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Isabell Prophet: Die Entdeckung des Glücks

Die Entdeckung des Glücks Blick ins Buch

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20902-5

Erschienen:  11.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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DIE ENTDECKUNG DES GLÜCKS. ISABELL PROPHET.

Von: Bücherkompass Datum : 08.07.2018

instagram.com/buecherkompass

INHALT

Viele suchen ihr Leben lang danach und scheinen es doch nie zu finden - ihr persönliches Glück.

Auch Isabell Prophet hat sich auf die Suche nach dem Glück gemacht und ist schließlich fündig geworden. In ihrem Werk Die Entdeckung des Glücks greift die Autorin zentrale Erkenntnisse aus der Glücksforschung auf und verknüpft diese mit persönlichen Erfahrungen und praktischen Alltagstipps.

Denn letztlich liegt das Glück gar nicht so fernab vom Alltäglichen und ist damit zugleich viel greifbarer als man meinen könnte.

MEINUNG

Der Titel von Isabell Prophets Werk lässt Gutes erhoffen, schließlich verspricht schon der Einband: Die Entdeckung des Glücks. Sind wir nicht alle stets auf der Suche nach dem Glück? Der Titel macht neugierig und schürt zugleich Erwartungen.

Tatsächlich kann ich nach dem Lesen sagen, dass ich - all meiner Erwartungen zum Trotz - in keiner Weise enttäuscht wurde, sondern vielmehr noch positiv überrascht. Aber mal der Reihe nach...

Schlägt man das Buch auf, so erhält man zunächst einen Überblick über die drei Teile des Buches:

Teil 1: Wie wir unser Glück verhindern
Teil 2: Wo wir unser Glück finden
Teil 3: Was wir für unser Glück tun können
Die drei Teile sind in sich noch einmal in unterschiedliche Kapitel untergliedert, die jeweils aufeinander aufbauen. Die einzelnen Kapitel sind dabei recht kurz gehalten, was mir persönlich sehr gut gefiel. Zu häufig habe ich in (Sach-)Büchern das Gefühl, dass unnötige Wiederholungsschleifen eingebaut werden, die für den Leser letztlich keinen Mehrwert darstellen.

Isabell Prophet macht dem Leser unterschiedlichste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Psychologie zugänglich, ohne dabei zu weit auszuholen. Die Informations-Häppchen sind leicht verdaulich und lassen sich gut abspeichern, sodass sie auch nach dem Lesen jederzeit wieder aus dem Gedächtnis abgerufen werden können. Die persönlichen Geschichten rufen zudem eigene Erinnerungen wach und helfen dabei Bezüge zum eigenen Alltag zu finden. Besonders schön sind auch die Praxis-Tipps, die sich tatsächlich einfach umsetzen lassen.

Bei der Lektüre von Isabell Prophets Buch habe ich einiges über mich selbst gelernt und zugleich vieles mitnehmen können, was meinen Alltag schon jetzt bereichert hat. Aus meiner Perspektive verdient das Buch somit eine riesengroße Leseempfehlung!

"Die Entdeckung des Glücks" - Warum das Gute manchmal doch so nah liegt.

Von: Marina Datum : 21.05.2018

www.nordbreze.de

„Bist du glücklich mit deinem Job?“ Auf diese einfache Frage eine klare Antwort zu geben, fällt den meisten Menschen schwer. Gerade wenn es um den Beruf geht, schwanken wir oft zwischen Freude und Disziplin, Ehrgeiz und Überforderung. Doch glücklich sein kann man lernen – es hat uns nur noch niemand gezeigt, wie. Isabell Prophet analysiert und erklärt fundiert und unterhaltsam, welche Weichen wir stellen müssen, um glücklich in unserem Tun zu werden.

Darum mag ich Buchempfehlungen von anderen Menschen so gerne. Man stößt dadurch auf ganz neue Lektüren, die man ansonsten wohl nicht gefunden hätte. So ging es mir mit "Die Entdeckung des Glücks" von Isabell Prophet, welches dank Melina von Vanilla Mind meine Aufmerksamkeit erregt hat.

Isabell Prophet widmet sich in "Die Entdeckung des Glücks" einem so einfachen und deswegen so schwierigen Thema: Glück in der Arbeit. Dazu muss man eines voranstellen: Durch Arbeit allein wird man nicht glücklich. Wer sein Seelenheil in der Arbeit sucht, sollte viel Ausdauer und eine Grubenlampe mitbringen, um fündig zu werden. Aber wenn man als Standard-Angesteller die meiste Zeit des Tages am Arbeitsplatz verbringt, sollte man sich vielleicht mal damit auseinandersetzen, ob und wie die Arbeit ins eigene Glückskonto einzahlt.

"Die Entdeckung des Glücks" ist dabei in drei Teile eingeteilt. "Wie wir unser Glück verhindern" widmet sich der Frage, was Glück überhaupt ist und warum unser Gehirn dazu neigt, Glück zu ignorieren. In "Wo wir unser Glück finden" versucht die Autorin Glückspunkte zu definieren, die auch und gerade für den Arbeitsplatz gelten. Im letzten Teil "Was wir für unser Glück tun können" geht es um Anregungen, die man direkt umsetzen kann, um sich etwas mehr Glück ins Arbeitsleben zu holen.

Sehr oft habe ich mich bei der Lektüre ertappt gefühlt. Ja, ich lese bereits nach dem Aufstehen im Bett die ersten Mails. Und ja, ich neige dazu, nach Feierabend eher nervige Dinge aus dem Arbeitstag zu erzählen, anstatt mich über die positiven Punkte zu freuen. Und wie? Multitasking ist gar nichts positives? Aber ich kann doch so gut mehrere Dinge gleichzeitig machen! Wirklich ...

Nein. Kann ich nicht. Auch, wenn ich es mir noch so oft einrede, ich kann nicht jemanden zuhören und gleichzeitig auf meinem Smartphone Tweets lesen. Und wenn ich Arbeitsmails schon vor dem Aufstehen lese, will mein Kopf schon während der S-Bahn-Fahrt alle Probleme lösen. All das führt nicht dazu, dass ich mich glücklicher fühle. Aber warum ist es so schwer, aus diesen Routinen auszubrechen?

