Leserstimmen zu
Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth

Die Rat-der-Neun-Reihe (1)

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Meine Meinung Dieses Hörbuch hat mich absolut verzaubern und begeistern können. Veronica Roth hat hiermit eine ganz besondere Welt und tolle Charaktere geschaffen, die mich in jeder Hinsicht überzeugt haben. Mit dieser Geschichte wurde eine futuristische Welt kreiert, die über eine komplexe Detailtiefe verfügt. Viele dieser Details wie Planeten, Völker und Gesellschaftsformen wurden deshalb gleich zu Beginn eingeführt. Dieser Einstieg war auf Grund der vielen komplizierten Eigennamen etwas schwierig zu verstehen und ich musste konzentriert zuhören, um der Geschichte folgen zu können. Aber sobald ich die Zusammenhänge verstanden und mir die meisten Eigennamen gemerkt hatte, hat mich die Kreativität dieser Welt absolut begeistern können. Auch die Charaktere, die von der Autorin erschaffen wurden, waren ausgereift und sehr authentisch. Ich konnte mich in jede einzelne der Figuren gut hineinversetzen und habe mit voller Leidenschaft mitgefiebert. Mit Akos und Cyra standen sich zwei so unterschiedliche Protagonisten gegenüber, die in aller Form so gut miteinander harmoniert haben. Auch mit Ryzek hat Veronica Roth in meinen Augen einen so überzeugenden und genialen Antagonisten geschaffen, dessen Werdegang ich zwar nachvollziehen konnte aber den ich trotzdem abgrundtief verabscheut habe. Alleine, dass durch diese Charaktere bei mir ein solches Auf und Ab der Emotionen erzeugt wurde, spricht schon für dieses Hörbuch. Die Geschichte wurde von zwei Sprechern vertont, die jeweils die Kapitel aus Akos und Cyras Sicht gesprochen haben. Sowohl Laura Maire als Cyra als auch Schenja Lacher als Akos, konnten mich mit ihrer Interpretation sehr gut unterhalten und haben die Geschichte mit viel Gefühl gelesen. Ein weiterer Vorteil des Hörbuches war die Aussprache der Eigennamen, über welche ich beim Lesen vermutlich das ein oder andere Mal gestolpert wäre. Die Handlung steuerte auf ein großes Ende zu, welches sehr spannend geschrieben war. Doch es blieben viele Fragen noch ungeklärt, die mich umso neugieriger auf Teil 2 machen. Dieser Effekt wurde dann noch von einem kleinen Cliffhänger verstärkt. Insgesamt kann ich nur sagen, wie sehr mir dieses Hörbuch gefallen hat. Die Geschichte ist so schön geschrieben, die Welt unglaublich kreativ gestaltet und auch die Hörbuchsprecher haben hier tolle Arbeit geleistet. Ich kann jedem, den die Geschichte anspricht, das Hörbuch uneingeschränkt empfehlen.

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Inhalt (in meinen Worten): Cyra hat eine gefährliche Gabe: sie kann Schmerz verursachen. Früher hat ihr Vater dies ausgenutzt, doch seit seinem Tod, ist es schlimmer geworden: Ihr Bruder Ryzek benutzt sie um zu foltern und den Gegnern Schmerz zuzufügen oder auch zu töten. Cyra leidet dabei selbst immer und möchte es auch gar nicht, doch sie hat keine Wahl. Denn sie birgt ein Geheimnis und ihr Bruder setzt sie damit stets unter Druck und droht damit, sie auffliegen zu lassen, wenn es sich ihm widersetzt. Erst als sie Akos kennenlernt und herausfindet, dass sie auch ohne Schmerzen (sie spürt sie selbst) leben kann, wird ihr etwas klar und sie weiß: Es muss sich was ändern. Stil: Ich habe die Reihe „Die Bestimmung“ geliebt und gefeiert, umso gespannter war ich auf ‚Rat der Neun‘. Der Schreibstil hat sich nicht verändert und ist einfach toll und spannend, doch auch komplett anders. Und das muss auch so sein. Ich weiß, viele kritisieren dieses Buch, doch wenn sie dasselbe wie einst zu Papier gebracht hätte, wäre es doch langweilig. ‚Rat der Neun‘ sollte man nicht vergleichen und als etwas Eigenes betrachten. Ich mag es, sehr sogar. Fazit: Das Schicksal wird von den Orakeln offenbart, niemand außer den Betroffenen, weiß davon. Doch eines Tages werden sie bekannt gegeben und dadurch geraten viele in Gefahr – nicht jeder ist ein Schicksalsträger. Für Akos, Cyra, Ryzek, Eijeh wird es allerdings etwas auf Leben und Tod: Das Schicksal kann man nicht umgehen und doch versuchen sie es. Und das ist spannend erzählt und flüssig geschrieben. Obwohl es so dick ist (640 Seiten) hab ich es wirklich recht schnell gelesen (eine Woche etwa) und konnte kaum aufhören. Es war toll, in diese Welt zu flüchten und mehrere Welten kennen zulernen. Denn es spielt in einem Universum, indem die Personen von Welt zu Welt reisen. Ich kann es wirklich empfehlen. Es hat auch ein paar Sci Fi Elemente. Gesamtbewertung: Das Cover ist super schön und passt dazu. 5/5 Ich finde den Titel etwas verwirrend, aber man erkennt ihr die Länder und Welten. Irgendwie passt es. 4/5 Wie schon erwähnt: Ich mag die Geschichte sehr. Familie, Liebe, Zusammenhalt, Verrat und vieles mehr findet man hier vor und auch Kämpfe werden ausgetragen – vielleicht auch ein Buch für Männer. 🙂

