Leserstimmen zu
Als die Liebe endlich war

Andrea Maria Schenkel

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Die Vergangenheit

Von: Eliza

08.02.2018

„Die Literatur und die Musik sind es, die uns tragen und uns helfen in dunklen Tagen.“ Ein wunderschönes Zitat mit dem Andrea Maria Schenkel vielen Lesern und Musikfans wohl aus dem Herzen spricht. Mich hat die Autorin mit diesem Roman überzeugt und gleichzeitig beeindruckt, bisher kannte ich sie nur von ihren Krimis, aber sie kann definitiv auch Romane. Sie hat einen Roman geschrieben über Liebe und große Gefühle, aber auch über Verfolgung und Vergangenheit. Das Cover finde ich nicht sonderlich gut vom Verlag gewählt, es mutet meiner Meinung nach etwas kitschig an, dabei ist dieser Roman alles andere als kitschig. Es geht zwar um große Gefühle und eine dramatische Liebe, aber die Autorin schafft es mit ihrer Sprache, dass man zwar gefangen ist von der Geschichte zwischen Carl und seiner Frau, aber kitschig ist sie nur wirklich nicht. Beeindruckt bei diesem Roman haben mich zum einen die Figuren, Carl und Emmi, aber vor allen Dingen und an erster Stelle die Konstruktion der Geschichte. Die Figuren sind ausgereift, besonders Carl hat mir als Protagonist sehr gefallen. Er durchlebt eine erstaunliche Entwicklung die beeindruckend ist, er sagt sich letztlich sogar von seiner Familie los, indem er nicht nach Deutschland zurück kehrt. Emmi ist es mit der ich nicht direkt etwas anfangen konnte, sie geht oft den Weg des geringsten Widerstandes und trifft so die falschen Entscheidungen, vor allen Dingen ist sie nicht in der Lage ihren Kopf zum Denken zu benutzen, sondern tut lediglich das was man ihr sagt. Erzählt wird der Roman in drei großen Teilen. Wir begleiten Carl von Regenburg nach Shanghai und erleben wie Emmi nach München zu ihrer Tante geschickt wird. Am Ende eines jeden Teils springt der Roman in die Gegenwart und wir Leser können bereits erste Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen, bevor dann im letzten Drittel alles auf das große Finale hinaus läuft. Dem geneigten Leser wird bereits bei der Hälfte des Buches klar, wie tief die Verstrickungen sind, dies tut aber der Spannung keinen Abbruch, denn man möchte zu gerne wissen, wie Carl reagiert, wenn er die Wahrheit über seine Frau erfährt. Sehr angenehm fand ich auch die Erzählweise von Andrea Maria Schenkel, sie vermag sehr gut Atmosphäre zu schaffen und ihre Figuren lebendig wirken zu lassen. Auch die Dialoge und die Beschreibungen sind für diesen Roman in einer guten Mischung gestaltet. Ich kann nicht sagen, warum dieses Buch so lange bei mir auf dem Stapel der ungelesenen Bücher gelegen hat, dort war es definitiv zu Unrecht. Ein Buch welches mehr Beachtung verdient hat. Ich hoffe sehr, dass Frau Schenkel uns noch einmal mit einem solch rührenden Buch beeindrucken mag. Ich bedanke mich bei dem Bloggerportal und der Verlagsgruppe Random House für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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REZENSION "ALS DIE LIEBE ENDLICH WAR" von Andrea Maria Schenkel Ganz lieben Dank an das @bloggerportal @randomhouse und den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar. TITEL: Als die Liebe endlich war AUTOR: Andrea Maria Schenkel SEITEN: 400 VERLAG: Diana Verlag ERSCHEINUNGSDATUM: 13.07.2017 PREIS: 9,99 (Taschenbuch) COVER: Das Cover und auch der Titel wirken sehr romantisch und verträumt. Das Bild auf dem Cover drückt sehr gut die Sehnsucht nach Amerika und die Liebe des Paares aus. INHALT MIT SPOILER Erzählt wird die Geschichte in drei Handlungssträngen. In der ersten Geschichte geht es um Grete und ihrer Familie die 1938 von Deutschland nach Shanghai fliehen müssen. Auf ihrer langen Reise und das neue Leben in Shanghai begleiten wir sie. Im zweiten Erzählstrang lernen wir Erna kennen. Sie wird von ihrer Mutter 1938 nach München geschickt und lebt dort bei ihrer Tante Marga und muss versuchen, sich in den Kriegsjahren durchzusetzen und zu überleben. Als letztes begleiten wir Carl, den Sohn von Grete aus dem ersten Erzählstrang. Ihn treffen wir im Jahre 210 in Amerika wieder. Dort lebt er mit seiner Frau Emmi, die ein schlimmes Geheimnis seit Jahren mit sich trägt. MEINE MEINUNG: Aufgrund des schönen Klappentextes wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich erwartete eine romantische und sehnsuchtsvolle Liebesgeschichte in den Wirren des zweiten Weltkrieges. Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass der Klappentext nur wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. ABER - Dennoch zog mich das Buch in seinen Bann. Es ist spannend geschrieben und man erfährt sehr viel über das Leben in den Kriegsjahren. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig, so dass es sich sehr gut lesen lässt und man es keine Längen gibt. Mit Liebe zum Detail zog mich Andrea Maria Schenkel immer wieder zum Buch. Es wird in drei Handlungsstängen erzählt, die in kurzen Kapiteln unterteilt sind. Jede Geschichte für sich war spannend und authentisch erzählt. Die Schicksale der Protagionisten haben mich immer wieder erschüttert und tief bewegt. Noch lange wird das Buch in meinem Kopf sein. Das gesamte Buch fand ich sehr gut recherchiert und lebensnah erzählt. Es hat mir unglaublich gut gefallen, wie sich die einzelnen Geschichten am Ende zusammengefügt haben. Trotz der leichten Kritik wegen des Klappentextes habe ich ein sehr gutes, spannendes und historisch wertvolles Buch lesen können. Einen kleinen Minuspunkt muss ich noch geben, da ich gerne das Leben von Erna und die Reaktion von Carl noch weiter verfolgt hätte. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. FAZIT Ich hat das Buch tief gerührt und ich durfte eine interessante Geschichte erfahren. Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen. 🌟🌟🌟🌟