Das versucht Isabell Prophet mithilfe von Studien und Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft und der Psychologie zu erklären und gibt dabei direkt Mini-Anleitungen, wie man Glück in den Arbeitsalltag einbauen kann. Dabei gibt sie selbst zu, dass wir uns viel zu oft viel zu viel Stress machen, um die vermeintliche Selbstverwirklichung, Selbstoptimierung zu erreichen. Das hat wenig mit Glück zu tun. Und manchmal kann man auch noch so viel verändern, Pflanzen auf den Schreibtisch stellen und ein Glückstagebuch führen. Es hilft nicht. Manchmal ist eine Kündigung der richtige Weg zum Glück.

Ich werde nun sicherlich nicht damit beginnen ein Glückstagebuch zu führen (gegen mehr Pflanzen am Schreibtisch hätte ich aber nichts!), aber vielleicht kann ich meine Morgenroutine ändern und nicht direkt meine Mails lesen. Und doch öfter kleine Pause einlegen, um mal Luft zu holen (Atmen, ey. Atmen ist so ein Thema, dass mich wirklich verfolgt. Sobald ich mich aufs Atmen konzentriere, vergesse ich, wie das überhaupt funktioniert).

Arbeit allein macht nicht glücklich. Aber ich kann meine Arbeit so gestalten, dass sie zu meinem Glück beiträgt.

Glück für Einsteiger und Fortgeschrittene

Von: herr.fabel Datum : 24.02.2018

www.booksandnotes.de

"Die Entdeckung des Glücks" stellt sich als eine sehr interessante Zusammenstellung von Theorie, Beispielen und Praxis heraus. Isabell Prophet schafft es auf freundschaftlich, angenehmer Art und Weise das Thema Glück dem Leser näher zu bringen und auf verschiedene Zusammenhänge aufmerksam zu machen.

"Die Menschen um uns herum können unser Leben bereichern oder zerstören, uns fordern oder langweilen, amüsieren oder betrüben"

Das Wichtigste ist dabei wie man selbst damit umgeht und in wie weit man sich positiv oder negativ lenken lässt. Diese Erkenntnis sollte bereits vor dem Lesen klar sein. Eine gute Mischung aus Arbeit, Sport und Freundschaften ist der Schlüssel und dieses Buch hilft über viele Situationen seines Lebens nachzudenken und diese eventuell auch zu verbessern. Teilweise gibt in dem theoretischen Abschnitt Aussagen, die ich als recht kritisch bewerte oder einfach nicht als differenziert genug erachte z.B. PTBS/Traumata-Verarbeitung.

"Glücklich sein im Beruf kann man lernen - es hat uns nur noch niemand gezeigt, wie."

Falls Isabell Prophet uns mit ihrem Buch den Weg dahin zeigen will, gelingt es ihr meiner Meinung nach nur im Ansatz.
"Die Entdeckung des Glücks" ist dennoch ein gutes Einstiegswerk mit zahlreichen, nützlichen Verweisen und ich würde es jedem empfehlen dieses Buch wenigstens ein Mal gelesen und durchdacht zu haben. Den Rest muss man sich dann selbst erarbeiten.

Leben, Arbeit und ihr Verhältnis zueinander

Von: Jennifer Datum : 31.01.2018

www.leseninleipzigblog.wordpress.com

Arbeit macht einen Großteil unseres Lebens aus, oft verbringen wir mehr Stunden mit Kollegen als mit Partner oder Familie. Aus diesem Grunde sei es so wichtig, mit seiner Arbeit glücklich zu sein. Aber was bedeutet das überhaupt? In drei Teilen versucht Prophet das Glück zu ergründen: Im ersten Teil erklärt sie zunächst, wie wir unser eigenes Glück verhindern. Dieser Teil gibt den Ton des gesamten Buches vor und ist zugleich der umfangreichste. Sehr locker schreibt Prophet und gleichzeitig sehr nachvollziehbar, wenn sie klarstellt: Glück ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Am Unterschied von Glück und Zufriedenheit erklärt sie, woher das ewige Streben an Glück kommt und warum unser menschliches Suchen nach immer mehr Glück scheitern muss.
[Rezension] Leben, Arbeit und ihr Verhältnis zueinander
31. JANUAR 2018 ~ JENNIFER ~ BEARBEITEN
Glück ist eine schwierige Sache: Jeder will es haben, niemand weiß genau, wo es zu suchen ist. Isabell Prophet – könnte es einen passenderen Namen geben? – macht sich auf die Suche nach dem Glück im Berufsleben.

Die Entdeckung des Glücks von Isabell Prophet
Arbeit macht einen Großteil unseres Lebens aus, oft verbringen wir mehr Stunden mit Kollegen als mit Partner oder Familie. Aus diesem Grunde sei es so wichtig, mit seiner Arbeit glücklich zu sein. Aber was bedeutet das überhaupt? In drei Teilen versucht Prophet das Glück zu ergründen: Im ersten Teil erklärt sie zunächst, wie wir unser eigenes Glück verhindern. Dieser Teil gibt den Ton des gesamten Buches vor und ist zugleich der umfangreichste. Sehr locker schreibt Prophet und gleichzeitig sehr nachvollziehbar, wenn sie klarstellt: Glück ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Am Unterschied von Glück und Zufriedenheit erklärt sie, woher das ewige Streben an Glück kommt und warum unser menschliches Suchen nach immer mehr Glück scheitern muss.

1. Die Entdeckung des Glücks

Im zweiten Teil legt sie dar, wo sich das eigene Glück eigentlich finden lässt. Von einer besseren Konzentration über Ordnung bis hin zu Sport gibt sie dabei implizit auch Ratschläge, die sich alle mehr oder weniger schnell umsetzen lassen, dabei aber eine immense Veränderung bringen können. Auch die Relevanz von fröhlichen Kollegen stellt sie heraus und erklärt, wie man durch kleine Gesten gute Laune unter seinen Mitmenschen verbreiten kann, die wiederum auf einen selbst zurückstrahlt. Der zweite Teil war für mich der argumentativ stärkste, zudem zitiert sie interessante Studien und stellt Werke von Forschern sowie Ratgeber vor.
[Rezension] Leben, Arbeit und ihr Verhältnis zueinander
31. JANUAR 2018 ~ JENNIFER ~ BEARBEITEN
Glück ist eine schwierige Sache: Jeder will es haben, niemand weiß genau, wo es zu suchen ist. Isabell Prophet – könnte es einen passenderen Namen geben? – macht sich auf die Suche nach dem Glück im Berufsleben.

