Leserstimmen zu
Sommer in Atlantikblau

Miriam Covi

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Ein Wink des Schicksals…

Von: Furbaby_Mom

08.08.2019

Dieses ist bereits das 2. Werk von M. Covi, das mich restlos begeistert hat! Wie auch mit ihrem ebenso wundervollen Wohlfühlroman "Sommer unter Sternen" versetzt uns die Autorin wieder in Urlaubslaune, diesmal geht es nach Nova Scotia, Kanada. Das malerische kleine Örtchen Chester gibt es übrigens tatsächlich und es würde mich nicht wundern, wenn es nach dem Erfolg dieses Buches einen Touristen-Boom erlebt. Kurz vor ihrem Tod macht Tante Charlie ihrer geliebten Patentochter Lotte, zu der sie seit jeher ein besonders inniges Verhältnis hat, noch ein ganz außergewöhnliches Geschenk: Flugtickets nach New York! Es soll Lottes Junggesellinnen-Abschieds-Reise werden, die sie zusammen mit ihrer Mutter Erika & ihren 2 Schwestern (der Karrierefrau Luise & dem hochschwangeren Nesthäkchen Sophie) antritt. Zwar ist Lottes Verlobter nicht gerade begeistert vom Spontantrip seiner Zukünftigen, immerhin sind es keine 3 Wochen mehr bis zur Hochzeit, aber dieses eine Mal im Leben lässt Lotte sich nicht von ihrer Meinung abbringen: sie wird den letzten Wunsch ihrer Großtante erfüllen & die Reise antreten. Was soll schon passieren? Womöglich bringt dieser Ausflug die Frauen der Familie einander wieder etwas näher…denn irgendwie gibt es keine richtige Vertrautheit mehr zwischen ihnen. Dann funkt Lotte das Schicksal jedoch gehörig dazwischen bzw. ein Vulkanausbruch. Oder ist es gar eine höhere Macht, womöglich Tante Charlie, die ihr ein Zeichen sendet? Der Rückflug endet jedenfalls verfrüht: mit einer Notlandung in Kanada. Weiterreise ungewiss. Während ihre Mutter etwas verloren in all dem Trubel wirkt, Luise fuchsteufelswild & Sophie zwar genervt, aber ansonsten entspannt ist, ist Lotte vor allem eines: verzaubert von Halifax & seiner Umgebung. Noch am Flughafen begegnet das Familiengrüppchen zufällig einem jungen Mann, der ihnen zu einer Unterkunft im idyllischen "Mapletree Bed & Breakfast" verhilft. Connor & Lotte haben nicht gerade den besten Start miteinander, aber trotz seiner irritierenden, ruppigen Art kann Lotte eine gewisse Faszination nicht abstreiten…und muss sich bald ernsthaft fragen, ob ihre Zukunft womöglich ganz anders ausschauen könnte, als ursprünglich geplant. M. Covi hat ein wunderbares Talent, solch liebenswerte Charaktere zu erschaffen, die einem noch lange nach Beendigung der Lektüre im Gedächtnis bleiben. Ich habe mich direkt in die stets um Harmonie bemühte Lotte hineinversetzen können, ebenso in ihre Familienmitglieder. Besonders ins Herz geschlossen habe ich die gutmütige Hazel, die man einfach nur knuddeln möchte. (Als Extra-Schmankerl gibt es im Anhang übrigens das Rezept zu ihrem legendären Lemon Meringue Pie – lecker!) Und dann ist da noch der charismatische Connor mit seinen strahlend blauen Husky-Augen… Ein Highlight neben den traumhaften, atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen (- Chester ist ein Ort, der wie gemacht für einen Wohlfühlroman scheint -) sind die durch & durch realistischen Dialoge. Auch die Dynamik zwischen den einzelnen Familienmitgliedern wird unheimlich glaubwürdig beleuchtet; man hat das Gefühl, mitten in einem Film zu sein. Ich hätte noch ewig weiterlesen können! Der Schreibstil ist sommerlich leicht & oft mit einer Prise Humor gespickt, wartet jedoch auch mit leisen Zwischentönen & ganz viel Emotionen auf. Auch interessante historische Informationen (wie z.B. der Hintergrund der Butterboxen) werden gekonnt miteingebunden in die Story. Tatsächlich kam mir das Lesen wie ein Kurzurlaub vor & noch Wochen später huscht mir beim Gedanken an dieses Werk ein seliges Lächeln übers Gesicht. Fazit: Ein zauberhafter, romantischer Wohlfühlroman mit sympathischen Figuren, Familiengeheimnissen, überraschenden Wendungen & großen Gefühlen vor der atemberaubenden Kulisse Kanadas!