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Zuerst muss ich wohl noch etwas mehr über den Inhalt des Buches preisgeben, denn in diesem Fall finde ich den Klappentext nicht wirklich passend. Zumindest habe ich nur durch das Lesen des Textes auf dem Buchrücken, eine ganz andere Geschichte erwartet. Das Buch verbindet drei verschiedene Handlungsstränge, zum einen, die Flucht Carls zusammen mit seiner Familie, als er noch ein Kind war. Die jüdische Familie hat das Glück flüchten zu können und erzählt wird von der Zeit auf dem Schiff, das sie in ihre neue Heimat bringen wird und über das darauffolgende Leben in Shanghai. Dieser Teil nimmt sehr viel Raum im Buch ein. Zum anderen wäre da noch die Geschichte um Erna, eine junge Frau, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland lebt. Ein dritter Strang spielt 2010, Carl ist nun über 80 Jahre alt und lebt mit seiner Frau Emmi in New York, ebenfalls deutsch, die er allerdings in Amerika kennen gelernt hat. Nach dem Klappentext hatte ich einen sehr viel größeren Anteil der Gegenwartsgeschichte des Paars erwartet, der Gegenwartsstrang wirkte für mich allerdings sehr beiläufig. Die Vergangenheit nimmt meiner Meinung nach einen sehr viel größeren Teil ein, was mich teilweise ein wenig enttäuscht hat, da ich nun mal mit etwas anderem gerechnet habe. Trotzdem hatte das Buch einiges zu bieten und konnte mich mitreißen. Es handelt sich hierbei um eine sehr bewegende Geschichte über eine Flüchtlingsfamilie aus Deutschland, die gezwungenermaßen ein neues Leben in Shanghai beginnen muss. Die Autorin schreibt schlichtweg sehr schön und hat mir einige Gänsehaut-Momente beschert. Das Zeitgeschehen war sehr greifbar dargestellt, vor allem die Hoffnung der kleinen Familie war deutlich spürbar. Durch den Realitätsbezug war die Geschichte natürlich umso mitreißender. Das Buch ist voller historischem Wissen und daher auch sehr informativ, sehr interessant war besonders das Leben der deutschen Flüchtlingsfamilie in Shanghai, in welches man einen sehr guten Einblick bekommt. Auch die Geschichte um Erna war interessant und zugleich rätselhaft, den Zusammenhang zwischen den beiden Handlungssträngen erkennt man nicht sofort. Der besondere Reiz der Geschichte lag daher auch am Wechsel der Schauplätze und auch am Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Hauptperson Carl erschien als sehr stiller und zurückgezogener Charakter, sehr passend wenn man die schwere Vergangenheit bedenkt. Er wirkt sehr ernst und eher zurückhaltend, so richtig konnte ich nicht mit ihm mitfühlen. Allerdings haben mir die anderen Charaktere umso besser gefallen, beispielsweise seine Mutter Grete oder die beiden Passagiere ebenfalls an Bord des Schiffs, Eleonore und Otto, die die Familie begleiten. Eleonore und Otto konnten mich mit ihrer warmherzigen und liebevollen Art sehr überzeugen. Die beiden haben trotz der harten Zeiten nie den Mut verloren und haben in allem das beste gesehen, diese Stärke hat mich sehr beeindruckt. FAZIT: Eine wunderschöne Geschichte die ans Herz geht, mit tollen Charakteren und einem schönen Schreibstil. Andrea Maria Schenkel weiß wie sie große Gefühle vermitteln kann, das Gefühl der Heimatlosigkeit und die damit verbundene innere Zerrissenheit waren deutlich spürbar. Einziger Kritikpunkt ist die Enttäuschung um die kaum vorhandene Handlung in der Gegenwart, das ging mir ein bisschen zu sehr unter. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Ein sehr ernstes Buch, mit einem Realitätsbezug und großen Gefühlen, von mir eine klare Leseempfehlung!