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Überzeugt

Von: Romi

12.02.2018

Empfehlung Dieses Buch hat mich mit seiner Überschrift irgendwie schon in den Bann gezogen. Dennoch hatte ich Bedenken denn Veronica Roth´s Reihe „Die Bestimmung“ habe ich nicht gelesen weil ich einfach kein Interesse aufbringen konnte. Doch meine Schwester wollte dieses Hörbuch hören, sie ist absolut Main Stream xD und ich dachte mir, da kann und sollte ich vielleicht auch rein hören. Allerdings muss ich sagen das auch die Sprecherin Laura Maire die ich bereits von einigen anderen Hörbüchern kenne mein Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wir werden in ein völlig autarkes Universum hineinversetzt. In denen verschiedene Planeten und Völker existieren, jedes hat seine eigene Geschichte und einige davon lernen wir bereits im ersten Band kennen. Zudem natürlich unsere sympatischen Hauptcharaktere Akos und Cyra. zu beginn sind sie wirklich noch sehr jung daher mutet der Stil erst mal nicht besonders aufwendig an. Wir lernen etwas über die Welt und das jeder Bewohner mit einem gewissen Alter eine Gabe erhält, und einige Sogar ein Schicksal haben das durch Orakel offenbart werden. Mir viel es sehr leicht, mich in diese schwierige Welt hinein zu versetzten. Viele haben einen traurigen Weg hinter sich, viele noch vor sich und die Gefahr der Druck dem viele in dieser Geschichte ausgesetzt sind konnte ich so unglaublich gut spüren. Sowohl Autorin als auch Sprecher haben mir die Geschichte direkt ins Herz getragen. Schon allein Cyra die automatisch in eine „grausame“ Rolle gedrängt wird, doch niemand sieht wie es hinter den Vorhängen aus Schmerz aussieht. Akos, der ebenfalls ein Schicksal hat und sieht und gesehen wird, und im laufe der Geschichte so viel dazu lernt. Ich war einfach absolut ergriffen vom Verlauf der Geschichte, konnte eine klare Linie sehen. Die Freude, Verzweiflung, Liebe, Schmerz und vor allem Hoffnung die in all der Hoffnungslosigkeit trotzdem immer noch Platz findet. Ich hatte immer wieder Sorge das im falschen Moment das Buch zu Ende ist, doch wie immer kann ein Buch ja selten lang genug sein. Frau Roth konnte mich völlig überzeugen und ich kann es kaum erwarten bis ich den zweiten Teil in Händen halten kann. Ich möchte mich noch kurz zu der Beziehung der beiden äußern, mir ist sowas immer sehr wichtig zu wissen bevor ich ein Buch beginne um nicht unvorbereitet in Situationen zu geraten die mir nicht gefallen. Natürlich Spoiler ist nicht wirklich wenn ich schreibe, dass sich ein zartes Band Zwischen den beiden entwickelt. Es ist absolut die richtige Menge und kommt sehr realistisch rüber wenn ich bedenke in welcher Situation sich beide befinden. Sicherlich könnte es für den einen oder anderen „Romantiker“ unter uns mehr sein xD Fazit Veronica Roth konnte mich mit ihrem neuen Buch überraschen und fesseln. Sie hat eine tolle Welt und schön ausgearbeitete Charaktere geschaffen, dessen Schicksale ich unbedingt weiter verfolgen möchte. Ich habe gelitten, gelacht, geweint und lasse diese Geschichte nicht ohne mich enden.