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Autorin: Miriam Covi Verlag: HEYNE - Verlag Seiten: 445 ISBN: 978-3-453-42213-1 Preis: 12,99 € Inhalt: Folge dem Ruf der Wellen und du findest dein Glück! Als Lotte Seliger mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern eine Reise nach New York antritt, ahnt sie nicht, was sie erwartet: Auf dem Rückflug muss die Maschine notlanden und die vier Seliger-Frauen sitzen an der kanadischen Ostküste fest. Lotte weiß nun nicht, ob sie es rechtzeitig zu ihrer Hochzeit nach Deutschland schaffen wird. Doch das ist noch nicht alles: Das Flughafenhotel ist ausgebucht und ausgerechnet ein mürrischer Typ namens Connor bietet Lotte und ihrer Familie Hilfe an. Lotte verliebt sich auf Anhieb in die malerische Landschaft am Atlantik und in das „Mapletree Bed & Breakfast“, wo sie unterkommen. Der Aufenthalt in Kanada könnte dank Blaubeermuffins, Strandspaziergängen und Muschelsuppe unverhofft schön werden, wenn Lotte nicht ständig von ihrer Familie auf Trab gehalten würde – und von dem schroffen Connor mit den unverschämt blauen Augen. Warum ist er ihr gegenüber bloß so unfreundlich? Als Lotte an einem stürmischen Nachmittag in Lebensgefahr gerät, ist ausgerechnet er zur Stelle … Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den HEYNE-Verlag für dieses tolle Buch. Es war das erste Buch, was ich von Miriam Covi gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, mitreißend, spannend, fesselnd, romantisch, ....... Ich war sehr schnell in der Geschichte drin. Die bildhafte Beschreibung hat mich total in seinen Bann gezogen. Am liebsten würde ich den Ort Chester mal besuchen und in dem Mapletree Bed & Breakfast Urlaub machen, ich stelle es mir traumhaft schön vor. Lotte ist eine sehr bodenständige, liebenswerte und "gehorsame" Tochter. Sie arbeitet im Familienunternehmen, aber es macht ihr keinen Spaß. Ihr Traum ist es Romane zu schreiben. Sie hat schon einige Versuche unternommen, kam aber bisher nicht ans Ziel. Schuld ist sicherlich auch ihr Verlobter Lennart, der das Schreiben als "Hirngespinst" abstempelt und dafür überhaupt kein Verständnis hat. Das Verhältnis zu ihrer Mutter und ihren 2 Schwestern ist manchmal etwas gespannt. Dafür liebte sie ihre Tante Charlie heiß und innig, sie hatten die gleiche Wellenlänge und verstanden sich super. Sie vermisst sie unheimlich! Der Urlaub , der so völlig ungeplant verläuft, hat aber auch viel Gutes, was der ganzen Familie gut tut ........ Einen besonderen Draht hat Lotte auch zu Hazel, der Pensionswirtin. Und dann ist da noch Conner mit den Husky-Augen. Er ist ein ruhiger, in sich gekehrter, meist finster drein schauender, aber hilfsbereiter Mensch. Er hat schon einige Schichsalsschläge verkraften müssen und es fällt ihm daher auch nicht leicht, sich jemanden Fremden zu öffnen. Sehr interessant und auch traurig waren für mich die Details über die Butterkisten. Fazit: Dieses Buch hehört ab jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Ich konnte voll in die Geschichte eintauchen, ich habe mich richtig wohl gefühlt und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne, ich würd glatt noch mehr vergeben, und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf neue Geschichten von Miriam Covi. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Sommer in Atlantikblau von Miriam Covi Inhalt: Eigentlich sollten es nur ein paar Tage in New York werden. Doch auf den Rückflug, plant das Schicksal einen anderen Weg. So landen Lotte Seeliger, ihre 2 Schwestern und ihre Mutter in einem Provinzörtchen namens Nova Scotia an der kanadischen Ostküste. In einem liebevoll geleiteten Bed and Breakfast kommen die Damen unter. Normalerweise sollte sich Lotte auf ihre bevorstehende Hochzeit konzentrieren, wäre da nicht der gutaussehende aber auch äußerst mürrische Connor, der ihr ständig über den Weg läuft... Meine Meinung: Als ich die ersten Seiten von „Sommer in Atlantikblau“ begonnen habe, wusste ich sofort, Miriam Covi holt mich aus meiner Leseflaute raus. So war es dann auch und ich konnte mich nicht mehr von ihrer Geschichte trennen. In zwei Tagen habe ich die 445 Seiten regelrecht verschlungen!! Es ist nicht nur der flüssige und bildliche Schreibstil der mich für sich gewinnen konnte. Sondern auch die liebevoll gestalteten Charaktere, die alle ihren Charme und Persönlichkeit haben. Man schließt die Personen schnell ins Herz. Der kleine kanadische Ort hat mich dann vollends verzaubert. Noch nie hatte ich dieses starke Bedürfnis einen Ort im realen Leben sehen zu wollen. Was natürlich an der ausgesprochenen Wortgewalt der Autorin liegt. Denn ohne diese liebevollen Beschreibungen wäre es wohl ein Ort wie jeder andere geworden. Die Geschichte an sich ist zwar vorhersehbar, trotzdem gab es einige überraschende Wendungen und vor allem die Aussprachen unter der Familie Seeliger, haben mich sehr berührt. Bei dieser Geschichte habe ich gelacht, geweint und einige „Hach-Momente“ erlebt. Dieses Gefühl, was Miriam Covi auf mich mit ihrer Schreibe übertragen hat, hat mich erstaunt. Man spürte die Zerwürfnis, die Unsicherheit aber auch das Knistern und die Liebe, als wenn man selbst gerade in dieser Situation wäre. Wie ihr merkt, konnte ich komplett darin versinken. Viele (Glücks-)Momente machen diese Geschichte so liebenswert. Ein wenig Kitsch gehört natürlich auch dazu und vielleicht wird das nicht jeder mögen, aber für mich hat genau das in „Sommer in Atlantikblau“ reingepasst. Fazit: Wer eine Geschichte mit viel Herz lesen möchte, sollte sich „Sommer in Atlantikblau“ von Miriam Covi nicht entgehen lassen. Hier stimmt einfach das komplette „Drumherum“. Ich verspreche euch „Diese Geschichte verzaubert“

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Inhalt: Lotte Selinger macht auf Wunsch ihrer verstorbenen Großtante Charlie mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern ein paar Tage Urlaub in New York. Auf dem Rückflug muss die Maschine wegen eines Vulkanausbruchs in Island notlanden. Nun sitzen die vier Frauen an der kanadischen Ostküste fest. Da das Flughafenhotel ausgebucht ist, nehmen sie die Hilfe eines mürrischen Mannes an, der ihnen anbietet, sie zu einem Bed & Breakfast in seinem Heimatort Chester zu bringen. Lotte ist fasziniert von den unverschämt blauen Augen dieses Mannes, Connor, und trotz seiner schroffen und abweisenden Art, und gegen ihren Willen, fühlt sich Lotte sofort zu ihm hingezogen… Meine Meinung: Natürlich ist die Geschichte von Anfang an vorhersehbar, aber das störte mich überhaupt nicht. Der Schreibstil ist locker und lebendig und passt sehr gut zu diesem leichten Sommerroman, der in dem kleinen Ort Chester in Nova Scotia, spielt. Durch die bildhaften Beschreibungen konnte ich während des Lesens diesen kleinen Ort (ich habe ihn inzwischen gegoogelt - wunderschön), das Mapletree Bed & Breakfast und die Charaktere deutlich vor mir sehen. Lotte ist eine sehr sympathische und liebenswerte Protagonistin. Sie hat ihre Schwächen und Fehler, ebenso wie ihre Mutter und ihre Schwestern. Die drei Schwestern sind sehr unterschiedlich und im Laufe der Geschichte werden auch ihre Probleme und Selbstzweifel thematisiert und alle vier Frauen machen eine positive Verwandlung durch. Natürlich ist Connor nicht ohne Grund mürrisch und abweisend, trotzdem hat er auch Humor. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. Hazel, Roy, Harold und Ethan, werden sehr warmherzig beschrieben. Die Liebesgeschichte, die sich nur langsam entwickelt, fand ich sehr humorvoll und sie hat mir gut gefallen. Das Ende dagegen war für mich etwas zu kitschig und unglaubwürdig. Fazit: Ein schönes Sommerbuch, das durch sein tolles Setting, seine liebenswerten Protagonisten und seine Leichtigkeit überzeugt.

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„Folge den Ruf der Wellen und du findest dein Glück“ Schaut man sich das wunderschöne Cover an, denkt man sofort, „Sommer an einem Küstenörtchen“. So erging es mir zumindest und was man sieht, das bekommt man auch. Die junge Lotte wächst als Sandwichkind auf. Ihre Mutter, die der jüngeren Schwester nie einen Wunsch abschlagen kann und der Vater, der einen besseren Draht zur älteren Schwester hat. Lottes größter Traum es ist zu schreiben und eines Tages ein Buch zu veröffentlichen. Bei ihrer Familie und ihrem zukünftigen Ehemann trifft sie damit allerdings auf taube Ohren. Lediglich die Großtante Charlie hatte immer ein offenes Ohr und sie in allem bestärkt. Die Geschichte beginnt allerdings, als Tante Charlie stirbt. Lotte ist tieftraurig, da kann das Trostpflaster, das Tante Charlie vor ihrem Tod noch eine Reise gebucht hat, nicht hinwegtrösten. Sie wollte, dass Lotte mit ihren Schwestern und ihrer Mutter nach New York fliegt, weil Lotte da schon immer mal hin wollte. Allerdings wollte sie das eigentlich lieber mit ihrem Verlobten. Trotz dessen, dass die ältere Schwester beruflich sehr eingespannt ist, die Mutter Flugangst hat und die jüngere Schwester wieder schwanger ist, fliegen die vier nun nach New York. Auf dem Rückflug, nach Deutschland, kommt es zu einer Katastrophe und die vier müssen in Kanada zwischenlanden. Ein Vulkan sei ausgebrochen und verhindert, wegen der Aschewolke, für mindestens 24 Stunden, den Rückflug über den Atlantik. Somit muss eine Übernachtung gesucht werden. Da dies viele Passagiere betrifft, ist schnell alles ausgebucht. Gut, dass das Schicksal Lotte glauben lässt, am Flughafen die verstorbene Tante Charlie gesehen zu haben, denn nur deswegen ist sie in Conner hineingerempelt. - Conner mit seinen blauen Augen, der zufällig ein kleines, süßes Bed &Breakfast kennt… Diese Geschichte ist unglaublich schön. Ich hab so oft gedacht ich möchte auch dahin, nach Nova Scotia, in das Küstenörtchen Chester. Dieses Setting ist so schön und für alle, die immer denken, Cornwall sei die schönste Buchkulisse,… …Nova Scotia kann da allemal mithalten – versprochen! Der Einstieg in die Geschichte war leicht und man ist sofort, von der ersten Seite an, drin. Auch, wenn bis zur Mitte des Buches nicht allzu viel passiert, war es zu keiner Zeit langweilig, wofür wahrscheinlich das schöne Setting, die tollen Charaktere und der leichte Schreibstil gesorgt haben. Für mich eine ganz tolle Sommergeschichte, wo der Geist von der zauberhaften Tante Charlie einfach immer präsent ist. Noch ist der Sommer ja in vollem Gange… …also auf nach Nova Scotia! Folgt den Ruf der Wellen und ihr erlebt eine superschöne Sommergeschichte.

