Ängste überspielt. Auch, Akos mochte ich unglaublich gerne.

Die neue Welt, also die neue Galaxie hat mir so gut gefallen. Es war mal etwas neues, was man so noch nicht kennt. Auf der letzten Seite im Buch ist eine Karte gezeichnet, dadurch konnte man sich das nochmal besser vorstellen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Buch bekommt 4/5 Sternen!!!

ATEMBERAUBEND

Von: Miss Foxy Reads Datum : 10.04.2017

missfoxyreads.blogspot.com

Bevor ich mit der Besprechung des Buches beginne, halte ich es für wichtig zu erwähnen, dass ich von all den Vorwürfen wusste, die um Veronica Roth‘ neues Buch aufgekommen sind und dass ich dennoch losgelöst von diesen ans Lesen gegangen bin. Ich möchte auf diese Vorwürfe im folgenden Text nicht mehr eingehen, ich werde jedoch einen weiteren Post darüber verfassen, der unter diese Rezension verlinkt sein wird, solltet ihr sie auf meinem Blog lesen. Fakt ist jedoch, ich sehe diese Vorwürfe nicht, ich kann weder Rassismus erkennen, noch eine Verherrlichung von chronischen Schmerzen und folglich fällt nichts davon in meine Bewertung des Buches.

Veronica Roth konnte mich schon mit ihrer Bestimmung-Trilogie überzeugen und so war klar, dass ich Rat der Neun lesen musste. Ich mag die starken Figuren, die sie entwirft und das, was sie uns über das Leben beibringt. Direkt im ersten Kapitel habe ich festgestellt, dass ich Rat der Neun wahrscheinlich mehr lieben werde, als die Bestimmung, denn es ist eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy und dieser Mix gehört zu den Genres, die ich am liebsten lese. Dieses Genre zieht sich konstant durch das Buch, es schweift weder zu einer Liebesgeschichte ab, noch zu etwas anderem und das macht das Buch besonders für alle jene sehr lesbar, die wirklich gerne gute Fantasy lesen.

Was mich besonders begeistert hat, das ist das gesamte Worldbuilding. Es ist zwar sehr komplex aber so auch sehr einzigartig und gut durchdacht. Wir befinden uns in einem Sonnensystem mit neun Planeten auf denen jeweils ein Volk lebt, das ein Mitglied für den Rat der Neun stellt. Diese Planeten umschließt der Strom der zum Gegenstand der Religion dieses Sonnensystems geworden ist. Das Volk der Shotet ist ein Nomadenvolk, das auf Thuve sässig geworden ist und seitdem in Konflikt mit den ursprünglichen Bewohnern Thuves steht. Aus beiden Völkern treffen zwei junge Menschen aus einem besonderen Grund zusammen und müssen fortan miteinander auskommen.

Cyra und Akos mochte ich beide sehr gerne. Bei Akos hat es zwar etwas länger gedauert, Cyra habe ich jedoch sofort ins Herz geschlossen, denn sie ist ein sehr liebenswürdiger Charakter. Wir begleiten die beiden vor ihrem Aufeinandertreffen in Situationen, die ihr Leben verändern sollten und zum größten Teil in ihrer Zeit nach dem Aufeinandertreffen. Wir lernen viel über die Ansichten, die die beiden Völker von der Welt und voneinander haben und lernen beide Völker lieben und schätzen. Bei mir führte das jedoch mehr dazu, dass ich die Shotet Seite für Seite mehr zu schätzen lernte und die Thuve immer mehr verachtete. Ich bin gespannt, wie diese Entwicklung in Band 2 weitergeht. Das Ende ist auf jeden Fall sehr spannend und macht direkt Lust auf mehr. Ich hoffe, wir müssen nicht mehr lange auf das Finale warten und Gezeichnet bekommt mit diesem einen würdigen Abschluss.


Veronica Roth konnte mich mit Rat der Neun: Gezeichnet noch mehr begeistern, als mir der Bestimmung-Trilogie. Die gelungene Mischung aus Science Fiction und Fantasy und das epische Worldbuilding machten die Geschichte für mich absolut lesenswert und auch mit den Charakteren hat mich Veronica Roth nicht enttäuscht. Ich freue mich schon auf das Finale der Dilogie und hoffe, wir müssen nicht mehr allzu lange warten.

Ein großartiger Nachfolger der Bestimmung

Von: Anni Silber Datum : 07.04.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

Ich war nach "die Bestimmung" schon sehr gespannt auf das neue Buch von Veronica Roth und habe mich schon sehr darauf gefreut. Die Geschichte ist natürlich eine ganz andere, denn diese spielt in einer ganz anderen Galaxie. Es gibt in dieser Galaxie 9 Planeten über die der so genannte "Rat der neun" herrscht. Einen Planeten nehmen genauer unter die Lupe der von zwei Völkern bewohnt wird. Zum einen lernen wir Cyra und ihr Volk die Shotet kennen die von ihrem Herrscher Rysak tyranisiert werden. Vor allem Cyra leidet sehr unter Rysak, denn er ist ihr Bruder und schreckt vor nichts zurück. Er nutzt tagtäglich Cyras Lebensgabe den Schmerz aus um ändere zu quälen oder zu töten. Aber durch ihre Gabe muss Cyra auch fast immer Schmerzen ertragen. Um die Macht über den Planeten zu erhalten lässt Rysak eines Tages Akos und seinen Bruder Ejey aus dem zweiten Volk entführen um auch ihre Gaben eiskalt auszunutzen. Ejey ist ein Orakel und soll Rysak seine Zukunft vorhersagen und Akos kann durch seine Berührung andere Gaben ausschalten und soll von nun an Cyras Diener sein. Akos jedoch denkt nur an seine Flucht und möchte mit seinem Bruder wieder zurück in sein Volk. Cyra und Akos freunden sich mit der Zeit an, jedoch stellt sich die Frage ob sie sich trauen können.
Ich war sehr überrascht von diesem Buch, denn obwohl ich durch den Einstieg in dieses Buch einen sehr schwierigen Start hatte hat es mir sehr gut gefallen. Diese Galaxie die in diesem Buch dargestellt wird hat mir sehr gut gefallen, ebenso die Idee mit den Lebensgaben und der Schreibstil von Veronica hat alles zu einem spannenden Buch zusammengefügt. Alle die die Bestimmung gelesen und gemocht haben wird dieses Buch garantiert gefallen.

Rat der Neun von Veronica Roth

Von: book_of_dreams Datum : 07.04.2017

thebooksofdreamer.blogspot.de

Vor kurzem habe ich Rat der Neun von Veronica Roth beendet, nun möchte ich euch dazu meine Rezension da lassen. :)


Allgemeines:
Titel: Rat der Neun - Gezeichnet
Autor/in: Veronica Roth
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 604
ISBN: 978-3-570-16498-3
Preis: 19,99€

Inhalt:
In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.
Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Meine Meinung:

Nach der Divergent-Reihe kam nach gefühlten Jahren wieder ein Band einer neuen Reihe. Die Divergent-Reihe hat mir sehr gut gefallen, nun war ich gespannt auf das Buch und musste es einfach lesen.