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GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/11/willkommen-in-einer-fremden-galaxie-rat.html COVER/GESTALTUNG Für meinen Fall etwas zu unspezifisch. Klar passt die düstere Atmospähre der Gestaltung, aber ich denke, es hätte wesentlich schönere Motive gegeben als diese Wand. Und vom "Rat der Neun" hat man praktisch kaum was direkt mitbekommen, der englische Titel "Carve the mark" (Nicht besonders frei: Ritze die Markierung ein) hätte wesentlich besser gepasst - sowohl inhaltlich als auch gefühlsmäßig. "Gezeichnet" ist mir hier viel zu schwammig, außerdem gibt es diesen Untertitel schon sehr, sehr oft. MEINUNG Durch andere Rezensionen war ich schon gewarnt, dass man zu Anfang sehr erschlagen wird mit Neuen und das stimmt. Wir befinden uns in einer ganz anderen Galaxie, andere Planeten, andere Sitten und Völker. Aber es sind ausschließlich menschliche Wesen - es gibt zwar Abweichungen vom Aussehen und manchmal Fähigkeiten der Planetenbewohner, aber hier hätte vlt. noch ein bisschen mehr Vielfalt an intelligenten Lebewesen sein können. Dennoch ist die geschaffene Welt einfach beeindruckend. Die Sitten, Religionen, Konflikte sind sehr vielfältig, und durch die Lebensgaben & die Schicksale kommt nochmal ordentlich 'Story-Input' rein. Durch eine Karte und Glossar hinten (was ich natürlich erst nach dem Fertiglesen entdeckt habe :D) gibt es Möglichkeiten zur Orientierung. Der Schreibstil liest sich wirklich gut. Zu Anfang wurde man zwar wie erwähnt mit Infos erschlagen, doch nach ca. 50, 70 Seiten habe ich mich gut in der Geschichte zurecht gefunden, hatte eine gute Vorstellung von den Leuten, den Lebensweisen und den Landschaften. Die Atmosphäre ist düster. Die Charaktere ebenso. Und ich liebe es. Sogar mit den Antagonisten fühlt man mit. Da der Einstieg ein paar Jahre vor der Gegenwart liegt, hat man die starke Entwicklung bei Akos, einem Protagonisten, miterlebt. Aber auch Cyra ist ein ganz eigenwilliger Charakter, den ich so noch nicht in der Buchwelt getroffen habe. Und sie sieht mal nicht absolut hinreißend aus, sondern ist sogar ein kleines Muskelpaket. Ich habe sie wirklich lieben gelernt, denn ihre Story ist der Wahnsinn. Aber allgemein hat die ganze Geschichte etwas sehr Packendes. Es ist eine Mischung, die einen mitreißt. Denn obwohl nicht immer riesige Action ist, blieb ich stets am Ball. Die Liebesgeschichte fand ich persönlich sehr überzeugend, genau wie den langen Weg dahin. Gerade zum Ende hin überraschte mich die viele/schlimme Gewalt, aber ich finde es gut, dass die Autorin sich getraut hat auch 'Gravierendes' zu machen. So oder so bin ich sehr gespannt auf den 2. und letzten Band der Reihe! FAZIT Eine dunkle Geschichte, die den Leser gefangen nimmt. Die entworfene Welt ist der Wahnsinn, die Handlung recht spannend und der Schreibstil sehr flüssig. Die Charaktere sind ebenfalls wirklich gelungen. Alles in allem freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung! - 4,5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Rat der Neun

