Leserstimmen zu
So viele Jahre

Carla Freieck

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Überraschend

Von: Pinar

09.01.2019

Auch wenn der Anfang etwas langatmig ist, eine spannendes Buch mit einem überraschendem Ende. Da die Hauptfigur in meinem Alter ist, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und habe mich an so mancher Stelle wieder erkannt.

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leider keine Spannung

Von: june87

09.01.2019

Leider gar nicht mein Fall. Ich mag Familiengeschichten total gerne, vor allem, wenn es auch noch um Geheimnisse geht. Leider war das hier so zäh und langatmig, dass ich irgendwann nur noch die Seiten überflogen haben. Es hat mich schon noch interessiert, was passiert ist, aber der Weg dorthin war schon anstrengend zu lesen. Klar, man weiß als Leserin von Anfang an, dass die Hauptfigur etwas Schlimmes erlebt haben muss, aber sie ist trotzdem so nervig und unterwürfig.

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Tolles cover

Von: Leseratte56

07.01.2019

Wie die Wendeltreppe führt die Autorin die Leser zum Ende des Buches. Bereits nach ein paar Seiten mehr kann man vermuten wohin die Reise geht. Leider ist dies spannende Thema sehr klinisch umgesetzt worden. Schade.

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So viele Jahre

Von: MN

07.01.2019

Ein spannender Roman, der anfänglich den Alltag einer vierköpfigen Familie widerspiegelt. Nach und nach wird jedoch das Mäntelchen der perfekten Familie immer dünner, bis zur bitteren Wahrheit. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und dadurch ein reines Lesevergnügen.

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Der Titel des Buches lässt schon vermuten, dass in der Vergangenheit etwas passiert sein muss. Das Buch fängt allerdings erst einmal mit einem 'normalen' Familienleben an und einer Frau, die sich selbst verloren hat. Sie scheint unzufrieden mit ihrer Situation. Erst mit der Zeit deutet sich ab, dass die Unzufriedenheit nur Resultat etwas Tieferliegenden ist. Stück für Stück begleiten wir Thea auf dem steinigen Weg, die Ursache ihrer Schwermut und Unzufriedenheit zu entdecken. Psychologisch geht Carla Freieck sehr eindrucksvoll mit der Protagonistin aber auch mit allen anderen Charakteren um. Es fällt zunehmend schwerer, das Buch aus den Händen zu legen, während sich langsam die Vergangenheit aufrollt und am Ende eine Tragödie aufdeckt, die das Leben von Thea und ihrer Familie überschattet hat. Für Thea ist dies nun die Chance, ihr Leben neu und mit Sonnenschein zu gestalten. Alles in allem ein sehr gutes Buch aber keine leichte Lektüre.

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Familiendrama in fünf Akten

Von: Cetacea

06.01.2019

Thea ist Anfang 50 und steckt tief in einer persönlichen Krise, obwohl es den Anschein hat, dass sie alles hat, um glücklich zu sein: ein schönes Haus, finanzielle Sicherheit, einen liebevollen Ehemann und zwei erwachsene Kinder, die mehr oder weniger auf ihren eigenen Beinen stehen können. Thea beginnt mehr und mehr an sich und ihrem Leben zu zweifeln und aus ihrer persönlichen Krise entwickelt sich etwas, das weitreichendere Konsequenzen hat und dessen Ursprung in ihrer eigenen Vergangenheit zu finden ist. Vorsicht Spoiler! Zu Beginn des Romans werden von der Protagonistin und gleichzeitigen Ich-Erzählerin Thea ziemlich lange und auch leider langatmig alltägliche Handlungen beschrieben, wodurch der Leser in die Romanwelt und das Leben von Thea eingeführt werden soll. Dabei werden Dinge und Charaktereigenschaften von anderen Figuren allerdings eher beschrieben als gezeigt. Das wirkt recht künstlich und lässt den Leser nicht vollständig in die Romanwelt eintauchen. Darüber hinaus bleiben die anderen Figuren um Thea recht eindimensional und für den Leser nicht wirklich greifbar. Thea selbst ist mir dabei leider bis zum Ende unsympathisch geblieben. Drei von fünf Sternen gibt es von mir dennoch, da ab der zweiten Hälfte trotz der Erzählweise und der zum Teil doch vorhersehbaren Story Spannung aufkam. Vielleicht gehöre ich einfach nicht zur demographischen Zielgruppe oder hatte aufgrund des Klappentexts andere Erwartungen an den Roman.

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Dies ist meine erste Leserstimme, die ich abgeben darf. Ich hoffe, ich bin nicht zu kritisch. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, was ich persönlich bevorzuge, da ich mich dann besser mit dem Erzähler identifizieren kann. Was mir bei diesem Buch etwas schwieriger viel, weil die Grundstimmung sehr depressiv und traurig ist. Thea, die Hauptperson im Buch (also die Ich-Erzählerin), versucht es immer allen Recht zu machen und die, nach außen, heile Welt aufrecht zu erhalten. Was ihr anfangs auch sehr gut gelingt. Nach einigen Zwischenfällen bröckelt die Fassade langsam und droht einzustürzen. Mehr inhaltliche Informationen mag ich gar nicht geben, sonst braucht man das Buch ja nicht mehr zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn meiner Meinung einige Widersprüche zu finden sind. Vorsicht Spoiler! Zum Beispiel heißt es erst, dass Nora, Theas Tochter, häufig einfach so vorbeikommt mit der Enkelin Frida. Was für mich heißt, dass Nora viel Zeit hat. Dann später im Buch heißt es, Nora hat so wenig Zeit und kann deswegen ihre Oma nicht so oft besuchen. Weiter hinten im Buch steht "heute Mittag kurz nach fünf"... dass sollte wohl eher Nachmittag oder früher Abend heißen. Rechtschreibfehler habe ich nur einen entdeckt, der ist allerdings direkt auf der ersten Seite, statt "wie" steht dort "wir". Da bin ich allerdings auch extrem kleinlich. Ansonsten liest sich das Buch sehr gut. Ich würde es weiterempfehlen, wenn man mit dieser negativen Grundstimmung umgehen kann. Es ist schon depressiv gestimmt. Aber es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen.

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So viele Jahre

Von: Isa

06.01.2019

Ich durfte das Buch "So viele Jahre" von Carla Freieck lesen und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten reinzukommen, da es anfänglich etwas "träge" war, allerdings beschreibt das auch nur sehr gut die Situation von Thea, der Protagonistin. Aber ohne dass ich es gemerkt habe, hat mich dieses Buch mehr und mehr in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat einen sehr schönen und flüssigen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat und man sich so auch leicht in die Protagonistin hineinversetzen kann. Gerade da das Buch auch eine Geschichte erzählt, die jeden von uns treffen könnte. Am Ende erwartet den Leser eine überraschende Wende, die ich persönlich so nicht erwartet hätte. Mein Fazit: Ein schönes Buch für Zwischendurch, zum Nachdenken und Hineinversetzen und auf jeden Fall zum Mitfiebern. Eine klare Leseempfehlung!

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