Die Entdeckung des Glücks von Isabell Prophet
Arbeit macht einen Großteil unseres Lebens aus, oft verbringen wir mehr Stunden mit Kollegen als mit Partner oder Familie. Aus diesem Grunde sei es so wichtig, mit seiner Arbeit glücklich zu sein. Aber was bedeutet das überhaupt? In drei Teilen versucht Prophet das Glück zu ergründen: Im ersten Teil erklärt sie zunächst, wie wir unser eigenes Glück verhindern. Dieser Teil gibt den Ton des gesamten Buches vor und ist zugleich der umfangreichste. Sehr locker schreibt Prophet und gleichzeitig sehr nachvollziehbar, wenn sie klarstellt: Glück ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Am Unterschied von Glück und Zufriedenheit erklärt sie, woher das ewige Streben an Glück kommt und warum unser menschliches Suchen nach immer mehr Glück scheitern muss.

1. Die Entdeckung des Glücks

Im zweiten Teil legt sie dar, wo sich das eigene Glück eigentlich finden lässt. Von einer besseren Konzentration über Ordnung bis hin zu Sport gibt sie dabei implizit auch Ratschläge, die sich alle mehr oder weniger schnell umsetzen lassen, dabei aber eine immense Veränderung bringen können. Auch die Relevanz von fröhlichen Kollegen stellt sie heraus und erklärt, wie man durch kleine Gesten gute Laune unter seinen Mitmenschen verbreiten kann, die wiederum auf einen selbst zurückstrahlt. Der zweite Teil war für mich der argumentativ stärkste, zudem zitiert sie interessante Studien und stellt Werke von Forschern sowie Ratgeber vor.

Glück ist etwas, das in uns selbst stattfindet und das jeder für sich selbst finden muss. Seite 39

Im dritten, und deutlich kürzesten, Teil folgen schließlich die „Ratschläge“ für Glück. Dieser Teil ist nicht nur sehr kurz, im Gegensatz zu den anderen beiden Teilen führt sie hier ihre Gedanken auch nicht weiter aus, sondern gibt eher Anregungen zum selbst weiter forschen. Dabei ist es hilfreich, dass sie ihr gesamtes Buch immer wieder mit Quellen zu Studien oder anderen Büchern, aus denen sie Informationen bezieht, anreichert. Dennoch ist dieser Teil der schwächste, was aber nicht heißt, dass das Buch keinen Mehrwert darstellt.

Im Gegenteil: Prophet schreibt zwar zum Großteil aus Sicht der Selbständigkeit bzw. Bürotätigkeit (sie selbst ist Journalistin), daher beziehen sich viele ihrer Stressfaktoren, wie beispielsweise das immer für Mails verfügbar sein, auch auf speziell für diese Berufsgruppen gängige. Auch merkt man ihr an, dass sie von einer eher gebildeten Schicht unglücklicher Menschen ausgeht. Dennoch lassen sich die von ihr beschriebenen Faktoren oder Kniffe für eine bessere innere Einstellung meiner Meinung nach gut übertragen. Denn die Ziele, die wir uns setzen und die wir als für unser Glück unabdingbar sehen, sind so oder so individuell. Darum kann Die Entdeckung des Glücks kein Ratgeber mit einem festen und nachspielbaren Programm zum Glücklichsein sein, sondern eine Anregung, sich selbst und sein Leben ein wenig zu reflektieren, seine Erwartungen zu hinterfragen und seine eigene Einstellung zu Dingen zu ändern. Leider geht das nicht von heute auf morgen, aber dieses Buch kann ein Anstoß sein und ich weiß jetzt schon ein, zwei Personen in meinem Bekanntenkreis, die das Buch von mir ausgeliehen bekommen werden.

Fazit: Hätte dieses Buch die Aussage „Ich weiß den Weg zum Glück“, dann hätte ich es als Fehlgriff abgetan. Stattdessen liefert das Buch eine Anleitung, Glück für sich selbst (neu) zu definieren. Das hilft weiter!

"Fühlst du dich glücklich wenn du viel Geld verdienst, oder gibt es da noch mehr... ?"

Von: ifinishit Datum : 17.01.2018

tatisleseecke.blogspot.de/

Inhalt:
Haben Sie eine Ahnung davon, was sie sich zumuten wenn sie Berufsprobleme mit nach Hause nehmen ?
Sich jeden Morgen mit einem flauen Gefühl im Bauch auf den Weg machen und im Kopf kreisen nur noch die Termine und To-dos...
Man hangelt sich von Urlaub zu Urlaub und fragt sich irgendwann ob man den richtigen Beruf gewählt hat.
Für einige ist das Berufsleben ein seelische und körperliche Belastung...dabei muß das nicht sein.
Wir sollten uns fragen was wir mit unserer Lebenszeit anfangen möchten, denn alles beginnt im Kopf.

Rezension:
"Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an"... steht auf dem Cover.
Es geht aber um vieles mehr in diesem Buch.
In 3 Teilen durchleuchtet Isabell Prophet, wie wir unser Glück verhindern, wo wir unser Glück finden und was wir für unser Glück tun können.
Es sind viele Studien mit einbezogen die einen vieles verständlicher machen und es gibt Denkanstöße wie man beruflich und privat wieder gelassener und entspannter wird.
Die Autorin spricht auch über sich selbst, zeigt Beispiele auf die sie um den Verstand bringen, so das man viele eigene Erfahrungen darin wieder findet.

Denn glücklich sein zeigt sich oft nicht nach Außen es sitzt tief im Inneren.
Sollten wir uns nicht selbst einmal fragen ob wir uns nur über die Arbeit definieren? Wird dann Glück nicht oft mit Zufriedenheit verwechselt? Manchmal gehen wir vielleicht falsche Wege, verdrängen unser Glück nur um es anderen Recht zu machen. Man sucht sein Glück immer nur im Job und all die anderen kleinen aber wichtigen Dinge verlieren immer mehr an Bedeutung. Familie, Freundschaft, Leben...
Wir zerbrechen uns Tag ein Tag aus den Kopf über Dinge die uns nicht gut tun und vergessen oft dabei die winzig kleinen guten Erlebnisse die uns über den Tag begleiten. Der Kaffee am Morgen, das Lächeln einer Arbeitskollegin....
Die Autorin spricht Dankbarkeitsübungen an, die ich total genial finde.
Es ist eine sehr guter Mix aus Forschung, Ratschlägen und Übungen zur Selbstreflexion die man anwenden kann.
Dieses Buch habe ich mit Freude gelesen und bekommt definitiv einen Platz in meinem Bücherregal.

Glücklich sein kann man lernen, weshalb also nicht auch im Beruf?