Von: Naddlpaddl

25.08.2017

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören … Ich habe nun schon viel darüber gelesen, dass viele das Buch gelesen haben, weil die "Die Bestimmung" von ihr auch gelesen und geliebt haben. Ich bin da wohl scheinbar eher eine Ausnahme, denn ich habe von der Bestimmung nur den ersten Teil gelesen und danach nie weiter gelesen owohl es mir sehr gefallen hat und auch die Filme zu meinen liebsten Filmen zählen. Aber so bin ich was Stil und Handhabe der Autorin geht recht jungfräulich in die Geschichte eingestiegen und das hat mich auch nicht enttäuscht. Ich bin eigentlich nicht so sehr der SciFi Typ. Fremde Galaxien und alles, das liegt mir nicht so sehr. Dystopie ja, aber SciFi- mh... Nun stellt sich natürlich die Frage wo da die Grenze ist, weil oft vermischen sich diese beiden Genres ohne das es großartig auffällt. Aber das hat mich Anfangs dann doch ein bisschen abgeschreckt, einfach diese Bezeichnung SciFi überall zu lesen. Aber am Ende muss ich sagen war meine Sorge auch hier unbegründet. Ja, ich fand die Geschichte SciFi lastig, aber nicht störend sondern eher unterstützend. Es hat mich nicht genervt und war genau im richtigen Maße. Ich fand die Idee super und auch Cyra und Akos konnten mich mir ihrer Art überzeugen. Cyra war mir am Anfang allerdings noch ein wenig fremd und es dauerte bis ich sie wirklich fühlen konnte. Aber ich schätze das war der Plan der Autorin an dieser Stelle. Auch wenn ich die Bestimmung nich vollständig gelesen habe, hab ich das gefühl die Autorin ist sich selbst und ihren Ideen auch hier wieder treu geblieben. Sie ist anders. Sie schreibt anders. Und sie hat andere Ideen und genau das merkt man hier auch. Ich finde Veronica Roth schafft es hier auf eine besondere Weise mit ihrem Schreibstil die düstere und geheimnisvolle Stimmung zu unterstreichen. Alles ist irgendwie dunkel und trotzdem fühlt man sich wohl, ich kann das Gefühl kaum erklären, was ich beim Lesen dieser Geschichte hatte. Sie ist etwas besonderes und wird noch lange in mir nachkligen. Denn auch wenn man auf diesem Gebiet natürlich nicht das Rad neu erfinden kann wurde hier trotzdem für mich eine neue, nie da gewesene Geschichte erzählt, die mich überraschen konnte. Man muss sich eben als Leser völlig darauf einlassen ohne Vorbehalte und sich einfach durch die Geschichte tragen lassen. Ich bin immer noch bgeistert davon, wie man so viel Fantasie aufbringen kann um eine ganze Welt zu erschaffen, die so komplex ist und dann auch noch funktioniert und den Leser glauben lässt, dass man dort wirklich gerade ist und mit Cyra und Akos herum läuft. Für mich immer noch der Wahnsinn und eine absolute Meisterleistung! Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt und kann den ersten Teil nur wärmstens empfehlen, wenn man auf fremde komplexe Welten steht, die mit viel Liebe und Fantasie gestaltet und ausgearbeitet sind! Vielen Dank an den CBT Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Der Inhalt: Jeder Mensch besitzt eine besondere Gabe, welche Einfluss auf die Zukunft einer Person hat. Manch einer hat sogar ein ihm voraus bestimmtes Schicksal.. doch nicht immer ist dies ein Segen. Cyra lebt am Hofe ihres Bruders - dem Tyrann und Herrscher der Shotet. Ihre Gabe ist seine Waffe.  Akos und sein Bruder aus Thuve wurden von den Shotet verschleppt und an deren Hof gebracht. Doch Akos hat nicht vor zu bleiben und setzt so alles daran, sich und seinen Bruder zu retten. So lernt er Cyra kennen und schon bald müssen sie sich entscheiden - sich gegenseitig helfen oder einander zerstören.  Rezension: Was mich als erstes auf das Buch hat aufmerksam gemacht hat ist wohl das Cover. Ich finde es einfach wunderschön und nun da ich den Inhalt kenne, passt es wirklich sehr gut zum Inhalt. Im Original heißt das Buch übrigens "Carve the Mark" und dieser Titel passt einfach so viel besser. Der Deutsche Titel ist einfach unpassend. Ja es gibt einen Rat der Neun, aber der wird nur am Rande erwähnt.  (Das Cover hat keinen Einfluss auf meine Wertung.) Nun zunächst einmal muss ich sagen, dass ich recht unvoreingenommen an das Buch herangegangen bin. Erst nachdem ich es gelesen hatte, habe ich bemerkt wie umstritten dieses Buch ist. Aber ich muss sagen: Ich liebe es!  Die Welt die Veronica Roth erschaffen hat ist einfach fantastisch und so unglaublich detailreich. Ich liebe es wie sie so viele Völker und Planeten entwickelt hat, Kulturen und Religionen. Die Idee mit dem Strom, den Gaben und den Schicksalen finde ich richtig gelungen!  