Am Anfang wurde man in die Geschichte zwar eingeführt, jedoch tat ich mich schwer hineinzufinden. Es wurde einmal aus der Sicht von Akos, dem männlichen Hauptprotagonisten, aus der Erzähler Perspektive und einem aus Cyras Sicht, der weiblichen Protagonistin, aus der Ich-Perspektive erzählt. Was für einen guten Einblick in den jeweils anderen, aber auch in ihre Lebensumstände gab. Da zu Anfang die Protagonisten noch sehr jung gewesen sein müssen, wie genau ihr Alter war wurde mir nicht ganz Schlüssig. Es wurde immer von Zeitläufen geredet, doch es wurde nie gesagt wie lange dies ist. Das verwirrte mich etwas, da sie am Ende deutlich älter sein mussten als am Anfang. Auch manche Namen waren nicht von diesem Planten XD. Die ein oder andere Länge könnte man echt kürzen und das wären bestimmt 50 Seiten weniger.

Cyra war an sich eine sehr sympathische und liebevolle Person, die jedoch nach außen hin, etwas kaltherzig und gerissen wirkt, was aber durch die Familienverhältnisse und ihre Position verständlich ist. Auch vermittelt sie einen starken, mutigen Charakter. Doch man bekommt mit das sie im Inneren mit sich und ihren Ängsten zu kämpfen hat.

Akos konnte ich auch sofort in mein Herz schließen und mit ihm mitfühlen. Jedoch war es für mich nicht verständlich, warum nicht auch hier aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde?!

Die neue Welt oder besser neue Galaxie, welche Veronica Roth erschaffen hat, konnte mich sofort in den Bann ziehen. Mit ihrem bildgewaltigen und detaillierten Schreibstil, konnte man sich die Galaxie sehr gut vorstellen. Die Sätzen waren jedoch schwer zu verstehen und ich musste mich sehr auf das Buch konzentieren, was es für mich nicht möglich machte das Buch am Abend zu lesen.
Bewertung:

Allem in Allem hat mir das Buch gut gefallen und konnte mich überzeugen, jedoch war es für mich an manchen Stellen zu langatmig und deshalb bekommt das Buch von mir 4 von 5 Luftballons.

Tolle Grundidee, leider schwach und größtenteils ohne Spannung umgesetzt!

Von: Barbaras Paradies Datum : 07.04.2017

barbarasparadies.blogspot.co.at/

Die von Veronica Roth erschaffene Welt ist außergewöhnlich. Die Menschen bewohnen mehrere Planeten einer Galaxie.
Die Thuve sind ein friedliches Volk. Die Shotet, die sich auf demselben Planeten niedergelassen haben, sind ein wildes und brutales Volk und wollen den Planeten für sich beanspruchen. Ausgewählte Menschen bekommen eine Lebensgabe, die über ihr Schicksal bestimmt. Die Lebensgabe wird bei der Geburt von allen Orakeln vorhergesagt. Das Schicksal soll sich immer erfüllen.
Die Shotet folgen einmal im Jahr dem Stromfluss durch die Galaxie. Sie begeben sich auf Planetenreise, wie sie es nennen, und machen ihre Beutezüge. Shotet lieben Dinge, die andere Menschen wegwerfen. Für die Shotet ist das eine Tradition, etwas Religiöses.

Ich wusste, dass wir einzigartig waren - niemand sonst folgte wie wir dem Stromfluss durch die Galaxie, niemand sonst war so wenig an Ort und Eigentum gebunden wie wir.
Kapitel 3 , Seite 43


Der Einstieg war ziemlich schwierig. Ich musste mich erst ein bisschen einlesen und in der Welt der Autorin zurechtfinden. Der Leser wird mit sehr vielen Informationen überschüttet und es war für mich schwer, mir gleich ein Bild von der Welt zu machen. Ich musste mich auch erst an die komplizierten Namen und die neuen, von der Autorin erschaffenen Wörter gewöhnen, die teilweise richtige Zungenbrecher sind. Anfangs werden sehr viele Völker und Personen eingeführt, die aufgrund ihres Namens schwer zu behalten sind. Für den Anfang waren das etwas zu viele Informationen, und ich habe auch nicht alles gleich verstanden.

Die Geschichte beginnt mit dem Thuvesi Akos und seiner Familie. Er ist der jüngste von drei Geschwistern. Seine Mutter ist eines der Orakel. Er ist kämpferisch und lässt sich nichts gefallen.

Cyra ist eine Shotet. Zuerst erfährt man einiges aus ihrer Kindheit und dann geht die Geschichte weiter, als sie 16 Zeitläufe alt ist. Ihre Gabe ist Schmerz. Sie empfindet selbst dauernd Schmerzen und kann diese auch durch Berührung auf andere Menschen übertragen, weshalb sie für ihren Bruder Ryzek die größte Waffe ist. Cyra erträgt ihr Schicksal ziemlich gut. Trotz der Schmerzen, die Cyra andauernd ertragen muss, ist sie ein sehr starker Charakter. Sie ist schlau und hat ihren eigenen Kopf. Positiv aufgefallen ist mir, dass sie nicht dauernd wegen ihrer Schmerzen jammert und auch nicht nervig wird. Mir hat gut gefallen, wie sich Cyra im Laufe des Buches verändert.

Ich wurde gleichzeitig gefürchtet und verabscheut.
Kapitel 9, Seite 98


Ich war das Folterwerkzeug in seiner Hand, und wenn er mich ansah, dann war es, als würde er eine beeindruckende Waffe betrachten. Ich war nur eine scharfe Klinge für ihn, mehr nicht.
Kapitel 9, Seite 101


Veronica Roth schreibt zwar sehr detailreich, aber ich hatte vor allem am Anfang trotzdem Probleme, in ihre Welt hineinzufinden und mir alles vorzustellen.
Das Buch wird aus der Sicht von Cyra in der ersten Person und aus der Sicht von Akos in der dritten Person erzählt. Aufgrund des Erzählstils war es wesentlich einfacher, sich in Cyra hineinversetzen. Bei Akos ist mir das leider nicht so ganz gelungen, wurde aber im Laufe der Geschichte besser.

Du und ich, wir sind zu dem geworden, wozu man uns gemacht hat.
Kapitel 10, Seite 113


Nach dem schwierigen und informationsreichen Anfang war ich so zwischen Seite 120 und 150 dann endlich im Geschehen drinnen und konnte dem auch gut folgen. Leider habe ich über weite Strecken des Buches vergeblich gewartet, dass Spannung aufkommt. Die Geschichte ist nicht langweilig, aber sie plätschert so vor sich hin und konnte mich leider nicht fesseln. Ab etwa Seite 380 wurde es dann etwas spannend. Die überraschenden Wendungen haben mir gut gefallen, aber das Ganze hätte noch spannender gestaltet werden können. Richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht.

Die Grundidee hat mir gut gefallen. Veronica Roth hat eine faszinierende Welt erschaffen, die gut durchdacht ist. Leider braucht man für den Einstieg ein bisschen länger und die Spannung hat mir leider sehr gefehlt. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, aber ich kann nicht von mir behaupten, dass ich dem Erscheinen der Fortsetzung entgegenfiebere.

Ich habe mich ziemlich lange durch die 600 Seiten gekämpft und wenn ich nicht gar so große Lust habe weiterzulesen, spricht das nicht unbedingt für das Buch.

Ich sah zum ersten Mal, wie dünn die Grenze zwischen Furcht und Liebe ist, zwischen Ehrerbietung und Bewunderung.
Kapitel 3, Seite 45


Weiche Herzen machen das Universum zu einem Ort, an dem es sich zu leben lohnt.
Kapitel 18, Seite 280


Fazit:

Tolle Grundidee, leider schwach und größtenteils ohne Spannung umgesetzt!