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Klappentext Als der junge Carl 1950 in New York Emmi kennenlernt, findet er bei ihr die Geborgenheit, die er seit seinem elften Lebensjahr vermisst. Mit seiner Familie floh er 1938 von Regensburg nach Shanghai und emigrierte später in die USA. Emmi hat Deutschland erst nach dem Krieg verlassen – beide wollen über die Vergangenheit schweigen, um neu zu beginnen. Jahrzehntelang führen sie ein unbeschwertes Leben. Bis Carl die Wahrheit über seine Frau erfährt. Meine Meinung Ich stolperte über das Buch beim Stöbern auf dem Bloggerportal. Der Titel sprach mich an und das Cover gewann meine Aufmerksamkeit. Ich hatte vorher weder etwas von dem Buch noch von der Autorin gehört. Doch der Klappentext hatte mich überzeugt. Also habe ich das Buch angefragt und freundlicherweise auch bekommen. Zuerst möchte ich sagen, dass ich vom Klappentext her etwas anderes erwartet hatte als das, was ich dann las. Das Buch war in keinster Weise schlecht und die Autorin hatte mich schon nach den ersten zwei Seiten von ihrem Können überzeugt. Die Handlung war auch durchweg interessant und hat einen in ihren Bann gezogen. Allerdings erwartete ich eine Liebesgeschichte. Eine Geschichte, in der ich als Leser dabei bin, wie Carl und Emmi zueinander finden und sich ein gemeinsames Leben aufbauen. Natürlich war mir von vornherein klar, dass auch die Vergangenheit der beiden eine große Rolle spielen und dass einige Kapitel sowohl in Shanghai als auch in Regensburg spielen werden. Doch genau da lag der "Denkfehler". Wobei Denkfehler möchte ich nicht sagen. Schließlich lässt der Klappentext genau das vermuten. Aber dem ist nicht so ganz der Fall. Im gesamten Buch spiele maximal 1oo Seiten in der Gegenwart. Den Großteil der Zeit verbringen wir mit Carl in den Jahren 1938 - ca. 1948 in Shanghai bzw. von 1938 - ein paar Jahre nach Kriegsende mit Emmi in München. Ich habe mich sehr oft gefragt, wie der Klappentext zum Buch passt, da die Aufklärung erst so richtig im letzten Kapitel kommt. Wie gesagt. Ich finde das nicht schlimm, da mir das, was mir die Autorin bot, unglaublich gut gefallen hat. Es gab keine Längen oder Ungereimtheiten innerhalb der Geschichte. Die Charaktere waren alle sehr authentisch. Man konnte Entscheidungen nachvollziehen und nicht verstehen. Handlungen respektieren und Gefühle nachempfinden. Was mir besonders gut gefiel war, dass es im Vergleich zu anderen historischen Romanen nicht übertrieben war was die NS-Zeit angeht. Oftmals werden mit Klischees und Übertreibungen gespielt. Hier nicht. Alles ist super authentisch, recherchiert und erzählt. Ich kann es schwer in Worte fassen, aber als Leser hatte ich nie das Gefühl, dass es sich um etwas ausgedachtes handelt. Ich dachte mir immer "Ja. So kann es passiert sein.". Es wurde mal eine andere Seite aufgezeigt. Es gab nicht nur "die bösen Nazis", "die armen Juden" und die "naiven Deutschen". Es waren Menschen mit Fehlern, Geschichten, Schicksalen und einem Leben. Mich hat das Buch sehr berührt aber nie auf eine kitschige Art und Weise. Ich habe wunderbare Lesestunden verbracht, bei denen ich über so manch eine Aussage oder Entscheidung von Carl den Kopf schütteln musste, bei der ich schmunzeln musste, wenn Tante Marga, Trude und Irene zusammen saßen und mit Erna tratschten oder wenn Otto mit Grete und Eleonore erzählte. Der Grund, wieso es von mir "nur" 4 statt 5 Sternen gab hängt zum einen damit zusammen, dass der Klappentext so "irreführend" ist. Jedoch ist das nicht der Grund. Mit fehlt am Ende einfach etwas. Ein Abschluss, eine Auflösung. Ich möchte wissen, wie es weitergeht, da ich finde, dass mir das jetzt zusteht. Ich möchte wissen, wie Carls auf Emmis Vergangenheit reagiert, wie sie sich erklärt und rechtfertigt. Möchte wissen, wie es weitergeht. Aber natürlich ist das Ende auch gut so, wie es ist. Es kurbelt die Phantasie an. Man macht sich Gedanken und denkt nach. Und doch hätte ich gerne Antworten. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der historische Romane, eine spannende und interessante Handlung sowie authentische Charaktere mag und auch gerne mal auf Kitsch und Romantik verzichtet sondern eine Geschichte lesen mag, die das Leben eben so schreibt.