Ich bin ja sonst kein riesen SciFi Fan aber ich finde es mischt sich hier so wunderbar mit dem Genre der Fantasy, dass es mich gar nicht weiter gestört hat. Alleine für diese wirklich interessante Welt lohnt es sich das Buch zu lesen - und man möchte sofort in die Galaxie reisen und all die bunten Planeten bestaunen.  „Schrecklich. War das Leben schrecklich? Ich hatte dafür nie ein Wort gehabt. Schmerz führt dazu, dass Zeit in kleine Stücke zerbrach. Ich dachte immer nur an die nächste Minute, die nächste Stunde. Es gab nicht genug Raum in meinem Verstand, um all diese Teile zusammenzusetzen, um Worte zu finden, mit denen sich das Ganze umschreiben ließe.“ Die Idee der Handlung ist grundlegend nicht ganz neu aber eben durch das Ganze drumherum wird es super eingearbeitet. Ich mag die Idee der Gaben, welche auf einen als Person abgestimmt sind. Sie passen zu den Menschen und sind nicht einfach irgendwie. Dadurch gibt es viele individuelle Charaktere.  Inhaltlich konnte mich das Buch direkt fesseln, obwohl ich zu Beginn die Namen und ihre Rolle notiert habe, da sie doch sehr fremd klingen und man da erst mal durchblicken muss. So gibt es neben Akos und Cyra noch Eijeh, Ryzek, Ylira, Kalmev oder auch Zyvo. Alles sehr spezielle Namen die aber einfach super in das Setting passen. Normale englisch klingende Namen würden gar nicht passen. Mit der Zeit habe ich dann aber meine Liste nicht mehr gebraucht. Das war nur so in den ersten 2-3 Kapiteln, dann habe ich verstanden wer nun wer ist. Obwohl es Spaß gemacht hat die Liste zu erstellen. Die Geschichte selber ist nicht rasant, voller Action. Es entwickelt sich alles etwas langsamer, was ich aber realistisch und angemessen fand. Man hat Zeit die Charaktere und ihr wahres Ich kennen zu lernen, bevor man das Ende des Buches erreicht. Zumal ich die Charaktere hier sehr interessant fand. Cyra hat Schwächen und ist nicht die perfekte Heldin. Sie ist die Waffe ihres Bruders und muss als solche auch töten. Sie wird von vielen Selbstzweifeln – wenn nicht gar Selbsthass geplagt und doch ist sie einem sympathisch. In ihre steckt so viel mehr als man im ersten Moment erwartet und ihre Entwicklung im Laufe des Buches finde ich wirklich toll. Während ich Akos zu Beginn nicht richtig einschätzen konnte und immer dachte, da müsse noch was kommen. Dabei weiß man recht viel über Akos, wird aber eben so wie Cyra nicht direkt schlau aus ihm. Doch mit der Zeit schließt man auch ihn in sein Herz. Er ist ein friedliebender Mensch der viel durchmacht und so seine Ecken und Kanten hat.  Interessanterweise hat mir der Charakter des Ryzek sehr gefallen. Er ist der Böse der Geschichte – ungewollt. Ich glaube eine Geschichte über ihn würde ich glatt lesen. Ein grausamer Herrscher wider Willen.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Sehr flüssig, schnell zu lesen aber eben auch sehr detailreich. Denke das ich mir dadurch all die fremden und fiktiven Dinge so wunderbar vorstellen kann. Veronica Roth zieht den Leser in ihren Bann und schafft es Spannung da aufzubauen wo es nötig ist, aber auch Trost zu spenden, wenn man als Leser mal welchen braucht. Sie lässt einen nicht an einem Herzinfarkt sterben, aber schafft es mit wenigen Worten einen zum weiterlesen zu animieren. Das Ende des Buch fand ich schön und traurig zugleich. Es ist kein riesen Cliffhanger, sondern eher ein ruhiges Ende. Dennoch kann man definitiv sehen, dass ein Band 2 kommen wird. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Ich hoffe, dass ich es bald erfahren werde!  Fazit: Ich liebe dieses Buch und daher wird es definitiv in die Kategorie „Must Read“ fallen. Diese wunderbare Welt die Veronica Roth erschaffen hat ist einfach wunderbar. Man fühlt sich heimisch und fremd zugleich. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Namen, Planeten, Kulturen und auch der Schreibstil. Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und viel zu oft musste ich um sie bangen. Die Idee mit den Fähigkeiten bzw. den Gaben finde ich richtig gut und auch schön ausgearbeitet. Eine Welt die ich gerne mal persönlich kennen lernen möchte.  Ich lege allen das Buch ans Herz die eine Mischung aus SciFi, Fantasy und einen Hauch von Liebesgeschichte. Es hat ein wenig was Romeo und Julia mäßiges. Auch wer gerne Bücher liest in denen besondere Fähigkeiten und Kämpfe vorkommen, würde dieses Buch mit Sicherheit mögen. Allerdings darf man keine Fähigkeiten wie in „die Rote Königin“ erwarten. Sie sind viel persönlicher und individueller auf die Charaktere angepasst – was sie nicht weniger interessant macht. 