Der Rat der Neun

Von: Crazyb00ks Datum : 02.04.2017

crazyb00ks.wordpress.com

Zweifelsohne ein extrem gutes Buch. Veronica Roth hat mit diesem Auftakt eines großartigen Fantasy-Zweiteilers eine völlig neue Galaxie erschaffen. Es gibt keinen Bezug mehr zu der Welt, wie wir sie kennen. Die Geschichte findet auf einem der neun Planeten statt, nämlich Thuvhe, der von einer weiteren Nation, den Shotet, bevölkert wird. Beide Völker möchten die alleinige Herrschaft über ihren Planeten, was unweigerlich zu Spannungen und offensichtlicher Feindseligkeit führt.
Ich finde die Lebensgaben besonders interessant. In keinem Buch habe ich bisher so spezielle Fähigkeiten kennengelernt, beispielsweise die Schatten unter Cyras Haut, die sowohl ihr, als auch den Menschen, die sie berühren, Schmerz zufügen. Die Story ist einzigartig und extrem vielschichtig, ebenso die erwähnten Lebensgaben und Schicksale der auserwählten Familien.
Die Hauptcharaktere sind toll, einfach irgendwie anders, stark aber doch verletzlich. Ich für meinen Teil konnte ihre Entscheidungen verstehen und sogar gutheißen, womit ich bei Fantasy-Büchern
oftmals so manche Probleme habe. Die Veränderungen, die die Figuren durchlaufen sind ebenfalls vollkommen nachvollziehbar.
Das Buch ist sehr packend, mit einer nie langweilig werdenden Handlung, die es wirklich in sich hat. Ich konnte es irgendwann nicht mehr weglegen und es habe an einem einzigen Tag praktisch ganz gelesen.

Fazit:

Für alle Die Bestimmung – Fans mit Sicherheit ein gutes Buch, ebenso für Fantasy/Sci-Fi-Liebhaber. Mit einer spannenden Geschichte und einer fanatastischen neuen Galaxie, die man im Laufe der Story besser kennen und verstehen lernt. Mit vielen überraschenden Wendungen und einer mitreißenden Liebesgeschichte, die so eigentlich nicht zustande kommen dürfte

Ganz andere Welten,Ganz neue Welten

Von: Mylittlebookpalace Datum : 26.03.2017

mylittlebookpalace.weebly.com

Handlung: Diese Geschichte spielt in einer anderen Galaxie. In dieser Galaxie gibt es neun „Hauptplaneten“ und noch ein paar Planeten darum. Diese neun Hauptplaneten gehören zum Rat der neun, jeder Planet ist unterschiedlich. Der eine ist eine Wüste, der andere besteht fast nur aus Wasser und einer ist total verschneit. Der junge Akos lebt auf diesem verschneiten Planeten, dort gibt es zwei Völker: Die Thuvhesi und die Shotet, die beiden sind verfeindet und beheben beide Anspruch auf den Planeten. Akos ist ein Thuvhesi und seine Mutter ist eines der drei Orakel auf dem Planeten, deswegen sind sie auch relativ wohlhabend. Doch eines Tages werden Akos und sein Bruder von Shotet entführt und leben dann mehrere Jahre bei ihnen. Akos ist es ein paar Jahre bei jemanden der ihn stärker und schneller machen soll und kommt schließlich zur Schwester des Herrschers, weil seine Gabe ist den Strom abzuhalten und so auch alle gaben der Menschen verschwinden zu lassen wenn er sie berührt. Und da Cyra's ( die Schwester ) Gabe sich gegen sie gerichtet hat und unerträgliche schmerzen hat soll Akos sie stoppen. Und so kommen sich die beiden näher und es entwickeln sich böse Geschäfte und Gefühle.

Orte. Die Orte fand ich richtig cool, einfach diese verschiedenen Planeten und ihre Kulturen. Ich hätte gerne noch etwas mehr über die Randplaneten erfahren, aber sonst fand ich auch die Beschreibung der Orte richtig gut.

Personen: Vorallem hat mich hier Cyra gepackt mit ihrer Vergangenheit und ihre Gabe. Am anfang war sie einfach nur grob und kaltblütig, aber sobald man hinter die Fassade blicken durfte fand ich sie toll. Auch Akos hat mich fasziniert, mit seinen Tränken und seinem eigentlich gutmütigen Herz. Die restlichen Personen wurden auch wirklich richtig gut beschrieben und man wollte unbedingt mehr über sie erfahren.

Schreibstil: Fand ich eigentlich ganz gut, auch das sie manchmal Worte der eigentlcihen Sprachen verwendet hat fand ich toll, sie hat alles sehr bildlich dargestellt. Man konnte ses sich richtig gut vorstellen. Allerdings hat es sich manchmal etwas in die Länge gezogen.

Gestaltung: Die Gestaltung fand ich klasse, vor allem auch dann die Gestaltung der Teile und Kapitel. Auch das Cover fand ich richtig schön und es bekommt bestimmt ein extra-Platz in meinem Bücherregal.

Geschichte: Also die Geschichte allgemein und auch die Idee dahinter fand ich richtig gut. .Es wurde alles toll beschrieben und die Hintergründe waren ersichtlich und man konnte sie verstehen. Allerdings hat es sich manchmal wirklich in die Länge gezogen und es gab einzelne Stellen dir wirklich etwas langweilig waren. Aber eigentlich war die Idee und auch die Umsetzung wirklich gut. Vor allem weil es oft auch spannende stellen und Plottwist(e) gab.

Fazit: Ich fand die Geschichte wirklich toll, die Charaktere waren spannend und tiefgründig. Die Galaxie mit ihren Planeten habe ich eh geliebt und die Gestaltung war 1a. Allerdings gab es manchmal etwas trockerne und Langweiliger stellen, weshalb ich “nur“ 4 von 5 Punkten gebe.

,Handlung: Diese Geschichte spielt in einer anderen Galaxie. In dieser Galaxie gibt es neun „Hauptplaneten“ und noch ein paar Planeten darum. Diese neun Hauptplaneten gehören zum Rat der neun, jeder Planet ist unterschiedlich. Der eine ist eine Wüste, der andere besteht fast nur aus Wasser und einer ist total verschneit. Der junge Akos lebt auf diesem verschneiten Planeten, dort gibt es zwei Völker: Die Thuvhesi und die Shotet, die beiden sind verfeindet und beheben beide Anspruch auf den Planeten. Akos ist ein Thuvhesi und seine Mutter ist eines der drei Orakel auf dem Planeten, deswegen sind sie auch relativ wohlhabend. Doch eines Tages werden Akos und sein Bruder von Shotet entführt und leben dann mehrere Jahre bei ihnen. Akos ist es ein paar Jahre bei jemanden der ihn stärker und schneller machen soll und kommt schließlich zur Schwester des Herrschers, weil seine Gabe ist den Strom abzuhalten und so auch alle gaben der Menschen verschwinden zu lassen wenn er sie berührt. Und da Cyra's ( die Schwester ) Gabe sich gegen sie gerichtet hat und unerträgliche schmerzen hat soll Akos sie stoppen. Und so kommen sich die beiden näher und es entwickeln sich böse Geschäfte und Gefühle.