Von: Bröselchen Datum : 13.01.2018

https://www.broesels-buecherregal.de

„Die Entdeckung des Glücks“ ist ein Ratgeber, der im September 2017 im Mosaik Verlag (Verlagsgruppe Randomhouse) erschien. In diesem Buch widmet sich Autorin Isabell Prophet der primären Frage „Bist du glücklich? Auch in deinem Job?“ und weshalb es vielen so schwerfällt, darauf eine eindeutige Antwort zu geben.

Wer meine Rezensionen schon eine Zeit lang verfolgt der weiß, wie sehr ich Ratgeber liebe. Besonders interessant sind natürlich die, von denen ich hoffe, neue Erkenntnisse mitnehmen zu können oder – schlimmstenfalls – zumindest bestätigt bekomme, was ich eh schon wusste. Mit „Die Entdeckung des Glücks“ geht Isabell Prophet einerseits auf den Bereich Arbeit und zum anderen auf die Themen Achtsamkeit sowie Dankbarkeit ein, was gar nicht so weit auseinanderdriftet wie vielleicht angenommen.

Schnell wird klar, dass einen für Frustphasen im Job gut geholfen werden kann: wenn man sich selbst mal am Kragen packt. Das gelingt der jungen Autorin ganz charmant, immer fundiert anhand neurowissenschaftlicher Kenntnisse und Beispielen aus der Praxis, ohne dass man sich fühlt, als hätte man gerade den schwarzen Peter bekommen.

Einige Strategien zur nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung und zum achtsamen Wohlbefinden waren mir bereits bekannt, ein Dankbarkeitstagebuch untermauert sie aber beispielsweise sehr deutlich. Was man sonst gerne mit einem „Ja, kann ich ja mal machen“ abwinkt, erhält mit der wissenschaftlichen Untermalung einen eindrucksvolleren Charakter. Und das bleibt im Kopf.

Selbstverständlich gibt es auch Arbeitsplätze, bei denen die negativen Punkte und die Fremdbestimmung überwiegt und somit auch die Eigeninitiative erfolglos bleibt. Für einen potenziellen Wechsel des Arbeitsplatzes oder gar einen Branchenwechsel, bietet Isabell Prophet daher ebenfalls Anhaltspunkte und Ratschläge. Das empfand ich – wie das komplette Buch – als optimistisch, jedoch auch realistisch dargelegt.

Besonders zugesagt haben mir die Fallbeispiele der Irrtümer, mit denen sich jeder gerne mal einredet, dass dieses oder jenes doch besser wäre, wenn …
Wie sehr würde doch eine Gehaltserhöhung glücklich machen? Und wie lange? Und vor allem: wie sehr, wenn die Kollegen 50€ mehr erhalten würden. Na?

Glücklich sein kann man lernen, weshalb also nicht auch im Beruf? Diesen Titel zu lesen bringt auf unterhaltsame Weise nicht nur belegte Erkenntnisse mit sich, sondern auch Verständnis für eingefahrene Denkmuster, an denen man etwas ändern kann. Ich empfinde „Die Entdeckung des Glücks“ als kleinen Augenöffner für alle, die sich am unsicheren Scheideweg der Arbeitswelt sehen.

Ein wirklich unterhaltsamer Ratgeber

Von: Manuela Kühn aus Gräfenhain Datum : 13.12.2017

Das Buch "Die Entdeckung des Glücks" von Isabell Prophet erschien im Sommer 2017. Ich würde es gerne unter die Rubrik Sachbuch oder Ratgeber einordnen.
Dem Buch liegt es am Herzen, uns die Frage zu beantworten, wie wir unser Glück finden können. Immer mit dem Blick, dass viele von uns einen Großteil ihrer Zeit im Job verbringen und dort gewissen Zwangskontexten unterliegen. Die Kapitel im Buch sind logisch aufeinander aufgebaut und so liefert die Autorin zuerst einmal eine Definition von Glück, beschreibt dann sehr gut verständlich neurologische und soziologische Prozesse, räumt später mit Klischees auf und entlarvt auf sehr charmante Weise festgefahrene Denkschemata. In den letzten Teilen gibt Isabell Prophet eine Unmenge an Handlungsvorschlägen zur Umsetzung in den Alltag - viele davon sicherlich schon bekannt, aber hier liebevoll aufgearbeitet und in unterhaltsame Anekdoten eingebettet.
Sehr gut finde ich, dass das gesamte Buch mit zahlreichen Querverweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse und weiterführende Literatur durchsetzt ist. Wer sich also in dieses Thema vertiefen möchte, bekommt hier viele Ansätze geliefert.
Fazit: Für mich ein rundum gelungenes Buch, dass genau zum richtigen Zeitpunkt den Weg in mein Bücherregal gefunden hat. Weit entfernt von den oft nichtssagenden Ratgebern in einschlägigen Zeitschriften, sondern schon nahe dran am Fachbuch.
Vielen Dank an den Mosaik-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Toll!!

Von: Momkki Datum : 22.11.2017

https://zeilenfuchs.com

"Das Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an" - Das war der Satz auf dem Cover der mich direkt gecatcht hat. Ich habe also den Klappentext gelesen und erwartet ein Buch al la Selbstverwirklichung, Job hinschmeißen und mit Hobby selbstständig zu machen, zu lesen. So wie es mittlerweile in den meisten Frauenzeitschriften alle Nase lang aufgegriffen wird.

Ich wurde sehr sehr positiv überrascht, als sich nach ein paar Seiten schon herausstellte: "Die Entdeckung des Glücks" ist NICHT so ein Buch. Viel mehr hat Prophet (der Nachname ist schon witzig im Kontext des Buches) hier die wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung für uns zusammengetragen und aufbereitet. Dazu kommen noch Tipps und Anregungen, wie wir unser Glück in den Alltag bringen können. Und das MIT unserer Arbeit. Sie schreibt nämlich ganz klar: Ohne Arbeit ist auch doof.

Mir hat das Buch vor allem darin die Augen geöffnet, wie negativ ich viele Dinge in meinem Leben betrachte. Negativ und als selbstverständlich. Aber genau das ist vieles nicht. Und da setzt ein wichtiger Tipp von ihr an: Jeden Tag soll man versuchen 3 Dinge aufzuschreiben, die einen glücklich gemacht haben.