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Rezension Planeten, Galaxien und Lebensgaben. Spiegel-Bestsellerautorin Veronica Roth hat in ihrem neuen Roman eine Science Fiction geladene Welt erfunden. Inmitten dieser Galaxie ist der Planet Thuve. Regiert von der Nation der Thuvesi. Doch ein zweites Volk lebt auf dem Planet; die Shotet. Eine nicht anerkannte Nation, welche für ihre Rechte kämpft. Ihr Herrscher Ryzek ist blutrünstig und brutal. Er entführt Akos und seinen Bruder. Akos wird in die Dienste der gefürchteten Schwester von Ryzek gestellt. Cyra kann anderen Menschen mit einer einfachen Berührung schreckliche Schmerzen zubereiten. Die beiden verbringen den ganzen Tag miteinander und so kommt es dazu, dass sie sich anfreunden. Die Handlung begeisterte mich ab der ersten Seite. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei Menschen, welche eigentlich Feinde sein sollten. Ebenso die Problematik mit Cyras Bruder Ryzek. Einem diktatorischen, brutalen Herrscher, welcher sein Volk schlecht behandelt, faszinierte mich. Das Volk wehrt sich und Rebellen wollen den Herrscher der Shotet vom Thron stossen. Wird Cyra sich ihnen anschliessen und ihren eigenen Bruder umbringen oder wird sie ihn im Kampf gegen die Aufständischen unterstützen? Als Leser wird man mitten in die Geschehnisse hineingerissen und wird Heute von Hinrichtungen, Anschlägen und Folter. Nichts für schwache Nerven, aber allemal genial und fesselnd. Veronica Roth erzählt uns die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen aus der Ich-Perspektive von Cyra, als auch aus der Ezählperspektive aus Akos Sicht. Eine interessante Schreibweise, welche ich so noch nie in einem Buch gelesen habe. Diese Schreibweise ermöglicht uns Einblicke in die Emotionen der Protagonisten zu geben, gleichzeitig aber auch einen objektiven Einblick auf das Geschehen zu zeigen. Die Autorin der «Bestimmungs Trilogie» überzeugt mit auch in ihrem neuesten Werk wieder mit ihrem ausdrucksstarken, einzigartigen Schreibstil. Fazit In ihrem neuen Roman «Der Rat der Neun» überzeugt mich Veronica Roth mit einer brutalen, komplexen und eindrucksvollen Sci-Fi Welt. Liebe, Intrigen und Aufstände ergeben eine komplexe Geschichte rund um die zwei Protagonisten. Beide überzeugen mit ihrer menschlichen und fehlerhaften Art. Die Handlung begeisterte mich ebenfalls und ich bin schon ganz gespannt auf den finalen Band, welcher 2018 erscheinen wird. «Der Rat der Neun» ist meiner Meinung nach ein genialer und fesselnder Science Fiction Roman erhält deshalb von mir verdiente ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne. Eine Empfehlung an alle Fans von Andreas Eschbach, der Bestimmungs Trilogie und allen Sci-Fi Fanatikern. Für mich mein bisheriges Highlight in der Kategorie Sci-Fi im 2017.

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Tolle Auftakt

Von: Ebru T. aus Berlin

30.06.2017

Toller neuer Roman, einer super Autorin. Ehrlich gesagt habe ich etwas Angst vor dem nächsten Teil, wer die Serie vorher kennt, der ist wahrscheinlich immernoch geschockt vom Ende. Es ist aber auf keinen Fall vorhersehbar.

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