Orte. Die Orte fand ich richtig cool, einfach diese verschiedenen Planeten und ihre Kulturen. Ich hätte gerne noch etwas mehr über die Randplaneten erfahren, aber sonst fand ich auch die Beschreibung der Orte richtig gut.

Personen: Vorallem hat mich hier Cyra gepackt mit ihrer Vergangenheit und ihre Gabe. Am anfang war sie einfach nur grob und kaltblütig, aber sobald man hinter die Fassade blicken durfte fand ich sie toll. Auch Akos hat mich fasziniert, mit seinen Tränken und seinem eigentlich gutmütigen Herz. Die restlichen Personen wurden auch wirklich richtig gut beschrieben und man wollte unbedingt mehr über sie erfahren.

Schreibstil: Fand ich eigentlich ganz gut, auch das sie manchmal Worte der eigentlcihen Sprachen verwendet hat fand ich toll, sie hat alles sehr bildlich dargestellt. Man konnte ses sich richtig gut vorstellen. Allerdings hat es sich manchmal etwas in die Länge gezogen.

Gestaltung: Die Gestaltung fand ich klasse, vor allem auch dann die Gestaltung der Teile und Kapitel. Auch das Cover fand ich richtig schön und es bekommt bestimmt ein extra-Platz in meinem Bücherregal.

Geschichte: Also die Geschichte allgemein und auch die Idee dahinter fand ich richtig gut. .Es wurde alles toll beschrieben und die Hintergründe waren ersichtlich und man konnte sie verstehen. Allerdings hat es sich manchmal wirklich in die Länge gezogen und es gab einzelne Stellen dir wirklich etwas langweilig waren. Aber eigentlich war die Idee und auch die Umsetzung wirklich gut. Vor allem weil es oft auch spannende stellen und Plottwist(e) gab.

Fazit: Ich fand die Geschichte wirklich toll, die Charaktere waren spannend und tiefgründig. Die Galaxie mit ihren Planeten habe ich eh geliebt und die Gestaltung war 1a. Allerdings gab es manchmal etwas trockerne und Langweiliger stellen, weshalb ich “nur“ 4 von 5 Punkten gebe.

Ein Roman der begeistert!!! Ich bin noch immer völlig geflasht!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 23.03.2017

linejasmin.blogspot.de

Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste.
Ich war gespannt was mich im neuen Roman der Autorin erwarten würde, gleichzeitig haben mich aber die vielen recht unterschiedlichen Meinung neugierig gemacht.
Die Meinungen zu diesem Buch sind doch etwas durchwachsen, die hier erschaffene Welt wäre zu komplex oder die Story an sich wäre zu zäh und langatmig.

Gestern Abend habe ich dieses Buch beendet, ich muss sagen WOW. Ich bin noch immer völlig begeistert und geradezu geflasht. Was die Autorin hier geschaffen hat ist mehr als einmalig.
Die hier erschaffene Welt ist mit Sicherheit etwas komplex doch ich muss sagen genau das gefiel mir.
Etwas völlig neues, etwas das ich so noch nicht gelesen hatte und genau das hatte seinen Reiz.
Wenn ich ein Buch lese, möchte ich es genießen, ich möchte gefordert werden und ich möchte in neue und unbekannte Welten abtauchen.
Genau dass ist der Autorin hier gelungen.
Und genau das gefiel mir unglaublich gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen.
Ich kam unglaublich schnell in die Story rein und schon nach wenigen Seiten konnte ich dass Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Es entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.
Ich habe jeder neuen Seite und jedes neue Wort inhaliert.
Trotz seiner über 600 Seiten habe ich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, was anderes ging auch nicht denn ich war völlig in den Bann der Story versunken.

Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet, es fällt auf und bleibt im Kopf.
Ich finde es sehr passend und es bekommt in meinen Bücherregal einen Ehrenplatz!

Die Charaktere in diesem Buch könnten vielschichtiger kaum sein.
Cyra und Akos sind mir schnell ans Herz gewachsen, beide haben ihre Eigenarten und dennoch gelingt es ihnen ihre Herkunft für kurze Zeit zu vergessen. Sie vergessen die Feindschaft ihrer Völker doch kann diese "Freundschaft" von Dauer sein? Bald muss sich Cyra entscheiden, bleibt sie weiter nur das Werkzeug ihres Bruders oder hilft sie Akos?

Die Handlung ist in meinen Augen sehr spannend und fesselnd. Für mich gab es hier keine zähen oder gar langatmigen Szenen.
Ich finde es grandios wie die Autorin diese komplexe Story ausgearbeitet hat und bin begeistert.
Ich bin froh das ich dieses Buch trotz der unterschiedlichen Meinungen gelesen habe, denn sonst hätte ich ein wahres Fantasy Highlight verpasst!

Für mich ist dieses Buch ein Highlight.
Genau deshalb kann ich euch das Buch nur empfehlen.

Fazit:
Mit "Rat der Neun - Gezeichnet" ist der Autorin ein Fantasy Buch der besonderen Art gelungen. Eine völlig neue und unglaublich interessante Welt, Charaktere die begeistern und ihr toller Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Beeindruckendes und vielfältiges Universum

Von: Lesemappe Datum : 22.03.2017

lesemappe.blogspot.de/

"Rat der neun- Gezeichnet" ist der Auftakt des neuen Zweiteiler von Bestsellerautorin Veronica Roth.
Die beiden Hauptprotagonisten sind der junge Akos und die sechzehn jährige Cyra.
Da ihre Mutter ein Orakel ist, werden
Akos und sein älterer Bruder Eijeh von den verfeindeten Shotet, dem Oberhaupt Noavek und sein treuster Krieger Vas aus ihrer Heimat Thuve entführt. Während ihre kleine Schwester Cisi gerade noch entkommen kann, haben Akos und Eijeh nicht so viel Glück.
Eijeh, der wie seine Mutter ein Orakel ist, soll für die Noavek Familie auf ihren Planetenraubzügen die Zukunft vorhersehen um so einer eventuellen Gefahr trotzen zu können und weil die Noavek alle Planeten beherrschen wollen. Auch die Kinder des Shotet Herrschers, Ryzek und Cyra Noavek haben wie Eijeh, Akos und einige andere auch, eine besondere Gabe, die mehr oder weniger ausgeprägt sein kann.
Akos ist der einzige, der wegen seiner Gabe Cyra anfassen und sie von ihren Schmerzen befreien kann. Denn allein eine Berührung von Cyra tötet schon, doch sie selbst bekommt dadurch unvorstellbare Schmerzen. Akos wird auf Grund seiner Gabe, als der persönliche Leibwächter und Bedienstete, oder eher Gefangener-Bedienstete von Cyra.
Nach und nach merkt auch Akos, dass selbst Cyra nur dass Werkzeug ihres grausamen Bruders Ryzek ist. Um seinen Bruder Eijeh zu retten, geht er auf ein Bündnis mit Cyra ein, die beiden lernen sich auf eine völlig neue Art und mit neuer Sichtweise kennen.
Wird es Akos gelingen seinen Bruder Eijeh zu retten? Oder ist schon alle Hoffnung für ihn verloren? Denn Ryzek setzt bei Eijeh seine Gabe ein und Eijeh entfernt sich immer mehr von Akos , auch seine Persönlichkeit gleicht immer mehr Ryzek.
Und was ist mit Cyra? Wird sie noch weiter das (mörderische) Werkzeug ihres Bruders sein?
Ich könnte euch ja noch weitere Details erzählen, allerdings möchte ich euch euren eigenen Lesespaß bei dem ersten Teil der Dilogie von "Rat der neun - Gezeichnet" der Bestsellerautorin Veronica Roth

Meine Meinung:
Ich fange heute mal wieder mit dem Cover an. Das Cover, fällt einem auch direkt ins Auge und ist ein, wie ich finde absoluter Blickfang. Obwohl das Hardcover eher unscheinbar und unspektakulär scheint, so hat es doch sofort meine Aufmerksamkeit gehabt. Man möchte direkt wissen um was es in dem Buch "Rat der Neun-Gezeichnet" geht.