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Charlotte Seliger, nach ihrer Großtante Charlie benannt, fliegt mit ihrer Mutter Erika und ihren zwei Schwestern nach New York um ihren Junggesellinnenabschied zu feiern. Die Reise war ein Geschenk von Lottes Großtante und leider auch ihr letzter Wunsch, sodass es Lotte egal war, dass ihr Verlobter Lennart strikt gegen diese Reise war. Miriam Covis Roman setzt ein, als die 4 Frauen auf dem Rückflug von NY nach Düsseldorf sind und ihr Flugzeug eine spontane Landung in Nova Scotia einlegen müssen. Luise Seliger, die älteste Schwester und übereifrige Karrierefrau, platzt vor Wut, während die baldige 3fach Mama Sophie, jüngste im Bunde, sich insgeheim über die verlängerte Urlaubszeit freut. Dank des schroffen Hinterwäldlers Conner finden die Frauen im Mapletree Bed & Breakfast in Chester einen Unterschlupf. Die Pensionsbesitzerin Hazel St. Clair ist absolut sympathisch und hat ein Gespür für die Menschen, welches im Verlauf der Geschichte noch von Bedeutung gewinnt. Die Pension ist nach dem Ahornbaum benannt, welcher im Garten wächst. Generell wird die Landschaft, Idylle und Flair des Örtchens so wunderbar charmant beschrieben, dass ich Lust zum Verreisen bekommen habe. "Genau in diesem Moment öffnet sich der Wald vor uns und gibt den Blick auf eben dieses Haus frei. Wie viele der schmucken Holzhäuser in Chester ist es in viktorianischem Stil gebaut, die überdachte Veranda wird von Schnitzereien entlang des Dachvorsprungs verziert, die Fenster werden von Holzläden eingerahmt, die ebenso weiß gestrichen sind wie die Fensterrahmen und einen hübschen Kontrast zum tiefen Blau des Hauses bilden, das mich an die Farbe des Atlantiks erinnert. Atlantikblau ..." Lotte und Charlie waren zeitlebens ein Team, sie verbindet noch immer eine ganz besondere Freundschaft, die über rationale Gedanken hinausgehen. Sie riecht Vanille und sieht bonbonfarbige Kleidung und Kolibris. Lotte hat in Chester noch mehr das Gefühl ihrer Großtante nah zu sein, welche scheinbar noch immer ihre Finger im Spiel zu haben scheint. Charlie war auch die einzige Person in ihrer Familie, welche Lotte in ihrem Wunsch nach einem eigenen Roman unterstützte. Aber sie wird nicht die einzige bleiben, denn auch der grantige Conner wird ihr noch helfen. Und sie aus dem Takt bringen... Sommer in Atlantikblau von Miriam Covi ist für mich ein absolutes Wohlfühlbuch, ein Sommerbuch, perfekt für den Sommerurlaub auf Strand oder dem heimischen Balkon. Man träumt sich nach Chester und sieht das Atlantikblau vor dem inneren Auge. Besonders gefiel mit, dass die 4 so charakterlich unterschiedlichen Frauen in Chester endlich die Möglichkeit bekommen haben, sich wieder anzunähern und eine Familie zu werden, welche durch die jeweils unterschiedlichen Lebensweisen zu zerbrechen drohte. Die Rezepte aus Sommer in Atlantikblau findet ihr unter www.rorezepte.com & http://rorezepte.com/sommer-in-atlantikblau-miriam-covi