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Ich kann meine Gedanken kaum in Worte fassen, da alles, was ich sagen möcjte, so komisch klingt. Das Buch war einfach toll. Die Charaktere waren toll. Was mich absolut umgehauen hat, war die Tatsache, das dieses Buch obgleich des Titels überhaupt keine Romanze war. Es war ein absolut toll verpacktes Drama. Als ich das Buch begonnen hatte, hatte ich auch überhaupt keine Ahnung, dass es so erzählt wird, wie es letzten Endes wurde. Ich habe mir das alles so vollkommen anders vorgestellt und bin mehr als positiv überrascht, dass es anders war. Die Handlund jedoch war mit Abstand das Beste an diesem Roman überhaupt. . Hauptsächlich geht es um Carl, einem Mann der in seinen Kindertagen aus Deutschland über Shanghai nach Amrika floh, wo er seine jetzige Frau Emmi kennenlernt. Sie führen eine glückliche Ehe, bis die anstrengende Nachbarin Faith ein Bündel Papiere und Briefe aus dem Nachlass ihres verstorbenen Gatten vorbeibringt. Sie bittet Carl, diese Papiere für sie zu übersetzen, da sie allesamt auf Deutsch geschrieben wurden. Beim durchsehen der Papiere stößt Carl auf eine unglaubliche Entdeckung, die seine Grau betrifft. Danach rieseln über ihre Ehe mehr als nur ein paar Kiesel und Carl fragt sich, ob er Emmi jemals wirklich kannte. . Das ist nicht der Klappentext, sondern meine eigene, spoilerfreie Wiedergabe. Die Geschichte wurde so herzlich geschrieben, dass ich nicht anders konnte, als sie in mein Herz zu schliessen. Jeder Charakter hat eine unglaubliche Tiefe besessen, vor allem Emmi. Die Dialoge der Protagonisten sind allesamt "altdeutsch", mit bayerischen Akzenten, wie es mir vorkam. Das hat diesem Roman insgesamt eigentlich seinen Charme und Realismus gegeben, für den ich ihn sehr schätze. . Und mal abgesehen von der Story: Das Cover ist einfach nur wunderschön. Es passt zur Geschichte und vermittelt ebenso die Atmosphere des Romans sehr gut dem Betrachter. . Von mir bekommt "Als die Liebe endlich war" von @andreamariaschenkel 5 von 5 Sternen, weil ich einfach selten so ein gutes Buch gelesen habe.