Nun also zu meiner Meinung.
Ich muss sagen, dass ich mich schon so richtig darauf gefreut habe und umso mehr noch, als ich es endlich in der Hand halten durfte. Ich konnte es gar nicht erwarten mit dem lesen zu beginnen.
Ich muss schon sagen, ich fand den ganzen Aufbau der Geschichte in seiner Vielfältigkeit ziemlich beeindruckend. Es handelt ja nicht nur von einer Welt, sonder gleich von einer Galaxie mit mehreren Planeten. Ich brauchte am Anfang zwar etwas Zeit um mich in dieser komplexen Galaxie, den vielen verschiedenen Bräuchen, den Gaben und ihre Wirkung zu anderen etc zurechtzufind1en, wurde dann aber fast zu einem Teil der Geschichte.
Zu Beginn und als die Charaktere vorgestellt werden hatte ich doch etwas zu kämpfen um alles behalten zu können, es war insgesamt schon recht viel Input. Allerdings dann genau diese Entwicklung der Charaktere so verfolgen und zu sehen bzw zu lesen, hat mir persönlich dann doch gefallen und Spaß gemacht. Gerade die Entwicklung der weiblichen (Haupt-)Protagonistin Cyra..... und hier möchte ich nun nichts vorwegzunehmen, war für mich zwar nicht so überraschend, doch alleine ihre Entwicklung und Entscheidungen mitzuerleben -hat wie ich finde Veronica Roth mir als Leser gut vermitteln können.
Auch habe ich gerade was die Atmosphäre betrifft ein großes Lob an die Autorin. Ich sehe noch immer die Bilder der Arena, als Cyra von ihrem Bruder Ryzek diese unglaubliche und abscheuliche Strafe bekommt. Für einen Moment dachte ich schon..... oh mn - puh.
Mir hat aufjedenfall gefallen wie die Autorin uns Leser gerade in diser Geschichte uns vor Augen führt, dass man manchmal etwas wagen muss. Oder aber, dass man sich auch bei gewissen Dingen, sich eben entscheiden muss, auch wenn es gegen die eigene Familie ist und mit den Konsequenzen Leben muss.
Ebenso wie Cyra hat mir auch der männliche (Haupt-)Protagonist Akos gefalen, der anfangs nur um eine Fluchtmöglichkeit für sich und seinen Bruder ein Bündnis mit Cyra eingeht. Doch auch Akos merkt schnell, dass selbst Cyra eine (Gefangene) und das Werkzeug ihres grausamen Bruders ist.

Faazit:
Autorin Veronica Roth hat mit dem Einstieg des ersten Teils ihrer Dilogie "Rat der Neun-Gezeichnet" ein beeindruckendes und vielfältiges Universum geschaffen. Die Geschichte bietet aufjedenfall viel Lesespaß und hat mir zumindest schon Lust auf mehr gemacht.
Von mir gibt es für diesen umfangreichen Einstieg - 4 von 5 Bücher.


Kauf- und Leseempfehlung: Für Fans von Veronica Roth ein absolutes Muss, aber auch für jeden anderen ein paar schöne Lesestunden.

Top

Von: Sunshinelady Datum : 21.03.2017

sunshineladytest.de/

Rat der Neun -gezeichnet

Mit dem Klappentext verschone ich euch jetzt , denn den kann man eh direkt im Netz einsehen vielmehr meine Meinung zu diesem Buch .

Also zuallererst warum wollte ist es ?!

Das Cover war online in der Vorschau schon ein Highlight und als ich es in Natura sag sowieso .

Die goldene Flüssigkeit die runterläuft etc.

Es fällt einfach defintiv auf .

Dann zunächst machte mich noch neugierig , das die Autorin auch die Bestimmung geschrieben hatte, die mir damals auch sehr gut gefiel .

Da war eigentlich für mich schon klar , das musst du lesen.

Laut Klappentext auch wieder ein schöner Fantasy Jugendroman.

Was sich auch bestätigt.

Der Stil ist sehr ähnlich zu die Bestimmung .

Einzig und alleine was mir anfangs schwer fiel muss ich zugeben waren die vielen Verschiedenen unüblichen Namen , die man erstmal reinkriegen musste, aber ab dann ging es super .

Die Story ging rasant weiter und Spannung war genügend vorhanden .

Also wer die Bestimmung mag , sollte hier auch auf seine Kosten kommen .

Sehr viele und Vorallem was ich gut fand Verschiedene Charaktere .

Von dem kampfsüchtigen , bis zu denen die eigentlich garnicht kämpfen wollen .

Was natürlich die Story schwer machte. Sehr viel macht demonstrieren.

Eine Entführung , verzweifelter Versuch zu retten und dabei noch die großen Gefühle .

Die Sichtweisen waren 2 einmal von Akos einem mächtigen Mann und dann von Cyra.

Cyra erzählt alles in der ich Version .

Akos hingegen wird von 3ter Person erzählt .

Beide waren mir auf ihre Art symphatisch .

Cyra wird anfangs sehr ausgenutzt und muss erst lernen, das es manchmal besser ist sein eigenes Ding zu machen .

Da jeder seine Gabe hat und damit unterschiedliche Auswirkungen wird schnell klar , das Cyra es nicht einfach hat .

Ihre gabe bereitet ihr unheimliche Schmerzen .

Problem an der Sache , die überträgt sie bei Berührungen auch an den anderen .

Ziemlich schwieriges Leben würde ich sagen .

Ryzek der in diesem Buch einen Bösewicht darstellt wird sehr gut durchleuchtet .

Das er nicht immer so war , wird schnell klar .

Die Verschiedenen Welten bzw Galaxien fand ich Mega interessant auch wenn es anfangs wie gesagt schwer war reinzukommen, war es später umso schöner sich in eine komplett neue Welt einzufinden .

Viel Gewalt ist vorhanden das ist keine Frage , aber wer die Bestimmung kennt , weiß das auch da das nicht ohne war .

Also von dem her für mich genau richtig .

Spannung und Action und große Gefühle die eben durch soviel Missmut auch noch besser rauskommen wie ich finde .

Die Autorin hat mich total gefesselt und oftmals überrascht mit Wendungen , sowie auch den charakteren wieviel Gesicht und Vergangenheit sie ihnen verliehen hat .

Am Ende hat man von jedem so ein genaues Bild vor sich wie nur eben möglich , was mir richtig gut gefiel .

Ein Buch was sucht Potential hat wenn ihr mich fragt .

Wundervoll .