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Meinung: Lotte Seligers Großtante verstirbt und vererbt Lotte gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern eine Reise nach New York. Es soll gleichzeitig ein Junggesellinnenabschied sein, denn Lotte steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Lennart. Das Schicksal will es jedoch spannend machen, denn nach dem Besuch in New York gibt es Probleme und die vier Seliger-Frauen sitzen an der kanadischen Ostküste fest. Noch am Flughafen bietet der junge Connor, der wie ein Holzfäller aussieht, Lotte und ihrer Familie Hilfe an. Er bringt sie zum Mapletree Bed & Breakfast, das wunderschön am Atlantik gelegen ist. Lotte genießt die traumhafte Landschaft, die Strandspaziergänge und sie werden von der Hotelbesitzerin mit Blaubeermuffins verwöhnt. Wenn sie auf Connor trifft, bringt sie seine wortkarge und schroffe Art aus dem Tritt und sie wird verlegen und tollpatschig. Der Blick in seine strahlend blauen Augen hat sie völlig verzaubert. Bei diesem schön zu lesenden Roman geht es im Grunde um eine Liebesgeschichte, die jedoch auch Geheimnisse aus der Vergangenheit aufgreift und mit einem realen Aspekt von einem Haus für junge Schwangere etwas Tiefe in die Handlung bringt. Die Story spiel in Kanada an der Atlantikküste, man erlebt die landschaftliche Schönheit, die Abgeschiedenheit, die kulinarischen Besonderheiten in Form von Muschelsuppe, frischem Fisch und Muffins und lernt die junge Lotte kennen, die gerade ihre liebste Tante verloren hat. Mit den unterschiedlichen Charakteren wird man schnell und gut vertraut. Die Autorin bringt ihre Eigenarten und Charakterzüge gut zum Ausdruck, baut einige kleine Makel ein und zeigt eine ganz normale Familienbeziehung. Luise ist die älteste der Schwestern, sie wird als typische Karrierefrau gezeigt und ist damit nicht gerade die Sympathieträgerin, doch auch sie macht im weiteren Verlauf eine Entwicklung durch, die mich als Leser mit ihr aussöhnt. Die jüngere Schwester Sophie ist schwanger, ständig müde und geniesst diese Reise als Auszeit von ihren zwei anstrengenden Söhnen. Lotte ist im väterlichen Betrieb angestellt, sie plant ihre Heirat mit Lennart, einem Mitarbeiter der Firma, das wirkt nicht gerade wie eine Liebesheirat, doch sie scheint sich damit wohl zu fühlen. Als die Frauen in Kanada keinen Anschlußflug lernen sie Connor kennen, einen attraktiven Typen, der ihnen ein B&B vermittelt. Es kommt wie es kommen muss, Lotte verliebt sich in ihn und verhält sich in seiner Gegenwart wie ein Teenager. Dieser Roman ist wunderbar geschrieben, sehr lebendig und flüssig. Er ist leicht und locker zu lesen und dank der geschickt eingebauten Wendungen las ich gefesselt bis zum Ende. Ich mag die tollen Landschaftsbeschreibungen, die familiären Erlebnisse, die Entdeckungen von Tante Charlottes Vergangenheit und natürlich die Gefühle zwischen Connor und Lotte. Wie Lotte Feuer fängt ist recht offensichtlich, sie wird ständig rot und stottert, wenn sie Connor begegnet. Man kann die Schmetterlinge sogar beim Lesen deutlich spüren. Auch wenn die Geschichte schon vorhersehbar ist, bin ich die ganze Zeit über voll bei der Sache und konnte die Spannung zwischen den Figuren knistern hören. Die bevorstehende Heirat steht so herrlich im Kontrast zu der Verliebtheit Lottes, dass man es kaum abwarten kann, bis sie ihrem Verlobten reinen Wein einschenkt. Fazit: Miriam Covi hat mit ihrer Geschichte einen wunderbar romantischen Roman geschrieben, bei dem keine Langeweile aufkommt. Es ist ein Buch zum Wohlfühlen, Abschalten und Träumen. Ich habe dieses Buch von Anfang bis Ende verschlungen. Als Urlaubslektüre richtig gut! 5✨/5✨