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Klappentext: Als der junge Carl 1950 in New York Emmi kennenlernt, findet er bei ihr die Geborgenheit, die er seit seinem elften Lebensjahr vermisst. Mit seiner Familie floh er 1938 von Regensburg nach Shanghai und emigrierte später in die USA. Emmi hat Deutschland erst nach dem Krieg verlassen – beide wollen über die Vergangenheit schweigen, um neu zu beginnen. Jahrzehntelang führen sie ein unbeschwertes Leben. Bis Carl die Wahrheit über seine Frau erfährt. Zum Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet worden. Zu sehen sind ein Liebespaar, das sich mit dem Rücken zum Betrachter gewandt hat, aber sich in die Arme fällt. Sie scheinen auf einem Schiff zu stehen. Im Hintergrund ist die Freiheitsstatue deutlich zu erkennen. Das Cover passt einwandfrei zu der Geschichte. Zum Inhalt: Dieser Roman thematisiert zwei auf den ersten Blick gleiche Geschichten. Schaut man genauer erkennt man doch Unterschiede. Andrea Maria Schenkel erzählt voller Hingabe zwei unterschiedliche Geschichten. Carl, jüdischer Herkunft, flüchtet mit seiner Familie während des Nationalsozialismus nach Shanghai und emigrierte später in die USA. Emmi hat Deutschland erst nach dem Krieg verlassen, doch ihre Vergangenheit ist ein reines Geheimnis, welches mit dem Konzentrationslager Dachau zu tun hat. Ich bin sehr geschichtlich-interessiert und dementsprechend war ich auch sehr gespannt darüber, wie die Autorin so ein schreckliches Thema in ihrem Buch verarbeitet. Ich muss sagen Ihr ist es echt gut gelungen. Vor allem thematisiert der Roman die Frage von Heimat und Herkunft. Ein Thema das heute aktueller denn je zu sein scheint. Zum Schreibstil: Dieser Roman enthält kurze Sätze, Absätze und gut erkennbare Dialoge, die dem Leser einen guten Leseverlauf geben. Außerdem wird die Geschichte von so vielen Perspektiven erzählt. Um es zu verdeutlichen: mehrere Perspektiven aus der Vergangenheit von Emmi und Carl, aber auch Gegenwartsperspektiven. Diese bieten dem Leser viele Eindrücke auf die damalige Zeit der jüdischen Flüchtlinge, generell in die Zeit während des Zweiten Weltkrieges. Diese abwechselnde Leseperspektive baut Spannung auf. Gegen Ende des Romanes gibt es ein Nachwort, das zum einem die Hintergründe dieser Geschichte verdeutlichen und aufzeigt, wie intensiv Andrea Maria Schenkel hinter diesem Roman stand und dafür recherchiert hat. Was mich nur verdutzt hat, war dass die Inhaltangabe hintem am Buchende zu finden war. Mein Fazit: Mir hat dieser Epochenroman sehr gut gefallen. Ich konnte ihn einfach nicht aus der Hand legen und kann diesen jedem nur empfehlen. Dementsprechend gebe ich "Als die Liebe endlich war" 5 von 5 Sternen.