4,5 Sterne

Von: Weinlachgummi Datum : 18.03.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

Nachdem ich die Bestimmung Trilogie von Veronica Roth gelesen und leider gerade gegen Ende nicht sehr überzeugend fand. War ich sehr gespannt auf ihre neue Reihe. Aber auch kritisch, da mir der Science-Fiction Bereich nicht sehr liegt. Kurz um, meine Erwartungen waren gering, aber die Neugier hat gesiegt, zum Glück, denn mit diesem Buch hat mich die Autorin positiv überrascht.

Jemanden weiter zu lieben, für den es keine Hilfe mehr gab, keine Rettung -
das konnte nichts anderes als Wahnsinn sein.
Seite 223

Ich bin froh, dass das Original Cover beibehalten wurde. Es ist zwar schlicht, aber auch sehr aussagekräftig. Hätte man nun noch den Original Titel Carve the Mark übernommen, würde es perfekt passen. Der Rat der Neun kommt im Buch kaum vor, aber Carve the Mark hätte richtig gut gepasst. Zumal man auf dem Cover diese Schnitte sieht.

Zum Inhalt: Jeder Mensch besitzt eine besondere Lebensgabe, diese offenbart sich mit der Zeit und passt zu der jeweiligen Person. Schicksale hingegen bekommen nur besondere Menschen. Dieses Schicksal wird von einem der Orakel offenbart und ist vorherbestimmt. Cyra und Akos sind zwei solche besonderen Menschen mit einem Schicksal. Beide treffen im Verlauf der Handlung aufeinander und müssen sich arrangierenn um an ihr Ziel zu kommen. Ob dies gelingt, entstammen sie doch zwei verfeindeten Völkern.

Der Schreibstil von Veronica Roth hat mir hier sehr gut gefallen. Zu Beginn erklärt sie so einiges, sodass man erschlagen wird und sich wirklich konzentrieren muss. Ich habe die ersten 20 Seiten zweimal gelesen, um es wirklich zu verstehen. Die ganzen fremdartigen Namen machen es zu Beginn nicht leichter. Sowie die ganzen Eigenbegriffe, für diese befindet sich am Ende ein Glossar und auch eine Karte der Galaxie. Aber wenn man den schweren Einstieg erst mal geschafft hat, bekommt man eine richtig tolle Geschichte geliefert.

Alle Menschen sind gewalttätig. Einige widerstehen dem Impuls, einige tun es nicht.
Besser, du akzeptierst es und nutzt es, um dein Wesen zu erkenne, statt dich selbst zu belügen.
Seite126

Zum Aufbau: Das Buch ist in 4 große Teile unterteilt. Und in diesen dann in mehrere Kapitel. Im ersten Teil ließt man nur von Akos und im Verlauf dann auch aus der Sicht von Cyra. Die Kapitel wechseln sich dabei unregelmäßig ab. Die Kapitel von Cyra haben mir dabei besser gefallen, da ich sie interessanter fand aufgrund ihrer Familie und ihrem Handlungsort. Gefallen hat mir auch, dass die Kapitel von Cyra aus der Ich-Perspektive erzählt waren, die von Akos hingegen von einem Erzähler. So konnte man beide beim Lesen sehr gut unterscheiden. Die Autorin blickt auch immer mal wieder zurück, sodass man das Handeln der Charaktere besser verstehen kann.

Die Charaktere im Buch fand ich richtig toll. Ich muss gestehen, dies hätte ich Veronica Roth gar nicht zu getraut. Cyra war mir sehr sympathisch. Sie ist eine sehr starke junge Frau. Aufgrund ihrer Gabe leidet sie unter starken Schmerzen. Diese schwarzen Schmerzen durchlaufen ihren Körper wie Adern, die manchmal hervor drehten. Diese Vorstellung war sehr eindrucksvoll. Immer wenn sie jemanden berührt, fährt dieser Schmerz auch in diese Person. Man kann sich vorstellen, wie hart es sein muss, nie jemanden berühren zu können und permanent Schmerzen zu haben. Akos ist sozusagen der gute Charakter, weich und auch gutmütig. Aber nicht auf eine langweilige oder übertriebene Art. Er hasst es zu töten und doch weiß er, was nötig ist. Er und Cyra ergeben einen schönen Kontrast. Er der an das Gute im Menschen glaubt und trotz aller Widrigkeiten seinen Bruder nicht aufgibt und Cyra, die glaubt sie sei ein Monster. Wo wir bei Monster sind, Ryzek ist der Bruder von Cyra und ihn fand ich sehr interessant. Ich mochte es, wie die Autorin ihn nicht als absolut böse darstellt, sondern auch zeigt, er wurde nicht so geboren sondern so gemacht. Er ist absolut kein Sympathieträger, aber ich mochte ihn auf eine gewisse Art und Weise. Es gab noch viel mehr interessante Nebencharaktere.

Ich bin ein Shotet.
Ich bin scharf wie zersplittertes Glas und genauso zerbrechlich.
Seite 290

Zur Handlung: Die Idee der Autorin und der ganze Weltenentwurf hat mir sehr gut gefallen. Klar es ist doch recht komplex und manchmal etwas langwierig alles zu verstehen, aber eine ganze Galaxie zu schaffen, sodass der Leser sich alles auch richtig vorstellen kann, ist nicht so einfach. Aber dies ist zumindest bei mir gelungen. Und dabei mag ich Weltraumgeschichten eigentlich nicht. Die Idee mit dem Schicksal hat mir sehr gefallen. Wobei ich wirklich nicht verstanden habe, wieso der Rat der Neun diese offenbart hat. Die ganzen Sitten und Traditionen, die sich die Autorin ausgedacht hat, machten die Geschichte für mich umso besser und greifbarer. Zum Beispiel die Sache mit den Tötungsmalen, zuerst wirken sie abstoßend, doch dann erfährt man, was wirklich dahinter steckt. Genauso wie beim Volk der Shotet ( Ich weiß klingt komisch, aber man gewöhnt sich dran) zuerst sieht man nur das barbarische, doch wenn sie mehr beleuchtet werden, konnte zumindest ich ihre Kultur viel besser verstehen.

Fazit:
Bei diesem Buch fällt es mir schwer mich kurz zufassen, da die Geschichte so viel beinhaltet.
Der ganze Weltenentwurf wirkt gut durchdacht und komplex.
Brutal, aber auch mit Tiefgang, den ich so nicht erwartet hätte.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sind sie doch vielschichtig und schön gezeichnet.
Es gab manchmal eher ruhige Passagen, die empfand ich aber nicht als zäh, nur der Anfang war schwer.
Ich bin wirklich positiv überrascht.
4,5 Sterne