Die Entdeckung des Glücks

Von: Jule von JulesLeseecke Datum : 21.11.2017

julesleseecke.wordpress.com

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch in den Instastories – ich weiß gar nicht, wer es hochgehalten hat – und durch seinen Untertitel. „Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an“ ist genau der richtige Ansatz. Wie oft habe ich schon Kollegen und auch mich erlebt, dass wir den Dienst mit schlechter Laune oder zumindest unglaublicher Unlust begannen. Ich redete mir dann ein, dass der Feierabend ja noch ausgiebig Zeit bietet, aus dem Tag noch etwas Gutes zu machen. Aber deswegen 8 Stunden wegwerfen? Nein, ich versprach mir von dem Buch also eine Art Ratgeber, der mir Tipps geben sollte, auch aus den schlechten Tagen etwas wirklich Gutes zu machen.

Was ich am Ende bekam, war etwas viel besseres.

Ich las das Buch zum Großteil während einer dienstlichen Zugfahrt. Und am liebsten hätten ich dieses Buch allen Mitreisenden in die Hand gedrückt und sie gebeten es zu lesen.

Denn das Problem, das dieses Buch aufzeigt, ist nicht, dass wir ganz normalen Arbeiter uns unglücklich im Job fühlen und einfach mehr genießen müssen. Nein, die Problemanalyse beginnt bei der Ursache der Probleme und nicht nur bei der Bekämpfung.

Ich möchte euch dies gern anhand zweier Zitate des Buches zeigen:

„Wir sind nicht für die Untätigkeit gemacht weder unsere Wirbelsäulen noch die Gehirne.“ (S. 57)

Jeder kennt bestimmte diese Tage auf Arbeit, an denen einfach nichts zu tun ist. Mit den Kollegen hat man schon alle Neuigkeiten ausgetauscht, der gefühlt 10. Kaffee ist getrunken und trotzdem will die Zeit nicht vergehen. Vielleicht hat man sogar schon alle Aufgaben erledigt, die man sonst vor sich herschiebt, weil man einfach etwas tun möchte. Doch irgendwann sind auch diese unliebsamen Aufgaben erledigt und die Langeweile ist wieder zurück. Je mehr ich darüber nachdachte, desto bewusster wurde mir, das tatsächlich die Tage mit viel Action im Job weniger anstrengend sind und die Zeit anders vergeht als an Tagen, an denen man die Minuten runterzählt.

Kommen wir zu Zitat 2, denn das zeigt eigentlich ganz gut, warum unsere Köpfe nicht sonderlich gefordert werden.

„Wer seine Mitarbeiter behalten will, der sollte sie mitmischen lassen.“ (S. 230)

Als studentische Aushilfen plant keiner die Machtübernahme. Manchmal hat man aber genau das Gefühl, dass dies die Chefs dieser Welt glauben. Arbeitet man direkt am Kunde merkt man schnell, was alles so schief läuft und was man verändern könnte. Die Chefetage, die dies nicht tagtäglich erlebt, muss sich – theoretisch – auf genau diese Mitarbeiter verlassen können, dass sie Feedback gibt, was man verändern könnte.

Aber genau das passiert in der Regel nicht. Egal, welches Feedback oder neue Vorschläge wir geben, sie werden ignoriert, geschweige denn überhaupt angesehen. Am Ende kommt jedoch die Kritik. Kritik, die hätte verhindert werden können, wenn man sich für wenige Momente Zeit für das Feedback genommen hätte.

Trotzdem lieben die meisten ihre Jobs, die sie ausüben. Und Kritik kann hart sein, man muss sie jedoch annehmen können. In der heutigen Zeit, in der die Chefetage bei vielen Unternehmen meist viele Kilometer von all seinen Mitarbeitern entfernt sitzt, kann den Alltag in seiner Gänze ja gar nicht mehr miterleben. Aus diesem Grund würde ich auch jeder Chefetage gern dieses Buch ans Herz legen.

Wir tragen im Joballtag alle unser Päckchen mit unseren Aufgaben, egal ob einfacher Büromitarbeiter, Servicemitarbeiter oder leitender Angestellter oder sogar der Chef persönlich. Jeder hat seine Aufgaben und nicht immer ist Zeit zu schauen, was denn die anderen Teilgebiete gerade machen (müssen).

Aus diesem Grund würde ich gern dieses Buch jedem überreichen. Ob Angestellter oder Chef, wir können alle etwas daraus lernen und unseren beruflichen Alltag angenehmer gestalten.

Doch ich schweife ab. „Die Entdeckung des Glücks“ gibt am Ende wunderbare kleine Zusammenfassungen und Tipps, um im Alltag glücklicher und vor allem dankbarer zu sein. So habe ich mit dem Glückstagebuch begonnen, denn viele gute Dinge übersehen wir im Alltag, weil das negative überwiegt. Wir übersehen, dass wir unsere Lieblingsschokolade im Laden günstiger bekommen haben, weil wir direkt danach den Bus verpasst haben und im Regen standen.

Gute Ansätze und Einblicke

Von: Ritja Datum : 02.11.2017

buchstabenfestival.blogspot.de/

Isabell Prophet nimmt den Leser bei der Hand und erzählt, was Glück bedeutet, welche Forschungsansätze es gibt und warum manche Menschen glücklicher sind. Sie hat einen leicht verständlichen Schreibstil, bleibt häufig an der Oberfläche, aber für eine grobe Orientierung ist es auch ausreichend. Wer sich mehr mit dem Glück und der eigenen inneren Einstellung dazu beschäftigen möchte, kann sich auf das ausführliche Quellenverzeichnis am Ende des Buches stürzen.

Für mich war es wichtig einen neuen Blickwinkel und neue Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Manchmal ist man so verfahren und schon so blind, dass ein externer Anstoß helfen kann. Wie funktioniert Glück? Was ist Glück? Welchen Einfluss hat mein Gehirn auf das Glücksgefühl und ist der monetäre Anteil am Glück wirklich so hoch, wie viele Menschen annehmen?

Das Buch ist in viele kleinere Kapitel aufgeteilt und so kann man sich immer wieder Auszeiten nehmen, um darüber nachzudenken. Viele Dinge weiß man bereits und vielleicht praktiziert(e) man sie auch schon bzw. sollte dies wieder einführen. Ich habe mir ein paar kleine Punkte herausgesucht, die ich jetzt versuche in meinem Alltag einzubauen und kann schon jetzt bestätigen, dass Kollegen käuflich, aber nicht sehr teuer sind (ein Kapitel im Buch).

Dieses Buch rettet kein Leben, es schafft nur etwas mehr Glück, wenn man nach dem Lesen und Reflektieren es selbst in die Hand nimmt und umsetzt. Nicht alles passt auf jeden und nicht alles ist umsetzbar, aber es ist informativ und interessant.