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Eigene Meinung Da ich Geschichten aus dem 2. Weltkrieg einfach nur liebe war es nicht schwer in dieses Buch hineinzukommen. Andrea Maria Schenkel erzählt voller Hingabe zwei ganz unterschiedliche Geschichten. Wie ihr oben im Inhalt schon gelesen habt, geht es größtenteils um Carl. Wir begleiten Carl wie er aus seine Heimat flieht, doch nicht so wie andere Familien zusammen fliehen, flieht Carl nur mit seiner Mutter und seiner Schwester. Die Geschichte wird von so vielen kleinen Perspektiven erzählt das es einfach nur spannend bleiben kann. Sei es der Vater der die Heimat zu sehr liebt um zu fliehen. Die Mutter die ihren Mann zurück lassen muss. Carl der in seinen jungen Jahren nicht so genau weiss wie er diese Situation finden soll, oder der nette Otto den sie auf dem Schiff kennengelernt haben. Wenn man genau in der Geschichte darauf achtet merkt jeder Leser sofort wie viel Zeit und Liebe die Autorin in dieses Buch gesteckt hat. Außerdem gibt es noch eine Perspektive von Carls Frau und eine Gegenwartperspektive. Dennoch möchte ich jetzt nichz zu viel verraten. Das heisst natürlich für euch. Kauft das buch und lest es! Ich habe so Angst, das ihr jetzt schon alleine vom Inhalt abgeschreckt seit. Bitte ich lege es euch so an das Herz. Lest dieses Buch. Es zeigt uns wie unsere Großeltern früher mit diesem Krieg leben mussten und wie sie heute noch gegen diese Zeit ankämpfen müssen. Habt ihr euch nie gefragt was eure Großeltern im Krieg erlebt haben? Sind sie geflohen? Wie fanden sie die Situation mit dieser Partei? Was arbeiteten sie in dieser schweren Zeit und wie war die Zeit nach dem Krieg? Wenn ihr die Chance dazu habt, dann fragt eure Großeltern sie sind die letzten überlebenden und Zeitgenossen dieses Krieges und können euch so viel Wissen geben. Fazit Eine berührende und einerseits wahre Geschichte wie es Menschen vor nicht einmal 100 Jahren erging. Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Sternen. Mein Dank geht vor allem an die Autorin Andrea Maria Schenkel. Danke Frau Schenkel für diese wundervolle Geschichte die Sie mir geschenkt haben. ❤ Außerdem Danke ich dem Bloggerportal und dem Diana Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.

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Im April 1938 geht die Familie Schwarz, die Eltern Grete und Erwin und die beiden Kinder Carl, 12 Jahre alt, und Ida, 9 Jahre alt, fort von Deutschland. Sie besteigen in Genua das Schiff „Conte Biancamano“ mit dem Ziel Shanghai. Einer der wenigen Orte auf der Welt, wohin Juden zu der Zeit noch fliehen konnten, denn es wurde kein Visum benötigt. Kurz vor dem Ablegen des Schiffes jedoch entschließt sich Erwin zurück nach Deutschland zu gehen, seine Verbundenheit für seine Heimat ist zu groß, hatte er doch für das Land im ersten Weltkrieg gekämpft. Außerdem ist er zuversichtlich, dass sich die Lage daheim bald zum Guten ändern wird. Seine Frau und die Kinder könnten dann bald ebenfalls nach Hause kommen. Grete hofft inständig, dass sich ihr Mann doch noch entschließt, ihnen mit einem der nächsten Schiffe zu folgen. Zu schlimm waren bereits die Repressalien gegen ihn, der als Arzt nur noch jüdische Patienten behandeln durfte, und die gesamte Familie. Nach dem Ende des Krieges geht der Sohn der Familie nach Amerika und baut sich dort ein neues Leben an der Seite von Emmi auf. Carl und Emmi, die ebenfalls aus Deutschland stammt leben 60 Jahre glücklich und in großer Liebe beisammen, bis die Vergangenheit sie beide einholt. Die Autorin Andrea Maria Schenkel hat mit ihrem neuesten Werk eine Geschichte über die Liebe erschaffen und darüber, ob in der Liebe wirklich nur das Heute zählt und es kein Gestern gibt. Die Autorin verwendet dafür eine schöne und klare Sprache. Eindrucksvoll und tiefgreifend erzählt sie die Geschichte von Carl und Emmi und wie das Leben sie zusammen geführt hat. Ihr Schreibstil ist beeindruckend und unverwechselbar. Das Tempo ist perfekt angelegt. Die Charaktere sind hervorragend ausgefeilt und die Figuren spielen perfekt miteinander und hätten nicht besser getroffen sein können. Wie in einem Film sehe ich die einzelnen Szenen vor mir. Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es nur zu gerne weiter an Leser, die die Fähigkeiten einer exquisiten Geschichtenerzählerin, wie sie Andrea Maria Schenkel eine ist, zu schätzen wissen. Ich wurde von der ersten bis zu letzten Seite brillant unterhalten.

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