Rezension Rat der Neun-Gezeichnet

Von: diebuecherverrueckte Datum : 17.03.2017

https://www.instagram.com/diebuecherverrueckte/

Ich bin etwas skeptisch an das Buch ran gegangen, da ich den dritten Band von Die Bestimmung gelesen habe und mit dem Schreibstil der Autorin in diesem Band so gar nicht zurecht kam. Auch hat mich der Sichtenwechsel in die Bestimmung total gestört.
Aber zum Glück war das hier nicht so.
Ich hatte am Anfang zwar etwas Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen, da ich mit den Namen am Anfang so gar nicht klar kam. Manchmal hat die Autorin die Namen der Charaktere benutzt und dann nur die Beschreibung "Mutter". Aber irgendwann konnte ich dann auch die Namen zu den Charakteren zu ordnen und dann war ich total in der Geschichte drin. Mir war die Welt total sympatisch und die Charaktere waren auch total sympathisch. Ich konnte total gut mit ihnen mitfiebern und man hat die Charaktere sehr gut verstanden und man lernt sie auchsehr gut kennen. Aus einer richtigen Sichtweise sind die Bücher nicht geschrieben. Die Geschichte wird zwar aus der Sicht von Akos und Cyra erzählt, aber zwischenzeitlich ist es ein Ich - Erzähler und und dann wieder ein Personaler Erzähler. Aber wirklich gestört hat das nicht. Die Geschichte und Handlung fand ich super. Man konnte der Geschichte total gut folgen und es war auch nichts wirklich vorhersehbar. Ich hatte zwar eine Vorahnung, die sich am Ende auch bestätigt hat, aber ich weiß noch nicht in welche Richtung diese Sache gehen wird. Der Antagonist hat mir auch ganz gut gefallen, auch wenn man ihn nur aus der "Guten" Sicht kennen gelernt hat. Zwischendurch war das Buch sehr spannend,aber am Ende hat mir etwas der Höhepunkt des Buches gefehlt. Irgendwie habe ich das etwas vermisst, obwohl das Buch schon sehr spannend war. Ich möchte auf jeden Fall wissen wie es weiter geht und kann es kaum abwarten den zweiten und letzten Band zu lesen. Ich bin gespannt wie weit noch auf die verschiedenen Schicksale eingegangen werden, die in dem Buch erwähnt wurden und ob sich auch alle erfüllen werden.


Fazit


Man reist mit dem Buch und den Charakteren in eine andere Welt. Das Buch ist einfach nur spannend und total toll. Ich bin hin und weg.

4/5 Pfötchen��������

Ein toller Auftakt mit leichten Schwächen

Von: Anna Fuchsia Datum : 16.03.2017

fuchsiasweltenecho.blogspot.de/

Und sie hat es wieder getan.
Es gibt diese Autoren/Innen, die schaffen es Welten komplett neu zu erschaffen, auch wenn man das Gefühl hat, Altbekanntes vor sich zu haben. Veronica Roth hat mich auf eine Reise durch eine vollkommen neue und so komplexe Welt mitgenommen, die aus mehreren Galaxien besteht, dass ich gefühlt Wochen bräuchte, um alles bis ins Detail zu beschreiben.
Genau aus diesem Grund war es anfangs recht schwer, genau zu verstehen welche Figur welche ist und wie sie mit den anderen genannten Figuren in Kontakt steht. Manche Fäden erkannte ich auch erst mit dem Verlauf des Buches, obwohl sie direkt von Beginn an in Kontakt standen - gerade das hat es insgesamt so spannend gemacht. Als Leser entdeckte ich immer wieder neue Zusammenhänge und glaubte ich die Antwort auf eine Frage erhalten zu haben, so taten sich direkt zehn weiter Fragen auf.
Die Genres sind wunderbar miteinander verschmolzen und ergeben eine einzigartige und komplexe Geschichte, die nicht neuartiger sein könnte. Sci-Fi, Fantasy und ein Hauch der Dystopie, gemischt mit der richtigen Dosis an düsterer und bedrückender Atmosphäre haben das Ganze zu einer sehr spannenden und flüssig lesenden Geschichte geformt. Gefallen hat mir hier vor allem, dass alte Elemente, wie die Gaben, zu etwas komplett Neuem konstruiert wurden. Zu etwas, dessen Ausmaße ich erst zum Ende hin richtig fassen konnte und selbst dann hatte ich den Eindruck, nur einen Bruchteil des Ganzen richtig verstanden zu haben.
Besonders gut haben mir hierbei die unterschiedlich gestalteten Figuren gefallen und ich muss zugeben bereits zu am Anfang haben sich für mich menschliche Abgründe aufgetan, die, wie ich finde, von der Autorin wunderbar mit den fantastischen Elementen verknüpft werden. So zum Beispiel die Erweckung der Lebensgabe von Cyra, eine der Hauptprotagonisten, die mich doch mit offenem Mund hat dasitzen lassen. Nicht zuletzt weil diese Gabe bereits im Klappentext beschrieben wird, dachte ich, dass ich gut darauf vorbereitet war, aber da sollte ich mich gewaltig irren. Die Beschreibungen im Buch transportieren diese menschlichen Abgründe und Empfindungen so unfassbar gut, dass ich als Leser nach dem etwas schwierigen Einstieg direkt in der Geschichte war.
Mir persönlich ist es leicht gefallen, die Beweggründe nachvollziehen zu können.
Es geht gar nicht mal darum, mich mit den Figuren identifizieren zu können, denn das kann ich nicht. Ich war selbst nie in einer solchen Situation wie Cyra, aber Veronica Roth ist es gelungen, zu ihr und auch zu den anderen Protagonisten und Nebenfiguren eine gewisse Verbindung aufzubauen, die es mir als Leser wirklich einfach machten, jede einzelne Minute im Buch zu genießen, auch wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte, ein paar Mal durchatmen zu müssen.
Manche Stellen zogen sich leider ein wenig in die Länge, was aber auch bei der umfassenden Welt und den zig Details irgendwie notwendig war.

Tiefgründig, spannend und fesselnd, mit leichten Schwächen zwar, aber dennoch wunderbar zu lesen. Eine klare Leseempfehlung.

ღRezension zu >Rat der Neun: Gezeichnet< von Veronica Rothღ

Von: Sylvia Loves Books Datum : 15.03.2017

sylvialovesbooks.de

Da mich „Die Bestimmung“ begeistern konnte, wollte ich natürlich unbedingt das neuste Werk von Veronica Roth lesen. Cover und Klappentext konnten mich überzeugen und ich habe mich erwartungsvoll ins Abenteuer gestürzt.

Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, da ich zuerst mit der komplexen neuen Welt, den vielen Begriffen und Bezeichnungen und den unterschiedlichen Traditionen warm werden musste. Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass es wirklich beachtlich ist, was für ein ungeheuer vielfältiges und fantasiereiches Universum hier durch viele kreative Ideen geschaffen wurde. Zusammen mit der düsteren Atmosphäre und den tiefen Emotionen, die in der Geschichte schlummern, wird diese zu etwas Besonderem – auch wenn sie an der ein oder anderen Stelle doch sehr schwer zu verdauen ist. Für mich gab es in diesem Buch viele Längen und einige Momente, in denen ich erst mal Luft holen musste, weshalb mich die Story mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Auf der einen Seite bin ich tief beeindruckt, fasziniert und gefesselt von dieser neuen Welt und auf der anderen zogen sich einige Kapitel ziemlich dahin, was aber auch irgendwie notwendig war, um mit den ganzen Geschehnissen und neuen Entdeckungen klarzukommen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie haben allesamt Tiefgang, sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet (wie eigentlich die ganze Geschichte) und mir ans Herz gewachsen. Die Protagonisten entwickeln sich, sind facettenreich und ganz besonders schön fand ich, dass ihre Beziehung nur langsam Form annimmt, was auf mich sehr authentisch wirkt.

Auch wenn sich vor allem die erste Hälfte durch die vielen Erklärungen hinzog, so nimmt besonders der zweite Teil des Buches an Fahrt auf. Es wird spannend und actionreich, alles folgt Schlag auf Schlag und man hat kaum noch Zeit zum Atmen. Ebenso bekommt man endlich ein paar Informationen, auf die man die ganze Zeit gewartet hat und der Zündstoff für den zweiten Band ist gelegt, wodurch sich die Fragezeichen im Kopf des Lesers nur noch Häufen. Ich bin jedenfalls gespannt.