Regt zum Nachdenken an

Von: Anne Datum : 22.10.2017

ak-checkpoint.blogspot.de/

Aufgeteilt ist das Buch in drei große Kapitel - gut finde ich, dass nicht alles komplett auf den Job bezogen wird.
Beim lesen, kam mir an manchen Stellen ein "Aha-Effekt" - teilweise musste ich aber Seiten mehrmals lesen, um meine gegenwärtige Situation zu reflektieren und besser einordnen zu können.
Für mich hat das Buch weniger als Ratgeber fungiert, sondern eher, um über Erlebtes nachzudenken oder gar zu überdenken.
Einige Schlussfolgerungen habe ich für mich mitnehmen können.
Da der Schreibstil sehr locker ist, fiel das Lesen auch nicht schwer. Das Belegen der einzelnen Textquellen hat mich schwer an meine Uniarbeiten erinnert, aber so hat man auch die Gelegenheit noch tiefer in die Materie einzusteigen.
Ich denke, dass ich das Buch immer wieder mal zur Hand nehmen werde, um darin Rat zu holen. Mir persönlich hat es geholfen, um einige Situationen anders zu sehen, bzw. in Zukunft anders auf Menschen oder Gegebenheiten einzugehen.

informativ, hilfreich und unterhaltsam

Von: huckleberryfriendz Datum : 19.10.2017

https://huckleberryfriendz.wordpress.com/2017/10/19/informativ-hilfreich-und-unterhaltsam/

Isabell Prophet durchleuchtet, wie wir unser Glück, insbesondere am Arbeitsplatz finden können; ihr Buch hat sie dafür in drei Teilen aufgebaut: Im ersten Teil thematisiert sie u.a., wie die Suche nach dem Glück entsteht und was uns dabei im Wege stehen kann; der zweite Teil befaßt sich mit Glücksforschung und zeigt viele verschiedene Aspekte auf. Und im dritten Teil erfahren wir, was wir für unser Glück selber tun können, mit welchen Übungen, Tagesplanungen, Sichtweisen wir ihm den Weg aus und zu uns erleichtern und, wann es vielleicht die glücklichste Entscheidung ist, seinen Arbeitsplatz zu wechseln.

Klar ist, für unser Glück sind wir selber verantwortlich, niemand anders und keine Ausrede, Kunkurrenz oder Idealisierung des Glücks anderer sollte uns von dieser Erkenntnis abhalten oder unserem Glück eine externe Messlatte anhalten. Isabell Prophet durchleuchtet so viele Aspekte des Glücks und stellt wissenschaftliche Lehrer, Erkenntnisse alter Philosophen, übliche Sichtweisen und glücklichmachende Alltagsstrategien vor, aus denen jeder seine besten Möglichkeiten finden wird – denn das Glücksempfinden, auch was die Arbeit betrifft, kann individuell variieren.
Mit einem saloppen und äußerst witzigen Sprachstil vermittelt Isabell Prophet sehr fundiert ganz kurzweilig und interessant die verschiedenen Aspekte und eine ganze Reihe an praktischen Hilfen und Übungen um seinen Arbeitsalltag und sein Leben glücklicher zu gestalten.

Unterhaltsamer Ratgeber

Von: milkysilvermoon Datum : 14.10.2017

Wie kann man im Job glücklich werden? Mit ihrem Buch "Die Entdeckung des Glücks" will Isabell Prophet zeigen, wie das jedem gelingen kann. Sie erklärt neue Forschungsergebnisse und schildert unter anderem, wie Philosophen über das Thema gedacht haben. Die Autorin will darlegen, welche Fehler wir bei der Suche nach dem Glück machen und was wir stattdessen tun können.

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich die Autorin von Twitter und Co. kannte und sie als sehr sympathisch erlebt habe. Ihren Ansatz, die Themen Glück und Job zu verbinden, fand ich außerdem interessant.

Der Anfang des Buches konnte mich begeistern, er klang sehr vielversprechend. Die Gliederung des Buch hat mich ebenfalls überzeugt. Einige sinnvolle Tipps sind auf dem Seiten enthalten, etliche wahre Sätze stecken darin, die zum Nachregen anregen. Auch die Botschaft des Sachbuches fand ich richtig. Leider ist jedoch darin vieles enthalten, das man schon einmal gehört hat. Deshalb konnte ich nicht so viele Erkenntnisse daraus ziehen, wie ich anfangs erwartet hatte.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt: Ich habe das Buch als broschierte Printausgabe gelesen, dessen Cover sich beim Lesen für mich persönlich etwas ungenehm anfühlte. Abgesehen von diesem haptischen Aspekt hat mir die Gestaltung gefallen.

Insgesamt empfand ich das Buch als unterhaltsam - dank des Plaudertons, mit dem sie unterschiedliche Themenbereiche unter anderem durch anschauliche Beispiele verständlich rüberbringen konnte. Die Schreibe von Isabell Prophet war sehr angenehm. Der Ratgeber ließ sich sehr flüssig lesen. Ich hatte das Buch schnell durch.

Mein Fazit:
Meiner Meinung nach ist "Die Entdeckung des Glücks" kein Muss, aber ein Sachbuch, das Unterhaltung bietet und die Leser zum Nachdenken bringen kann. Ob man mit den Tipps von Isabell Prophet wirklich glücklich werden kann, weiß ich nicht. Zu viel darf man nicht erwarten. Hilfreiche Anregungen, die den Alltag verbessern können, kann es allerdings schon bieten.