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Das Cover lässt mein maritimes Herz höher schlagen. Der Hintergrund ist eine abblätternde graue Holzwand. Auf einer blauen Garderobe liegt ein geschnitzter Fisch. Ein Tablett oder etwas ähnliches hängt an der Garderobe, auf dem der Name der Autorin gedruckt ist. An der Seite hängt eine Schnur mit verschiedenen Muschelfunden vom Strand. Daneben hängt ein kleines Netz mit Muscheln, das durch eine Schwimmerkette mit dem Tablett verbunden ist. Unter dem maritimen Bild ist der Titel in geschwungener Schrift dargestellt. Mir gefällt das Cover sehr gut und lässt mich auf einen tollen Roman am Meer hoffen. Die Geschichte wird von der Protagonisten Charlotte Seliger, einfach Lotte genannt erzählt. Sie nimmt mich als Ich- Erzähler mit auf ihre Junggesellinnen Abschiedstour in die Vereinigten Staaten. Beim Erzählen driftet Lotte gerne in ihre eigenen Romanideen ab. Diese werden durch kursive Schrift deutlich. Ich finde die Abschnitte sehr amüsant, denn sie lesen sich als kleine Regieanweisungen. Die kleinen Momentaufnahmen werden in der 3. Person erzählt. Ich finde es schön mit zu erleben, wie ihre Idee zu einem eigenen Roman im laufe der Geschichte Gestalt annimmt. Beim Lesen musste ich immer wieder an den Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull 2010 denken. Ich selbst war von der Aschewolke nicht betroffen, aber mein Chef saß mit seiner Familie ein paar Tage in Spanien fest. So mussten wir in der Apotheke ein wenig improvisieren. Der Schreibstil von Miriam Covi ist sehr flüssig. Durch ihre Beschreibungen hat man das Gefühl, mit den Seliger Frauen in Kanada gestrandet zu sein. Ich kann das Mapletree Bed & Breakfast bildlich vor mir sehen. Und rieche die leckeren Backwerke der Hausherrin. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man muss Lotte einfach von Anfang an gern haben. Auch Connor muss man einfach lieben, obwohl er sich erstmal unnahbar gibt. Ein Satz aus dem Buch muss ich dir gerade noch zitieren, ich muss einfach immer wieder schmunzeln, wenn ich was zum Thema rothaarig lese. „Selbst wenn ich in der Schule mal wieder “Pippi Langstrumpf“ genannt worden war (und das war noch das Netteste, was ich mir als Rothaarige anhören durfte): […] war ich stolz, wie meine Großtante auszusehen.“ Für mich war es ein wunderbare Liebesroman, der Lust auf mehr aus der Feder von Miriam Covi macht. Der Roman lädt ein zum Träumen und macht Lust auf einen Urlaub in Kanada. Für mich stand dieses Land auch vorher schon ganz hoch auf der Liste der Länder, die ich noch bereisen möchte. Nach diesem Roman rutscht das Land auf der Liste noch etwas höher. Da kann ich nur sagen: Liebes Reisebüro, buche mir einen Flug nach Sydney. Was es mit diesem Satz auf sich hat, kann dir nur das Buch verraten. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Mich hat das Buch voll und ganz überzeugt.

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