Fazit:

Das erste Buch der Dilogie macht definitiv Lust auf mehr, was nicht nur an der facettenreichen Welt, sondern auch an der spannenden Grundgeschichte und den tollen Charakteren liegt. Wer auf düstere Fantasygeschichten mit einem andersartigen und komplexen Universum steht, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ich vergebe 4/ 5 Leseeulen.

Fantastischer Auftakt

Von: Nessis Bücher Datum : 14.03.2017

https://m.facebook.com/Nessis-Bücher-945729348833361/

Inhalt:
Akos und Cyra, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Cyras Leben unter ihrem tyrannischen Bruder Ryzek, Herrscher ihres Volkes ist von Schmerz, gezeichnet. Der Schmerz ist ihre Lebensgabe, die Ryzek für sich nutzt. Doch Cyra ist nicht bloß eine Waffe, sie ist viel mehr als Ryzek ahnt.
Akos stammt von einem firedliebendem Volk ab, doch als er eines Tages mit seinem Bruder in Gefangenschaft gerät müssen er und Cyra entscheiden, ob sie sich gegenseitig retten oder zerstören...

Meine Meinung:
Von Anfang war ich sehr gebannt von der Geschichte. Ich war direkt mitten drin, fand mich zwischen den Geschehnissen wieder und habe es direkt sehr spannend gefunden.

Ja es ist recht langatmig und die wahnsinnig komplexe Welt, die Veronica Roth geschaffen hat, verwirrte mich ab und zu, dennoch gefiel mir die Geschichte sehr gut.

Die Mischung aus Scifi und Fantasy mit einem Hauch liebe und Dystopie war unheimlich gut gelungen.

Es waren einige Namen zu merken, die nicht alltäglich waren, die ich aber einigermaßen gut behalten habe. Das alles hat bewirkt, dass ich recht langsam im Lesen war ABER ich war mit Freude dabei. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese fremde Galaxie zu entdecken, Planetenreisen zu unternehmen und in eine völlig andere Welt einzutauchen. Außerdem sind Cyra und Akos unglaublich tolle Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Sie gingen mir teilweise sogar stärker unter die Haut als ich vorher erwartet hätte, sie waren beide unheimlich stark und in ihrem Verhalten so absolut richtig.

Schön fand ich auch, dass Cyra absolut nicht die klassische Schönheit ist, dass macht sie sehr real und gut nachvollziehbar.
Stellenweise ging es recht grausam zu, was ich persönlich hin und wieder sehr gut lesen kann, was ich auch gut eingebaut fand. Es passt eben zur Geschichte, weswegen es gut gewählt ist, obwohl es wirklich sehr brutal ist.

Alles in allem ein wirklich gelungener, toller Auftakt, der noch viel mehr fantastisches verspricht.

Schreibstil:
Konnte mich um einiges mehr mit sich reißen als bei ihren anderen Büchern, was ganz sicher eine tolle Entwicklung ist. Woran es genau liegt weiß ich nicht, doch mir gefällt es sehr wie Veronica Roth schreibt !

Cover und Gestaltung:
Zu allererst: es ist DICK! 600 Seiten knapp, die gut verpackt werden wollten und einiges wiegen, aber das war in Ordnung. Ich muss nur anmerken es ist eben sehr groß dieses Schätzchen, es lässt von außen gaaaanz viel Spielraum für Fantasie. Ich konnte mir absolut nichts darunter vorstellen. Das Cover/Schutzumschlag überzeugt mich aber weil es einfach hübsch ist !

Schwieriger Anfang, aber dann absolut fantastisch (4,5 Sterne)

Von: Noemi Datum : 14.03.2017

golden-paperstories.blogspot.de/

Meinung
Wie sehr habe ich mich auf das neue Buch von Veronica Roth gefreut, nachdem mich die Bestimmungs-Trilogie sowohl vom Konzept als auch vom spannungsreichen Plot her mitgerissen hat! "Rat der Neun" ist ganz anders, aber meine Reaktion bleibt ähnlich: Es ist fantastisch!

Am stärksten fasziniert bin ich von der unglaublichen Idee, auf der Veronica Roth ihre Welt aufgebaut hat. Sie ist sehr komplex, weswegen es seine Zeit dauert, bis man sich in die Geschichte eingefunden hat. Die vielen außergewöhnlichen Kulturen, Planeten und Namen gestalten sich anfangs verwirrend und können den Mut zum Weiterlesen nehmen - aber Dranbleiben lohnt sich so sehr! Politische Konflikte, Rebellion, ferne Universen und schicksalsgegebene Fähigkeiten werden so brillant miteinander verflochten, dass es allein dafür schon ein Highlight für mich ist. Diese Originalität, diese Plastizität - ich muss jetzt noch bewundern, was die Autorin zu diesem weit ausholenden Weltenaufbau inspiriert hat.
(P.S. Hinten im Buch gibt es übrigens noch eine Karte und ein Glossar, das hilfreich sein könnte!)

Ich habe von einigen anderen Lesern gehört, dass das Buch sie einfach nicht mitreißen konnte und es daher eher träge voran geht. Die ersten 100-150 Seiten war ich auch eher skeptisch, aber dann wurde ich von der Story gnadenlos gepackt. Nicht nur ist es wahnsinnig interessant, mehr von der Lebensweise der Völker zu erfahren, jetzt, wo man den Grundriss verinnerlicht hatte, sondern es erwartet uns auch eine spannungsgeladene Handlung voller Risiken, Gefahren und unvorhergesehenen Wendungen. Von daher vergingen die restlichen Seiten für mich wie im (Eisblumen-)Rausch; es war ein abwechslungsreicher Lesegenuss von ganz hohem Niveau.

Veronica Roth schafft es zudem hervorragend, die Balance zwischen Härte und Empathie herzustellen, sowohl vom Plot her als auch bei den Charakteren. Akos und Cyra sind zwei großartige Protagonisten, die ich immer wieder gerne begleiten würde. Beide sind von ständigem Schmerz geprägt, besitzen aber eine unfassbare Stärke. Generell ist kaum einer der Charaktere komplett böse oder gut, das Buch vermischt die Zonen von Schwarz und Weiß. So sind auch unsere Hauptfiguren authentisch mit Kanten und Gefühlen ausgestattet, was sie in ihrem Fall aber nur sympathischer macht. Die Liebesgeschichte bekommt für meinen Geschmack genau das richtige Maß an Beachtung, auch sie hat mich vollkommen überzeugt.

Das alles hätte mich wohl kaum so sehr begeistern können, wenn der mitreißende Schreibstil nicht gewesen wäre. Ein grandioser Spannungsverstärker, der eine fremdartige, aber genau dadurch faszinierende Atmosphäre schafft und die Charaktere so nah an den Leser bringt.

Fazit
Rat der Neun - Gezeichnet ist kein Buch für zwischendurch - man muss sich etwas Zeit nehmen, um die Komplexität zu erfassen und sich mit den anfänglichen Schwierigkeiten zurechtzufinden. Aber dann hat man eine gute Chance, von einem überwältigenden Weltenbau, fesselnder Handlung und starken Charakteren umgehauen zu werden.

4,5 Sterne