Die Kunst, sich über das Alltägliche zu freuen

Von: Vanilla Mind Datum : 02.10.2017

www.vanilla-mind.de

Ich tue mich mit dem Begriff „Glück“ immer etwas schwer, das klingt mir zu pauschal. Aber das macht nichts, vielmehr hat mich bei diesem Buch der Zusatz gelockt: “Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an”. Damit bekommt man mich immer! Ich ja selbst schon oft mit Nachdruck zu Protokoll gegeben, dass ich es für ausgemachten Blödsinn halte, der Rente entgegenzufiebern, weil man ja erst “dann mehr vom Leben hat”.
Gerade wenn es um den Beruf geht, schwanken wir ziemlich häufig zwischen Freude und Disziplin, Ehrgeiz und Überforderung. Das Schöne: Dieses Buch ist nicht dazu geschrieben worden, um uns weiterhin mit der Illusion bei Laune zu halten, dass wir irgendwann einfach ankommen und alles haben können, was wir uns gewünscht haben. Oder um uns klar zu machen, dass wir nur unzufrieden sind, weil wir im falschen Job sitzen und wir dem Hamsterrad dringend entkommen müssen. Im Gegenteil – die Autorin Isabel Prophet – betont, dass unsere eigene Zufriedenheit eben NICHT von äußeren Umständen abhängt, sondern von uns selbst. Ich finde, das gelingt auch ganz gut! Streckenweise ist mir das erste Buchdrittel etwas zu langatmig gewesen. Geduld ist nicht gerade eine meiner Stärken, man merkt es.
Ab Seite 80 konnte ich meinen Stabilo Marker dann nicht mehr weglegen: Die Autorin erklärt sehr anschaulich, wie Angst eigentlich entsteht – und wie das genau funktioniert mit unseren neuronalen Verknüpfungen im Gehirn. Sie führt verblüffende Versuche an, um zu beweisen, dass Selbstkontrolle und damit innere Zufriedenheit trainierbar sind. An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, dass wir beim Schreiben dieselben Quellen angezapft haben. So kommen beispielsweise hier auch einige meiner Lieblingstipps wieder vor: Der Nutzen eines Dankbarkeitstagebuchs, Achtsamkeitstraining und Atemübungen.
Wir machen uns das Leben selbst viel schwerer als es sein müsste. Da ist es für manche Leute schon beinahe enttäuschend zu erfahren, dass kleine tägliche Übungen wie positive Affirmationen wichtige Hebel sind, um unsere permanenten Negativ-Annahmen zugunsten von positiven Erlebnissen von der Bildfläche schubsen. Denn genau darin liegt Zufriedenheit: In der Kunst und der eigenen Fähigkeit, sich über das Alltägliche zu freuen. Und das kann man dem Gehirn relativ einfach beibringen, sofern man bereit ist, etwas Ausdauer mitzubringen.

Wichtige Take-aways: Wir müssen keine Opfer unserer Umstände sein. Das Gehirn ist formbar und Zufriedenheit eine reine Einstellungssache. Der Mix aus Geschichten, die jeder aus seinem eigenen Alltag kennt und die Beweisführung mit viel beachteten Studien machen das Buch rund.

Für wen sich das Buch eignet: Menschen, die permanent unzufrieden sind, weil sie meinen, dass ihre Lebenssituation nicht „perfekt“ genug ist, um glücklich zu sein. Workaholics, die vor lauter To-Dos und Terminen das Leben in die Warteschleife geschubst haben.

Ist Glück im Lostopf zu finden?

Von: Katja Angenent aus Münster Datum : 25.09.2017

www.nrw-alternativ.de

„Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an“ behauptet der runde Sticker auf dem Cover. Der Einband ist halb mit einer braungoldenem, rauen Schicht bedeckt, aus der der Titel nur zögerlich hervorzukommen scheint – wie bei einem Rubbellos, bei dem man noch nicht die ganze Fläche freigelegt hat. Isabell Prophet, die auch nicht immer ganz glücklich ist mit ihrem Job als freie Journalistin, wie sie im Text durchblicken lässt, nimmt uns darin mit auf eine Reise zum Glück – oder ins Glück?

Nein, ganz so einfach ist sie leider nicht, die Sache mit dem, was die Engländer Happiness nennen – und zudem für jeden individuell verschieden. Wie also lässt sich das Rubbellos ganz freilegen? Es gibt zwar, so verrät uns die Autorin, zahlreiche Studien und kluge Gedanken von weisen Menschen zum Thema, was aber jeden einzelnen glücklich magst, hängt von zu vielen Faktoren ab, als dass es den einen allein seligmachenden Weg zum Glück gäbe. Sie nimmt uns darum stattdessen mit auf eine amüsante, leichtfüssige Reise durch die Welt des Glücks. Wir treffen auf Philosophen und Wissenschaftler, aber auch auf die Erfahrungen der Autorin und – uns selbst. Vieles, was Isabell Prophet schreibt, erinnert an Verhaltensmuster, die man entweder selbst gezeigt oder bei Arbeitskollegen beobachtet hat. Kein Wunder, dass der zweite Teil ihrer unterhaltsamen Reise mit „Wie wir unser Glück verhindern“ überschrieben ist. Im dritten Abschnitt des Buches wird es dann konkret: „Was wir für unser Glück tun können“ zeigt anhand kleiner Ideen und Vorschläge den Weg zu einem neuen Verständnis von Arbeit.

Beispiel gefällig? Nicht schon während des Frühstücks dienstliche E-Mails lesen, sondern damit bis im Büro warten. Nicht zehn Dinge gleichzeitig, sondern eine Sache konzentriert erledigen. Achtsamer auf kleine Glücksmomente im Alltag reagieren.

Natürlich erzählt die Autorin damit nichts grundlegend Neues, aber sie stellt Bekanntes so charmant und unterhaltsam zusammen, dass man ihren Ausführungen gerne folgt. „Die Entdeckung des Glücks“ regt vor allem zum Selbst-Denken an. Besser, als auf den Gewinn der Rubbellose zu vertrauen, ist das allemal.

Interessante Tipps und Hintergründe zum Thema Glück

Von: Lovely Mix Datum : 24.09.2017

https://lovelymix.de/die-entdeckung-des-gluecks-von-isabell-prophet/

Wer kennt das nicht, irgendwas ist immer nicht in Ordnung, egal in welchem Job, bei welcher Firma man ist. Klar, es gibt so die kleinen, alltäglichen, typischen Dinge, die in so einem Büroalltag nicht passen. Von denen wir uns runterziehen lassen. Am Abend hängen wir uns dann an den negativen Punkten auf, statt uns mehr auf alle kleinen, positiven Dinge zu konzentrieren. Das reicht von einer schönen Mittagspause mit lieben Kollegen, dem Gefühl, endlich eine größere oder auch unangenehme Aufgabe abzuschließen oder ein kleines Lächeln, dass uns jemand auf dem Weg nach Hause schenkt. Das Glück liegt, für die meisten von uns, eben doch an allen Ecken. Man muss sich nur darauf konzentrieren, sich nicht ständig nur an negatives erinnern.

„Freunde machen uns glücklich. Freunde vernachlässigen, vor allem für den Job, hilft niemanden.“ (S. 19)

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, das braucht seine Zeit und Training, wie Isabell Prophet verdeutlicht. Doch man kann es lernen. Klar, wem es gerade wirklich nicht gut geht, oder bei dem wirklich gar nichts passt im Job, der braucht eher professionelle Hilfe und sollte über einen Wechsel nachdenken. Doch die meisten von uns können mit ein bisschen Übung auch im jetzigen Job glücklich sein und ihr Leben im Gesamten positiver gestalten. Prophet legt uns natürlich keine Zauberformel dar, mit der wir auf Knopfdruck alle super happy in der Gegend herumspazieren. Doch Sie gibt uns interessante Einblicke zu aktuellen Studien und warum wir den immer hauptsächlich die negativen Dinge betonen.

In zwei Teilen geht sie zum einen auf Studien ein, erklärt Zusammenhänge und Hintergründe und gibt im letzten Teil noch Tipps und Übungen für den Alltag mit. Diese beziehen sich vor allem auf den Büroalltag, aber können natürlich auch im ganzen Leben helfen. Besonders schön finde ich die Idee: Statt abends zu jammern, was alles schief lief, sich bewusst mit ein paar Freunden gegenseitig jeweils drei Dinge schreiben, die an diesem Tag positiv waren.

„Glück ist etwas, das in uns selbst stattfindet und das jeder für sich selbst finden muss. Das Glück der anderen darf dafür keine Messlatte sein […].“ (S. 39)

Besonders gut finde ich, dass Prophet klar kommuniziert, dass es kein Allheilmittel gibt. Keine Übung oder Aufgabe, die für jeden funktioniert oder die immer funktioniert. Aber sie ermutigt uns als Leser, es einfach zu versuchen und auszutesten, bis wir die für uns passende Übung und unser Glück finden.

Für alle, die herausfinden wollen, wie sie mehr positive Moment genießen können, diese festhalten und integrieren können und zwar bereits nach dem Aufstehen am morgen, ist das Buch auf jeden Fall lesenswert. Und für alle, die Hintergründe zum Thema Glück interessieren.

Glücklich sein kann man lernen

Von: Ela Kranz aus dem Lehrercafe Datum : 23.09.2017

elakranz.wordpress.com

„Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an“ prangert es den interessierten Leser vom Cover an, welches im Übrigen ganz eigen gestaltet wurde und damit sofort Aufmerksamkeit erregt. Ein Satz, der mir gut gefällt, da ich ihn nach unzähligen Jahren überaus stressigen Berufslebens seit geraumer Zeit selbst beherzige, oder ihn so oft wie möglich versuche, einzuhalten.

Isaball Prophet lässt uns auf eine spannende und humorige Weise teilhaben, wie sie selbst Jahre ihres Lebens dazu benötigte, die richtige Ausbildung, das richtige Studium, den richtigen Beruf zu finden, um glücklich zu werden. Ihren persönlichen Werdegang als Aufhänger und Einstieg für das Werk zu benutzen, ist eine überaus gelungene Aktion. Ihr Schreibstil ist dazu einfach nur als fantastisch zu bewerten. Nicht in einem Kapitel kommt lange Weile beim Lesen auf, sie schreibt sehr lebendig, veranschaulicht jedes Kapitel und jede darin befindliche Aussage sehr anschaulich unter Verwendung unzähliger schöner Beispiele, einfach so aus dem Leben gegriffen.

Aufgeteilt ist das Buch in insgesamt drei Abschnitte:
Wie wir unser Glück verhindern – Der Leser erfährt, wie er sich tagtäglich selbst um sein Glück bringt und erläutert, woran es liegen könnte. In diesem Teil schreibt die Autorin viel über sich selbst. Das tröstet den Leser, denn es geht ihm an vielen Stellen definitiv genauso wie Frau Prophet.
Wo wir unser Glück finden – die Theorie darf nicht fehlen, und so begibt sich die Autorin ins Gehirn und stellt dar, welche Regeln unser Gehirn so kennt und welche wir ihm so anlernen. Man kann die Prophets Begeisterung für die Wissenschaft des Glücks deutlich spüren. Wer wissen möchten, wie es mit dem Glücklichsein in den verschiedensten Arbeitsbereichen aussieht, was tägliches langes Pendeln zur Arbeit bewirkt, was Sport für unser Glück bedeutet und wie abhängig wir uns selbst für unseren Arbeitgeber, Stichwort ständige Erreichbarkeit, machen, sollte hier hineinlesen.
Was wir für unser Glück tun können - Der Praxisteil! Und damit eigentlich der wichtigste Buchabschnitt. Glücklichsein kann man lernen, wie das geht, auch im Job, kann man in diesem Kapitel erfahren, verstehen und direkt nach dem Lesen anwenden. Es handelt sich um Tipps, die absolut durchführbar erscheinen und keinem Menschen eine Ausrede offenlassen, es nicht tun zu können.

Neueste Forschungsergebnisse aus der Medizin, Neurowissenschaft, Soziologie und Psychologie sowie Gedankengänge und Überlegungen altbekannter und moderner Philosophen machen das Buch zu einem aktuellen Bestseller. Man erfährt beim Lesen viel über sich und sein eigenes Handeln. Man erfährt einiges zu Ursachen, die immer wieder unglückliche Kapitel des Lebens auslösen und erhält Lösungen, man könnte auch sagen Anleitungen, wie man sein Glück finden kann.

Ich möchte das Buch als außergewöhnlich beschreiben, da es mich wirklich trotz der sachlichen Thematik sehr gefesselt hat. Ein Sachbuch in dieser Art und Weise aufbereitet, habe ich noch nie gelesen und schreibe die Fünf-Sterne-Kategorisierung der unendlich vielen kleinen Fallbeschreibungen zu.

Der Mensch definiert sich heutzutage zumeist über seine Arbeit, sie macht bei vielen einen großen Teil ihres Lebens aus. „Bist du glücklich? Auch in deinem Job?“, die Fragen regen zum Nachdenken an und sollten es auch. Dieses Buch stellt noch mehr dieser richtigen Fragen, welche unweigerlich auslösen, über seine Gewohnheiten nachzudenken. Stellt man beim Lesen fest, dass einem diese Gewohnheiten nicht guttun, sollte man sie ändern. Dann hätte das Buch seinen Zweck erfüllt.
Absolut lesenswert, mit dieser Einschätzung möchte eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Dieses Buch ist ein tolles Geschenk für jedermann. Ist er glücklich, bestätigt es ihn, ist es nicht, verhilft das Buch ihm vielleicht zu neuem Glück.
Es grüßt euch Ela aus dem Lehrercafe.